Och nööööööööö, jetzt auch die Italiener
|
|||||
![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Habe allerdings von denen noch nie was getrunken. Scheint mal wieder eine Welle der Entdeckungen zur Zeit zu sein. Gruß grappola not amused |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 25.01.2008 |
Da sind die Billigheimer und Schnäppchenjäger mal wieder gefragt!
Was allerdings bedeutet konkret pantschen? Banfi als Top-Weingut, das wird nur den Amerikanern verkauft! Was da vor Ort angeboten wird, hat meiner Meinung nach mit gebietstypischen Weinen nichts mehr zu tun. Der Betrieb ist recht groß und amerikagesteuert, das soll man immer bedenken: the reign of american taste, hoffentlich in Europa bald vorbei. Nichts für Billigheimer und Schnäppchenjäger sind allerdings Lisini, Col d'Orcia und last not least Biondi Santi und einige andere zu empfehlen. Grenache |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 12.01.2008 |
Hallo grappola,
kann man das irgendwo nachlesen? Bin zwar jetzt vor Li.l-Kameras und Kreditgartengebrauch in diesen Läden gewarnt, aber die Meldung ist heute an mir vorbeigegangen Gruß Dodo |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 06.06.2002 |
Grenache, kennst Du Banfi wirklich? Klingt nicht so ...
ansonsten ... verkaufen die alle, wenn sie könnnen/müssen, Überproduktion ab. Klar fährt man bei den Kleinen tendenziell besser, aber die gehören ja inzwischen oft auch zu Konzernen ... Gruß Tin _____________________________________________________________ Reden führt zu unklaren, undeutlichen Dingen. (George W. Bush) |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 25.01.2008 |
Banfi kenn ich wirklich!!!!
Gruß Grenache |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 15.09.2004 |
Hallo
Schau mal hier LG Radkon |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 19.02.2006 |
Tin,
Du weißt doch: Er kennt sie alle. Persönlich. Mit Vornamen. Da kannste nich gegen anstinken Grüße Monti P.S. Ich hab doch noch eine Flasche Sobreno gekriegt. Die letzte |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 25.01.2008 |
Alle kenne ich sie wirklich nicht, das ist eine infame Unterstellung, aber bei denen die ich kenne , sage ich es ehrlich!
In der Zeit unter "Schau mal hier" habe ich nichts gekauft. Grenache |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 12.01.2008 |
@ radkon
Danke! Salzsäure und Düngemittel - mhmm, lecker.... |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 25.01.2008 |
Na ja, Salzsäure und Düngemittel hat man sicherlich nicht unmittelbar mit Weinen dieser Region vermischt.
Das ist mal wieder typischer Sensationsjournalismus, ein Satz gehört, drei Sätze geschrieben. Jedes Weingut -egal wo- bringt sich selber um, wenn es solche Vinifikation praktizieren würde. Da muß man erst mal genau die Fakten haben, um sich ein Bild zu machen, Überdüngung bezüglich der Düngemittel wäre eine Möglichkeit, um auf Rückstände zu schließen aber was ist mit der Salzsäure? Ich denke, da hat ein Journalist wieder mal was verwechselt. Vielleicht HCL mit SO2? Grenache |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 12.01.2008 |
Na ja, man kann wohl davon ausgehen, dass die natürlich quotengetriebene Panikmache betreiben...Dass die nicht ihren fertigen Wein mit Salzsäure und Düngemitteln verdünnen, ist auch klar (oder nicht
Gruß Dodo |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 19.07.2006 |
Hej - genau deshalb trinke ich lieber Fiege-Pils oder Schumacher-Alt - da weiss ich, was drin ist........
Glück Auf Bernd |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo,
die Salzsäure- und Düngemittelgeschichte bezieht sich nicht auf Banfi und Co., sondern auf irgendwelche Massenplörre im 1-2-Euro-Segment. Die gegen Banfi, aber offenbar auch Antinori und Frescobaldi gerichteten Ermittlungen laufen unter dem Verdacht, daß diese Betriebe ihrem Brunello für die Vermarktung unter diesem Namen nicht zugelassene Rebsorten beigemischt haben. Zwischen Salzsäure und Merlot besteht ja dann doch ein kleiner Unterschied... Beste Grüße Marigaux |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 12.01.2008 |
Na, da bin ich jetzt aber beruhigt
Und im absoluten Billig-Segment könnte man ja mit gefärbten Wasser oder ähnlichem verdünnen, man muß ja auch nicht gleich Düngemittel und Salzsäure (wobei ich mich ja schon frage, wie die da reingelangen kann) nachweisen können. @ Bernd Kann man sich denn da bei Bier immer so sicher sein? So richtig vorstellen kann ich mir das auch nicht.... Gruß Dodo |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 19.09.2007 |
fast wortwörtlich gleichlautende Meldung heut in unsrer Zeitung.....wahrscheinlich schreiben die Redakteure nur die Agenturmeldung ab
Ich persönlich find aber auch, dass die Beimengung von *fremden* Traubensorten nicht gleichermaßen kriminell ist wie die - wenn auch vielleicht unbeabsichtigte? - Beimengung gesundheitsgefährdender Stoffe. btw: wird sowas nicht kontrolliert? Sonst kriegt mensch-Kunde doch immer versichert, bei der Laboruntersuchung zur Erlangung der AP-Nummer würde auf diese ganzen Sachen geachtet? lg Cantate |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo Cantate,
in Italien gibt es keine amtliche Prüfnummer und keine so umfassende Weinkontrolle wie in Deutschland.... "...und selbst wenn die besagten bekannten Weingüter "nur" andere Rebsorten beigemengt haben, sauber ist das auch nicht..." Natürlich nicht (wenn es denn stimmt, was noch nicht ganz klar ist)! Sie hätten ihre Weine dann unter einer anderen, eventuell nur zu niedrigeren Preisen vermarktbaren Bezeichnung abfüllen müssen. Aber immerhin scheint man ja in Italien dagegen vorzugehen. Alleine die Tatsache, daß jetzt Ermittlungen laufen, deute ich erst mal positiv. Was die mit allem möglichen Dreck gepanschten Weine angeht: Die, die immer noch glauben, man könne einen vernünftigen Wein für 1,29 erzeugen und verkaufen, haben es eigentlich nicht anders verdient... Wenn man Fleisch, Wein, Käse ständig zu irrationalen Dumpingkursen erwerben möchten, bekommt man auf Dauer halt Mist auf den Teller/ins Glas, anders kanns gar nicht sein. Viele Grüße Marigaux |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Wem kann man eigentlich noch trauen?
Dem Wurstmacher nicht, dem Obst- und Gemüseimporteur nicht, dem Weinmacher nicht, dem Eier- und Geflügelzüchter nicht, was ist in unserem Wasser drin, was macht der Massenbäcker in sein Brot usw. usw.? Richtig Marigaux, wann endlich begreifen alle, dass Lebensmittel einfach mehr kosten als uns die Billigheimer weiß machen wollen. Gruß grappola |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 12.01.2008 |
Achtet man denn hier in Deutschland bei der Laboruntersuchung auf die Zusammenstellung der Weine (also Rebsorten, ich habe da keine Ahnung, kann man das überhaupt genau feststellen?) oder eher auf Schadstoffe?
@ Marigaux Ich bin mir nicht wirklich sicher bzw. ich kann es mir eigentlich nicht vorstellen, dass die Leute, die Wein für nen Euroundfuffig kaufen, wirklich der Meinung sind, sie würden vernünftigen Wein kaufen - kann ja für den Preis nicht funktionieren - mit ein wenig gesunden Menschenverstand weiß man das auch. Ist vielleicht dann eher wieder eine Frage des vorhandenen Geldes, bei Wein könnte man ja noch sagen, man trinkt nur einmal im Monat und dann aber etwas vernünftiges, bei Käse/Wurst/Fleisch und ähnlichen Grundnahrungsmitteln wird es aber m.M. nach schon schwieriger... Gruß Dodo |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 12.01.2008 |
Hallo grappola,
keinem....ich tue es jedenfalls nicht. Und selbst wenn man bereit ist, für vieles mehr auszugeben, ist man ja auch nicht sicher - die Wahrscheinlichkeit für "Mist" wird wohl geringer sein (hoffe ich zumindest). Gruß Dodo |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 19.09.2007 |
wir hatten hier in nem andern Zusammenhang schon mal die Frage dazu *es kommt drauf an, was einem wichtig ist*
Wenn ich mein Geld für XY ausgebe, bleibt halt nix übrig für YZ..... und WAS einem selbst wichtig ist, bleibt jedem selbst überlassen.....den Schreibern in diesem Forum kann man wohl nachsagen, dass ihnen gutes Essen, gute Lebensmittel und guter Wein wichtig sind und sie auch bereit sind dafür zu bezahlen..... aber wievielen Millionen Menschen ist das völlig egal... leider |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo Dodo,
ich zitiere zu deiner Frage mal das Wein+-Glossar: "Die amtliche Prüfnummer in Deutschland kann auf dem Flaschenetikett oder auch auf der Folie angebracht werden. Die analytische Prüfung umfasst folgende Werte: Gesamt-Alkohol-Gehalt, vorhandener Alkohol-Gehalt, zuckerfreier Extrakt (siehe unter Gesamt-Extrakt), Restzucker (vergärbarer Zucker), Gesamt-Säure, freie schweflige Säure, gesamte schweflige Säure (freie und gebundene), relative Dichte, sowie Kohlensäuredruck bei Schaumwein und Perlwein. Die sensorische Wein-Bewertung erfolgt durch amtlich bestellte professionelle Prüfer. Vorab werden sensorische Vorbedingungen mit JA oder NEIN bewertet, wobei ein einziges NEIN den Ausschluss bedeutet." Das betrifft alle Weine ab QbA aufwärts. Generell ist in Deutschland bei "rebsortenreinen" Weinen die Zugabe von 15% Flüssigkeit aus einer anderen Sorte erlaubt, d.h. beim Riesling kann völlig legal etwas Gewürztraminer drin sein, beim Spätburgunder Dunkelfelder (das gibt eine intensive Farbe) oder Cabernet Sauvignon. Sicher ist nur der Tod, aber wenn man deutsche Weine von bekannteren Weingütern kauft oder noch besser von Winzern, deren Philosophie man genauer kennt, ist die Wahrscheinlichkeit, daß alles mit rechten Dingen zugeht, schon sehr hoch. Für kleinere italienische Qualitätsbetriebe gilt das sicher in ähnlichem Maße. Ein ambitioniertes Weingut mit 5, 10 oder 20 Hektar dürfte aus irgendwelchen Pfuschereien bei hohem Risiko nur geringen Nutzen ziehen. Faustregel: "Große" bekannte Namen eher meiden, kleinere Erzeuger, die noch nicht in aller Munde sind, bevorzugen! Beste Grüße Marigaux |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 14.05.2004 |
Richtig, Marigaux!
aber wievielen Millionen Menschen ist das völlig egal... leider Schlimmer noch Cantate, sie erscheinen trollrudelweise in friedlichen Weinforen, bezichtigen die dortigen Besucher des Elitären und wollen alle Welt in ihren Discountersumpf herunterziehen, gleichzeitig schreien sie nach mehr Staat und Reglementierung und Aufsicht, wollen nur sich selbst die Mühe des Urteilens nicht zumuten und machen den "echten" Winzern und friedlichen Weinforenbesuchern das Leben schwer ... hach! LG Clarissa _______________________________________________________________ No one will ever win the battle of sexes, there's too much fraternization with the enemy ... |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 19.09.2007 |
gehört nicht hierher, ich weiß, aber muss ich grad mal loswerden: ich hatte vor paar Jahren mal schwer Krach mit ner Freundin.....sie nach einer Fernsehsendung über die armen armen Käfighühner gejammert und im gleichen Atemzug (wirklich!) : *hab Eier bei xxx gekauft, sagenhaft: nur 1,10 für 10 Stück!* ich bin bissi ausgerastet und hab sie angeblökt: *sach ma, bist du wirklich so doof oder verar...st du mich jetzt?*
Sie hat paar Wochen nicht mehr mit mir geredet dann kam sie an : *ja, eigentlich hast du ja Recht* (Wieso *eigentlich* in diesem Zusammenhang? das heißt doch *völlig* !!!) Manchmal denk ich, die Leute können nicht *von 12 bis Mittag* denken.... danke fürs zuhören Cantate |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
.Cantate, eine sehr symptomatische Geschichte!
...manche können manchmal nicht so richtig weit denken, und viele können einfach verdammt gut verdrängen... Ich selber durchaus auch, es kommt schon vor, daß ich mich nach dem Einkaufen frage, warum ich so einen Schotter *den Blick stur aufs Portemonnaie gerichtet* überhaupt angefaßt habe. Allerdings nicht beim Wein Beste Grüße Marigaux |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 12.01.2008 |
Hi,
@ Marigaux Dass hier in Deutschland so viel überprüft wird, hätte ich jetzt nicht erwartet...für die (italienischen) Weine, die mein Weinhändler anbietet, gibt er als Analysewerte Alkohol, Zucker, Schwefel ges., Gesamtsäure, Flüchtige Säure, pH-Wert und Extrakt an (die Angabe der flüchtigen Säure fehlt bei rel. vielen Weinen, die Angabe des pH-Wertes bei einigen). Steht aber nicht da, wer das ermittelt hat.... Ansonsten schrieb er auch mal, dass er bewußt keine Weine von den ganz großen Weingütern anbietet. Ich habe mir bisher bei Weinen, die ich von ihm bezogen habe, noch nie Gedanken gemacht und werde mir auch weiterhin nicht viele machen - ich muß aber ehrlich sagen, ich hätte mir bei den bekannten und eher etwas teureren Weinen im Supermarkt auch keine gemacht (ich weiß, ist noch nichts erwiesen...). Jedenfalls hat grappola mit ihrem Unmut Recht, auch wenn es nicht hilft und ich finds halt schon schade, dass man selber schon so mißtrauisch ist... @ Cantate Zu Deiner Eier-Geschichte...mir tun ja die Viecher auch immer Leid (weshalb ich immer auf Bio- und Freiland achte), aber ich habe mal einen Bericht im Fernsehen gesehen, wo sie nachgewiesen haben, dass viele Eier aus schnöder Käfighaltung kommen und das ist auch eine echte Schweinerei... Österreich wurde damals in dem Bericht sehr gelobt, weil da die Kontrollen wohl sehr gut funktionieren, ist aber schon eine ganze Weile her und vielleicht ist man ja hier inzwischen auch wieder weiter. Gruß Dodo |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 15.03.2005 |
Also dass da ganz üble Stoffe im Tafelfein drin ist, ist natürlich noch schlimmer, als der ganze Gammelfleisch der in Deutschland täglich an ahnungslose Verbraucher geht. Gut das ich Vegetarier bin! Man müsste wirklich denken, dass Betrieb mit solchen Praktiken sich selber umbringen (wie schon oben beschrieben), was ja auch stimmt, aber viele Betriebe und auch Einzelkämpfer denken da zu kurzfristig.
