Weinforumsadventskalender 2008 Türchen Nr. 24
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 21.04.2007 |
Aber, um es mit meinem Lieblingsmusiker zu sagen "all of which has absolutely nothing to do with what I was going to say". Soviel zu Weihnachten, reden wir lieber über wärmere Temperaturen, überhaupt, bei diesem Wetter ist es gefühlt sowieso alles Mögliche, nur nicht Weihnachten... Wir hatten wunderschöne, besinnliche, ruhige Geschichten in den letzten Tagen, deswegen nehme ich mir die Freiheit, so kurz vor Schluss noch einmal ganz etwas anderes zu erzählen, so als kleine Auszeit vor und von dem Fest. Also noch mal von vorne. Um Weingeschenke soll es also gehen, Weine die einem geschenkt wurden, die man verschenkt hat, oder die man gerne geschenkt bekommen würde. Nun ist meine Leber ja noch recht jung, meine Trinkerkarriere ebenfalls, deswegen stellt sich das schwieriger dar, als gedacht. Geschenkt bekomme ich (vielleicht zum Glück?) praktisch keine Weine, nachdem ich das ein paar Verwandten erfolgreich abgewöhnt habe, die mir so schöne Sachen wie Merlot Italiano Superiore Reserva Supermarkto mitgebracht hatten. Weine, die ich verschenke, sind sinnigerweise natürlich Weine, die ich selber gerne trinke. Diese sind aber entweder schon im Forum bekannt, oder ich habe hier schon darüber berichtet. Und Weine, die ich gerne geschenkt bekommen möchte - lassen wir das mal lieber. Was also tun? Die Geschichte bemühen! Mit früher kommen ist immer gut, und vielleicht fällt es ja auch keinem auf, dass, wenn ich "früher" sage, das noch nicht so ewig weit weg sein kann... Außerdem, wie gesagt, wenden wir uns doch lieber wärmeren Zeiten - und wärmeren Gefilden - zu. Lasst mich euch mit auf eine Reise in den Süden nehmen, in den Sommer, zu Sonne, Strand, Meer und dem süßen, leichten Leben. Also dreht die Heizung etwas weiter auf - und legt ein paar Kräuter darauf! Nun denn, es begab sich also, vor langer, langer Zeit, dass die Schulzeit sich ihrem Ende näherte. Und bevor der Ernst des Lebens beginnen sollte, wurde noch einmal das schöne Leben genossen und die traditionelle Studienfahrt begangen. Nachdem ich, als zukünftiger Ingenieur, mit Leistungskurs Mathe keine eigene Fahrt hatte, durfte ich frei wählen: Italien, England oder Frankreich. Ich nahm Frankreich, was sich hinterher als die beste Wahl heraus stellte: Die Italiener zelteten im Regen und ertranken beinahe auf dem Markusplatz, und die Engländer hatten nichts anständiges zu essen und vagabundierten eine Woche von Unterkunft zu Unterkunft. Wobei, das Essen in unserer Auberge Bagatelle in Avignon (die hieß wirklich so...) war auch keine Werbung für die Provence... Aber dafür hatte man ja 6 Jahre Französisch gelernt, und konnte dann bei dem kleinen Imbissstand mitten in Avignon erfolgreich "Une baguette, s'il vous plaît" bestellen. Wie gesagt, es ging in die Provence. Wir besuchten Orange und sein Theater, Les Baux-de-Provence (fantastische Aussicht!), Gordes mit seinen verwinkelten Gassen, den Papstsitz in Avignon, die Pont du Gard und noch so einiges anderes. Das Wetter war traumhaft, die Landschaft wundervoll, und der Geruch in der Luft. Der Geruch! Blühender Lavendel auf riesigen Feldern bei der Abbaye Notre-Dame de Sénanque, Rosmarin und Thymian als Büsche und Hecken. Und erst ein Gang über den Markt. Die vielen Kräuter und Gewürze, Früchte, Spezialitäten. Gut, die süßen Escargots auf ihren Salatblättern fanden nur geteilten Zuspruch. Die salzige Luft der Camargue, baden bei Saintes-Maries-de-la-Mer... Ja, das war Liebe auf den ersten Blick! Die Unterkunft war zwar bescheiden und