Weinforumsadventskalender Türchen Nr. 13
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![]() Mitglied seit 22.07.2004 |
Tja, nun sitze ich hier und starre vor mich hin. Geschenkte Gruselweine – weg. Die „Was schreibe ich nur am Tag X“-Panik – weg. Wichteln gabs auch schon. Und Matthias hat auch wieder ein Niveau vorgegeben, das es nicht eben leichter macht, sich nicht zu blamieren. Aber jammern hilft bekanntlich nicht, und übereifriger Aktionismus des Zukurzgekommenen à la Klein-Niki aus Paris ist auch nicht meins. Also lasst mich einfach nach guter Tradition ein bisschen fragmentarisch daher erzählen, ganz entspannt und vorweihnachtlich. Lasst es uns diesmal übertiteln: Beschenkt, verschenkt, entschenkt? Geschenkt! Nun gut, bis hierher ist’s geschafft, soweit, so gut. Nur – was will ich Euch eigentlich erzählen, welche Stimmung erzeugen? Sollt Ihr besinnlich werden oder vergnügt? Nachdenklich oder amüsiert? Und zu allem Überfluss ist auch noch Freitag! Also, nicht, dass ich mir wirklich zutraute, diese Emotionen mit meinem Geschreibsel bei Euch wecken zu können, aber die Reihenfolge, in der ich meine Anekdötchen erzähle, spielt dabei eine wichtige Rolle. Ach, ich glaube ich mache es auf die etwas schwülstige Art, im festen Vertrauen darauf, dass Ihr das Freitägliche selber herbei zerrt. Also lasset uns beginnen, Gemeinde, in einem Lande, in dem einst die Erde zu Ende war, bevor ein verirrter Seefahrer den Boden bereitete, auch den fehlgeleiteten Inkas die Segnungen des Christentums zuteil werden zu lassen. Weihnachtswein in Valencia, oder: „Life’s a bitch and then you die“ – Albert Collins. Ich habe ja ein paar Jahre in Spanien gelebt, in Valencia. Nun ist Valencia wohl die Turbostadt des Landes; alle paar Minuten steht ein neues Versicherungshochhaus, die nächste Bankfiliale oder noch ein Luxus-Wohnbunker. Wo vor 5 Jahren noch die Huerta war, die Reis- und Gemüseplantagen oder die Orangenbäume im flachen Vorland der Stadt, stehen jetzt sündteure, sterile Protzbauten für die Neureichen aus der Innenstadt. Denn Valencia hat ein Problem: den Fluss. Der ist eigentlich gar keiner, weil er trockengelegt und in eine Parkanlage umgewandelt wurde, aber er hieß mal Turia. Und er bildet eine Art Demarkationslinie: auf der einen Seite die Aufstrebenden DINKs, die es „geschafft“ hatten, auf der anderen das arbeitsscheue Gesindel. Nun verdiente ich damals sehr gutes Geld und wohnte natürlich auf der richtigen Seite, aber nur einen Steinwurf vom Fluss entfernt. Eines Tages hatte ich irgendetwas im Feindesland zu tun, als ich an einem der vielen zerzausten Bettler vorbeikam, nur brabbelte dieser hier auf deutsch vor sich hin. Wir kamen ins Gespräch, wenn man das so nennen kann, denn es war alles ziemlich wirres Zeug, das er von sich gab. Kurz: er hatte nichts, keinen Ausweis, kein Geld, kein Garnichts, schlief in einem Hinterhof und wurde ständig von anderen Obdachlosen beklaut. Ich gab ihm ein paar Zigaretten und, ich glaube, nen Euro und ging meines Wegs. Aber irgendwie ging mir der Kerl nicht aus dem Kopf, also ging ich immer mal wieder vorbei an seinem Stammplatz und quatschte ne Weile mit ihm, es schien ihm gut zu tun, ab und zu sein eigentlich inexistentes Spanisch gegen Deutsch tauschen zu können. Klar, hier und da nen Euro gab’s auch, der „lebte“ wirklich von 2, 3 erbettelten Euro am Tag..Und irgendwann kurz vor Weihnachten schenkt mir dieser Kerl doch tatsächlich ne Flasche Wein, stolz wie Oskar. 