Jahrgang 2008 an der Mosel
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![]() Mitglied seit 14.08.2004 |
Letzte Woche war ich ein paar Tage an der Mosel. Nach eigener Anschauung und nach Aussagen der Winzer war noch alles im grünen Bereich. Die Trauben waren gesund, die Menge ok. Aber die Beeren sind schon recht dick und die Schalen dünnen. Was sie am wenigsten in den nächsten 2 bis 3 Wochen bis zu Lese brauchen, so übereinstimmend die Meinung der Winzer, ist Regen. Und den gibt es seit heute reichlich! Und die Vorhersage für die nächste Woche sieht ziemlich düster aus. Bleibt die Vermutung, ein schwieriger Jahrgang an der Mosel steht vor der Tür. Wie gut, dass der Kofferraum bei der Heimfahrt voller war als geplant Gruß Pasta |
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![]() Mitglied seit 24.06.2005 |
...meine Eeinschätzung ist auch nicht wirklich anders...derzeit alles frei nach dem Motto "Sauer macht lustig"
Wahnsinnig hohe Säure, mäßige Mostgewichte...den Marigaux wirds freuen???....wohl dem, der noch gesunde Trauben hat und die Reifephase noch voll mitnehmen kann. Wer jetzt schon den Pilz hat wird ganz viel Spaß bekommen... Vor dem 18.10. wirds wohl nicht wirklich was werden mit der Rieslingernte...sofern alles gut geht... Gruß von der Mosel |
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![]() Mitglied seit 22.07.2004 |
Hier siehts auch nicht groß anders aus :-/ Die flachen Ecken faulen schon langsam, die Säure ist noch deutlich zu hoch (14 hats vielerorts), und die Ochsen - naja. Und leider sagt das Wetterfax auch keine Besserung voraus. Wird also mal wieder ein Jahrtausendjahrgang...
Gruß, Stephan |
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![]() Mitglied seit 04.09.2005 |
Aber im Gegensatz zum letzten Jahrtausend-Jahrgang, also dem 2007er, diesmal noch zusätzlich mit einer "Super-knackigen-Säure"! |
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![]() Mitglied seit 19.02.2006 |
Die Wasserstandsmeldungen aus der Pfalz sind auch nicht gerade die rosigsten (eher noch schlechter als die moselanischen
Kauf ich halt noch ein paar Fläschlein 2007er - beruhigt mein Gewissen (und Frau M.), wenn es weiß, dass 2008 "besser" wird Grüße Monti |
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![]() Mitglied seit 19.09.2007 |
Wir ham gestern den Gewürztraminer gelesen - mehr essigfaule rausgeschnitten als gesunde geerntet
Dem Riesling gehts zum Glück NOCH gut, der ist nicht so empfindlich, aber heut regnets schon den ganzen Tag, das braucht hier kein mensch, erst recht kein Winzer *dieHoffnungstirbtzuletzt?*Cantate |
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![]() Mitglied seit 24.06.2005 |
...viele Fäulnisprobleme sind aber auch hausgemacht...man wurde an der Mosel schon fast bemitleidet weil man mitte und Ende Auguts noch mal spritzen war...man könnte dann wegen den Wartezeiten schließlcih nicht anfang Oktober den Riesling ernten...alle haben schon wieder die Jahrhundertweinhysterie gehabt....
ich hab die Erntehelfer im Familenkreis erst für ende oktober gebucht...mal sehn obs passt.... |
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![]() Mitglied seit 22.07.2004 |
Hast Du halbiert, Arnd?
Weil beim Riesling, der belassen wurde, muss es bei uns nächste Woche wohl los gehen. Die halbierten können noch, das stimmt. Gruß, Stephan |
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![]() Mitglied seit 24.06.2005 |
nö...hab ich nicht...aber dafür hab ich viele alte Reben in schiefrigen terassenanlagen...da werden die Trauben nicht so dick...und mit rechtzeitiger Laubarbeit kann man seine Trauben extrem gesund halten... Ich hab gestern beim Rundgang ganze 2 Trauben mit jeweils einer Essigfäule gefunden....und drinnen war ein Sauerwurm... Botritis ist noch nicht wirklcih erwähnenswert...in den Roten ist die Botrytis absolut bei nulll...niente...nichts...
und beim Riesling leigen wir noch nichtmal im promillebereich der befallenen Trauben... also alles ganz entspannt... ganz im gegensatz zur übernächsten Parzelle.. |
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![]() Mitglied seit 29.11.2006 |
Und ich bin auch froh, so viele 2007er gebunkert zu haben. Jetzt muss ich es nur noch schaffen, die Finger davon zu lassen
Und mit 2008 halte ich es dann eben wie 2006 und schaue nach den Österreichern - Pasti: was spricht man denn nebenan so über den Jahrgang? Viele Grüße Markus |
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![]() Mitglied seit 29.12.2004 |
Na, dann habe ich ja bei meiner "Hamstertour" auch alles richtig gemacht
Viele Grüße aus Berlin Christel Weißwein macht auch besoffen, und die Flecken gehen viel leichter raus. Art van Rheyn |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Bislang habe ich noch wenig deutschen 07er gebunkert, aber auch angesichts eines vielleicht nicht so dollen Jahrgangs 08 bereitet mir das nicht so große Sorgen. Meine Erfahrung geht nämlich dahin, daß es a) auch in schwachen Jahren immer wieder sehr kaufenswerte Weine gibt (selbst aus dem seinerzeit gepriesenen, aber für mich summa summarum unsäglichen Jahrgang 2003 habe ich ein paar feine Sachen im Keller), und daß sich b) auch ansonsten oft genug Gelegenheiten bieten, zu vermünftigen Preisen an spannende Weine zu kommen. Insofern habe ich keine Angst, irgenwann einmal nichts Vernünftiges mehr ins Glas zu bekommen.
Auf die weitere Entwicklung in den nächsten Wochen bin ich aber trotzdem schon sehr gespannt! Beste Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 26.01.2008 |
Das sehe ich ähnlich entspannt wie Marigaux. Der Keller ist voll, der Zweitmarkt quillt über, wenn man weiss, wo man gucken muss. Und die deutschen Winzer, die Jahr für Jahr auf aberwitzige Preissteigerungen setzen, denen ihre Qualität in keinster Weise folgen kann, brauche ich nicht. Aber natürlich gab's schöne 07er, und natürlich verfolge auch ich die Entwicklung.
Entspannte Grüsse Ostbelgier |
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![]() Mitglied seit 22.07.2004 |
Komisches posting, finde ich, Belgier...
Was genau magst Du uns mitteilen? Deutscher Wein ist zu teuer? 2007 war bis auf die Geheimtipps nix? Und wer sind die Winzer mit den aberwitzigen Preissteigerungen? Puzzled, Stephan |
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![]() Mitglied seit 26.01.2008 |
Das exemplarischste Beispiel für aberwitzige Preissteigerungen ist das sogenannte Grosse Gewächs. Eine so offensichtliche Gelddruckmaschine, und ich wundere mich immer wieder, dass abgeklärte Weinfreunde es nicht bemerken. Nehmen wir die Pfalz: Die bekannten Güter schrieben bis ca. 2000 "Spätlese Trocken" aufs Etikett, und der Wein kostete so 20 DM/10Euro. Dann wurden ihre Lagen "klassifiziert", und sie durften GG aufs Etikett schreiben. Aus den klassifizierten Lagen gibt's nun keine Spätlese Trocken mehr (als GG muss es ja auch gar nicht so trocken sein). Das mag nicht generell zutreffen, aber es kommt oft genug vor. Und wenn man nun einen Blick in die Preislisten z.B. der "grossen B's" wirft, sieht man bei den GG schon mal Preise von 30,35 oder auch 45 Euro. Sind diese Weine 3 oder 4,5 mal so gut wie ehedem die trockene Spätlese ? Schön wär's, aber was ich bislang probiert habe, sieht anders aus. Eine solche Preisentwicklung ist vielleicht noch keine Hyperinflation, aber geht tendenziell in die Richtung. Da wird jeds Jahr noch was auf den Preis draufgesattelt, egal, wie gut oder schlecht der Jahrgang ist ? Eine gesunde Entwicklung ? Glaube ich nicht. Und deswegen suche ich mir lieber schöne Sätlesen trocken, wenn ich diesen Weintyp trinken mag. Eine ganz persönliche Meinung, die niemand teilen muss, und mehr möchte ich dazu auch nicht sagen. Viele Grüsse Ostbelgier |
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![]() Mitglied seit 26.01.2008 |
Spätlesen, nicht Sätlesen
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![]() Mitglied seit 22.07.2004 |
Hi Belgier,
natürlich werdem die GGs nicht plötzlich doppelt so gut wie die vormaligen trockenen Spätlesen, auch wenn sie das Doppelte kosten. Nur war man eben der Meinung, dass eben jene Spätlesen im internationalen ergleich zu billig waren und hat sich dieses (zugegeben nicht wirklich ausgereifte) System ausgedacht. Aber was red ich, das weißt Du ja alles. Ich finde es als Verbraucher naturgemäß auch schade - als potentieller Marktteilnehmer kann ich es verflucht gut nachvollziehen. Oder würdest Du, gesetzt den Fall, das wäre Dein Betätigungsfeld, Deine Gurken für 1,50 das Kilo verkaufen, wenn Freund Jean-Pierre aus Colmar 3 Euro bekommt und trotzdem ausverkauft ist? Gruß, Stephan, im Übrigen großer Freund des Jahrgangs 2007 |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Schaf, ich finde den ostbelgischen Standpunkt auch gaaanz komisch!
Schließlich ist der Winzerberuf ein in jeder Beziehung knallharter Job, und im Hinblick darauf sind die deutschen Spitzenweine im internationalen Vergleich immer noch vieeeeel zu billig! Tagtäglich führe ich mir vor Augen, wie der Geheime Rat von Bassermann-Jordan und der Reichsrat von Buhl von morgens bis abends in ihrem Pfälzer Steilsthang stehen, während ihnen der Schweiß in Strömen von der Stirn rinnt und sie vor Erschöpfung kaum noch ein Wort herauskeuchen können. Und diesen schwer schuftenden armen Bäuerlein wollen einige Geiz- und Neidhammel noch nicht mal 30, geschweige den 40 oder 50 Euro für eine trockene Spätlese bezahlen! Unglaublich! Nein, ich gönne besonders diesen sich 365 Tage im Jahr plackenden kleinen Weingutsbesitzern ihre goldenen Wasserhähne! Ich habs ja reichlich, den Seinen schenkts der Herr bekanntlich im Schlaf! Warum sich da noch Mühe machen und nach Alternativen suchen? Großzügige Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 22.07.2004 |
Heieiei...
werdeN + Vergleich |
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![]() Mitglied seit 14.08.2004 |
Moin Marigaux!
