Wein und Literatur
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Auch eine nette Empfehlung ist Michael Amon, Yquem, ein Krimi um eine Flasche d'Yquem mit vielen teils sehr lustigen, teils etwas platten Andeutungen auf lebende Personen. Oder kommt ihr etwa nicht drauf, wer mit Fielman und Pelikan gemeint sind, liegt ja wohl auf der Hand? Frage aber noch: Wir haben uns gerade Thomas Prynchon: Gegen den Tag gekauft, was trinkt man dazu ________________________________________________________________________ Will the people in the cheaper seats clap your hands? And the rest of you, if you'll just rattle your jewelry. (John Lennon) |
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![]() Mitglied seit 04.09.2005 |
Ich habe mir einmal die eine Online-Rezession, bei einem großen Internetbuchhändler, für susas Buchtipp "Michel Onfray: Die Formen der Zeit. Theorie des Sauternes" angeschaut.
Und dann habe ich mir sämtliche Rezessionen dieses bekannten (oder auch nur selbsternannten) Weinpapstes angesehen. Junge junge..... so viel selbstherrliches Geschreibsel, so viel Unfehlbarkeit und soviel Fachwissen in den verschiedensten Bereichen ist mir von einer einzelnen Person selten unter gekommen. Äußerst unsympathisch. Ach ja, diesen Beitrag konnte es nur am Freitag geben! |
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![]() Mitglied seit 01.05.2008 |
Ich habe in den letzten Tagen den Roman "Bordeaux" von Paul Torday gelesen. Der handelt von einem englischen IT-Unternehmer, der sich innerhalb von vier Jahren von einem Workaholiker zum Alkoholiker auf höchsten Niveau wandelt, umgeben von einem stilvollen, aristokratischen Freundeskreis in England. Für einen Weintrinker sehr spannend, allerdings auch sehr bedrückend, da einem das Thema Alkohol und Wein vor Augen gehalten wird. Ein Zitat in dem Buch durch die Hauptfigur: " Ich bin kein Alkoholiker, ich trinke nur Wein". Zu dieser Zeit befindet sich sein Tagespensum bei 4-5 Flaschen Wein, hauptsächlich Bordeaux, einschließlich des täglichen Premier Crus. Das Buch ist absolut empfehlenswert.
Ralf |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Den hab ich auch auf meiner To read Liste.
Für Menschen, die sich a) für die Geschichte des Bordelaiser Weinbaus und vor allem für die interessanten Verflechtungen des dortigen Weinhandels mit seinen einzigartigen Strukturen interessieren und die b) kein Problem haben, sowas auch auf Englisch zu lesen, sei empfohlen William Echikson: Noble Rot ________________________________________________________________________ Will the people in the cheaper seats clap your hands? And the rest of you, if you'll just rattle your jewelry. (John Lennon) |
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![]() Mitglied seit 22.07.2004 |
Wein und Krieg von diesen beide Dänen! Sehr unterhaltsam und gleichzeitig intelligent geschrieben.
Aber den Amon fand ich auch desaströs, eine Plattitüde nach der anderen und viel zu viel "ich bin ja so geil". Gruß, Schaf |
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![]() Mitglied seit 02.03.2007 |
Ehrlich gesagt, geniesse ich einen guten Sauternes lieber ohne philosophisches oder gar esoterisches Geschwurbel.
Was trinkt man zu Pynchon? Zu "Vineland" natürlich einen schönen Stag's Leap CS, das war der einzige Pynchon, den ich genossen habe. Zu "Mason&Dixon" würde ich ein paar Gläser Bookers SB Bourbon benötigen und das Buch noch immer nicht mögen, geschweige denn verstehen... "Gegen den Tag" ist noch nicht bei mir gelandet, da mein Buchhändler sagte: "Bei dem Buch ärgerst du dich nur .." - ich vertraue ihm fast blind. Pastinake |
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![]() Mitglied seit 25.01.2008 |
@susa
Der Autor heißt Thomas Pynchon und das traditionelle Getränk in Luftschiffen war Schampus, Blubber passt zum heutigen Wein des Tages. Von diesen beiden Dänen Don & Petie Kladstrup ist nicht nur "Wein und Krieg" schön zu lesen, sondern auch "Champagner", die dramatische Geschichte des edelsten aller Getränke. Gruß Grenache |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
früher haben die Leute gewusst, was bei mir Tippfehler und was Bildungslücken sind
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![]() Mitglied seit 22.07.2004 |
Früher war China auch ne Demokratie! Schade, dass Monti im Urlaub zu sein scheint...
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![]() Mitglied seit 25.01.2008 |
ttschuldigung susa
Grenache |
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![]() Mitglied seit 02.03.2007 |
Vergesst bitte zwanghaftes Fehlerkorrigieren, ich möchte über Wein und Literatur reden, das haben wir schon so lange nicht mehr!
Ich bin gerade am Grübeln, ob ich in letzter Zeit einen Roman gelesen habe, in dem genussvoll getrunken wird (ich meine aber keine irischen, whiskygetränktenTristesse-Romane). Mir fällt leider noch nichts ein ..... Pastinake |
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![]() Mitglied seit 19.09.2007 |
Weinkrimis sind keine Literatur, ich weiß.....