2,80 Euro, hab ich nachgeschaut, weiß der Henker, wo und wie lange er sich das abgespart hat. Mitte Januar war er tot, erschlagen von irgendwelchen Junkies im Turia, wie ich später erfahren habe. Geburtstagswein in Bielefeld, oder „ Ich muss gestehen, ich bin doppelt schuldig. Aber hier hört’s ja keiner. Also das ging so: 1993 hab ich den Sommer über auf einem Campingplatz in der Dordogne gejobbt. Dort gab es a) einen Mitjobber aus Holland, der auch viel Spaß an gutem Wein hatte (und nebenbei eine gewisse kriminelle Grundenergienergie), b) einen kleinen Coop mit erstaunlicher Auswahl an älteren Bordelaisern und c) einer dort angestellten Verkäuferin, die von Wein soviel verstand wie ich von, sagen wir, Barbie-Puppen. Nun waren EAN-Codes damals noch nicht so verbreitet, und eines Tages kam Jeff, so hieß mein Kollege, mit einer Flasche 89er Mouton Rothschild an: „Kuck mal, hab ich billig gekriegt, 45 FF – da lag irgendwie ein Preisauszeichner neben dem Weinregal…“ War ein feiner Abend damals, und im Laufe desselben wurde mir noch mitgeteilt, dass gleich noch die zweite im Laden verbliebene Flasche nun 45 FF kostete, die Jeff kommenden Tages erwerben wollte. Der nächste Tag war der 13. Juli, mein Geburtstag nahte mit Macht, und schenken würde mir da in der Pampa eh niemand was. Welcher Schuft hatte nur Jeff den zweiten Mouton weggeschnappt, fragte er sich am nächsten Nachmittag im Coop? Ich war aber schlau, ich wollte den Wein noch lagern. Also kam er am Ende der Saison mit nach Deutschland und lag bis zum nächsten Sommer unter dem Bett meiner Wohnung. Bis ich wieder nach Frankreich auf einen Zeltplatz wollte, diesmal an die Côte d’Azur, die Mitwohnzentrale hatte mir für die aushäusige Zeit einen Untermieter vermittelt. Was soll ich sagen, dass der Halunke einen Bruchteil der vereinbarten Miete bezahlt hat bevor er verschwunden ist, ich Depp hatte keine Kaution genommen, war ärgerlich. Dass mein 89er Mouton durch die Kehle dieses Crétin geflossen ist, muss man wohl als gerechte, wenn auch, wie ich nach wie vor finde, vollkommen unverhältnismäßige Strafe für meine Schummelei werten… Hochzeitswein in Eltville, oder „ Man sagt mir oft nach, ich sei harmoniesüchtig. Ich habe meine Zweifel, ob ich das hier im Forum immer vermittle, aber es könnte schon was dran sein. Darum kann ich Euch den Jahrgang des 1968er Dalva Porto auch nicht verraten, Frau weinschaf wäre sicher bös, wenn ich Ihren Geburtsjahrgang verriete. Aber es geht ja auch um etwas Anderes. Diesen Wein bekamen wir von Schwiegers zur Hochzeit geschenkt. Nebst einer wunderschönen klassizistischen Karaffe aus Bleiglas und Sterlingsilber mit Gravur unserer beider Namen und dem Hochzeitsdatum. Ein wunderschönes, rührendes Geschenk, das seiner Bestimmung zuzuführen eines besonderen Anlasses und einer besonderen Inszenierung bedurfte. Und diese Gelegenheit hatten wir vor knapp zwei Wochen. Nun ist das Internet ja eine ziemlich schräge Nummer. Einsam macht es angeblich und süchtig, unpersönlich auch, und wer hinter den ganzen „Persönlichkeiten“ steht, weiß eh kein Mensch. Und, oh weh, war man vor 10 Jahren als „user“ noch eindeutig die intellektuelle Elite, durchrasst das Prekariat seit Erfindung der Flatrate die schöne Elfenbeinturmwelt (ok, bei gelegentlicher Lektüre von HKM und PE könnte man tatsächlich zu diesem Schluss kommen…). Was also tun? Starrköpfig wie wir sind: wir beweisen das Gegenteil! Schmeißen zweifelsgeplagt Vorurteile über Bord und fahren nach Franken, unter dem Vorwand einiger Winzerbesuche andere „user“ zu treffen des Behufs, unser Weltbild zu erhalten. Fahren an die belgische Grenze um bestätigt zu finden, dass dort ansässige CKler wie erwartet doch nur kochtechnische Schaumschläger sind. Robben durch steile Wingerte, nur um zu merken, dass von dort nur winzerische Angeberei auf die Bildschirme kommt. Und so weiter. Und dann der Schock. Die sind ja alle nett! Können kochen, haben Ahnung von Wein, es aber eben deshalb nicht nötig, damit zu prahlen. Sind großzügig, geistreich, amüsant. Und, und das finde ich die größte Sauerei, man kann mit ihnen über Sachen jenseits von Wein und Essen reden! Skandalös! Was also tun? Nach langer Überlegung reift der Entschluss, den Protagonisten eine letzte Chance zu geben, ihr wahres Gesicht zu zeigen. Eine Sammeleinladung zu uns nach Hause. In diesen kargen Gemäuern muss ja