Wein und Musik - Musik und Wein
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![]() Mitglied seit 26.01.2008 |
Viele Grüsse Der Ostbelgier |
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Ahh - danke, Ostbelgier
Liebe Grüße - Allegro
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Aha,
wir hören immer die Moldau von Smetana wenn es Entenbraten gibt, weil da das Thema "Alle meine Entchen schwimmen auf der See" immer wieder anklingt. Kulinarisch-musikalische Grüße vom Hammerhai |
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Ich höre zur Forelle auch das Forellenquintett von Schubert - aber damit ist die Weinfrage noch nicht geklärt ... Liebe Grüße - Allegro
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![]() Mitglied seit 26.01.2008 |
Üblicherweise gehe ich nicht zum Lachen in den Keller, aber das hier kommt mir nicht lustig vor, eher unterirdisch blöd. Sorry, aber das musste sein. Bleib mal schön bei Deinem Entenbraten...
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo,
Hammerhai, ich sehe, daß ich mal wieder eine Menge lernen kann Von wem war noch mal gleich die Musik zu "Und der Haifisch, der hat Zähne"? Der Song könnte ganz gut zur Schillerlocke passen..... Ostbelgier, auch von meiner Seite aus vielen Dank für die Threaderöffnung! Wobei ich nur bei dem gemeinhin "Klassik" genannten Genre mitreden kann Da wir uns ja hier in einem Kochforum befinden: Richard Strauss machte sich seinerzeit erbötig, im Zweifeslfall auch "eine Speisekarte zu komponieren". Und in seiner Suite "Der Bürger als Edelmann" kann man, wenn man vorher weiß, worum es geht, dann auch hören, wenn der Rheinsalm aufgetragen wird Beste Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
Okay, dann mal ernsthaft: welcher Wein zur Moldau ? Gibt´s aus Tschechien was Passendes ? Gibt´s da überhaupt Wein ?
Liebe Grüße - Allegro
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![]() Mitglied seit 26.01.2008 |
Das mit dem Haifisch stammt wohl aus der Feder von Kurt Weill, oder ? Marigaux, das mit der nicht-klassischen Musik halte ich mit im Auge. Ich habe diesen Thread auch aus einem gewissen Eigennutz eröffnet, weil ich durch Deine Beiträge in einem anderen Forum sehr viel über die Klassik gelernt habe, und zwar auf eine Weise, die keiner meiner Schullehrer drauf hatte. Nie werde ich das herrliche Konzert von euch in Alsdorf vergessen, in für mich dunkler, dunkler Zeit. Das war ein wirklicher Fixpunkt und Lichtblick !
Allegro, an tschechischen Wein habe ich mich noch nicht herangetraut. Kürzlich hatte ich einige Flaschen eines moldawischen Herstellers für sehr wenig Geld an Land gezogen, und das war durch die Bank gruselig bis sehr gruselig. Viele Grüsse Der Ostbelgier |
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![]() Mitglied seit 31.10.2003 |
Hallo Marigaux:
Die Haifischmusik, die ich übrigens ganz toll finde, stammt von Kurt Weill. Gehört in die Drei Groschenoper von Bert Brecht. Und immer noch finde ich die Moldau pasend zum Entenbraten, Das Getränk kann dann ja auch ein edles Mineralwaser sein, mit ein wenig Kresse bestreut, Entenfflott, sagern wir hier dazu. Gruß vom Hammerhai |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo Ostbelgier,
jau, Weill ist korrekt. Ansonsten viel zu viel der Ehre im Hinblick auf mein Alsdorfer Getröte, uff... Allegro, hier ein Auszug aus dem Wein-Plus-Glossar: "Tschechiens Rebfläche beträgt 18.487 Hektar in 377 Weinbau-Gemeinden mit rund 18.000 Weinbauern mit oft kleinsten Flächen. Tschechien ist in die zwei historische Landschaften Böhmen (tschech. Cechy) und Mähren (tschech. Morava) gegliedert, die auch den zwei Weinbau-Bereichen (mit sechs Unter-Bereichen) den Namen gaben. Jährlich wird rund eine halbe Million Hektoliter Wein erzeugt. Es herrscht kontinentales Klima mit warmer und trockener Vegetationszeit und trockenem, kühlem Herbst vor. Zu zwei Dritteln werden Weißweine und zu einem Drittel Rotweine produziert." Mir scheint beim Hören der "Moldau" (sehr gute Musik, wenn auch leider arg abgenudelt) ja auch ein fetteres Möselchen (Löwenstein, Busch) ganz passend..... Beste Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 11.06.2003 |
Ich sympathisiere sehr mit der Vorstellung von Hammerhai: Wenn auf dem Dorf die Züricher Philhamoniker auftreten, dann gern mit "Die Moldau", und danach der Radetzkymarsch ("Und jetzt alle!"). Dazu passt Prosecco (hier sagt man sehr schön "Esecco").
Zur schönen Müllerin respektive dem Forellenquintett passt ne Fliege, quatsch, ein Riesling - der würd nun aber Allegro nicht kommodieren ... hmmm, ist nicht so einfach Allegro und ne Forelle unter eim Hut zu bringen Albernst Ole |
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![]() Mitglied seit 26.01.2008 |
Zur Moldau fällt mir noch eine hübsche Geschichte ein. Mitte der 80er gab es eine urige Kneipe in Aachen-City, die Freitags und Samstags Abends von Studenten und anderen verrückten jungen Typen (wie mir) bevölkert wurde. Dort floss das Bier und der Schnaps in Strömen, es wurde vorzugsweise das Bier "im Meter" (11 Gläser in einem langen Holzgestell) und der Schnaps "in der Elle" (11 Gläser in einem passenden kleineren länglichem Holz´gestell) ausgeschenkt und serviert. Das ging dann je nach Laune der Wirtin bis 1, 2 oder 3 Uhr Nachts.
Hatte sie keine Lust mehr oder drohte irgend ein Amt wieder mal, den Laden zu schliessen, ertönte die Moldau, und jeder Gast wusste, was die Stunde geschlagen hatte. Sozusagen das musikalische Pendant zu dem in englischen Pubs üblichen "Last Order, Gentlemen". |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Und der Hammerhai hat natürlich auch Recht! Wobei man mich persönlich mit Brecht/Weill jagen kann... de gustibus...
Zum Entenbraten solltest du bei Gelegenheit mal Auszüge aus "Peter und der Wolf" hören! Im größten Notfall geht auch "Schwanensee" Beste Grüße Marigaux |
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Doch, doch Ole - zwei ordentliche Rieslinge habe ich schon erfolgreich und mit Begeisterung verkostet
Und der Salbei zur Forelle klingt auch sehr lecker Aber für mich bitte ohne Radetzky-Marsch (der ist noch viel abgenudelter als die Moldau Liebe Grüße - Allegro
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
Peter und der Wolf zur Ente ist doch perfekt !
Liebe Grüße - Allegro
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
Gibt es eigentlich irgendeine Musik über Esel ? Dazu hat Marigaux doch schon das passende Weingut gefunden
Liebe Grüße - Allegro
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![]() Mitglied seit 25.01.2008 |
Die Forelle mit dem Forellenquintett zu kombinieren, setze ich hier nicht ganz ernst gemeint fort:
Pavarotti - Spaghetti und Chianti Lucia di Lammermoor - Blutwurst und Portwein Die Rheinische - Mainzer Handkäs und Rheinwein Marsaillaise - Bouillabaisse und Rosé de Provence Carmen - Paella und Navarro Turandot - Pekingente und Great Wall Sauvignon Brahms - Labskaus und Rotspon Sibelius - Lachs und finnischer Weisswein (Wodka) Fortsetzung nach Belieben! Musik sollte beim Essen untermalend sein und nicht betonend. Worauf soll man sich sonst konzentrieren, auf das Essen, den Wein oder die Musik? ta, ta, ta, ta, Goethe, Kleine Nachtmusik Grenache |
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![]() Mitglied seit 19.09.2007 |
als ich heut morgen beim hier-reinschaun den threadtitel las, kriegte ich erstmal einen Riesenschreck und dachte so bei mir : *NEIN, bittebitte kein wenn-das-wasser-im-rhein-goldner-wein-wär hier!!!!!*
aber die Beiträge ham mich dann doch sehr erleichtert sorry, wenn ich euch fälschlich verdächtigt hab......... Ich soll (wie schon mal in einem andern thread gefragt) bei einer musikalischen Weinprobe spielen, dort gibt es Rheinhessenwein und bevor ich zusagte, vergewisserte ich mich, welche Musik gespielt werden soll und das wird auf die Richtung Gospel-und-swing hinauslaufen.........ist mir um Klassen lieber als Schunkelmusik ( da hätte ich leider einen dringenden anderen Termin gehabt lg Cantate |
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![]() Mitglied seit 14.05.2004 |
Aus lauter Entbehrung kommt mir folgende Vorstellung zu Wein und Musik ...
Liegestuhl auf der Terrasse, warmer Sommerabend, leichte Abendröte, ein schön gekühlter Rosada, Charlie Haden und Pat Metheny Beyond the Missouri Sky LG Clarissa _______________________________________________________________ No one will ever win the battle of sexes, there's too much fraternization with the enemy ... |
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![]() Mitglied seit 19.10.2006 |
Hallo,
was für ein tolles Thema Wir hatten gestern "indisch" und haben uns dazu Ravi Shankar angehört. Der Wein passte eh nicht, also laß ich diesen Part mal weg Noch eins: zu Swing (Sinatra &. Co, das ganze rat pack) passt hervorragend Whiskey lg allspice |
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![]() Mitglied seit 19.09.2007 |
mir is grad noch was eingefallen: im Autoradio lief *summer wine* ein Duett von ?????
Also wenn ich zu einem Wein *Sommerwein* sag, dann meint das einen leichten frischen, evtl noch fruchtigen Weißen der Richtung Grauburgunder oder Weißherbst..... zu dem Lied, welches doch eher träge oder traurig bzw schwermütig- melancholisch rüberkommt, stell ich mir eher das genaue Gegenteil eines *Sommerweins* vor, auf jeden Fall was rotes, schweres....schon witzig. zu swing: logisch Whiskey zu Sinatra, aber die Veranstaltung ist nun mal eine Weinprobe und die Musikrichtung ist auch vorgegeben.... lg Cantate |
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![]() Mitglied seit 26.01.2008 |
Hallo Cantate,
Summerwine ist ein Duett von Nancy Sinatra, Tochter von Frank, mit ihrem Produzenten, dem kürzlich verstorbenen Lee Hazelwood. Aufgenommen ca. 1967. Ich mag das Lied auch, diese etwas säuerliche Melancholie. Viele Grüsse Der Ostbelgier |
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![]() Mitglied seit 19.10.2006 |
@Cantate
okay, ich seh´s ein. Dann eben ganz dekadent Champagner zu "thats´why the lady is a tramp". Im Ernst: ich überlege mir durchaus öfters die passende Tafelmusik zu einem Menü. Aber dann noch den Spagat zum Wein zu schaffen, habe ich bisher nicht in meine Überlegungen eingeschlossen. Da würde ich höhere Prioritäten da hinein setzen, daß der Wein wenigstens zum Essen passt. Streng genommen sollte man zur "Moldau" Bier trinken, oder? Zur Ente höre ich bevorzugt Vivaldi und dann gibts einen schönen runden süffig-fruchtigen Rotwein. Die Moldau würde mir da im Traume nicht einfallen, eher schon bei Karpfen. lg allspice |
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![]() Mitglied seit 19.09.2007 |
merci Ostbelgier für die Info, ich lern doch gern immer dazu!
lg Cantate |
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![]() Mitglied seit 02.03.2007 |
Zur "Moldau" einen Ryzlink rýnský von Tanzberg aus Mikulov. Ganz guter Tropfen.
Zu Richard Strauss und den Arien seiner dekatenten Protagonistinnen kann ich mir nur Champagner vorstellen. Pastinake ____________________________ If you can't stand the heat, get out of the kitchen |
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![]() Mitglied seit 22.07.2004 |
Das ist ein geniales Stück Musik, Belgier, auch wenn es Marigaux wohl als dekadentes Teufelszeug abtun würde
Gruß, Stepha |
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![]() Mitglied seit 29.12.2004 |
Ich habe bei der Auswahl der Tischmusik bisher eigentlich mehr an meine Gäste als an das Essen gedacht. Das ist ja mal eine interessante Anregung.
Viele Grüße aus Berlin Christel Humor ist eines der besten Kleidungsstücke, die man in Gesellschaft tragen kann. |
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![]() Mitglied seit 19.09.2007 |
mir sind noch 2 *no-go* eingefallen: Musik zu der es auf keinen Fall Wein geben kann, als da wären Punk = nur billigstes Dosenbier und Reggae = karibische Cocktails.
Ausnahme: *gi'me hope Joanna* das ist zwar im Reggae-Rhythmus geschrieben, aber eine Hyme der Anti-Apartheitsbewegung, da geht natürlich ein südafrikanischer Wein, am besten natürlich aus einer Kooperative schwarzer Winzer - falls es sowas geben sollte. macht Spaß das Thema! zu portugiesischem Fado dann Madeira? Würd auch passen, find ich, der schwere Wein zu der schwermütigen Musik... zu den Protestsongs der 80 er Jahre dann südfranz Rotwein aus Öko-Anbau, damals ein *must* in jeder Studenten-WG lg Cantate *weiter auf Suche* |
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![]() Mitglied seit 22.02.2005 |
Hallo
zur zünftigen "Dr. Wagner Rebe" könnte ich mir gut "Springtime for Hitler" von Mel Brooks vorstellen. Gruss Handlexikon |
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![]() Mitglied seit 29.12.2004 |
Nee, Cantate, zum Fado passt doch der "Fabelhaft" ganz fabelhaft!
Viele Grüße aus Berlin Christel Humor ist eines der besten Kleidungsstücke, die man in Gesellschaft tragen kann. |
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![]() Mitglied seit 14.05.2004 |
Stimmt, Handlexikon, und die Musik zu Adenoid Hynkels Globusballett in The Great Dictator läßt dann auch wieder Schampus zu ...
LG Clarissa _______________________________________________________________ No one will ever win the battle of sexes, there's too much fraternization with the enemy ... |
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![]() Mitglied seit 14.05.2004 |
das war übrigens ein Rätsel ... Marigaux wirds wohl wissen, was es ist ...
LG Clarissa _______________________________________________________________ No one will ever win the battle of sexes, there's too much fraternization with the enemy ... |
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![]() Mitglied seit 22.02.2005 |
@ Clarissa
das ist gut und irgendwie drängt sich mir da noch eine Darbietung von Dita Von Teese in einem riesigen Champagnerglas auf. Der Abend wäre perfekt, für mich jedenfalls. LG Handlexikon |
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![]() Mitglied seit 22.02.2005 |
Zu Wagner, passt dann eher Silvaner. oder?
Gruss Handlexikon |
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![]() Mitglied seit 14.05.2004 |
Net schlecht, Handlexikon, obwohl zur Ouvertüre von Lohengrin vielleicht auch ein anfangs filigraner schlanker Moselriesling mit kräftig dröhnendem Körper passen würde ...
LG Clarissa _______________________________________________________________ No one will ever win the battle of sexes, there's too much fraternization with the enemy ... |
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![]() Mitglied seit 15.06.2007 |
Mein Senf zum Thema:
Ich höre gern Miles Davis "Blue" zu einem (oder mehreren) Glas ausdrucksvollem Spätburgunder / Pinot noir. Gruß Trollmann |
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![]() Mitglied seit 11.10.2006 |
Zum in meinem Senf dazu angebratenen und dann in Anthilo geschmorten Hasen,dann mit frischen Spätzle und Waldpilzen servierten Hasen
Zuvor zu Joh.J.Prüm 0,375 Wehlener Sonnenuhr Spätlese 2005 zur Gänseleberpastete mit grünem Salat lief von Los Romeros Carmen (die 4-Gitarrenfassung) LG Gerwolf |
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![]() Mitglied seit 25.03.2006 |
Clarissas Sehnsuchts-Fantasien haben mich neugierig gemacht und ich hab mal in "Beyond the Missouri sky" reingehört.
Perfekte Kombination, die Clarissa da vorschlägt. Und die CD wird wahrscheinlich demnächst in meinem Haushalt ebenfalls zu finden sein. Danke! Grüße von frankophil _______________________________________________________ Meine (Sibelius') Instrumentierung ist besser als die Beethovens, und meine Theorien sind besser. Aber er wurde in einem Weinland geboren, ich in einem Land, in dem Sauermilch das Regiment führt. - Julian Barnes, Der Zitronentisch |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo,
"Zuvor zu Joh.J.Prüm 0,375 Wehlener Sonnenuhr Spätlese 2005 zur Gänseleberpastete mit grünem Salat lief von Los Romeros Carmen (die 4-Gitarrenfassung)" Alles was Recht ist, Gerwolf, aber das ist Ketzerei! Da kannste gleich zu einem Rioja die Peer-Gynt-Suite auflegen.... Bei Wagner kommt es für meine Begriffe sehr auf die Oper an (jede ist ein Kosmos für sich). Zum Holländer gibts Linie-Aquavit, zu den Meistersingern einen gereiften Frankenwein und zum Ring einen schwergewichtigen Rheinriesling. Clarissa, das Rätsel habe ich übrigens nicht gerafft (bin aber auch kein großer Ratekünstler). Adenoid? Hynkel? Beste Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 26.01.2008 |
Hallo Marigaux,
da ich gerade vor dem PC sitze, löse ich's auf: Adenoid Hynkel heisst die Kunstfigur, die Chaplin für seinen berühmten Film "Der grosse Diktator" von 1940 geschaffen hat. Gemeint ist natürlich ein reell existierender deutscher Diktator jener Zeit, den Chaplin auf geniale Weise lächerlich machte, indem er ihn z.B. Ballett mit einem Globus tanzen lies, bis dieser zerplatzt. Chaplin und der echte Diktator hatten im gleichen Monat des gleichen Jahres Geburtstag, und Chaplin behauptete immer, der echte Diktator hätte sein Bärtchen bei ihm abgeguckt und kopiert. Jedenfalls lohnt es sich noch heute, diesen Film zu sehen. Viele Grüsse Der Ostbelgier |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo,
danke für die Auflösung, Ostbelgier! In der Welt der bewegten Bilder sind meine Unkenntnisse leider bodenlos, ich habe vielleicht 6 oder 7 mal in meinem Leben ein Kino besucht (und auch das fast immer mit nachfolgender Reue).... Und zu diesem Globusballett gibt es dann Wagner als Filmmusik? Beste Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 14.05.2004 |
@Marigaux, genau - dazu ertönt die Ouvertüre zu Lohengrün
Für meine Begriffe der entlarvenste Film zu Hitler überhaupt. Kam neulich erst im TV, spät, aber immer wieder sehenswert. @Frankophil - freut mich, daß sie Dir gefällt, die CD ist wirklich sehr schön, am schönsten vermutlich genau dort, in Missouri, doch auch für unsere Breitengrade durchaus geeignet, nicht jederzeit, aber zu bestimmten Augenblicken ... LG Clarissa _______________________________________________________________ No one will ever win the battle of sexes, there's too much fraternization with the enemy ... |
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![]() Mitglied seit 19.09.2007 |
es gibt von Mendelsohn (Felix, nicht Fanny) eine Sinfonie (?) wo er Elemente jiddischer Musik eingebaut hat, dazu würde vielleicht einer dieser israelischen koscheren Weine passen, von denen hier in einem thread schon mal die Rede war?
lg Cantate |
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![]() Mitglied seit 14.05.2004 |
Elias? (ist allerdings ein Oratorium) ... ja, da wäre jetzt auch Marigaux gefragt ...