Wäre ich jetzt Hans-Olaf Henkel oder Hilmar Kopper, so würde ich dir Linkspopulismus und Sozialneid vorwerfen. Ich bin aber nicht Henkel oder Kopper, gebe dir aber trotzdem nicht ganz recht. Dein Blickwinkel ist der eines Weinfreundes mit beschränkten finanziellen Ressourcen, soweit ist deine Haltung verständlich. Es hilft aber nichts, ein Schuh wird nur draus, wenn man den Blickwinkel eines Marktteilnehmers einnimmt. Louis Vuitton verkauft seine hastig genähten Täschchen auch für ein Schweinegeld. Wer’s braucht der bekommst halt. Und jetzt gib mal zu, wenn Leute bereit wären für deine Trötenröhrchen das 4fache zu bezahlen, weil’s halt ein Sch...röhrchen ist, würdest du ablehnen?? LG Pasta |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo Pasta,
ich weiß nicht, ob ich ablehnen würde. Die Frage stellt sich mir auch gar nicht. Ich habe Freude an meiner Arbeit, und die Motivation, bestmögliche Qualität herzustellen liegt für mich nicht darin, dann später eventuell den doppelten oder vierfachen Preis verlangen zu können. Ich stelle bestmögliche Qualität her, weil mich das "an sich" befriedigt. Aber es geht mir und dem Ostbelgier auch gar nicht darum, irgendwelche Spitzenweingüter moralisch zu verurteilen. Es geht uns darum,als Konsumenten mit beschränktem Geldbeutel anderen Konsumenten mit ebenso beschränktem Geldbeutel immer wieder auf Alternativen hinzweisen. Es hat nun mal nicht jeder einen Goldesel zur Verfügung stehen.Sicher, ich hätte letzte Woche auch auf die Reparatur meiner Heizung verzichten und mir für das Geld 3 Flaschen G-MAX kaufen können...schließlich wärmt Alkohol ja auch! Es gibt jenseits der ganz großen Namen, bei denen sich die Preisschraube immer schneller dreht, gerade in Deutschland genug Möglichkeiten, sich Weine zu beschaffen, mit denen man ein eindrucksvolles Erlebnis haben kann. Und deshalb spielen wir bei den GGs nicht mehr mit. Ob die Preispolitik, die in ihrem Falle gemacht wird (und bei der ich davon überzeugt bin, daß sich einige Betriebe damit höllisch aufs Antlitz legen werden - die Pfalz/Rheinhessen und das Burgund/BDX sind nämlich verschiedene Schuhpaare) moralisch legitim ist oder nicht, spielt dabei eigentlich überhaupt keine Rolle. Viele Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
..streiche ein "n" bei "anderen".
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![]() Mitglied seit 14.08.2004 |
Exakt! Wie oft soll ich es noch sagen, im Wirtschaftsleben gibt es keine Moral (mehr). Nur Erfolg oder Misserfolg. Wer seine GG’s noch vor der Füllung zu 29.90 € das Stück verkauft hat, hat Recht. Zumindest vorläufig. LG Pasta |
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![]() Mitglied seit 22.07.2004 |
Marigaux,
Aber es ist genau diese Frage, um die es geht. Und in dem hypothetischen Fall, dass sie sich Dir stellte, wäre ich mir über Deine Antwort recht sicher. Ein G-Max schmeckt nämlich bei funktionierender Heizung gleich nochmal so gut Was Ihr ja auch zur Genüge und nicht nur meiner Freuse tut. Und wofür wir Euch ja auch gerade lieb haben. Achso, Post ist unterwegs. Gruß, Stephan |
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![]() Mitglied seit 22.07.2004 |
Freuse, alles klar...
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![]() Mitglied seit 16.09.2004 |
Hallo,
Marigaux, wenn Du mir nur endlich mal den Namen desjenigen veraten würdest, der Dich zwingt diese teuren VDP Granaten zu kaufen, dann...dann...dann hau ich dem auf die Nase. So und um nochmal ein bisschen Schärfe reinzubringen. Die höheren Preise für die Weine der Spitzenweingüter helfen Deinen kleinen, armen Winzern mehr als Du denkst. Nur deshalb können nämlich Winzer wie Martin Müllen jetzt mit Fug und Recht 15-18 € für ihre "großen" Spätlesen aufrufen und kriegen sie auch. Den Platz haben ihm nämlich die VDP'ler erst gemacht. Viele Grüße Matthias _____________________________________________________________ It is not from the benevolence of the butcher, the brewer, or the baker that we expect our dinner, but from their regard to their own interest. A.Smith |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
"Exakt! Wie oft soll ich es noch sagen, im Wirtschaftsleben gibt es keine Moral (mehr). Nur Erfolg oder Misserfolg. Wer seine GG’s noch vor der Füllung zu 29.90 € das Stück verkauft hat, hat Recht. Zumindest vorläufig."
Und trotz oder gerade wegen Beste Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 14.08.2004 |
Kleine Anfrage: Warum ausgerechnet bis Wiesbaden
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![]() Mitglied seit 16.09.2004 |
Bis Wiesbaden? Gut, dann muss ich's mir ja nicht anhören.
Ich würde ja zukünftig Kassandrigaux zu Dir sagen. Aber das passt nicht, weil Kassandra hat letztendlich rechtbehalten. Und auf das Massensterben der VDP Weingüter wirst Du warten bis Du alt und grau bist. Viele Grüße Matthias _____________________________________________________________ It is not from the benevolence of the butcher, the brewer, or the baker that we expect our dinner, but from their regard to their own interest. A.Smith |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo Matthias,
naja, Massensterben.....aber ich halte das Spiel, das momentan im VDP gespielt wird, für durchaus riskant. Wenn ökonomisch deutlich schlechtere Zeiten kommen (und es deutet vieles darauf hin, daß sie kommen!) könnte man durchaus auch mal auf den Hochpreisweinen sitzen bleiben. Trockener Riesling ist im Moment hip, aber der Rieslingmarkt ist wirklich ein ganz anderer als der BDX-Markt. Und ob letzterer nicht irgendwann mal in Analogie zur holländischen Tulpenzwiebelblase heftig einbrechen wird, steht auch nicht ganz außer Frage. Manche Ballons sind sehr dehnfähig, aber jeder platzt mal, wenn man ihn nur weit genug aufpustet. Beste Grüße Frau Sauerwurm |
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![]() Mitglied seit 14.08.2004 |
Hallo Marigaux!
Exakt! Schon mengenmäßig reden wir über ganz andere Dimensionen. Die lächerlichen paar hunderttausend Flaschen (zu) teure GG’s finden schon immer ihre Etikettentrinker. Und wenn sie als Grundstoff fürs Rieslingsorbet in der Sternengastronomie landen Gruß Pasta |
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![]() Mitglied seit 22.07.2004 |
"Guten Tag, meine Damen und Herren, zur Tagesschau an diesem 30. Februar 2018.
Aus gegebenem Anlass schalten wir direkt zu unserer Expertin auf dem Frankfurter Parkett. Guten Tag Frau Sauerwurm, wie hat sich der deutsche Wein-Index nach der dramatischen Krise der letzten Tage auf dem VDP-Markt entwickelt?" "Nun, die Austrinker müssen nicht um ihre Einlagerungen fürchten, wenn man den Analysten glauben darf. Sehen Sie, das deutsche System ist doch recht restriktiv in Bezug auf die Kontrollen, wenn man es mit dem bordelaiser vergleicht, da wird nicht mit Margen und Risiken gearbeitet, die sich dem normalen Austrinker gar nicht mehr erschliessen. Bis auf Weiteres dürfte sich der deutsche Markt also nach Einschätzung der meisten Experten weiterhin auf relativ stabilem Niveau bewegen. Und damit zurück nach Hamburg." "Vielen Dank für diese Einschätzungen, Frau Sauerwurm. Das Wetter:" |
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![]() Mitglied seit 16.09.2004 |
In diesem Zusammenhang bekommt der Begriff "Leerverkäufe" eine ganz andere Bedeutung! Das wäre im Weinmarkt mal 'ne wirkliche Neuerung. Ich mein' auf ebay versucht's der ein und andere, aber so im großen Stil Viele Grüße Matthias _____________________________________________________________ It is not from the benevolence of the butcher, the brewer, or the baker that we expect our dinner, but from their regard to their own interest. A.Smith |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
"Exakt! Schon mengenmäßig reden wir über ganz andere Dimensionen. Die lächerlichen paar hunderttausend Flaschen (zu) teure GG’s finden schon immer ihre Etikettentrinker."
Pasta, ich bin ganz gewiß alles andere als ein Wirtschaftsspezialist, aber nach meinen Kenntnissen ist ein enger Merkt meistens auch ein sehr volatiler Markt, d.h. einer mit großen Aussschlagsmöglichkeiten nach oben und unten. Aber vielleicht hast du Recht und ich komme nicht zum Feixen. Was aber auch nicht weiter schlimm wäre - im Grunde sind mir die betreffenden VDP-Erzeuger (nicht alle!) inzwischen plunzenwurscht. Früher mußte ich das alles mal probieren, "um mitreden zu können", heute kenne ich genug andere Winzer und Weine, die mich wirklich interessieren. Beste Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 04.09.2005 |
Zu den VDP-Erzeugern und teuren Weinen passt eine Anruf von Heymann-Löwenstein, gestern Abend.
Und da ich diese Art von Telefonnerverei gar nicht mag, habe ich mir auch gar nicht angehört, was das Mädel zu verticken hatte. Für alle Winzer und Weinvertreiber die hier mitlesen: Ich bin bei diesem Thema konsequent bis hin zur Selbstquälerei! Wer mich unangefordert anruft, ist raus! Oder aber das Produkt ist mir wirklich so viel wert, daß ich es ertrage. Die wirklich sehr guten Weine von Heymann-Löwenstein leisten das noch lang nicht! Auch sonst habe ich noch nie etwas gekauft (meist noch nicht einmal angehört) was mir auf diesem Wege angeboten wurde. |
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![]() Mitglied seit 22.07.2004 |
Zumal die HLs auch schon mal besser waren. Sorry, aber das, was da aus 07 rumfliegt ist wirklich nicht das, was man aus dem Haus mal bekommen hat...
Gruß, Stephan |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo,
Frank, witzig, neulich hat mir shcon jemand erzählt, daß Löwenstein zur Telefonaquise übergegangen ist! Na, wenn er es nötig hat, scheinen sich die Weine ja doch nicht so ratz-fatz abzuverkaufen.... Um mal ein besonders deutliches Beispiel für die völlige Überspanntheit vieler GG-Preise zu bringen, schlage ich kurz den neuesten Gault Millau auf. Dort finde ich aus dem für die Pfalz schiwerigen Jahr 06 ein Kirchenstück GG von Bassermann-Jordan für 37 Euro, bewertet mit 89 Punkten. Ein paar Seiten weiter stoße ich auf Peter Sieners Kastanienbusch trocken mit ebenfalls 89 Punkten, allerdings für 7 Euro. Ich kenne die Weine von B-J und von Siener so gut, daß ich hier von einer enigermaßen realistischen Bewertung ausgehen kann (der spontan vergorene Siener ist vermutlich eher noch etwas komplexer als das Kirchenstück). Tja, der Etikettentrinker kauft sich für 37 Euro den Wein mit dem bekannten Erzeugernamen, der Rieslingfreund, der sich vorher etwas ungeschaut hat, holt sich für 35 Euronen 5 (!!) Flaschen Kastanienbusch und hat noch 2 Euro für eine Spende an "Wein für die Welt" übrig....oder für einen halben Tag Wärme in der Bude.... Beste Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 16.09.2004 |
ich dagegen kaufe mir keinen Gault-Millau, dafür 4 Flaschen Wirsching Silvaner, spende auch zwei € für Wein für die Welt und spare mir noch ein ganzes Jahr lang den Ärger und die Verwunderung über die merkwürdigen Bewertungen des Führers.
Abgesehen davon: Du kaufst den Führer des Erfinders des VDP? O Tempora, O Mores Viele Grüße Matthias _____________________________________________________________ It is not from the benevolence of the butcher, the brewer, or the baker that we expect our dinner, but from their regard to their own interest. A.Smith |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo Matthias,
ich lasse ihn mir immer schenken - und komme vor allem mit den M-S-R-Bewertungen bemerkenswert gut zurecht. Aber man muß das auch gar nicht an einem Führer und seinen Punkten aufhängen (auch wenn das aus illustrativen Gründen ganz bequem ist). Ich wette meinen Hut, daß sich noch genug andere Paare wie das oben von mir angeführte finden würde und daß man im direkten sensorischen Vergleich gar nicht so selten dem extrem viel preiswerteren Wein den Vorzug geben würde. In der Pfalz würden mir da spontan z.b noch v.Buhl - Kranz oder Bürklin-Wolf - Benderhof oder oder Christmann - Pflüger einfallen. Eine Blindverkostung wäre da sicherlich in manchen Fällen sehr lustig! Beste Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 16.09.2004 |
Ja, aber ist der Gault Millau nicht der einzige Weinführer, der sich beharrlich weigert genau diese Blindverkostungen zu machen?