die allgemeine Arroganz herauszukitzeln sein. Als zusätzlichen Ekelfaktor gbts jede Menge Kakteenwein. Und das Essen dazu muss auch noch mitgebracht werden, also wenn das nicht reicht, haben wir immer noch diese umgekommene Pulle portugiesische Plörre; da muss nun wirklich der allerletzte „Weinkenner“ die Hosen runterlassen. Gesagt, getan. Es war, wie immer, wunderschön. Und darum möchte ich mir jetzt selber etwas schenken. Ich schenke mir das Versprechen, immer wieder meine vorgefassten Einstellungen zu hinterfragen. Wenn das dann dazu führt, ein so herzliches Geschenk wie das der Schwiegereltern mit auf ungewöhnliche Art zu wirklich lieben Freunden gewordenen Menschen teilen zu dürfen, dann kann das eigentlich nur richtig sein. In diesem etwas pathetischen Sinne eine schöne Weihnacht, Stephan |
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![]() Mitglied seit 11.06.2003 |
"Now I`m eating my heart out
trying to get a letter through." LG Ole |
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![]() Mitglied seit 21.04.2007 |
Dankeschön!
Eine schöne Geschichte zur guten Nacht. Gruß, nardil |
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![]() Mitglied seit 10.06.2006 |
Hi Stephan,
auch wenn das zwölfte Türchen eigentlich meins ist… Wenn ich Dein zwölftes lese, wir mir gegenwärtig, dass Weihnachten gravierend näher rückt. Du hast meinen Weihnachtsnerv getroffen. Wobei Du mir kommen musst, wenn Du Deine alten Vorurteile bestätigt haben möchtest. Und ja, einen Ansprechpartner ohne festen Wohnsitz hatte ich auch mal; hieß Kurt, war gebürtiger Österreicher und hatte mehr Ahnung vom Jazz als ich jemals haben werde. Stand vor der Dixiland hall und gab uns eine Vorabkritik der aktuellen Vorstellung. Wir revanchierten uns mit warmen und kalten Getränken und Einlass zu später Stunde. Und nochmals ja, mit den kleinen Gaunern hat man halt am meisten Spaß. Auch das ein schönes Türchen; und wirklich weihnachtlich dazu. Gruß Gottfried _______________________________________________________________ „Krisenzeit ist Gespensterzeit“ Susanne Stiefel |
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![]() Mitglied seit 19.09.2007 |
oooooooooooch Schaf wie enttäuschend!
Stattdessen so richtig ernsthaft, nachdenklich ohne kitschig zu sein..... nee, nicht harmoniesüchtig, aber harmonisch im Sinne von *rund*.... ach, mir fehlen wiedermal die Worte Wo bleibt der geheiligte Freitag? |
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![]() Mitglied seit 16.09.2004 |
Ich schenke mir das Versprechen, immer wieder meine vorgefassten Einstellungen zu hinterfragen....
Nun Schäfchen, dann schenk ich Dir auch was. Ich werde in Zukunft auch immer wieder Deine vorgefassten Einstellungen hinterfragen. Ist das nicht nett? Ich muss nochmal auf den Hochzeitswein zurückkommen. Diese "umgekommene portugiesische Plörre" war nämlich gar keine. Es ist ja häufig so, dass bei solchen Weinen die Achtung vor dem Alter und den historischen Aspekten den Genussfaktor übertrifft. Aber in diesem Falle war das ein zwar zarter, aber durchaus präsenter Port. Rosinen, Trockenkirschen, Walnüsse..... aber was red ich.....darum gings ja gar nicht Ein Dank den Spendern, denen von vor zwei Wochen und den ursprünglichen Hochzeitsspendern. Wir haben's genossen! Und zum "Geburtstagswein in Bielefeld".........was ist eigentlich Bielefeld? Vielen Dank lieber Stephan Matthias _____________________________________________________________ Wikipedia, eh? Must be accurate then. T.P. |
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![]() Mitglied seit 30.05.2005 |
Lieber Schaf,
Sehr schöne Geschichte und der Port war in der Tat sehr gut. Ich verspreche immer Matthias zu stören, wenn er deine vorgefassten Einstellungen hinterfragen @Matthias Bielefeld existiert nicht! Viele Grüße Lars |
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![]() Mitglied seit 19.02.2006 |
Freitag?