LG Clarissa _______________________________________________________________ No one will ever win the battle of sexes, there's too much fraternization with the enemy ... |
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![]() Mitglied seit 19.09.2007 |
.....hm........das, was ich meine, wäre rein instrumental, bei Elias würde ja auch gesungen....bin mir aber keineswegs sicher, kann sein dass ich auch nur einen instrumentalen Ausschnitt gehört hab..... jedenfalls hatten wir es als Beispiel für *erstes Auftauchen jiddischer Elemente in der klassischen Musik* in der Ausbildung vorgesetzt gekriegt und ich hab mir nix genaueres gemerkt - *schäm*
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![]() Mitglied seit 14.05.2004 |
Macht nichts Cantate ... hier findet sich sicher bald jemand, der es weiß
LG Clarissa _______________________________________________________________ No one will ever win the battle of sexes, there's too much fraternization with the enemy ... |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo,
im Elias (schon öfter gespielt) findet sich nix "Jiddisches", das mir erinnerlich wäre. Und in Mendelssohns Sinfonien sind mir solche Elemente auch nicht bewußt. Ich kenne die "Schottische" und die "Italienische" Sinfonie, aber die "Jiddische"? Von Max Bruch (der stilistisch durchaus in der Mendelssohn-Nachfolge steht), gibt es das "Kol Nidrei" für Cello und Orchester. Dieses sehr schöne Adagio basiert auf traditionellen jüdisch-liturgischen Gesängen. Beste Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 19.09.2007 |
nee, es ist auch nicht die gesamte Sinfonie in diesem Stil, sondern sie enthält nur einige Elemente, ein paar *schräge* Akkorde, die an Kletzmer- oder eben *jiddische* Musik erinnern, .........bin weiter am suchen
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![]() Mitglied seit 14.05.2004 |
LG Clarissa _______________________________________________________________ No one will ever win the battle of sexes, there's too much fraternization with the enemy ... |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Vilelleicht ist es eine von den Jugendsinfonien. Die kenne ich nicht besonders gut...
Ich bin jetzt neugierig geworden und suche auch mal! Beste Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 19.09.2007 |
so, ich habs, hat bissi länger gedauert, sorry, aber musste zwischendurch noch was arbeiten.....
Keine Sinfonie, sondern das Violinkonzert in e-moll. Entschuldigung, wenn ich euch mit meinem *sinfonie*gelaber auf die falsche Spur gebracht hab. Das Konzert beginnt zumindest leichtfüßig und tänzerisch, da müsste dann ein ebensolcher Wein her, vorstellen tu ich mir einen Weißen, aber hab keine Ahnung, obs in Israel mit dem heißen Mittelmeer- und Wüstenklima überhaupt leichte Weißweine gibt/geben kann ? (um damit wenigstens wieder die Kurve zurück zumThema gekriegt zu haben lg Cantate |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo Cantate und Clarissa,
ob ihr es glaubt oder nicht, aber an das Violinkonzert habe ich auch schon gedacht. Beim Hauptthema des ersten Satzes kann man sich mit etwas Phantasie einen "jiddischen" Einschlag vorstellen. Aber bei Tante Google habe ich keine entsprechenden Hinweise gefunden. Hättet ihr denn den passenden koscheren Wein im Haus? Da ich den heutigen Abend mit mir alleine verbringe, überlege ich gerade, welche Silberscheibe besonders gut zu meinem 99er Uhlen passen würde. Mir ist gerade ganz unabhängig vom Wein nach Janaceks Katja Kabanowa, aber das würde dem Uhlen ja nun nicht wirklich gerecht.... Vorschläge aus dem Bereich der sogenannten "Klassik"? Was geht besonders gut zu Heymann-Löwensteins Rieslingen? Beste Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
Also der Thread ist klasse und ein Vergnügen, Eure tollen Ideen zu lesen
@ Cantate. Wein-Plus schreibt zu Israel u.a. :"Traditionell wurden früher körperreiche, süße Rotweine, Muskatweine und Tokajer-ähnliche, weiße Süßweine produziert. Trockene oder halbtrockene Weine machen nun aber bereits rund 70% aus. Aus Chardonnay werden Schaumweine nach der Champagner-Methode produziert." Leider sind in dem Artikel nicht die dort vertretenen Rebsorten angeführt - aber ich such mal noch weiter ... Liebe Grüße - Allegro
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
@ Marigaux,
wenn Du einer Unwissenden verrätst, wie die Heymann-Löwenstein Rieslinge schmecken, denke ich gerne mal drüber nach ... Liebe Grüße - Allegro
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
Hat sich erledigt - ich habe Deine Beschreibung drüben schon gefunden ...:
"Leuchtendes Gelb, ausdrucksvolle Nase, Schiefer, Grapefruit, herbe Blüten, am Gaumen ganz dezente, sehr gut eingebundene Süße, harmonische, weiche Säure, mineralisch-salziges Fundament, mittlerer Körper, komplexe Aromatik, im langen Abgang angenehm herbe Noten, sehr schön gereift" Irgendwie fällt mir dazu Schubert ein - keine Ahnung, warum ... Liebe Grüße - Allegro
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![]() Mitglied seit 25.01.2008 |
Da ich den heutigen Abend nach 12h Flug auch allein verbringe, bin ich gerade mit einem Champagne Waris-Larmandier, Avize, Grand Cru, Blanc de BLanc und etwas Räucherlachs beschäftigt.
Dazu Brahms: Violinkonzert, Anne-Sophie Mutter. Ob das zu deinem Heymann-Löwenstein, den ich nicht kenne, auch passt, kann ich nicht beurteilen. Beim flotten Schwan gab es heute übrigens auch mehr als akzeptable Weine, im Gegensatz zum lahmen Kranich. Beste Grüße wieder in D Grenache |
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![]() Mitglied seit 14.05.2004 |
Genau Marigaux, eine gute Frage. Also ich würde zu HL auch was Schlankes und zugleich Straffes vorschlagen, also Kammermusik und der genannte Brahms ist nicht schlecht: Sonaten für Viola und Klavier op. 120 (Nr. 2 Es-Dur, Nr. 1 f-Moll) , Kim Kashkashian und Robert Levin - ...
LG Clarissa _______________________________________________________________ No one will ever win the battle of sexes, there's too much fraternization with the enemy ... |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo Allegro,
und wieder ein "ob mans glaubt oder nicht": Schubert war auch mein erster Gedanke! Den Brahmsnebel mit seiner gewissen Strenge könnte ich mir aber ebenfalls SEHR passend zum Uhlen vorstellen. "Mineralisch" tiefgründig, ernst, fast etwas abweisend... Trotzdem höre ich gerade die "Katja" - für mich eine der obergenialsten Opern überhaupt. Überwältgend süß und ziemlich herb zugleich, so wie eine großartige Ruwer-Spät- oder Auslese. Und eigentlich paßt der Uhlen dann auch gar nicht so übel.....denn der wirkt immer noch alles andere als trocken! Beste Grüße Marigaux P.S.: Allegro, probiere irgendwann mal was von Löwenstein! Die Säure dieser Rieslinge ist wirklich kaum spürbar, und trotzdem wirken sie nicht flach und lätschig. |
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*Löwenstein neben Ziereisen und Villa Riesling auf die Probierliste schreib*
Ist Deine Katja die von Janacek ? An den habe ich mich noch nicht dran getraut - ich bezweifel irgendwie, dass mir der gefallen könnte .... Liebe Grüße - Allegro
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Ja, die von Janacek. Ganz große, urwüchsige, aus einer absoluten Naturquelle sprudelnde Musik - die gleichzeitig mit höchstem Raffinement in Bezug auf Stimmführung und Instrumentation notiert wurde. Sozusagen mit der größten nur denkbaren Sorgfalt spontanvergoren.
Wobei mir Oper auf CD in aller Regel nur Freude bringt, wenn ich die nämliche Oper vorher mal auf der Bühne gesehen habe (bei der Katja habe ich sogar im Aachener Opernhaus mitgespielt). Falls du einen Einstieg zu Janacek (lohnt sich unbedingt!) suchst, würde ich dir zunächst mal die "Lachischen Tänze" und vor allem die grandiose "Sinfonietta" empfehlen. Clarissa, Kreuzpost.... Herzliche Grüße Marigaux |
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Ob's mir jemand glaubt oder nicht - ich glaub's fast selber nicht nach dem Lesen dieses Threads
Und das Violin-Konzert e-Moll von Mendelssohn liebe ich sehr. Warum nicht demnächst den "Schieferterrassen" dazu? Israelische Weine kenne ich nicht, aber aus dem Libanon mag ich sehr gerne von Château Ksara den "Réserve du Couvent" und den Chardonnay. Der Rote wurde kürzlich auch von Hofschuster ziemlich hoch bewertet, zu Recht, wie ich finde. Und der Chardonnay ist ein ganz klassisches Exemplar seiner Sorte, nicht mit Holz überladen... Grüße von frankophil _______________________________________________________ Meine (Sibelius') Instrumentierung ist besser als die Beethovens, und meine Theorien sind besser. Aber er wurde in einem Weinland geboren, ich in einem Land, in dem Sauermilch das Regiment führt. - Julian Barnes, Der Zitronentisch |
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@ Marigaux,
hast Du schon gesehen ? Der 06er Uhlen wurde auf Wein-Plus ganz aktuell mit "hervorragend" (90 Punkte) bewertet Die Beschreibung lautet: "Fester, kräuterwürziger und leicht hefiger Duft nach kandiertem und eingemachtem Steinobst it Apfel- und Birnentönen, süßlichen Kräuternuancen, Zitrusnoten und kühler Mineralik. Klar, straff und saftig im Mund, süßliche Frucht mit frischer Kräuterwürze, wieder eingemachtes Steinobst und andere gelbe Früchte am Gaumen, feine, lebendige Säure, leicht ins Salzige gehende Mineralität, feste Struktur, mittlere Tiefe und Länge." Nur der Musik-Tipp dazu fehlt dort Liebe Grüße - Allegro
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Inzwischen bin ich bei "Le Voyage Magnifique" gelandet. Maria Joao Pires spielt Franz Schubert, Impromptus, die ich sehr schätze.
Nach 3 Wochen Enthaltsamkeit bezüglich Wein bin ich selbst nach einem inzwischen 24h Tag nicht zu bremsen, noch einen 1996 Pommard "Noizons" zu öffnen, um die nötige Bettschwere zu erreichen. Leider noch zu kellerkalt, also muß ich noch warten. Und draußen schneit´s, genau so kalt wie in China Grenache |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
" Nur der Musik-Tipp dazu fehlt dort
Schubert oder Brahms, das paßt durchaus.... >..er auch nicht die Katja, sondern ORchesterstücke und Sinfonietta - ist dem Marigaux vielleicht auch zu "mainstreamig< Oh nein, ganz gewiß nicht! Von Janacek kenne ich nichts "Mainstreamiges". "Hast Du schon gesehen ? Der 06er Uhlen wurde auf Wein-Plus ganz aktuell mit "hervorragend" (90 Punkte) bewertet" Ja. Allegro, nach deinem Hinweis Beste Grüße Marigaux |
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" Nur der Musik-Tipp dazu fehlt dort "
Schubert oder Brahms, das paßt durchaus.." - Und ich probiers doch mal demnächst mit Mendelssohns Violinkonzert ... "Schieferasse(l)n" find ich einen sehr schönen Verschreiber! Hat der Heymann eigentlich auch Bewertungen, die unter 90 P. liegen?? - von seinen 06ern habe ich demnächst 4 Kisten im Haus - und ich zeichne nicht verantwortlich dafür Grüße von frankophil _______________________________________________________ Meine (Sibelius') Instrumentierung ist besser als die Beethovens, und meine Theorien sind besser. Aber er wurde in einem Weinland geboren, ich in einem Land, in dem Sauermilch das Regiment führt. - Julian Barnes, Der Zitronentisch |
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Hat der Heymann eigentlich auch Bewertungen, die unter 90 P. liegen?? - von seinen 06ern habe ich demnächst 4 Kisten im Haus - und ich zeichne nicht verantwortlich
Das würde mich dann doch mal interessieren, was das für ein Weingut sein soll. Ich kann es nirgends finden. Mit 4 Kisten 06er wäre ich allerdings bei jedem Weingut in D vorsichtig, ihnen fehlt einfach die Säure und damit die Alterungsfähigkeit. Gruß Grenache |
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Da brauch ich nicht mehr vorsichtig sein, Grenache, das ist schon passiert
Und den "Kultwinzer" Heymann-Löwenstein nicht zu kennen - du hast schon Mut, dass du dich das zu sagen traust hier im erlauchten Forum Gruß, frankophil _______________________________________________________ Meine (Sibelius') Instrumentierung ist besser als die Beethovens, und meine Theorien sind besser. Aber er wurde in einem Weinland geboren, ich in einem Land, in dem Sauermilch das Regiment führt. - Julian Barnes, Der Zitronentisch |
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Nachtrag zum besseren Finden: Conny und Reinhard Heymann-Löwenstein, Winningen, Mosel.
Nur damit ich nicht missverstanden werde: Ich finde keineswegs, dass man alles kennen muss, was Rang und Namen hat (trifft auf mich selber auch keineswegs zu), aber deinen Mut bewundere ich, besonders die Formulierung "was das für ein Weingut sein soll..." Gruß, frankophil _______________________________________________________ Meine (Sibelius') Instrumentierung ist besser als die Beethovens, und meine Theorien sind besser. Aber er wurde in einem Weinland geboren, ich in einem Land, in dem Sauermilch das Regiment führt. - Julian Barnes, Der Zitronentisch |
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Ich habe gerade noch mal bei Wein-Plus reingeschaut. Die 06er Heymann-Löwenstein-Weine liegen zwischen 85 und 90 Punkten, die Schieferterrassen bei 82 Punkten. Die 05er kommen durchweg besser weg.
Normalerweise trinke ich nicht "nach Punkten", aber Bewertungen vergleichen mit eigenen Trinkerfahrungen mache ich schon gerne mal. Deshalb bin ich auch neugierig auf diese Kisten (ehrlich gesagt, sind sie mir auch zu viel Grüße von frankophil _______________________________________________________ Meine (Sibelius') Instrumentierung ist besser als die Beethovens, und meine Theorien sind besser. Aber er wurde in einem Weinland geboren, ich in einem Land, in dem Sauermilch das Regiment führt. - Julian Barnes, Der Zitronentisch |
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![]() Mitglied seit 25.01.2008 |
Winningen, Mosel
Brauch ich also nicht zu kennen, MSR ist für mich bis auf die TBA´s ein Sommerwein und halte meinen Weinkeller mit Maximin Grünhaus, von Hövel und Fritz Haag und einigen sporadisch anderen für gut bestückt. Die Emporkömmlinge, durch Weinjournalismus hochgebetet, sehe ich immer mit äußerst kritischen Augen. Tradition, fußend auf Erfahrung, wie bei Egon Müller, Scharzhofberg oder Eberhard von Kunow, Oberemmel schätze ich. Gruß Grenache |
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![]() Mitglied seit 25.01.2008 |
Ich muß gestehen, ich habe bei deutschen Weinen noch nie nach Punkten geschaut, sondern sie immer nur nach meinem persönlichen Geschmackserlebnis bewertet und entsprechend gekauft. Daneben gelegen habe ich bei dieser
Einkaufsphilosophie nur einmal- am Bodensee. Subjektive Geschmackserlebnisse soll man während einer Urlaubsphase nicht in einer grösseren Einkaufsphase enden lassen, man muss sie zu Hause gegenprobieren und gegebenenfalls nachkaufen. Im Freundeskreis gibt es viele, die nur nach Bewertung irgendwelcher Führer, Listen, Bewertungen etc. kaufen und das auch beim Öffnen der Flaschen anführen, für mich uninteressant. Ebenso ist das bei französischen und italienischen Weinen. Ich bin immer überrascht, wenn die Weine, die ich probiert, mir schmecken und gekauft habe, plötzlich in irgend welchen Charts auftauchen und dann im Preis kometenhaft steigen. Gruß Grenache |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo,
"Schieferassen" Grenache, MSR ist nicht gleich MSR. Die Terrassenmosel bringt ganz andere, vom Charakter her wuchtigere, weniger filigrane Weine als die Mittelmosel hervor. Und gerade die cremigen und gleichzeitig tiefgründigen Rieslinge von Löwenstein würde ich primär nicht als Sommerterrassenwein sehen wollen. Das in 06 die Säure fehlt, konnte ich übrigens bislang überhaupt nicht feststellen. Die 06er Probleme liegen in der Fäulnis bzw. in den dadurch bedingten Schönungsmaßnamen. Frankophil, mir gefällt der "Schieferassen" Viele Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 24.05.2007 |
Grenache, ich bin beeindruckt, dass Du die 06er *jedes* Weinguts in D kennst... Respekt! Nur nicht die von Heymann-Löwenstein, oder?
Heymann-Löwenstein ist nebenbei kein Parvenü, sondern ein Weingut das sich unter enormer Kraftaufwendung und mit einem hohen Anspruch an die Qualität hoch*gearbeitet* hat. So, nun was konkretes: der 06er Schieferterrassen (bisher dreimal getrunken) ist ein ziemlich dicker Brummer: im Stil einer dichten, botrytisgesättigten, feinherben Auslese gehalten. Auf Anhieb für mich der "schwächste" ST seit dem 03er. Aber, dass sich der Wein noch (positiv) verändert wird, ist nicht ausgeschlossen. Und vielleicht trifft er ja genau Deinen Geschmack, frankophil. Ich kenne die ST seit dem Jahrgang 1999 und für meinen Geschmack war der 02er der feinste, durch und durch mineralisch, kraftvoll aber kein Bolide. Anfang April ist übrigens die Jahrgangsdegu... Beste Grüße |
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![]() Mitglied seit 02.03.2007 |
Janaceks Musik ist so wenig "Mainstream", wie Heymann-Löwenstein ein "durch Weinjournalismus hochgebeteter Emporkömmling" ist.