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![]() Mitglied seit 02.03.2007 |
Cantate
Pastinake |
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![]() Mitglied seit 25.01.2008 |
Hier wird genußvoll getrunken:
"Weinleichen", von mörderischen Winzern und tödlichen Kellermeistern, Erzählungen verschiedener Autoren. "Ich bin nicht für halbe Portionen", Essen und Trinken mit Theodor Fontane. Gruß Grenache |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
"Aber den Amon fand ich auch desaströs, eine Plattitüde nach der anderen und viel zu viel "ich bin ja so geil". "
Stephan, es beruhigt mich, daß nicht nur ich das so empfunden habe. Der Stil des Buchs ging mir so auf den Keks, daß ich es nicht bis zum bitteren Ende durchgehalten habe. "Yquem" steht immer noch hier bei mir im Regal herum und kann gratis abgeholt werden. Wer so wie ich auf altfränzische Schreibe steht, sollte sich mal antiquarisch das "Weinpilgerbuch" von Stefan Andres besorgen. Die FAZ schrieb vor vielen Jahren über dieses Büchlein: "Wer wäre berufener, über den Wein zu sprechen, als Stefan Andres, der nach Herkunft und Neigung so nahe bei Bacchus angesiedelt ist? Mit Vergnügen folgt also der leser der Einladung, mit ihm die dionysischen Gefilde zu durchstreifen, mit dem anekdotenfreudigen, stets zu Spaßvogeleien aufgelegten und in seinem Gegenstand wahrhaftig bewanderten Cicerone..." Das Weingesetz des Hammurabi ist ebenso Gegenstand von Andres Betrachtungen wie das Schicksal der Weinschröter, die nach verbotenem Zechen vom zu transportierenden Faß am Galgen endeten, wenn sie erwischt wurden.... Beste Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 22.07.2004 |
Oh, die ist aber schon reichlich verschwurbelt, diese Rezension, Marigaux! Klingt wie ein Praktikant von MRR mit Anleihen von Alfredissimo... Aber der Tipp scheint brauchbar, ich schau mal, danke.
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![]() Mitglied seit 19.02.2006 |
>>Schade, dass Monti im Urlaub zu sein scheint...<<
Noch nicht ganz... aber fast.... wenn nur die Tage vorher (und hinterher) nicht immer soo vollgestopft wären Nun, zum Thema Literatur und Wein überleg ich mir noch was. Ich lese gerade 'Three Bags Full' (auf Deutsch glaubich 'Glennkill'), da gehts um eine Schafherde, die den Mord an ihrem Schäfer aufklärt. Schaf, das wär doch auch was für Dich!? Auf jeden Fall ein goldiges Büchlein, macht Freude. Nur, einen Wein dazu (zum Lamm Außerdem trink ich ja eh meistens diese langweiligen Reinzucht-Pfälzer Grüße Monti P.S. jetzt muss ich erstmal den freitäglichen Sekt trinken gehen. Wachenheim Riesling brut. So! |
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![]() Mitglied seit 22.07.2004 |
Hab ich lägst gelesen, Monti. Wie könnt ich mir das auch entgehen lassen? Dazu: Murphy's Stout, nix vino!
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo Schaf,
naja, die Rezension stammt aus dem Jahr 1951....und das, was Andres selber so schreibt, dürfte dir vermutlich auch "verschwurbelt" vorkommen. Mir gefällt diese Sprache, aber ich lese ja auch gerne Jean Paul und Wilhelm Raabe... Gerade ist mir noch im Zusammenhang mit Wein und Weinbesessenheit ein absoluter Literaturklassiker eingefallen, nämlich "Das Faß Amontillado" vom Grusel-Altmeister E. A. Poe. Das ist eine Erzählung, die ich alle fünf Jahre aufs Neue lesen kann. Beste Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 24.01.2006 |
"Ich bin gerade am Grübeln, ob ich in letzter Zeit einen Roman gelesen habe, in dem genussvoll getrunken wird"
In den von mir gelesenen Krimis wird immer nur zwanghaft gesoffen. Besonders irritiert hat mich bei den Fred-Vargas-Romanen dabei, dass Danglard in den frühen Werken Bier trinkt und ab "Flieh weit und schnell" ganz plötzlich Weißwein. Oder entging mir dafür eine Erklärung? Gruß, K. |
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![]() Mitglied seit 02.03.2007 |
Kavalierspitz,
das ist mir gar nicht aufgefallen, scharf beobachtet! Adamsberg trinkt ja immer Wein, vielleicht sind der Fred da mal die Protagonisten durcheinander gekommen ... Pastinake |
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![]() Mitglied seit 19.09.2007 |
von *Glenkill* war ich Krimimäßig enttäuscht..... also so als *mal was anderes* ist es ja ganz nett, aber der *Fall* und die Auflösung befriedigt geübten Krimileser nicht wirklich.....
Pastinake: die ganzen Weinkrimis hatten wir hier schonmal abgehakt, war es unter *Moselblut*? ich weiß es nicht mehr..... lg Cantate |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Ich meine, in dem Krimi mit den Kreidekreisen trinkt Danglard auch schon Wein, und das ist doch einer der ersten, oder?
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![]() Mitglied seit 15.09.2004 |
Hallo
ich weiss, hier im Weinforum sind die Österreicher (und diejenigen die den österreichischen Wein schätzen) leider rar. Trotzdem ein Tipp von mir: einen reschen (Weinviertler) Veltliner kombiniert mit einen der Polt Krimi-Romanen von Alfred Komarek Wer die Kellergassen dort kennt, wird schon beim Lesen den Wein schmecken. Lg Radkon |
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![]() Mitglied seit 24.01.2006 |
Der mit den Kreidekreisen ist "Es geht noch ein Zug von der Gare du Nord", das war der erste überhaupt, trinkt er da wirklich Weißwein? Ich weiß es nicht mehr. K.
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![]() Mitglied seit 25.01.2008 |
"Das Fass Amontillado" ist u.A. in dem genannten Buch "Weinleichen" enthalten.
Gruß Grenache |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Radkon, kannst Du mal mit einem konkreten Titel aufwarten? Das klingt spannend!