Aber dass im Wein von Banfi, z.B. Brunello di Montalcino in Wirklichkeit verschiedene Weine aus Süditalien, vielleicht Ciro oder Nero d’Avola oder irgendwelche Billigrebsorten drin sind, finde ich lustig. Die ganzen Snobs die den Überteuerten Wein und von Vini d’Italia empfohlenen Brunello di Montalcino von Banfi gekauft haben, haben in Wirklichkeit einen Ciro, Nero D’Avola oder andere Weine aus Süditalien getrunken. Die Süditlaiener machen also den besseren Brunello di Montalcino Grundsätzlich bin ich ein Fan von SlowFood. Aber das Buch Vini d’Italia (SlowFood steckt da mit drin) setzt leider kompromisslos auf Quantität statt auf Qualität. 50.000 Flaschen in kurzen Zeitraum zu testen, kann nicht gut gehen und dann wird auch schnell ein Brunello von Banfi (in dem wohl Süditalienischer Wein steckt) schnell als SpitzenBrunello empfohlen. Stattdessen sollte man lieber erst mal hinter die Kulissen der Kellerein schauen, bevor man deren Weine testet. Da das aber nur seriöse Produzenten zulassen würden, würden Weine von Banfi schon mal nicht getestet werden, da die ja angst hätten, wenn jemand Fremdes die Produktion überwacht. Von den Über 2000 Kellerein die von SlowFood bzw. Vini d'italia getestet werden, würden so einige 100 Kellerein wegfallen. Aber das würde wohl zu viel Arbeit machen. Hoffentlich wäre mein Lieblingsproduzent (Librandi) einer der Seriösen. Der einfach 2006er Ciro Rosso von Librandi schmeckt deutlich besser als der 2005er. Der einfache Ciro Rosso 06 hat es auch erstmals ins Vini d’Itlaia 2008 geschafft. Hoffentlich ging da alles mit rechten Dingen zu. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 25.01.2008 |
Banfi ist nun mal ein riesiger Laden mit über 800ha Rebfläche, wobei auf ca. 150ha Brunello erzeugt wird. Bei den vielen Rebsorten läßt sich doch immer was machen.
Die Hauptvermarktung findet in den USA statt und da wird den Kunden beschrieben, wie ein Tuscany zu schmecken hat, also wer solls schon merken und wenn dann auch noch angeblich die Mafia hinter diesen "Veschnitten und Schönungen" steckt, dann sind doch blos alte Verbindungen zu Uncle Sam wieder geknüpft. Gruß Grenache |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 16.09.2004 |
Hi,
für die Bildzeitungsleser also nochmal zusammengefasst: Die Amis sind schuld...wie an allem und wie immer. Vielen Dank, lieber Grenache, für diese gewohnt fundierte Analyse. @MichV Der Brunello ist berühmt geworden, weil er eine auf eine sehr konservative Art und Weise alleine aus der Rebsorte Sangiovese (dort Brunello genannt) erzeugt werden muß. Es ist eigentlich ein in der Jugend kantiger und spröder, durch den Ausbau und die vierjährige Lagerung im Holzfass auch tanniniger Wein, der lange Reifezeiten braucht. Ein Wein für harte Kerle eben. Und weil viele Weintrinker sich zwar gerne als harte Kerle geben, aber nicht warten wollen/können und sich nicht wie ein echter Held den Gaumen an einem jungen Brunello verätzen wollen, versuchten viele Winzer schon seit einiger Zeit den Brunello weicher, leichter trinkbar (und besser verkaufbar) zu machen. Das ist grundsätzlich legal, solange man die Regeln einhält z.B. ausschließlich die Rebsorte Brunello verwendet. Nun weiß man (schon aus Bordeaux), dass z.B. Merlot einer Cuvée eine gewisse Weichheit geben kann und der Gedanke liegt nahe, auch den Brunello auf diese Weise zu zähmen. Und genau das scheint man nun bei einer Reihe von Weingütern gemacht zu haben. Das ist Betrug! Das hat aber nix mit Weinen aus Süditalien zu tun und überhaupt nix mit Nero d'Avola, dem Du übrigens mit Deiner Bezeichnung "Billigrebsorte" ziemlich Unrecht tust! Deine Lieblingswinzer, die Brüder Librandi, würden Dich für eine so respektlose Bezeichnung einer Rebsorte sofort von ihrer Kundenliste streichen Ich bitte also wieder mal um eine etwas differenzierte Betrachtung. Man sollte besonders deshalb nicht so laut mit Steinen werfen, weil man einem rebsortenreinen Wein in Österreich und Deutschland ohne Nennung auf dem Etikett bis zu 15% fremde Rebsorten beimischen kann. Einige besonders duftig-fruchtige Rieslinge dürften ihren Charme aus einem guten Schuß Gewürztraminer beziehen. Und das ganz ohne öffentlichen Aufreger. Viele Grüße Matthias _____________________________________________________________ There ain't no such thing as a free lunch. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo,
"Die ganzen Snobs die den Überteuerten Wein und von Vini d’Italia empfohlenen Brunello di Montalcino von Banfi gekauft haben, haben in Wirklichkeit einen Ciro, Nero D’Avola oder andere Weine aus Süditalien getrunken. Die Süditlaiener machen also den besseren Brunello di Montalcino" Naja, ganz so krass kann man das wohl nicht sehen, MichV. Wenn der Verdacht zutrifft, haben die betreffenden Weingüter ihren Brunello aus Sangiovese mit der Zugabe von ETWAS Cabernet, Merlot oder Syrah getunt, um ihn zugänglicher und/oder voller zu machen. Wir sind uns einig darin, daß das nicht in Ordnung ist, aber daß die Kunden in Wirklichkeit einen Süditaliener getrunken haben, stimmt so sicherlich nicht. Ich bin generell kein besonders großer Freund italienischer Weine, aber von Librandi hatte ich (vor längerer Zeit) auch schon mal ein paar nette Fläschchen...die gabs mal bei einem in der Auwahl seiner Weingüter besonders kritischen Nürnberger Händler. Beste Grüße Marigaux |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Und, correct me if I'm wrong, ist diese %-Regel nicht auch in Italien gültig, darf man da nicht auch einen gewissen, wenn auch kleinen Teil einer anderen Rebsorte beimischen und den Wein immer noch als reinrebig bezeichnen?
________________________________________________________________________ Music can't change the world! (Bob Geldof) |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 16.09.2004 |
Italien ist ja leider nicht so meine Baustelle, aber ich glaube beim Brunello DOC geht nur Sangiovese.
Beim Chianti sähe es ganz anders aus _____________________________________________________________ There ain't no such thing as a free lunch. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo,
Kreupost, Matthias.... "Einige besonders duftig-fruchtige Rieslinge dürften ihren Charme aus einem guten Schuß Gewürztraminer beziehen. Und das ganz ohne öffentlichen Aufreger." Na , manchmal schon mit Aufreger in den spezialisierten An der Mosel Susa, beim Brunello darf man halt offensichtlich nix dazumixen; wenn man den Wein unter dieser Bezeichnung verkaufen will, muß er aus 100% Sangiovese bestehen. So, und jetzt freue ich mich schon auf den heutigen Abend, den ich mal wieder (etwas unverhofft) mit mir selber feiere. Ich war mal wieder im Delhaize. Geplant sind Weinbergschnecken mit hausgemachter Kräuterbutter auf gerösteten Baguettescheiben, dazu ein 05er Kabinett trocken von Mosbacher, ein kleines Entrecote mit einer noch zu kreierenden Sauce in Begleitung eines 08er Hefeweizens, und abschließend gibt es dann noch einen wönzigen Schlock von einer leckeren Auslese.... Beste Grüße Marigaux |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 25.01.2008 |
@ Matthias
man soll nicht von sich auf andere schließen. In meinem ganzen Leben habe ich noch keine Blödzeitung gekauft, dahinter steckt kein kluger Kopf. Brunello darf nur Sangiovese enthalten. Chianti Classico: Sangiovese 75-100%, Canaiolo Nero max 10%, andere rote Sorten amx.15% Grenache |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 16.09.2004 |
Hallo Marigaux,
An der Mosel kann das übrigens nicht passieren, da wächst kein Gewürztraminer! Aber überraschend viel Kerner, ob das Aufhübschen auch mit Kerner geht? Guten Appetit Matthias _____________________________________________________________ There ain't no such thing as a free lunch. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo Matthias,
mit Kerner gehts vermutlich schon, wahrscheinlich sogar mit einem kräftigeren Müller. In ähnlichen Zusammenhängen zitiere ich immer gerne Rudolf Knoll. Der schreibt in seinem Südwest-Weimguide 1999 zu einem durchaus sehr wohlwollend besprochenen Geisenheimer Mäuerchen Riesling Kabinett halbtrocken von Alexander Freimuth. "Die halbtrockene Version ist kein reines Mäuerchen. Der Tank wurde mit einem Anteil Spätlese aus dem Rüdesheimer Bischofsberg aufgebessert. Und am Ende leistete sich der Winzer noch einen Schuß Süßreserve vom Ehrenfelser." Das nur zur Illustration dessen, was in Deutschland auch bei besseren Betrieben so alles gemacht wird. Die Winzer, bei denen ich bevorzugt kaufe, arbeiten aber etwas anders... So, die Schnecken rufen! Beste Grüße Bernd |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 15.03.2005 |
von Marigaux "Naja, ganz so krass kann man das wohl nicht sehen, MichV. Wenn der Verdacht zutrifft, haben die betreffenden Weingüter ihren Brunello aus Sangiovese mit der Zugabe von ETWAS Cabernet, Merlot oder Syrah getunt, um ihn zugänglicher und/oder voller zu machen."
Ja, so ist das. Natürlich hab ich da etwas übertrieben. Aber man zahlt für etwas, was dann nich drin ist. Mit Billigrebsorten meine ich jetzt nicht Nero D'Avola bzw. Calabrese, woraus der Nero D'Avola gemacht wird, denn Nero D'Avola ist mein Lieblingswein. Auch einen Sangiovese aus Sizilien gehört zu meinen Lieblingsweinen (Produzent weiß ich jetzt nicht) so wie der Ciro Rosso Classico 06 von Librandi. Zugegeban, alles Weine die 4Euro kosten, aber bei einer Flasche pro Woche als Student ist da halt nicht mehr drin. Ich habe also was übrig, für Süditaliener. Ich wusste halt nicht, dass es also die Rebsorten Cabernet, Merlot und Syrah sind, sondern ich dachte, dass man nur weiß, dass BANFI verschieden süditalienisch Weine zumischt, so dass man nicht mehr zurückverfolgen kann, um was es sich da genau handelt. Aber das der Brunello mit Rebsorten aus Süditalien verdünnt wird, hab ich so gehört, dass das die Rebsorten Cabernet, Merlot oder Syrah sind, lese ich hier. Aber wenn der Brunello von Banfi so gut bei Vini D'Italia wegkommt, dann spricht das doch für die Weine aus Süditalien |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo
solange hier gepantscht wird, dürfen die andern doch wohl panschen Manni |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 12.03.2008 |
Tja, so ist das leben
Aber solange es nur darum geht möglichst viel Zeug für wenig Geld zu verkaufen (A**i und L**l) wird so etwas nicht ausbleiben Lg Jaubaby |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 15.03.2005 |
Oh, jetzt ist in den Medien darüber berichtet worden, dass der Brunello mit französischem Wein verdünnt worden sei.
Jetzt ist der Brunello nicht mal mehr Italiensch Echt blöd, dass sich einige, garnichtmal so wenige Produzenten, nicht an die Gesetzt halten und damit den gesamten Ruf der hervorragenden italienschien Weinen schaden. Die Mafi steckt nicht angeblich hinter den mit Chemie gepanschten Tafelwein, sondern sie steckt da unter Garantie dahinter. Aber dass die Mafia bei fast allen Weinbergen, in welcher Form auch immer, die Finger im Spiel hat, ist auch kein Geheimnis, sei es "nur" Schutzgeld die die Bauern zahlen müssen. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 15.03.2005 |
@Manni: Naja, im Prinzip schon. Ist halt nur die Frage, was mit "panschen" gemeint ist. Bei dem Brunello Fall schon. Ist zwar blöd, dass nicht das in der Flasche ist was drauf steht, aber es ist nicht Giftig.
Bei dem Tafelwein sieht die Sache schon anders aus. Da ist Gift drin! Das ist bei Weitem viel schlimmer, als der Gammelfleischskandal hierzulande. Außerdem schaden solche Skandale allen Vinzern in Italien. Aber das der Brunello mit anderen Weinen verdünnt wird, verstehe ich nicht. Der starke Geschmack des Brunellos ist doch das, was den Brunello ausmacht. Wenn mir der Geschmack nicht gefällt, dann kauf ich halt einen anderen Wein. Wahrscheinlich hat der so einen guten Ruf, dass auch viele den Wein probieren und dann enttäusch von dem Geschmack sind, so dass sie den Brunello nie wieder kaufen. Damit man aber nicht enttäuscht ist, wird der Geschmack verdünnt. Es ist wohl so, wie es auch schon MatthiasH beschrieben hat. Da ich kein harter Kerl bin, mag ich den Brunello nicht (hab erst zwei probiert), also kauf ich doch einen Wein der mir schmeckt, unabhängig vom Ruf! |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
...trotz Pantschereien ist das Leben heute abend schön: Die Schnecken waren lecker, der etwas gestrenge, sich aus der Fruchtphase verabschiedende Deidesheimer Mäushöhle Kabinett trocken von Mosbacher hat einigermaßen dazu gepaßt (besser wäre ein Grau- oder Weißburgunder gewesen, aber so etwas habe ich momentan nicht im Keller
Mit Schwung gehts jetzt ans Entrecote "Café de Paris"! Beste offtopische Grüße Marigaux |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 06.06.2002 |
Nur zur Klarstellung,
die Brunellos sind erst mal mit anderen REBSORTEN verschnitten worden. dpa meldete zwar, es seien möglicherweise auch süditalienische Grundweine gewesen - Cabernet Sauvignon und Merlot, aber das ist nicht bewiesen, sondern ein VERDACHT. Und mit "Verdünnen" hat das schon gar nichts zu tun ... Gruß Tin _____________________________________________________________ Reden führt zu unklaren, undeutlichen Dingen. (George W. Bush) |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 12.03.2008 |
Also, am BEsten nur beim Winzer DEINES Vertrauens einkaufen
LG Jaubaby |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 15.03.2005 |
Stimmt schon, "verdünnen" ist nicht ganz das richtige Wort, sondern "gepanscht". Da dort aber kein Gift, sondern andere Weine beigemischt worden sind, nenne ich das lieber "verdünnen", denn mit "gepanscht" verbinde ich eher was Gesundheitsgefährdendes. Das ist aber reine Definitionssache, meinen tun wir aber wohl das gleiche. Wenn nicht nur Sangiovese, sondern Weine aus Süditalien oder Frankreich (wie sich jetzt rausstellt) beigemischt werden, dann ist das für mich verdünnen.