Jetzt lass ich ich mich doch noch mitreißen, beim Thema Wein und Musik, obwohl ich da keine Präferenzen habe - ich trinke durchaus auch erstklassigen Burgunder zu Punk der 70iger, da kenne ich keine Kulturschranken. Aber Janacek und Heymann-Löwenstein sind schon ein Traumpaar! Von Janacek gefällt mir fast alles, vor allem die Opern (Jenufa, Katja Kabanowa, Die Sache Makropoulos und Aus einem Totenhaus). Dank der Nähe zu Prag und dem 100. Geburtstag Janaceks letztes Jahr habe ich auch schon ganz tolle Aufführungen gehört und gesehen. Und die Aufnahmen mit Elisabeth Söderström und Mackeraz werden bei uns zuhause sehr oft gespielt. Pastinake ____________________________ If you can't stand the heat, get out of the kitchen |
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![]() Mitglied seit 22.07.2004 |
Stümmt schon,
HL muss man nicht kennen. Reicht, wenn man weiss, dass es dem Wein aus 2006 an Säure mangelt. Blog, für mich war der 01er noch spannender als 02, ich fand ihn irgendwie spannungsreicher, 02 fand ich weil eher sanft etwas "hl-untypisch" Gruß, Stephan, kein großer 06er Fan, was aber sicher nicht an Säuremangel liegt... |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo Pastinake,
ja, Mackerras und Söderström sind auch bei meiner Àufnahme von der Katja am Werke, und sie machen ihre Sache beide sehr, sehr eindrucksvoll. Schade ist nur, daß die Holzbläser (und speziell die Oboen) der Wiener Philharmoniker für meine Ohren so unglaublich grottengrausam klingen. Das schmälert den Reiz dieser Einspielung leider dann doch ein wenig (alles in allem so um die 89 Punkte, würde ich sagen Mit Musikinterpretationen ist es so ähnlich wie beim Wein - absolute Großartigkeit in allen Parametern findet man selten, gerade bei Opern, wo es auf so viele Mitwirkende ankommt. Beste Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 02.03.2007 |
Marigaux,
es ist manchmal von Vorteil, wenn man kein Experte ist - ich habe die schlechten Oboen (bisher) überhört Pastinake ____________________________ If you can't stand the heat, get out of the kitchen |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo Pastinake,
es ist halt alles subjektiv. Für mich klingen diese ohne Vibrato gespielten mittelalterlichen Tröten ( die "Wiener Oboe" ist ein ganz anderes Instrument als die französische!) halt so lätschert und flach wie ein abgestandener 03er. Die Leuchtkraft, Spannung und Audrucksintensität, die ein guter Spieler auf der "normalen" Oboe entwickelt, fehlt mir da völlig. Im Sinne des Terroirgedankens sollen die Wiener ihre komischen Tröten mit dem dazugehörigen Stil ruhig beibehalten - aber Aufnahmen mit diesem Orchester meide ich persönlich, so gut es eben geht. Vor einiger Zeit habe ich den Laden live unter Thielemann in der Kölner Philharmonie gehört, und das war auch überhaupt nix, nur zum Gähnen! Das betraf nicht nur die Oboen... Beste Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 25.01.2008 |
riesling_blog,
die o6er eines jeden deutschen Weinguts kenne ich mit Sicherheit nicht. Ich habe hier lediglich die Ansicht eines renomierten deutschen Winzers wiedergegeben, der mir davon abriet, hochwertige Weine aus diesem Jahrgang zwecks Einlagerung in größeren Mengen aus diesem Grund zu kaufen. Beste Grüße Grenache |
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![]() Mitglied seit 19.09.2007 |
@ Pastinake und Marigaux: so funktioniert es eben das selektive Gehör
die Parallele zum Wein ? hm.....was irgendwelche Chilenen mit ihrem Rotwein treiben krieg ich auch nicht mit, aber welchen Riesling mein Nachbar macht interessiert mich schon sehr - so ist Lebbe lg Cantate |
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![]() Mitglied seit 25.03.2006 |
Janacek hat hier niemand als "mainstream" bezeichnet, Pastinake. Ich hatte lediglich die Befürchtung, dass das für Marigaux so sein könnte, weil der Name "Sinfonietta" so "mainstreamig" klingt
@ rieslingblog: "Der 06er Schieferterrassen (bisher dreimal getrunken) ist ein ziemlich dicker Brummer: im Stil einer dichten, botrytisgesättigten, feinherben Auslese gehalten. Auf Anhieb für mich der "schwächste" ST seit dem 03er. Aber, dass sich der Wein noch (positiv) verändert wird, ist nicht ausgeschlossen. Und vielleicht trifft er ja genau Deinen Geschmack, frankophil." - Das werde ich dann (eher wohl zum Glüpck) gar nicht überprüfen können, denn vom 06 er habe ich nur die Lagenweine. Schieferterrassen sind noch 2004er im Keller, der ist demnächst mal wieder fällig zu passender Musik Und Marigaux, wenn ein Herr frankophil in Traben-Trarbach wohnen würde und nicht in Güls, dann hätte ich vielleicht den Martin Müllen im Keller (den meinst du, oder?) und nicht Heymann-Löwenstein Grüße von frankophil _______________________________________________________ Meine (Sibelius') Instrumentierung ist besser als die Beethovens, und meine Theorien sind besser. Aber er wurde in einem Weinland geboren, ich in einem Land, in dem Sauermilch das Regiment führt. - Julian Barnes, Der Zitronentisch |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo,
Cantate, "selektives Gehör" trifft es gut, denn ich wiederum höre kaum, was die Posaunen so machen (in der Klassik machen sie allerdings sehr häufig Pause.... Frankophil, ja, den meine ich. Und ich rühre für ihn und seine von mir als besonders "authentisch" empfundenen Weine gerne immer wieder die Trommel, weil er das im Gegensatz zu einem Reinhard Löwenstein gut gebrauchen kann. Noch - ich bin sicher, daß das in einigen Jahren anders aussehen wird. Apropos "Wein und Musik"+ Löwenstein: Kennt ihr eigentlich Löwensteins Kellerorgel? Und seine "20 Etuden in Riesling"? Vielleicht schreibe ich dazu später noch mehr... Beste Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 19.09.2007 |
oh, zu *Etüden in Riesling* fällt mir ein kleines Zwischenspiel ein:
2 Freunde hatten vor Jahren ihrer Mutter zum 50. Geb deren Lieblingslied zweistimmig auf Weinflaschen geblasen......ich befürchte mal, das *stimmen* der Flaschen machte den größten - und vergnüglichsten- Teil des *Konzertes* aus |
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![]() Mitglied seit 25.03.2006 |
Von der Kellerorgel und den Etuden habe ich erzählen hören, bin aber gespannt, was du dazu schreibst, Marigaux.
Grüße von frankophil _______________________________________________________ Meine (Sibelius') Instrumentierung ist besser als die Beethovens, und meine Theorien sind besser. Aber er wurde in einem Weinland geboren, ich in einem Land, in dem Sauermilch das Regiment führt. - Julian Barnes, Der Zitronentisch |
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
O ja bitte, Marigaux - auf Riesling-Etüden bin ich schon seeehr gespannt ...
Liebe Grüße - Allegro
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Erst mal muß ich noch nen Schüler quälen
Beste Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
So, jetzt liegen sie vor mir, die 20 "Etuden". Löwenstein schreibt tatsächlich nicht "Etüden", aber ansonsten sieht das Cover dieser Schrift, die er zum 20. Geburtstag des Weinguts 2000 herausgebracht hat, dem Deckblatt eines Klaviernotenhefts täuschend ähnlich.
Zunächst einmal beschreibt Löwenstein auf der ersten Seite kurz den miserablen 80er Jahrgang, um dann die Frage zu stellen, ob Steine klingen können. Weiterhin heißt es: "Nicht nur für Pythagoras, auch für die moderne Musiktheorie in der harmonikalen Forschung ist dies eine Selbstverständlichkeit. Phänomene der gesamten Universums, Mikrokosmos und Makrokosmos, lassen sich als Proportionen ganzer Zahlen darstellen, d.h. wie die Töne einer Tonleiter, die ja durch Halbieren, Dritteln usw. einer Saite entstehen.Transponiert man z.b. die Proportionen der Kristallstruktur eines Minerals wie Flußspat in den Schwingungsbereich unseres menschlichen Ohrs, so wird sein Klang hörbar. Die Vielfalt der Klänge unserer Schiefer im Wein geschhmacklich wahrnehmbar werden zu lassen, ist eines der wichtigsten Ziele unserer Arbeit als Winzer." Daneben finde sich dann verschiedene Gesteinsarten, denen jeweils eine Tonskala zugeordnet ist. Für Granat z.b. sind das die Töne f, as, c, es, d, as ces, c aufwärts, und abwärts g, e, c, a, g , e, cis. Spätestens hier komme ich nicht mehr so ganz mit, da scheint mir doch eher Voodoo im Spiel...und Löwenstein verrät leider auch nicht, wo er diese Skalen her hat. Fortsetzung folgt Marigaux |
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
Liebe Grüße - Allegro
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![]() Mitglied seit 11.10.2006 |
@mal schauen was S.04 jetzt noch macht.Welche Musik da noch paßt.
Im Glas habe ich keinen Gelsenkirchener sondern einen 2006er Carmenere Vina Erraruziz sehr schön LG Gerwolf |
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![]() Mitglied seit 15.06.2007 |
Gestern zum S04-Spiel gab es bei mir Riesling
allerdings nur der Trester und den gebrannt :) Ich glaube Wein wird das dann nicht mehr genannt, oder? LG Trollmann |
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![]() Mitglied seit 04.09.2005 |
Man nennt es Weinkonzentrat!
Nur für Fortgschrittene. Und da gibt es Sauzeug....... |
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![]() Mitglied seit 25.03.2006 |
Löwensteins Theorien erinnern doch irgendwie an Hans-Joachim Berendt "Nada -Brahma, Die Welt ist Klang" - sehr faszinierend, wie ich finde, auch ohne dass man jedes Detail nachvollziehen muss.
Grüße von frankophil _______________________________________________________ Meine (Sibelius') Instrumentierung ist besser als die Beethovens, und meine Theorien sind besser. Aber er wurde in einem Weinland geboren, ich in einem Land, in dem Sauermilch das Regiment führt. - Julian Barnes, Der Zitronentisch |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo,
frankophil, ich bin ja nun gewiß kein beinharter Rationalist, aber mir sind diese Theorien doch einen Hauch zu schwummrig - zumindestens teilweise.... In der dritten Etüde schreibt Löwenstein: "Je genauer versucht wird, Wein zu beschreiben und Qualitätskriterien zu erarbeiten, je mehr tritt die Frage in den Vordergrund, was der jeweilige Beobachter wann und wo und wie für wichtig erachtet. Je präziser das Objekt beschrieben werden soll, desto vehementer treten die Vorstellungen des betrachtenden Subjekts in den Vordergrund. Die Logig des objektiven Denkens führt sich selbst ad absurdum, indem sie letztlich das Objekt *verschwinden*läßt und der Wein nur noch als Projektion des Beobachters übrig bleibt." Das hat zwar wenig mit Musik zu tun, aber damit kann ich schon wesentlich mehr anfangen als mit den kabbalistischen Gesteinstonleitern (die ja auch ein Versuch sind, nicht Objektivierbares in mathematischen, "objektiven" Proportionen auszudrücken. So etwas ist für meine Begriffe von vorneherein zum Scheitern verurteilt). Beste Grüße von Marigaux, der sich wegen zwei fetten Wochenendpassionen mit den dazugehörigen Proben hier bis Montag nur noch sehr sporadisch bzw. in kurzen Sätzen melden wird. |
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![]() Mitglied seit 25.03.2006 |
"Die Logik des objektiven Denkens führt sich selbst ad absurdum, indem sie letztlich das Objekt *verschwinden*läßt und der Wein nur noch als Projektion des Beobachters übrig bleibt." - ähnliche Gedanken findet man im Zen-Buddhismus, oder in der modernen Physik bzw. Erkenntnistheorie: Wieviel von unserer Wahrnehmung der Welt ist überhaupt "objektiv" oder "objektivierbar"? Selbst Raum und Zeit gelten inzwischen als reine Produkte unseres Denkens...
Wieviel Ähnlichkeit zwischen Löwenstein und Berendt wirklich herrscht, kann ich nicht beurteilen aufgrund deiner kurzen Darstellung, Marigaux, aber wenn man sich "Die Welt ist Klang" mal zu Gemüte führt, klingt das gar nicht mehr "schwummrig". Aber natürlich ist es "Geschmackssache", inwieweit man sich auf solche Gedanken (experimente) einlassen mag. Viele Grüße von frankophil _______________________________________________________ Meine (Sibelius') Instrumentierung ist besser als die Beethovens, und meine Theorien sind besser. Aber er wurde in einem Weinland geboren, ich in einem Land, in dem Sauermilch das Regiment führt. - Julian Barnes, Der Zitronentisch |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo frankophil,
das von dir angeführte Zitat war mir ja gar nicht zu schwummrig, siehe oben! Auf solche Überlegungen, die, wenn ich mich nicht irre, ihren Ursprung in Kants Philosophie haben, lasse ich mich gerne ein. Mein Unbehagen bezog sich auf die konkreten Topas- und Beryllskalen. Oder auf den esoterischen Wind, den Löwenstein an anderer Stelle - ich komme nach dem Wochenende noch darauf zurück- um und durch seine Kellerorgel wehen lässt. Da geht es für meine Begriffe dann doch deutlich Richtung Edelquatsch. Beste Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 25.03.2006 |
Auf die Kellerorgel bin ich mal gespannt (die schau ich mir schon noch mal im Original an!). Für ein bisschen Edelquatsch bin ich durchaus zu haben - das kann auch sehr erfrischend sein in unserer nüchternen Welt.
Grüße von frankophil _______________________________________________________ Meine (Sibelius') Instrumentierung ist besser als die Beethovens, und meine Theorien sind besser. Aber er wurde in einem Weinland geboren, ich in einem Land, in dem Sauermilch das Regiment führt. - Julian Barnes, Der Zitronentisch |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo,
zur Kellerorgel zitiere ich den Meister selber: "Vinifikation im Spannungsfeld zwischen Wasser und Luft Den Kontakt mit dem Element Wasser erlaubt eín alter, 6 Meter tiefer Schacht, aus dem kontinuierlich Grundwasser der Mosel über unseren Kellerboden fließt. Angelehnt an das Prinzip der aeolischen Harfen des alten Griechenlands entsteht die Verbindung mit dem Element Luft durch Klangröhren. Die je nach Windverhältnissen unterschiedlich stark generierten Töne gehören zu folgenden Tonleitern : c-moll, Es-Dur, f-moll." (Es folgt eine Tabelle mit Frequenzen, Wellenlängen, Rohrlängen und Rohrdurchmessern ) "Ton c liegt unweit der Frequenz des Umlaufs der Erde um die Sonne (68,4 Hz), die sich rechnerisch durch Oktavieren der Frequenz 1/365,24 ergibt (der Ton zwischen c und cis wird in der indischen Musik als *die Mutter* bezeichnet). Das as enstpricht der Umlaufzeit des Mondes. Aus der Frequenz 1/29,53 errechenen sich 423,29 Hz - der Bereich des barocken Kammertons A - resp in den tieferen Oktaven Schwingungen von 52,9 bzw, 105,8 Hz. Die Accorde können wie folgt angesprochen werden: 1. Te deum c-es-f 2. Te deum es-f-as 3. f-moll Dreiklang f-as-c 4. f-moll Septim-Accord f-as-g-es 5. Es-Dur Quart-Sext-Accord es-as-c-es 6. c-moll Terz-Quart-Sext-Accord c-es-f-as" Naja.....bis zur Tabelle kann ich Löwensteins Ausführungen einigermaßen folgen. Aber dann komme ich überhaupt nicht mehr mit. "Die Mutter", der Mond, die Erde, die Sonne, der barocke Kammerton (a = 415!)? Das scheint mir doch alles arg an den Haaren herbeigezogen zu sein. Und was die "Accorde" bzw. Akkorde angeht: Was zum Geier bedeutet in diesem Zusammenhang "Te deum"? Was genau sollen die beiden *Septakkorde* mit Mollterz darstellen? Ein Es-Dur-Quartsextakkord würde nach allem, was ich gelernt habe, b-es-g-b lauten, nicht es-as-c-es (das wäre der As-Dur-Quartsext). Sorry, aber das alles kommt mir summa summarum wirr, willkürlich und unfundiert vor. Wobei ich Löwenstein auf der anderen Seite doch zugute halte, daß er überhaupt versucht hat, solche Parallelen zu ziehen. Dazu gehört ein nicht unerheblicher Mut, und davor ziehen ich durchaus den Hut - auch wenn ich den Versuch zunächst eher als gescheitert werten würde. Beste Grüße Marigaux |
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Statt "Edelquatsch" also Musiktheorie
Moselwasser, das über den Kellerboden fließt und Luftröhren, die vom Wind in Schwingung versetzt werden - das könnte mir gefallen - warum nicht auch den Weinen Danke für die interessanten Ausführungen und Grüße von frankophil _______________________________________________________ Meine (Sibelius') Instrumentierung ist besser als die Beethovens, und meine Theorien sind besser. Aber er wurde in einem Weinland geboren, ich in einem Land, in dem Sauermilch das Regiment führt. - Julian Barnes, Der Zitronentisch |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo,
bevor es gleich zur schönen "Etude" Nr.6 geht, will ich diejenigen, die Freude an Barockmusik haben, noch kurz auf Telemanns wenig bekannte Lukaspassion (aus dem Jahr 1744) hinweisen: Dieses großartige Werk habe ich am Sonntag nicht nur zum ersten Mal gespielt, sondern auch zum ersten Mal gehört. Kurz vor Schluß gab es darin eine Arie für Oboe, Streicher und Sopran, angesichts derer ich mal wieder gewußt habe, warum ich dieses komische Instrument gelernt und diese merkwürdige "Berufsausbildung" gemacht habe! Als ich diese Musik spielen durfte, stand die Zeit still - und danach hätte das Leben auch vorbei sein können. Dieses Gefühl habe ich bei Konzerten leider nur sehr, sehr selten, aber wenn es sich einstellt, ist es unvergleichlich, und ich würde das Erlebnis gegen keinen Weingenuß der Welt eintauschen wollen... Am Sonntag mitgetutet, heute schon im CD-Player - denn ich habe mir gleich anschließend eine Aufnahme bestellt! Leider gibt es einen Wermutstropfen, denn die ausführenden Banausen Und der schöne Karthäuserhof-Kabinett halbtrocken aus 93 (den ich bei Ebay für weniger als 4 Euronen erstanden und gerade im Glas habe), paßt mit seiner mineralischen Ruwerfrische nicht unbedingt zu dieser Musik. Aber ich wollte halt unbedingt wissen, wie mein eben erst angekommenes Schnäppchen schmeckt (zwei weitere Flaschenhabe ich noch). Schlimm, wenn man so neugierig ist.... So, jetzt aber zur 6. Etude in Riesling: "Die armen Trauben können sich nicht dagegen wehren, industriell verarbeitet zu werden. Mit schelmischer Freude können wir jedoch immer wieder beobachten, wie sich das fertige Produkt, der Wein, geschickt gegen Profanisierungsversuche zu wehren weiß. Auch die coolsten Weinverkoster, die St.-Georgsritter, die sich mit einer Büchse schwerverdaulicher Ölsardinen den Magen und mit 500 Seiten Fachliteratur den Kopf gepanzert haben, müssen meist nach einer gewissen Zeit kapitulieren. Trotz modernem Waffenarsenal aus Analysedaten, Punkten und Newslettern klettern auch beim *objektiven* Verkosten nach und nach immer mehr kleine Satyre aus dem Glas und entern die Köpfe. Die Stimmung wird lockerer, undisziplinierter...*vielen Dank für die interessante Probe, ich wünsche noch einen schönen Abend----*, die ersten Ritter bemerken, daß das Blatt sich wendet....bei den anderen erste Anzeichen von weinigem Chaos. Gib mir noch mal den 82er! Wer ist der Stärkere? Wir müssen unbedingt noch den 67er probieren! Der Schlachtruf *Wieviel Punkte* weicht einem trotzigen - aber bei Weintrinkern meist guterzogenem und nur ganz leise gedachtem - *Einer geht noch rein!*....Die Weingötter lachen böse - und die abgebrochenen Speerspitzen der Ritter müssen in Aspirin aufgeweicht werden. Überlebenskampf des Weines, Rache für den Versuch, mit DIN-Normen umgebracht zu werden." Obwohl ich selber zu den Punkteheinis zähle, gefällt mir diese Etude! Die Ordnung, die "DIN-Norm" ist profan, das weinige Chaos ist göttlich...aber ja doch! Beste Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
Hallo Marigaux,
vielen Dank für das Abtippen der Etuden - die ich zwar nicht alle nachvollziehen kann, aber interessant zu lesen war es trotzdem Dein Telemann-Tipp jedoch klingt hervorragend - das wäre was für mich Liebe Grüße - Allegro
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo Allegro,
nein, das steht nicht in den Beschreibungen der einschlägigen Händler. Überhaupt ist in der Barockmusik die genaue Besetzung manchmal nicht so eindeutig, und die Komponisten/Musiker haben das damals auch nicht so eng gesehen. Folgerichtig spielen wir Oboisten barocke Flötenliteratur - und umgekehrt. Eines meiner Examensstücke, nämlich " Les folies d'espagne" von Marin Marais (tolles Musik, sehr hörenswert!) wurde ursprünglich für Gambe komponiert, aber Marais selber meinte, man könne es auch auf der Flöte oder Oboe interpretieren... Von Telemanns Lukaspassion gibt es nicht viele Aufnahmen - ich habe die preisgünstigste gewählt, und bis auf besagten fauxpas ist sie auch durchaus gut (naja, die Obö klingt mir manchmal zu brav, aber de gust.....). Mit einer wunderschönen 93er Auslese (der Kabi ist inzwischen durchgelaufen Marigaux |
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![]() Mitglied seit 25.01.2008 |
Marigaux, Feingeistigkeit und klassische Musik liebe ich aber diesen Etuden kann ich nicht folgen.