Und dass hier österreichische Weine nicht gut vertreten sind, ist eine böswillige Unterstellung ________________________________________________________________________ Will the people in the cheaper seats clap your hands? And the rest of you, if you'll just rattle your jewelry. (John Lennon) |
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![]() Mitglied seit 06.10.2006 |
Hallo,
das ist ja ein netter Thread. Ich würde gerne was beisteuern, aber auch in meinem Bücherregal wird eher kompulsiv gesoffen als genossen. Hm, sagt das jetzt was über meine Lieblingsautoren aus? Oder über mich? Aber wie zu allen Lebenslagen findet sich auch zum Weintrinken ein schönes Zitat in Franzens Corrections: "From Gary and his wife, in addition to the port, Chip received a clever vacuum-pump system for preserving leftover wine from oxidation, as if leftover wine were a problem Chip had ever had." Übrigens auch vom kulinarischen Standpunkt her ein sehr interessantes Buch. LG poutine |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Das stimmt, übrigens was ich von Frantzen nach den Corrections gelesen habe (also Discomfort Zone), kam da bei weitem nicht dran.
Übrigens finde ich Essen und in Trinken in zeitgenössischer amerikanischer Literatur ohnehin einer besonderen Beachtung wert. Ich erinnere mich lebhaft an eine Szene - ich glaube es war in Rabbit at Rest (Updike), wo Harry A. ein von seiner Schwiegertochter frisch zubereitetes Essen (irgendwas mit Fisch) und einen Weißwein serviert bekam, so als Gegenpol zu dem Junkfood, das er sonst immer aß, das war so lebendig beschrieben, auch das Erstaunen, wie Harry auf einmal Aromen schmeckte, quasi wieder zum Leben erwachte (und dabei natürlich auch gleich wieder die Säfte in sich steigen fühlte Aber, von diesem Vakuumpumpzeugs bin ich gar kein Fan, ich finde, es pumpt dem Wein viel zu viel Aromen weg. ________________________________________________________________________ Will the people in the cheaper seats clap your hands? And the rest of you, if you'll just rattle your jewelry. (John Lennon) |
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![]() Mitglied seit 06.10.2006 |
jaja, bei Franzen steigt ja die Spannung, ob er jemals noch was Ernstzunehmendes nachlegt.
Die kulinarischen Beschreibungen: bei den neueren Werken glaube ich, dass das auch mit dem gewissen Hipness-Faktor von guter Küche zu tun hat. Ich sehe das auch bei den Briten, z.B. bei McEwan. Aber es stimmt schon, die amerikanischen dirty old men haben da was. Wer das auch genial vorweggenommen und ironisch gebrochen hat, ist Tom Wolfe in Bonfire. Da geht es ja auch ständig ums Essen. Das Kapitel "Death, New York Style" ist mit der lustigste literarische Restaurantbesuch, den ich kenne. Aber zum Trinken: meine Lieblingsexzesse finden bei der Familie Amis (Vater und Sohn) statt. Einiges davon ist bei uns zu geflügelten Worten geworden - "the smallest drink he'd ever been seriously offered" z.B.... LG poutine |
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![]() Mitglied seit 22.02.2005 |
Hans Fallada - Der Trinker
****Duck und Wech**** LG Handlexikon |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
@poutine, mit dem Amis bin ich etwas überkreuz, Du hattest ihn mir ja empfohlen; irgendwie für mich ein "Bret Easton Ellis für Arme".
Das beste in Bonfire sind aber immer noch die "lemon tarts", die haben inzwischen in unseren Familienjargon Einzug gehalten. Handlexikon, nur halb richtig, dem geht es nicht mehr um den Wein ________________________________________________________________________ Will the people in the cheaper seats clap your hands? And the rest of you, if you'll just rattle your jewelry. (John Lennon) |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hemingway: Death in the afternoon
Wine is one of the most civilized things in the world and one of the most natural things of the world that has been brought to the greatest perfection, and it offers a greater range for enjoyment and appreciation than, possibly, any other purely sensory thing. Also besser könnt ich es auch nicht ausdrücken. ________________________________________________________________________ Will the people in the cheaper seats clap your hands? And the rest of you, if you'll just rattle your jewelry. (John Lennon) |
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![]() Mitglied seit 22.02.2005 |
richtig Susa,
jetzt hab ich den ganzen Abend bei einem Tischfussballturnier verbracht und die ganze Zeit diesen Thread im Hinterkopf gehabt. Also für mich war das schönste was ich über Wein in der Literatur gelesen habe, das vielgeschmähte Buch von Handke mit dem etwas irritierenden Titel :"Eine winterliche Reise zu den Flüssen Donau, Save, Morawa und Drina oder Gerechtigkeit für Serbien" . Dort erzählt Handke von einem Abend bei einem serbischen Bauern an der Save, der nur einen Wein für sich und seine Gäste kelterte. Dieser Wein war im Grunde ein untrinkbarer saurer vergorener Traubensaft, aber in diesem Moment war es ein guter Wein der gut zum Abend passte und allen schmeckte. Das ist doch im Grunde viel faszinierender als einen Petrus auf seinem Höhepunkt zu geniessen, einen schlechten Wein in dem Moment zu trinken wo er durch Stimmung und Situation zu einem guten Wein wird. Das sind Momente die kann man nie wieder einfangen weder mit Geld noch mit dem Versuch nochmal die Situation zu wiederholen. Das ist wie das Phänomen wenn man einen Wein im Urlaub trinkt und für gut hält, sich drei Kisten ins Auto packt und zuhause feststellt, daß dieser Wein eigentlich in good old Germany gar nicht mehr schmeckt. Tja das hat mich bei dem Tischfussbalturnier die ganze Zeit abgelenkt und was soll ich sagen ich hab zum ersten mal gewonnen obwohl ich halb bei Wein und Literatur war. Gruss Handlexikon |
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![]() Mitglied seit 10.12.2007 |
Hallo,
bin keine Weintrinkerin (eher selten). Habe aber trotzdem einen für Euch: "Tod und Trüffel" Ein Hundekrimi aus dem Piemont von Carsten Sebastian Henn. Gelesen und für gut befunden Gruß Energiekraut |
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![]() Mitglied seit 15.09.2004 |
Hallo Susa
ich gestehe, ich lese hier seltener mit - eben weil mir die Ösis hier zu selten vertreten sind Hier die Titel (über die Reihenfolge bin ich mir jetzt nicht ganz sicher) Himmel, Polt & Hölle Polt muss weinen Polterabend Blumen für Polt am Besten ist es, man war vorher schon mal in der Retzer Gegend - dann kann man sich das sooo toll bildlich vorstellen. Lg Radkon |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
ha
also guxu hier Die Bücher klingen so, als könnten sie mir meinen nächsten Urlaub versüßen - danke für den Tipp. ________________________________________________________________________ Will the people in the cheaper seats clap your hands? And the rest of you, if you'll just rattle your jewelry. (John Lennon) |
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![]() Mitglied seit 04.09.2005 |
Rote Franzosen und süße, weiße Moselweine kommen hier schlecht weg, aber Österreicher..........