Gegen verschnittene Weine ist ja nichts einzuwenden, im Gegenteil, das ist ja so vorgesehn, wie beim Chianti und es könne so beste Weine entstehen. Da wo das nicht vorgesehen ist, fällt mir kein besseres Wort als "Verdünnen" ein. Als Liebhaber italienischer Weine, ist es etwas schwierig ein Winzer in Bremen zu finden Ich hoffe mal einfach, dass bei Librandi alles mit rechten Dingen zu geht, denn es gibt hier ein Italiener, der die einfachen Ciros von Librandi für 4 Euro verkauft. Mögen tue ich nur den Roten. Ist ein Großhändler der auch für Privatkunden auf hat. Ich finde das einfach nur schade, dass man mit so einem tollen Getränk so respektlos umgeht, aber so sind halt einige Italiener (aber nicht nur die). Hauptsache in kürzester Zeit das Maximale verdienen. Und beim dem Tafelwein gehen die sogar im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 25.01.2008 |
Als Liebhaber italienischer Weine, ist es etwas schwierig ein Winzer in Bremen zu finden
Da fahr mal nach DEL in den Richtweg. Gruß Grenache |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 13.02.2008 |
Wer wie ich in Zeiten von Bardolino und Valpolicella in 3L Korbflaschen, zu Preisen billiger als Mineralwasser, aufgewachsen ist, den kann sowas doch kaum schrecken.
Viele Grüße Manfred |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 12.01.2008 |
Hallo MichV,
einen sehr schönen Weinhändler gibt es auch in BS, google mal unter "BS italienische Qualitätsweine"; dort kannst Du über das Internet bestellen und für Neukunden ist der Versand glaube ich kostenlos. Gut, Weine für 4 Euro wird schwierig, für knapp 5 Euro gibt es aber m.M. nach schon sehr leckere Trinkweine. Die Probierpakete sind auch immer sehr empfehlenswert... Gruß Dodo |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 04.09.2005 |
"einen sehr schönen Weinhändler gibt es auch in BS"
Bratt Pitt, George Clooney? |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 12.01.2008 |
...na ja, leider nicht ganz, doch schon eher älteres Semester, schade eigentlich Gruß Dodo |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 04.09.2005 |
"Muß mir hier wohl die präzise Ausdrucksweise angewöhnen... "
Nein, sicher nicht. Mir war schon glasklar was Du gemeint hast. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 12.01.2008 |
Na, das hätte ich Dir jetzt auch mal so unterstellt
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 25.03.2006 |
<...fands nur gerade wieder erstaunlich, wie schnell und genau Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen hier gelesen wird (und dann auch gleich wieder treffsicher reagiert wird) >
Dieses Forum ist wirklich nur mit Vorsicht zu genießen Gruß, frankophil _______________________________________________________ Mit einer verliebten Frau kann man alles tun, was sie will. - Gustav Klimt |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 21.08.2003 |
Hallo.
Jepp, Frankophil. Unter anderem der, daß an der Mosel (um genau zu sein an der Obermosel in Nennig) DOCH Gewürztraminer angebaut wird. Und das auch schon seit einigen Jahren. Die angesprochene Meldung schockt mich persönlich nicht so sehr, da mir persönlich die meisten Weine der "großen" italinischen Kellereien wie eben Banfi oder Antinori mittlerweile schlicht zu "international" sind und ich sie deshalb, ebenso wie Weine aus dem unteren Preissegment, meide. Und eine Verfälschung des Weines durch zugeben von nicht für die Region typische Rebsorten wie eben Cabernet oder Merlot ist für mich ein weiteres Argument von solchen Weinen Abstand zu nehmen. Und dann greift halt noch das Vertrauen in den jeweiligen Weinhändler und das habe ich, aufgrund langjähriger Kaufverbindung, zu "meinen" Händlern. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 15.03.2005 |
Ich kaufe beim italiensichen Großhändler am Flughafen einfach meine italiensichen Lebesnmittel. Studentenpreise und die haben dort auch Produkte von (wahrscheinlich) Qualitätsproduzenten wie Galantino Olivenöl für etas über 8euro pro Liter oder Librandi Ciro Rosso für 4euro pro Flasche. Komischerweise sind dort die teueren Librandirs kaum billiger als im Intenert. Aber ich glaube, ich werde mir mal den Ciro Riserva von Librandi gönnen, auch wenn 8€ für mich viel Geld ist.
Naja, bleibt halt abzuwarten, was denn nun weiter die Polizei und Statsanwaltschaft an die Oberfläche bingt. Was ist denn aber aus der Geschichte von vor über einem Jahr geworden? Die Staatsanwaltschaft hat doch festgestellt, dass in den ganzen "Qualitätsweinen" wie Chianti oder Rioja die beim Discounter für unter 2Euro verkauft werden, kein Chianti oder Rioja drin sein kann und diese Weine sollten aus den Regalen genommen werden. Man kann dort aber noch immer für unter 2€ diese "Qualitätsweine" kaufen. In einem Chat nach einer Fernsehsendung im ARD mit den Experten die halt in der TV-Sendung waren (vor über einem Jahr) meinten die Experten, dass es definitiv keine Chiantis oder Riojas sind. Nur da man sehr schwierig feststellen kann, ob der Etikettenschwindel schon am Anfang bei der Rebe am Stock, oder beim Keltern, oder beim befüllen der Fässer, oder bei Verkauf an den Großabnehmer, oder bei der Abfüllung in Flaschen oder beim Verkauf an den Großhändler oder beim Verkauf an den Einzelhandel stattfindet, kann man den Wein nicht einfach rausnehmen. In jedem Fall soll man "für wenig Geld lieber einen Wein einer niedrigen Qualitätsstufe nehmen, statt für wenig Geld einen DOCG Wein, weil dann die Wahrscheinlichkeit höher ist, das auch das drin ist, was auf der Flasche steht, denn bei einem Chianti für 2€ ist garaniert kein Chinati drin. Solche Weine müssen erst 6Monat reifen, bevor sie als Chianti verkauft werden dürfen und dann ist der Endpreis von 2€ nicht möglcih". Dumm ist der Rat der Experten nicht, nur warum gibt es dann diese Weine noch immer beim Discounter? |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 12.01.2008 |
Bestimmt ist inzwischen echter Chianti drin
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 06.06.2002 |
MichV, na dann ....
Librandi ist bisher nicht aufgefallen, richtig. Garantien würde ich im Moment für keinen geben, ganz einfach. Warten wir alle mal die Ergebnisse ab ... und was in Italien gerade veröffentlicht wird, geht WEIT über das hinaus, was hier bekannt ist. Ich hab' mir heute mal die Website vom L'espresso angetan ... gibt's leider nur auf italienisch. Freunde der Sonne, das ist nur die Spitze des Eisbergs. Gruß Tin _____________________________________________________________ Reden führt zu unklaren, undeutlichen Dingen. (George W. Bush) |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 11.10.2006 |
@Guten Morgen,
ich bin beim spazieren im Wald auf Banfi angesprochen worden. Ich finde es schon krass,daß beim Brunello gepanscht wird.Als Verbraucher denkt man,es gibt ein Konsortium,daß die strengen Richtlinien überwacht Auf der anderen Seite haben die großen Betriebe als der Morellino "in" war, die Überproduktion von Chianti als Morellino abgefüllt. Na denn Prost LG Gerwolf Wir sind mal bei Banfi vorbeigefahren.Die Verladestation sah fabrikmäßig aus. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 02.03.2007 |
Banfi - da gab es doch schon in den 80iger Jahren (ß) , als diese Weinfirma (nicht Winzer) am Markt erschienen ist, das sehr laute Gerücht, die Cosa Nostra stecke dahinter. Auch ohne Mafia-Verdacht - diese Weinfabrik mit ihren nichtsagenden Produkten war immer schon ein abschreckendes Beispiel, wie man Brunelleo nicht machen sollte. Auf der anderen Seite stehen die Extrem-Traditionalisten Biondi-Santi, die in den letzten Jahren mit großen Absatzrückgängen kämpften, weil diese tanninlastigen Weine mehr nach einer frisch geteerten Straße als nach Sangiovese Grosso duften. Wer bei älteren JG auf Milderung der Tannine hofft, wird bitter enttäuscht und zahlt nach wie vor unverschämte Preise. Dazwischen gibt aber - wie immer - eine große Anzahl von guten Brunello-Winzern, die es jetzt am Markt noch schwerer haben werden ...
Pastinake ____________________________ When I grow up I wonna be an old woman ... (Michelle Shocked) |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 22.07.2004 |
Na, pasti,
einen Gang langsamer bitte. Mafia, Cosa Nostra, Banfi - das ist dann doch ziemlich starker Tobak. Irgendwas bleibt immer hängen, da finde ich solche Spielchen immer ausgesprochen bedenklich, auch wenn Du es nicht als Aussage verkaufst... Tatsache ist ja bekanntermaßen, dass Banfi amerikanischen Exilitalienern gehört, die ihr Geld mit dem US-Import von Lambrusco gemacht haben. Und irgendwann haben sie sich dann das Castello bei Montalcino geleistet. Etwa 40 % der Produktion geht auch in die Staaten, daher dürfte es erklärlich sein, dass die Weine in eine dort präferierte Geschmacksrichtung hin gebaut werden. Natürlich rechtfertigt das nicht irgendwelche vermuteten (sic!) Unregelmäßigkeiten, aber trotzdem mal als Denkansatz. Nein, sonderlich spannend finde ich die Weine auch nicht, dann doch eher die zu Recht erwähnten Col d'Orcia, Biondi Santi (obwohl die laut L'Espresso da ja selber drinhängen) oder irgendwelche kleineren Güter, aber warten wir doch bitte erstmal ab, was da wirklich rauskommt, wäre irgendwie seriöser, als einen ganzen Betrieb mit über 400 Mitarbeitern zu verdammen oder den deutschen Jahrjundertjahrgang 2008 zu verkünden, oder? Nix für ungut und viele Grüße, Stephan PS @MichV: "Grundsätzlich bin ich ein Fan von SlowFood. Aber das Buch Vini d’Italia (SlowFood steckt da mit drin) setzt leider kompromisslos auf Quantität statt auf Qualität. 50.000 Flaschen in kurzen Zeitraum zu testen, kann nicht gut gehen und dann wird auch schnell ein Brunello von Banfi (in dem wohl Süditalienischer Wein steckt) schnell als SpitzenBrunello empfohlen." Jo, so wird das dann wohl sein. Du musst ein Fachmann für Weinverkostung und Publizistik sein und dazu ein profunder Kenner der Brunello-Szene... |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 11.10.2006 |
Hallo Schaf,
wenn man sieht wer da so alles die 3 Gläser bekommt Da denkt man schon mal an die Spesen. LG Gerwolf |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 22.07.2004 |
Versteh ich jetzt grad irgendwie nich, wolfi...
Gruß, Stephan |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 15.03.2005 |
Wahrscheinlich meint Gerwolf, dass es nicht sein kann, dass so viele drei Gläser bekommen, oder dass es nicht sein kann, das Weine mit scheinbar schlechtem Ruf (Banfi) drei Gläser bekommen, oder beides.
Aber vielleicht sollte man viele Mails an SlowFood schicken, dass die erst hinter die Kulissen der Weingüter schauen sollen und erst dann testen. Zugegeben, das würde viel Abreit mache, aber ich würde mich da anbieten Dafür brauchen die dann ja viel weniger Weine testen, die dann aber genauer getestet werden sollten. Und Beschreibungen wie "Aroma nach Hundsrose" (soll wohl positiv gemeint sein) können die sich auch sparen, da ich nicht weiß, was eine Hundrose ist. Rosen gedüngt mit Hundekot? Mir ist der Alkoholgehalt wichtig (ich mag starke Weine), Art der Reifung (ich mag am liebsten Weine, die einfach nur kurz im Stahlfass gelagert werden), Tanningehalt und wie säuerlich, fruchtig oder würzig der Wein ist. Diese Daten fehlen häufig. Alles andere muss doch dann jeder für sich selber entscheiden um festzustellen, ob man den Wein mag oder nicht, da spektakuläre Beschreibungen recht subjektiv sind. Mit Berschreibungen wie "Aroma nach Hundsrose" kann ich nichts anfangen. Dann stellt sich aber noch die Frage, wie unabhängig SlowFood wirklich ist. Aber ich richte mich schon nach Vini D'Italia und zusätzlich google ich dann noch. Wonach soll ich mich sonst richten? Ich habe so vier Weine für um 4€ gefunden, die mir gut schmecken. (einer aus der Toskana, einer aus Kalabrien, zwei aus Sizilien) Solange nicht rauskommt, dass auch bei diesen Weine geschummelt wird, werde ich dabei bleiben. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 06.06.2002 |
"Dann stellt sich aber noch die Frage, wie unabhängig SlowFood wirklich ist. "
Na, ist doch klar, die sind von derselben Mafia gekauft, der auch Banfi gehört. Und Frescobaldi und Antinori und überhaupt alle großen erfolgreichen Weinerzeuger und Vermarkter. Nur bei Librandi, ja, da steht der Winzer noch eigenhändig im Weinberg und an der Presse, die Etiketten werden nächtens von Familienmitgliedern per Hand auf die Flaschen geklebt, und darum steht das Zeug dann für unter 5 Euro im Laden, jawoll, so funktioniert die Welt. Die Mafia hat übrigens garantiert auch die Finger beim VDP drin, bei den absurden Preisen, die diese Gauner nehmen, und warten wir es ab, da wird auch getrickst. Und darum lesen wir die ach so unabhängigen Weinzeitschriften wie den Stern und bejubeln Blindverkostungen, in denen Normi und Alda und Ludl-Weine gelobt werden, wenn so viele Fliegen, äh, Journalisten und so weiter ... Oh Heilige Simplicitas .... Tin _____________________________________________________________ Reden führt zu unklaren, undeutlichen Dingen. (George W. Bush) |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 25.01.2008 |
Sah ein Knab ein Röslein stehn.... damit ist die Hundsrose oder Rosa Canina gemeint, auch als gemeine Wildrose bekannt.
