die Tricks der Weinmacher
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![]() Mitglied seit 22.07.2004 |
morgen Fernsehen! ARD bringt um 21:45 ein Exclusiv mit dem Titel im Betreff. Wird jetzt für die Freaks nicht die ganz große Lehrstunde, ist aber (ich durfte bei der Produktion ein bisschen zusehen, und das eine oder andere hat man mich sogar gefragt *aufpluster* Gruß, Stephan |
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![]() Mitglied seit 06.06.2002 |
.. und eine etwas ausführlichere Version läuft am 13. November um 22.30 Uhr im SWR Fernsehen sowie am 12. Dezember auf Phoenix, dann um 20.15 Uhr, dann unter dem Titel \"betrifft: Die Tricks der Weinmacher\".
Gruß Tin _____________________________________________________________ Don\'t eat yellow snow where the huskies go. (Zappa) |
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![]() Mitglied seit 24.06.2005 |
hey super...da kann ich ja dann noch was lernen...bin gespannt....
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Aber nicht gleich alles anwenden, gell
best susa ____________________________________________ Die schärfsten Kritiker der Elche waren früher selber welche (F.W. Bernstein) |
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![]() Mitglied seit 06.06.2002 |
*ggg* ich zitiere mal aus dem Werbeflyer ...
\"Coca-Cola-Weine weltweit auf dem Vormarsch\" ... \"Eichen-Chips verdrängen Barrique-Geschmack\" ... \"Aromahefen ersetzen Terroir der Weinberge\" ... \"Flying Winemakers konfektionieren den internationalen Einheitswein\" ... wie das Schaf schon schrieb, für mehr als halbwegs interessierte Laien sicher nicht soooooo überraschend, für den Durchschnittsweinkäufer und -trinker aber sicher aufschlussreich. Bin gespannt! Tin _____________________________________________________________ Don\'t eat yellow snow where the huskies go. (Zappa) |
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![]() Mitglied seit 04.09.2005 |
Ich gespannt auf das \"Ergebnis\" dieser Doku.
Was wird am Ende heraus kommen? Ein \"Freibrief\" oder das \"Anprangern\" für die von Tin erwähnten Methoden. Mit solchen Dokus kann ja wunderbar \"Meinung gemacht\" werden. In einem Trailer habe ich schon einen \"Massen-Wein-Winzer\" gehört, der sagte:\"Wir machen keinen Wein für den Kellermeister sondern für den Kunden!\" |
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Hallo Frank,
was wäre Dir denn lieber - Freibrief oder Anprangern? Ganz ehrlich, ich kann es den Großkellereien nicht verdenken, dass sie die neuen Techniken nutzen - ich muss diese Weine ja nicht kaufen. Und im Zweifelsfall ist mir ein banaler moderner Massenwein im Glas auf ner Party lieber als ein \"handwerklich\" hergestellter, unreifer, fauliger, fehlerhafter Winzerwein ... denn auch die gibt es leider noch immer. Gruß Tin _____________________________________________________________ Don\'t eat yellow snow where the huskies go. (Zappa) |
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![]() Mitglied seit 06.06.2002 |
... und ich denke schon, dass es hier auch um das Aufräumen mit Mythen, Sagen und Legenden geht.
So kennt man jedenfalls den Autor der Doku, Dr. Thomas Leif, der ja wirklich schon tolle Features und Dokumentationen gemacht hat (ich bin bekennender Doku- und Reportagefan Gruß Tin _____________________________________________________________ Don\'t eat yellow snow where the huskies go. (Zappa) |
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![]() Mitglied seit 04.09.2005 |
Ich kann nicht genau sagen was mir lieber wäre.
Auf keinen Fall sollte aber Ende ein Ergebnis stehen, was viele \"handwerklich arbeitende\" Winzer dazu veranlasst in Zukunft \"Industriell zu fertigen\". Wenn es aber schon um das Aufräumen mit Mythen, Sagen und Legenden geht, dann bitte gründlich. Wenn es \"ungründlich\" geschehen sollte, dann bitte zu Gunsten der \"Handwerker\"! Aber wenn Du Leif, bzw. seine Dokus kennst und wenn er ein exzellenter Journalist ist, dann habe ich Hoffnung. |
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![]() Mitglied seit 06.06.2002 |
Naja, kennen ... ich seh sie gerne.
Ich glaube im Übrigen nicht, dass so ein Film irgendjemanden \"verführen\" könnte ... die Versuchung lauert da an ganz anderen Stellen *grins* ... und viele Mittelchen sind ja auch total legal ... Gruß Tin _____________________________________________________________ Don\'t eat yellow snow where the huskies go. (Zappa) |
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![]() Mitglied seit 04.09.2005 |
Ich glaube schon, daß mit einem solchen Filmchen ein Teil des Weges (in welche Richtung auch immer) geebnet werden kann.
Lobbyisten wirken auch bei Landesrundfunkanstalten. |
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![]() Mitglied seit 22.07.2004 |
Ohoh, Frank...
Du begibst Dich grad auf ziiiemlich gefährliches Terräng Gruß, Stephan |
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![]() Mitglied seit 22.02.2005 |
Hallo,
zum Thema \"Freibrief oder anprangern\" : Meiner Meinung nach können die Kellermeister anwenden was sie wollen, nur sollte es auf den Flaschen angegeben sein. Also wenn ein Weingesetz es zulässt solche Methoden anzuwenden, dann muss auch eine Deklaration verpflichtend sein. Ich glaube nämlich nicht, dass nur \"Biligweinproduzenten\" diese Methoden anwenden werden wenn es zu einem besseren Ergebnis führen kann. Auch die kleinen Weingüter müssen jedes Jahr eine gute Qualität bringen, und wenn ein Jahrgang mal nicht so toll ausfällt dann könnte man ja mal in seinen kleinen \"weinbaukasten\" schauen, was da so geht. Dasselbe gilt wohl auch für Weingüter, die jedes Jahr auf ihre Parker, Johnson und sonstwelche Bewertungen angewiesen sind um entsprechende Preise am Markt zu erzielen. Ich weiss die Deklarationspflicht ist hier im Forum schon öfters besprochen worden und wurde auch immer wieder als \"Konsumenten-Verunsicherer\" verteufelt. Aber auf lange Sicht wird ein \"transparenter\" Wein das Verbraucher Vertrauen eher erhalten anstatt es zu schädigen. Heute Abend werd ich mir zum Beitrag eine Flasche: Balthasar Ress Schloss Reichartshausen Rheingau Riesling kabinett 2003 gönnen und schauen was da so kommt. Ehrlich gesagt bin ich auf den Wein mehr gespannt als auf den Beitrag. LG Handlexikon |
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![]() Mitglied seit 24.01.2006 |
Eine Meldung dazu:
\"Deutsche Winzer mischen dem Wein einem ARD-Bericht zufolge vielfach unzulässige Stoffe bei. Wie der Südwestrundfunk am Dienstag vorab in Mainz berichtete, wurden in Rheinland-Pfalz bei der Kontrolle von 5.533 Weinen im vergangenen Jahr insgesamt 1.050 Produkte beanstandet. Die häufigsten Verstöße gegen das Weingesetz seien die Beimischung von Glyzerin oder Zucker, der Einsatz von Aromastoffen, Farbstoffen sowie Wasser gewesen. Wie der SWR weiter berichtete, will Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer (CSU) analog zum Bier ein Reinheitsgebot für Wein einführen. Für dieses Ziel habe Seehofer inzwischen auch die Weinbauverbände gewonnen.\" Gruß, K. |
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![]() Mitglied seit 22.07.2004 |
Kleiner Beitrag von Herrn Scheuermann hierzu:
www.best-of-wine.com/weinreporter.htm?id=641 Und das, was er da zum Reinheitsgebot schreibt, ist zwar in seiner Argumentation etwas bei den Haaren und so, aber hinsichtlich des \"populistischen Geschwätzes\" könnte ich nicht mehr seiner Meinung sein. Seehofer als glühender Verfechter von Verbraucheraufklärung - mir fällt kein Vergleich ein, der absurd genug wäre Gruß, Stephan |
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![]() Mitglied seit 04.09.2005 |
@ Stephan
Vielen Dank für die Warnung! Bei meiner pauschalen Vermutung, daß es wohl \"schwarze Schafe\" unter den Winzern/Weinmachern gibt, ist es wie mit dem Sonnenaufgang. Ich war heute Morgen nicht Zeuge wie die Sonne aufgegangen ist, trotzdem bin ich mir sicher sie ist aufgegangen. Auch wenn ich den Beweis für heute nicht erbringen kann, bleibe ich stur genug es weiter zu behaupten! @Handlexikon Die Idee alles was mit dem Wein gemacht wurde, auf dem Etikett anzugeben gefällt mir. Wenn das getan wird, dann aber bitte verständlich. Aber hier kam schon einmal der Einwand das dies zu aufwendig sei. Zu viel, zu grenzenlos. @Kavalierspitz Ich vermute auch bei dem \"Weinreinheitsgebot\" wird dann eher die Möglichkeit geschaffen nichts Wesentliches zu erläutern. Dafür allerdings gibt\'s dann ein schönes Siegel. Seehofer ist der Lebensmittelindustrie wohl näher als dem Verbraucher. |
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![]() Mitglied seit 22.02.2005 |
Ja mit dem Weinreinheitsgebot wird es dann so wie mit den Wintereifen :
Der Winzer muss sich an \"geeignete Herstellungsverfahren\" halten. LG Handlexikon |
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![]() Mitglied seit 24.06.2005 |
wollt ihr den wirklich den verwendetetn Hefestamm auf dem Etikett sehen???ohne wirklich dann auch sicher sein zu können, das der Hefestamm sich bei der Vergärung auch als dominant erwiesen hat?......oder ob der Wein ganz einfach zur Vorklärung ne Sedimentation oder ne Flotation durchlaufen hat und ob dazu mit Luft oder Stickstoff flotiert wurde und ob jetzt vielleicht noch ne gweisse besonders hochbloomige Flotationsgelatine verwendet wurde, vielleich noch in Verbindung mit ner Kieselsoldossage und ner Depektinisierung mit depidase-freien Enzymen??? und das soll alles auf das Etikett??? Dann noch lieber nen Beipackzettel....und nicht vergessen Arzt und Apotheker fragen.....