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![]() Mitglied seit 15.09.2004 |
Hallo
also wenn das eine Einladung sein soll, dass ich mehr mitlese aber ich komme wieder - keine Frage hatte da anscheinend wirklich immer die schlechten Threads erwischt... Lg Radkon |
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![]() Mitglied seit 04.09.2005 |
Kann eigentlich nicht sein. Hier gibt es praktische keine "schlechten Threads"! |
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![]() Mitglied seit 15.09.2004 |
ach ich meinte, wo der österreichische Wein schlecht weg kam
Letztes Jahr in Berlin hat und am Gauklerfest ein netter Herr eine Weinverkostung angeboten und wollte uns guten deutschen Wein verkaufen Lg Radkon |
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![]() Mitglied seit 17.01.2008 |
Hallo,
vor drei Tagen habe ich ohne große Erwartungen "Vino Criminale - ein kulinarischer Fall für Hippolyt Hermanus" von Thomas Böckler als Mängelexemplar vom Grabbeltisch gefischt. Obwohl ich erst 107 Seiten gelesen hab, bin ich ganz positiv überrascht. Spannend und humorvoll geschrieben. *Maresciallo Viberti sah Hipp interessiert an. "Sie kennen sich mit Wein aus?" "Ein wenig, aber zugegebenermaßen habe ich mehr Erfahrung mit französischen Weinen." Viberti wirkte fassungslos. "Wie konnte das passieren?"* Und lernen kann ich auch noch draus, vorne ist eine Karte der Weinbauregionen Italiens drin, hinten kurze Beschreibungen der Regionen, Originaladressen der Schauplätze des Krimis mit Telefonnummern der Hotels und Restaurants. Dann stehn noch ein paar Rezepte drin und ein alphabetisches Weinregister der getrunkenen und geklauten Weine. Was will man mehr? Das französische Gegenstück hat Herr Böckler auch schon geschrieben "Sterben wie Gott in Frankreich - Ein Wein-Roman". Und wenn mein Vino Criminale weiter so viel Spaß macht wie bisher, dann kaufe ich mir das auch noch. Viele Grüße Crinolinette |
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![]() Mitglied seit 14.08.2004 |
Wer es gerne ein bisschen härter und aberwitziger hat, dem sein empfohlen:
Wenedikt Jerofejew „Die Reise nach Petuschki“ (Piper) Ein Rezensent schreibt dazu: „Wenedikt Jerofejews »Poem« Die Reise nach Petuschki war in der Sowjetunion bis 1988 verboten, weil es ein für das Land gravierendes und unlösbares gesellschaftliches Problem behandelt: den Alkoholismus.“ Im Buch erscheint oft der Satz: „Und er trank unverzüglich“. Es gibt auch eine gute, aber schwer erträgliche Verfilmung. Prost! |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo Pasta,
da gehts aber dann weniger um Wein, oder Zu dem Thema gibt es einen alten Witz aus der DDR: Breshnew und Carter haben sich etwas miteinander angefreundet und machen einen Rundflug über New York. "Sehr schöne Stadt," sagt Breshnew, "sehr schön aber was sind das da für dunkle Flecken?" Ja, das ist unser Problem, das sind unsere Slums." Eine Woche später machen die beiden einen Rundflug über Moskau. "Sehr schöne Stadt, und so nette Leute", sagt Carter, "schau mal, sie gucken uns allesamt mit Ferngläsern hinterher!" "Ach", sagt Breshnew, "und das ist unser Problem. Das sind keine Ferngläser, sondern Wodkaflaschen!" Beste Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 14.08.2004 |
Moin Marigaux
da hast du schon recht, um Wein geht es (nach meiner Erinnerung) überhaupt nicht, aber das Problem bleibt ... LG Pasta |
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![]() Mitglied seit 15.08.2007 |
Hallo,
wenn ich euch auch etwas empfehlen darf: "Clochemerle" von Gabriel Chevallier. In einer fiktiven Kleinstadt im Beaujolais beschließen die Honoratioren den Bau einer Bedürfnisanstalt, was die bigotten Bürgersfrauen als skandalös empfinden. Es gibt wunderbare Verwicklungen, denen auch der Pfarrer nicht gewachsen ist und zum guten Schluß muss sogar das Militär einschreiten. Dabei spielt der Wein auch eine nicht unerhebliche Rolle. Herrlich komisch und skurril! lg Salvy |
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![]() Mitglied seit 19.09.2007 |
@ Crinolinette: ich hatte den *Sterben wie Gott in Frankreich* zuerst gelesen und den *Vino criminale* danach und ich finde, der italienische ist ein magerer Abklatsch des französischen Krimis...... Geschmackssache.