Ihr feiner Duft ist bei Weinen eine positive Note, die sich vor allem in Vin Blanc der Côte de Nuits wiederfindet. Grenache |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 06.06.2002 |
Wolfi meinte, dass Tre-bicchiere-Weine meist auch entsprechend kosten
@Grenache: Heckenrosen, genau ... Gruß Tin _____________________________________________________________ Reden führt zu unklaren, undeutlichen Dingen. (George W. Bush) |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 12.01.2008 |
Hi,
@ MichV Verstehe jetzt Deinen Beitrag - glaub ich - nicht so richtig.... "ein Wein mit scheinbar schlechtem Ruf"?? Und wieso sollen die weniger Weine testen? Du richtest Dich nach Vini D Italia (sorry, meine Tastatur spinnt), findest aber, die setzen auf Quantität statt auf Qualitität und die Unabhängigkeit stellst Du auch in Frage, und Du googlest, was ja nicht verkehrt ist und jetzt hast Du vier Weine für 4 Euro, die schmecken....ist doch schön. Schmecken sie weniger, wenn Du weißt, dass geschummelt/betrogen/verdünnt/gepannscht (wie auch immer) wird oder sagt hier jemand, Du sollst diese Weine nicht trinken... (ich rede jetzt nicht von Salzsäure)? Irgendwie blicke ich es gerad nicht... Gruß Dodo |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 22.02.2005 |
Erstmal vorneweg ein höfliches Guten Abend und die Zuversicht, daß sich hinter diesem Skandal auch nur die sensationsgeile Presse verbirgt.
Aber der Gedanke, daß sich in diese Italienischen Edelweingüter oft die Mafia eingekauft hat, halte ich mal gar nicht für so abwegig. Was eignet sich besser zur Geldwäsche als ein ganzes Weingut ? - ein amerikanischer Immoblienfond! Nein Spass beiseite. Wenn ich ein Pate wäre, so einer wie Puzo ihn beschrieben hat, dann würd ich mir doch auch ein Weingut in Bella Italia kaufen. Ich würde versuchen die besten Weine Italiens zu keltern und damit den Freunden des Corleone Clans zu zeigen was ein toller Hengst ich doch bin. Aber ich würd doch nie im leben meinen besten Wein verfälschen. Nein dafür würde ich mir billige Plörre von ein paar armen Bauern, als "Geschenk" geben lassen und diesen unter folgender Mathode verfeinern: Ich würde Wasser, Zucker, Säuren und Düngemittel zusammen mischen mit etwa 20 Proent Traubenmost versetzen. Dann würde ich Schwefel- und Salzsäure benutzen um den zugesetzten Zucker in Glukose und Fruktose zu verwandeln, damit die Weinprüfer nicht sofort die Alarmglocken anschmeissen. Das ganze wird dann unter dem Decknamen "Frankensteinwein" in den Handel gebracht Gruss Handlexikon |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 11.10.2006 |
Guten Abend,Stephan,Tin.
Ich denke,daß bei manchen der 3-Gläser- Weinen,nun ja eben,ich weiß auch nicht,wie ich mich ausdrücken soll.Inter,Real,haben oft früher gewonnen,weil der Schiedsrichter die Uhrzeit besser auf der neuen Armbanduhr verfolgen konnte. Es gibt aber auch einige 3-Gläser-Weine um und unter 10€. Ich denke was Du meinst Stephan ist auch richtig,der Gambero wird immer dicker,immer mehr Weine müssen probiert werden. Liest man noch Merum,da werden generell die 3 Gläser-Weine in den Bewertungen abgestraft. Es hilft nur die Selbstbewertung. LG Gerwolf |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 25.01.2008 |
Und da wären wir wieder bei den Billigheimern und Schnäppchenjägern die einschlägige Discounter frequentieren.
Viel billig und Gut! ist hier beim Einkauf die Devise. Der Einkäufer gibt den Preis vor und der betroffene Winzer, der darauf eingeht, macht die Assemblage. Wenn ihm das Wasser bis zum Hals steht und die Cosa Nostra den Fuß auch noch in der Tür haben sollte, dann sind neuen Ideen bezüglich chemischer Zusammensetzung keine Grenzen mehr gesetzt. Diejenigen, die gerne Wein trinken und beim Discounter einkaufen, sind nun mal dem Risiko eines schlechten Kaufs und inzwischen wohl auch einem gewissen gesundheitlichen Risiko ausgesetzt. Vielleicht kann man hier jetzt die Bezeichnung anwenden:"Der Wein ist ein wahres Monstrum", sofern das überhaupt noch mit Wein etwas zu tun haben sollte. Anders verhält es sich bei den Schlawienern von Weingütern, die ihrem Sangiovese Grosso, den sie als Brunello vermarkten wollen, Merlot etc. zusetzen, um eine frühere Geschmeidigkeit zu erreichen. Das ist Betrug an einer hochpreisigen Kundschaft in Europa, die sicherlich darauf empfindlich reagieren wird. An einem Biondi-Santi, Lisini, Case Basse etc. konnte ich noch nie eine extreme Tanninlastigkeit empfinden, ich schätze diese Weine sehr. Sind sie älter, wie. z.B. ein 1989er Biondi-Santi am Sonntag zu einem Steak, dann sind sie einfach köstlich. Werden die Weine in Amerika vermarktet, so ist dem normalen Amerikaner nicht beizubringen, daß ein Brunello erst nach einigen Jahren ein wirklicher Trinkgenuss ist, er hat auch meistens keinen Keller. Also geht man mit besagten unerlaubten Mitteln auf besagte Kundschaft ein und das ist mehr als schade. Gruß Grenache |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 12.01.2008 |
Hallo,
jetzt habe ich doch noch mal eine Frage in die Runde, da ich heute mit einem Kollegen über das Thema diskutiert habe...er sprach von seiner Meinung nach gut schmeckenden Weinen aus Neuseeland für 3,50 Euro (hier gekauft), sag ich, das geht eigentlich nicht, er meinte vom selben Erzeuger gibt es welche für 11 Euro, die haben ihm nicht so geschmeckt...und dann meinte er noch, dass die Erzeuger in Neuseeland sich die hohen Preise gar nicht leisten können, weil die Weine dann nicht gekauft werden, und dass quasi mit den teureren Weinen (die wohl auch bis 40 Euro gehen) der billige "subventioniert" wird...Kann das für den Preis Eurer Meinung nach "vernünftige" Qualität sein ? Gruß Dodo |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 11.10.2006 |
Ich hab gerade einen argentinischen Malbec im Glas,der war für 7 SFr. auf der Sprinoffer des kleinen weißen Vogels gestanden,probiert und mitgenommen.13,5vol% Poloreiter auf dem Etikett-nett.
LG Gerwolf |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 25.01.2008 |
Down under und auch Neuseeland herrscht ein vernünftiges Preisgefüge, was auch nach Europa übertragen wird und für 3,50€ kann es in keiner Hinsicht ein Wein guter Qualität sein, das wäre unter Einstandspreis (was soll der Winzer dann dafür bekommen?)
Ob der Kollege die Weine für 3,50 geschmacklich besser einschätzt als die für 11.- ist sein persönliches Erlebnis, da kann man nichts zu sagen, wenn man die Weine nicht kennt. Die Weine der Kiwis liegen eigentlich gut im Rennen, billige werden sicherlich nicht durch teurere subventioniert weil ein 40.-€ Wein aus Neuseeland in Europa schwer zu vermarkten ist. Gruß Grenache |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 12.01.2008 |
Hmmm, wäre eigentlich auch im Leben nicht auf die Idee gekommen, so einen Wein vom anderen Ende der Welt für den Preis zu probieren...jetzt werde ich aber gerade neugierig und überlege, ob ich es doch mal versuche, wenn ich überhaupt hier irgendwo einen finde - zumal ich neuseeländischen noch nicht probiert habe...Versuch macht ja bekanntlich kluch - ich geh mal jetzt nicht von Gesundheitsgefährdung aus
Gruß Dodo |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 25.01.2008 |
Weine aus Neuseeland und Australien werden preisgünstig bei der Ringeltaube angeboten, allerdings nicht für 3,50€
Gruß Grenache |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 15.03.2005 |
Also mit ein "Wein mit scheinbar schlechtem Ruf" mein ich ja Banfi. Offensichtlich galten die schon vor dem Skandal als Amerikafixiert und irgendwie gab es da schon was in den 80er. Darum "scheinbar", denn auch gutes hab ich von Banfi gelesen, nur wird das dann wohl nicht unabhängig sein. Ich selber hab erst jetzt in den Medien das erste mal von Banfi gehört.
Das ein 4€ Wein (der Geschäftspreis ist ein bis zwei Euro mehr, da der Italiener ein Großhandel ist) mir weniger schmecken würde, wenn ich wüsste, dass da nicht das drin ist, was auf der Flasche steht ist doch klar. Ganz einfach weil mir der Appetit vergeht, auch wenn "nur" andere, aber nicht erlaubt Rebsorten beigemischt worden sind. Ich will ganz einfach das bekommen, was auf dem Etikett drauf steht. Da könnte ein 4€ Wein aus Neuseeland noch so gut schmecken, da würde ich mich weigern den zu kaufen, es sei denn jemand sagt mir glaubwürdig, dass da doch vernünftige Qualität drin ist. Aber Weine aus nicht EU Länder haben viel geringere Qualitätsstandards und die dürfen viel mehr manipulieren, ohne dass die dabei das Gesetzt brechen. Na klar wäre mir das lieber, wenn Gambero bzw. SlowFood und deren Tester weniger Weine testen würden, denn dass 50.000Weine (über 16.000 schaffen es dann in das Buch) objektiv getestet werden, überschreitet meine Vorstellungskraft. (Na gut, Ganz objektiv kann eine Weinverkostung nie sein) Also lieber weniger, dafür sorgfältiger testen. Da ich aber die Unabhängigkeit anzweifle, hätte das wohl auch nicht wirklich Sinn. Dennoch finde ich das Buch gut, schon alleine weil es sich nur mit italienischen Weinen beschäftigt und ich bin riesen Italien Fan (bin mütterlicherseits Halbitaliener, Kalabrien) Außerdem sind dort ja auch vieler echte gute Weine drin (behaupte ich jetzt einfach mal so, denn ob die 16.00Weine wirklich alle gut sind, kann ich nicht überprüfen) Hab das Buch "SlowFood" gelesen und was da drin steht, ist nicht doof. Es ist ja von dem Erfinder von Slow Food geschrieben, und wie er sein Verhältnis zur Ernährung, Nachhaltigkeit, Tierhaltung, Natur und Wein beschrieben hat, ist toll. Er selber ist ja Barolo Produzent (hab ich auf TV Gusto gesehen) und produziert nach der kritisierten modernen Methode (Barique) statt nach der traditionellen Methode (große Holzfässer) So, ich schenke mir jetzt ein Schluck Ciro Rosso ein und höre noch etwas DLF und hoffe debei, das nicht weitere Schreckensmeldungen verkündet werden. Aber doch, zwei Spanier an KreuzfeldJakob gestorben. Ob das mit BSE zu tun hat, ist noch unklar. In diesem Sinne Gute Nacht |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 04.09.2005 |
Ob den Weinen von Banfi oder wem auch immer nun "nur" falsches Traubenmaterial oder Sauereien bis hin zur Salzsäure beigemischt wurden, ist mir ein gutes Stück weit egal.