Mit der Begründung dass man nur, wenn man die Güter am Etikett erkennt, ihre Qualität richitg einschätzen kann? Oder so ähnlich *Interessiertguck* Viele Grüße Matthias _____________________________________________________________ It is not from the benevolence of the butcher, the brewer, or the baker that we expect our dinner, but from their regard to their own interest. A.Smith |
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![]() Mitglied seit 14.08.2004 |
Hallo!
Löwenstein soll zu Telefonaquise übergegangen sein?? Ich fall vom Glauben ab Aber das passt vielleicht dazu, das er sein Zeugs jetzt auch bei der Möve vertickert. Wo ich doch dacht er hat es nicht nötig so einem Konzern satte Prozente einzuräumen, weil ihm seine Jünger die Flaschen aus den Händen reißen! LG Pasta |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Pasta, in zwei Jahren gibts wahrscheinlich Sonderabfüllungen von Löwenstein bei Feinkost Albrecht!
Matthias, in erster Linie ist es für mich die Frage, ob ich die Bewertungen in einem Führer einigermaßen nachvollziehen kann oder nicht. Und die in dem Führer von dem Team um Flicksch...äh, pardon, schlimmer Verschreiber Im Übrigen kann man dem GM wohl kaum nachsagen, daß er die renommierten Güter schlechtschreibt. Im Gegenteil, oft scheint es hier ein paar Sonderpünktchen mit Rücksicht auf die Eltern zu geben. Umso krasser fällt unter diesem Gesichtspunkt der Vergleich B-J/Siener oder gar Bürklin-Wolf/Siener (Bürklins Jesuitengarten bekam ganze 87 Punkte und kostete 44 Euro) aus. Beste Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
...ein ich wird wieder gestrichen, so egomanisch bin ich dann doch nicht!
Beste Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 16.09.2004 |
Hallo Marigaux,
Es kommt mir so vor, als hätten wir die Diskussion schon mal gehabt? In diesem oder einem andern Forum? Egal! Diel verpasst mir langweilige und langatmige Beschreibungen der Weingüter, jedes Jahr die gleichen. Nicht nur die gleichen Weingüter, damit könnte ich gerade noch leben. Es sind auch die gleichen Beschreibungen. Ich weiß, Martin Müllen musst Du Dir nicht mehr durchlesen, aber rate mal, wieviele Jahre seine Beschreibung schon mit " Nach seinem Sprung in die Selbstständigkeit 1991 kann Martin Müllen auf eine große Aufbauleistung blicken" anfängt Hey, sehr verehrter Herr Diel, dieser Satz ist bereits mehrfach bezahlt! Neue Worte sind kein Problem, sie verschmutzen die Umwelt nicht (meistens jedenfalls), sind CO2 neutral und müssen nicht recycelt werden. Dann kommen Punkte. Keine Beschreibungen, Punkte, ok, der Alkoholgehalt steht noch mit dabei. Was sagen mir 85 Diel Punkte für eine Hühnerberg Spätlese von Müllen? Gut, wer sie kennt, kann dann sagen: 85 Punkte hätte ich ihr auch gegeben. (Du hättest ihr aber hoffentlich mehr gegeben, so wie ich). Oder sollen da Punktetrinker herangezüchtet werden. Frei nach dem Motto: die Feinheiten versteht ihr Weinamateure ja sowieso nicht, kauft euch die Hochbewerteten und gut iss. Viele Grüße Matthias _____________________________________________________________ It is not from the benevolence of the butcher, the brewer, or the baker that we expect our dinner, but from their regard to their own interest. A.Smith |
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![]() Mitglied seit 04.09.2005 |
Ich finde der GM ist eine gute, erste Info.
Will ich zum ersten Mal ein mir neues Anbaugebiet oder eine Lage oder einen Winzer kennenlernen, habe ich mit dem GM noch nie daneben gelegen. Oder besser: Noch nie so richtig daneben gelegen. Ist dieser erste Schritt getan, gibt es bessere Möglichkeiten um tiefer in die Materie einzutauchen. Das Internet ist hier so wertvoll wie kaum irgendwo anders. Die einzelnen Wertungen muss man halt lesen lernen. Die schwachen Weine von Starwinzern brauche ich nicht. Und viele gute Weine von 1-Trauben-Winzern hätten, wenn sie denn von Weil wären, 3 Punkte mehr. Aber mal ehrlich, ein 88 Punkte Wein aus dem GM, liegt doch eigentlich immer und bei jedem zwischen 85 und 91 Punkten. |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
"Aber mal ehrlich, ein 88 Punkte Wein aus dem GM, liegt doch eigentlich immer und bei jedem zwischen 85 und 91 Punkten."
Frank, in den meisten Fällen ja. Die seltenen Ausnahmen bestätigen die Regel. Matthias, sagen dir die Nuancen von gekochtem Rindsleder in Verbindung mit einem Hauch Erdbeerzesten in Hofschusters Weinbeschreibungen denn wirklich so viel mehr als die reinen Punkte? Mir leider nicht! Ich habe schon diverse Verkostungen erlebt, bei denen nach dem entsprechenden Wein die Beschreibung aus dem Wein-Plus-Führer vorgelesen wurde. Die hat dann immer wieder schallendes Gelächter ausgelöst, weil kein Mensch das, was da geschrieben stand, auch nur annähernd im Glas wiederfinden konnte. Diese ganzen Obstalatgeschichten sind meiner Erfahrung nach sehr subjektiv und damit am Ende ziemlich wertlos. Ich krampfe mich ja selber mit solchen Beschreibungen ab, und ein User hier hat mich ja deshalb auch schon ziemlich unwirsch abgekanzelt. Den Tonfall fand ich damals grenzwertig, aber in der Sache hatte er gar nicht so unrecht. Wein kann man nur in seltenen, besonders inspirierten Momenten einigermaßen adäquat beschreiben. Und deshalb interessieren mich in den Führern ehrlich gesagt nur die Punkte. Die "geheimnisvollen Noten von Ananasbowle" (GM) sind am Ende genauso wenig nachvollziehbar wie die "komplexe, würzige Nase nach Äpfeln und Pfirsich mit etwas Honigmelone und floralen Ansätzen" (Hofschuster). Jedenfalls bringen mir solche Verbalisierungen nichts , wenn sie in einem Weinführer fließbandmäßig produziert werden. In einem Weinbuch, bei dessen Abfassung der Autor viel Zeit und Mühe auf das Finden der enstprechenden Attribute verwenden konnte, mag das schon wieder anders aussehen.... Beste Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 25.01.2008 |
Der GM ist allenfalls ein Anhaltspunkt und ein Adressbuch für mich, ansonsten kann ich da nur voll und ganz MatthiasH in seiner Beurteilung zustimmen.
Was da an Luschen mit mindestens einer Traube drinstehen und andererseits Spitzenwinzer nicht drinstehen (beide Sorten kenne ich persönlich), da ist der Commerz deutlich erkennbar. Gruß Grenache |
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![]() Mitglied seit 12.01.2008 |
Hallo Grenache,
Spitzenwinzer, die nicht drinstehen, würden mich jetzt wirklich interessieren, gerne per KM...bisher habe ich zumindest die hier angesprochenen Winzer fast alle im GM gefunden. Viele Grüße Dodo |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo Dodo,
ein "Spitzenwinzer", der seine Weine beim GM anstellt, steht hinterher auch drin. Mir ist jedenfalls kein gegenteiliger Fall bekannt. Manchmal kommt es vor, daß sehr gute Winzer bewußt nichts zur Verkostung einschicken. Kajo Christoffel war über lange Jahre so eine Ausnahmeerscheinung. Aber dann haben sie ihn doch noch drangekriegt... Viele Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 12.01.2008 |
Hallo,
@ Marigaux Ehrlich gesagt kann ich mir nicht vorstellen, dass es allzu viele Starwinzer gibt, die sich diese Werbung entgehen lassen bzw. entgehen lassen können. Das Thema "Wirtschaft" habt Ihr ja heute schon ausgiebig diskutiert Viele Grüße Dodo |
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![]() Mitglied seit 25.01.2008 |
Tut er das nicht, steht er auch nicht drin und genau da geht die Objektivität verloren. Gruß Grenache |
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Hallo Grenache!
Da melde ich mal starke Zweifel an! Objektivität bei der Beurteilung von Wein ist ohnehin eine Chimäre. Und wie soll ein Weinführer anders entstehen, als dass die Winzer ihre Weine selber anstellen? LG Pasta |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
"Objektivität bei der Beurteilung von Wein ist ohnehin eine Chimäre."
Ganz meine Meinung, Pasta! Deshalb schreibe ich ja bewußt, daß ICH mit den GM-Bewertungen häufig gut zurechtkomme (wobei das von Anbaugebiet zu Anbaugebiet auch etwas differiert, da ja jeweils unterschiedliche Verkoster zuständig sind). "Und wie soll ein Weinführer anders entstehen, als dass die Winzer ihre Weine selber anstellen?" Och, in Deutschland gibt es nur ca. 70000 Weinbaubetriebe. Wenn 20 Angestellte losziehen und die Wochenenden und Feiertage durcharbeiten, muß jeder gerade mal 9-10 Weingüter am Tag besuchen und sich dort durchtrinken. Das sollte mit einer ordentlichen Logistik doch locker zu schaffen sein! Beste Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 14.08.2004 |
Moin Marigaux! Wo hast du diese Zahl her? Da hätte jeder Winzer durchschnittlich 1,46 ha Rebfläche. Sollen die auch alle Abfüllen? Und wo bleibt bei deinem Vorschlag die Objektivität, wenn Winzer Zornig die Mitarbeiter vom GM nicht probieren lässt sonder gleich mit dem Hund vom Hof jagt Viele Fragen Gruß Pasta |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo Pasta,
die Zahl habe ich aus dem Wein-Plus-Glossar. Vermutlich sind da auch die Nebenerwerbsbetriebe berücksichtigt, aber es ist ja nicht komplett ausgeschlossen, daß der eine oder andere von denen auch Spitzenweine macht. Wenn der Verkoster vom Hof gejagt wird, muß er halt versuchen, über andere Kanäle (Nachbarn, Vortäuschung eines normalen Kundenbesuch) an die Weine zu kommen! Beste Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 04.09.2005 |
Zum 2008er-GM steht bei Amazon geschrieben:
"Gault Millau WeinGuide Deutschland 2008: Die 855 besten Weinerzeuger und 6.569 Weine verkostet und bewertet" Beim kommenden, 2009er sind es ein paar Weingüter und Weine weniger geworden: "Gault Millau WeinGuide Deutschland 2009: Die 842 besten Weinerzeuger und 5709 Weine verkostet und bewertet" |
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![]() Mitglied seit 14.08.2004 |
Hallo!
An anderer Stelle schrieb mosel_arndi Aber die Hoffnung stirbt zuletzt---wenigstens bei mir. Da hätte ich doch gerne ein paar Wasserstandsmeldungen mehr von Leute die rebstocknah wohnen! Gruß Pasta |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
*oups* Pasta, der Arndi wohnt schon recht rebstocknah
________________________________________________________________________ Politics is not a bad profession. If you succeed there are many rewards, if you disgrace yourself you can always write a book. |
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![]() Mitglied seit 22.07.2004 |
Rheingau Eltville und umzu ad Anfang letzter Woche: ähnliches Bild, knapp über 70 und 13 bis 14. Und bei dem Wetter letzte Woche dürfte sich da kaum was dran geändert haben.
2007er bunkernde Grüße, Stephan |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Weder die niedrigen Oechslegrade noch die momentan sicherlich im Schnitt noch viel zu hohe Säure sehe ich als Problem. Im Gegenteil: Das könnte mal wieder ein richtig "klassisches" Rieslingjahr ohne trockene "Kabinette" mit 13% Alkoholgehalt werden - wenn da nicht die Fäulnis wäre, die offensichtlich vielerorts dann doch wie ein Damoklesschwert über der Entwicklung in den nächsten zwei, drei Wochen hängt.