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![]() Mitglied seit 22.07.2004 |
danke Arnd! So schön kanns halt nur ein Praktiker ausdrücken
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
... dann doch lieber so nette kleine Zettelchen wie auf den Zigarettenpackungen
best susa ____________________________________________ Die schärfsten Kritiker der Elche waren früher selber welche (F.W. Bernstein) |
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![]() Mitglied seit 24.06.2005 |
au ja und bei dornfelder:
\"Dornfelder führt zu Blauzungenkrankheit\"....lach.... oder: \"Weinhefe gibt Blähbauch\"...oder \"Alkohol tötet Hirnzellen\" |
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![]() Mitglied seit 04.09.2005 |
@mosel_arndi
Gegenfrage: Warum nicht? Natürlich hast Du Recht. Mit einem Info-Overkill ist niemanden gedient. Aber vielleicht gibt es ja eine Möglichkeit wichtige und relevante Dinge zu bestimmen und die dann auf das Etikett zu bringen. Ich rede von Dingen, die Winzer lieber nicht auf dem Etikett sehen wollen. Ich meine nicht die verbotenen Dinge, ich meine die Sachen, von denen die Winzer glauben, sie könnten als Umsatzbremse wirken. |
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![]() Mitglied seit 22.02.2005 |
@Mosel Arndi,
z.B. die Gelantine wäre ja schon mal ganz interessant für einen veganen Wein Konsumenten. Die oben erwähnten Aromahefen und Eichenchips würd ich auch gerne auf der Flasche vermerkt haben. Bei der Deklarierung von Lebensmitteln wird ja auch nicht jeder Produktionsschritt dokumentiert, also ist dein Einwand ja etwas weit hergeholt. Und der Link vom Stephan, zeigt ja das es einen Handlungsbedarf gibt. Jedenfalls bei der Überwachung der Einhaltung der geltenden Vorschriften. Jedesmal wenn hier diese Diskussion auf den Tisch kommt wird es einfach mit Übertreibungen veralbert. Die \"Zigaretten Aufkleber\" für alkoholhaltige Genussmittel stehen ja in Brüssel schon zur Diskussion, aber das hat ja einen anderen durchaus ernstzunehmenden Hintergrund. Naja was solls. LG Handlexikon |
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![]() Mitglied seit 22.07.2004 |
Ach liebes Lexikon,
veganer Wein... Schick mal einen Veganer, ach was sag ich, ein Vegetarier würde schon völlig ausreichen, einen Tag in Weinberg und Keller. Die ganzen Marienkäfer, Wespen, Hornissen, Fruchtfliegen, Raupen, Schnecken die da mit in die Kelter wandern - es bräche ihm oder ihr sicher das Herz! Aber ich sag das lieber nicht zu laut, sonst hat mein Lieblingswinzer bald die Brigaden auf dem Hals... Gruß, Stephan |
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![]() Mitglied seit 22.02.2005 |
Siehst Du Stephan genau das mein ich. Immer alles schön ins lächerliche ziehen.
Immer nach dem Motto : Wir Jungs von der Produktion wissen schon am besten was dem Verbraucher zuzumuten ist und was nicht. LG Handlexikon |
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![]() Mitglied seit 22.07.2004 |
Wieso ins Lächerliche ziehen? Ich bin zwar erwiesener Maßen kein Fachmann fürs Vegane, aber wenn selbst Gelatine schon ein Problem ist, schien mir, dass lebendige Wesen, die von der Presse zerquetscht und eingemaischt werden, doch eher das größere Übel... Oder sind das, weil Krabbelgetier, keine Argumente?
Gruß, Stephan |
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![]() Mitglied seit 21.08.2003 |
Hallo.
Wobei ich persönlich zu bezweifeln wage, daß der durchschnittliche Veganer oder auch extremer eingestellte Vegetarier in einen normalen Weinhandel geht und dort seinen Wein einkauft, auch wenn dieser nach garantiert ökologisch-dynamischen Verfahren hergestellt ist und auf alle technischen Spielereien zur Optimierung des Weines verzichtet wurde. Diese Clientel vertraut sowieso nur dem Eigenanbau bzw. einem Stammgeschäft, welches, und das ist aus meiner Sicht der Hauptpunkt, die gleiche Ideologie vertreten wird. Und da für den Veganer ja jegliche Produkte auf Basis von tierischen Bestandteilen tabu sind, müsste man auch auf folgende Frage eingehen: Wurde bei der Nährbasis, auf der die Hefe herangezogen wurde, ggf. auf Bestandteile zurückgegriffen, die aus Tieren gewonnen wurden? Die Gelantie verbleibt ja meines Wissens nach nicht als Bestandteil im Wein, diejenigen mit praktischer Produktionserfahrung mögen mich hier gerne berichtigen. Die Hefe respektive die Abfallprokukte, sprich Alkohol und auch Teile der Hefe selbst schon. Ergo hat man Bestandteile aus tierischer Herkunft im Wein und somit ist dieser de facto nicht veganergeeignet. Aus meiner Sicht stellt der Einsatz von Gelantie ein Produktionsverfahren und nicht einen Bestandteil des Endproduktes dar und wäre somit nicht deklarierungspflichtig. Wenn man die Verwendung von Gelantie also aufführen will, aus welchen Gründen auch immer, müsste man, und da möchte ich unserem Moselaner zustimmen, auch alle weiteren verwendeten Ausbautechniken, die bei der Produktion des entsprechenden Weines angewandt wurden, aufführen. Es könnte ja jemanden geben, der sich nicht aufgrund gesundheitlicher sondern ideologischer Beweggründe an etwas stoßen könnte, also wäre auch hier eine Nichtinformation wieder ein Mangel in der Verbraucherinformation. Dies könnte man jetzt natürlich weidlich weiterspinnen. Was mich an diesen Diskussionen zum Thema Deklarationsfrist häufig stört ist die Scheinheiligkeit, mit der solche Erlasse auf den Weg gebracht werden. Auf der einen Seite werden Zigarettenproduzenten gezwungen, ihre Schachteln mit Warnhinweisen zu versehen, daß Rauchen böse ist. Die zulässigen Beimengungen für Aromate und ähnliche Inhaltsstoffe, die schon länger als krebs- und suchtfördernde Stoffe verdächtig bzw. bekannt sind, liegen aber immer noch weit über dem für den Organismus verarbeitbaren Niveau. Dank einer gut funktionierenden Lobby hat es die Zigarettenindustrie, trotz einiger herber Rückschläge, bisher vermeiden können, daß diese Grenzwerte auf dem Gesetzesweg rapide begrenzt wurden. Das gleiche gilt auch für Schlachtvieh, das zwar mittlerweile mit entsprechenden Ruhephasen und Unterbringung in speziellen Boxen zwischen Transport und Schlachtung behandelt werden muß - daß im Gegenzug aber findige Großmetzgereien und Viehhändler diesen Tieren dann so weit wie möglich zur Gewinnoptimierung Wasser und Futter vorenthalten, um ein optimales Schlachtgewicht zu erreichen, das steht dann wieder auf einem anderen Blatt und ist dem normalen Verbraucher so auch nicht bewußt. Alle Maßnahmen, die Produktion eines Lebensmittel bzw. Nahrungsmittel für den Verbraucher transparent zu machen, sind aus meiner Sicht absolut begrüßenswert. Allerdings wird ein vernünftiger Modus operandi immer an der Gewinnorientierung und der Ideologie der bei der Entscheidungsfindung Beteiligten scheitern. Dies mag zwar schade sein, stellt aber aus meiner Sicht die Realität dar. |
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![]() Mitglied seit 22.02.2005 |
Hallo,
jetzt bin ich doch um einiges entspannter und seh es mal mit den Augen von Rolland. \"Der Markt wird es richten\" Nur würd mich noch mal interessieren wie das ganze da im Bordeaux gehandhabt wird, ist da alles erlaubt ? Wird da auch bei Margaux mit Chips gearbeitet? Oder wie war da die Aussage von Hern Aldinger zu deuten. Naja der Ress war im übrigen etwas laff , In der Nase eher unauffällig und dann etwas Ananas und etwas Birne aber im ganzen eher schwach.Ich glaub den hätte man besser letztes Jahr trinken sollen. soviel zu VDP Weingütern. LG Handlexikon |
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![]() Mitglied seit 22.02.2005 |
@Jambala
die Tatsache, daß man nicht alle Maßnahmen für den Verbraucher Transparent machen kann, sollte einen aber nicht davon abhalten sich für die Deklaration einiger Maßnahmen einzusetzen. LG Handlexikon |
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![]() Mitglied seit 04.09.2005 |
Die Doku war nun also doch einseitig.
Sogar plump und einseitig. Der VdP wurde zur einzigen Qualitätsinstanz erhoben. Gleichzeitig wurden aber auch die Teile des VdPs, die z.B. Holzchips einsetzen, in einer etwas dunkleren Ecke stehen gelassen. Vielleicht wird ja in der 45 Minuten-Version dieser Doku etwas feiner differenziert. Aber wenn schon einseitig, dann ist\'s mir so lieber wie anders herum. Der \"Industrie-Wein\" ist schon eindeutig schlechter als der \"Winzer-Wein\" weggekommen. Die \"Aldi-Fraktion\" wird nicht viele Argumente aus dieser Doku ziehen können. Oder wollte ich das alles nur so sehen? |
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![]() Mitglied seit 24.06.2005 |
Die eichenchips -diskussion find ich immer in ganz nettes Beispiel...nichts das Verwenden der Chips an sich ist verwerflich, damit kann man nämlich ganz passable Ergebnisse erreichen...sondern viel eher das man versucht einen Barriquewein vorzugaukeln...Wenn man chips verwendet kann mans auch draufschreiben , aber wenn barrique draufsteht solls auch drin gelegebn haben...Hier liegt für mich der Beschiss...Chips liefern nachweislich keine wesentlich schlechteren Qualitäten...dazu gibts auch schon namhafte untersuchungen von stattlicher Seite sowie von einigen bekannteren önologen die auch relativ unvoreingenomen sich gewissen viel diskutierten Hefen wittmen...So zum Beispiel die leidige Sontangärungs-Reinzuchthefendiskussion,...beides hat seine Berechtigung....aber die Unterschiede sind meist nur im Einzelfall signifikant und nicht verallgemeinerbar....Fakt ist das gewisse Reinzuchthefen in Kombination mit Ausbaustil und Rebsorte wirklich scheußliche Resultate liefert...aber wenn die Kombination Hefe plus Most passt gibts sicherlich nichts schlechteres....Das die Hefen aus dem QWeinberg...neuerdings unterm Deckmäntelchen Terroir geführt maßgeblich an der Gärung beteiligt sind ist schlichtweg von einigen postuliert worden bisher aber nochniemals nachweisbar gewesen.Bei der Spontigärung zählt zu 99% die Hefeflora im Betriebsgebäude...und die ist nahezu nicht beeinflussbar und kann sich auch während der Jahre ins negative verändern...
so jetzt bin ich mal wieder etwas abgeschweift... Für mich find ich halt auch wichtig was unter Winzer kritisch diskutiert wird und nicht als Werbemittel nach außen verkauft wird...hier gibts schon ziemlich viel Show der großen Namen...und auch ziemlich viel önologischer Unsinn. Das die Weine dieser Winzer brillant sind liegt an viel mehr als der Spontigärung....aber das ist halt zur zeit ein Werbewirksamer Aspekt und deshlab wird er auch überall hervorgezerrt....Ich will nicht wissen wieviele Weine aus Spontangärung verunglücken und nachher beim Brenner oder im Fassweinmarkt auftauchen nur damits der \"Winzer\" sich nicht dafür rechtfertigen muß....Weinmachen ist ab einem gewissen Punkt Gefühlssache wann zu welchem Zeitpunkt was gemacht wird und mit welchen Mitteln..Da gibts dann eben kein Rezept mehr, das ist die eigentlich Kunst...da man die Kunst aber den Kunden greifbar machen will sucht man ne nette Verpackung mit klingenden Namen...Für mich ist diese Kunst und das Gefühl für den Wein der eigentlich Terroir-anteil der den Unterschied macht.... Deshalb müsste eigentlich eher die Forderung sein : Winzer hört aufs Bauchgefühl, probiert aus und findet euren Stil... so..genug der hohlen Phrasen, alla gut...trinke ma äene... |
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![]() Mitglied seit 24.06.2005 |
uih...sorry für die Rechtschreibung...bin noch nicht ganz wach....