Das hört sich so an, wie bei der Meduse in den Katakomben von Istambul. Da existieren Töne in dieser Wasser-Unterwelt, selbst gehört, niemand kann sie erklären. Ich tröste mich mit einem Rest Cote Rotie von heute Mittag. Grenache |
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![]() Mitglied seit 19.09.2007 |
zu den Besetzungen: heutzutag ist ein Sinfonieorchester was relativ *genormtes* - also jedenfalls was die Besetzung betrifft, da gibt es eben *immer* 3 Posaunen, soundsoviel erste Geigen usw....und die Musik wird quasi überall auf der Welt in dieser Besetzung gespielt, ein studierter Musiker beherrscht dieses Repertoire auch überall auf der Welt gleich, und so ist die Musik damit relativ *einheitlich* (die Anführungsstriche für die individuellen Unterschiede, die es immer gibt).
Früher zu Zeiten Barock konnte ein Herr Bach, wenn er einen Gottfried Reiche hatte, diesem eben Sachen quasi *auf den Leib* schreiben, der Kollege im Dorf nebenan, der keinen Trompeter hatte, musste die Stimme dann halt mit dem besetzen was vorhanden war.... Erinnert mich bissi an die praktische Basis-Arrangement-Arbeit im Schulorchester: in diesem Jahr gibts eine Trompete, die wirklich gut ist, da können andere Sachen gespielt werden als nächstes Jahr, wenn die Abi macht und nicht mehr mitspielt....dafür gibts dann 2 Posaunisten, die einigermaßen gut sind und alle Arrangements werden umgeschrieben....so klingt ein Stück in jedem Jahr anders, und das ist *streng genenommen* viel *historischer* als mit *genormtem* Sinfonieorchester Vergleiche zum Wein, einmal genormter Industriewein und einmal Wein mit deutlichen Jahrgangsunterschieden., möge bitte jeder selbst ziehen - is ja schließlich ein Weinforum hier gell lg Cantate |
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![]() Mitglied seit 19.09.2007 |
und noch was off-topic:
ich fahr jetzt übers Wochenend mit 8 kleinen Trompeten- und Posaunenschülern auf nen Lehrgang, die Kleinen ersetzen mangelndes Können noch durch Lautstärke und der Wein, den ich brauch um das zu überstehen, fällt wohl schon unters Betäubungsmittelgesetz |
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![]() Mitglied seit 26.01.2008 |
...*Threadhochhol*
Nach meinem missratenen Ch9dP nun im Glas: Maximin Grünhäuser Herrenberg Kabinett halbtrocken 1994, und das ist eine herrliche Mischung zwischen Wildem und Zivilisierten. Nach langer Suche bin ich in den Besitz der ersten beiden LP's der "Pebbles"-Reihe gelangt, das ist eine Sammlung seltener US-Musik der 60er Jahre, bei der es wild zugeht, da wird auch schonmal Dylan's Like a rolling stone punk-mässig verhackstückt. Sehr speziell vieeleicht, für mich jedoch als Vynil- und 60er- Liebhaber einfach fulminant ! Riesling kann wild sein. Viele Grüsse Der Ostbelgier PS Gerade wird Bo Diddley's I'm a man in seine Bestandteile zerlegt - das fetzt wirklich |
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![]() Mitglied seit 25.01.2008 |
Mit Maximin-Grünhaus kannst du nie was falsch machen, vor allem nicht mit dem Herrenberg, obwohl der Abstberg immer als Favorit gilt- für mich ist es der Herrenberg.
Ein regelrechtes Diätprogramm für die Leber, bei dem geringen Alkoholgehalt. LG Grenache |
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![]() Mitglied seit 26.01.2008 |
Grenache, da sind wir uns ausnahmsweise einig - ältere Grünhäuser sind einfach eine feste Bank. Natürlich ist der Abtsberg speziell (selbst ein vor kurzem genossener QbA trocken 1986 war ein grosser Genuss), aber auch der Herrenberg kann grossen Genuss bringen. Und jetzt gehe ich in die Horizontale.
Gute Nacht miteinander Der Ostbelgier |
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![]() Mitglied seit 26.01.2008 |
...und nochmal etwas aus der Nicht-Klassik-Abteilung:
Zum etwas ungehobelten Eitelsbacher QbA 96 habe ich nach Jahren zum ersten Mal eine original Chess-LP von Howlin Wolf herausgekramt. Da den vermutlich kein Mensch mehr kennt, ein Blues-Interpret (1910-1976) von altem Schrot und Korn mit einer Stimme, die etwas mit seinem Künstlernamen zu tun hat Viele Grüsse Der Ostbelgier |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo,
"...aber der Nicht-Klassik-Bereich interessanter Aufnahmen scheint mir immer unterrepräsentiert... " Da müssen andere ran, davon habe ich zugegebenermaßen null Ahnung. - Gerade habe ich in der Knollensteppe (genauer gesagt im schönen Über die Frage, welcher Wein zu dieser Musik paßt, mache ich mir hier und jetzt keine Gedanken. Aber nach dem Spielen wirkt die 95er Spätlese Erdener Treppchen von Christoffel Jun. ganz wunderbar. Nur 7,0 Volt, trotzdem sehr verhaltene, absolut unaufdringliche Süße, harmonische Säure, viel Mineralität, feine Rosinennoten, aber null Firne - das ruft die Lebensgeister wieder wach. Schön, daß es solch charaktervolle, gut gereifte Leichtweine gibt (und daß mich Gerwolf auf den Händler gebracht hat, bei dem man sie immer noch für recht kleines Geld kaufen kann - danke nochmals, Gerwolf)! Viele Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo,
"...aber der Nicht-Klassik-Bereich interessanter Aufnahmen scheint mir immer unterrepräsentiert... " Da müssen andere ran, davon habe ich zugegebenermaßen null Ahnung. - Gerade habe ich in der Knollensteppe (genauer gesagt im schönen Über die Frage, welcher Wein zu dieser Musik paßt, mache ich mir hier und jetzt keine Gedanken. Aber nach dem Spielen wirkt die 95er Spätlese Erdener Treppchen von Christoffel Jun. ganz wunderbar. Nur 7,0 Volt, trotzdem sehr verhaltene, absolut unaufdringliche Süße, harmonische Säure, viel Mineralität, feine Rosinennoten, aber null Firne - das ruft die Lebensgeister wieder wach. Schön, daß es solch charaktervolle, gut gereifte Leichtweine gibt (und daß mich Gerwolf auf den Händler gebracht hat, bei dem man sie immer noch für recht kleines Geld kaufen kann - danke nochmals, Gerwolf)! Viele Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 11.10.2006 |
@Marigaux , der Dank geht zurück, ohne Deine ausführlichen hochqualifizierten Rieslingbeiträge hätte ich u.a. keinen Müllen im Keller.
@Ostbelgier, da hab ich doch mal gekramt und eine Bluesbox gefunden. 4 LPs, eine mit London Sessions von 1970 mit Howlin Wolf, Eric Clapton, Steve Winwood, Bill Wyman, Charlie Watts. "Back door man", "Little red rooster", "Evil". o hat er schön geheult, der Wolf und die Mundharmonika Nebendran standen 3 Doppel-LPs: White Punks on Dope; Frampton comes alive und Babylon by Bus , die mußte ich für die Tochter brennen, sie schreibt für die Schule über Reggae und Bob Marley. LG Gerwolf |
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![]() Mitglied seit 26.01.2008 |
Hallo Gerwolf,
*huch*, White punks on dope, das war doch von den Tubes und ZIEMLICH wild, die unsägliche Nina H. hat das ganze ja als TV-Glotzer eingedeutscht. Und Bob Marley ist tatsächlich schon 26 Jahre tot, und da war ich erst 12 - Hilfe ! Die London Sessions des Wolfes sind mir bekannt, die Stones haben es ja geschafft, ihn aus totaler Vedrgessenheit und Obskurität zu holen, indem sie ihm bereits 1965 einen Fernseh-Liveauftritt bei einer BBC- Abendshow verschafften. Musikalisch finde ich diese 70er Sessions tendenziell aber schon etwas geglättet. Die alten Chess-Aufnahmen ab 1951 sind rauher und ungekünstelter, wenn er z.B. bei "Moanin' at midnight" herumheult, muss ich unweigerlich an das Mississippi-Delta und Voodoo denken. Gerade läuft ein Sampler von Ace Records, der heisst 50's Rockabilly Fever, und das ist sozusagen die ungekünstelte und ungeschminkte Ursuppe- und Form der populären Musik, ohne diese frühen Heroen der Jahre 1954-56 sähe die heutige Musikwelt vielleicht anders aus. Viele Grüsse Der Ostbelgier |
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![]() Mitglied seit 11.10.2006 |
@ Guten Abend Ostbelgier, Du Altsiebziger
heute abend gibt es keinen Roten, falls ich noch raus muß und Softimusi, Kopfi und Emmilou LG Gerwolf |
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![]() Mitglied seit 19.10.2006 |
Hallo,
nett, daß dieser thread wieder hochgeholt wurde... *mal dumm frag* und welcher Wein passt zur West Side Story? (ja ich weiß, sooo populär und fast schon abgedroschen, nichtdestotrotz phantastische Musik) lg allspice |
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![]() Mitglied seit 25.03.2006 |
Ich finde, ein Rotwein müsste da her, was Tiefgründiges, Schwarzes - wegen der Tragik der Geschichte
Grüße von frankophil -------------------------------------------------------------------- Ever tried. Ever failed. No matter. Try again. Fail again. Fail better. - Samuel Beckett |
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![]() Mitglied seit 19.10.2006 |
an eckig-kantiges, ja aggressives habe ich auch gedacht...samtig wäre mir zu brav. Gibts da einen passenden Sizilianer; die haben doch auch das tragisch-fatale Element in sich? lg allspice |
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![]() Mitglied seit 25.03.2006 |
Ich bin nicht sehr bewandert mit süditalienischen Weinen, aber so ein Negroamaro (Salice Salentino) aus Süditalien oder Nero d'Avola aus Sizilien hat auch was sehr Dunkles - und auch Eigenständiges. Aber da sollen sich lieber die Kenner äußern. Ich finde die sizilianischen Weine eigentlich auch ziemlich "samtig". Aber warum nicht? Es geht hier ja mehr darum, dass man seine Fantasie spielen lässt als um ein "objektives" Zusammenpassen
Grüße von frankophil -------------------------------------------------------------------- Ever tried. Ever failed. No matter. Try again. Fail again. Fail better. - Samuel Beckett |
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![]() Mitglied seit 25.03.2006 |
Für die nächste Zeit hatte ich mir sowieso mal einen Sizilianer vor, da bleibe ich jetzt gleich mal dran (hatte ihn heute schon in der Hand im Keller) und versuche ihn im Blick auf "West Side Story" auf Herz und Nieren zu prüfen
Grüße nochmals von frankophil ------------------------------------------------------------------- Ever tried. Ever failed. No matter. Try again. Fail again. Fail better. - Samuel Beckett |
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![]() Mitglied seit 22.02.2005 |
Welcher Wein könnte denn zu Desmond Dekker, Laurel Aitken, und Prince Buster den Grossmeistern des Jamaica Skas passen?
Das müsste irgendwas beschwingtes sein eventuel ein Champagner? ...Get up in the morning, slaving for bread, sir, So that every mouth can be fed. Poor me, the Israelite. Aah.... hmmm eher doch kein Champus. Gruss Handlexikon |
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![]() Mitglied seit 11.10.2006 |
@Handlexikon, schon etwas herb-spritziges. 2001 Winzersekt, Spätburgunder Rotweinsekt ,extra brut, Willi Berner, Mauchen.
Sizilianer von Cusumano 2002 Noa, tiefdunkel, fast schwarz, Pflaume, Gewürze, schöner langer Nachhall, geht auch noch gut nach dem Winzersekt. Gestern nachmittag in SWR 1 kam, seit ewigen Zeiten nicht mehr gehört, gerade richtig nach einem heftigen Einsatz, White Bird von It´s a beautiful day[COLOR=0] O wie schön. Einen schönen Sonntag wünscht Gerwolf Zum in Lachs eingerollten Jakobsmuscheln wird es wohl einen Weißen geben.Ein Gutedel 2007, alte Reben, trocken, Isteiner Kirchberg steht schon kalt. |
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![]() Mitglied seit 26.01.2008 |
Hallo zusammen,
White bird ist ein tolles Stück und gleichzeitig ein sogenanntes "One Hit-Wonder". Und es stammt aus einem tollen Jahr, nämlich meinem Geburtsjahr Zu Jamaika Ska finde ich den Spätburgunder Sekt brut nicht übel, aber auch ein nicht zu schwerer, verspielter roter Stillwein wie den Lemberger von Zalwander aus Baden fände ich passend. @ Handlexikon: Wie findest Du die deutschen Busters, bzw. das, was sie in den 80ern gemacht haben (Ruder than rude z.B) ? Heute ist Klassik-Abend, es gibt Mozart: Klarinetten- und andere Konzerte auf HiFi-Mono-LP's der 50er Jahre, sehr ausgewogene, satte Klangfarben. Viele Grüsse Ostbelgier |
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![]() Mitglied seit 22.02.2005 |
@ Ostbelgier
Die Busters kenne ich gar nicht. Ich hab mir gerade deren Homepage angeschaut/angehört, das sieht recht vielversprechend aus. Aber Sekt zu Ska scheint sich ja durchzusetzen. Gruss Handlexikon |
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![]() Mitglied seit 25.03.2006 |
Und ich habe heute also den Sizilianer aufgemacht, Etna Rosso 2004, war ein Geschenk:
Weich und samtig, aber mit viel Tiefe und genügend Struktur, was die Tannine betrifft (sind zwar weich, aber schon auch "trocknend"): Süße dunkle Beeren, Kirsche (Mont Chérie), Gewürze und etwas Teer/Leder?... - für meinen Geschmack durchaus passend zur "West-Side-Story"! Schöner Wein. Grüße von frankophil -------------------------------------------------------------------- Ever tried. Ever failed. No matter. Try again. Fail again. Fail better. - Samuel Beckett |
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![]() Mitglied seit 19.09.2007 |
Hhmmm zu Ska..... die Skamusiker haben sich ja selbst die Farben schwarz-weiß gegeben, am liebsten gewürfelt, das wirkt auf mich eher *streng* , also das gerade Gegenteil eines *verspielter Stillwein*....auch Sekt passt m.E. da überhaupt nicht zu.....viel zu *perlig*.....
Zu diesem *schwarz-weiß* würde nur allein vom Namen her natürlich ein blanc-de-noir passen, aber.... auf mich wirkt Ska immer wie bischen unterkühlter Reggae.....wenn ich so überleg, dann würde für mich dazu ein genauso *unterkühlter* trockener *strenger* Riesling passen... so unterschiedlich sind die Geschmäcker lg Cantate (die Busters waren schon toll, hab sie paarmal live gesehn !) |
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![]() Mitglied seit 26.01.2008 |
Guten Morgen Cantate,
schön, noch einen mutmasslichen Frühaufsteher hier zu finden. Die Musik Ska ist formal sicher streng, wie eine kleine Big Band manchmal, aber das Ergebnis finde ich ausgesprochen verspielt. Wenn dann noch russische Elemente dazukommen, wie beim berühmten Micky Mouse in Moscow (wir sind im Jahr 1988 und die Mauer steht noch), bin ich hin und weg. Live fand ich sie auch am Besten, zweimal hatte ich das Vergnügen, und die haben den Saal jedesmal zum Kochen gebracht. Viele Grüsse Ostbelgier |
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![]() Mitglied seit 22.02.2005 |
Also ich bin ja eher ein Liebhaber des 1st Wave Ska, also den Pionieren des Skas wozu ja auch Bob Marley gehört hat.