Selbstverständlich wird mein Körper auf 20% Merlot im Brunello mit weniger "Schütteln" reagieren als auf 20% Salzsäure. Mir ist aber etwas anderes wichtig. Ich denke der Sprung vom "Reinen Brunello" machen, bis zur Zugabe von Merlot ist größer als dann die nächste Schweinerei zu begehen und auch noch Salzsäure in den Wein gelangen zu lassen (die Salzsäure hat ja wohl niemand absichtlich in den Wein gegeben, sie ist wohl durch fahrlässige Schusseligkeit rein gekommen). Die Folgen für den Konsumenten sind durch Säurezugabe sicherlich übler, die eigentliche Hemmschwelle hat der Weinmacher aber schon bei der Zugabe des Merlots überschritten. Bei mir kommt ausschließlich ein herber Vertrauensverlust an. Dieser Vertrauensverlust ist aber nicht hier und heute, durch die Meldungen der letzten Woche entstanden. Ich traue immer allen Produzenten, von was auch immer, Beschiss zu. Das mag nun erschreckend klingen, ist aber so. Allerdings hält es mich nicht vom Konsumieren ab. Ich versuche nur dem Anbieter, von was auch immer, hinter die Brille zu gucken. Beim Wein bedeutet das z.B. zu versuchen den Winzer kennen zu lernen. Beim Händler versuche ich halt aus dem Angebot und dem Preisgefüge etwas über ihn in Erfahrung zu bringen. Schon klar, all das ist keine Garantie, ich kann aber so die "Müll-Quote" sicherlich senken. Als ein großes Problem sehe ich das professionelle Marketing, gepaart mit modernen Qualitätssicherungssystemen an. Das Marketing kann dem unerfahrenen Konsumenten (das sind wohl bei fast allen Produkten fast alle Konsumenten Die moderne Qualitätssicherung erfindet dann den geeigneten Stempel dafür, lässt die richtigen Warenbegleitscheine dafür ausfüllen und schwupps, ist der Müll zur begehrten Markenware mutiert. Die Jungs, die das Ganze installieren nennt man "Unternehmensberater". Das einige Weingüter offensiv damit werben, welchen Weinberater sie einsetzen und wer genau es ist, der aus den Weinen eines alten Familienunternehmens uniforme Sterne-Plörre mach, sagt viel aus über die Selbstverständlichkeit mit der das System eingesetzt wird. (und über die Unfähigkeit des alten Familienunternehmens Wein zu machen; das Geldverdienen hat es jetzt begriffen) Mich erschreckt das nicht mehr, aber ich werde zunehmend zorniger darüber! Tja, jetzt hat es (wieder einmal) den Wein erwischt. Es ist zwar im Moment "nur" der italienische Wein, aber wer ernsthaft glaubt, im deutschen Weinbau würde so etwas nicht geschehen, der glaubt wohl auch ans Märchen "Tischlein deck dich!" Und komm mir jetzt bloß keiner mit: "Es gibt keine Beweise!" Meine paar Cent. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 04.03.2005 |
Dodo:
ich war letztes Jahr in Neuseeland - tatsächlich sind die Weine dort erstaulich preiswert, ob das an der Steuer, den wegfallenden Transportkosten oder der mangelnden Zahlungbereitschaft der Neuseeländer liegt weiß ich nicht. Selbst die sehr guten Weine von Cloudy Bay (mit Schraubverschluss!) bekommt man in gut sortierten Supermärkten für etwa 15 EUR (in Deutschland kosten die gut das doppelte) und das ist so ziemlich das hochpreisigste, was man dort kaufen kann. Dass man allerdings für 3.5 EUR einen ordentlichen Wein produzieren, abfüllen, um die halbe Welt fahren und in Deutschland versteueren kann glaube ich nicht so recht - zu dem Preis bekommt man noch nicht man vor Ort was ordentliches. Gruß Lemoncurry |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 15.03.2005 |
Vor ein paar Wochen wurde in der Zeitung ein Bericht veröffentlicht, dass praktisch in alle deutsche Weine von 2€ bis 200€, also unabhängig vom Preis und Qualotätsstufe eine viel zu hohe Belestung mit chemischen Düngern und chemischen Pflanzenschutzmittel nachgwiesen worden ist. Nur Bio-Weine habe die höchstgrenze nicht überschritten. (Ich versuche man, ob ich den Bericht online irgendwo finde)
Wie war das noch mit der besseren Kontrolle und der amtlichen Prüfnummer in Deutschland? Wie ich oben die Beschreibung von Marigaux verstanden habe, werden die Weine auf giftige und chemische Rückstände wohl nicht untersucht, sondern auf Gesamt-Alkohol-Gehalt, vorhandener Alkohol-Gehalt, zuckerfreier Extrakt (siehe unter Gesamt-Extrakt), Restzucker (vergärbarer Zucker), Gesamt-Säure, freie schweflige Säure, gesamte schweflige Säure (freie und gebundene), relative Dichte. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 15.03.2005 |
Testergebnisse Wein 26. März 2008 www.global2000.at/download/file4724.pdf
Hintergrundpapier Weintests 26. März 2008 http://www.global2000.at/download/file4723.pdf |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 04.09.2005 |
Ich vermute heftig, die deutsche Weinprüfung ist nicht angetreten um irgend etwas Negatives im deutschen Wein nachzuweisen, sondern um dem deutschen Wein seine Sauberkeit und Klasse zu bescheinigen.
Ist halt wie mit den betreuenden Ärzten beim Team-Telekom. Diese Prüfer arbeiten für den Staat, werden von ihm bezahlt und ihre eigene Leistung hat (wie so oft in diesen Beschäftigungsverhältnissen) nix mit ihrer Vergütung zu tun. Das schließt natürlich nicht aus, daß sich diese Leute Mühe geben, nur ob sie tatsächlich Missstände aufdecken sollen? Ich bin sehr skeptisch. Wirtschafts- oder Lanwirtschaftsministerien wollen wohl eher dem Winzer, als den Verbrauchern Gutes tun. Das Verbraucherschutzministerium darf hingegen laut verkünden, daß dies Unsinn ist. Und zum Öko-Wein. Ich habe nix gegen Öko-Wein. Aber auch hier möchte ich gerne wissen, wer denn festgestellt hat, die Schadstoffbelastung sei geringer als bei "herkömmlich" produzierten Weinen. Auch hier sollte es mich wundern, wenn irgend eine Untersuchung ohne Hintergedanken in Auftrag gegeben und veröffentlicht (oder auch nicht veröffentlicht Für mich sind unter den "Nicht-Öko-Weinen" noch deutlich mehr "gute Tropfen" als umgekehrt. Das ist für mich entscheidend. Also habe ich im Keller wenig Öko-Wein. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo MichV,
der Alkohol in fast allen Weinen (auch in denen, um die es bei dem von dir angeführten "Bericht" ging) ist um Längen toxischer als die "Rückstände"! Die kannst du normalerweise getrost vernachlässigen - oder du darfst eigentlich gar nix mehr essen und trinken, sondern mußt von der Luft und der Liebe leben. Selbst im Mineralwasser wurde laut irgendwelchen Berichten Arsen gefunden, wie schrecklich Sicherlich könnte der deutsche Weinbau an vielen Stellen mit weniger Dünger und Pflanzschutzmitteln auskommen. Und ich kaufe grundsätzlich gerne Biowein (wenn er denn gut ist). Aber gesünder als konventionell erzeugter ist dieser sicherlich nicht, der Leber ist es völlig wurscht, ob das Zellgift Alkohol mit oder ohne Öko-Zertifikat in den Wein gekommen ist... Viele Grüße Marigaux |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 22.07.2004 |
Och MichV,
langsam geht es mir auf die Nerven mit diesen willkürlichen Halbinfos. Du bist Student und kannst nichmal ne Statistik gescheit lesen? Heilenzack... Ach, und hier www.chefkoch.de/forum/2,20,388945/Umweltstudie-Wein-mit-Pestiziden-belastet.htmlwurde bereits alles Notwendige zur Thematik gesagt. Und jetzt geh ein Glas vom zugegeben netten Ciro trinken, ok? Danke. Gruß, Stephan |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 06.06.2002 |
Sorry,
das hier "dass praktisch in alle deutsche Weine von 2€ bis 200€, also unabhängig vom Preis und Qualotätsstufe eine viel zu hohe Belestung mit chemischen Düngern und chemischen Pflanzenschutzmittel nachgwiesen worden ist" ist sachlich FALSCH und absoluter Blödsinn. Die Rückstände lagen sämtlichst UNTER den Höchstgrenzen. Dazu gab es auch einen Thread hier. Gruß Tin _____________________________________________________________ Ich will nie wieder die Sterne sehen, ohne dass Du bei mir bist. (Uta Danella) |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 06.06.2002 |
Schaf war schneller
Gruß Tin _____________________________________________________________ Ich will nie wieder die Sterne sehen, ohne dass Du bei mir bist. (Uta Danella) |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 06.06.2002 |
... und so langsam wünsche ich mir Susas Orcas zurück
Gruß Tin _____________________________________________________________ Ich will nie wieder die Sterne sehen, ohne dass Du bei mir bist. (Uta Danella) |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 22.07.2004 |
Lieber Frank,
mit Verlaub, aber jetzt redest Du Quatsch. "Ich vermute heftig, die deutsche Weinprüfung ist nicht angetreten um irgend etwas Negatives im deutschen Wein nachzuweisen, sondern um dem deutschen Wein seine Sauberkeit und Klasse zu bescheinigen." Erstmal ist die Weinprüfung Landes-, nicht Bundessache. Und die Prüfer sind hochqualifizierte und ständig überprüfte Fachleute. Bitte nicht zu verwechseln mit irgendwelchen Gremien, die GG-Zulassungen oder irgendwelche Münzen vergeben, hier geht es um was ganz anderes. Ziel dieser Prüfungen ist in der Tat, verkehrsfähige Weine von solchen zu unterscheiden, die dies nicht sind. Man mag geteilter Meinung sein, ob jeder AP-Wein diese Nummer verdient, aber gesundheitsgefährdend ist mit ziemlicher Sicherheit keiner mit dieser Nummer. Ansonsten - siehe Marigaux. Gruß, Stephan |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 02.03.2007 |
Marigaux !!! Pastinake ____________________________ When I grow up I wonna be an old woman ... (Michelle Shocked) |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 04.09.2005 |
Hi Schaf,
Ob Landes- oder Bundessache ist mir jetzt mal egal. Ich wollte dem einzelnen Prüfern auch keine Qualifikation absprechen, (leider kann das Zusammenspiel von Leistung und Bezahlung, wie in anderen, vergleichbaren Berufen ein Qualitätskiller sein) nur frage ich mich, ob er wirklich, von seiner "Arbeitsplatzbeschreibung" her, tatsächlich die Freiheit hat, den Wein auf alles Mögliche und Unmögliche hin zu untersuchen. Er wird sich in einem Rahmen bewegen müssen. Dieser Rahmen wird auch von Personen, Ministerien, Lobbyisten.... vorgegeben sein. Und mal ehrlich, der Landwirtschaftsminister eines Weinbau-Bundeslandes, hat doch reflexartig, bei aufkommenden Verdachtsmomenten, erst einmal das Interesse die Weinwirtschaft zu schützen und erst in zweiter Linie die Verbraucher. Übrigens gehöre ich selbstverständlich auch zu denen, die sich die Woche über, völlig bewusst, so viele Gifte mit Vergnügen reinpfeifft, daß mir die paar ppm Zusatzgift weit am Dingeskirchen vorbei gehen. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 11.10.2006 |
@Marigaux,auch bei Luft und der Liebe kannst Du Dir Ungutes einfangen.
LG Gerwolf |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Da hast du Recht, Gerwolf, ich vergaß die Risiken beim Atmen und beim...
Zu dem von MichV angeführten Bericht gibt es, wie ich in einem anderen Forum inzwischen gesehen habe, eine Stellungnahme des Bundesinstitutes für Risikobewertung. Darin heißt es: "Für alle Pestizide, die in Wein gefunden worden sind, wurde die jeweilige ARfD (Akute Referenzdosis, Angabe für die akute Giftigkeit) meist nur zu weniger als einem Prozent ausgeschöpft, bei einem von 24 Pestiziden lag der Wert bei 7,4 Prozent, d.h. die aufgenommene Menge eines Pestizids lag meistens um mehr als den Faktor 100 unterhalb der ARfD. Die ARfD wiederum wird so festgesetzt, dass sie um einen Sicherheitsfaktor von meistens ebenfalls 100 unterhalb der Konzentration liegt, die im Tierversuch gerade noch keine schädliche Wirkung hervorruft. Die Akute Referenzdosis wird für die Bewertung akuter toxikologischer Wirkungen herangezogen. Die nachgewiesenen Pestizide weisen aber auch toxikologische Eigenschaften auf, die für eine Langzeitexposition von Bedeutung sind. Aus diesem Grund wurde zusätzlich die chronische Aufnahme mit dem jeweiligen ADI-Wert verglichen. Der ADI-Wert (Accetable Daily Intake) beschreibt die Menge einer Substanz, die ein Leben lang täglich aufgenommen werden kann, ohne dass gesundheitliche Auswirkungen zu erwarten sind. Die Auswertung hat ergeben, dass der ADI-Wert durch die jeweils nachgewiesenen Rückstandsgehalte in Wein in den meisten Fällen zu weniger als 1 Prozent, in allen Fällen zu weniger als 5 Prozent ausgeschöpft wird." Vermutlich fängt man sich beim Verzehr einer durchschnittlichen Supermarktspaprikaschote (von einem Salat in der "normalen" Gastronomie gar nicht zu reden) deutlich mehr Pestizide ein als beim Verkimmeln einer Flasche der fraglichen Weine... Trotzdem müßt ihr den armen MichV nicht so abbügeln, der meints bestimmt nicht böse oder gar trollig! Viele Grüße Marigaux |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 22.07.2004 |
Danke Marigaux,
damit sollte sich das Thema dann hoffentlich erledigt haben. Und: "Trotzdem müßt ihr den armen MichV nicht so abbügeln, der meints bestimmt nicht böse oder gar trollig!" Hast ja Recht, aber ich kann suggestive Halbheiten nun mal nicht ausstehen. Das muss ja alles auch gar nicht böswillig sein, aber auch (oder gerade) aus Naivität verbreitete Gerüchte, nicht weiter recherchierte Infos, Kommentare, nenn es wie Du willst, hinterlassen oft unschöne Flecken oder Schlimmeres. Aus aktuellem Anlass... Gruß und schon wieder nix für ungut, diesmal in die Runde, Stephan |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 15.03.2005 |
Ihr habt ja recht. Das ist halt zwei Wochen her das ich den Bericht gelesen habe und das war in der Zeitung dramatischer dargestellt, als es wirklich ist. Erst heute habe ich den vollständigen Bericht gelesen. Wahrscheinlich müsste man bis die Pestizede wirklich schädlich werden soviel Wein trinken, dass man vorher an einer Alkoholvergiftung drauf geht.
Aber das für mich auch "gepanscht" bedeutet, wenn nicht erlaubte Rebbsorten verwendet werden, ist keine Halbwahrheit, sondern meine Definition von "gepanscht". In diesem Fall gefällt mir aber der harmlosere Begriff "verdünnen " besser. Auch dass in Neuseeland und Amerika man am Wein durch Entfernen und wieder Hinzufügen von Alkohol und Aroma so am Wein rummanipulieren darf, bis man das gewünschte Ergebnis erreicht, ist auch keine Halbwahrheit. Das heißt ja nicht, dass das ein schlimmer Wein ist, solange man sich an die dortigen Gesetze hält und auch solche Weine können gut schmecken. Nur weigere ich mich solche Weine zu kaufen und ich weigere mich solche Weine als "Wein" zu bezeichnen, sondern ich nenne solche Weine "alkoholhaltige Mixgetränke". |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 16.09.2004 |
Auch dass in Neuseeland und Amerika man am Wein durch Entfernen und wieder Hinzufügen von Alkohol und Aroma so am Wein rummanipulieren darf, bis man das gewünschte Ergebnis erreicht, ist auch keine Halbwahrheit.