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![]() Mitglied seit 13.05.2005 |
Guten Morgen,
also ich war von der Doku gestern doch schwer enttäuscht, das ganze war doch seeeehr oberflächlich und nichtssagend. Alles wurde nur kurz gestreift und einseitig dargestellt (nur die Deutschen machen ehrliche Weine) um auch ja alle anderen in einem schlechten Licht darzustellen. Alle anderen - außer uns - machen böse Industrieweine......... War schon etwas sehr lächerlich gestern! vg Morticia |
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![]() Mitglied seit 30.05.2005 |
@MoselArndi
Folgende Regelung ist für Deutschland vorgesehen (Quelle: DLR Rheinland-Pfalz): \"Die Weine, die im Eichenholzfass gereift sind, obliegen einer geschützten Bezeichnung, die wie folgt zu verwenden ist: im Barrique gegoren ; im Barrique ausgebaut ; im Barrique gereift ; im Eichenfass gegoren ; im Eichenfass ausgebaut ; im Eichenfass gereift ; im Fass gegoren ; im Fass ausgebaut ; im Fass gereift Die Verwendung der oben angegebenen Bezeichnungen ist für Wein nicht zugelassen die zwar in Eichenholzfässern gelagert waren, denen aber Holzchips zugesetzt wurden. Ferner wird darauf hingewiesen, das mit folgenden Einschränkung der Verwendungsmöglichkeit durch den Bundesgesetzgeber zu rechnen ist: Die Verwendung von Eichenholzchips in der Bereitung von Prädikatsweinen und Selektion (QbA) soll ausgeschlossen werden\". Was natürlich Sinn macht.... Viele Grüße Lars Villa Riesling |
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![]() Mitglied seit 24.06.2005 |
Wie macht man denn \"im Barrique vergoren\" beim Rotwein??? wie krieg ich denn die Maische wieder raus???? Hab ich da ne Innovation verpasst?
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![]() Mitglied seit 14.05.2004 |
Hallo zusammen,
ich fands ganz interessant - als Außenseiter Die Deklarationsbegehren finde ich im Großen und Ganzen richtig, Handlexikon, aber ... (>>die Tatsache, daß man nicht alle Maßnahmen für den Verbraucher Transparent machen kann, sollte einen aber nicht davon abhalten sich für die Deklaration einiger Maßnahmen einzusetzen.<<) richtig, es ist beim Wein wohl klar, daß man hier nur Dinge angeben kann, die dem Verbraucher auch etwas sagen. Wenn ich an die Zutatenliste auf meiner Shampooflasche denke, bringt das auch nur begrenzt Aufklärung. Zum anderen darf man das Wesentliche nicht übersehen - Wein ist nicht NUR ein Nahrungsmittel! Die Deklarationssucht - übertrieben gesagt - verleitet tendenziell vielleicht dazu, den Wein darauf zu reduzieren. Und sie verleitet dazu, sich vor der eigenen Arbeit zu drücken, schmecken, suchen, irren, Erfahrungen machen, sich Kenntnisse aneignen, zuhören, hinfahren ... etc. pp. Und weils der mosel-arndi so schön gesagt hat .. hebe ich es noch einmal hervor: >>Da gibts dann eben kein Rezept mehr, das ist die eigentlich Kunst...da man die Kunst aber den Kunden greifbar machen will sucht man ne nette Verpackung mit klingenden Namen...Für mich ist diese Kunst und das Gefühl für den Wein der eigentlich Terroir-anteil der den Unterschied macht.... Deshalb müsste eigentlich eher die Forderung sein : Winzer hört aufs Bauchgefühl, probiert aus und findet euren Stil... << Eben, und wo solche \"Kunst\" entsteht, da hilft es nicht, sich über die Inhaltsstoffe über Qualität verständigen zu wollen. Zum (absurden) Vergleich stelle man sich mal den Eingang einer Konzerthalle vor ... unter der angekündigten Mozartsinfonie steht kleingedruckt auf dem Plakat: Sie hören 25 hochfrequente dreigestrichene C\'s (VORSICHT; ES KÖNNTE IHR TROMMELFELL STRAPAZIEREN!), 14 heftige Paukenschläge (VORSICHT; IHR MAGEN KÖNNTE ÜBERLASTET WERDEN) usw. usw. Das ist natürlich übertrieben - noch (beim Rauchen und Lebensmitteln kann mir auch nicht genug auf der Packung stehen, also der grundsätzlich Vorteil von Deklarationen ist unbestritten) Manchmal hat die Deklarationsforderung aber leider diesen Unterton: Wir wollen gesagt bekommen, was wir zu uns nehmen, damit wir von der individuellen Pflicht, uns selber zu informieren, unsere Sinne zu schulen und für uns selbst verantwortlich zu sein, enthoben sind. Wir wollen nicht urteilen müssen. Wir wollen uns selbst nicht die Zeit nehmen müssen, das gute Fleisch in all der Auswahl zu finden, wir wollen nicht lernen müssen, woran man gute von schlechten Nahrungsmitteln unterscheidet - neben den Informationen, die die Deklaration oder Gütesiegel uns bieten. Mündiger Bürger zu sein, besteht für uns darin, in einem Staat wie in einem gut sortierten Supermarkt herumzuspazieren und wenn wir - ob all der Sicherheit gelangweilt - Risiko suchen, buchen wir einen \"Eventurlaub\". Das Leben ist gefährlich - aber nur für die anderen! Das ist das, was mich an der Deklarationsforderung für Wein so stört. Es bestärkt diejenigen, die immer fordern, alles müsse an sie herangetragen werden. LG Clarissa |
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![]() Mitglied seit 22.07.2004 |
@frank:
wieso wurde der VDP zur einzigen Qualitätsinstanz erhoben? Abgesehen davon, dass ich den eingeschlagenen Weg (Erste Lage et al) für richtig und gut (und überfällig) halte - wo wurde denn beispielsweise kritisiert, was Rolland macht? Die Kritik kann ich nicht teilen. Und dass Aldinger in einer dunklen Ecke stehen gelassen wurde? Nur weil gesagt wurde, dass Chipser nicht den VDP-Adler auf der Kapsel tragen dürfen? Mh... @morticia: Du darfst eines nicht vergessen: für Leute wie Dich oder mich ist dieser Film nicht gemacht, das hatte ich, glaube ich, im Vorfeld auch schon geschrieben. Du verfügst, weil Du Dich gerne mit dem Thema beschäftigst, über ein gewisses Grundwissen, das dem Mammutanteil der Zuschauer aber erstmal so kompakt wie möglich dargelegt werden muss. Wie ist die Situation in Deutschland, wie ist sie (in diesem Fall) für Rolland, aus welchen Beweggründen macht der eine dies, der Andere jenes nicht, bisschen Technik für Anfänger, das Ganze auch noch mit ein bisschen \"spice\" versehen (auch für die Öffentlichen gelten Quoten, glaub mir) - und das alles in 30 Minuten. Da bleibt nicht mehr viel Raum für hochkomplexe Details. Die im Übrigen auch, ich wiederhole mich, vielleicht Dich und mich interessieren würden, aber sonst so gut wie niemanden. Das war nicht \"W wie Wissen\" gestern, das war Leif. Und Leif hat, was sein gutes Recht ist und dem Format auch durchaus angemessen, immer eine Meinung, die er auch transportiert. Auch wenn ich nicht sehen kann, wo versucht worden sein soll, die \"anderen\" in einem \"schlechten Licht darzustellen\". Kurz und gut - ich fand den Film eigentlich gut. Von einigen Details abgesehen (der Hubschrauber über dem Wingert, der angeblich \"Gift\" versprüht, die gnadenlos deplatzierte Schlussszene mit dem Bier) war das in meinen Augen ein tolerierbar tendenziöses Stück (dessen Tendenz mir durchaus zu gefallen wusste Naja, vielleicht hats ja sonst noch irgendwer gesehen und mag seinen Senf abgeben... Gruß, Stephan |
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![]() Mitglied seit 13.05.2005 |
Hi,
@Stephan: Mag sein, daß das bei mir schon was ausmacht daß ich mich etwas damit auseinandersetze - obwohl ich mich eher als interessierten Laien bezeichnen würde. Allerdings fand mein Freund (absoluter Antialkoholiker) den Report auch ned so prickelnd. Aber da gehen die Geister wohl einfach auseinander. Und was mich mit dem \"schlecht darstellen\" meinte war, daß aus Übersee nur diese Weinfabriken gesehen hat und aus dem Bordeaux Designerwein. Und einzig und allein von Deutschlands Vorzeigewinzern ein \"Wir machen noch echten, sauberen Wein\" (was immer das sein mag Gruß M. |
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![]() Mitglied seit 25.01.2005 |
Hallo,
was spricht eigentlich gegen Eichenchips, wenn sie kein weiteres Aroma wie z.B. Aprikose transportieren? Ist das nicht auch ein ähnliches Problem wie die Korkeichen-Korken? Solange ich nicht darauf lese, daß ein Wein in Eichenfässern gereift ist, sondern sich irgendeine andere Bezeichnung dafür einbürgert, daß ein Wein Holzgeschmack hat, hätte ich kein Problem damit. Ein Problem hätte ich aber mit den künstlich erzeugten und zugesetzten Aromen, denn dann ist die Versuchung noch größer, immer einer Mehrheit gefällige Weine zu erzeugen und die Arbeit der Winzer wird weniger wertgeschätzt. Viele Grüße, Sefferl |
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![]() Mitglied seit 14.05.2004 |
Naja Morticia, man darf aus einer dreiviertelstündigen Doku kein Weinlehrbuch oder einen vollständigen Überblick über die Weltweinproduktion erwarten. Wenn die Leute selbst zu Wort kommen, ist es doch allemal besser als das vermeintlich bescheidwisserische (nichtbescheidwissende) und pointiert (in Wirklichkeit die Dinge verzerrende) Gerede irgendwelcher ModeratorInnen oder KommentatorInnen. Und eines hab ich nicht verstanden: Wieso will der Württemberger Aldinger unbedingt Bordeaux produzieren? Und warum soll der VDP - der ja anscheinend sogar demokratisch abgestimmt hat - nicht darüber entscheiden dürfen, was der Winzer, der sich mit seinem Bepperl schmückt, damit gemacht hat? Das klingt doch nach Transparenz - und das ist gut so (no fake involved) LG Clarissa |
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![]() Mitglied seit 19.02.2006 |