Nur war dieser in diesem Metier nicht so erfolgreich, und hat dann glücklicherweise die Anfänge des Reggeas miterlebt und dort Karriere gemacht. Und dieser 1st wave Ska war ja meiner Meinung nach viel beschwingter und leichter, als der Ska der über England dann aufs Europäische Festland schwappte. Das liegt vieleicht auch daran, das der Ska wie er auf Jamaica entstanden ist, noch viel mehr Karibische/Afrikanische Elemente in sich hat als der Europäische Ska. Gruss Handlexikon |
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![]() Mitglied seit 19.10.2006 |
Hallo,
@frankophil danke für den Bericht, das probier ich mal aus lg allspice |
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![]() Mitglied seit 14.05.2004 |
Werf auch mal was in die Runde: Oscar Peterson meets Ben Webster ... der eine unerreicht und der andere ganz untypisch unhibbelig ... The touch of your lips ...
was Samtiges? LG Clarissa _______________________________________________________________ No one will ever win the battle of sexes, there's too much fraternization with the enemy ... |
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![]() Mitglied seit 26.01.2008 |
Hallo zusammen,
@Clarissa, das klingt nach Jazz. Die einzige Musik-Baustelle, mit der ich mich noch nie beschäftigt habe. Gar keine Ahnung, sorry Heute Abend beschäftige ich mit historischen Vinyl-Aufnahmen des viel zu früh verstorbenen Texaners Buddy Holly, der meiner Meinung nach mit vielen zeitlosen Hits die frühe Pop-Musik der 50er entscheidend mitgeprägt hat. Er spielte nicht nur Gitarre und sang, sondern komponierte die meisten seiner Erfolge selbst. Leider waren ihm nur rund 2,5 Jahre Karriere vergönnt, ehe er 1959 nach einem Konzert mit dem Flugzeug abstürzte. Dieses Ereignis nannte Don Mc Lean 1971 in seinem Hit American Pie "The day the music died". So weit würde ich nicht gehen, aber Holly hat mit seiner Band nicht nur die spätere Standard-Besetzung von Rockbands (Leadguitar, Sologuitar, Bass, Drums) vorweggenommen, sondern er hatte auch eine Art, auch nach 50 Jahren noch glaubwürdig "rüberzukommen. Für mich wirkt diese frische, ehrliche und von Herzen kommende Musik in keiner Weise überholt, auch nach so langer Zeit nicht. Viele Grüsse Der Ostbelgier PS ein gut funktionierender Plattenspieler mit 3 möglichen Umdrehungen ist eine tolle Sache ! PPS Der Burgunder passt ganz schön dazu - ähnlich spritzig und zeitlos |
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![]() Mitglied seit 25.01.2008 |
3 mögliche Umdrehungen? Pro min, h, oder d? Also auf jeden Fall gaaaanz laaaaangsaaame Musik?
Grenache |
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![]() Mitglied seit 22.02.2005 |
@Ostbelgier
den Zugang zum Jazz hast Du bestimmt schon gehabt aber bloss nicht gemerkt. Ich denke Du hast bestimmt schon mal eine Scheibe von Herbie Hankock oder auch Sly und Robbie wennn man ein Beispiel aus Jamaica heranziehen will gehört. Das ist auch Jazz und darüber kommt man dann auch wieder zu den Roots. Gruss Handlexikon Was trinkt man denn zu Herbie Hankock? |
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![]() Mitglied seit 14.05.2004 |
"Watermelon Man" vielleicht? - Da denke ich an einen Brunch, weiß nicht wieso, und dann irgendwas Spritziges, Blubberwasser, keine Droge, die einen lahmlegt ...
LG Clarissa _______________________________________________________________ No one will ever win the battle of sexes, there's too much fraternization with the enemy ... |
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![]() Mitglied seit 14.05.2004 |
Vielleicht würde sogar der heutige WdT zu Watermelon Man passen - die Beschreibung klingt danach.
LG Clarissa _______________________________________________________________ No one will ever win the battle of sexes, there's too much fraternization with the enemy ... |
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![]() Mitglied seit 22.02.2005 |
Watermelon Man das ist auch so ein Beispiel was immer wieder zitiert wird, zuletzt glaube ich bei "Hip Teens Don't Wear Blue Jeans" vom Frank popp Ensemble.
Ja der WdT könnte dazu passen. Und Brunch ist auch gut oder Automusik bei einem morgendlichen Ausflug ins grüne. Gruss Handlexikon |
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![]() Mitglied seit 14.05.2004 |
... oder mit Inlineskates und iPod?
LG Clarissa _______________________________________________________________ No one will ever win the battle of sexes, there's too much fraternization with the enemy ... |
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![]() Mitglied seit 22.02.2005 |
Das ist zu gefährlich!
Gruss Handlexikon |
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![]() Mitglied seit 26.01.2008 |
Hallo zusammen,
@Handlexikon: Ja, Herbie Hankock kenne ich natürlich. Viel mehr Spass macht mir aber Gillespie's Night in Tunesia oder die heute eingetroffene, frisch erworbene Schellack In the mood von Glenn Miller. Ich will sagen, dass Jazz natürlich nicht ignoriert wird, aber eben nicht meine Haupt- Musikbaustelle ist. Eben war ein schöner Bericht im TV auf 3 Sat über den Concertus Musikus von Hanancourt. Nun ist gerade das zweite Brandenburgische Konzert von Bach auf dem Plattenspieler, in der 64er Einspielung jenes Interpreten. Marigaux erzählte, dass jenes Stück zu den Schwereren seiner Gattung gehört, und bei aufmerksamen Zuhören kann ich das gut verstehen. Wunderschöne Musik, *schwärm* Viele Grüsse Ostbelgier |
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
Hallo Ostbelgier,
das zweite brandenburgische Konzert zählt auch zu meinen Lieblingsstücken .... nun musste ich es doch glatt auflegen Allerdings habe ich dazu einen australischen Shiraz Übrigens hatte ich heute abend Bach live in einem herrlichem Konzert mit der Camerata Europeana - leider ohne Wein Liebe Grüße - Allegro
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![]() Mitglied seit 29.12.2004 |
...und ich habe mir heute ganz spontan den Film "Trip to Asia" angesehen, der von einer Konzertreise Sir Simon Rattles mit "seinen" Berliner Philharmonikern handelt. Sehr interessant berichteten viele Musiker über ihr Leben im Orchester und für die Musik. Darunter kam auch ein Oboist häufiger zu Wort (und zu Gehör), und ich habe sehr andächtig zugehört, dabei an Marigaux gedacht und so für mich festgestellt, dass dieses Instrument sicherlich nicht einfach zu spielen sei. Von der Qualität mal ganz abgesehen.
Mir hat der Film sehr gut gefallen, Marigaux wird als Berufsmusiker vielleicht anders darüber denken. Ich jedenfalls habe noch mehr Hochachtung bekommen und freue mich auf den nächsten Konzertbesuch. Viele Grüße aus Berlin Christel Humor ist eines der besten Kleidungsstücke, die man in Gesellschaft tragen kann. |
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![]() Mitglied seit 22.02.2005 |
Nun bei der klassik muss ich passen, obwohl ich da nicht abgeneigt bin.
Ich taste mich da ganz langsam ran. Gruss Handlexikon |
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![]() Mitglied seit 26.01.2008 |
@ Handlexikon: Siehst Du, so geht's mir beim Jazz
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![]() Mitglied seit 22.02.2005 |
Aber wir arbeiten daran! Woll?
Gruss Handlexikon |
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![]() Mitglied seit 17.01.2008 |
Kennt ihr schon "Get well soon - Rest Now, Weary Head! You Will Get Well Soon" und da speziell "You Aurora You Seaside"? Das kann man auf der Website Probe hören. Ganz und gar kein mainstream - allerdings fällt mir dazu kein Wein ein - dazu würde ich einen Martini reichen der zu mindestens drei/viertel aus Wodka besteht oder irgendeinen Cocktail, der aber nicht bunt sein darf.
@ Ostbelgier: Probier es doch einmal mit dem mittelschweren Jazz, z.B. Jan Garbarek oder so. Speziell die älteren Sachen von ihm "Twelve Moons" und "I Took Up The Runes" könnte ich als Einstieg schwer empfehlen. Da ist es auch mit dem Wein leichter, rot und samtig - Allegros Shiraz könnte passen. Viele Grüße Crinolinette |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo,
Christel, den Film über die Berliner habe ich noch nicht sehen können, aber schon viel Gutes darüber gehört. Man sollte aber bei solchen Filmen immer bedenken, daß sich in diese kurze Folge von Bildern und Äußerungen immer nur eine ganz bestimmte Perspektive/ ein ganz bestimmter Ausschnitt der "Wahrheit" pressen läßt. Tatsache ist, daß der Beruf des Musikers in einem Spitzenorchester wie den Berlinern zu den psychisch und nervlich härtesten Jobs überhaupt gehört. Nachdem ich das 2. Brandenburgische letzte Woche ganz anständig hinter mich gebracht hatte, lief es diesmal in Essen bei Mozarts "Sinfonia Concertante" KV 297b überhaupt nicht so, wie ich mir das vorher gedacht hatte. Ich bin nicht richtig ins Spielen hineingekommen, das Rohr machte schon am Anfang ziemlich zu, dann hatte ich einen kurzen Blackout und habe einen Einsatz zu früh erwischt.... Meinen Kummer konnte ich hinterher noch nicht mal in Wein ersäufen, es gab nur 2 Gläser Weizen in einer Essener Kneipe....und das, was diesmal alles schief gelaufen ist (es war einfach zu viel, obwohl ich sicherlich zwischendurch auch mal ganz schön getutet habe), wird mich wohl noch ein paar Tage, wenn nicht gar Wochen verfolgen.So etwas nagt ganz schön an einem! Verzweifelte Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 14.05.2004 |
Wenn es dich tröstet, Marigaux, das passiert doch selbst den Superstars. Samstag morgen berichtete eine ungarische Sopranistin im Radio, bei ihrem ersten Konzert in Salzburg "La Traviata" habe sie am Anfang einer berühmten Arie (Name vergessen) die Worte vergessen, sie blieb einfach stumm, weil sie so aufgeregt war (Salzburg!). Riccardo Muti (wars glaub ich) wußte auch nicht, ob er weiterdirigieren oder abbrechen soll, Souffleuse gab es nicht und ... naja, irgendwann fielen ihr die Worte wieder ein ... haben viele sicher gar nicht gemerkt.
@Ostbelgier - für den Einstieg zum Jazz von der Klassik kommend, kann ich dir Brad Mehldau empfehlen (Klavier) oder Charlie Haden (Baß) - oder beide zusammen wie letzten Herbst in Mannhem LG Clarissa _______________________________________________________________ No one will ever win the battle of sexes, there's too much fraternization with the enemy ... |
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![]() Mitglied seit 26.01.2008 |
Hallo zusammen,
@Handlexikon: Woll ! @Alle: Vielen Dank für die zahlreichen Tips zum Einstieg in die Welt des Jazz. Wenn ich mit der Klassik mal soweit bin, wie ich es mir wünsche, wird das die nächste Baustelle. @Marigaux: Weizenbier in Essener Kneipen ? Auweia. Hoffentlich gibt's bei Dir heute noch etwas Gescheites zu trinken... Ich kann diesen Frust gut nachvollziehen, auch in meinem Beruf wird man normalerweise nicht für gute Arbeit gelobt, jeder merkt aber sofort, wenn man dann doch einmal Mist gebaut hat. Wenn's mir ganz dreckig ging oder geht, habe ich immer gerne die Lieder der Carter Family aus den 30ern gehört, die schon während der Zeit der Grossen Depression den Leuten Trost gespendet haben. Heute ist es aber wieder klassisch, Meister Bach persönlich: Zuerst die Suite Nr. 2 in h-moll mit der berühmten Badinerie, und gerade habe ich mich vom Klangteppich der Ouvertüre zur Suite Nr. 3 d-dur mit ihren Pauken und Trompeten überwältigen lassen. Viele Grüsse Der Ostbelgier |
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![]() Mitglied seit 16.09.2004 |
Hi,
endlich (nach euren ganzen emotionalen Behauptungen Dr Adrian North, ein Psychologie der Heriot Watt University in Edinburgh hat folgenden Test gemacht. Er bot 250 Studenten ein Glas Wein an (also jedem eines natürlich). Im Gegenzug mussten sie dann einen Fragebogen mit ihrer Meinung zum Wein ausfüllen. Was den Probanden nicht auffiel: während der "Weinprobe" wurde unterschiedliche Musik gespielt , eine Kontrollgruppe durfte im Stillen probieren. Die Musik: Carmina Burana – Orff Waltz of the Flowers (Nussknacker) – Tchaikovsky Just Can’t Get Enough – Nouvelle Vague Slow Breakdown – Michael Brook Die Weine: Montes Alpha Chardonnay 2006 Montes Alpha Cabernet Sauvignon 2005 Montes Alpha Merlot 2006 Montes Alpha Syrah 2006 Die Ergebnisse zeigten eine statistisch klar belegbare Veränderung der Wahrnehmung des Weines mit dem Musik-Typ. Kurz gesagt: Mit "schwerer" Musik wurde die Weine als kräftiger empfunden, mit "leichter" Musik als eleganter, mit "crispy music" war der Wein erfischender. Ob jemand das Musikstück selbst gut oder schlecht fand, hatte übrigens keine Auswirkung auf das Weinempfinden. Eine Kurzfassung der Studie gibt's hier. Ob das Hören einer Bachkantate beim Rieslinggenuss oder von Metallica beim Spätburgunder den Terroirausdruck des Weines übertönt, wurde nicht untersucht. Schönen Freitag Matthias _____________________________________________________________ "Things that try to look like things often do look more like things than things. Well-known fact." |
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![]() Mitglied seit 29.11.2006 |
Ist doch ganz einfach:
Metallica verstärkt Weine, die auf eisenhaltigem Boden gewachsen sind Hard Rock allgemein funktioniert eher bei Weinen von Granitböden Smoke on the Water beeinflusst Barrique-Chardonnays am stärksten Viele Grüße Markus PS: geht auch bei Literatur: Thomas Pynchon passt gut zur Scheurebe |
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![]() Mitglied seit 22.07.2004 |
Ohweh, da öffnet sich jetzt aber ein weites Feld... War auch schon mal origineller, Stephan |
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![]() Mitglied seit 14.05.2004 |
... und nun ist wirklich Freitag ...
LG Clarissa _______________________________________________________________ No one will ever win the battle of sexes, there's too much fraternization with the enemy ... |
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![]() Mitglied seit 22.07.2004 |
Aber sowas von ernst! Nie war ich schalker als bis morgen abend...
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![]() Mitglied seit 22.07.2004 |
Noch ein, zwei ablenkende Gedanken vor Samstag, 15:30:
Günter Grass - Sauvignon Blanc? Uwe Johnson - Elbling? Vargas Llosa - ich wär ja hier bei Scheurebe... Pascal Mercier - St. Laurent? Frank Schätzing - Chardonnay mit Holz! |
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![]() Mitglied seit 19.02.2006 |
Schaf,
zumindest zu Schätzing muss ich widersprechen; da passt imho eher einordentlicher Lagavulin. Wenn Wein, dann was Rotes... schon auch mit Holz, insoweit einverstanden. Monti |
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![]() Mitglied seit 06.06.2002 |
Neeeee, Grass und SB, im Leben nicht! Da muss was dickes, schweres, erdiges her ... oder wenigstens so eine Wuchtbrumme wie die 03er Ruländer Auslese von Brenneis-Koch ...
Gruß Tin _____________________________________________________________ "Grillen ist Volkssport. Da stehen traurige fettbäuchige Männer vor dem Grill, und hinterher furzen sie tagelang wie die Klingonen." (Hagen Rether) |
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![]() Mitglied seit 14.05.2004 |
Aber sowas von ernst! Nie war ich schalker als bis morgen abend...
nie bin ich intensiver in die Wenn-Dann-Gedankenspiele eingeweiht worden ... wie werden wir nur nach diesem Wochenende weiterleben können, es ist doch klar, wie das ausgehen wird LG Clarissa _______________________________________________________________ No one will ever win the battle of sexes, there's too much fraternization with the enemy ... |
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![]() Mitglied seit 26.01.2008 |
Schön, dass der Thread wieder aus der Versenkung geholt wurde, wenn ich auch von Fussball nur begrenzte Ahnung habe. Zu dem Rest des bereits erwähnten Würzburger Stein Kabinett trocken 2002 höre ich gerade zum ersten Mal eine historische Mono-Decca-Aufnahme von Schumann's dritter Symphonie, der sog. "Rheinischen". Das ist für mich Musik, die sich nicht entscheiden kann, ob sie denn nun heiter oder melancholisch sein will, und deshalb aus dieser Spannung heraus grosse Faszination auf mich ausübt. Eine schöne Paarung.
Viele Grüsse Der Ostbelgier |
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![]() Mitglied seit 26.01.2008 |
Zur heutigen Paarung könnte man sagen "Geheimnisvolles trifft Geheimnisvolles". Pasanau Germans sind ja wohl die Schöpfer des bekannten Finca Planeta aus dem Priorat. Mir ist einmal eine Flasche dieses Betriebes zugelaufen, ein 2000er, auf dem bloss "La morera de Montsant" steht. Eine Basiscuvee ? Kurz dekantiert, zeigte sich der Wein zwar noch sehr dunkel, aber mit einem abscheulichen Duft, der an nasse Pappe und Rosinen erinnerte. Inzwischen riecht es eher nach leicht überreifem Carignan, auf dem absteigenden Ast scheint er also doch nicht zu sein. Da versuche ich mich nun reinzudenken, während ich gleichzeitig zum ersten Mal in meinem Leben das sogenannte Geistertrio von Beethoven höre, in einer Aufnahme mit Pablo Casals am Cello, entstanden 1958 in Bonn. Beim zweiten Satz war die Spannung mit Händen zu greifen, ständig dachte ich "was kommt wohl jetzt?" Grosse Kunst und ein hochinteressantes Paar.