Doch, genau das ist es, eine Halbwahrheit! Denn die andere Hälfte der Wahrheit ist, dass genau wie in den USA es in Europa Industriewein mit fragwürdigen Herstellungsmethoden gibt, den ich nicht trinken will. Außerdem würde mich mal interessieren, welcher Neuseeländer macht das denn? Nenn doch mal ein Beispiel. @frank ...."nur" falsches Traubenmaterial oder Sauereien bis hin zur Salzsäure beigemischt wurden, ist mir ein gutes Stück weit egal. für Deinen furchtlosen Kampf gegen das, was Du in der Welt für Böse hältst, lieben wir Dich ja so. Aber die Säure war kein Zufall sondern Absicht. Das, was da als Wein verkauft wurde bestand wohl nur zu 30-40 % aus Wein, der Rest war Wasser, Zucker, ebendiese Säure und weiß der Teufel noch was für Dinge. Es geht da nicht um ein paar Reinigungsmittelreste im Tank, sondern um die Konstruktion eines Pseudoweines aus lebensgefährlichen Grundstoffen. Das ist in meinen Augen schon eine ganz andere Qualität als ein Verstoß gegen die Vorgabe der Sortenreiheit beim Brunello. Auch hinsichtlich der Weinberater sehe ich die Situation anders. Es ist in den meisten Fällen ja nicht so, dass durch die Weinberater ein individueller, charaktervoller Nischenwein eines kleinen Winzers durch einen uniformen Massenwein ersetzt wird Viele Grüße Matthias _____________________________________________________________ Your ringtone sucks! |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 12.01.2008 |
@ MichV
Du meinst, dass es in ganz Amerika und Neuseeland nur Mixgetränke und keinen Wein gibt? Oder hab ich das jetzt falsch verstanden... Also ehrlich, es wird Leute geben, die solche Thesen, wie Du sie aufstellst, lesen, alles glauben und im Leben keinen Wein mehr aus Neuseeland und Amerika kaufen - hoffe allerdings, von denen gibt es nicht so viele... Ich kenn mich mit Weinen aus Neuseeland, Amerika und sonst woher nicht aus, eigentlich kenn ich mich überhaupt nicht aus, ich trinke nur gerne Wein - aber ich bin dann auch vorsichtig damit, solche "Wahrheiten" zu verbreiten... Wie wir uns hier wohl alle einig sind, Schmu gibt es überall und komplett vor schützen kann man sich nicht.... Gruß Dodo |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 15.03.2005 |
Oh Mensch, also irgendwie versteht man mich immer Falsch.
"Du meinst, dass es in ganz Amerika und Neuseeland nur Mixgetränke und keinen Wein gibt? Oder hab ich das jetzt falsch verstanden.." Ja, das hast du! Das meine ich nicht damit. Ich meine nur, dass das da erlaubt ist. Nach einr Reportage auf ARTE darf man in fast allen Nicht-EU-Ländern (dort hat man das am Beispiel Amerika und Neuseeland gezeigt) tatsächlich Alkohohl und auch andere Stoffe dem Wein mit spektakulären Maschinen entziehen und dann den Wein wieder so zusammensetzten, bist der gewünschte Geschmack erreicht ist. Das ist dort bei den günstigen Weinen recht normal, nach der Reportage. Nochmal, die brechen dort nicht die Gesetzte, sondern das ist da erlaubt. Ich selber bin natürlich nicht da gewesen so dass ich mir nicht selber ein Bild machen konnte. Ihr scheint aber die amerikanischen Weingesetze zu kennen und wisst, das man dem Wein dort kein Alkohol und Aroma entziehen und wieder zufügen darf. Jetzt weiß ich nicht wen ich glauben soll, euch oder der Reportage auf Arte. Aber die Reportage erschien mit recht Seriös, zumal ARTE jetzt nicht unbedingt den Ruf von RTL-Explosiv hat. Aber das heißt doch nicht, dass in diesen Länder wirklich alle Weine so Produziert werden, denn auch dort gibt es natürlich Qualitätshersteller. Da diese Weine aber nicht in EU Produziert worden sind, dürfen die hier als Wein verkauft werden, denn es ist wohl so (da bin ich mir aber nicht ganz sicher, nicht das es wieder heißt, ich verbreite Unwahrheiten) dass immer die Weingesetze des jeweiligen Landes zählen. Natürlich ist das auch Wein, nur da der Wein nach dem Baukastenprinzip entstanden ist, nenne ich das halt "Alkoholhaltige Mixgetränke". Gibt es noch weitere Mißverständnisse? |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 15.03.2005 |
Ich hab hie rauch gerade ein Buch über Wein. Auch auf „spektakuläre Maschinen“ (Vakuumverdampfer, Umkehrosmose...) wird hier eingegangen. Z.B. Vakuumverdampfer darf in Deutschland nur beim Most und nur im geringen Maße angewandt werden (um eine Lese bei Regen zu ermöglichen) und es darf hierzulande immer nur eine Maschine, z.B. nur Vakuumverdampfer, verwendet werden. Eben mit diesen und weitern Maschinen dürfen andere Länder viel umfangreicher umgehen, auch darf man dort diese Maschinen auch beim fertigen Wein benutzen und halt mehrere Maschinen (Vakuumverdampfer und Umkehrosmose gleichzeitig) gleichzeitig. So entsteht nach meinem Verständnis ein Baukastenwein.
Nochmal, dort gibt es auch viele Qualitätswinzer. Aber die Baukastenweine sind im günstigen Segment recht häufig und es ist dort nicht gegen das Gesetz. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 25.01.2008 |
Da muß ich MichV in dem Punkt Recht geben, daß es zumindest in den USA erlaubt ist, Weine nach dem Baukastenprinzip herzustellen. Herstellung ist das im wahrsten Sinne des Wortes. Dieses Thema wurde heiss diskutiert vor Abschluß des Wein-Importabkommen zwischen den USA und der EG. Die Franzosen stimmten dieser Regelung zu und die Deutschen waren darüber entsetzt. Die Franzosen lächelnd:" Solche Sch..ße kauft bei und niemand, dafür haben wir den Vin de Pays".
Und da wären wir in Deutschland schon wieder bei den Billigheimern, die in der EG den Franzosen zuvorkommen. Grenache |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 12.01.2008 |
Beim Auto gibts das auch, das Baukastensystem - funktioniert eigentlich ganz gut...und die Autos sind gar nicht so schlecht dabei
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 25.01.2008 |
Selbst da, ist mir die individuelle Note lieber!
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 12.01.2008 |
Na ja, aber kann sich ja nicht jeder Luxus pur leisten...
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 25.01.2008 |
Das muß mit Luxus nichts zu tun haben.
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 12.01.2008 |
Individuell bezahlst Du extra - jedenfalls bei den Herstellern, die ich kenne...das fängt mit Sonderlack an...
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo,
"Nach einr Reportage auf ARTE darf man in fast allen Nicht-EU-Ländern (dort hat man das am Beispiel Amerika und Neuseeland gezeigt) tatsächlich Alkohohl und auch andere Stoffe dem Wein mit spektakulären Maschinen entziehen und dann den Wein wieder so zusammensetzten, bist der gewünschte Geschmack erreicht ist." MichV, wir reden hier von der Spinning Cone Column, zu deutsch Schleuderkegelkolonne. Unter dem deutschen Namen gibt es einen Artikel auf wikipedia, der recht uninteressant ist, aber sehr interessante Links enthält. Wenn man mag, kann man sich da ein wenig weiterbilden. "Das ist dort bei den günstigen Weinen recht normal, nach der Reportage." Hier, fürchte ich, irrt die Reportage, da die "Höllenmaschine" grottenteuer ist; sie kostet mehrere Millionen Euro. Bei günstigen Weinen macht ihre Anwendung ökonomisch keinen Sinn. Richtig ist, daß das deutsche und österreichische Weingesetz wesentlich restriktiver ist als die enstprechenden Vorschriften in der Neuen Welt. Aber auch in Deutschland wird kräftig an den Weinen herummanipuliert. Das geht schon mit der sogenannten "Süßreserve", einer dem Wein zugefügten Fremdflüssigkeit, los und hört mit Enzymen und Aomahefen noch lange nicht auf. Wenn man keine übermäßig "gestylten" Weine trinken möchte, hilft nur eines: Sachen von Erzeugern kaufen, von denen man zumindestens glaubt Beste Grüße Marigaux |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 25.01.2008 |
@Dodo116
"Sonderlack" beziehe ich jetzt besser auf Wein, dann wären wir wieder beim Thema. @Marigaux Du berücksichtigst nicht bei den "grottenteuren"(nie gehört zuvor) Zentrifugen, die riesigen amerikanischen Vinyards, deren Produktion sich in den USA nicht vermarkten lassen. Einer oder mehrere haben das Gerät und dann wird das gnadenlos ausgenutzt, sonst wäre das kein Thema während der Verhandlungen USA-EG gewesen. Wein wird nun mal noch immer bei den meisten Amis als Beverage angesehen und so hat es auch den entsprechenden Stellenwert in der "Bearbeitung" und im Export. Gruß Grenache |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 15.03.2005 |
Viele Billigweine dort, sind ja von riesige Unternehmen. Und diese Firmen machen gigantisch Umsätze. Wenn durch den Einsatz solcher Maschinen die Umsätze und Gewinne noch viel Gigantischer werden, dann glaub ich dass schon, das sich solche Investitionen lohnen, ansonsten wären die Interviews und die (man hat dort genau gezeigt, wie das gemacht wird) Bilder gestellt. Aber das glaube ich nicht, dass das ARTE macht, nur um was Sensationelles berichten zu können. Natürlich kann ich mich in Bezug auf ARTE irren und ARTE ist doch auf RTL Niveau, aber das glaub ich nicht.
Bei kleineren Erzeugern die günstige Weine herstellen glaube ich auch nicht, dass die nach dieser Methode Wein herstellen. Das würde sich wohl wirklich nicht lohnen. (Das ist jetzt nur eine Vermutung): Ich glaube, dass die Weine aus Übersee die hier in Discountern für unter 4Euro angeboten werden, von riesigen Firmen sind und das sind genau die Firmen, die halt diese Maschinen einsetzen. Aber das ist wie gesagt, reine Spekulation von mir, dass in den unter 4€ Weine von Penny aus Übersee gigantisch Unternehmen stecken, die den Wein nach der genannten Methode manipulieren. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo,
mit der Spinning Cone Column kann man aus schlechtem Wein keinen (scheinbar) tollen machen, da man den Wein sozusagen mit sich selber verschneidet. Ein Einsatz von solch gigantischer Technik (auch das Verfahren an sich ist ja nicht unaufwändig) bringt bei Billigprodukten im Verhältnis viel zu wenig. Versteht mich nicht falsch - ich möchte absolut keine Weine, die auf diese Art und Weise "fraktioniert" und wieder zusammengepuzzelt wurden -, aber bei den Billigweinen der großen Konzerne kommen mit ziemlicher Sicherheit andere, weniger umständliche Methoden der Manipulation zum Einsatz. Davon gibt es mehr, als sich unsereiner träumen läßt. Die große, weite Welt der Enzyme habe ich ja schon erwähnt... Beste Grüße Marigaux |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 12.01.2008 |
@ Marigaux
Wofür macht man das bei teureren Produkten? Kann ich damit den Wein genauer "steuern" - sprich bekomme ich einen gleichmäßigeren Geschmack bei unterschiedlichen Jahrgängen,...? Gruß Dodo |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 25.01.2008 |
Marigaux,
Die Bearbeitung mit Spinning Cone Columns ( die Technik ist übrigens einer rennomierten deutschen Firma aus der Milchbranche zuzuordnen) kann sicherlich aus einem schlechten Wein keinen besseren machen, volle Zustimmung. Die Weine werden durch diese Technik homogenisiert, geschmackstypische Stoffe entfernt und dosiert wieder zugegeben und das lohnt sich auch in großen Mengen bei Billigweinen. Mit Coke und anderen beverages wird auch nicht anders verfahren, wenn es dem Geschmackserlebnis des Durchschnittsbürgers dient. Gruß Grenache |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo Dodo,
ja, genau darum geht es, um die Steuerbarkeit des Geschmacks. Zudem kann man den Wein um etwas Alkohol erleichtern, und ein Übermaß an Volumenprozenten kann in heißeren Regionen durchaus zum Problem werden (und selbst in Deutschland, wie die Jahre 03, 05 und 06 gezeigt haben). Man bringt mit dieser Methode aber keine neuen Aromen in den Wein, man ändert lediglich das Verhältnis der schon vorhandenen Komponenten. Ich lehne solche Eingriffe strikt ab, denn das Spannende am Wein sind für mich ja gerade gewisse naturgegebene Differenzen. Je mehr Technik der Winzer verwendet, um diese Unterschiede auszubügeln, desto banaler wird der Wein. Viele meiner Lieblingserzeuger arbeiten mit einem Minimum an Kellertechnik; bei Martin Müllen z.b. sieht es unten fast noch so aus wie vor hundert Jahren. Nix Stahl, nix (kaum) Kunststoff, keine Kühltechnik, keine modernen Pressen, einfach ein paar Reihen mit Holzfässern. Entprechend deutlich sind in diesem Betrieb auch die Jahrgangsunterschiede. Beste Grü0e Marigaux |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 12.01.2008 |
Ich denke, da muß man mit Leib und Seele Winzer sein, um noch so "herkömmlich" seine Weine zu erzeugen....Ich hätte zu Beginn meiner "Weintrinkerkarriere" auch nicht gedacht, dass Wein so unterschiedlich sein kann - hatte richtig tolle Weine und ein Jahr später fand ich sie dann nicht mehr so dolle - anderer Jahrgang....das machts ja auch wirklich interessant. Da hat der gemeine Großerzeuger, der Supermarktketten beliefert, natürlich ein Problem - da frage ich mich schon, wie macht das z.B. Antinori, die werden ja auch zusehen, dass ihr Santa Christina immer relativ gleichbleibend ist.
Gruß Dodo |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
...und deshalb leiste ich mir nach mindestens einer Woche Enthaltsamkeit
Immer noch sehr helles Gelb, würziges, etwas rustikales Bukett, reife Äpfel, Kräuter, am Gaumen angesichts der lediglich 8,5% wenig Süße, rassige Säure, wirkt eher halbtrocken, schiefrige Noten, gute Länge, alles in allem noch enorm saftig und frisch, kein Wunder an Finesse, eher ländlicher, aber sehr "authentischer" Stil. Dieser Wein hat immerhin mehr als 10 Jahre auf dem Buckel, aber er verfügt immer noch über eine unwiderstehliche Saftigkeit. Und er schmeckt neben den Apfel- und Kräuternoten nach Wein und Trauben, nicht nach Pfirsich-Maracuja-Drink. Beste Grüße Marigaux |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 12.01.2008 |
Ja, ja, deprimier mich mal mit dieser ausgeklügelten Beschreibung
Gruß Dodo |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
"da frage ich mich schon, wie macht das z.B. Antinori, die werden ja auch zusehen, dass ihr Santa Christina immer relativ gleichbleibend ist."