***SCHNIPP***
„Wir wollen gesagt bekommen, was wir zu uns nehmen, damit wir von der individuellen Pflicht, uns selber zu informieren, unsere Sinne zu schulen und für uns selbst verantwortlich zu sein, enthoben sind. Wir wollen nicht urteilen müssen. Wir wollen uns selbst nicht die Zeit nehmen müssen, das gute Fleisch in all der Auswahl zu finden, wir wollen nicht lernen müssen, woran man gute von schlechten Nahrungsmitteln unterscheidet - neben den Informationen, die die Deklaration oder Gütesiegel uns bieten. Mündiger Bürger zu sein, besteht für uns darin, in einem Staat wie in einem gut sortierten Supermarkt herumzuspazieren und wenn wir - ob all der Sicherheit gelangweilt - Risiko suchen, buchen wir einen \"Eventurlaub\". Das Leben ist gefährlich - aber nur für die anderen!“ ***SCHNAPP*** Eine schöne Beschreibung der Situation! Das Irre am Lebensmittel-Einkaufsverhalten in Deutschland (ganz allgemein) ist doch, dass erwartet wird, immer die beste Qualität für ´nen Schnäppchenpreis zu bekommen. Dass das nicht funktionieren kann, liegt eigentlich auf der Hand. Es denken wohl nur viele Leute einfach nicht nach. Hinterher ist dann das Geschrei groß, wenn wieder einmal ein Skandal hochkommt (ob Gammelfleisch oder sonst was...). Was bitte kann man erwarten, wenn man fertig verpackte Currywurst kauft, die am liebsten auch noch billiger sein darf als das Katzenfutter? Oder halt die Flasche Wein für 1,29... Soo einseitig fand ich die Reportage gestern übrigens nicht, da kann ich Stephan zustimmen. Klar wurden Bilder gezeigt von den riesigen Tank-Landschaften in Australien. Es wurde aber auch gesagt, dass ca. 20% der hiesigen Weine beanstandet werden. Finde ich eine heftig hohe Quote! So astrein ist das hier auch nicht... Wer sich ein wenig mit der Materie beschäftig, weiß das natürlich. Es gibt viel mehr als nur die (VDP-)Winzer, die in unseren romantischen Vorstellungen in den Steillagen im Einklang mit Bienen und Blumen die Blätter zupfen... Ansonsten war die Reportage (nach meinem Empfinden) sachlich und eher neutral. Es kamen die Traditionalisten zu Wort, aber auch diejenigen, die – vielleicht einfach aus ökonomischen Überlegungen – verstanden haben, dass der Verbraucher letztendlich entscheidet, was er kauft. Was spricht gegen Holzchips? Es scheint ja erwiesen, dass die Ergebnisse durchaus mit dem Barrique-Ausbau vergleichbar sind. Warum also nicht im – sagen wir – „Einstiegs-Segment“ mit solchen Mitteln arbeiten? Wird doch eh´ schon gemacht. Nur sollte man hinterher halt nicht „Barrique“ draufschreiben dürfen, klar. Siehe oben: Ich kann keine teure Handarbeit und Fass-Ausbau verlangen und gleichzeitig nur 2,49 bezahlen wollen. Qualität kostet halt mal Geld. Auch bei Lebensmitteln. Wird Zeit, dass man das in Deutschland auch mal kapiert – bislang ist das Verständnis hierfür anscheinend bei Autos stecken geblieben... Alex |
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![]() Mitglied seit 30.05.2005 |
\"Ein Problem hätte ich aber mit den künstlich erzeugten und zugesetzten Aromen, denn dann ist die Versuchung noch größer, immer einer Mehrheit gefällige Weine zu erzeugen und die Arbeit der Winzer wird weniger wertgeschätzt\".
Genau und solche sind daher auch nicht erlaubt....und die Anwendung wird hart bestraft (Geldstrafe und bis zu drei Jahre Freiheitsstrafe droht!) Gruß Lars |
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![]() Mitglied seit 30.05.2005 |
\"ca. 20% der hiesigen Weine beanstandet werden. Finde ich eine heftig hohe Quote!\".
Ist auch falsch..... Gruß Lars |
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![]() Mitglied seit 04.09.2005 |
@Stephan
\"wieso wurde der VDP zur einzigen Qualitätsinstanz erhoben?\" Es fiel das Wort \"Terroir\" in der Verbindung mit dem VdP. Dann waren es \"die Guten\", die sich am Ende des Beitrages im Rahmen einer VdP-Versammlung trafen. Auf der anderen Seite waren die \"Industriewein-Macher\", die schlechter wegkamen, weil sie \"Kunstprodukte\" einsetzten. Aber ich hatte ja schon weiter oben geschrieben: \"Oder wollte ich das alles nur so sehen?\" Die Frage war schon ernsthaft. Ich hatte wirklich den Eindruck das der VdP gut wegkam, die Aldi-Wein-Macher eher schlecht. Aber es kann sein, daß wirklich nur gesehen habe, was ich sehen wollte. Zu dem ganzen Thema Chipseinsatz, künstliche Aromen........ So lang es möglich ist, die gewünschten Ergebnisse auch ohne den Einsatz dieser Dinge zu erreichen, will ich diese Sachen nicht. Auch wenn sie \"nicht schlimm\" sind und wenn sie bestimmte Geschmäcker erst günstig verfügbar machen und auch wenn die deutschen Winzer sie einsetzen müssen, weil sie sonst im globalen Wettbewerb den Kürzeren ziehen....... ich will es nicht!! Das ist nicht zu diskutieren! Das ist definitiv richtig! (weil es nur meine Meinung ist! Und ich weiß genau was ich meine! Ihr könnt diese modernen Produktionsmittel gerne einsetzen. Ich werde niemanden dafür verdammen. Ich bin auch dankbar für ein, zwei Probeflaschen (ich bezahl sie auch!) um mir selber ein Bild zu machen. Aber allein der Gedanke vermiest mir den Wein. Ein gleich guter, herkömmlich produzierter Wein, schneidet bei mir immer besser ab. Das liegt daran, weil ich nicht über meinen Schatten springen kann! Sorry, ist halt so. Ich bin selber Handwerker und stehe auf handwerklich gefertigte Dinge. Ich gebe auch gerne zu, daß ich recht stur dabei bin, daß es zuweilen etwas länger dauert, bis ich einer modernen Produktionsweise meine Zustimmung gebe. Aber auch hier kann ich nur sagen: So bin ich halt! Vielleicht können wir uns ja darauf einigen, daß es zu einem großen Teil an mir liegt, diese Methoden abzulehnen und nicht an den Methoden selber. |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo Frank,
mir geht es so ähnlich wie dir (vielleicht, weil ich in gewisser Hinsicht auch Handwerker bin Inzwischen sehe ich das anders. Die Winzer, die mit solchen Tricks arbeiten wollen, sollen das ruhig machen. Ich bin ja als Kunde nicht gezwungen, ihre Produkte zu kaufen. Was ich mir vielleicht wünschen würde, wäre eine etwas größere Transparenz im Hinblick auf die durchgeführten Manipulationen (das muß ja nicht gleich in Richtung Beipackzettel gehen). Aber letztlich ist mir auch das nicht mehr so wichtig. Mir ist halt klar, daß ich mir im Vorfeld sehr gut überlegen muß, bei welchen Winzern ich einkaufe, bzw. daß ich eventuell auch mal etwas recherchieren muß. Diejenigen, die dazu nicht bereit sind - gerade das Internet bietet ja heute viele recht einfache Möglichkeiten, an die entsprechenden Informationen zu kommen - kaufen und trinken ihren Wein halt nach dem Motto. \"Hauptsache, es schmeckt mir\". Genügend Quellen für Stoff, wie ich ihn mir vorstelle, wird es in Zukunft ganz sicher geben. Reinhard Löwenstein hat gestern ganz richtig gesagt, daß mit der zunehmenden Zahl von Coca-Cola-Weinen auch die Gegenbewegung wächst. Viele Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 10.06.2006 |
Hallo Ihr Lieben,
im Zusammenhang mit den Chips und den Aprikosen, meine ich einmal den Satz gehört zu haben, nach der Diktion „wer weis, was da noch alles auf die Chips gemacht wird“. Und damit ist mein Problem bereits recht gut beschrieben, nämlich dass ich, wenn das Fass erst mal aufgemacht ist, den begründeten Verdacht habe, dass die Entwicklung dann einen Verlauf nimmt, der mit der nicht nur von Frank erhofften „Handwerklichen Fertigung“ nicht mehr in Übereinstimmung zu bringen ist und mit der überkommenen Weinerzeugung nichts mehr zu tun haben wird. Wie heißt es so schön? „Wehret den Anfängen“. Wer wissen möchte, welch vielfältige Verwendungsmöglichkeiten Holz in verkleinerter Form eröffnet, sollte sich mal mit den „köstlichen“ Produkten aus Holzminden beschäftigen (oder z.B. „die Suppe lügt“ lesen). Der auf mittlere Sicht hinzunehmende Qualitätsverlust wird vielleicht am Beispiel der Pommes deutlich. Als diese erstmals als Fertigprodukt auf den Markt kamen, hatte seinerzeit der „Familienrat“ die Geschmacksunterschiede für so gering erachtet, dass der Einsatz durchgewunken wurde. Eine Entscheidung, die ich nicht mehr nachvollziehen konnte, als ich Jahre später einmal wieder „handgeschnitzte“ bekommen hatte. Was ich damit sagen will, ist, dass man von der industriellen Fertigung „schleichend“ beschissen wird. In der Reportage selber hätte ich etwas mehr „Dialektik“ vertragen. Gottfriedgrüsse Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen K. Valentin oder M. Twain oder andere |
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![]() Mitglied seit 06.06.2002 |
Hallo,
noch mal zu den 20 % Beanstandungen .. die Zahl an sich stimmt schon, es geht aber häufig eben nicht um illegale Manipulationen sondern z.B. um falsche Auszeichnungen, Angaben auf dem Etikett etc. ... und noch mal zu Frank: So Leid es mir tut, ich fürchte, Du unterliegst da einem Irrtum. WAs sind denn für Dich \"moderne\" Produktionsmittel? Flotieren mit Gelatine? Erlaubt ... andere Winzer klären z.B. durch Stehen- und Absetzenlassen. Mostanreichern mit Trockenzucker? Ist bei QbA erlaubt. Schönen mit Bentonit, Aktivkohle ... (die z.T. tierischen Ursprungs ist)... erlaubt. Muss alles nicht deklariert werden, finde ich auch gut so, denk doch bitte mal an die Verwirrung, als Sulfite kennzeichnungspflichtig wurden. Und geh mal in einen gaaaanz normalen Winzerbedarfsladen, was es da alles an - erlaubten - Mittelchen gibt ... sowas wie Burgunderreinzuchthefe ... nur als unschädliches, übliches und harmloses Beispiel ... Etwas anders sehe ich das bei sowas wie der SpinningConeClumn oder Aromen. Die sind hier verboten und werden es wohl auch bleiben, aber in Neuseeland und Australien sind sie üblich und gebräuchlich. Und der (VDP)Winzer Aldinger hat es doch klar gesagt: Wieso das nicht dürfen,was die anderen machen und womit sie *leckere* Weine erzeugen? Und das auch noch konkurrenzlos billig ... meinethalben ja, aber bitte gekennzeichnet. Gruß Tin _____________________________________________________________ Don\'t eat yellow snow where the huskies go. (Zappa) |
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![]() Mitglied seit 19.02.2006 |
Das mit der 20%-Beanstandungs-Quote ist wohl doch nicht soo ganz astrein. Schreibt auch Herr Scheuermann. Näheres soll folgen.