lg Cantate |
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![]() Mitglied seit 17.01.2008 |
@ Cantate
Also große Literatur ist das sicher nicht, aber es reicht für entspannte Unterhaltung vor dem Einschlafen und das ist doch auch schon was. Beim Kauf hatte ich noch weniger erwartet, weil viele dieser "Themen- oder Regionalkrimis" ziemlich flachbrüstig sind. Aber dann kann ich mich ja auf den französischen freuen - wenn ich doch schon mit dem Abklatsch zufrieden bin Viele Grüße Crinolinette |
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![]() Mitglied seit 21.06.2007 |
Hallo,
wenn's auch ein bisschen deftigere Küche (und Morde) sein darf: Marek Krajewski "Tod in Breslau" und die anderen Romane. Der Kommissar geht oft, gerne und reichlich ins Wirtshaus. Manchmal trinkt er sogar Wein. sosse |
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![]() Mitglied seit 25.03.2006 |
Sybille Bedfords "Ein Liebling der Götter" darf hier wohl ruhig auch erwähnt werden:
Ein Buch, in dem es nicht explizit über Wein geht, sondern über die Gesellschaft der Reichen (und reich Gewesenen) und Schönen zu Anfang dieses Jahrhunderts geht, wie sie in Rom, England und an der Côte d'Azur lebte. Immer mit einem Augenzwinkern erzählt. Und dabei spielt manchmal natürlich auch der Wein eine Rolle - und die entsprechenden Stellen sind einfach nur schön zu lesen - z. B. als das aus Italien nach England mit "verpflanzte" Dienstmädchen ihren Wein zum Essen vermisst und daraufhin von der Herrschaft angeordnet wird, dass sie zu den Mahlzeiten ihre halben oder zwei halbe Liter Wein bekommen müsse. Sie bekommt also Médoc supérieur serviert und auf Nachfrage, ob sie jetzt zufrieden sei, ist sie zwar glücklicher als vorher, aber "eine ganz schöne dicke Tinte sei es, pazienza, zieht einem den Mund zusammen wie schwarzer Tee". Das leuchtet Anna, der Herrschaft, ein, denn sie ist zwar an guten Bordeux gewöhnt, "doch auch sie hat an der angenehm leichten italienischen roten Limonade Geschmack gefunden, mit der die Italiener, egal, was sie essen, alles hinunterspülen, ohne nachzudenken....". Daraufhin wird alles in Bewegung gesetzt, um einen italienischen Wein aufzutreiben (von dem man zuerst gar nicht glaubt, dass man einen vorrätig hätte, aber dann wird doch etwas gefunden...). Grüße von frankophil -------------------------------------------------------------------- Gerechtigkeit gibt es in der Hölle. Im Himmel herrscht Gnade. - Juli Zeh ("Spieltrieb") |
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![]() Mitglied seit 25.03.2006 |
Noch zwei weitere Stellen aus dem Buch will ich nachschieben.
Die oben erwähnte Anekdote endet mit folgenden Worten des Weinkenners, der sie erzählt hat: ".... Valpolicella, Capri, Colline Senese, die sind ja auch leicht und verträglich, gut zur Leber, wenn man eine hat, aber gegenüber den Erzeugnissen der Gironde verhalten sie sich wie Kindergeplapper zu Plato." (die Frankophilen her werden jubeln Eine Szene im Restaurant: Die Wein-Erfahrene Flavia erhält von allen Anwesenden, auch den Männern, die Erlaubnis, den passenden Wein aus der Weinkarte auszusuchen: "Glücklich lächelnd las sie, nahm sich Zeit, bestellte.... "So ist es interessanter. natürlich mache ich Fehler. aus Unerfahrenheit. Man braucht Jahre und Jahrzehnte. Leider ist Wein ein sehr teures - " Sie suchte nach dem Wort. "Steckenpferd?" "Mehr als das", sagte sie. So hoffentlich habe ich mit diesen paar Sätzen nicht die Autorenrechte verletzt Grüße von frankophil -------------------------------------------------------------------- Gerechtigkeit gibt es in der Hölle. Im Himmel herrscht Gnade. - Juli Zeh ("Spieltrieb") |
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
Hoffentlich nicht, frankophil
Dafür hast Du mir Appetit gemacht auf das Buch Liebe Grüße - Allegro Guter Wein ist Musik in Flaschen |
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![]() Mitglied seit 25.03.2006 |
Dann lass es dir schmecken, Allegro und trink nen schönen Bordeaux dazu!
Grüße von frankophil -------------------------------------------------------------------- Gerechtigkeit gibt es in der Hölle. Im Himmel herrscht Gnade. - Juli Zeh ("Spieltrieb") |
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
Noch hab ich es nicht - es ist allerdings schon auf meinem nächsten Bestellzettel gebookmarkt
Passt auch was anderes dazu als Bordeaux ? Habe keinen da und auch keinen in Aussicht ... Liebe Grüße - Allegro Guter Wein ist Musik in Flaschen |
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![]() Mitglied seit 25.03.2006 |
Ich hab den Bordeaux nur erwähnt, weil er zu der angeführten Stelle mit dem Dienstmädchen gut passt.
Ansonsten passt zu dem Buch alles Mögliche: Ein Italiener, weil der Anfang in Rom spielt, ein Süd-Franzose, weil dann die frisch Geschiedene an der Côte d'Azur hängen bleibt und ein Sherry, Port etc., weil sie schließlich nach England übersiedelt Aber wie schon gesagt, Wein spielt in dem Buch nicht die Hauptrolle, lesenswert fand ich es aber allemal - für mich war's eine perfekte Urlaubslektüre! Grüße von frankophil -------------------------------------------------------------------- Gerechtigkeit gibt es in der Hölle. Im Himmel herrscht Gnade. - Juli Zeh ("Spieltrieb") |
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![]() Mitglied seit 25.01.2008 |
Schon Wein in diesem Alter? Nichts für ungut! Grenache |
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![]() Mitglied seit 25.03.2006 |
Und noch was, Allegro: ein amerikanischer Wein geht natürlich auch, da die Hauptperson Anna gebürtige Amerikanerin ist .... und mit der römischen Mentalität insbesondere ihres Ehemannes einige Probleme hat. Gruß, frankophil -------------------------------------------------------------------- Gerechtigkeit gibt es in der Hölle. Im Himmel herrscht Gnade. - Juli Zeh ("Spieltrieb") |
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![]() Mitglied seit 11.06.2003 |
Auf Poe: "Kongress der Weinhändler" (in der Verfilmung von Corman: "3 Horrorgeschichten") verweis ich immer wieder mit Vergnügen hin ... Und offen ist auch noch der Schlussdialog aus "Diamantenfieber": "Mir schien, dass ein 57er Claret hier besser gepasst hätte" - "Sir, unser Keller verfügt leider nur über einen Bordeaux!" - "Ein Claret ist ein Bordeaux!!!" (mit anschließendem Über-Bord-Schmeißen des Kellners) ... Ist nun ein Claret ein Bordeaux oder täuschte sich Bond??