Aber ich bin ziemlich sicher, daß es sich bei den üblichen Verdächtigen einzelne sehr schöne, animierende 08er finden lassen werden. Deshalb gibt es meinerseits auch keine Bunkerpanik. Beste Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 24.06.2005 |
...."Weder die niedrigen Oechslegrade noch die momentan sicherlich im Schnitt noch viel zu hohe Säure sehe ich als Problem"...
bei derzeit Säurewerten von 14 Promille ist das durchaus ein Problem...auch bei deinen so geliebten Langsamdrehern... Ohne Doppelsalz wirds über 10-11 Promille wohl nicht funktionieren...und bsa im Riesling verändert mir die Stilistik doch zu arg...Zur Zeit bleibt nur das Prinzip Hoffnung...und das Herr Müllen das grundlegend anders sieht glaub ich auch nicht...oder doch??? Grade die Paradelagen der Mosel werden wohl in diesem Jahr wohl etwas schwierig sein, es gab im Sommer mal eine kurze Trockenphase und deshalb hängt der Riesling dort um mindestens eine Woche zurück...Das kan n höchstens noch bei extrem alten Reben keine Problem sein...aber die Weinwelt besteht eben auch nicht ur aus alten Reben.... |
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![]() Mitglied seit 24.06.2005 |
..achso und wen es interessiert....www.dlr.rlp.de , da sind so ziemlich alle rheinlandpfälzichen Reifeverläufe dokumentiert...
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![]() Mitglied seit 22.07.2004 |
@Marigaux,
gerade Du willst doch immer, dass so wenig wie möglich geschraubt wird. Und ohne schrauben kriegst Du die Dinger nicht mehr unter 10, glaub mir. Dazu müsste es jetzt nochmal ne Woche anständig warm werden, und was das bedeuten würd, schreibst du ja selbst - so feucht wie es ist. Ich hoff ja auch, dass mit viel Fingerspitzengefühl ein paar knackige Sachen rauskommen, allein, im Mittel fehlt mir der Glaube. Gruß, Stephan |
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![]() Mitglied seit 24.06.2005 |
Es läuft halt darauf raus das man das risiko der späten Ernte eingeht...In zwei Wochen sieht das schon anders aus. Klar es wird die spitzenmostgewichte nicht so in der breiten Masse geben...aber die höhere Säure hat speziell bei den edelsüssen nachher zur folge das ausreichende Säurereserve da ist... im Gegensatz zu 2007 und 2006. Da wurden nämlich im Auslesebereich über 110 ochsen meist nur noch 8,5 Promille Säure geernete. Nach Weinsteinausfall gings meist unter 7,5 Promille...und das ist mir zuwenig bei 60 oder mehr gr/l Restsüße...
Da sollte es also nachher dises Jahr besser passen. Bei den einfachen trockenen Kabis wirds aber wirklich schwer...auch wenn vielleich nachher 10,5vol erreicht werden...durhc die Säurereduktion vor der Gärung wird der Most schon arg strapaziert...und wie man die Säure von 11 Promille auf ein vernünftiges Maß zurückführt ohne Dopllesalz ist mir nicht so ganz klar. Wir müssen wahrscheinlich warten bis die 85 Ochsen Schwelle durchbrochen wird...dan wird wohl auch die Säure passen... |
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![]() Mitglied seit 14.08.2004 |
Moin Marigaux! Das meinst du doch nicht ernst Gruß Pasta |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Vielleicht habe ich als 96er-Fan einen etwas von der Norm abweichenden Geschmack, aber fast alle 05er, viele 06er und sogar nicht wenige 07er Rieslinge sind mir tendenziell zu breit und zu säurearm - ganz abgesehen davon, daß sie einen entweder mit ihrem Zucker oder ihrem Alkohol erschlagen.
Darüber hinaus habe ich schon viele Mosel-, Ruwer- oder Saarweine getrunken, die mutmaßlich mehr als 10 Promille Säure hatten und gerade dadurch auch nach etlichen Jahren enorm lebendig und rassig wirkten, "kleine" Grünhäuser oder Kajos zum Beispiel - zumindestens der Ostbelgier weiß, was ich meine. Und so gerne ich ab und an mal eine fette Auslese oder auch ein kraftvolles trockenes Geschoß genieße: Im Alltag sind mir beispielsweise die 04er lieber als die 05er. Das eigentlich Spannende am einheimischen Riesling ist seine Frische, Pikanz und Leichtfüßigkeit. Und mit diesen Eigenschaften ergeben sich nun mal in erster Linie durch eine kräftige Säure und einen moderaten Alkoholgehalt. Inwieweit nun gerade 08 meine geschmacklichen Vorlieben besonders gut bedienen wird, bleibt natürlich abzuwarten. Schaun mer mal....jedenfalls hätte ich nichts dagegen, wenn zur Abwechslung mal wieder ein Jahr mit richtig knackigen Säurewerten bei moderaten Oechslegraden käme. "....gerade Du willst doch immer, dass so wenig wie möglich geschraubt wird. Und ohne schrauben kriegst Du die Dinger nicht mehr unter 10, glaub mir. " Ja und? Dann füllt man sie halt mit 10 oder 11. Wenn der Extrakt stimmt und der Anteil an Apfelsäure nicht zu massiv ist, können Rieslinge mit solchen Säurewerten ducrhaus viel Spaß machen, siehe oben! Beste Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 24.06.2005 |
"Ja und? Dann füllt man sie halt mit 10 oder 11. Wenn der Extrakt stimmt und der Anteil an Apfelsäure nicht zu massiv ist, können Rieslinge mit solchen Säurewerten ducrhaus viel Spaß machen, siehe oben!"
Ähh...nicht ernsthaft gemeint oder???? Wenn Apfel/Weinsäureverhältnis richtung Weinsäure ginge dann wäre das entsäuern ein Kinderspiel...und wo bitte schön soll der extrakt herkommen wenn nicht aus der Traubenreife???? aus dem nicht ordentlich gereinigten Holzfass vom letzten Herbst oder was??? Und das es für 99% der Winzer nicht wünschenswert ist, das ihre Weine erst in 10 Jahren trinkbar werden ist wohl auch unbestritten.... Wir sprehcen derzeit nicht über physioligisch reife Trauben mit jahrgangsbedingt hoher Säure und wenig Ochsen...sondern Die ttrauben sind noch massiv unreif....wer sich mal die Mühe macht durch einen gesunden Rieslingweinberg durchzuhüpfen und hier und da Beeren probiert wird diese Meinng sicher teilen....Klar auch jetzt werden schon Moste mit über 80 Ochsen geernetet...aber dann sollte man auch den Gesundheitszustand erwähnen...bei uns heisst das "batschfaul"... Und das ist wohl nicht nur men persönlicher Eindruck durch meinen durch Moseltal begrenzten Horizont...auch auf den Rheinhessichen Rübenäckern siehts wohl genauso aus.-.-.. |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo Arndi,
die ein, zwei Trauben, die ich unterwegs probiert habe, wirkten auf mich auch noch unreif. Aber wenn der Fäulnisdruck nicht zu groß ist - und das schien er mir in den meisten Fällen nicht zu sein - wird ja kein Winzer zur sofortigen Lese gezwungen, oder? Dementsprechend hingen in Graach auch noch so gut wie alle Rieslingtrauben....und genau deshalb denke ich, daß man in vielleicht zwei Wochen, wenn die physiologische Reife weiter fortgeschritten ist, etwas mehr über die Möglichkeiten oder Probleme des Jahrgangs sagen kann. "Und das es für 99% der Winzer nicht wünschenswert ist, das ihre Weine erst in 10 Jahren trinkbar werden ist wohl auch unbestritten...." Klar, viele Kunden wollen das weichgespülte Zeug, welches sie dann innerhalb der nächsten 6 Monate vernichten. Aber trotzdem hat das wenig mit Idealvorstellungen zu tun. Viele Konsumenten kaufen ihren Wein bei Deutschlands größtem Weinhändler Feinkost Albrecht. Daraus kann man aber schlecht den Rückschluß ziehen, daß es im Discounter lauter idealtypische Weine gäbe, sondern eher den, daß eine Menge Leute keinen sonderlich guten Geschmack haben..... Für den Winzer ist es allerdings oft ein enorm schwieriger Spagat zwischen Verkaufserfolg und der eigenen Idee von einem guten Wein - das gebe ich gerne zu. Beste Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 24.06.2005 |
....ob jedoch die Idee vom guten Weinen an niedrigeren Alks festzumachen ist und das die Weine 20 Jahre gelagert werden müssen das die Säure nicht mehr so dominant ist wage ich zu bezweifeln...Wir gleiten hier wohl grade etwas ins exreme ab...
Die Mehrheit der Winzer haben dieses Jahr ein Problem...und alle hoffen auf die nächsten 2 Wochen...Punkt... |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo Pasta,
sorry, sehe dein Posting erst jetzt: "Das meinst du doch nicht ernst ?? Willst du wirklich die „klassischen“ Moselrieslinge von vor 15 .. 20 Jahren zurück?" Doch, das meine ich ausgesprochen ernst! Viele dieser Weine trinke ich sehr, sehr gerne. "Die trockenen Sachen von damals waren doch nur was für Masochisten oder zum Möbelabbeizen." Auch unter den trockenen Weinen von damals gibt es diverse Exemplare, die mir viel Spaß machen (z.b. Müllens trockener Kabi aus dem schwachen Jahr 1991). Ansonsten wir aber auch keiner dazu gezwungen, 15 oder 20 Jahre alte trockene M-S-R-Rieslinge zu kaufen/zu trinken, da es in dieser Zeit genug vorzügliche restsüße Exemplare gab Beste Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 22.07.2004 |
Nix für ungut Marigaux,
aber Stand der Lage ist ganz schlicht: 70 Oechsle - zu wenig, selbst wenn man potenzielle 10 in den nächsten 2 Wochen drauf rechnet (was das Wetterfax derzeit nicht hergibt). 14 Säure - zuviel, selbst wenn man überdurchschnittliche 3 während der Gärung abzieht. Fäulnisdruck - hab gestern ein paar Keltern gesehen, und das sah weder appetitlich aus noch war es Bot. Ergo drei Szenarien: Es gibt einen in der großen Breite sauren und dünnen Wein (btw, die Frage nach der Extraktherkunft bei unreifen Trauben wollte ich auch schon gestellt haben, aber Arnd war schneller Sorry though, aber so und nicht anders sieht es, zumindest im Rheingau, aus. Und auf den Rübenäckern in der Tat noch schlimmer. Grau ist alle Praxis, Stephan |
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![]() Mitglied seit 24.06.2005 |
..was mich irgendwie mehr nervös macht ist der Fakt, das die Mostgewichtszunahme auch bei tollem Wetter dieses Jahr sehr schleppend ist wegen der teilweise großen mengen die pro Rebe dranhängen...Trotz Ertragsreduzierung....trotz Steilhang...
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo Schaf,
"aber Stand der Lage ist ganz schlicht: 70 Oechsle..." Überall 70 Oechsle, bei jedem Winzer und in jeder Lage? "...... 14 Säure" Auch allüberall im Rheingau? Das sind doch bestenfalls durchschnittliche Zahlen - und eben nur Zahlen! Vor ziemlich genau zwei Jahren erzählte man mir an der Mosel, der 06er müße auf jeden Fall ein grandioser Jahrgang werden, denn es gäbe immerhin Durchschnittsmostgewichte von 95. Wars ein wirklich toller Jahrgang? Viele deutsche Winzer lieben die Ziffer und klammern sich an irgendeinen Oechslewert, als ob alleine in ihm die große Seligkeit oder tiefe Verdammnis beschlossen sei..... Beste Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 24.06.2005 |
...und genau deshalb hab ich ja den tipp gegeben mal selbst durch die Weinberg zu gehen und die Trauben zu probieren...