Ich wollte mit der Quote auch nur verdeutlichen, dass in der Reportage gestern durchaus auch deutsche Weinmacher kritisiert wurden. Ich hatte nicht den Eindruck, dass die Folgerung deutsch=VDP=traditionell-handwerklich=gut gegen Übersee=Industrieweine=schlecht rüberkam. Alex |
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![]() Mitglied seit 04.09.2005 |
@Tin
ich habe mich in der Tat zu wenig damit beschäftigt, um präzise ausdrücken zu können was ich nicht will. Das Zusetzen von Kunst-Aromen, das Zerlegen und neu Zusammensetzen der Inhaltsstoffe, das Chipsen gehören sicherlich dazu. Ich glaube am besten trifft es, was weiter oben schon einmal geschrieben habe. Ich hätte gerne all das deklariert, was der Winzer, sowohl legal, als auch illegal, einsetzt und von dem er gerne hätte, daß es der Konsument nicht haarklein erfährt, weil er Umsatzeinbußen fürchtet. Die Winzer wissen haargenau was ich meine. Obwohl ich es nicht weiß! \"Wehret den Anfängen!\" scheint mir ein guter Ratgeber. Die Winzer wollen die Produktionsmethoden ja nicht erweitern um den Weinkonsumenten \'was gutes zu tun, sie wollen sich \'was gutes tun. Und da werde ich misstrauisch und wachsam! Ich nehme übrigens keinem Winzer ab, daß er nicht ausführlich deklarieren will, weil er den Konsumenten nicht verwirren will. Das ist albern! |
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![]() Mitglied seit 19.02.2006 |
...ansonsten kann ich nur Marigaux beipflichten - man kann sich ja informieren. Was ich auch tue.
Persönlich habe ich auch keine Lust auf Chip-Weine aus Industrieanlagen (ob sie nun in D, F, E, AUS oder sonstwo stehen), die große Menge an Konsumenten macht sich hierüber aber wohl keinen Kopp und kauft sowas. Meinetwegen. Dann kann ich die Forderungen nach der Freigabe \"moderner\" Verfahren bei uns schon verstehen, denn wozu Industrieweine aus Übersee ankarren, wenn man sowas auch hier produzieren könnte? Hat ja irgendwo auch ´nen volkswirtschaftlichen Effekt. Solange ich´s nicht trinken muss... Alex |
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![]() Mitglied seit 30.05.2005 |
\"Hallo,
noch mal zu den 20 % Beanstandungen .. die Zahl an sich stimmt schon, es geht aber häufig eben nicht um illegale Manipulationen sondern z.B. um falsche Auszeichnungen, Angaben auf dem Etikett etc. ... \" Wenn Lars schreibt, dass es nicht stimmt, dann stimmt es nicht siehe hier: TAW Gruß Lars |
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![]() Mitglied seit 14.05.2004 |
LG Clarissa |
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![]() Mitglied seit 22.07.2004 |
@frank,
\"Ich hätte gerne all das deklariert, was der Winzer, sowohl legal, als auch illegal, einsetzt\" Ich werde das Gefühl nicht los, dass das, besonders hinsichtlich der illegalen Praktiken, eher schwierig umzusetzen sein wird \"Ich nehme übrigens keinem Winzer ab, daß er nicht ausführlich deklarieren will, weil er den Konsumenten nicht verwirren will. Das ist albern!\" Dir natürlich und selbstredend und per se zustehend, dass Du keine industriell gefertigten Weine trinken magst (musst ja auch nicht, tun wir auch so gut wie nie) - ich bin anderer Meinung, ich finde das nicht albern. Aber irgendwie ist dazu auch alles gesagt, oder? Zum Wohl! Stephan |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Moin,
mal vom Inhaltlichen ganz abgesehen: Habt ihr angesichts der 30 Minuten Reportage ebenfalls die \"gleiche formale Bewunderung, die man auch bei manchen roten und braunen Hetzfilmen haben kann\" empfunden? Einem der seiner Meinung nach maßgeblichsten deutschen Weinjournalisten eriging es offensichtlich so..... Kopfschüttelnde Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
....hätte gerne vom Chefkoch ein i zurück.....jetzt noch ohne Zinsen!
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![]() Mitglied seit 07.12.2003 |
Guten Morgen,
ich fand den Beitrag für den Zweck / die Zielgruppe im Prinzip ganz OK. Und es gibt sogar etwas, was sicherlich noch lange bei mir haften bleiben wird: Rollands rollende Augen und dieses schmachtende \"se madschig tuch\" (mit nem Reagenzglas in der einen - und nem Weinglas in der anderen Hand) Grüße aus Berlin |
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![]() Mitglied seit 24.06.2005 |
@Frank...
dann würde also demnächst folgender Roman auf meinem Rückenetikett stehen: Trauben 6 Mal von Hubschrauber gespritzt. Rebanlage mit RAK behangen, 2 mal Weinberg gegrubbert gegen unkraut , einmal gegen Winde gespritzt. 2 Sack Volldünger verteilt+ 150 Ballen Stroh, plus die Trester des Vorjahres. Leser in Reihe 7 Hat sich übel in den Finger geschnitten, Leser in Reihe 3 hatte Schnupfen. Trauben auf Membranpresse mit max Druck von 1,2 bar gepresst, Program 7,gesmate Presszeit 2 Stunden 36 Panzym Clair Enzym zur depektiniesierung dazu ebenso 2 kg eisenarmer Bentonit. Absetzen lassen 24 Stunden. Diamoniumphospat dazu zur Hefe ernährung. Hefe Siha 7 dazu. Gären bei 16° C durchgeführt. Wein nach Gärung mit 80gr geschwefelt. Mit Kieselgur filtriert, Becolite als Stützfasern verwendet. Nochmals mit 20gr geschwefelt. Abgefüllt, Flaschen sterilisiert. und nun??? was weisst du jetzt mehr als du vorher wusstest???? achso...beinahe hätt ichs vergessen: Lagerung zur Gärung in Speidel Kühltank, danach 2 Monate Lagerung in Eichenholzfass Baujahr 63, Holzherkunft vermutlich Hunsrück, Fassküfer aus Heimat ort, Deckname \"KüferWilli\". Tank gereinigt mit Wasser der Wasserwerke Rhein-Hunsrück...Ph-Wert und Wasserhärte bitte dort erfragen.... So das ganze war jetzt etwas überspitzt...aber was hat das jetzt wirklich an Mehrwehrt gebracht. Jeder Winzer wird euch genau das auch freiwillig erzählen wenn ich fragt...und beim Supermarktwein wär das Rücketikett eh zu klein, es sein denn man codiert es: Verwendete Verfahren: 17, 31 4A, 4711, 0815 Verwendete Stoffe: Ü8, E605;CH31Oe grins und Gruß von der Mosel.... |
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![]() Mitglied seit 04.09.2005 |
@mosel_arndi
also, Stephan war ja der Meinung es sei alles zu Thema gesagt. Ich bin nicht sicher ob das für beide Meinungen galt, ich trau mich aber noch einmal. Vom Handlexikon wurde schon bemängelt, daß zu viel ins Lächerliche gezogen wurde. Er hat recht! Um es kurz zu machen, es interessiert niemanden welche Technik ihr zum Spritzen einsetzt. Mir wäre es wichtig zu wissen was ihr spritzt. Welches Programm ihr, bei welcher Maschine zum Einsatz bringt ist nicht wichtig. Wie lang ihr was presst auch nicht. Selbst die dabei erreichten Temperaturen nicht. Ob in Stahl oder in Eiche gelagert ist zwar interessant, aber hier nicht wichtig. (diese harmlosen Info gibt ja jeder Winzer unaufgefordert) Und ob ich das alles verstanden habe oder nicht ist auch nicht wichtig. Auch nicht ob es überhaupt irgend ein Konsument versteht. Du liegst richtig, ich weiss nun nicht mehr als zuvor. Es gibt aber einen sehr großen Unterschied, wenn die Infos verfügbar sind. Ich kann mir diese Infos entschlüsseln! Wenn sie nicht vorhanden sind, kann ich das nicht. Also bitte, macht Euch keine Gedanken um das vorhandene bzw. nicht vorhandene Wissen des Weinkäufers. Schreibt es drauf und lasst jeden selber entscheiden ob er sich die Infos antut oder nicht. Entscheidet nicht für mich: \"Du verstehst es nicht, also schenken wir uns die Infos!\" Und das es für den Verbraucher nur besser sein kann, wenn er sich nicht auf die \"Freiwilligkeit\" der Winzer verlassen muss, was er denn über die Inhaltsstoffe mitteilt und was nicht, sondern wenn es geregelt wird, ist wohl unbestritten. Ich verdächtige Euch in keinem Fall pauschal als Panscher und Bescheisser! Es kommt mir allerdings leicht verdächtig vor, wenn Ihr Euch so schwer damit tut, völlig harmlose Informationen weiterzugeben. Freiwillig gebt Ihr die alle gerne weiter, geregelt hättet Ihr diese Weitergabe aber nicht so gerne. Wie würde das für Dich zu einem anderen Thema klingen? |
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![]() Mitglied seit 24.06.2005 |
ok...dann also mal infos über einen durschnittlichen Spritz plan:
Austriebspritzung: DithaneNeotec WG, Thiovit Netzschwefel. 2 Spritzung ebenso, 3. Flint, Ridomil,Mimic; 4. Prosper,ForumStar,Cantus,Mimic 5. Cabrio Top,Switch 6. Vivando, MelodyCombi 7. Quadris Duett,Scala 8. Castellan,ForumStar,Teldor wie du siehst alles mit ordentlichem resistenzmanagment, Bis auf Dithane alles bienenungefährlich und Raubmilben schonend. Kosten sind zweitrangig, nur die gesunde Rebe zählt. Aufwandsmengen werden gegnüber der Empfehlung des herstellers um etwa 15-20 % Rediziert ohen wirkungsverlust. So, jetzt hab ich auch das preisgegeben. Wie bei aller Landwirtschaft gilt: Ohne Spritzen wird das nix...und neben jedem Ökoweinberg liegt meist ein normal-gespritzter , mal so zur anmerkung. Zur Dündung: Volldünger NPK vergleichbar mit BASF Nitrophoska perfekt. und was hat das nun gebracht??? Sinnvoll wäre entlich mal die Analysewerte auf Etikett zu schreiben, sprich die Restzuckerangabe, die Säureangabe, und die Schwefelwerte... aber es darf auch nicht alles auf die bösen Winzer geschoben werden, denn was aufs etikett darf und was nicht ist mal wieder mit deutcher Gründlichkeit genau geregelt.... |
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![]() Mitglied seit 07.12.2003 |
Die Diskussion um Qualität ist wie in anderen Branchen. Es ist immer das selbe Spiel - und noch nirgendwo war es für mich verständlich.