Dodo, solche "Markenweine" wie der Santa Christina sind ja in aller Regel Cuveés, und da kommt es auf die jeweilige Zuammensetzung an - geschickte Kellermeister schaffen es schon, durch wechselnde Anteile der verschiedenen Sorten Jahr für Jahr einen recht ähnlichen Charakter zu erzielen. Das ist in gewisser Hinsicht wirklich eine Kunst. Zudem ist davon auszugehen, daß bei Antinori mit recht "modernen" kellertechnischen Methoden gearbeitet wird.... Nach allem, was ich bislang darüber gelesen habe, ist die Spinning Cone Column übrigens eine australische Erfindung. Und die zumindestens die Kalifornier schwören Stein und Bein darauf, daß sie bei ihnen lediglich zur Reduzierung des Alkoholgehaltes dient... Beste Grüße Marigaux |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
...verschenke ein "die"...
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 11.10.2006 |
geschenktes "die"-wer hat es gemerkt
Der Verbraucher soll genau wissen was ihn erwartet,(bei den Riesenmengen Weine).Unter dem Namen z.B. Sunshine Frog den Chardonnay in jedem Jahrgang mit dem gleichen Geschmack Maracuja,Mango,Gletschereisbonbon,derselbe Alkoholgehalt.Der Verbraucher bekommt immer dasselbe Im Keller zusammengebaut.Das ist Marketing z.B. in Australien,Kalifornien LG Gerwolf |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
So etwas gabs und gibts in Deutschland mit den "Markenweinen" auch: Erben Spätlese, Deinhard "trocken" Weißwein bzw.Rotwein, Blanchet, Himmlisches Moseltröpfchen und wie sie alle heißen. Das ist nicht unbedingt eine Überseespezialität.
Beste Grüße Marigaux |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 19.09.2007 |
funktioniert auch *im Kleinen* : die ganzen *classics* sind ja quasi ein Versuch der Winzer, einen Wein mit *Wiedererkennungswert* anzubieten.....
Bevor hier das große Geschrei losgeht: ich mag classic im Allgemeinen auch nicht (Ausnahmen gibts immer mal), aber geb zu bedenken, dass es mehr als genug Leute gibt, die in Straußwirtschaften *ach, ich bestell mir immer Classic, da weiß ich, dass er mir schmeckt* ....und warum auch nicht? Wenn es diesen Leuten hilft sich im großen Weinangebot nicht verloren zu fühlen, ist das doch wunderbar und auf *ordentliche* Weine können sie immer noch umsteigen (womit ich nicht andeuten will, classic wär nicht ordentlich lg Cantate |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 15.03.2005 |
von Marigaux : "mit der Spinning Cone Column kann man aus schlechtem Wein keinen (scheinbar) tollen machen, da man den Wein sozusagen mit sich selber verschneidet. Ein Einsatz von solch gigantischer Technik (auch das Verfahren an sich ist ja nicht unaufwändig) bringt bei Billigprodukten im Verhältnis viel zu wenig.
Versteht mich nicht falsch - ich möchte absolut keine Weine, die auf diese Art und Weise "fraktioniert" und wieder zusammengepuzzelt wurden -, aber bei den Billigweinen der großen Konzerne kommen mit ziemlicher Sicherheit andere, weniger umständliche Methoden der Manipulation zum Einsatz. Davon gibt es mehr, als sich unsereiner träumen läßt." Ich verstehe dich nicht falsch. Das ist je nur eine Theorie von mir. Wo die Weine verkauft werden, die so produziert werden, hat man nicht genau gesagt. Man hat aber gesagt, dass ein Großteil davon in den Export geht. Auf einer Geburtstagsparty vor zwei Wochen ging da ein Argentinier rum. Diesen roten argentinischen Wein hab ich probiert und der Geschmack war sehr stark fruchtig und Würzig, der war schon lecker, auch wenn mir der zu fruchtig war. Ich habe dann den Ciro weiter getrunken den ich mitgebracht haben. Bei den Frauen viel der Geschmack vom Ciro aber durch Die Flasche des argentinischen Rotweins kam mir aber bekannt vor. Am nächsten Tag habe ich diese Flasche dann beim Penny für 3€nochwas gesehen. Hier frag ich mich natürlich auch, wie für unter 4€ in einen Wein der um die halbe Welt reist so ein geschmack rein kommt. Darum die Theorie mit dieser Wundermaschine. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 22.07.2004 |
Ein BISSCHEN Respekt vor Recht- und Groß-Kleinschreibung, und man würde Deine Beiträge unter Umständen sogar vollständig lesen...
Stephan |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 15.03.2005 |
Oh entschuldigung, ich wieß. Dafür wurde ich schon in der Schule kritisiert
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo MichV,
"Die Flasche des argentinischen Rotweins kam mir aber bekannt vor. Am nächsten Tag habe ich diese Flasche dann beim Penny für 3€nochwas gesehen. Hier frag ich mich natürlich auch, wie für unter 4€ in einen Wein der um die halbe Welt reist so ein geschmack rein kommt." Mit den gleichen Tricks wie in Europa auch: Aromahefen und Enzyme. Vielleicht wurde auch noch zusätzlich aromatisiert, ich kenne das argentinische Weingesetz (falls es überhaupt eins gibt) nicht und weiß nicht, inwieweit die Zugabe von Aromastoffen erlaubt oder verboten ist. Die "Wundermaschine" braucht man jedenfalls nicht unbedingt dazu. Viele Grüße Marigaux |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 15.06.2007 |
Italien hat offenbar für einzelne Produzenten von Brunello und Rosso di Montalcino einen Exportstopp erlassen.
Wie die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) auf ihre Website meldet, hat Italien für toskanische Weine der Herkunftsbezeichnungen Brunello und Rosso di Montalcino einen partiellen Exportstopp erlassen. Betroffen sind aber nicht alle Weine, sondern nur einzelne Produzenten. Damit wirkt sich die Affäre um angeblich falsch etikettierten Brunello unmittelbar auf die Verbraucher aus. Wie die NZZ weiter berichtet, muss der Schweizer Einzelshandelskonzern Coop vorerst auf eine avisierte Lieferung aus der Toskana verzichten. Renommierte italienische Zeitungen wie der Corriere della Sera berichten inzwischen, dass Erzeuger in der Toskana nicht bloß heimischen Merlot in den Brunello gemischt, sondern auch apulischen Wein zur Verlängerung herangezogen haben sollen. In diesem Zusammenhang wurde neben Frescobaldi und Antinori auch Biondi-Santi genannt. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
wenn auch OT
Mich, wenn meine Pappenheimer bei den Prüflingen Deinen Respekt vor Recht-, Klein- und Großschreibung hätten, ich wär glücklich ________________________________________________________________________ Music can't change the world! (Bob Geldof) |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 15.03.2005 |
Ach Mensch, ich finde die ganze Weingeschichte in Italien einfach doof.
Ich verstehe einfach nicht, warum die Produzenten solches Risiko eingehen. Wenn das nicht raus kommt, dann könnten die zwar mehr Geld verdienen, aber die Wahrscheinlichkeit dass es rauskommt, ist doch viel zu groß, und dann kann kein Geld mehr verdient werden. Wahrscheinlich müssen die dann sogar noch Strafe zahlen. Außerdem kann das auch den Ruf der seriösen Produzenten schaden. Wie können die das mit dem Gewissen vereinbaren. Wenn ich so betrügen würde, könnte ich Nachts nicht mehr ruhig schlafen. Gerwolf wurde sogar schon im Wald auf das Problem angesprochen. Was ist das für ein Wald? |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 16.09.2004 |
Was ist das für ein Wald?
Der, den man manchmal vor lauter Bäumen nicht sieht Viele Grüße Matthias _____________________________________________________________ Your ringtone sucks! |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 15.06.2007 |
Die Meldungen über Ermittlungen der italienischen Staatsanwaltschaft in gleich zwei Komplexen (Wein-Plus berichtete) haben die Stimmung auf der Weinmesse Vinitaly erheblich getrübt. Vor allem bei den toskanischen Ausstellern gab es nur ein Thema; die Stände von Antinori, Frescobaldi und Banfi wurden von Journalisten und Importeuren belagert.
Viele Besucher der soeben zu Ende gegangenen Weinmesse in Verona wollten sich aus erster Hand ein Bild von der Vorgängen in Norditalien bzw. in der Toskana machen. Neue Informationen waren aber bei Banfi, Frescobaldi und Antinori (gegen die offenbar wegen unerlaubter Verschnitte ermittelt wird) kaum zu bekommen. Dafür mangelte es nicht an Gerüchten sowie Befürchtungen, dass der italienische Weinexport insgesamt großen Schaden genommen habe. Viele Käufer scheinen jedenfalls mit großen Bestellungen abzuwarten, bis sich der Nebel gelichtet hat. Nach Medieninformationen sollen gegen mindestens 13 Brunello-Erzeuger Ermittlungen laufen. Außer den 600.000 Flaschen, die bei Castello Banfi beschlagnahmt wurden, sollen auch bei anderen Produzenten größere Mengen 2003er Brunello sichergestellt worden sein. Banfi-Manager Enrico Viglierchio wehrte sich heftig gegen die durchgeführten Maßnahmen und kündigte an, dass man die Vorwürfe so schnell wie möglich entkräfte n wolle. Vom Brunello-Konsortium war unterdessen zu erfahren, dass die Kontrollen verschärft werden sollen. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Nun Österreich hatte ja mal die "Gnade des Glykolskandals" (übrigens so einer der ersten aktenkundigen Lebensmittelskandale
Aber, ob das auch in Italien klappt - ich glaub es nicht! (und ich kann ja jetzt gut stinken, weil Italien war ja nie meine Baustelle, wahrscheinlich weibliche Intuition ________________________________________________________________________ Music can't change the world! (Bob Geldof) |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo susa,
da bin ich ganz bei dir - sowohl was den Glycolskandal und die Österreicher als auch was die Wahrscheinlichkeit eines Wandels in Italien angeht. Wobei man uns jetzt wahrscheinlich als vorurteilbeladen gegenüber bella italia geißeln wird...da müssen wir dann halt durch.... Beste Grüße Marigaux (doch noch kurz online) |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 16.09.2004 |
News......Breaking News......Breaking News......Breaking News......Breaking
......Château Figeac unter schwerem Verdacht......Figeac verwendet 15% Riesling für die Grande Cuvée................Château von Polizei und Staatsanwaltschaft umstellt.......Monsieur Manoncourt nimmt Bobby Parker als Geisel und verbarrikadiert sich im Chai............zeitgleich mit der Aktion in Frankreich wird bedeutender Weinkeller am Niederrein beschlagnahmt...........hier wurde größter Figeacbestand außerhalb des Château sichergestellt.........Weinexperte meint: mit Spontanhefen wäre das nicht passiert....... News......Breaking News......Breaking News......Breaking News......Breaking _____________________________________________________________ Your ringtone sucks! |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 11.10.2006 |
Das war ein Buchswald
Die großen toskanischen Produzenten haben doch Weinberge in Apulien,Sizilien und der Maremma zugekauft.Irgendwo müssen die Trauben ja bleiben Lg Gerwolf Maria , ihm schmeckts gerade nicht. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 30.05.2005 |
"Figeac verwendet 15% Riesling für die Grande Cuvée"
Hätte ich auch so gemacht - ein bisschen Rückgrad - auch im Wein- muss sein Gruß Lars |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 22.02.2005 |
Hoffnung ist wie ein Pfad. Am Anfang existiert er noch nicht, er entsteht erst, wenn viele Menschen den gleichen Weg gehen.
Gruss LU XIN |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 15.03.2005 |
Blöderweise ist Italien genau meine Baustelle. Da hab ich halt wohl Pech. Da der Brunello aber eh nie mein Wein war, schon alleine vom Preis her, hab ich wiederum Glück. Darum kaufe ich überwiegend süditalienische Weine, da hab ich dann auch nichts dagegen, wenn da süditalienische Rebsorten drin sind.