das Reiseprogramm prall gefüllt, aber die Provence entschädigte das alles bei weitem. Im Supermarkt der Herberge holten wir uns täglich einen anderen Wein, um abends in unserem 6er Zimmer gemütlich (nun ja) zusammen zu sitzen, zu plaudern und natürlich zu singen. Wir hatten geschickt 3/4 meiner damaligen Band im selben Zimmer untergebracht, inklusive Gitarren. Ein paar andere Musikfreunde aus anderen Zimmern fanden sich auch noch, und so sangen wir, bis die hauseigene Security den Abend für beendet erklärte - jeden Abend. Welch Leben! Mit Wein hatte ich eigentlich noch nicht wirklich etwas am Hut damals, bei mir zu Hause wurde zwar Wein getrunken, aber das interessierte mich eher weniger. Bier konnte ich allerdings noch nie ausstehen, und deshalb sorgte ich dafür, dass unsere Abende mit Wein begleitet wurden, alleine schon weil wir ja in Frankreich waren und jetzt erwachsen und so weiter. Und die einfachen Supermarktweine von nebenan schmeckten tatsächlich, vor allem im Vergleich zu dem, was mir bisher auf Partys daheim untergekommen war. Dabei wäre es möglicherweise auch geblieben, wenn nicht... Ja wenn nicht unser Lehrer selbst es auch verstanden hätte, die schönen Dinge des Lebens zu genießen. Und da wir ja nun schon in der Provence waren, organisierte er als Teil unseres Reiseprogramms einen Abstecher in einen kleinen Ort mit dem Namen Châteauneuf-du-Pape. Ein eher unscheinbares Dorf an einem Hügel, eigentlich auch nicht anders wie die vielen Dörfer, durch die wir schon gefahren waren. Zuerst fuhren wir zur Ruine der Sommerresidenz der Päpste aus Avignon, einer einsamen zweistöckigen Wand mit etwas Mauer daran auf einem Hügel. Die Geschichte der Päpste kannten wir schon von der Stadtführung in Avignon, das war also ein eher uninteressanter Ausflug für eine Meute Zwölftklässler. Außerdem sollte an diesem Tag noch mehr Geschichte im Dorf der Steinhütten bei Gordes anstehen... Noch mehr alte Steine... Aber, unterhalb der Ruine liegt ein Weinberg der Appellation Châteauneuf-du-Pape, den wir auf dem Rückweg zum Bus noch näher inspizierten. Weinberg? Moment, ein Weinberg ist doch grün, liegt an einem Hang (wo kommt denn sonst das BERG her?) und braucht Wasser! Das sah eher wie eine Geröllwüste aus, lauter größere und kleinere Kiesel, keine Erde zu sehen, nicht viel Grünes. Und daraus erhoben sich vertrocknete, schrumpelige, knorzige, dicke, alte Stämme, die nur wenig Blätter und Trauben trugen. Kein Wunder, dass die so aussahen, bei dem trockenen Boden... Nur, wie soll da bitte Wein daraus gemacht werden? Doch wir befanden uns ja auf einer Studienfahrt, und so hatte unser Lehrer in weiser Voraussicht auch einen Besuch auf einem Weingut eingeplant. Dort erzählte der Winzer, wie der karge Boden und das trockene Klima die Reben dazu bringen, möglichst tief zu wurzeln, und so das Beste für die Trauben zu tun. Wie die vielen Kieselsteine tagsüber die Sonnenwärme speichern, um sie nachts wieder abzugeben. Und wie aus den Trauben dann Wein entsteht. Die Führung durch den Keller war mehr als beeindruckend: Die riesigen Holzfässer mit dem jungen Wein, und die kleinen Fässer im Barrique-Keller, die in mehreren Ebenen majestätisch übereinander gestapelt waren, immer älter werdend, je weiter wir nach hinten kamen. Dazu ein seltsames, feucht-kühles Klima, die Luft nicht muffig oder modrig, aber doch irgendwie - seltsam. So langsam stellte sich ein ehrfürchtiges Gefühl ein, hier wurde nicht einfach ein Getränk produziert, hier wurde mit großem Einsatz etwas geschaffen. Am Ende, da wir schließlich alle volljährig waren, folgte die Verkostung - im schummrigen