O. |
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![]() Mitglied seit 21.04.2007 |
Im britischen Englisch stand zu Zeiten Bonds, und manchmal auch noch heute, Claret für jeden Bordeaux.
@frankophil, meintest du vielleicht den Anfang des letzten Jahrhunderts? Mich wundert es ja, dass bis jetzt noch nicht "Es muss nicht immer Kaviar sein" gekommen ist. Das ist doch auch recht schön - am besten mit einem einfachen, süffigen, Landwein aus dem Languedoc. Gruß, nardil |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
*grins*, nardil
...... das erinnert mich an einen James Bond Film, ich glaub es war Goldfinger, wo Bond den Schurken in Gestalt eines Kellners dadurch enttarnt, dass dieser nicht weiß, dass Mouton Rothschild ein Claret ist ......... wer da wohl der Schurke ist Eine wunderbare kulinarische Inspiration hab ich übrigens durch Hemmingways posthum veröffentliches Werk Der Garten Eden bekomen, da trinken sie Bollinger und essen dazu Räucherlachs mit frischen Zwiebeln ......... das gibt es seitdem bei uns auch hin und wieder und wirklich - das hat was ..... ________________________________________________________________________ Will the people in the cheaper seats clap your hands? And the rest of you, if you'll just rattle your jewelry. (John Lennon) |
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![]() Mitglied seit 25.03.2006 |
<@frankophil, meintest du vielleicht den Anfang des letzten Jahrhunderts? ...>
Gut, dass es noch Leute gibt, die auch hinter den Buchstaben lesen können Grüße von frankophil -------------------------------------------------------------------- Gerechtigkeit gibt es in der Hölle. Im Himmel herrscht Gnade. - Juli Zeh ("Spieltrieb") |
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![]() Mitglied seit 11.10.2006 |
Nun ja, knapp daneben ist auch vorbei. Es war "Diamantenfieber".
Shirley Bassey sang den Titelsong "diamonds are foreever". Und die schwulen Kellner Mr. Kidd und Mr. Wint versenkte James mit der Bombe im Souflée über Bord. Freund Bloberg hatte er vorab schon eliminiert. Die Kellnergewerkschaft protestierte. Good proschidscher Mr. James Grüße Gerwolf gerührt und geschüttelt bei 8°C |
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![]() Mitglied seit 14.05.2004 |
Der Hinweis auf "Clochemerle" klingt gut, vielen Dank. Die Reisebeschreibungen durch BDX-Weingüter von Sibyl Bedford habe ich mal in Auszügen gelesen, fand ich sehr interessant, aber ich kaue mangels Zeit noch immer an meinem Luigi Malerba herum, wo Farbe, nicht Wein eine zentrale Rolle spielt.
Das von Stefan genannte Buch Wein und Krieg oder so kann ich auch wärmstens empfehlen ... auch aus dieser Perspektive wird das Erbärmliche der deutschen Hochstapler nur zur deutlich. Noch ein Buch, wo Wein (und Essen) eine finale Rolle spielt, doch ohne daß ihm in verliteratisierten Verkostungsbeschreibungen zuviel Platz gewidmet würde, ist Friedrich Dürrenmatts Krimi "Der Richter und sein Henker", der mit einem/r opulenten "höllischen" Gast(Henkers)mahl(zeit) des "Kommissärs" mit dem Mörder endet. Und weil eine Geschichte nach Dürrenmatt beendet ist, wenn sie ihre schlimmstmögliche Wendung genommen hat, sind es am Ende Wein und Essen, die dem magenkranken "Kommissär" nach diesem Höllenmahl den Tod bringen, sofern er die OP nicht überlebt, wovon nicht auszugehen ist. Nun sind so wohl alle tot. Ganz Dürrenmatt LG Clarissa |
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![]() Mitglied seit 21.06.2007 |
Da fällt mir doch zum Thema "Henkersmahlzeit" noch
das Moerschen "Der Schrecksenmeister" ein. Da wird auch gekocht, gebraten, gesotten und gesoffen, dass es eine Freude ist. Einen schönen Freitag, sosse |
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![]() Mitglied seit 25.03.2006 |
Ja, Sosse, der "Schrecksenmeister" ist uns sogar schon mal über den Weg gelaufen hier
www.chefkoch.de/forum/2,20,371401/Weintrinken-nach-Walter-Moers.html Grüße von frankophil -------------------------------------------------------------------- Gerechtigkeit gibt es in der Hölle. Im Himmel herrscht Gnade. - Juli Zeh ("Spieltrieb") |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Auf die Gefahr hin, daß es den einen oder anderen etwas peinlich berühren wird ( ganz ohne Risikofreude wirds auf Dauer langweilig
"Die Spange Ich wollte sie aus kühlem eisen Und wie ein glatter fester streif - Doch war im schacht auf allen gleisen So kein metall zum gusse reif. Nun aber soll sie also sein : Wie eine grosse fremde dolde Geformt aus feuerrotem golde Und reichem blitzendem gestein." Zu diesem eigenwilligen Gedicht hätte ich mehrere Fragen: Was könnte es mit Wein zu tun haben? Wer ist der Autor (leicht zu googeln; wenn jemand raten mag, bevor er die Suchmaschine bemüht, würde es mich freuen; alle fleißigen Googler mögen sich frühestens in 24 Stunden melden!)? Und was verbindet ihn zumindestens indirekt mit Wein? Lyrik zählt ja auch zur Literatur.... Beste Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 06.10.2006 |
Hallo,
mein erster Gedanke wäre jetzt mal Stefan George gewesen, aber dafür fehlen die neckischen George-Pünktchen. Und ob der was mit Wein zu tun hatte, weiß ich auch nicht. LG poutine (ungegoogelt und jetzt wahrscheinlich auf die Knochen blamiert) |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
stimme poutine zu, aber was es mit Wein zu tun hat, keine Ahnung
zur Not haben wir uns dann beide blamiert ________________________________________________________________________ Will the people in the cheaper seats clap your hands? And the rest of you, if you'll just rattle your jewelry. (John Lennon) |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Stefan George ist schon mal richtig! Offen bleiben die anderen Fragen, zu denen jetzt die nächste kommt: Wo hats denn "Spangen" im Zusammenhang mit Wein?