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![]() Mitglied seit 30.05.2005 |
Für Mittelrhein muss ich teilweise Entwarnung geben. Nach unserem Urlaub sind wir durch unsere Weinberge gegangen. Die Mostgewichte liegen zwischen 80 und 92 oder im Durchschnitt 6 Oe weniger als in 2007. Säure zwischen 10,0 und 11,5 g/l. Mitte September hatten wir ca. 70 Grad Oechsle und zu diesem Zeitpunkt haben wir wir alles ausgeschnitten was nicht in Ordnung war. Was wir jetzt haben an Fäulnis ist überwiegend Edelfäule, aber aufgrund der Wetterbedingungen (noch) nicht (ganz) eingetrocknet.
Wir werden nächstes Wochenende genau diese Trauben auslesen und daraus einen fruchtigen Kabinett aus dem Fürstenberg produzieren. Der Rest bleibt noch ein oder zwei Wochen hängen. Allgemein ist die Fäulnis da, aber nicht so ausgeprägt wie sonst wo, hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass Mittelrhein nicht zu den wärmsten Weinbaugebieten gehört. Die führenden Weingüter (Jost, Ratzenberger, Bastian, Kauer usw.) haben hier in der Gegend weitgehend oder zu 100% ihr Pulver noch trocken. Viele andere haben aber schon ihre Flächen abgeerntet… Ich war bei der letzten „Sneak-Preview“ des Großen und Ersten Gewächses in Wiesbaden dabei und kann nur sagen 2007 ist sehr, sehr gut (260 Weine in zwei Tagen - Weltklasseniveau!). 2008 kommt nicht dran, ist also aus meiner Sicht eher ein ganz normaler Jahrgang. Der erste seit Jahren vielleicht und ein paar Flaschen Kabinett im Keller ist doch auch OK. Und aus meiner Sicht lieber eine Doppelsalzentsäuerung im Most (sauber) als ein BSA im Riesling (hat zu viel negativen Einfluss auf den Charakter des Rieslings), technisch versierte arbeiten hier aber mit Verschnitten und erzielen gute Ergebnisse. @Marigaux; Trockene Weine - sagen wir mal mit über 8,5 g/l Säure werden auch nach 10 Jahren nicht schmecken, hier ist Süße angesagt (siehe Wahl oben). Und auch hier finde ich Werte über 10,0 g/l grenzwertig. Süße und Säure müssen sich finden können… Viele Grüße Lars |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo Lars,
grundsätzlich halte ich ebenfalls bei hohen Säurewerten einen restsüßen Ausbau für die angesagte Option, keine Frage! Aber trotzdem habe ich "kleine" trockene Weine kennengelernt, die trotz oder wegen einer enormen Säure nach 10 Jahren einigen Spaß gemacht haben. Mag aber sein, daß es sich dabei um die berühmten regelbestätigenden Ausnahmen gehandelt hat. "Die führenden Weingüter (Jost, Ratzenberger, Bastian, Kauer usw.) haben hier in der Gegend weitgehend oder zu 100% ihr Pulver noch trocken." Wie an der Mosel auch - komisch.... "...und ein paar Flaschen Kabinett im Keller ist doch auch OK." Eben! Um nicht zu sagen, daß ich mich nach ein paar Flaschen von einem jüngeren und wirklich kabinettigen Kabinett inzwischen regelrecht sehne! "Süße und Säure müssen sich finden können…" Ich hoffe, im nächsten Jahr mal wieder an den Mittelrhein kommen zu können. Dann bringe ich einen richtig knackigen 96er mit! Das ist keine Drohung, sondern ein Versprechen! Herzliche Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 14.08.2004 |
Moin Marigaux!
So ganz versteh ich dich nicht. Du hast beschlossen, dass man aus 78 Ochsen und 14 Säure eine guten Wein machen kann. Und wenn dann Menschen, die sich seit Jahren beruflich mit der Materie auseinandersetzen, daran Zweifel haben, dann sagt du Oder hast du vor das ganz große Rad zu drehen?? Die alchemistische Werksatt Marigaux bietet den Winzer, natürlich gegen einen kleine Obolus, die Verwandlung von Essig in Wein an Beste Gruße Pasta |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo Pasta,
du mißtverstehst mich doch ganz offenischtlich. Das mit der Ziffer bezog sich zunächst mal auf Stephans Beitrag, und Stephan ist meines Wissens kein Winzer. Dann habe ich auch nie behauptet, daß Weine mit 14 Promille Säure in jedem Fall ein Hochgenuß werden müssen. Ich zielte eher in die Richung, daß sich die 14 Promille spürbar reduzieren dürften, wenn man die Trauben noch 1 -2 Wochen hängenlassen kann. Und darüberhinaus gehöre ich wirklich nicht zu den "Weinfreunden", die glauben, sie wüßten es in sämtlichen Einzelheiten besser als die Winzer. Nur halte ich eine generelle Verdammung des (Riesling)jahrgangs 08 für ebenso verfrüht wie die seinerzeit überall hörbaren Jubelreden auf den 03er. Wenn die meisten Trauben gelesen sind, kann man vielleicht etwas mehr sagen. Beste Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 24.06.2005 |
...verdammen wollte hier den Jahrgang wohl sowieso keiner...welches Interesse sollte ein Winzer haben den Jahrgang so schlecht zu machen, das nachher niemand diesen Wein haben will???? Mir ging es nur darum den aktuellen Stand der Mosel aufzuzeigen...Winzers sind ja auch nicht alle blöd und ignorieren reifegrade...es ist halt nur ein risiko mit jedem Tag wo das Wetter besch...eiden...ist...
und das bei Lars die Trauben schon deutlich reifer sind liegt wohl auch daran das es sich um sehr alte Reben handelt. ABER: Lars verdient sein Geld ja auch nicht mit den alten reben...Der Berufswinzer braucht halt auch im Mittel einen vernünftigen Ertrag um Basisqualitäten anbieten zu können und genau da, sprich Weinberge bis ca 25 Jahre Alter ist in diesem jahr das Problem der Reife besonders deutlich.... |
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![]() Mitglied seit 29.09.2003 |
Hallo Arndi,
Danke für dieses ehrliche Statement. Grüße Wendi |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Arndi, ich denke, wir reden hier einfach deshalb etwas aneinander vorbei, weil wir im Zusammenhang mit dem neuen Jahrgang über verschiedene Dinge sprechen, nämlich zum einen über die Endverbraucherproblematik nach dem Motto "schnell noch 07er bunkern, aus 08 wird es kaum etwas Kaufenswertes geben!", zum anderen aber über die wirtschaftlichen Probleme, die diversen Winzern drohen. Ich will nicht behaupten, daß letztere mich als Endkunden überhaupt nicht interessieren (am Ende schlagen diese Probleme dann doch auf vieles durch), aber auf jeden Fall handelt es sich um zwei unterschiedliche Paar Schuhe.
Ein schönes Beispiel für diese Differenz ist aus meiner Sicht mal wieder 03. Ich glaube nicht, daß das für die meisten Winzer ein ökonomisch besonders schlechtes Jahr war. Für mich als Weinvernichter war es aber ein auf breiter Front grottengrausamer Jahrgang. Beste Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 05.10.2008 |
Interessant... Kann ja nicht jeder Jahrganz super sein. Und es gibt ja noch andere Weinbaugebiete, in denen 2008 vielleicht spitze war.
Gab es 2003 nicht gute dt. Rotweine? Wie sieht es eigentlich in der Pfalz momentan aus? Die Bunkermöglichkeiten sind bei mir begrenzt bzw. nicht so optimal (Wohnung). Nicht, dass ich so viel überhaupt trinken könnte, aber eine gewisse Hamstermentalität ist mir nicht ganz fremd. Wäre dann noch die Frage, was. Zu der Weinführer-Diskussion: Ich hab da als "Adressbuch" "Die Pfalz im Glas", da wird eine Auswahl von Weingütern beschrieben, auf Lagenbesonderheiten eingegangen, welcher Winzer welchen Wein besonders gut kann etc. Finde ich an sich auch hilfreicher als Punkte.... |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
"Gab es 2003 nicht gute dt. Rotweine?"
Zumindestens mehr gute Rote als gute Weiße. Aber die Probleme des Jahrgangs - massiver Alkohol bei mäßigem Extrakt z.b. - waren für mich auch bei vielen Rotweinen deutlich spürbar. "Wie sieht es eigentlich in der Pfalz momentan aus?" Nach allem, was man so hört, ziemlich finster. Eher schlechter als an der Mosel. "Ich hab da als "Adressbuch" "Die Pfalz im Glas", da wird eine Auswahl von Weingütern beschrieben, auf Lagenbesonderheiten eingegangen, welcher Winzer welchen Wein besonders gut kann etc. Finde ich an sich auch hilfreicher als Punkte...." Klar, fundierte Beschreibungen sind für die meisten Leser zunächst deutlich aussagekräftiger als Punkte, aber nicht in jedem Falle praxistauglich. Der Gault Millau ist eh schon eine dicke Schwarte, die ich mir nicht noch unbedingt in 2 Bänden kaufen möchte. Viele Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 05.10.2008 |
Na ja, ist halt nur ne Auswahl auf die Pfalz beschränkt (gut 200 S.) und taugt ganz gut für die Winzer-Ausflugsplanung...
Ist 2003 der Extrakt nicht mit dem Zuckergehalt mitgekommen? Wg. zu schneller Reife? Alkohollastige Weine machen nicht wirklich Spaß, die müssen das schon vertragen. Ich hatte neulich mal in ner Weinstube einen 15% Sauvignon Blanc. Abartig, oder? War überraschenderweise halbwegs trinkbar, aber kein wirkliches Highlight. |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Naja, die Mineralstoffe kommen halt mit dem Wasser aus dem Boden in die Trauben. Und da es in 03 lange Zeit bei keinem/wenig Niederschlag sehr heiß war, kann man sich eigentlich ausrechnen, wie es in vielen Lagen mit dem Extrakt bestellt war.
"Alkohollastige Weine machen nicht wirklich Spaß, die müssen das schon vertragen." Immer wieder mein Reden! Beste Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
In unserem Projektweinberg wurde gestern eine erste Lese mit einem Mostgewicht von 82 Oechlse durchgeführt. Angesichts der Tatsache, daß früher an der Mosel schon mit 83 Oechsle die Etikettierung als Auslese möglich war, halte ich das für keinen wirklich katastrophalen Wert, zumindestens nicht mit Blick auf eine Orientierung am "klassischen" Moselstil.
Mal schauen, wie sich der noch einigermaßen gesunde Rest der Trauben in uneserer Parzelle entwickeln wird. Für Spannung ist jedenfalls gesorgt! Beste Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 16.09.2004 |
Hi Marigaux,
Oechsle, Oechsle, was war das doch gleich? Wieviel Säure hattet ihr denn? Und sag' mir nicht, dass Du das nicht weißt! Viele Grüße Matthias _____________________________________________________________ It is not from the benevolence of the butcher, the brewer, or the baker that we expect our dinner, but from their regard to their own interest. A.Smith |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Matthias, inzwischen weiß ichs. 10,5 Promille - das gibt dann nach der Gärung vielleicht so 8,5 bis 9 Promille. Ein wunderbarer Wert für einen richtig fetzigen Kabinett!
Beste Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 16.09.2004 |
Ich habe gerade eure Diskussion im "Steillagenprojekt" im anderen Forum nachgelesen, interessant.