Keller. Unser Busfahrer verkostete übrigens auch mit, aber das ist eine andere Geschichte... Der Winzer schenkte insgesamt drei Jahrgänge seines Châteauneuf ein, die beiden letzten, und einen alten (inzwischen weiß ich, dass das ein großer Jahrgang dort war). Er gab zuerst eine kleine Einführung in die Weinverkostung, wie man das Glas schwenkt, die Kirchenfenster beobachtet, die Farbe prüft, dann das erste Riechen. Warm, voll, intensiv. Fruchtig, herb, so vieles. Was für ein Unterschied zu den allabendlichen Weinen! Der Winzer nahm einen Schluck, schlürfte und kaute, wir machten es nach. Er erzählte auch ein bisschen was darüber, was man so entdecken kann in diesem Wein, aber zum einen hatte die begleitende Französischlehrerin ein paar Probleme mit der Übersetzung, und zum anderen waren das sowieso zu viele verschiedene neue Eindrücke. Der zweite Wein war für mich praktisch nicht vom ersten zu unterscheiden, den anderen wird es wohl ähnlich gegangen sein. Schließlich kamen wir zum dritten Wein, und der Winzer sagte dieses Mal nichts dazu. Er roch nur versonnen am Glas, nahm einen Schluck, lächelte. Ich nahm also das letzte Glas und roch auch daran. Und es roch - nach Weihnachten! Nicht nach etwas speziellem, sondern nach dem "Gefühl" Weihnachten. Heute würde es vielleicht nach Schokolade, Pflaumen, Zimt, Nelken, Kirschen, schwarzem Pfeffer, ... riechen, aber damals war es Weihnachten. Auch der Probierschluck schmeckte anders, weich, noch voller, intensiver, und hallte noch ewig nach. Nun wollte der Winzer wissen, was wir in dem Wein riechen und schmecken. Keiner konnte oder wollte so recht etwas dazu sagen, da entfuhr einem Teilnehmer "Riecht nach....... Glühwein!" Was natürlich für so einige Lacher sorgte, allerdings unsere Übersetzerin ziemlich verlegen machte. Der Winzer drängte sie, endlich zu übersetzen, was der junge Mann gesagt hatte! Und da sie ihn nicht beleidigen wollte, übersetzte sie also "Il aime le vin, et il a dit qu'il y a....... beaucoup d'épices" Was den Winzer sichtlich zufrieden stimmte, ob der guten Nase des Schülers, allerdings etwas misstrauisch machte, was denn daran so lustig sei. Naja, die Deutschen halt... Nach der Führung landeten wir rein zufällig in den Verkaufsräumen des Gutes, wo auch etliche Flaschen in verschiedenen Preislagen über die Theke gingen. Von dem Wein noch immer beeindruckt, beschloss ich, eine schöne Flasche von diesem tollen Jahrgang als Geschenk für meine Eltern zu kaufen. Ich erinnerte mich, dass daheim trockene Weine bevorzugt wurden, also fragte ich (stolz auf mein Französisch) den Winzer, welches denn die trockenen Weine wären. Das hätte ich mal lieber gelassen, denn die Antwort "Châteauneuf-du-Pape en doux? Ça n'existe pas!" war recht bestimmt. Oder auch verstimmt. Leider stellte sich auch noch ein Châteauneuf aus dem gewünschten Jahrgang und von diesem Gut als deutlich außerhalb meines Budgets heraus. Glücklicherweise boten sie aber auch ein paar Weine anderer Winzer an, und so wurde ich schließlich fündig: Duc de Montfort, Henry Bouachon, Gigondas Gleicher Jahrgang, hatte ein Wappen in die Flasche geprägt (das war doch das Kennzeichen von Châteauneuf, oder nicht?), das Etikett war schlicht und edel, und mit etwa 20 Euro auch gerade noch irgendwie bezahlbar für einen armen Schüler. Wobei, 40 DM für eine Flasche Wein. Einen Tag vorher hätte ich das nicht geglaubt mal auszugeben. Dass ein Gigondas natürlich kein Châteauneuf ist, und ein Horn keine Papstmütze mit zwei Schlüsseln, lernte ich später auch irgendwann. Aber so unähnlich sind sich die Stile ja dann auch wieder nicht, und