Aber gleich 15 Brunello Produzenten sollen Weine gefälscht (bevor wieder jemand sagt, ich verbreite Halbwahrheiten, das Beimischen von nicht erlaubten Rebsorten nennen ich halt „verdünnen“ oder „fälschen“) haben? Alter Schwede. Nach dem tödlichen Skandal in den 80er sollte man meinen, dass auch in Italien ein Umdenken stattgefunden hat. War wohl auch so. Aber scheinbar ist der Skandal in Vergessenheit geraten. Auch wenn es hier überwiegend um den Brunello geht, das mit den seltsamen Stoffen im Tafelwein (wohl nur in Italien verkauft) finde ich viel schlimmer, weil unter Umständen eine schlimme Gesundheitsgefährdung stattfinden kann. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 16.09.2004 |
Darum kaufe ich überwiegend süditalienische Weine,
Jaaaa, aber gerade aus Süditalien und Sizilien hört man ja ganz schlimme Dinge _____________________________________________________________ Your ringtone sucks! |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 14.05.2004 |
Die Mafia?
schlotternde Grüße Clarissa _______________________________________________________________ No one will ever win the battle of sexes, there's too much fraternization with the enemy ... |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 12.01.2008 |
Nee, nee, in Süditalien sind bestimmt alle gaaaanz ehrlich
LG Dodo |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 22.07.2004 |
So, Ihr Strategen,
hier mal eine aktuelle und fundierte Kommentierung der ganzen Nummer. Es geht wie man sieht also auch seriös. Quelle: Weinwirtschaft vom 10.04.2008. "Meldungen Weinskandal in Italien: Kollateralschaden (hp) Pünktlich zur Eröffnung der Vinitaly platze die Bombe. Das Medienecho im In- und Ausland ist gewaltig und Italien erleidet den vermutlich größten Imageschaden seit dem Methanolskandal der achtziger Jahre. Die Nennung großer Namen wie Antinori, Frescobaldi, Banfi und Argiano in einem Atemzug mit übelsten Weinfälschungen und der gesundheitsgefährdenden Produktion von Weinimitaten beschädigt das Ansehen zutiefst. In dieser Hinsicht ist Kritik an den Autoren durchaus angebracht. Denn wichtig ist die saubere Trennung der einzelnen Vorgänge. Nur rund ein Prozent der etwa 2.000 Hektar DOCG-Fläche des Brunello di Montalcino sind Experten zufolge mit internationalen Sorten, meist aus Versehen oder zu Versuchszwecken bestockt. Daraus einen Skandal zu machen, ist lächerlich und diskreditiert die Autoren. Castello Banfi hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass neben Weinbergen mit 100 Prozent Sangiovese, die der italienische Weinpapst Ezio Rivella aus einer Vielzahl von Klonen selektierte, auch andere internationale Sorten auf den über 800 Hektar Rebfläche angebaut werden. Keine Frage, dass Vergehen, sollte es sie gegeben, geahndet werden. Doch bei alledem sollte Fairness walten. Gut wird es sein, wenn sich der LEH in Zukunft mit Billigofferten zurückhält und nicht mehr zu Weihnachten die billigen Brunellos und Barolos wohlfeil offeriert. Dort lauert am ehesten Gefahr, dass fremde Weine Verschnitten werden. Der Handel sollte sich nicht zum Handlanger und Hehler degradieren lassen. Der eigentliche Skandal Eine ganz andere Qualität besitzt der eigentliche Skandal: die massenhafte Fälschung von Tafelweinen, die in den letzten Jahrzehnten vorwiegend aus Apulien geliefert wurden. Da die Fälschungen über einen mehrjährigen Zeitraum gelaufen sind und die Ermittlungen mit Beschlagnahmungen und Verhaftungen schon einige Zeit zurückliegen, dürfte auf dem Markt nur in Ausnahmefällen noch was zu finden sein. Als Skandal, der die Gesundheit gefährdet, taugt er für die Zukunft nicht mehr. Die Plörre ist bereits getrunken. Wenig erfreulich für die Konsumenten, die sich jetzt Gedanken machen dürfen, ob sie womöglich Krebserregendes konsumiert haben. In diesem Zusammenhang darf man ein Hoch auf die italienische und deutsche Lebensmittelüberwachung ausbringen, denen diese Vorgänge wohl über Jahre unbekannt und im schlimmsten Fall gleichgültig waren. Wozu haben wir sie dann eigentlich? Gefährliche Machenschaften Eines ist heute schon gewiss. Der Skandal ist weit größer als bisher bekannt. Insider sprechen bereits von Größenordnungen von über 300 Mill. Litern und davon, dass ein Großteil nach Deutschland gelangt ist. Gefährlich ist die Sache, weil hinter den Machenschaften die Mafia und ihre Ableger Cosa Nostra und Camorra stecken. Einer der Drahtzieher soll Antonio Chetta aus Taranto sein, Angehöriger der Camorra, der bereits mehrfach verhaftet wurde und erst kürzlich wieder auf freien Fuß gelangte. Er soll eines der modernsten Chemielabore in Italien betrieben haben. Für 1.300 Euro wurden 30.000 Liter - ein Tanklastzug Kunstwein - aus Wein, Wasser, chemischen Zusätzen, Zucker, Salz- und Schwefelsäure produziert. Über ein Netz von Abnehmern - WEINWIRTSCHAFT liegen neben dem im Artikel von l'Espresso genannten Bruno Castagna weitere Namen vor -, die regelmäßig auch deutsche Unternehmen beliefern, gelangten die Weine an einschlägig bekannte Abfüller. Betroffen sei die Mehrzahl der großen Brik-Füller Italiens. Und in Deutschland? Wer sind hier die großen Kartonweinproduzenten? Wie stimmig ist die Rückverfolgbarkeit? Bis zu welchen Quellen? In Italien wurden im vergangenen Jahr Tetra-Paks für 36 bis 38 Cent je Liter angeboten. Da schlagen Händler freudig zu und machen sich mitschuldig an den Verbrechen gegenüber der Öffentlichkeit, dem Rechtssystem, einem freien und fairen Handel und den ahnungslosen Konsumenten. Speiübel könnte einem werden angesichts so viel Verlogenheit. " Dem ist, wie ich finde, nicht viel zuzufügen. Gruß, Stephan |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 24.08.2004 |
Woraus sich mal wieder für den Konsumenten folgende Regel ableiten lässt:
Lasst die Billigstweine dort wo sie hingehören, nämlich in den Regalen der Anbieter. lg Mathias |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 15.03.2005 |
Zugegeben, ich habe keine List mir hier noch mal alle Beiträge durchzulesen, aber das hier...
„Antinori, Frescobaldi, Banfi und Argiano in einem Atemzug mit übelsten Weinfälschungen und der gesundheitsgefährdenden Produktion von Weinimitaten beschädigt das Ansehen zutiefst“ ...wurde hier nie so behauptet. Zwar wird behauptet, dass diese Produzenten Weine aus anderen Gegenden Italiens und Frankreichs beigemischt wurde, aber nicht das da gesundheitsgefährdende Substanzen beigemischt wurden. Diese „Behauptungen“ wurde aber nicht hier einfach so rein gestellt, sondern zahlreiche Medien haben darüber berichtet. Es geht nicht darum, welche Rebsorten auf den Weinbergen noch angebaut werden, sondern welche Rebsorten aus völlig andern Gegenden oder sogar Ländern diese Produzenten ihren Brunello unerlaubter Weise aber mit Absicht beimischen. Wenn das keine Fälschung ist, dann weiß ich auch nicht mehr. Von Gesundheitsgefährdung war aber in diesem Fall nie die Rede. Da ich mir eh kein Brunello leisten kann, interessiert mich das aber nicht so sehr, auch wenn ich das sehr schade finde, denn alle Produzenten werden so in den Dreck gezogen. Dabei gibt es in Italien eine Menge sensationell gute und seriöse Winzer. Das mit dem Tafelwein ist ne ganz andere Nummer. Hier geht in der Tat unter Umständen um massive Gesundheitsgefährdung. Das ist natürlich der eigentliche Skandal. Das hab ich hier aber auch schon ein paar Mal erwähnt. Diese kriminelle Handlung ohne Rücksicht auf Menschenleben ist nicht nur „Fälschung“, sondern „Körperverletzung“ und im schlimmsten Fall sogar „Mord“ |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 14.05.2004 |
Vielen Dank Stephan, das rückt ja einiges zurecht. Da kann man froh sein, nie Tetrapacks gekauft zu haben ...
LG Clarissa _______________________________________________________________ No one will ever win the battle of sexes, there's too much fraternization with the enemy ... |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 19.09.2007 |
@ MichV: Weinschaf bezieht sich in seinem post nicht auf Beiträge in diesem Forum/thread, sondern zitiert aus der Fachzeitung *Weinwirtschaft*, (von der ich mal bös behaupte, dass diese das CK-Forum garnicht kennt....
deshalb braucht sich kein Forumsschreiber mit *hab ich doch gar nie behauptet* angegriffen zu fühlen..... |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 14.05.2004 |
Außerdem wäre es fahrlässige Tötung ...
LG Clarissa _______________________________________________________________ No one will ever win the battle of sexes, there's too much fraternization with the enemy ... |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 15.03.2005 |
Keine sorge, angegriffen fühle ich mich schon nicht
Dennoch finde ich es eigenartig, dass in diesem Bericht steht, dass man Fairness walten lassen sollte. Natürlich, solange Banfi und Co nicht gerichtlich verurteilst sind, gelten sie als unschuldig. Aber dennoch ist überall zu lesen, dass dort fremde Weine drin sein sollen. Ob die auch Rebsorten zu Testzwecken wo auch immer anbauen, ist scheißegal, solange diese Rebsorten nicht im Brunello drin sind. Sollte sich das alles bestätigen, dann ist das für mich „übelste Weinfälschung“, auch wenn keine Gesundheitsgefährdung ausgeht. Kann natürlich sein, dass hinterher raus kommt, das Banfi und Co. nie gefälscht haben und das das nur Sangiovese aus der Umgebung von Montalcino drin ist. Dann hätten so einige hier im Forum zu schnell Verurteilt, ich auch Von einer gefälschten „MonaLisa“ geht ja auch keine Gesundheitsgefährdung aus, dennoch ist es Fälschung Nochmal, die Sache mit den gepanschten Tafelweinen ist natürlich noch um Welten schlimmer. Das ist nicht nur „übelste Weinfälschung“. Wie ich das genau nennen soll, weiß ich nicht, dafür fehlen mir die Worte „Weinwirtschaft“ kenn ich tatsächlich nicht. Für mich hört sich der Bericht aber etwas ironisch an, denn hier werden die in Verruf geratenen Brurnello Produzenten verteidigt. Und diesen Satz ... „...Experten zufolge mit internationalen Sorten, meist aus Versehen oder zu Versuchszwecken bestockt.“ ...verstehe ich nicht. Ich wusste gar nicht, dass man ein Weinberg mit Rebsorten aus Versehen bestocken kann. Ist alles so 1:1 aus der „Weinwirtschaft“ übernommen, oder hat das „weinschaf“ umgetextet? Natürlich wäre es gut, wenn der LEH keine billigen Weine von Banfi und co. mehr verkauft. Aber wenn der Verbraucher dort Brunellos kaufen will, dann bietet das der LEH natürlich auch an. Im LEH sollte man Tafelweine, meinetwegen im Tetrapack, kaufen können, die aber von der Qualität so gut sein sollten, dass keine Gesundheitsgefährdung zu befürchten ist. Ganz einfache Tafelweine für unter 2€ müssen doch sauber Produziert werden können, oder nicht? |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 19.02.2006 |
>>Natürlich wäre es gut, wenn der LEH keine billigen Weine von Banfi und co. mehr verkauft. Aber wenn der Verbraucher dort Brunellos kaufen will, dann bietet das der LEH natürlich auch an. Im LEH sollte man Tafelweine, meinetwegen im Tetrapack, kaufen können, die aber von der Qualität so gut sein sollten, dass keine Gesundheitsgefährdung zu befürchten ist.<<
Hallo MichV, ich wollte nach der guten Klarstellung vom Weinschaf ja eigentlich gar nix hierzu schreiben. Was mir bei dieser ganzen Geschichte allenthalben auffällt ist, dass diese eigentlich zwei Geschichten dauernd vermischt und zu einer 'Story' gemacht werden. Das tust Du hier auch wieder. Dass viele Presseberichte genauso unpräzise sind, machts nicht besser. Wieso können die Leute, die irgendwelche Äußerungen loslassen wollen (Journalisten, Stammtischbrüder oder CK-Poster), die Meldungen zum zugrunde liegenden Thema nicht wenigstens andeutungsweise LESEN??? Grüße Montsant |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 06.06.2002 |
MichV,
ja, das ist der Artikel im Wortlaut, ich hab ihn auch gelesen. Die Weinwirtschaft ist eines der Fachblätter aus dem Meininger Verlag, Pflichtlektüre für alle, die mit dem Weingeschäft zu tun haben, aber auch für Laien interessant. Schadet nichts, das zu kennen. Der Autor, Hermann Pilz, seines Zeichens Chefreakteur, hat offensichtlich auch die italienische Presse gelesen - so wie ich auch, vor allem die Berichte imn L'espresso. Und die sind z.T. journalistisch wirklcih unter aller Sau. Wir reden hier von den Vorwürfen gegen namhafte Brunelloproduzenten, nicht von der kriminellen Panscherei, die ist nicht nur illegal, sondern indiskutabel. Und im Übrigen kann man tatsächlich Weinberge versehentlich falsch bestocken, Du siehst den Setzlinge nicht an, was daraus wird. Ist nem Winzerfreund auch passiert, da waren eben 100 Stöcke Frühburgunder unter den Spätburgudnern, Pech. Im Übrigen beruhen die Vorwürfe gegen die Brunellowinzer meines Wissens NICHT auf Analysewerten,m sondern sind steuerrechtlichen Ursprungs ... aber dazu können die Insider sicher mehr sagen. Gruß Tin _____________________________________________________________ "La prueba del pudín consiste en comer." (Miguel Cervantes) |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 11.10.2006 |
@Stephan,danke für Deinen guten Bericht.
Grüße Gerwolf |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 06.06.2002 |
tzja, aber, wen interessiert's ...Sensationen sind halt spannnender als Fakten (gell, Matthias
Gruß Tin _____________________________________________________________ "La prueba del pudín consiste en comer." (Miguel Cervantes) |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 16.09.2004 |
Man hört in letzter Zeit ja so wenig von Ole, jetzt weiß ich warum! Ich hab aus für gewöhnlich gut informierten Kreisen gehört, dass es sich als Südschwedischer Erntehelfer getarnt und bei Biondi-Santi eingeschlichen hat, um uns endlich die Wahrheit über den ganzen Skandal berichten zu können. Und bevor mir dieser Bericht vorliegt, sag ich dazu nix mehr, sonst heißt's irgendwann nochmal ich steck mit der Mafia unter einer Decke und bin der große Vertuscher und Verniedlicher. Viele Grüße Matthias _____________________________________________________________ Your ringtone sucks! |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Matthias, vielleicht hat sich Walraff auch bei den Weinpanschern eingeschlichen. Der wollte doch demnächst ganz was großes enthüllen Gruß grappola |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 14.05.2004 |
Tzja, ich hatte immer gehofft, er würde den lupenreinen Demokraten mal enthüllen, aber sind ist unser Altbundi und die Parteidisziplin ja vor (auf gut Ruhrpottsch gesagt) ...
LG Clarissa _______________________________________________________________ No one will ever win the battle of sexes, there's too much fraternization with the enemy ... |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 22.02.2005 |
Wallraff war jetzt als Fabrikarbeiter unterwegs.
Soweit ich weiss hat die Fabrik eine gute Weinkarte für die Führungskräfte im Casino, daß wird aber von Wallraff nicht thematisiert. Das ganze wird demnächst wieder in dem Zeitmagazin "Leben" zu lesen sein. Dort gibt es eine offene Reihe unter dem Titel "aus der schönen neuen Arbeitswelten" im ersten Teil hatte er sich ja in diverse Callcenter eingeschlichen. Gruss Handlexikon |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
Um selbst an den Diskussionen teilnehmen zu können müssen Sie sich bei Chefkoch.de registrieren. Wenn Sie schon registriert sind, so müssen Sie sich mit Ihrem Benutzernamen und Passwort anmelden.

Henglein
Rama Cremefine



