Welchen Ertrag hattet ihr denn? Vielleicht liefert das ja auch die Erklärung für die niedrigen Oechslewerte. Eure komische Einzelstockerziehung, das kann doch nicht funktionieren Meinste echt, dass der Most 2 mg Säure bei der Gärung verliert? Das erscheint mir viel. Oder wird er entsäuert? Wir hatten ja gestern auch einen ersten Ernteeinsatz am Mittelrhein und ich war nach allen bisherigen Berichten sehr positiv überrascht über die Qualität des Leseguts. Richtig gesundes, knackiges Zeugs, Botrytis hält sich im Rahmen, nix gammliges. Die Beeren sehr stabil und dickhäutig. Ich hatte nach dem Probieren der Trauben und ihrer Optik eher auf 87 Oechsle getippt knapp 10 g Säure hatten wir, korrigier mich Lars, wenns nicht stimmt. 1g weg bei der Gärung dann sind es knapp 9g und dann passts exakt. Die 07er Weine der Villa, alle richtig trocken (4g und weniger RZ), haben mich sehr überzeugt. Wenn das dieses Jahr trotz etwas niedrigerer Zuckerwerte in die gleiche Richtung geht, habe ich überhaupt keine Bedenken gegenüber dem Jahrgang. Viele Grüße Matthias _____________________________________________________________ It is not from the benevolence of the butcher, the brewer, or the baker that we expect our dinner, but from their regard to their own interest. A.Smith |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo Matthias,
entsäuert wird bei uns hoffentlich nicht!! Und wenns am Ende 9,5 Promille sind, soll mir das recht und billig sein. "Wenn das dieses Jahr trotz etwas niedrigerer Zuckerwerte in die gleiche Richtung geht, habe ich überhaupt keine Bedenken gegenüber dem Jahrgang." Zumindestens scheint man nicht deutschlandweit die große Katastrophe ausrufen zu müssen. Und einige ausgesuchte Sachen werden gerade wegen der geringeren Oechslewerte und der saftigen Säure vielleicht richtige Prachtrieslinge genau nach meinem Geschmack werden. Jedenfalls sehe ich bislang keinen Anlass, nicht darauf zu hoffen. Herzliche Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 30.05.2005 |
Hallo Matthias,
Säure zwischen 10,5 und 11,0 g/l und nach der Klärung liegen wir jetzt bei den von dir erwähnten Werten. Das waren übrigens die ersten Parzellen die wir gestern abgeerntet haben. Über 2/3 hängt noch... 2mg Säure kann man durchaus bei dem Ausfall von Weinstein verlieren. Die Experten haben mehrmals auch mehr in diesem Jahr beobachtet. In 2007 haben wir dadurch fast nicht verloren beziehungweise bei der Gärung wird auch Säure gebildet. Viele Grüße Lars |
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![]() Mitglied seit 30.05.2005 |
@Matthias
"und nach der Klärung liegen wir jetzt bei den von dir erwähnten Werten" Sorry - hier meine ich natürlich die von dir erwähnten Oechsle (also so um die 90 Grad). In einer Woche ist das nächste Drittel dran und ich schätze, dass wir hier leicht zulegen können - viel mehr ist aber nicht drin (sagen wir mal bis 95 Oe) Ausnahme: Die Edelsüßen werden darüber liegen - wieviel ist nur eine Frage der Selektion. Viele Grüße Lars |
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![]() Mitglied seit 04.09.2005 |
Die beiden 4g/l habe ich probiert, die staubigen noch nicht. Die Weine haben mir ebenfalls viel Spaß gemacht. Es sind aber keine Schmeichler und auch keine Weine, die man mal so eben, nebenbei kippt. Die verlangen schon Einsatz! Dann drehen sie aber auf. Knackige Säure und reichlich "Stein" dominiert dann. Gut gemacht! |
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![]() Mitglied seit 24.06.2005 |
@ Marigaux...
das mit dem Extrakt und den Mineralstoffen war jetzt aber nicht wirklich dein Ernst..oder??? Mineralstoffe liegen im mg-Bereich...Extraktwerte liegen im g-Bereich.....und was ist nun die Differenz????? Fix-Öchsle oder was???? Mal angenommen deine Extraktwerte würden zu 20 % aus Kalium und Calcium bestehen....(hauptminerale im Wein)..dann würde deine 9,5 promille Säure innerhalb weniger Wochen zu Weinstein "verkristallisieren" und du hättest ein wunderschönes Korallenriff in deine Fass gezüchtet.... Extrakt= u..a..höhere Alkohole, z.B. Glycerin.....Punkt Nun der aktuelle Reifeticker Mosel: Vorgestern geernet: Spätburgunder: 107 Ochsen, Säure 8,5g/l Botrytis 0%.... Riesling gelkeltert von einem Winzerkollegen: 75 Ocshen, 11,5 g/l Säure, mäßige Botrytis... Kommentar von kleiner Kröte: smmeggt nisssst....sauer.-.. Gruß Arnd |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo Arndi,
vielleicht hat der Kollege eine weniger dolle Parzelle, vielleicht hat er einfach Pech gehabt, vielleicht hat er auch im Weinberg nicht ganz optimal gearbeitet..... "Extrakt= u..a..höhere Alkohole, z.B. Glycerin.....Punkt" Die Definition aus dem Wein-Glossar ist einen Hauch detaillierter: "Gesamt-Extrakt Sammelbezeichnung (auch Extrakt, Trockenextrakt, Gesamt-Trockenextrakt) für die Summe aller rund 1.000 verschiedenen Substanzen und Stoffe, die gelöst im Wein vorkommen und bei einer Destillation (Verdampfen) des wässrig-alkoholischen Anteils zurückbleiben. Die Errechnung (auch aller weiter unten angegebenen Werte) erfolgt in Gramm per Liter. Der Restzucker und die nichtflüchtigen Säuren (Apfelsäure, Milchsäure, Weinsäure und andere) bilden den Hauptbestandteil. Weitere Stoffe in geringeren Mengen sind Pigmente (Farbstoffe wie Anthocyane und Flavonoide), Phenole (Salicylsäure, Tannin, Vanillin etc.), Stickstoff-Verbindungen (Eiweißstoffe, Aminosäuren), Mineralstoffe, Spurenelemente und höhere Alkohole. Anders ausgedrückt sind es alle löslichen Stoffe außer Wasser, flüchtigen Säuren und Ethanol. Der Anteil im Wein liegt in der Regel etwa zwischen 17 und 30 g/l. Im allgemeinen hat ein Rotwein (durch die Phenole) höhere Werte als ein Weißwein. Bei der Alterung verringert sich der Anteil, weil ein Teil als Depot (Bodensatz) ausgefällt wird. Der so genannte „zuckerfreie Extrakt“ wird ermittelt, indem man vom Gesamt-Extrakt den reduzierenden Zucker und allfällig vorhandener Saccharose (Gesamtzucker-Gehalt wird als Invertzucker angegeben) abzieht. Ein weiterer, wichtiger Begriff ist der „Extrakt-Rest“. Dieser wird bestimmt, indem man vom zuckerfreien Extrakt die als Weinsäure berechneten „nichtflüchtigen Säuren“ abzieht. Der Extrakt-Rest bestimmt die „innere Qualität“ eines Weines, mit diesem Wert können Weine am besten verglichen werden. Sehr hohe oder sehr niedrige Extrakt-Rest-Werte können auf Weinverfälschung (Pantschen) hinweisen. Siehe auch unter Asche und Gesamtsäure. Für den Gesamt-Extraktgehalt eines Weines sind vor allem die Niederschlagsmengen bzw. klimatischen Bedingungen während der Wachstumsperiode (da alle Stoffe wasserlöslich sind), vom Wurzelwerk des Rebstocks (je älter der Rebstock, desto ausgeprägter und weitläufiger das Wurzelsystem) sowie vom Bodentyp mit den darin enthaltenen Nährstoffen von wesentlicher Bedeutung. Je weniger Trauben ein Rebstock trägt bzw. je weniger Wasser-Bestandteile durch diesen Umstand die Beeren beinhalten, umso höher ist auch der Gesamt-Extrakt. Auch der Zeitpunkt der Weinlese spielt eine nicht unbedeutende Rolle. Je später die Traubenernte, desto höher sind in der Regel die Gesamt-Extrakt-Werte (siehe dazu auch unter Mostgewicht und physiologische Reife). Der Gesamt-Extrakt hat bei einer Wein-Bewertung eine wesentliche Bedeutung und besagt, ob ein Wein als extraktreich (vollmundig, körperreich = ab etwa 22 g/l) oder als extraktarm (dünn, flach, kurz = bis etwa 15 g/l) klassifiziert wird. Die Menge und die spezifische Zusammensetzung aller Stoffe ergibt die Struktur (Gerüst) und entscheidet über Aroma, Bouquet, Farbe, Haltbarkeit und Entwicklungs-Fähigkeit (siehe dazu auch unter Flaschen-Reifung) sowie damit letztlich über die Qualität des Weines....." Beste Grüße Bernd |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Sollen wir mal zusammenschmeißen und dem Marigaux einen Weinberg kaufen/mieten/leasen? mit der Auflage binnen Zweijahresfrist einen Wein herzustellen?
sonst bleibt das Ganze doch viel zu theoretisch ________________________________________________________________________ Politics is not a bad profession. If you succeed there are many rewards, if you disgrace yourself you can always write a book. |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Ihr müßtet den Weinberg schon kaufen, susa, damit ich, da ich ja meine bisherige Arbeit auf Nimmerwiedersehen sausen lassen muß (nach zwei Jahren Plackerei im Wingert ist man raus aus dem Geschäft), auch hinteher vom Winzern leben kann!
Macht mal - aber bitte in einer vielversprechenden Lage (nicht in einem rheinhäßlichen Kartoffelacker Über einen gemieteten Weinberg verfüge ich schon. Zumindestens zu einem Hundertstel. Beste Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 24.06.2005 |
"Naja, die Mineralstoffe kommen halt mit dem Wasser aus dem Boden in die Trauben. Und da es in 03 lange Zeit bei keinem/wenig Niederschlag sehr heiß war, kann man sich eigentlich ausrechnen, wie es in vielen Lagen mit dem Extrakt bestellt war. "
...das war dein Statement.... und das der zuckerfreie Extrakt auch Säuren beinhaltet ist mir auch nicht ganz fern....was hier aber allgemein unter extraktreich diskutiert wird geht aber meistens auf die Glycerine zurück...sprich Mundfülle...Mineralstoffe sind eher bei den extraktangaben zu vernachlässigen....die tauchen im Nachkommabereich der Extraktwerte auf...es sein denn eine Entsäuerung ging daneben und es ist so ein pappiger Geschmack warnehmbar.... Und wir wollen doch auch sicher nicht die Extraktwerte durch die Säuremenge hochtreiben... Und wenn in 2003 die Extraktwerte so niedrig waren liegt dies zum großteil an den Säuren die schon grenzwertig niedrig waren. Tortzdem waren meist die Glycerinwerte nach der Vergärung sehr hoch... es gab also Weine mit ganz ordentlicher Mundfülle die aber mangels säurestruktur nicht sonderlich reifungsfähig waren.... und das mit den ollen Parzellen????...hmmmmm..... |
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![]() Mitglied seit 16.09.2004 |
Hallo Marigaux,
Dein obiges Zitat aus dem Wein+ Glossar suggeriert irgendwie, dass die "kleinere Menge höherer Alkohole" nicht ins Gewicht fällt. Und das stimmt imho nicht. Das gleiche Glossar sagt nämlich auch, dass man im Wein pro 12g Alkohol mit 1g Glycerin rechnen kann. Das würde bei einem Riesling mit 12% Alkohol also 10g Glycerin bedeuten. Und das ist natürlich schon ein sehr gewichtiger Anteil des Extrakts, den man mit Mineralstoffen auch nicht annähernd erreichen kann. Viele Grüße Matthias _____________________________________________________________ It is not from the benevolence of the butcher, the brewer, or the baker that we expect our dinner, but from their regard to their own interest. A.Smith |
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![]() Mitglied seit 24.06.2005 |
@ marigaux...