Viele Grüsse Der Ostbelgier |
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![]() Mitglied seit 19.02.2006 |
Hi Ostbelgier,
"Basiscuvée" könnte man sagen, wobei soo 'basic' isser eigentlich auch wieder nicht, der Morera de Montsant. Ich hatte vor zwei Jahren das Vergnügen mit dem 2001er - und ein Vergnügen war das sehr wohl! Nix Pappe Hmm, über die Jahrgangsqualität der 2000er Prioratos habe ich mich hier irgendwo auch schon mit dem Schaf duelliert; war wohl auch wirklich nicht soo dolle. Ich hab auf jeden Fall keinen einzigen 2000er aus Katalonien mehr im Keller. Grüße Montsant |
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![]() Mitglied seit 22.07.2004 |
Naja, es war halt richtig nass während der Blüte, und dann hats auch noch fett gehagelt. Eben nich grad ideale Bedingungen Gruß, Stephan |
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![]() Mitglied seit 02.03.2007 |
So wie anscheinend dieses Weinjahr in Katalonien auch ganz schön nass beginnt .... Pastinake ____________________________ Aus nix wird nix. |
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![]() Mitglied seit 26.01.2008 |
Hallo Montsant,
Danke für die Aufklärung. So viel Prioratos habe ich nicht im Keller. Der gerade genossene Medoc - Chateau la Cardonne 1998 - ist viel zu grobschlächtig für die ganz herrliche Kammermusik von Franz Schubert, welche gerade auf dem Plattenteller rotiert. Schubert: Sonate für Violoncello und Klavier a-moll (Arpeggione). Eine Aufnahme der Deutschen Grammophon Gesellschaft, als 10 inch-LP im Dezember 1958 in MONO veröffentlicht. Eigentlich für das kurzlebige Instrument Arpeggione geschrieben, ist aber auch die Besetzung mit dem Violoncello sehr treffend. Sehr lebendig und gleichzeitig lyrisch, Musik, in der man sich verlieren möchte. Allegro hat mich darauf gebracht, dafür meinen herzlichen Dank. Viele Grüsse Ostbelgier |
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
Nun hast Du mir sogar was vorraus - ich kenne die Cello-Version gar nicht Aber ... was trinkt man nur dazu ? *grübel* Einen leichteren roten ? Oder einen fruchtigen weißen ? Liebe Grüße - Allegro Guter Wein ist Poesie in Flaschen - Robert Louis Stevenson |
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![]() Mitglied seit 26.01.2008 |
Hallo Allegro,
ja, ich habe auch etwas in der entsprechenden Gruppe darüber geschrieben. Das Stück ist fabelhaft, zur Zeit lerne ich Schuberts Musik von ihrer besten Seite kennen. Natürlich wäre die Gitarren- Version ebenfalls hochinteressant. Dazu würde ich den ziseliertesten Wein trinken, den ich kenne. Das kann ein hochwertiger Riesling sein - Achtung Säure! Oder ein feiner Pinot Noir aus dem Burgund, vielleicht von Tollot-Beaut oder d' Angerville. Eine Scheurebe von Müller-Catoir. Alles, was in erster Linie fein ist, als Gegenteil von breit oder derb gemeint. Viele Grüsse Ostbelgier |
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
"fein", "ziseliert" - ja, das klingt passend
Liebe Grüße - Allegro Guter Wein ist Poesie in Flaschen - Robert Louis Stevenson |
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![]() Mitglied seit 25.03.2006 |
"So wie anscheinend dieses Weinjahr in Katalonien auch ganz schön nass beginnt ...."
Mallorca gehört ja irgendwie dazu zu Katalonien- und einen solchen Dauerregen und Kälte hab ich auf der Insel noch nie erlebt.... Gott sei Dank war das Wetter am 17. Mai passend für die Hochzeit, auf der ich eingeladen war. Ansonsten war die Rettung eine wunderschöne Vinothek in Palma, atmosphärisch hervorragend und mit schönen mallorquinischen und spanischen Tropfen - glasweise zu verkosten, mit kleiner Tapas-Auswahl - das lässt sogar das miese Wetter vergessen (und die Tatsache, dass in Deutschland die Sonne vom Himmel strahlt... Grüße von frankophil -------------------------------------------------------------------- Ever tried. Ever failed. No matter. Try again. Fail again. Fail better. - Samuel Beckett |
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
Oh wie ärgerlich - schlechtes Wetter im Urlaub
Solltest Du außer dem Anima negra doch noch das eine oder andere gekostet haben, frankophil, so hoffe ich doch auf einen kleinen Bericht Liebe Grüße - Allegro Guter Wein ist Poesie in Flaschen - Robert Louis Stevenson |
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![]() Mitglied seit 25.03.2006 |
Ja, den "kleinen Bericht" habe ich eigentlich noch vor, Allegro, aber versprechen will ich mal noch nichts. Nur soviel: den Batle Blanc de Blancs 2007 fand ich so gut wie lange nicht mehr, gleichauf damit aber der "Nounat" von Binigrau - aus den gleichen Rebsorten gemacht und zum Verwechseln ähnlich (überhaupt eine Entdeckung, dieses Weingut. Der rote "Obac" hat mir auch sehr gut gefallen).
Ein Highlight des Urlaubs war die Besichtigung des Weinguts "Son Puig" in Puigpunyent - das hoffe ich noch mal hier vorstellen zu können mitsamt den Weinen - die sind gerade im Container unterwegs nach Deutschland, zusammen mit dem Hausrat der "Hochzeitler" Grüße von frankophil -------------------------------------------------------------------- Ever tried. Ever failed. No matter. Try again. Fail again. Fail better. - Samuel Beckett |
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![]() Mitglied seit 26.01.2008 |
*Grummel*, irgendwie entwickelt sich dieses vielversprechend gestartete Thema mehr und mehr zum Monolog, aber ich gebe nicht so schnell auf
Heute gibt es ein seltenes Exemplar im Weinglas, nämlich einen simplen Rose aus Costieres de Nimes, der die schwüle Luft gedanklich vertreiben und erfrischen soll. Und dazu Musik, welcher der Wein nicht angemessen ist, nämlich zwei Quartette von Mozart, einmal KV 478 und einmal KV 493, auf einer Electrola-LP aus den frühen 60ern, mit dem schönen, reich verzierten weiss-roten Stereolabel. Unglaubliche klangliche Transparenz, da bilde ich mir trotz der eher mittelmässigen Hifi-Ausrüstung ein, wo denn das Klavier und wo das Cello im Raum steht. Hier wird Heiteres mit Ernstem vorbildlich kombiniert, eine Eigenschaft, die ich auch bei Wein sehr schätze. Beim nächsten Mal gibt es zu dieser Musik einen fein ziselierten Burgunder. Viele Grüsse Ostbelgier |
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
Isch höre halt so selten Musik ...
Aber ich könnte einen "musikalischen" Wein beisteuern Einen Chardonnay namens "Preludio N° 1" Castel dem Monte DOC 2007 von Rivera / Apulien. Ein erfreulich mildes, aber dennoch sehr fruchtiges und nettes Alltagströpfchen. Liebe Grüße - Allegro Guter Wein ist Poesie in Flaschen - Robert Louis Stevenson |
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![]() Mitglied seit 19.02.2006 |
Oooch Ostbelgier,
nur nicht aufgeben, immer schön weiter berichten, dann kommen schon noch andere Wortmeldungen Wenn Du und die anderen Klassik-Bewanderten da aber auch ständig von Bach und Mozart schreiben müsst - mit Klassik-CDs siehts bei mir recht duster aus, da komm ich auf nichtmal 20. Und meistens läuft eh etwas - sagen wir - kraftvollere Musik. Wie am Sonntag Abend, nach einem laaaangen Tag. Auf der Terrasse, im Liegestuhl nach Sonnenuntergang lief auf dem iPod Dream Theater (Six Degrees of Inner Turbulence - quasi eine Oper in sechs Sätzen Sehr schön in der Kombination mit der ernsthaften, verspielten, und musikalisch völlig unglaublich virtuosen Musik von Dream Theater... Und von Klassik sind die Jungs nicht wirklich weit weg Grüße Montsant |
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![]() Mitglied seit 22.07.2004 |
Ohoh, Monti,
das is jetzt aber doch mehr als gewagt: Aber Kühns Amphorenwein, der könnt passen zu DT! Gruß, Stephan |
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![]() Mitglied seit 19.02.2006 |
>>Ich befürchte bei den dauernden Rythmuswechseln und Gegensequenzen würde Marigaux der Riesling vor Schreck aus dem Glas hüpfen... <<
Meinetwegen, genau wie wahrscheinlich umgekehrt der schönste Priorat seinen Schiefer ausfällt, wenn Marigaux mit der Tröte anmarschiert kommt Grüße Montsant |
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![]() Mitglied seit 19.09.2007 |
Rhythmuswechsel sind grad in der *Klassik* gang und gäbe... also damit meine ich nicht den Begriff *Wiener (oder sonstige) Klassik*, die einen ganz bestimmten Zeitraum umfasst, sondern das, was gemeinhin unter *klassische Musik* (im Gegensatz zur modernen) verstanden wird.
Dort besteht eine Suite normalerweise aus: 1. Satz im geraden Takt, 2. Satz im Dreier, 3. Satz wieder gerade. Auch tauchen dort oft innerhalb eines Stückes Taktwechsel von gerade auf Dreier und wieder zurück auf - auch Rhythmus- d.h. Betonungswechsel von *kleinem* auf *großen* Dreier z.B. gehören zum Normalrepertoire der damaligen Komponisten ....... woran das Laienorchester mehr *knabbert* als an schwierigen Tönen....*seufz* Sorgfältig, *ordentlich*, gemachte Rockmusik ist wirklich oft nicht weit von klassischen Strukturen entfernt! (über hitpraden-Wegwerfmusik reden wir hier ja nicht) ....und ich versuch immer noch Parallelen zu kriegen zwischen der Musik, die ich letzten Sonntag spielen durfte und den *passend* dazu servierten Weinen..... lg Cantate |
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![]() Mitglied seit 22.07.2004 |
Cantate,
Du kennst Dream Theater nicht, stimmt's? Es müsste also ein lauter, handwerklich perfekter Wein sein, daher kam mir die Amphore in den Sinn. Alternativ - hm, vielleicht ein aufgespriteter, irgendein Rivesaltes vielleicht? Monti?? Gruß, Stephan |
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![]() Mitglied seit 19.09.2007 |
da ham wir ganz *klassich* aneinander vorbei geredet bzw geschrieben
dream theater schallt desöfteren aus Juniors Zimmer meine Antwort bezog sich wirklich einzig auf Rhythmenwechsel in sog. klassischer Musik, sonst nix lg Cantate |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
"Ich muss einfach losprusten, wenn ich mir Marigaux' Gesicht beim Zuhören vorstelle *grins*
....Alternativ - hm, vielleicht ein aufgespriteter, irgendein Rivesaltes vielleicht? " Aber ja doch, trinkt fleißig französische Süßweine zu dem Gejaulere "Ich befürchte bei den dauernden Rythmuswechseln..." Schon mal Strawinsky gespielt? Die sakrischen Printemps zum Beispiel? Beste Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 19.02.2006 |
Naja,
ob ich zu Dream Theater etwas aufgespritetes brauche, weiß ich nicht. Schaf, klar ist DT nicht gerade leichte Kost. Aber gerade das finde ich so spannend und faszinierend... wie man sich derartige Musik a) ausdenken und b) merken kann und c) spielen kann, ohne sich alle Sehnen zu reißen... Meine Drums-Fähigkeiten gingen leider über AC/DC nie hinaus... Und den Vergleich mit Klassik meine ich schon ernst, Schaf, ohne dass ich da jetzt fachmännisch groß argumentieren kann. Rythmus- und Tempiwechsel sind da nur ein kleiner Teil; die Jungs haben auch Sachen geschrieben, die wie Symphonien (oder Opern oder was weiß ich) aufgebaut sind - Change of Seasons z.B. - großes Kino! "trinkt fleißig französische Süßweine zu dem Gejaulere" - Marigaux, ... ach nee, dazu sag ich nix Beleidigte Grüße Monti |
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![]() Mitglied seit 22.07.2004 |
Metropolis Part One!!!
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![]() Mitglied seit 19.02.2006 |
Au ja, lange nicht mehr gehört.
Der Assi, der am 14. durch die Weinstraße gerumpelt kommt, mit lautem Metal bei offenen Fenstern, das bin dann ich Nur so als Vorwarnung... Designer-Hemd und Sonnenbrille liegen auch schon bereit Grüße Monti |
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![]() Mitglied seit 06.06.2002 |
Na, mal schaun ... da werd ich dem Schaf schon das passende Hemdchen rauslegen
Gruß Tin _____________________________________________________________ "Grillen ist Volkssport. Da stehen traurige fettbäuchige Männer vor dem Grill, und hinterher furzen sie tagelang wie die Klingonen." (Hagen Rether) |
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![]() Mitglied seit 30.05.2005 |
Und wer mit uns mitfährt (in unserem ökogrünen Vierliter Auto
Viele Grüße Lars Villa Riesling |
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![]() Mitglied seit 26.01.2008 |
Hallo zusammen,
geht doch, immer muss man erst meckern... Montsant, hast ja Recht, zuviel Klassik in letzter Zeit. Aber auch eine nicht-klassische Neuanschaffung gab es, nämlich die LP "Baby scratch my back" von Slim Harpo, mit Aufnahmen aus den frühen 60ern, darunter dem herzzereissenden "Rainin' in my heart", mit dem er es recht weit in die Charts schaffte. Eigentlich hiess der Mann James Moore, er stammte aus Louisiana und lebte sein kurzes Leben von 1924 bis 1970. Irre finde ich sein "Got Love if you want it" von 1957, das hat fast etwas von Voodoo. Aber gerade läuft nun doch Beethoven's Kann mir einer der Experten (und Expertinnen natürlich Viele Grüsse Der Ostbelgier |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo Ostbelgier,
Casals ist für mich einer der großartigsten Musiker aller Zeiten; er hat das Cellospiel wirklich neu definiert. Besonders beeindruckend finde ich seine Interpretation von Beethovens Cellosonate op.69 (für mich ohnehin eines der schönsten Werke Beethovens). Habe ich auf Vinyl, kann ich dir leihen, mußt mich nur daran erinnern! Viele Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 26.01.2008 |
Hallo Marigaux,
au ja, mache ich gerne. Aber erst, wenn Deine anderen Scheiben richtig gewaschen Viele Grüsse Ostbelgier |
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![]() Mitglied seit 21.04.2007 |
Hi,
na dann will ich auch mal was vermelden. Mich hätte jetzt Avantasia ("The Metal Opera") gejuckt, nach obigen Klassik-Metal-Vergleichen. Aber der Wein passt wohl kaum dazu (obwohl, vom Alkohol her ist's ja schon eher Heavy Deswegen: "Time Out" vom Dave Brubeck Quartet und dazu der "Sur" von Bodegas Inurrieta, hier wohl schon oft genug beschrieben. Zum Glück ist der Wein geradliniger als die Musik, aber Jazz und rot geht für mich fast immer. |
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![]() Mitglied seit 22.07.2004 |
Na, da sind die Altvorderen mal wieder unterwegs, was? Weil Vinyl klingt natürlich viel wärmer mit dem Röhrenverstärker, dieses neumodische Zeug klingt genauso blechern und lieblos wie die Reinzuchtaufnahmen, die im Keller nachbereitet wurden!
Fortschritt is Scheiße, stimmt ja schon, seh ich auch ein. Und Rostropowitsch is ja auch nur der vorgezogene Netrebko der Celloszene; Casals und Callas und Furtwängler bleiben eben sakrosankt bis in alle Ewigkeit, halleluja. Und Kaiser Wilhelm hat das beste deutsche Weingesetz auf den Weg gebracht. Amen. Mannmannmann... Stephan |
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![]() Mitglied seit 16.09.2004 |
Die Begriff "Reinzuchtaufnahmen" gefällt mir ja irgendwie besonders
Viele Grüße Matthias _____________________________________________________________ "Things that try to look like things often do look more like things than things. Well-known fact." |
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![]() Mitglied seit 22.07.2004 |
Ach, den Wein dazu hab ich vergessen: Met halbtrocken mit Terassenthymian - damit man das falsche Terroir nich so schmeckt...
Gruß, Stephan |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Manno, Schaf und Matthias, ihr seid wirklich do....
Meine Vinylscheiben gammeln schon seit Jahren im Schrank herum, weil der Plattenspieler nicht funktioniert. Ich bin überhaupt kein Hifi-Freak; der Sound von Musikkonserven ist mir relativ wurscht, weshalb ich auch mir einer Billigstanlage von Aldi auskomme. Wenns anders wäre, würde ich allerdings meinen Plattenspieler reparieren (lassen,) denn Vinyl klingt in der Tat besser als das digitale Gelump. "Casals und Callas und Furtwängler bleiben eben sakrosankt bis in alle Ewigkeit, halleluja." Sakrosankt hin oder her, aber diese drei haben halt musikalisch deutlich mehr losgemacht als die heutzutage von der Musikindustrie gespushten Technikperfektionisten. Wer Ohren hat zu hören, der höre! Und insofern ist der Vergleich mit den Reinzuchthefen dann durchaus wieder treffend..... Konservative Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 22.07.2004 |
Nicht, dass hier ein falscher Eindruck entstünde:
Natürlich war Furtwängler grandios (ich frag mich nur, warum die Grammophon die Schellack-Recordings meinte, neu mastern zu müssen, wenn damals doch alles irgendwie besser klang...), dass die Callas wahrscheinlich die beste war, dürften auch nur wenige in Frage stellen, und zu Casals muss ich als Cellist wohl kaum was sagen. Was mir nur auf die Nerven geht ist dieses "Damals war alles besser, heute ist nur noch Kommerz"-Genöle. "Wer Ohren hat zu hören, der höre!" - die alten Sachen klingen Und ist es schlimm, wenn die Netrebko sich moderner Technik bedient, um den von ihr ausgesuchten Stil besser wiedergeben zu können? Oder ein Glenn Gould einmal einschläft bei Bach und ein anderes durchgeht? Oder Rostropowitsch die Anschläge härter setzt bei Haydn als Casals? Marigaux, Du machst es Dir zu einfach. Sei doch froh um die Vielfalt, aus der Du wählen kannst! Dieser gelegentliche (naja...) Dogmatismus, der stört gewaltig. Trink 76er Prüm oder 05er Pavie, Müller oder Weil, Walch oder Moser - nur nimms doch alles nicht so axiomatisch. Zu Deinem Hör-Spiel würde mir eher einfallen: Wer Beine hat, der laufe, anstatt sie sich in den Bauch zu stehen. Wenn Du wüsstest, was Dir alles entgeht... Gruß, Stephan |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Leibes Schaf,
könnte es denn sein, daß du mir den "Dogmatismus" teilweise in den Mund legst? Nein, es ist nicht schlimm, daß die Netrebko die heutigen aufnahmetechnischen Möglichkeiten nutzt, aber diese Möglichkeiten ändern leider nichts daran, daß sie von der stimmlichen Ausdruckskraft einer Callas um Längen entfernt bleibt. Und problemtisch ist darüber hinaus, daß die meisten Musikkonserven heutzutage im Studio solange zusammengebastelt werden, bis auch das letzte Stäubchen der technischen Unvollkommenheit beseitigt ist. Dadurch geht einfach enorm viel Spontaneität und musiklischer Fluß verloren - nicht von ungefähr handelt es sich bei den meisten der faszinierenden Furtwängler-Aufnahmen und Livemitschnitte! Glaub mir, ich weiß, wovon ich rede, denn ich habe selber schon bei Studioaufnahmen mitgewirkt. Und mir geht es nicht um eine banale "Früher war alles besser"-Philosophie, sondern einfach nur um das Bewußsein dafür, daß ein Fortschritt auf der einen Seite oft mit einem Rückschritt auf der anderen erkauft wird - und daß man vielleicht überlegen muß, wie sich dieser Rückschritt vermeiden läßt, ohne auf die Vorteile des Fortschritts komplett verzichten zu müssen. So, jetzt muß ich erst mal einen Schüler abferkeln! Viele Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
"um Livemitschnitte" sollte es latürnich heißen.