Man kann das Ding von verschiedenen Seiten her aufzäumen. Hier mal die Variante Kunde: Ich unterscheide jetzt mal grob 4 Gruppen von Weinkunden (weitere Schattierungen und Gruppierungen nicht ausgeschlossen - Der passionierte Weinfreak: Mehr oder weniger gut informiert, betreibt einen hohen zeitlichen und finanziellen Aufwand für seine Leidenschaft. Je nach persönlicher Neigung geht das bis in Details zu Anbauverfahren oder Rebsorten oder Lagen oder.... whatever. Er informiert sich, weil es zu seiner Passion gehört. Dieser Prozess des Informierens gehört für ihn zu seinem Hobby. - Der Weinliebhaber: Will gute Qualität, will wissen, was ins Glas kommt, ist durchaus auch bereit, dafür etwas mehr Geld für die Flasche auszugeben, hat aber weder Zeit noch Lust, sich näher damit zu beschäftigen. Will er für sich aus welchen Gründen auch immer eventuell bestimmte Sachen ausschließen, muss das kurz und knapp abrufbar sein. Er kauft im Fachhandel - und auch mal im Diskounter (bzw. \"allgemeiner\" Lebensmitteleinzelhandel) - wenn es vom sittlichen Nährwert passt. - Der Weintrinker: Ihm ist relativ wurscht, wie der Wein in die Flasche kommt. Gut schmecken soll es, nicht viel Kosten soll es. Einziges Interesse an Verfahren und Inhaltsstoffen dürfte wohl das natürliche: \"schädlich darfs nicht sein\" sein. Und da erwartet er - im Zweifelsfall als Selbstverständlichkeit - dass sich da GEsetzgeber und Kontrollinstanzen drum kümmern (analog zum Gammelfleisch) -> klassische Diskounterfraktion - Der \"gehandicapte\": Hat gesundheitliche oder ethische Probleme mit bestimmten Verfahren oder Inhaltsstoffen. Er muss (weil er muss oder will Wie könnte jetzt der Produzent damit umgehen? Erst einmal muss klar sein, für welche Zielgruppe produziert wird. Der Weintrinker dürfte wohl der Massenmarkt sein. Wenn diesen Massenmarkt es nicht interessiert, ob der Wein aus der heilen Welt des verklärten Winzers kommt - braucht sich der Produzent auch keinen Kopp darum zu machen. Informieren braucht er nur, so es der Gesetzgeber vorschreibt. Für alle anderen Gruppen gilt: er tut gut daran, Informationen, die der Verbraucher von ihm wissen würde wollen (und wir reden hier von relevanten Gruppen - nicht unbedingt von exotischen Einzelfällen), in einer kundenfreundlichen Form aufbereitet zu haben. Nun sind Weinfreak und gehandicapter so in ihrem Thema drin, dass sie mit \"Fachchinesisch\" was anfangen können. Und sie sind Willens, da auch was für zu tun. Der Weinliebhaber ist es nicht. Und für diese Gruppe könnte man ein Qualitätssystem einführen, dass nach kundenspezifischen Punkten kategorisiert ist. Außerdem besteht bei einem sauberen System die Chance, aus anderen Gruppen zu sich was rüberzuziehen! Ich bin jetzt nicht so gut im Thema drin, dass ich aus dem Bauch raus diese Kategorien bilden könnte. Aber - nach dem Film und manch Beitrag hier im Forum - gibt es die Traditionalisten, es gibt moderne, aber dennoch Qualitätskritische Fraktion. Warum also nicht ein kleines buntes Beppelchen auf dem Etikett - und jeder ist zufrieden. Ich habe vor Jahren mal diverse Bäcker beraten. Zu einer Zeit, als gerade die Großbäckereien (Kamps und Co) aufkamen und den Preiskrieg angefangen haben. Was diese Familienunternehmen zum Großteil nicht begreifen wollten: Ihr Argument: wir liefern handwerkliche Qualität - und die hat ihren Preis..... Arbeiten aber mit Conveniencemehlen, die u.a. den Nebeneffekt haben, dass das Dreikornbrot überall gleich schmeckt, weil es nämlich aus der gleichen Tüte kommt. Sie könnten viel zielgerichteter auf Kundenwünsche eingehen, weil sie dichter am Kunden dran sind, in kleineren, flexibleren Einheiten produzieren als die Fabrik - tun es aber nicht, weil..... hammer noch nie gemacht, ist Arbeit, ... keine Ahnung. Sie könnten FREIWILLIGE Transparenz als Marketingargument verkaufen - und sich damit von der Massenkonkurrenz abheben, Vertrauen schaffen. Tun es aber nicht, weil es ein Sakrileg ist nur zu vermuten, dass der Kunde vielleicht misstrauisch sein könnte. Sie tun nichts an ihrer Aufmachung - weil schon der Großvater so seine Brötchen verkauft hat - und sehen nicht, dass die Ansprüche in dem Punkt gestiegen sind. Sie wollen Brötchen verkaufen - und lehnen bspw. kreative Snacks ab - weil... das hammer noch nie gemacht... ein \"Traditionsbäcker\" verkauft keine Snacks. Ich könnt endlos Beispiele anfügen, könnt Verbraucherbefragungen, die wir gemacht haben, anfügen, die das Theater belegen.... Die jetzige Diskussion hat für mich soooo viele Parallelen.... Grüße aus Berlin |
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![]() Mitglied seit 22.02.2005 |
Ja danke Berlin, so ist es mal auf den Punkt gebracht.
LG Handlexikon |
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![]() Mitglied seit 04.09.2005 |
@mosel_arndi
Danke! Vor allen Dingen für den Satz: \"wie du siehst alles mit ordentlichem resistenzmanagment\" Du traust mir zu das ich etwas sehe? Das ehrt mich, ist aber komplett daneben. Natürlich sagt mir das gar nix! Aber, und das macht den Unterschied, jetzt könnte ich losgehen und mir Infos dazu holen. Die Angaben der Analysewerte zum Restzucker und zur Säure würde ich auch begrüßen. Sie geben schließlich von schon außen eine Vorstellung zum Geschmack. Ich will den Winzern wirklich nix Böses in die Schuhe schieben. Ich will weiterhin meinen Wein bei Euch \"kleinen\" Winzern kaufen können. Ich will die Vielfalt, die deutlichen Jahrgangsunterschiede, ich will Spannung und Thrill beim Weintrinken! Damit ich dies noch möglichst lange Zeit genießen kann, will ich jede Industriealisierung bei Euch \"Kleinen\" verhindern. Ich will das Euch auf die Finger geguckt wird und ich will das diese \"Guck-Ergenbisse\" für mich zugänglich sind. Ich will damit eine schleichende Industriealisierung verhindern. Nicht um Euch zu schaden, es ist ein rein egoistischer Grund: Ich will mir sicher sein, bei Euch auch in Zukunft besseren Wein zu bekommen als bei Albrechts!! Das ist nur als Nebenprodukt Kritik an Euch!! Es ist in erster Linie Lob und Anerkennung für Eure Arbeit und Eure Produkte!!! Klar??? |
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![]() Mitglied seit 24.06.2005 |
aber man sollte halt schon unterscheiden zwischen Weinbehandlungsstoffen die nicht allergikerrelevant sind und weininhaltsstoffen die es sehr wohl sind und deshalb aufs etikett gehören...verwiiren wird das noch genug....Aber das die verwendete Hefe Allergierelevant ist halt ich mal für einen schlechten Scherz...Alles das gehört aufs etikett was den Verbraucher täuschen könnte sprich wenn barrique drauf steht muß es auch drin sein...und nicht billige Chips...oder wenns ein \"Industriewein\" ist solls halt auch drauf stehn...aber das will der Kunde ja auch nicht wirklich, weil er dann sein Einkaufsverhalten überdenken müsste. Jeder weiß auch bei Kamps-Brötschen das es immer gleich schmeckender Industrieschrott ist mit massig \"Zutaten\" damits immer gleich aussieht und schmeckt....aber wenn man jetzt Industirebrötchen draufschriebt dann würds wohl dem bis dahin so begeistertetn Plusterbrötchenkäufer nicht mehr passen. Er möchte halt das sein Brötchen Goldstück oder Liebling heisst....
Und wer sich dessen bewusst ist , der kauft sowieso schon beim kleinen Bäcker wo man auch mal hinnehmen kann das mal die Brötchen etwas kleiner sind, weil sie nicht so dolle aufgegangen sind oder das mal mehr oder weniger Körner drin oder drauf sind...die Mehrheit will aber immer die gleichbleibende \"Pseudoqualität\" und genau das bekommt er halt. Ebenso beim Wein...die Masse die bei Aldi und Co Wein kauft will diese Angaben gar nicht...und für den interessierten ist schnell ersiochtlich was wohl mit seinem Wein bei der herstellung gemacht wurde...Fragt einfach und euch wird geantwortet....Den wenigsten Winzern ist es peinlich über verwendete Hefen zu reden...da sie genau wissen warum sie es tun...oder eben warum sie eben Spontangären lassen.... Und noch mal was ganz praktisches...Ihr steht beim Weinhändler vor einem Regal mit 50 Rieslingweinen und sollt bei allen das Rückenetikett komplett lesen und bewerten....wann habt ihr dann noch Zeit zum Weintrinken???? |
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![]() Mitglied seit 24.06.2005 |
Industrialisierung im Kleinbetrieb wird es doch niemals wirklich geben weil die Technik einfach zu teuer ist....und die Vielfalt der Mittelchen bringts eh nicht..aber:::Auch der Winzer muß ausprobieren um zu verstehen...und besser zu werden...
Klare Vorgaben müssen den Kunden vor einer Täuschung schützen nicht mehr und nicht weniger.... |
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![]() Mitglied seit 07.12.2003 |
@Moselarndi: Das mit den Brötchen stimmt eben nicht! Der Kunde, der keine Industrieware will, kauft beim Bäcker ums Eck, weil er GLAUBT, dass da Handwerk hinter steht. Nur - dann schmeckts da nicht richtig... weil eben genau dieser Bäcker seine Brötchen mit Fertigmehl backt! Oder im Prinzip nach den gleichen Verfahren wie in der Fabrik - nur hat er nicht so effiziente, teure Massenmaschinen und ist deshalb teurer. ABER NICHT BESSER! Der Kunde VERTRAUT darauf, dass der Bäcker ums Eck nach dem \"Reinheitsgebot\" backt - bis er irgendwann mal erfährt, dass da aber eine ganz Latte von Chemiezeug verwendet wird. Auch beim Traditionsbäcker. Und dann? Fühlt er sich verarscht - und das Vertrauen ist futsch. Und dann ist es doch bitte nicht der Kunde schuld!