an der Mosel kannst du ganz sicher einen urig alten Weinberg mit wurzelechten Reben in einer Steilslage üfr umsonst bewirtschaften...auch in sehr guten Lagen... es muss ja nicht für nen "Anfänger" gleich ein Uhlen, Prälat, oder Himmelreich sein... na dann mal viel glück...ich bin schon ganz gespannt auf den ersten Spontiversuch... |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo Arndi,
wenn wir schon gerade beim Beckmessern sind: "Naja, die Mineralstoffe kommen halt mit dem Wasser aus dem Boden in die Trauben. Und da es in 03 lange Zeit bei keinem/wenig Niederschlag sehr heiß war, kann man sich eigentlich ausrechnen, wie es in vielen Lagen mit dem Extrakt bestellt war. " Das war in der Tat mein Statement. Und das ist das Statement von Wein-Plus: "Für den Gesamt-Extraktgehalt eines Weines sind vor allem die NIEDERSCHLAGSMENGEN bzw. klimatischen Bedingungen während der Wachstumsperiode (da alle Stoffe wasserlöslich sind), vom Wurzelwerk des Rebstocks (je älter der Rebstock, desto ausgeprägter und weitläufiger das Wurzelsystem) sowie vom Bodentyp mit den darin enthaltenen Nährstoffen von wesentlicher Bedeutung." Beißt sich da was zwischen den beiden Aussagen? Ätsch, und wir hatten keine 75, sondern 82 Oechsle und keine 11, 5, sondern 10,5 Promille Säure und keine nennenswerte Botrytis in unserem Lesegut - unser Winzer ist einfach besser als dein Kollege, bätschi Beste Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 24.06.2005 |
...ich denke das Thema Minerale und Extrakt ist nun hinreichend aufgearbeit und auch Marigaux wird wohl nun erkannt haben das die vielgerühmte Mieralik nicht am Extraktwert festzumachen ist...was aber zugegebenermaßen einen gewissen charme hätte....
und der angesprochene Kollege ist kein ausgebildeter Winzer sondern 25 Jahre alt....und hat nen Weinberg gepachtet aus begeisterung...Dieses Jahr ist der dritte Wein im entstehen...und hier ging es beileibe nicht um nen Öchslewettbewerb sondern schlicht und einfach um einen sauberen trinkbaren und einigermaßen stressfrei auszubauenden Riesling. Besser für nen Anfänger der Weinbereitung einen ordentlichen QBA der auch not mit etwas Zucker aufgemottzt wird und klassisch entsäuert wird wie ein Problemwein der bis aufs letzte gereift ist.... das was der "Kollege" bisher abgeliefert aht unter Anleitung war durchaus ganz ordentlich und sicher noch steigerungsfähig.... aber er kann schon seinen eigenen Wein vorweisen........ das steht ja von marigaux noch aus...oder hab ich was verpasst.... |
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![]() Mitglied seit 24.06.2005 |
...und das Thema der hohen Öchslewerte ist wahrscheinlich nochmal separat zu diskutieren...
Es gibt ne ganz Menge Winzer die sich immer selbst beglücken mit der Mostgewichtsmessung aus Keltermost....und nachher wundert man sich über die mäßige Alkoholausbeute der Hefe..... |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
"...das steht ja von marigaux noch aus...oder hab ich was verpasst...."
Nee, du hst nix verpaßt - und meinen eigenen Wein wird es auch nie geben. Ist mir zu viel Arbeit Also, ich mache dann mal weiter mit meinen laienhaften Sprüchen: " Es gibt ne ganz Menge Winzer die sich immer selbst beglücken mit der Mostgewichtsmessung aus Keltermost....und nachher wundert man sich über die mäßige Alkoholausbeute der Hefe....." Ist eine niedrige Alkoholausbeute beim Moselwein etwas Negatives? Ich würde mich als Winzer erst mal freuen, wenn ich aus vielen Oechsle weniger Alkohol bekommen würde! Hast du mal den Artikel "Alkoholbomben über Deutschland" des Weinjournalisten C.S. Henn gelesen? Beste Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 24.06.2005 |
.."Ist eine niedrige Alkoholausbeute beim Moselwein etwas Negatives? Ich würde mich als Winzer erst mal freuen, wenn ich aus vielen Oechsle weniger Alkohol bekommen würde!"
hier gings nicht um niedrigere Alkoholwerte an der Mosel sondern um den magischen Zeitpunkt der Mostgewichtsmessung. 1. Im Weinberg ists nur ne ganz grobe hausnummer und bei mir immer etwas tiefer als schlussendlich... 2. direkt aus der Mostwanne des Kelters..hier liefern Messungen zu hohe Mostgewichte weil die Trübung das Ergebnis beeinflusst...(hier defineren die meisten Winzer ihr Mostgewicht!) 3. Im geklärten Most vor beginn der Gärung... der mit Abstand niedrigste Wert. (5-10 öchlse niedriger als bei 2.) Bei 3. liefert eine bestimmte Hefe nahezu jedes Jahr dieselbe Alkoholausbeute. sprich x gr Zucker werden zu y gr Alkohol. Deshalb sehe ich das Thema der Öchslewerte immer etwas kritsich, weil man nie weiß wie gemessen wurde und wieviel Trübung im Most das Ergebnis verfälscht. Um jedoch einem neuen Weinskandal vorzubeugen: Nein ein Kabinett wird nicht durch die Messung zur Spätlese oder umgekehrt. Da heutzutage alle ihre eigenen Schwellwerte für Qualitätsstufen haben, die immer deutlich über den gesetzlichen Mindestmostgewichten liegen ist dem Weingestz immer genüge getan!!!! Gruß von der Mosel... |
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![]() Mitglied seit 24.06.2005 |
...ist aber schon ein wirklich wunderbarer Thread geworden...mit ordentlich dynamik....grins...über 100 posts hätt ich bei dem Thema niemals nicht erwartet....
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![]() Mitglied seit 14.08.2004 |
.... und das haben wir nur dem Marigaux zu verdanken, weil er immer wieder Sachen schreibt, die man nicht einfach so stehen lassen kann ......
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![]() Mitglied seit 24.06.2005 |
...manchmal bin ich aber schon arg am zweifeln ob ich ein große Weinillusion verpuffen lassen darf...
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![]() Mitglied seit 22.07.2004 |
...nicht, dass wir am Ende hier noch nen Selbstmord zu beklagen haben...
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Nee, Schaf, keine Angst! Ich bin ja bekanntlich sehr resistent gegenüber sachlichen Argumenten!
Und auch ansonsten tapfer gegenüber allen Unbilden des Lebens. Gleich muß ich doch tatsächlich so etwas wie arbeiten In sein trauriges Los ergeben grüßt Marigaux |
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![]() Mitglied seit 14.08.2004 |
Hallo Arndi!
Du als Winzer müsstest doch wissen, dass der gemaine Weinfreund die Wahrheit gar nicht wissen will! Was er hören will: Vollbiologische Arbeit im Weinberg. Schonende, selektive Handlese. Nachdem der Most im hübschen Holzfass spontan zu gären begonnen hat, mach der Winzer nichts mehr, bzw. er fährt in Urlaub. Nach der Rückkehr füllt er (natürlich ohne Pumpe und Filter!) den Wein in Flaschen. Basta! Kein Stress, keine Hektik, kein anderer Wein! Gruß Pasta |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo Pasta,
daß es so nicht läuft, habe sogar ich inzwischen einigermaßen mitbekommen. Aber trotzdem soll es Winzer geben, die anders arbeiten als andere. Bislang warte ich jedenfalls auf den Beweis dafür, daß eigentlich alle den gleichen Technowein machen. So, jetzt aber endgültig adieu bis heute abend in der Späte! Beste Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 30.05.2005 |
Überschrift + "Henn"
..dann geht es am schnellsten. Gruß Lars |
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![]() Mitglied seit 30.05.2005 |
Mein Beitrag gehört natürlich hier hin...
Gruß Lars |
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![]() Mitglied seit 14.08.2004 |
Hallo!
Es sind jetzt gute 3 Wochen seit dem ersten Posting hier. Meine Frage, wie sieht es jetzt aus an der Mosel? Beste Grüße Pasta |
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![]() Mitglied seit 24.06.2005 |
...ok...die Sonne scheint heute aber der Blick auf den Wetterbericht macht micht etwas nervös.
Die Fäulnis hat nicht wirklich zugenommen, wenigstens da wo auch vorher keine war. Die Mostgewichte sollten jetzt im schnitt so bei 80 Ochsen liegen...Die physilogische Reife ist schon ganz gut...Am Samstag werden wir anfangen die Brot und Butter Weine zu ernten... Die Hoffnung auf Spätlesen ist noch nicht ganz beerdigt...aber schwer wirds... zur Säure: Säure liegt immer noch bei 12 Promille...ist aber nicht wirklich ein Problem mehr weil die Apfelsäure schon stark abgesunken ist und die Weinsäure im Most nicht wirklich ein Problem darstellt. Nach Maischestandzeit sollten 1-2 Promille weg sein, danach bei der Gärung aufgrund der hohen Kaliumwerte der Moste nochmals 1-2--- Der Spätburgunder gärt zur Zeit auf der Maische..noch sehr zaghaft aber nicht schlimm... Der Saftabzug für den Weissherbst sollte auch morgen odeer übermorgen mit der Gärung starten... Gruß Arnd |
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![]() Mitglied seit 14.08.2004 |
Danke Arnd ... also so ungefähr kanpp an der Katastrophe vorbei??
Gruß Pasta |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Nach allem, was ich so aus meinen Quellen höre, ist das, was jetzt an der Mosel eingefahren wird, zwar nicht oechslerekordverdächtig, aber physiologisch schön reif und aromastark, wobei es an gebietstypischer, rassiger Säure nicht fehlt.
Pasta, ich wette mit dir um eine gute Flasche, daß es bei den üblichen Verdächtigen eine ganze Reihe wunderbarer 08er geben wird! Beste Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 22.09.2008 |
Und ich hatte gehofft, es gibt einmal einen Jahrgang, der Rücksicht auf Geldbeutel und vollen Keller nimmt.
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![]() Mitglied seit 19.09.2007 |
ich würd auch sagen, dass 08 wiedermal (nach 06) ein Jahrgang mit extrem großen Unterschieden werden wird... wer das unreife, nasse Zeux der letzten beiden Wochen eingefahren hat, bringt nix Rechtes hin.
Wer abwarten konnte, kann gute Chancen haben..... Wir haben heut noch Rotwein gelesen, Fäule ging noch, wir ham zwar gut ausgeschnitten, aber es blieb noch genug zum ernten übrig, Oechsle weiß ich noch nicht genau, um die 90 vermutlich Ein anderer Winzer beklagte sich bitterlich, sein bester Wingert habe nur 80 oe hergegeben.....letzte Woche dies Jahr ist was für gute Nerven oder Risikobereitschaft lg Cantate |
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![]() Mitglied seit 29.12.2004 |
Wie mit der Geldanlage
Viele Grüße aus Berlin Christel Weißwein macht auch besoffen, und die Flecken gehen viel leichter raus. Art van Rheyn |
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![]() Mitglied seit 11.10.2006 |
Christel, meinst Du die Rentenkasse nach Limän?
Grüße Gerwolf |
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![]() Mitglied seit 14.08.2004 |
Hallo!
Hier ein paar Meldungen über den Jahrgang 2008 aus der letzten Woche. Von Journalistenschmonz bis seriös: NDR Info SWR online BR online Volksfreund Trier Reben & Wein wiesbadener-tagblatt Gruß Pasta |
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![]() Mitglied seit 25.01.2008 |
Die FAZ vom 23.Okt. hast du vergessen.
Gruß Grenache |
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![]() Mitglied seit 14.08.2004 |
Hinter dieser Zeitung steckt bekanntlich immer ein kluger Kopf - deshalb mag ich sie nicht ....
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![]() Mitglied seit 25.03.2006 |
Was hast du gegen kluge Köpfe, Pasta? Bist doch selber einer, wenn ich mich nicht sehr täusche
Ich habe nur was gegen Besserwisser Grüße von frankophil -------------------------------------------------------------------- Wer mich nicht liebt, darf mich nicht beurteilen. - Goethe |
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![]() Mitglied seit 14.08.2004 |
Ich gewähnte schon, ich bin nur ein ganz einfacher, harmloser Mann aus dem Volke. Intellektuelle mach mir Angst |
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![]() Mitglied seit 25.03.2006 |
Wirklich harmlos
Na ja, und Intellektuelle beißen auch nicht, die scheißern nur manchmal ein wenig klug Grüße von frankophil (Im Glas ein Spätburgunder von Dr. Wehrheim, der viel zu dünn und nichtssagend ist, um ihn hier im Forum zu beschreiben. Eigentlich hatte ich auf was Vergleichbares zum Franzen-Spätburgunder von gestern gehofft, aber weit davon entfernt.... Grüße von frankophil -------------------------------------------------------------------- Wer mich nicht liebt, darf mich nicht beurteilen. - Goethe |
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![]() Mitglied seit 25.03.2006 |
Ich seh noch nicht doppelt, dazu ist der Burgunder zu schwach
frankophil -------------------------------------------------------------------- Wer mich nicht liebt, darf mich nicht beurteilen. - Goethe |
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![]() Mitglied seit 14.08.2004 |
Ja, vollkommen harmlos – ehrlich!!!