So, ich quassele jetzt noch etwas weiter über "Fortschritt": Dessen Erungenschaften haben leider die Eigenheit, sich schnell zu verselbstständigen und über ein sinnvolles Maß herauszuschießen. Natürlich spricht nichts dagegen, alle heutzutage greifbaren Mittel anzuwenden, um eine möglichst klare, störgereräuschfreie und somit "authentische" Musikaufnahme zu erreichen. Aber es spricht vieles dagegen, ein Stück von fünf Minuten dreißigmal aufzunehmen,, aus diesen dreißig Aufnahmen taktweise Bruchsstücke herauszuschnipseln, über das Ganze noch kräftig Hall zu kleistern udn nachträglich die Dynamik zu verändern. Und beim Wein ist es so ähnlich. Keiner der Winzer, die ich besonders schätze, will im Keller zu Kaiser Wilhelms Zeiten zurück, alle nutzen die technischen Errungenschaften der letzten Jahrzehnte in einem sinnvollen Maße. Da, wo sie den Charakter eines Weines vollständig plattzubügeln und zu verfälschen drohen, verzichten sie aber auf die entsprechenden Einsatzmöglichkeiten der Kellertechnik. Auch ich will in Punkto Wein, Musik (und erst recht nicht in anderen Lebensbereichen) zurück in die Zeiten von Leipzig-Einundleipzig. Aber ich finde, daß man sich imer Gedanken um den rechten Umgang mit dem Fortschritt machen sollte. Schaf, wenn du das Dogmatismus nennst - gut, dann bin ich dogmatisch. Im Übrigen wunderts mich etwas, daß dich meine Denke gerade jetzt wieder so nervt, nur weil ich Casals gelobt und erwähnt habe, daß ich eine Aufnahme von ihm auf Schallplatte besitze. Na gut, es ist schon wieder schwül....und in anderen Punkten verstehen wir uns ja gar nicht schlecht.... Herzliche Grüße Marigaux |
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Seufz... Heilenzack, das Mädel ist grad 35!!! Das ist ja wie 07er mit nem 71er zu vergleichen. Man bist Du stur! Gruß, Stephan |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Nenn mich halt stur, aber glaubs mir: Die Netrebko wird auch mit 50 nicht annähernd so singen, wie die Callas mit 40 gesungen hat (genauso wie ein durchaus schöner 07er Kabinett in 10 Jahren nicht so schmecken wird wie heuer eine 97ger Auslese***). Hier im Aachener Theater wäre sie eine wunderbare erste Kraft, über die man sich freuen würde, aber daß sie von der Musikindustrie als Weltstar aufgebaut wurde, verdankt sie nicht nur ihren stimmlichen Fähigkeiten.
Beste Grüße Marigaux |
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Na und? Ich schau sie mir gern an - wo Frau weinschaf grad nicht da ist erst recht
Gruß, Stephan |
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sing:
früher war alles besser, früher war alles gut da hielten alle noch zusammen, die Bewegung hatte noch Wut früher, hör auf mit früher! ich kann es nicht mehr hör'n damals war auch nicht anders, mich kann das alles nicht stör'n Ich bin noch keine 60 und ich bin auch nicht nah dran und erst dann werde ich erzählen, was früher alles war ... und dazu billiges Dosenbier lg Cantate |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo Schaf,
ich schau sie mir auch gerne an - deutlich lieber als eine alte Scharteke in der Rolle einer jugendlichen Liebhaberin. Gutes Aussehen ist in der Oper zweifellos eine Qualität und beileibe kein Disqualifizierungsmerkmal. Aber das musikalische Format einer Sängerein hat wenig bis nichts mit der Optik zu tun. Man sollte beides nicht miteinander verwechseln. Viele tun das jedoch - unterstützt von den Tonträgerfirmen, die spätestens seit Karamalz auch bei der Klassik einen völlig überzogenen Starkult betreiben, damit die Kasse möglichst laut klingelt. Für die betroffenen Künstler ist das übrigens alles andere als ein Vergnügen, auch wenn sie schließlich Karriere machen und bestens verdienen. Der Preis dafür sind Vorschriften, die ihnen die Musikindistrie bis weit in ihr Privatleben hinein macht. Das Image muß ja schließlich stimmen. Du würdest vom Glauben abfallen, wenn du wüßtest, was ein am Anfang seiner internationalen Laufbahn stehender Dirigent heutzutage alles beachten muß, wenn er seiner lukrativen Plattenverträge nicht verlustig gehen will. Das geht bis in Beziehungsentscheidungen hinein. "....aber ich will einfach nicht kapieren, was daran schlimm sein soll. ..." Schlimm daran ist im musikalischen Bereich, daß (zumindestens im klassischen Bereich) kaum noch Livemitschnitte als CD-Aufnahmen prdoduziert werden. Mal abgesehen davon, daß mich das sterile, hundertmal geschnittene Zeug in vielen Fällen gewaltig anödet, führt es beim Hörer zu einer Veränderung der Maßstäbe: Er ist ein gewisses Maß an technischer Perfektion gewöhnt und erwartet das auch bei Live-Darbietungen. Das wiederum hat eine große Veränderung bei den Interpretationen zur Folge: Der Künstler, der zur Spitze gerechnet werden will, muß sein Augenmerk viel stärker auf die Technik legen und kann viel weniger riskieren (extreme Dynamik z.b. ist oft ein großes Risisko). Die Folge ist eine Flut von technisch hervorragenden, aber stinklangweiligen Konzerten. Und das finde ich in einem gewissen Maße durchaus "schlimm". Beim Wein verhält es sich ähnlich. Einen Riesling von Müllen oder Christoffel Jun. oder J.J.Prüm kann ich in gewissen Kreisen gar nicht aufziehen, ohne das gleich "Böckser!" und "fehlerhaft" gerufen wird. Die Leute sind an solche Weine nicht mehr gewöhnt, da sie mit dem sterilenen, "fehlerlosen" Einheitshefen-/Kaltvergärugsprodukten aus industrieller Fertigung aufwachsen. Die Dinge verlieren nicht an "Reinheit", aber sie verlieren an Individualität, werden immer uniformer. Und das finde ich schade. Beste Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 04.09.2005 |
Ich habe am Wochenende zwei 05er-Dosen-Veltins, nach dem Rasen mähen, genossen wie lang zuvor kein Getränk!
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![]() Mitglied seit 06.06.2002 |
DOSEN
da findet kein Gasaustausch statt, die Dinger sind aus Alu (ok, aus Weißblech), und aus Massenproduktion, und de Inhalt ist auch mit Reinzuchthefe, pfui, pfui, buuuuuuuuuuuuuuuh! Bei uns war's gestern Abend wenigstens ein authentisches, ehrliches Tannenzäpfle Gruß Tin _____________________________________________________________ "Grillen ist Volkssport. Da stehen traurige fettbäuchige Männer vor dem Grill, und hinterher furzen sie tagelang wie die Klingonen." (Hagen Rether) |
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![]() Mitglied seit 26.01.2008 |
Was geht denn hier ab...
Da komme ich von der Arbeit und hier schlägt man sich die Köpfe ein. Ich dachte, hin und wieder die warmen Klangfarben mehr oder minder historischer Aufnahmen zu beschreiben, hätte einen gewissen Reiz, vielleicht auch als etwas Exotisches. Natürlich gibt es auch in Ostbelgien CD-Player, ja sogar Minidiscs sollen dort schon gesichtet worden sein Der Friede sei mit Euch ! Kopfschüttelnde Grüsse Ostbelgier |
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![]() Mitglied seit 26.01.2008 |
Noch was: Ich lasse mich ungern als "Altvorderen" bezeichnen. Was ist denn das für eine Ausdrucksweise ?
@Cantate: Jaja, die GUTEN ALTEN |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo Ostbelgier,
"Was geht denn hier ab... Keine Sorge, nix wirklich Persönliches. Es handelt sich nur um mittlere weltanschauliche Differenzen zwischen mir und dem Weinschaf - besonders ernstnehmen mußt du das nicht. "Aber wenn das hier zum Aufruhr führt, schreibe ich halt im Analogforum... " Ach was! Aufruhr ist erst, wenn wir anfangen, uns gegenseitig als Spontimistkäfer oder Reinzuchtlude zu beschimpfen.... Viele Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 22.07.2004 |
Marigaux hat Recht, Belgier,
alles ganz harmlos. Wenn Du Dich durch die Altvorderen beleidigt fühlst: Entschuldigung. Ansonsten sind das nur Sandkastenspielchen; kleine Jungs brauchen das hin und wieder, sagt Frau weinschaf immer Gruß, Stephan PS @marigaux: zwischen Mistkäfer und Lude besteht aber wohl doch noch ein kleiner Beleidigungsunterschied, oder? Mal wieder typisch... |
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![]() Mitglied seit 19.02.2006 |
Jungs und Mädels,
der Thread heißt doch 'Wein und Musik' und nicht 'Sponti-Riesling und Klassik auf Vinyl', rischtisch? Dann isses für mich schon ein wenig schade, wenn Äußerungen wie "Aber ja doch, trinkt fleißig französische Süßweine zu dem Gejaulere" kommen. Ich bin ja umgekehrt auch still, wenn ich keinen Blassen von irgendwelchen Oboen und Kantaten habe Es gibt auch 'in unserer Zeit' Musiker, die richtig was aufm Kasten haben. Das kann man dann deutlich hören, wenn sie live auftreten; da trennt sich dann die Spreu (Morten Harket von A-HA ist so ein Beispiel, selten einen schlimmeren Sänger live gehört!) vom Weizen (Kennt jemand Geoff Tate?). Und wenn ich im Studio produzierte CDs oder mp3s aufm Kopfhörer höre, bin ich schon manchmal echt beglückt, was da an Sounds so möglich ist. Glaubt ihr denn allen Ernstes, die ganzen 'alten' Musiker, Sänger(innen), geschweige denn die (verrückten) Komponisten hätte die sich bietenden Möglichkeiten in Studios nicht genutzt? Da hätte ein Beethoven sicher auch E-Gitarren und Marshall-Amps und ein ordentliches TAMA-Schlagzeug aufgestellt. Und knister- und knatterfrei 'mit rechts und links' digital auf CD genagelt! Grüße Monti (von mir aus Reinzuchtlude. Manchmal |
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![]() Mitglied seit 28.11.2007 |
"Allegro, an tschechischen Wein habe ich mich noch nicht herangetraut. Kürzlich hatte ich einige Flaschen eines moldawischen Herstellers für sehr wenig Geld an Land gezogen, und das war durch die Bank gruselig bis sehr gruselig.
Viele Grüsse Der Ostbelgier" Hallo Ostbelgier, kürzlich habe ich in tschechischen Lokalen "Hausweine" probiert und war angetan. Tropfen solcher Kategorie sind ja häufig eine Enttäuschung. Diese verfügten über Gehalt und Würze. Interessant auch ein 2005er Welschriesling von Mikrosvin. Anfangs aufdringlich blumig, dann immer feiner. Diese meine ersten Erlebnisse mit tschechischen Weinen inspirierten mich, künftig auf sie zu achten. Gruß, Ckle |
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![]() Mitglied seit 19.09.2007 |
war nicht Beethoven der erste, der die damals völlig neue und revolutionäre Erfindung *Metronom* bzw MM-Angaben (nicht der Sekt !
insofern liegt deine Vermutung, Monti, tatsächlich nahe, dass besagter Herr modischen Neuerungen zumindest nicht abgeneigt war...... bei Musik gehts oft so, dass die einfachsten Sachen beim Publikum am besten ankommen mit *standing ovations* und *da capo*-Rufen und die Dinger, für die man sich wirklich wochen- oder gar monatelang gequält hat, werden mit einem Nicken zur Kenntnis genommen..... isso - leider lg Cantate |
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![]() Mitglied seit 22.07.2004 |
Cantate,
sach ich doch immer! Bach eben, simplizistisches Gedudel, klingt immer gleich und passt perfekt zum immer gleich schmeckenden Dosenprosecco Wissenschaftlich, Stephan |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo,
"der Thread heißt doch 'Wein und Musik' und nicht 'Sponti-Riesling und Klassik auf Vinyl', rischtisch? " Ja zum Geier, Monti, ich habe doch nicht angefangen! Hab nur geschrieben, daß ich ein bestimmtes Stück auf Platte besitze, und dann ging ein gewisses Schaf gleich wieder daran, mir meine Dogmatik um die Ohren zu hauen. "Dann isses für mich schon ein wenig schade, wenn Äußerungen wie "Aber ja doch, trinkt fleißig französische Süßweine zu dem Gejaulere" kommen. " Mich darf man immer ärgern Monti, jetzt vertragen wir uns wieder! Bitte! "war nicht Beethoven der erste, der die damals völlig neue und revolutionäre Erfindung *Metronom* bzw MM-Angaben (nicht der Sekt ! Ja, Cantate, Beethoven hat seine Werke zum Teil mit Metronomangaben versehen (als einer der ersten, ob als "der erste", weiß ich nicht genau). Und ist außer dem seit dunnemals währenden und bis heute ungeklärten Streit, wie diese Angaben denn nun zu verstehen sind, etwas Vernünftiges dabei herausgekommen? Meines Wissens nicht! Beste Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 04.09.2005 |
Oooch! Du armer! Die ganze böse Welt da draußen hat sich gegen dich verschworen. Ich halte zu dir und werde die Zweifler ins Jenseits befördern. Wo ist meine Rüstung? |
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![]() Mitglied seit 19.02.2006 |
>> Monti, jetzt vertragen wir uns wieder! Bitte! <<
Aber immer doch! Beim Begriff 'Gejaulere' bin ich halt ein wenig empflindlich; insbesondere wenn er von jemandem kommt, der keine Ahnung hat und - sorry - Dir unterstelle ich jetzt einfach mal 'keine Ahnung' von Hard Rock und Heavy Metal In Musik war ich immer schlecht. Mein 'schönstes' Erlebnis im Musikunterricht war eine Stunde mit einem jungen Refrendar, der ganz stolz drauf war, viele Instrumente zu beherrschen. Er musste uns auch unbedingt gleich ´ne ganze Latte davon vorführen - was darin endete, dass etliche Schüler (ich natürlich mit dabei Grüße Monti |
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![]() Mitglied seit 26.01.2008 |
@ Monti: Sadist
@ Weinschaf: Kapiert & akzeptiert Auch wenn auf dem guten alten Aber im Ernst: Wer mich kennt, weiss, dass ich mich im Laufe der Zeit mit Motörhead, Black Sabbath, US-Blues der 30er, Schlagern der 60er, The Cure, den Dead Kennedys, Tuxedomoon, Velvet Underground, den 13th Floor Elevetors usw usf und eben auch mit Bach, Casals und Beethoven auseinandergesetzt habe und auseinandersetze. Deshalb mal 'ne andere Frage: Könntet Ihr je 5 Flaschen Wein und 5 LP's (na gut, auch CD's) auf die berühmte einsame Insel mitnehmen, welche wären das ??? Viele Grüsse Ostbelgier |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Halo Ostbelgier,
ich komme gerade aus Düren von einer kurzen, angenehmen Probe, Gespielt wurde eine Messe, die als Gemeinschaftsprojekt der beiden französischen Spätromantiker Messager und Fauré entstanden ist, nette, farbige, manchmal etwas schmalzige Musik, ín der man sich als einer von drei Bläsern (Flöte, Oboe, Klarinette) schön profilieren kann, ohne auf technische Schiwerigkeiten zu stoßen. Der Kantor war nett, die Kirche warm - manchmal kann der Job richtig viel Freude machen! Im Glas liegt jetzt die 02er Lorenzhöfer Spätlese von der Karlsmühle, ein fruchtbetonter, recht süßer, aber trotzdem ruwerwürziger und damit sehr schöner Wein, der mit Orangen- und feinen Kräuternoten zum beständigen Nippen einlädt (allzuviel darf ich aber heute abend nicht süppeln, da morgen vor der Dürener Aufführung noch ein Festgottesdienst mit 2 Bachkantaten zur Pensionierung des obersten Kirchenmusikheinis der Aachener Ketzer ansteht). Zu deiner Frage melde ich mich gleich noch mal, nachdem ich mir eine CD aufgelegt habe. Beste Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
So, jetzt zur berühmten Inselfrage, die man ja immer nur mit spontanen Einfällen beantworten kann (morgen würde die Liste wahrscheinlich ganz anders aussehen):
- v. Schubert Maximin Grünhäuser Abtsberg Kabinett 1998 - Kajo Christoffel Wehlener Sonnenuhr Auslese***** 76 (oder doch Treppchen 75?) - Martin Müllen Kröver Paradies Auslese 1992 - Stodden Spätburgunder Recher Herrenberg Auslese trocken "JS`*** 98 - Latour 67 - J.S. Bach, Kantaten BWV 21 ("Ich hatte viel Bekümmernis") und BWV 56 ("Ich will den Kreuzsrab gerne tragen") in der Interpretation von Karl Richter/Dietrich Fischer-Dieskau - Richard Wagner, Siegfried-Idyll, Morgendämmerung und Rheinfahrt, Trauermarsch und Lohengrin-Vorspiel mit den Wiener Philharmonikern unter Furtwängler - Hans Pfitzner, Sinfonie C-Dur op 46 und drei Vorspiele zu "Palestrina", ebenfalls mit den Wienern unter Furtwängler - Beethoven, Klaviersonaten op. 109 und 110 mit Wilhelm Kempf - Schubert, "Die Winterreise" mit Dietrich Fischer-Dieskau und Gerald Moore Streicherkammermusik fehlt jetzt leider völlig, fünf Platten/CDs reichen halt hinten und vorne nicht... Beste Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
@ Ostbelgier,
CDs ist leicht 1. meine neu entdeckte Lieblings-Aufnahme von Vivaldis Quattro Staggioni 2. die CD mit Giulianis Gitarrenkonzert u. Schuberts Arpeggione (Gitarrenversion) 3. Telemanns Oboen-Konzerte 4. Mozarts Hornkonzerte 5. Mozarts Klarinettenkonzert Wein: da sind bei mir natürlich keine richtig "guten" dabei - ganz einfach, weil ich die noch nicht kenne 1. mein Lieblings-Viognier von MandraRossa, Sizilien 2. Fontanilles, Domaine des 2 Anes, Corbieres (auch schon hier im CK vorgestellt) 3. Lacryma Christi del Vesuvio (Piedirosso und Aglianico), Casetario, Kampanien 4. Shiraz Tadpole, Gemtree, McLaren,Vale, Australien (aus der *Weinschule) 5. Cabernet Sauvignon Killerman´s Run, Kilikanoon, South Australia (ebenfalls aus der *Weinschule) Liebe Grüße - Allegro Guter Wein ist Poesie in Flaschen - Robert Louis Stevenson |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo Allegro,
kein einziger deutscher Wein ? Mozarts Klarinettenkonzert ist zweifelsohne ganz große Musik. Und die Telemannschen Oboen Vivaldis Jahreszeiten sind dagegen nicht so mein Fall. Von Vivaldi gibts für meinen persönlichen Geschmack Besseres, z.b. diverse Oboen Und wenn schon Gitarre, dann das Rodrigo-Konzert mit dem schönen Engelhornsolo Herzliche Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
"Hallo Allegro, kein einziger deutscher Wein ?"