Wir haben hier original die gleiche Entwicklung im Weinbereich! ENTWEDER ich setze auf den Massenmarkt und mache Preiskampf. Dann muss eine Liste von Verfahren / Stoffen geben, die gesundheitsschädlich sind... ansonsten sollen die Produzenten machen was sie wollen. ODER ich als Winzer will eben Qualität - dann muss ich dafür was tun! Und dazu gehört auch, dass der Kunde nicht für dumm verkauft wird! Ich kenne die Chipdiskussion nur oberflächlich. Aber: Wenn barrique draufsteht, dann erwarte ich als Kunde, dass gefälligst auch Barrique drin ist! Wenn Chips verwendet werden, dann muss ja nich Chips draufstehen. Dann sind es halt die Aromen von.... Und nein! Der Weinliebhaber fragt nicht, weil ihm das zu aufwändig ist! Weil der einfach keinen Bock und keine Zeit hat, irgendeinem Winzer hinterherzutelefonieren. Genau das ist nämlich die Einstellung der Bäcker, die ich oben beschrieben habe! Das ist NICHT KUNDENORIENTIERT. Kein Winzer MUSS sich über ein kundenorientiertes System machen. Nur dann soll er bitte nicht jammern, wenn der Kunde woanders kauft! Grüße aus Berlin |
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![]() Mitglied seit 04.09.2005 |
Ich stimme reheinberlinerin ausdrücklich zu.
Man könnte auch sagen: Ich bin gerne bereit für meine Wunschqualität mehr zu zahlen. Dann aber bitte konsequent Qualität und keine \"vorgegaukelte\"! Das Bäcker/Brötchen-Beispiel ist sehr gut. Die kleinen Winzer können im Preiskampf der Großen nicht bestehen. Einen Mittelweg, ein kleines Stücken weniger Qualität und dafür etwas preiswerter, wird nicht funktionieren. Entweder, Oder! |
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![]() Mitglied seit 07.12.2003 |
\"Einen Mittelweg, ein kleines Stücken weniger Qualität und dafür etwas preiswerter, wird nicht funktionieren.
Entweder, Oder! \" Original das haben wir den Bäckern auch gesagt. Und - um die Parallele fortzuführen: Die Bäcker, die das beherzigt haben, existieren jetzt - nach rund 10 Jahren - noch. Die anderen sind kaputt oder Labeln unterm großen Bruder! |
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![]() Mitglied seit 24.06.2005 |
alles wirklich korrekt...nur das eben das mehr an Qualität nicht durchs Etikett sichergestellt wird....
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![]() Mitglied seit 04.09.2005 |
\"alles wirklich korrekt...nur das eben das mehr an Qualität nicht durchs Etikett sichergestellt wird....\"
Nee, das nicht! Aber das Nichtdarstellen auf dem Etikett könnte Wegbereiter für eine schleichende Qualitätsreduktion sein. Beugt dem vor! |
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![]() Mitglied seit 07.12.2003 |
\"alles wirklich korrekt...nur das eben das mehr an Qualität nicht durchs Etikett sichergestellt wird....\"
*kopfaufdietischplattehaue* IHR wollt den Wein zu einem angemessenen Preis an den Kunden bringen. Also müsst ihr euch was einfallen lassen! Der Kunde kann sich unter diesem Marktdruck erheblich leichter eine andere Quelle suchen, als ihr andere Kunden. Nichts zu tun - und dann womöglich noch auf den Diskounterkunden schimpfen - und ach auf das böse in dieser Welt - und die Globalisierung, die ja eh alles kaputt macht! (Ist jetzt nicht dir persönlich unterstellt!) Mensch - ihr als Produzenten habt es in der Hand! Nein! Es geht nicht um irgendwelche ellenlangen Listen. Aber lasst euch was einfallen! Ein kundenfreundliches System. Ein Siegel von mir aus. Irgendwas. Gründet einen Club, macht konspirative Sitzungen. Oder holt euch Hilfe. Völlig egal. Aber nicht Nichtstun (oder fahrlässig das falsche tun) und sich hinterher wundern und jammern! |
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![]() Mitglied seit 22.07.2004 |
Also irgendwie versteh ich die ganze Diskussion immer weniger...
rheinberlinerin, wer jammert denn??? Ich hör keinen jammern. Klingt ja grad so, als sei die Hälfte der deutschen winzer vom Aussterben bedroht. Wenn ich heute bei 20 Winzern mV anrufen würde um Wein zu bestellen - die Hälfte wäre vom aktuellen Jahrgang ausverkauft. Ausserdem finde ich, dass das Brötchenbeispiel nicht auf den Weinsektor übertragbar ist. da ist die Qualitäts- und Preisspanne doch um ein zigfaches größer! Ausserdem ist Wein ein verzichtbares Gut, Brot nicht wirklich. Und die \"technischen\" Möglichkeiten beim Weinmachen sind auch viel umfassender. Neenee, ich bleib dabei, zuviel Angaben bringen nix, im Gegenteil. Schaut mal ins Archiv mit dem Begriff \"Sulfite\", wieviele Anfragen es da gab. Und Schwefel ist ja nun wirklich ein klitzekleiner Fisch. Ansonsten: d\'accord mit arndi, was Barrique & Co angeht. Gruß, Stephan |
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![]() Mitglied seit 14.05.2004 |
Mhm ... rheinberlinerin es besteht eigentlich kein Grund zur Selbstverletzung ...
@Mosel-arndi - und Stephan (\"alles wirklich korrekt...nur das eben das mehr an Qualität nicht durchs Etikett sichergestellt wird....\") Genau - das war schon gestern so richtig wie heute Transparenz in Bezug auf Inhaltsstoffe und Qualität eines Weines sind zweierlei ... deshalb geht die Diskussion etwas aneinander vorbei Die Transparenz kann das Ansinnen von \"Qualität\" eines Weines erhöhen, aber die Qualität eines Weines hängt nicht von der Transparenz auf dem Etikett ab. Die hier vertretenen Praktiker habe ich so verstanden, daß sie sich gegen die Reduktion von Qualität auf das Kriterium Transparenz im Sinne des Verbrauchers wenden. LG Clarissa |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo Stephan,
du fragst, wer jammert? Also, über die Leif-Reportage wird momentan an allen Ecken und Enden gejammert, auch und gerade von Winzerseite! Von \"schwerem Schaden\" für den deutschen Weinbau ist da die Rede, und ich bilde mir ein, sogar aus der Bacharacher Ecke Zustimmung zu dieser Feststellung gelesen zu haben....(nix für ungut, Lars! Und daß die Winzer deines Vertrauens in der Regel keine Absatzprobleme haben, ist doch nicht respräsentativ für die Situation von xtausend anderen Betrieben. Nö, die Rheinberlinerin und Frank haben schon Recht: Die Vermarktungsprobleme vieler Erzeuger sind zumindestens teilweise hausgemacht - und ein bißchen mehr Hang zur Transparenz (die muß ja nicht unbedingt über ein Etikett von den Ausmaßen des Alten Testamentes kommuniziert werden) würde der deutschen Winzerschaft insgesamt ganz gut bekommen. \"Ihr könnt ja den Winzer fragen\" ist irgendwie kein gutes Argument. Selbst ich habe ja oft Hemmungen, dem Erzeuger alle Einzelheiten, die mich interessieren, aus der Nase zu ziehen... Viele Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 04.09.2005 |
\"Die hier vertretenen Praktiker habe ich so verstanden, daß sie sich gegen die Reduktion von Qualität auf das Kriterium Transparenz im Sinne des Verbrauchers wenden. \"
Ich nicht. Dazu müssten sie ausgiebige Inhaltsangaben ja nicht ablehnen. Sie lehnen sie aber ab. Ich werde aber nun aufhören mich zu wiederholen. Und Euch Winzer bitte ich damit aufzuhören, dem Verbraucher ständig zu unterstellen er könnte nicht beurteilen, was er wissen und verstehen muss und kann und was nicht. Die Tatsache das ihr es ablehnt ausführliche Angaben zu machen, empfinde ich ganz deutlich als keinen guten Service! Also tut bitte nicht so, als würdet ihr damit allen Kunden etwas gutes tun! Für mich sage ich ganz klar: Ihr tut mir damit keinen Gefallen! Im Gegenteil, Ihr lehnt ab, was ich als Kunde gerne hätte! |
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![]() Mitglied seit 07.12.2003 |
Ich habe mit keinem Wort gesagt, dass ich für ellenlange Etiketten bin! Nicht alles, was da auch vom Gesetzgeber gefordert ist, ist sinnvoll! Ich rede von einer KUNDENFREUNDLICHEN Lösung! Wieso muss ich da auf eine GEsetzeslösung warten? Wieso warten, bis der Kunde mit Misstrauen und Kaufboykott reagiert! Wieso nicht offen auf den Kunden zugehen?
\"Die Transparenz kann das Ansinnen von \"Qualität\" eines Weines erhöhen, aber die Qualität eines Weines hängt nicht von der Transparenz auf dem Etikett ab\" Das unterschreib ich sofort! Vor allem beim Wein (wobei das aber auch fürs Bröchen gilt Was mich stört, ist diese Haltung: Es wird vom Kunden erwartet, dass er aktiv wird. Der Kunde soll fragen. Er soll aber bitte nicht Konsequenzen ziehen (und wo anders kaufen). Tut er das, soll er bleiben wo der Pfeffer wächst. Ich kenne den Weinmarkt nicht so gut. Aber ich bezweifle, dass es sehr viele Winzer gibt, die auf einem so hohen Niveau produzieren, dass sie sich ein solch arrogantes Verhalten gegenüber dem Kunden erlauben können. Das, worüber ich rede, spielt sich im guten Mittelfeld ab! Und das hat vielleicht NOCH nicht die großen Probleme. Die können den Wind erst riechen. Aber das wird nicht lange dauern, da bläst es sie um, wenn sich diese Haltung nicht ändert. Und dann kommen wir wieder zu Rolland: \"Der Markt wird es richten.\" Nur - und damit noch mal zum Bäcker: Da haben ganze Horden von Familienunternehmen den Zug verpennt. Das Ergebnis: Sie sind weg! Es gibt sie praktisch nicht mehr, die guten Handwerksbetriebe. Meine Konsequenz: Chemiegepuschtes, fades Brot will ich nicht. Nicht billig beim Diskounter, nicht teurer beim Metzger. Also back ich seit 3 Jahren selber. Das wird beim Wein nur schwierig... |
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![]() Mitglied seit 07.12.2003 |
ups - tausche den Metzger gegen den Bäcker. Wobei man die Diskussion durchaus auch beim Fleischerhandwerk führen könnte
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Ich finde das Beispiel mit den Bäckern sehr treffend. Bei vielen kleineren Winzerbetrieben in Deutschland läuft es nämlich genauso ab: Sie machen den gleichen mit tausend Kunstkniffen aufgehübschten, austauschbaren Rebensaft wie die Großkellereien - nur oft auf niedrigerem technischen Niveau - und wundern sich anschließend, daß sie das Zeug nicht doppelt so teuer verkaufen können wie die industriell arbeitenden Konkurrenz (ich meine damit natürlich jetzt keinen der hier im Forum Anwesenden).