Hat jemand Freitag gesagt Schön, Schaf, die ollen kleinen Anekdötchen! Macht entspannt + locker an diesem langen Freitag... Viele Grüße Monti |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
... und ich verspreche, den Lars immer daran zu erinnern, dass er den Matthias stören will, wenn der Deine vorgefertigten Einstellungen hinterfragt, wenn Du Deine vorgefertigten Einstellungen hinterfragst
fast zu schade für einen Freitag, das Türchen - vielen Dank dafür susa, vorurteilsfrei ________________________________________________________________________ It takes an awful long time to not write a book. |
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![]() Mitglied seit 22.07.2004 |
Huch, hat sich ja noch gar keiner beschwert, dass die Oders fehlen! Keine Ahnung, wo sie zwischenzeitlich abgeblieben sind, aber jetzt sind sie wieder da:
Geburtstagswein in Bielefeld, oder: "La Confession" - Manau sowie Hochzeitswein in Eltville, oder: "All tomorrow's parties" - wahlweise Velvet Underground oder Japan. Gruß, Stephan |
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![]() Mitglied seit 02.03.2007 |
Stefan, dein Türchen macht ganz schön sentimental und Weihnachten ist eigentlich die einzige Zeit, in der ich es, aufgrund der öffentlichen Verordnung, nicht so gerne bin, wie den Rest des Jahres. Aberdie Tränen in meinen Augen, die dem Obdachlosen vom Turia gelten, sind unvermeidbar.
Schluck. Und jetzt bin ich froh, weil deine Mouton-Anektote mir bestätigt, dass Oma recht hatte, wenn sie sage: "Unrecht Gut gedeiht nicht". Daran glaube ich mit jedem Lebensjahr mehr. Danke dir! Pastinake |
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![]() Mitglied seit 14.05.2004 |
... Tja tja tja tja tja ... ihr laßt euch alle einwickeln, ihr Lieben, denn es ist Freitag ... entspannt und locker haut der Monti in die Tasten, die Pastinake verdrückt ein Tränchen, der Matthias schärft seine Rhetorik, der Ole dichtet ..., der Lars glaubt dem Stefan fast, die susa glaubt ihm ganz ... und das schöne Türlein ist sehr gelungen und verleitet zu hoffnungsvollen Empfindungen ...
Bloß irgendwas stört mich daran ... Bielefeld gibt es nicht, diese Bemerkung hat die Skepsis ausgelöst .... mhm, so weit, so richtig ... ein kleines Körnchen Sand ... reibt in diesem Törchen ... was könnte es nur sein ... es ist etwas .. eine Kleinigkeit ... eine winzigwinzigkleine Kleinigkeit ... ach ich komm nicht drauf ... ostwestfalenerprobte Grüße Clarissa |
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![]() Mitglied seit 02.03.2007 |
Clarissa
Pastinake |
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![]() Mitglied seit 11.10.2006 |
B.: ist das nicht auf der Alm? Do gibts kei Sünd.
Sehr schönes Türchen. Wecker war diese Woche auch hier. Gerstern hoams den Willi derschlogn. Ich richte gerade die Weine für morgen. Mal sehen welche Freiwillige vortreten Grüße Gerwolf. Es war nicht unser Dackel auf der A7 der war bei Snowairlines |
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![]() Mitglied seit 11.10.2006 |
Der Pilot sitzt noch im Tower
Dackel schon auf der Startbahn |
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![]() Mitglied seit 30.11.2007 |
Hallo Stephan,
ich schließe den spanischen Obdachlosen in mein Nachtgebet ein.... bitte bei der Gelegenheit um Absolution wegen des Mouton... und bekämpfe meinen Neid weil ich nicht mithelfen durfte diesem Wein jenseits des Haltbarkeitsdatums den Garaus zu bereiten.... Vielen Dank für das besinnliche Türchen Gruß Agaricus |
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