NOCH nicht, Marigaux - das könnte in ein paar Wochen aber schon wieder ganz anders aussehen Ich habe doch noch fast keine probiert - und meine aktuelle Bestellung mit den nächsten Testflaschen in Form von MOSEL-Rieslingen Vivaldis Oboen- und Fagottkonzerte kenne ich leider noch nicht ... dafür habe ich eine geniale Einspielung der Jahreszeiten mit einem Barock-Orchester, bei dem man auf einmal Sachen hört, die man noch nie gehört hat ... Rodrigo ist natürlich auch schön - welches Konzert meist Du ? Besonders gut gefällt mir von ihm die "Fantasia para un gentilhombre" ... Liebe Grüße - Allegro Guter Wein ist Poesie in Flaschen - Robert Louis Stevenson |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo Allegro,
"Gentilhombre" ist auch schön, aber ich meine das Concierto de Aranjuez. Im langsamen Satz schlägt die große Stunde des Englischhorns (vor zwe Jahren hatte ich mal das etwas stressige Vergnügen, diese Stimme bei einer Aufführung zu spielen), und jenes "Nebeninstrument" der Oboisten hat es mir mit seinem weichen, elegischen Klang besonders angetan. Laut Wikipedia ist dieses Englischhornthema der Saeta, dem Klagegesang während der alljährlichen andalusischen Prozession in der Karwoche, nachempfunden. Wie auch immer - es ist eine Melodie, die zu Recht ziemlich große Popularität erlangt hat. Dazu paßt natürlich kein restsüßer Moselriesling Herzliche Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 19.09.2007 |
hm, das is wirklich eine schwierige Frage...komt ja drauf an, wo (in welchem Klimagebiet) die Insel liegt und für wie lang ich dort bleiben soll
Musik: - Brandenburgisches v. Bach - Lieder über die 12 Monate von Fanny Hensel (weiß nicht, obs davon ne Aufnahme gibt, hab ich auf nem Konzert gehört) - weißes Album v. Beatles - ernst ist das Leben-heiter ist die Kunst v. Normahl - noch irgendwas bombast-rockiges a la Queen oder so.... Weine (da sind ein paar *virtuelle* dabei, die es nicht mehr gibt): - *alte Reben* Erbacher Hohenrain von Lebert - Rüdesheimer Berg Rottland 06 von Weingut George (nicht den 07 er) - trockener Riesling *S* von Lamm-Jung (den von vor paar Jahren, ist inzwischen ausgetrunken, der aktuelle ist ein milder, den mag ich nicht) - *alte Reben* Gondorfer Gäns von Lubentiushof ( hab ich mal probiert, war restlos begeistert, war mir zu teuer zum kaufen, aber für diesen Fall..... - die Eiswein-Auslese von Lamm-Jung (auch schon ausverkauft, nur für die Erinnerung) lg Cantate |
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![]() Mitglied seit 19.02.2006 |
Hallo Ostbelgier,
das sind mir ja die liebsten Fragestellungen – die 5 Lieblings- ... für die einsame Insel... Na dann wollen wir mal (Schluss jetzt mit Klassik QUEENSRYCHE – Operation: Mindcrime ... einfach eine der besten Platten aller Zeiten von einer der besten Bands aller Zeiten. Eigentlich sollten von QR noch ein paar mehr Platten dabei sein... JUST JINGER – Here´s to You + JUST JINGER – Bootleg Album ... es ging ja um eine einsame Insel; und auf einer solchen kann ich mir nichts besseres vorstellen als die Musik von Just Jinger (die sich wegen der beknackten Amis neuerdings Just Jinjer schreiben. Zur Info: das ist ´ne Band aus Südafrika, wo sie bekannt sind wie hierzulande Grönemeyer (will sagen: jeder kennt sie). Die machen grandiose Singer-Songwriter-Gitarrenmusik und eigentlich muss von denen ALLES mit auf die Insel. RUSH – Snakes & Arrows live ... von Rush muss auch was mit; und am besten nimmt man da ein Live-Album, weil da richtig viel drauf ist und weil die Jungs live kaum zu toppen sind! Dann wirds eng; nehm ich Dream Theater oder AC/DC, Deep Purple oder Pink Floyd... oder doch was von Beethoven... nun, dann nehm ich zur Abwechslung mal was deutsches; auch Singer-Songwriter; nämlich die neue STOPPOK - Sensationsstrom. Die Liste ist, was Queensryche und Just Jinger angeht, unumstößlich und für immer fest Tirant 2004, Priorat ... war vor kurzem so dermaßen G**L; sowas habbich noch nicht erlebt Les Sorts VV (Masroig) 2006, Montsant ... der 2001er war meine erste große Liebe in Montsant, da kann man stundenlang die Nase reinstecken. Und der 2006er soll auch mal wieder sehr gut sein – ich bin neugierig und würde gerne eine davon einpacken! Pintia 2001 (Toro) ... großes Toro-Kino; hat mich vor (?) Jahren fasziniert und darf als feiner Tempranillo-Vertreter mit. Boekenhoutskloof Syrah (Franschhoek, ZA) ... über den Jahrgang müsste ich mir noch Gedanken machen; der 2001er war spitze. Dazu hört man auf der Insel im Sonnenuntergang "She Knows" von Just Jinger und kann gänzlich ungeniert Rotz und Wasser heulen... Rings Saumagen Riesling 2007 (aus de´ Palz) ... "was, nix deutsches dabei?" Dochdoch, freilich. Aber über den darf ich ja nix... Viel Grüße Montsant |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo Monti,
wenn ich auf der einsamen Insel deinen CDs ausgesetzt wäre, wäre ich vermutlich binnen kürzester Frist ein Fall für Amnesty International. Macht Rings nen besseren Saumagen als Koehler-Ruprecht? Viele Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 19.02.2006 |
Hi Marigaux,
soo schlimm sind meine Platten auch wieder nicht; zumindest Just Jinger müsstest selbst Du ohne bleibende Schäden hören können. Wer weiß, vielleicht könnte man Dich ja sogar 'bekehren'??? Zur Saumagen-Frage: Was ich bislang von K-R getrunken habe, hat mich mehr oder weniger ratlos zurückgelassen. Der Stil ist doch sehr speziell. Aber meine Erfahrungen halten sich hier auch noch sehr in Grenzen, deshalb meine Zurückhaltung. Die Rings-Jungs haben einen ganz anderen Stil (offener, fruchtiger); mir persönlich gefällt das besser, zumindest im Augenblick. Mehr dazu in einer Woche, wenn ich die 2007er Rings-Weine nochmal einer ausgiebigen Probe unerzogen habe! Bin auch mal gespannt, was andere Auskenner hier im Forum von Rings halten! Grüße Monti |
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![]() Mitglied seit 22.07.2004 |
Überleg Dir gut, was Du jetzt sagst, Monti!
Aber dann wollen wir auch mal mitspielen. Scheiben und analog dazu die Weine: Fürs Bombastische: S&M, San Francisco Symphony & Metallica, grandiose Pop Art Fürs Besinnliche: Haydn Cellokonzert aus 76 mit Rostro und der Academy unter Iona Brown; meine Lieblingseinspielung, noch vor Casals *g* Dazu irgendwas Feines von Leroy, da müsste ich nochmal Matthias fragen, was genau Fürs Loungige: Zentrifugal, Tat oder Wahrheit, DAS nenn ich mal Chill-Music! Hier kommt nur die Grande Cuvée von Krug in Frage! Fürs Fiese: Georg Kreisler, Die bösen Jahre, "Das Mädchen mit den drei blauen Augen" ist ungeschlagen. Eiei, da wirds schwierig... Welcher Wein ist schon subversiv genug für Kreisler, ein 02er Uhlen vielleicht? Und für die dunkleren Tage des Lebens nüsst ich mir noch ne Blues-Compi basteln, es wären aber in jedem Fall John Lee, Bonnie Raitt, Tom Waits, Luther Allison und Buddy Guy dabei. Dazu geht ein 95er Pesquera, weil so schön schwermütig und mit Erinnerungen belegt. Aber noch kann ich ja hier bleiben Stephan |
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![]() Mitglied seit 10.06.2008 |
Hier is etwas über Wein und Fotographie...
http://www.wineterroirs.com/ |
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
Ostbelgier - wo steckst Du ?
Erst so weltbewegende Fragen stellen und dann nix mehr dazu sagen Liebe Grüße - Allegro Guter Wein ist Poesie in Flaschen - Robert Louis Stevenson |
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![]() Mitglied seit 26.01.2008 |
Hallo Allegro,
nun, der Ostbelgier ertrinkt in Hitze und Arbeit. Den Sonntag habe ich damit verbracht, die Liquiditätsplanung eines Existenzgründers dahingehend auszutüfteln, dass sie "banktauglich" wird. Nicht wirklich lustig, aber der Freiberufler von Heute lehnt meist keine Aufträge ab, und das Geschäft läuft zur Zeit recht gut. Es kommen wieder bessere Zeiten zum Schreiben in Weinforen, versprochen Nun gut, hier ist meine Liste. Musik: The Velvet Underground & Nico, 1966, die Platte meines Lebens, die Einzige, die ich als LP UND CD besitze. Johnny Cash: Live in Folsom Prison & San Quentin (und viele andere Cash-Platten mehr) Nuggets: Original Artifacts from the first Psychedelic Area, 4 CD Box von Rhino. Bach: Brandenburgische Konzerte, Hanancourt, 1964 Die Casals- CD-Box, zwar ganz neu, aber ein Quell der Freude, bei jedem Hören entdecke ich Neues. 5 sind eigentlich zu wenig...und das gilt auch für den Wein. Staatsweingüter Eltville: Steinberger Beerenauslese Steigwein 1971 Christoffel jun.: Erdener Treppchen Auslese ***** 1975 Marquis de Angerville: Volnay Champans 1995 Chateau Poujeaux 1989 Chateau St. Pierre - St. Julien 1970 Da fehlt so viel Gutes in der Liste, ein Jammer. Das Debüt der Doors, Out of our heads von den Stones und natürlich viel klassisches. Aber bekanntlich kann man ja nicht alles haben. Und wer kennt schon noch Velvet Underground ? Viele Grüsse Ostbelgier |
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
Danke Ostbelgier, dass Du uns trotzdem Deine kostbare Zeit geopfert hast und uns an Deiner Insel-Auswahl teilhaben läßt
Liebe Grüße - Allegro Guter Wein ist Poesie in Flaschen - Robert Louis Stevenson |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo,
ich sitze auch noch bei der Arbeit (draußen auf der Terrasse, da die Nachbarn schon in der Falle liegen). Wer tagsüber immer wieder Weinforumspausen macht, muß abends länger ran....aber an der frischen Luft arbeitet es sich richtig angenehm! Also, wenn ich mit einem von euch nebst seinen CDs auf die Insel mitmüßte, würde meine Wahl fraglos auf Allegro fallen! Traut sich mal jemand, einen Thread "Wein und Musik II" zu eröffnen? Hier brauche ich aufrgrund der Länge inzwischen ewig und drei Tage, bis ich die Seite heruntergescrollt habe! Viele Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
Liebe Grüße - Allegro Guter Wein ist Poesie in Flaschen - Robert Louis Stevenson |
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![]() Mitglied seit 26.01.2008 |
Och menno, weder meine Musik noch meinen Wein...
Ja, das scheint der längste Fred des Weinforums geworden zu sein, beim nächsten sinnvollen Beitrag sollte man vielleicht wirklich eine Fortsetzung installieren. Viele Grüsse Ostbelgier |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Kompromißlösung: Wir lassen deine beiden Überseeweine zu Hause und nehmen dafür einen Riesling und einen Spätburgunder von mir mit.
Mit deinem Südafrikaner oder deinem Australier könnte ich aber zur Not auch leben. Die schmecken mir schon, wenn nix anderes da ist. Aber mit der ganzen hier aufgezählten unklassischen Musik....... für zwei, drei, vier Stunden halte ich das aus, aber relativ bald würde ich dann grüne Pickel bekommen! Sorry, aber so isses nun mal. Mit einer die Arbeit wunderbar unterstützenden Marigaux |
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
Och - ich hätte Deine Weine allesamt auch freiwillig mitgenommen ... so wäre ich vielleicht endlich mal in den Genuß von ein paar tollen Tröpfchen gekommen
Aber mit der Musikauswahl geht´s mir genauso wie Dir ... nur liegt meine Schmerzgrenze leider noch deutlich unter 2 Stunden Liebe Grüße - Allegro ... heute mit einem spritzigen, klaren, funkelnden und unglaublich erfrischenden Kraneberger Nass im Glas Guter Wein ist Poesie in Flaschen - Robert Louis Stevenson |
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![]() Mitglied seit 12.01.2008 |
Grüne Pickel - also das hab ich auch noch nicht gehört
Außerdem stelle ich fest, dass Ihr doch niedrige Schmerzpegel habt - gestern mußte ich mir anderthalb Stunden Weihnachtsmusik anhören, ansonsten macht mein Junior auch mal für drei Stunden Rolf Zuckowski oder im Zweifelsfall "Schnappi, das Krokodil" oder das "singende, springende Kängeruh" an...hmm, könnt Ihr mir da jetzt einen Wein zu empfehlen?? Sollte aber vielleicht schon was Stärkeres sein Gruß Dodo |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo Dodo,
zum "singenden , springenden Känguruh" gehört natürlich eine australische Trinkmarmelade! Da mangelt es in aller Regel dann auch nicht an den entsprechenden Voltzahlen... Wie wärs denn mit dem Kangaroo Ridge? Ist auch gar nicht teuer.... Beste Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 12.01.2008 |
Jetzt mußte ich gerade nachgooglen - bei dem Preis werd ich mißtrauisch
Gruß Dodo |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo Dodo,
von Weinfabriken wie Penfolds halte ich persönlich gpr nix, Bin hin, Grange her, aber mit dieser Meinung werde ich hier wohl wieder des Talibanismus geziehen werden.... Ich gebe auch zu, daß ich noch nie einen Grange getrunken habe. Aber solche Riesengüter (Penfolds produziert 1,5 Millionen Flaschen im Jahr) sind mir generell suspekt. Und die kleineren Weine von Penfolds....naja... Beste Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 14.08.2004 |
"aber mit dieser Meinung werde ich hier wohl wieder des Talibanismus geziehen werden"
Lieber Marigaux! Natürlich bist du schon lange auf der Liste von BND, CIA & Co. Auch ziemlich große Läden, die ebenfalls ziemlich viel Flaschen beschäftigen. Pack schon mal deine Tröte und die drei besten Auslesen ein .... LG Pasta |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo Pasta,
die d´amore und das E-Horn will ich aber auch auf keinen Fall zu Hause lassen....ohjeh, das wird eng mit dem Reisegepäck! "Auch ziemlich große Läden, die ebenfalls ziemlich viel Flaschen beschäftigen." Volltreffer! Im Glas befindet sich gerade der 01er "Saartyr" trocken aus dem Schodener Herrenberg vom Weingut Herrenberg. Dieser Riesling sieht mit seiner bernsteingelben Farbe so aus wie ein 71er aus dem Rheingau, und er riecht auch so ähnlich (mal abgesehen von der deutlichen Botrytisnote, die die 71er in aller Regel nicht haben). Kein schlechter Wein, trotz der Sherrytöne immer noch mineralisch und komplex, aber halt schon verflixt weit entwickelt für einen eigentlich hochkarätigen 01er. Mal schauen, wie sich die restsüßen 05er von Herrenberg über die Zeit halten werden.... Beste Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 12.01.2008 |
Na ja, aber für geschenkt würde ich den nicht von der Tischkante schubsen, suspekt jaa, aber für die Preise kann es doch nicht so schlecht sein (dachte ich zumindest) und von Grange rede ich ja gar nicht, da kann frau ja 2 Paar Schuhe von kaufen
Also, ich hoffe ja immer noch, dass ich einen geschenkt bekomme - bin halt neugierig Gruß Dodo |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo Dodo,
ach so, DU sollst den geschenkt bekommen?! Nee, von der Tischkante schubsen mußt du ihm natürlich nicht! Ich selber freue mich über jeden geschunken gekrochenen Wein jenseits der üblichen Supermarktregalqualitäten - auch wenn es sich um Sachen handelt, die mir zunächst mal fernliegen. Man will ja schließlich seinen Horizont erweiten, und insofern würde ich gerne einen ordentlichen Chianti ( den letzten habe ich vor etwa zehn Jahren selber gekauft) oder einen vernünftigen Neuseeländer geschenkt bekommen. - Zum Herrenberg-Saartyr würde ich jetzt gerne ein paar Takte Wagner hören, aber ich fürchte, das machen die Nachbarn nicht mit. Ein gescheiter Kopfhörer ist leider auch nicht greifbar... Viele Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 12.01.2008 |
Na, natürlich ich - deswegen doch Verhandlung
So einen Kopfhörer könnte man sich übrigen leisten, oder?? Nachbarn kann man sonst auch mal quälen... Und wir haben vor ein paar (na ja, eher so 11 Jahren) so leckeren Chianti in der Toskana getrunken, also da solltest Du wirklich mal jemanden suchen, der Dir einen schenkt. Gruß Dodo |
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![]() Mitglied seit 19.02.2006 |
>>Traut sich mal jemand, einen Thread "Wein und Musik II" zu eröffnen? Hier brauche ich aufrgrund der Länge inzwischen ewig und drei Tage, bis ich die Seite heruntergescrollt habe!<<
Marigaux, kleiner Tipp: über einem jeden Posting rankt eine pastellgüne (oder isses lindgrün?) Leiste, auf welchselbiger ziemlich rechts Symbole zu sehen sind. Hast Du die? Gut. Die Dreiecke mit den Strichen oben oder unten bringen Dich auf einen Schwupps direkt nach ganz oben respektive ganz unten! Ganz praktisch die Dinger; und schonen Dein Maus-Rädchen Zum Thema Musik & Wein: Gestern war in MA ein KISS-Konzert. Und da muss ich Dir wiederum Recht geben, Marigaux, dazu hätte kein Wein gepasst. Mit Bier ging diese laute Bombast-Show sehr gut, Cold Gin wäre auch gegangen. Ein zartes Möselchen wäre sofort aus dem Becher geschwappt Grüße Montsant |
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Henglein
Rama Cremefine


