Beste Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 12.01.2008 |
Könnte passen, er war Sohn eines Weinhändlers
Viele Grüße Dodo (die nicht nach der Spange, aber nach S. George gegooglet hat) |
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![]() Mitglied seit 12.01.2008 |
Das Hohelied Salomons??
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Nein, zum Hohelied gibt es da meines Wissens keine Verbindung....wobei ich auch nicht in der Lage bin, die Kryptik des Gedichts komplett und hundertprozentig wasserdicht aufzulösen.
Aber es stimmt schon mal, daß George der Sohn eines Wirts und Weinhändlers war. Beste Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 12.01.2008 |
Na ja, es kommen die Backen in den Spangen vor und ein Weinberg
Viele Grüße Dodo |
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![]() Mitglied seit 25.01.2008 |
Und da fällt mir gerade ein:"Moselfahrt aus Liebeskummer", eine Kurzgeschichte vo R. Binding, nett zu lesen.
Und zu guter letzt Peter Gaymans "Weinlese", das ist ein Buch nur zum Schmunzeln und ich nehme es immer gerne als Geschenk zu mehr oder weniger Weinkennern mit. Gruß Grenache, der sich jetzt noch einen Burgunder hochholt, auf girlfrind-in-a-coma anstößt und auf eine erfolgreiche Woche zurückblickt, der erste Pfahl ist drin. |
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![]() Mitglied seit 06.10.2006 |
also, frei drauf los assoziiert hätte ich jetzt die Verbindung zum Wein im Bild von der Dolde vermutet. Aber wahrscheinlich spricht man bei Wein sowieso nicht botanisch korrekt von Dolden, und George war dafür bestimmt zu pedantisch.
Meine zweite Vermutung wäre, dass die Verbindung zum Wein irgendwie durch das Topos der Dekadenz zustande kommt, das da in der zweiten Strophe aufblitzt. Aber das ist nur ins Blaue hineinvermutet. Und nun sitze ich hier brav wie in der Schulbank und warte auf die Auflösung. LG poutine |
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![]() Mitglied seit 12.01.2008 |
Ich auch - das mit der Dolde hatte ich übrigens auch überlegt, aber das wäre zu einfach, oder
Viele Grüße Dodo |
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![]() Mitglied seit 29.11.2006 |
Hat die Spange vielleicht irgendwas mit Fässern zu tun?
Gedichtinterpretation war noch nie meine Stärke... Viele Grüße Markus, der den Winter mit einem Grant Burge Filsell 2004 (Barossa) begeht, nur um festzustellen, dass ihm die fetten Australier früher besser geschmeckt haben |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Eine endgültige Auflösung wird es von meiner Seite nicht geben können. Aber fällt euch denn gar nichts zur "Spange" ein?
Naja, im Zeitalter der Edelstahltanks sollte man da wohl nicht zu viel erwarten..... Beste Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 06.10.2006 |
hm, dann setze ich unwissend auch mal auf das Fass...
Übrigens erinnert der Sound des Gedichts doch sehr an einen Zeitgenossen Georges, bei dem auch getrunken wird, ohne dass es dabei um Genuss ginge: "...daß keine Hand die andre fand und dunkler Wein am Boden rollte." Na, da musste aber nun wirklich jeder mal im Deutschunterricht durch, oder? LG poutine |
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![]() Mitglied seit 12.01.2008 |
Ich nicht - wir hatten eher die Klassiker wir Brecht, Frisch, Storm, Dürrenmatt, Lenz...Und ansonsten auswendig: "Gallia est omnis divisa in partes tres..."
Also doch Holzfässer?? |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Ja, Holzfässer! Markus hat das als erster richtig erkannt.
"...daß keine Hand die andre fand und dunkler Wein am Boden rollte." Genau, das hatten wir auch im Deutschunterricht. Und der Verfasser dieses Sonetts befand sich zeitweise in einem sehr engen Kontakt mit Stefan George Beste Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 25.03.2006 |
Marigaux, du hättest Lehrer werden sollen - jedenfalls beherrscht du die Technik, aus den Schülern herauszukitzeln, was sie vielleicht denn doch wissen könnten....
Grüße von frankophil -------------------------------------------------------------------- Gerechtigkeit gibt es in der Hölle. Im Himmel herrscht Gnade. - Juli Zeh ("Spieltrieb") |
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![]() Mitglied seit 22.02.2005 |
Naja da will ich auch noch einen einwerfen:
"Ich blick' nach oben und seh' Wein. ... Rest aus urheberrechtlichen Gründen von Admin gelöscht// So kann es nur der Gernhardt. oder so: Komm, erstes Wort, .... Rest aus urheberrechtlichen Gründen vno Admin gelöscht ... und mit herrlichen ersten Worten wie "Komm erstes Wort." Gruss Handlexikon "Flascherl Wein, Flascherl Wein wirst gar .... Rest aus urheberrechtlichen Gründen von Admin gelöscht Robert G. |
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![]() Mitglied seit 06.10.2006 |
ja, der Erfinder der Toskana-Therapie hat hier wirklich seinen Platz verdient!