als es zu Hause endlich soweit war, und der Wein feierlich dekantiert und getrunken wurde, war er auch ein Erlebnis. Nicht so ein Erlebnis wie im dunklen Keller, das ist ja immer so. Seitdem hat sich vieles verändert, mit Wein beschäftige ich mich wirklich ernsthaft erst seit kurzem, aber trotzdem komme ich irgendwie immer wieder an die Rhône zurück. Ein Wein von der Côtes du Ventoux, aus Gigondas oder für besondere Tage aus Châteauneuf-du-Pape, ist mir immer wieder das Liebste (was ich zum Glück mit einem öfter besuchten Weinhändler teile), und wenn ich nur noch zwei Gewürze behalten dürfte, würde ich wohl Rosmarin und Thymian nehmen. Auch die Landschaftsfotografie, eine große Leidenschaft, hat auf dieser Reise ihren Anfang genommen. Ich hoffe mit meiner Geschichte konnte ich euch ein bisschen aus dem weihnachtlichen Endspurt entführen, vielleicht an euren eigenen ersten großartigen Wein erinnern, oder einfach nur das eine oder andere Schmunzeln hervor bringen. In diesem Sinne wünsche ich euch allen eine schöne, ruhige und frohe Weihnachtszeit! nardil |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 12.01.2008 |
Hallo nardil,
eine sehr schöne Geschichte (und offensichtlich der Beginn einer wunderbaren Freundschaft Viele Grüße Dodo |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 04.09.2005 |
Schule kann also doch etwas leisten!
Du hast deinen Weg zum Wein sehr schön und auch nachvollziehbar geschildert. Vielen Dank! Jetzt fehlt nur noch das Finale. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 11.10.2006 |
Ein schönes Türchen, Nardil und ein Prösterchen auf den Französischlehrer, der einen Weingrundstein gelegt hat.
Viele Grüße Gerwolf Gestern Abend habe ich den Frust mit einem 2003 Vielles Vignes "Secret de Pignan" CH9dP von La Bastide Saint Dominique erfolgreich bekämpft. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 11.10.2006 |
2. von rechts
vor einer starken Woche (1 von 4 Bildern) |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 19.09.2007 |
wunderbare Geschichte, da werden Erinnerungen wach!
Bei uns war es keine Studienfahrt, sondern in den Semsterferien Dann den Umschlag geöffnet, einmal getankt und in Nachtschichten heim..... Jahre später *wiederholten* wir das Ganze dann nochmal mit 2 Kindern, ohne Boot Hm, *überleg* zum echten Sommerfeeling gehörte ein Rosé, aber den ham wir nicht mehr im Keller, den gibts erst wieder im Sommer.... Cantate, noch in Erinnerungen schwelgend |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 27.08.2008 |
Hallo nardil,
Danke für das schöne Türchen, auch bei mir hast Du damit einige Erinnerungen wachgerufen. Unsere Studienfahrt führte uns in das traumhafte Florenz, wo wir in einer (wirklich schäbigen) Herberge nur 200 m vom Dom entfernt wohnten. Bei einem Tagesausflug nach San Gimignano entschieden wir uns gegen die Trattoria und kauften stattdessen in einem kleinen Geschäft Schinken, Käse und Brot sowie auch ein paar Flaschen Chianti im Baströckchen Mit unseren Schätzen suchten wir uns ein schönes Plätzchen am Rande von San Gimignano und genossen unser Picknick bei einer grandiosen Aussicht. Gaaanz sicher war das kein großer Wein, und doch wurde er durch den perfekten Moment zu etwas ganz Besonderem. Nochmals vielen Dank, nardil, und frohe Weihnachten Euch allen, Nicole |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 23.11.2007 |
...der weite Weg vom "Château Migraine" zum "Château du Noel" - könnte sofort anknüpfen an Jugenderinnerungen, wo man auch noch mit 20 DM Benzingeld nach Hause kam und der Käfer auf der Rückfahrt so komische breite Beine bekam...