Mit einem 2006 - Rheingau Riesling / P.J.Kühn im Glas. Und der macht, obwohl „man“ Kühn Trauben und die Mitgliedschaft bei den 100 besten Winzern Deutschland aberkannt hat, Spaß. Lecker Riesling ..... Schei ... auf den GM Gruß Pasta |
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![]() Mitglied seit 14.08.2004 |
Welcher Franzen war eigentlich dein "Franzen-Spätburgunder"??
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![]() Mitglied seit 25.03.2006 |
Den Riesling würde ich gerne mittrinken - ich mag dem Peter Jakob seine Weine
Grüße von frankophil (wieder 2 Punkte weiter weg vom Hendlgriller -------------------------------------------------------------------- Wer mich nicht liebt, darf mich nicht beurteilen. - Goethe |
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![]() Mitglied seit 25.03.2006 |
@ Pasta,
Blauer Spätburgunder 2003, hier beschrieben: www.chefkoch.de/forum/2,20,429832/Wein-des-Tages-24-10-08.html Gruß, frankophil -------------------------------------------------------------------- Wer mich nicht liebt, darf mich nicht beurteilen. - Goethe |
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![]() Mitglied seit 14.08.2004 |
Ach, der Franzen Reinhold......
Was Rotes habe ich noch nicht von ihm probiert, aber in letzter Zeit getrunken und schwer angetan – 2005 Calidus Mons Riesling und 2007 Calmont Riesling Goldkapsel .... der mann darf weitermachen Gruß Pasta |
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![]() Mitglied seit 25.03.2006 |
Unbedingt! Da bin ich ganz deiner Meinung.
Dazu gibt es einen netten Newsletter mit Rezepten von Iris Franzen (die auch 2 Kochbücher mit Mosel-Rezepten herausgegeben hat). Eine Patenschaft für einen Rebstock im "Bremmer Calmont" ist auch zu empfehlen. Fast hätte heute abend ein Franzen-Riesling "Neefer Frauenberg" das Rennen gemacht, aber gekühlt ist er bereits für die nächsten Tage... Grüße von frankophil -------------------------------------------------------------------- Wer mich nicht liebt, darf mich nicht beurteilen. - Goethe |
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![]() Mitglied seit 22.07.2004 |
*hief*
Hier noch kurz zum Leseschluss ein kurzes Rheingau-Resumee. So 86 bis 93 Oe beim Riesling und bis knapp an 100 beim SB sind so der Schnitt, aber Säure um 11 leider auch. Ein paar Strategen haben noch einige Zeilen hängen lassen in der Hoffnung, wenn das passiert, was sie wollen, damit noch ein paar hochpreisige Sachen machen zu können. Denn das scheint das Problem zu sein: ein nicht eben kleiner Winzer sagte mir, er habe im Spätlesebereich mal eben 6.000 Liter bekommen. Fäulnis scheint letzten Endes nicht das entscheidende Problem geworden zu sein, weil es nicht mehr warm geworden ist, aber wie ein anderer Winzer sagte: "Man muss schon ins letzte Jahrzehnt kucken, um den Jahrgang einzuordnen, vielleicht vergleichbar mit 1998. Die sind einfach nicht reif geworden, die Kameraden." Gruß, Stephan |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo Schaf,
"Man muss schon ins letzte Jahrzehnt kucken, um den Jahrgang einzuordnen, vielleicht vergleichbar mit 1998. Die sind einfach nicht reif geworden, die Kameraden." 98 gilt im Rheingau als mittleres und an der Mosel als richtig gutes Jahr! Und ich sachs ja immer: Angesichts der fetten, teilweise adipösen Jahrgänge in diesem Jahrtausend haben die Winzer teilweise die Maßstäbe für einen "normalen" Rieslingstil verloren. "So 86 bis 93 Oe beim Riesling....sind so der Schnitt" Ja, das sind doch wunderbare Werte für trockene Prädikatsweine, bei deren Volumenprozenten keine 13 oder 14 vor dem Komma steht. Es muß doch nicht Jahr für Jahr massenhaft dicke Bertas geben! "...aber Säure um 11 leider auch." Eine hervorragende Voraussetzung für richtig rassige fruchtsüße Weine mit pikantem Spiel! Bevor der Bär komplett erlegt ist, will ich nichts Endgütiges über das Fell behaupten, aber ich halte es für immer wahrscheinlicher, daß das ein Jahrgang wird, bei dem ich mich über viele Rieslinge richtig freuen werde! Beste Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 22.07.2004 |
Wieder das gleiche Spiel, mein Guter?
Die Betonung lag auf Reife, physiologische, ergo Extrakt. Wenn Du also metallisch-trockene QbAs willst, dann könntest Du im Rheingau dieses Jahr wahrscheinlich gut bedient sein, aber Dein zitiertes "Spiel" - da dürftest Du entweder Geld ausgeben müssen, das Du traditionell nicht möchtest Gruß, Schaf |
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![]() Mitglied seit 19.02.2006 |
Ist doch gut!
Ich kaufe mir so viele 2007er wie geht Wie wird den 2009? Gibts da schon Prognosen Grüße Monti |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Schaf, eben, die Betonung liegt auf Reife - und nicht auf Oechsle!
Bei den Trauben, die im letzen Otoberdrittel gelesen wurden, die also relativ lange hingen, dürfte die physiologische Reife nämlich durchaus hoch genug sein - trotz nicht so extremer Mostgradationen wie in den letzten Jahren. Aber jetzt warten wir wirklich mal ab, bis die ersten ernstzunehmenden 08er im Glas liegen. Beste Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 19.09.2007 |
heut ham wir wieder gelesen....
Riesling war so, wie wir in andern Jahren bejubeln (würden): total durchgefault, fiel einem direkt in die Hand, brauchte man garnicht schneiden, wenn man bissi am Stock wackelte, fiel alles ab, schon staubig im Eimer, aber gesund, nix Essig...und wir unbedarften Lesehelfer schon: au fein, das wird bestimmt ein guter Wein, oder : hätten wir nicht gedacht, dass es dieses Jahr noch sowas feines gibt... bis Chef kam und meckerte .... meine Wenichkeit is ja immer neugierig und fragt dumm, und er meinte : ja, wenn das Zeug TROCKEN ist, dann wär das allerbestens, aber in diesem Herbst ist hier keine Traube trocken gelesen worden, nur mehr oder weniger nass.... über die Oechsle weiß ich (noch) nix, aber ich denk ma, chef kann das schon einschätzen lg Cantate |
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![]() Mitglied seit 24.06.2005 |
..update Mosel...
alles geerntet, 95% davon bei trockenem Wetter. Öchsle sehr mäßig...seltsamerweise hört man überall von fabulösen Mostgewichten...ich war aber zufälligerweise kurz vorher bei diversen Kollegen selbst mal nachschauen...die gesunden Trauben waren wie vermutet mäßig...aber der Faule Matsch hatte etwas mehr( wer das denn unbedingt möcht-...)... Wir hatten nahezu alles noch gesund...deshalb maximum bei 85-86 Öchsle... Aber die Säuren haben sich noch super entwickelt, maximum bei 10.5 minimum bei 8.0!!!!!!!!...und das bei super gesundem Lesegut.-...hätte ich nicht wirklich so erwartet...und die Beeren sehen zumindest reif aus... Der Most duftet nachmeinem Gefühl überdurchschnittlich stark...was auf eine gute Aromaasubeute hoffen läst. Dieses Jahr waren fast bei allen Partien Maischestandzeiten bis zu 12 Stunden möglich... Alles in allem keine ganz schlimmer Jahrgang...aber so ab und zu ein paar Ochsen mehr hätte mich schon etwas glücklicher gemacht... Gruß von der Mosel |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
"Aber die Säuren haben sich noch super entwickelt, maximum bei 10.5 minimum bei 8.0!!!!!!!!...und das bei super gesundem Lesegut.-...hätte ich nicht wirklich so erwartet...und die Beeren sehen zumindest reif aus...
Der Most duftet nachmeinem Gefühl überdurchschnittlich stark......aber so ab und zu ein paar Ochsen mehr hätte mich schon etwas glücklicher gemacht... " Und genau das mit den Ochsen verstehe ich nicht. Es ist doch ein Glücksfall, wenn man mal wieder einen besonders aromatischen Moselwein mit schöner Säure ohne allzuviel Alkohol produzieren kann! Die Winzer müssen hier wirklich umdenken! Dringend!! In "unserer" Projektparzelle hat sich übrigens innerhalb von 2 Wochen beim Mostgewicht NICHTS getan. Die Mitte Oktober gelesenen Trauben hatten so um die 82 und die erst letzten Freitag geholten auch um die 82! Aber ich bin sehr gespannt auf den Unterschied in der Aromatik der beiden Weine. Beste Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 29.09.2003 |
Marigaux,
warum habt Ihr denn dann noch gewartet,????? Grüße wendi |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo Wendi,
eben deshalb, weil Oechslegrade nicht alles sind und in manchen Fällen nicht direkt mit der physiologischen Reife korrespondieren! Diverse 08er scheinen ja dafür geradezu ein Paradebeispiel abzugeben. "Aber die Säuren haben sich noch super entwickelt, maximum bei 10.5 minimum bei 8.0!!!!!!!!...und das bei super gesundem Lesegut." Viele Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo,
hier noch mal zu 2008 an der Mosel ein Auszug aus einer Mail, die ich heute von meinem Leib- und Magenwinzer bekommen habe: ...Wir hatten in diesem Jahr eine sehr anstrengende Weinlese. Am Freitag 07 November war gücklicherweise unser letzter Lesetag. Der starke Wind und der Regen der letzten Tage hätte die Trauben wahrscheinlich stark zerstört. (Ich war gestern mit einigen Leuten im Hühnerberg, die wenigen Trauben, die bei der Ernte vergessen wurden, haben richtig schlecht ausgesehen!). Der 2008er könnte der Top-Kabinettjahrgang dieses Jahrzehnts werden! Die Mostgewichte waren gut, aber lange nicht so hoch wie in den letzten Jahren. Die Reife der Trauben war ganz toll! Deshalb werde ich versuchen, trockene Kabinette zwischen 9,5 - 10,5 Vol Alk. zu erzeugen. Darauf freue ich mich schon besonders!...." Beste Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
Ob dann trotzdem noch ein paar Trauben für was Süßeres übrigbleiben ? Liebe Grüße - Allegro <----- die sich gerade die letzten Tage wieder an einem fruchtsüßen Trabener Würzgarten 2003 gelabt hat Guter Wein ist Musik in Flaschen |
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![]() Mitglied seit 25.03.2006 |
Marigaux,
da können ja alle aufatmen, die jetzt nicht die 2007er gebunkert haben Grüße von frankophil -------------------------------------------------------------------- Wer mich nicht liebt, darf mich nicht beurteilen. - Goethe |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo Allegro,
Reservierung wird wohl nicht nötig sein, aber wenn diese trockenen Kabinetteaus reifem Lesegut wirklich so ausfallen, wie ich mir das vorstellen, werden wohl etliche Flaschen davon in meinen Keller wandern. Etwas Fruchtsüßes wird es sicherlich auch geben, keine Sorge! Herzliche Grüße Marigaux |
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Rama Cremefine

