Mein Körper hat es gut bei mir, ....Rest aus urheberrechtlichen Gründen von Admin gelöscht (Aus "siebenmal mein Körper", die anderen Strophen sind noch schöner) |
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![]() Mitglied seit 22.02.2005 |
ja der Gernhardt ist eigentlich zu schön!
Gruss Handlexikon |
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![]() Mitglied seit 25.03.2006 |
Aus aktuellem Anlass hatte ich kürzlich auch mal wieder einen Gernhardt-Band in der Hand und bin, ohne danach zu suchen, pausenlos auf Gedichte gestoßen mit dem Thema "Wein" - u. a. auch ein Gedicht mit dem Titel "Riesling"
Grüße von frankophil -------------------------------------------------------------------- Gerechtigkeit gibt es in der Hölle. Im Himmel herrscht Gnade. - Juli Zeh ("Spieltrieb") |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Noch einmal kurz zurück zur "Spange": Zunächst einmal ist damit das Metallband , welches das Faß zusammenhält, gemeint. Darüber hinaus benutzt George dieses Band dann wohl als Metapher für seinen eigenen formalen Sprachrahmen.
Frankophil, ich kenne vieles von Gernhard, aber "Riesling" ist mir jetzt nicht präsent. Kannst du das Gedicht bei Gelegenheit mal hier einstellen? Beste Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 19.09.2007 |
lg Cantate |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Leider muss ich Euch die Gernhardgedichte wieder rauslöschen, der Herr ist noch nicht lange genug tot um bereits frei von Copyright in voller Gedichtlänge zitiert werden zu dürfen.
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![]() Mitglied seit 25.03.2006 |
Ich schick's dir demnächst als KM, Marigaux.
Gruß frankophil -------------------------------------------------------------------- Gerechtigkeit gibt es in der Hölle. Im Himmel herrscht Gnade. - Juli Zeh ("Spieltrieb") |
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![]() Mitglied seit 17.01.2008 |
Hier ist das Gernhardt Gedicht auch mit dabei, allerdings zum hören:
G.Scholz und T. Meinicke (Hg.): Riesling - Eine Weinlesereise. texte + tannine Es gibt eine ganze Italienserie und auch eine Lesereise zu Rioja. Probehören kann man bei tonkombinat. Viele Grüße Crinoliette |
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![]() Mitglied seit 14.05.2004 |
@Marigaux, also Eisen oder Erz steht ja nicht zur Verfügung, er weicht dann auf Gold und blitzendes Gestein (Edelsteine) aus, also ein Schmuckstück oder eine Fibel?
LG Clarissa |
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
So - ich muss mal diesen Thread hier ausgraben ... ich lese nämlich derzeit ein Buch, das hier hin passt
"Tod & Trüffel" von Carsten Sebastian Henn Untertitel: "Ein Hundekrimi aus dem Piemont" Niccolo, ein Windspiel und Giaccomo, ein berühmter Trüffelhund aus Alba, machen sich auf, ein Unglück aufzuklären und ein noch größeres zu verhindern .... Giaccomo liebt außer den edelsten Trüffeln, Pasteten, Würsten & Co. vor allem eines: den feinsten Barolo aus Alba Viele Grüße - Allegro Die Sterne .... die sind Gott außerordentlich gut gelungen. Zitat aus dem Film "Das Beste zum Schluss" |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Oh das ist bestimmt eine wunderbare Urlaubslektüre, vielen Dank für den Tipp. Allerdings sollte ich in Frankreich dann einen Fred-Vargas-Schutzumschlag drum geben, man weiß ja nie
________________________________________________________________________ Everything o.k., Mr. Hay? |
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
Ja, das ist eine nette Urlaubslektüre, Susa
Eine Tarnkappe wäre wirklich nicht schlecht Und übrigens gibt´s das auch als Taschenbuch Viele Grüße - Allegro Die Sterne .... die sind Gott außerordentlich gut gelungen. Zitat aus dem Film "Das Beste zum Schluss" |
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![]() Mitglied seit 19.09.2007 |
einen *Anpfiff* an dich, Allegro
War grad im Buchladen in unserm Städtchen und die hatten das schon *wochenlang* (laut Aussage der Buchhändlerin) dort rumstehn....da hätt ich doch schon viel früher drankommen können! also wirklich..... Grinsegrüße Cantate |
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![]() Mitglied seit 29.11.2006 |
Und ich hab's gelesen, aber ich verrate euch nicht, wie es ausgeht!
Viele Grüße Markus |
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![]() Mitglied seit 14.05.2004 |
Ein User namens "Energiekraut"
also ist der wirklich gut? LG Clarissa |
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![]() Mitglied seit 12.01.2005 |
Hallo,
vielleicht kennt ja jemand hier das schmale Bändchen, jedenfalls sei es empfohlen: Michael Krüger / Ekkehard Faude: Literatur & Alkohol. Widmet sich dem Alkoholnebel über der Weltliteratur und pendelt zwischen Trink- und Leserausch. Einschlägige Literaturtipps sind natürlich auch drin. Ansonsten fällt mir hier spontan Hanns-Josef Ortheil ein, Die große Liebe. Das Buch hätte ich - im positiven Sinn - ohne gut gekühlten Weißwein (und diverse Meeresfrüchte) kaum ausgehalten. im Buch wird, wenn ich mich richtig erinnere, Sauvignon Blanc getrunken. Und zwar reichlich. :) lg eorann |
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
@ Cantate
@ Clarissa; da habe ich doch tatsächlich vor dem Posten den ganzen Thread abgesucht, ob das Buch schon erwähnt wurde und es glatt übersehen Viele Grüße - Allegro Die Sterne .... die sind Gott außerordentlich gut gelungen. Zitat aus dem Film "Das Beste zum Schluss" |
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