...vielen Dank für die Erinnerungen, bevor ich mich jetzt auf die Suche nach einem "passenden" Baum mache... ...die "passenden" Weine liegen schon bereit... Gruß pp |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 14.05.2004 |
Hallo Nardil,
deine schöne Geschichte kommt mir sehr bekannt vor ... wann war denn das? LG Clarissa |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 16.09.2004 |
Hey Clarissa, das ist eine Fangfrage!
Also wir waren in Rom und wegen Kollegstufe und Klassenverband und so schon in der 11 ten. Das wiederum bedeutet, wir waren so ziemlich ohne offiziellen Wein. Eine schöne Geschichte! Ist es nicht irgendwie so, dass letztendlich solche, eher emotionalen Erlebnisse unsere Vorliebe zu einem bestimmten Weintyp viel eher prägen als später das Trinken vieler ehrfurchtgebietender hochgelobter Gewächse? Viele Grüße Matthias _____________________________________________________________ Wikipedia, eh? Must be accurate then. T.P. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 21.04.2007 |
Wir haben das schon im Geheimen geklärt inzwischen, leider keine verschollene Klassenkameradin.
Dafür umso lustiger, dass sie offensichtlich ganz genau die gleichen Geschichten auf ihrer Studienfahrt erlebt hat! Gruß, nardil |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 01.05.2008 |
Danke Nardil für die schöne Geschichte. Ich hatte gerade schon wieder Lavendelduft in der Nase. Früher habe ich gedacht, das das vollkommener Frauenkitsch wäre, aber wenn man einmal in der Provence gewesen ist und in einem blühenden Lavendelfeld gestanden hat weiß man(n) das das Magie ist. Übrigens finde ich Avignon grandios. Schwärm....Träum....Lächel...
Gruß Ralf |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 21.04.2007 |
Hallo voreifeler,
ja, die Stadt Avignon hat mir auch sehr gut gefallen. Die konnte ja nichts für die Herberge auf der anderen Seite der Rhône. Als wir an der Abbaye waren, hatte eine ein lila Kleid an. Gab ein paar lustige Suchbilder, sie in die Lavendelfelder zu stellen und zu fotografieren. Die Ansicht über das Feld hinweg zum Klostergebäude ist wohl eines der am häufigsten fotografierten Bilder mit Lavendel glaube ich. Leider kann man auf Fotos den Geruch nur erahnen, der in dem Tal liegt. Gruß, nardil |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 25.03.2006 |
Das hat richtig Spaß gemacht, nardil! - Die erste Liebe beim Wein wurde bei mir in etwa deinem Alter und auf sehr ähnliche Weise geweckt (nur war es nicht Schule) - und es war auch Châteauneuf-du-Pape. Außerdem gab es dazu verschiedene Käse. Beides für mich damals ein Erlebnis und eine Spur, der ich treu geblieben bin, genauso wie der Sprache.
Matthias hat da völlig Recht - die ersten (guten) Erfahrungen sind bestimmt die prägendsten. Hoffentlich hat die Französischlehrerin schleunigst ihre sprachlichen Lücken, was "Glühwein" angeht, aufgefüllt Ein schönes Fest mit schönen Weinen und Grüße an einen sehr verheißungsvollen "Nachwuchstrinker" von frankophil -------------------------------------------------------------------- Ich kann mir nie merken, wessen Auferstehung an Weihnachten gefeiert wird. - Andy Warhol |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
Um selbst an den Diskussionen teilnehmen zu können müssen Sie sich bei Chefkoch.de registrieren. Wenn Sie schon registriert sind, so müssen Sie sich mit Ihrem Benutzernamen und Passwort anmelden.

Henglein
Rama Cremefine





