Da kann man nur sagen: Macht es anders, erschließt euch den wachsenden Kundenkreis von Leuten, die individuelleren Wein wollen, und geht auch auf diese potentiellen Kunden zu, indem ihr deutlich zeigt, was ihr anders macht! Viele Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 25.01.2005 |
Das Etikett, das Ihr fordert, ist ein Wettbewerbsproblem. Wenn Arndi auf seinen Moselwein genau schreibt, mit welchen Mitteln er gespritzt hat, der Nachbar aber nicht, dann steht ein Verbraucher im Laden, liest die ganze Chemie und beim anderen Wein nichts davon - und kauft den mit ohne genauer Deklarierung, auch wenn nichts anderes verwendet wurde.
Auch ich will gar nicht immer absolut umfassend informiert werden. Das sind zuviel Informationen, da sollen andere für mich vorfiltern, welche ich wirklich brauche. Aber solche Angaben wie ph-Wert, Restzucker, Säure wären wirklich interessant! Viele Grüße, Sefferl |
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![]() Mitglied seit 30.05.2005 |
\"Von \"schwerem Schaden\" für den deutschen Weinbau ist da die Rede, und ich bilde mir ein, sogar aus der Bacharacher Ecke Zustimmung zu dieser Feststellung gelesen zu haben....(nix für ungut, Lars! ). \"
Wenn 2,7 Millionen Zuschauern erfahren müssen oder daran glauben (oder auf die Idée gebracht werden), dass 20% aller deutsche Weine gepantscht sind und 20% aller Betriebe daran teilnehmen, dann finde ich das nicht schön - weil es falsch ist. Und das ganze wird ja noch drei oder viermal im Fernsehen wiederholt. Tageszeitungen funktionieren obendrauf als Verstärker.... Wie das funktioniert hat Hans Christian Andersen schon vor einigen Jahren richtig schön beschrieben: Das ist wirklich war... Viele Grüße Lars |
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![]() Mitglied seit 22.07.2004 |
Siehste, Marigaux,
genau das ist eben das hüpfende Pünktchen! Natürlich läuft der kleine Winzer in die Sackgasse, wenn er für doppeltes Geld versucht, die Fabrikweine zu imitieren. Und sollte sich anstelle bemühen, was handwerklich eigenständiges zu machen. Da liegt die Zukunft der Familienbetriebe, vollkommen d\'accord. Leider setzt sich diese Erkenntnis aber noch recht langsam durch; meist erst, wenn der Junior übernimmt, wie sehr schön in Rheinhessen zu sehen derzeit. Und das, liebe Wahlberlinerin, ist der Schlüssel zum Erfolg! Um in Rheinhessen zu bleiben: Dreissigacker, Winter, Gutzler, Battenfeld-Spanier, Kühling-Gillot, you name it... Kannte vor 10 Jahren kaum jemand, der nicht vor Ort wohnte. Heut sind sie alle im zitierten \"guten Mittelfeld\". Und teilweise ausverkauft. Und leben nicht schlecht. Und setzen auf Qualität und Authenzität. Nicht auf Zutatenlisten. Wenn ich da was zu wissen will, werde ich bereitwillig durch den Keller geführt und bekomme jede erdenkliche Info. Und wenn nicht, trinke ich einfach den Wein. @frank: auch ich bleib bei meiner Meinung. Du repräsentierst unwissenschaftlich geschätzte 1,8 % der Kundschaft. Mindestens 90 % der Leute würde ein Katechismus wie der von Dir geforderte abschrecken, zumindest aber stören. Dem Rest wärs vermutlich egal. Frag einfach den Winzer! Jeder seriöse Vertreter wird Dir, wie oben geschildert, Auskunft geben und Dir sicher auch noch die Unterschiede im Gärverlauf zwischen Siha 19 und Simy White (ok, fieses Beispiel Sonst schon wieder einverstanden, diesmal mit sefferls Schlusssatz. Gruß, Stephan |
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![]() Mitglied seit 22.07.2004 |
@lars: gibts eigentlich auch eine Lebenssituation, auf die sich HCA nicht anwenden lässt?
LG, Stephan |
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![]() Mitglied seit 11.06.2003 |
\"sefferls Schlusssatz\" ... bin ich ja auch für, sag ich doch, dass man zumindest bei Rieslingen diese Angaben machen sollte, hier im Weinforum ... Ole |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo Lars,
ich glaube nicht an einen schweren Schaden für die Weinwirtschaft. In unserer schnelllebigen Mediengesellschaft ist eine solche Reportage in für den überwiegenden Teil der Konsumenten in 2 Wochen Schnee von gestern. Aber davon abgesehen sind die falschen Zahlen im Zusammenhang mit \"Panschen\" wirklich nicht schön, da stimme ich dir zu. Mir ging es auch gar nicht darum, Leifs Reportage in diesem Punkt zu verteidigen. Nur hat Stephan ja behauptet, es würde keiner jammern.... Bei aller Unseriösität und bei allem falschen Zahlenmaterial hat die gestrige Sendung aber einen wahren Kern gehabt. Ich rede jetzt mal Tacheles - auf die Gefahr hin, mir die Sympathien der anwesenden Winzer endgültig zu verscherzen: Nur wenige Weingüter in Deutschland produzieren Qualitäten, die der industriell hergestellten Großkellereiware signifikant überlegen sind! Fahr doch mal an die Mosel, nach Kröv, nach Zell, nach Traben-Trarbach und probiere dich dort durch 10, 20 per Zufall ausgewürfelte Durschnittserzeuger! Inzwischen bekommst du da nicht mehr so viele muffige, eigentlich fehlerhafte Geschichten wie noch vor einigen Jahren, aber dafür hast du dauernd etwas im Glas, was so schmeckt wie Fanta, aus der man die Kohlensäure abgelassen und eventuell - da ja immer öfter trocken auf den Etiketten stehen muß - noch den größeren Teil des Zuckers entfernt hat. \"Alles Schlabberwasser!\", um Bernd Philippi zu zitieren. Selbst bei nicht wenigen bekannten, in den Führern vertretenen Erzeugern findet man hauptsächlich solche gesichtslosen Weine vor. Und dieses fehlerfreie \"Schlabberwasser\" können die Großkellereien, die nicht schlafen, ordentlich dazugelernt haben und mit Megatechnik ausgerüstet sind, inzwischen ähnlich gut auf die Flasche bringen. Um Ostern herum hat mir eine Freundin blind einen frischen Liter-Müller-Thurgau aus dem Discounter mit den 4 Buchstaben serviert - der Wein war nicht gut, aber auch kaum schlechter als das, was es bei vielen kleinen Erzeugern zu kaufen gibt! Es verhält sich in der Tat bei vielen Winzern nicht deutlich anders als bei den Bäckereien, die glauben, sie würden einen hehren handwerklichen Anspruch vertreten, während sie gleichzeitig die Backmischung von Boehringer/Ingelheim in den Ofen hauen. Dieses Auseinanderklaffen von Anspruch und Realität funktioniert mittelfristig leider auch ökonomisch nicht - jedenfalls nicht bei kleinen Betrieben, die keine Möglichkeit haben, genügend Marketingschwindel in Szene zu setzen, um die fehlende Individualität ihrer Produkte zu kompensieren. Darin liegt unter Nachhaltigkeitsaspekten das eigentliche Problem des deutschen Weinbaus - nicht in einer zugegebenermaßen wenig objektiven Berichterstattung wie der hier diskutierten. Viele Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 14.05.2004 |
@Marigaux - bitte nicht so blasphemische Vergleiche!! @all - ich glaub nicht, daß der Vergleich zwischen dem Brötchen und dem Wein tauglich ist. Brot ist ein Nahrungsmittel, die Herstellung ist ein Handwerk ... und der Wein ist das auch, aber eben noch viiieeel mehr ... (s.o.) und wenn das, was des Sefferls Schlußsatz beinhaltet, auf dem Etikett steht, dann reicht mir das ... und ja! @rheinberlinerin - der Kunde soll allerdings aktiv werden! so, ich verzieh mich ins Wochenende, viel Spaß noch servus Clarissa |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
....bitte beim 2. Satz das \"in\" hinter \"Repotage\" streichen...
Es grüßt ein eigentlich auf die Möglichkeit des Editierens dringend angewiesener Marigaux |
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![]() Mitglied seit 30.05.2005 |
Hallo zusammen,
@Frank „Die Tatsache das ihr es ablehnt ausführliche Angaben zu machen, empfinde ich ganz deutlich als keinen guten Service! Also tut bitte nicht so, als würdet ihr damit allen Kunden etwas gutes tun! Für mich sage ich ganz klar: Ihr tut mir damit keinen Gefallen! Im Gegenteil, Ihr lehnt ab, was ich als Kunde gerne hätte!“ Wie auch MoselArndi es gesagt hat, was auf dem Etikett stehen soll und kann ist GENAUESTENS im Gesetz vorgeschrieben. Anbaugebiet, Alkohol, Volumen und so weiter und so fort. Zusätzliche Angaben sind erst neuerdings erlaubt, die Handhabung derselben seitens der Behörden ist aber noch weitgehend unbekannt. Daher halten die meistens sich hier sehr zurück (erhöhtes Bußgeldrisiko). Wer die geltende Regelungen sich näher anschauen möchte, kann sich hier einklicken: Weinrecht Unter „Service“ und „Weinrecht“ stehen die letzten Versionen zur Verfügung. @Rheinberlinerin „Ich habe mit keinem Wort gesagt, dass ich für ellenlange Etiketten bin! Nicht alles, was da auch vom Gesetzgeber gefordert ist, ist sinnvoll! Ich rede von einer KUNDENFREUNDLICHEN Lösung! Wieso muss ich da auf eine GEsetzeslösung warten? Muss Du auch nicht siehe aber oben…. @Sefferl „Aber solche Angaben wie ph-Wert, Restzucker, Säure wären wirklich interessant!“ Finde ich auch, ich würde Zuckerfreien Extrakt dazunehmen. Unser Problem ist, dass wir auf Grund unsere kleinen Produktion (4.000 bis 5.000 Flaschen im Jahr) noch keine Etikettierungsmaschine habe, die mit zwei Etiketten pro Flasche arbeiten kann. Aber das kommt irgendwann, wie auch unsere Internetseite, die natürlich auch diese zusätzliche Informationen bringen werden (und da auch näheres zu Weinbergspflege, warum der Hubschrauber im Steillagenweinbau notwendig ist, Spritzmittel und so weiter und so fort). Viele Grüße Lars PS. Stoffe wie zum Beispiel Bentonit, Aktivkohle und was man sonst im Keller braucht kommt weiterhin nicht aufs Etikett. Erstens aus Platzgründen, zweitens weil ich immer noch die vielen beängstigten Fragen zum Thema „Enthält Sulfite“ hier im Forum im Kopf habe. |
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![]() Mitglied seit 04.09.2005 |
Bei all dem hier, habe ich nicht davon geredet, was per Weingesetz möglich wäre, sondern was ich gerne hätte!
Natürlich erwarte ich von keinem von Euch Winzern, Euch einen Abmahnverein ins Haus zu holen um meinen Wünschen zu entsprechen. (das würde den Wein dann in der Tat sau-teuer machen). Aber ich denke das war ja wohl klar! |
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![]() Mitglied seit 30.05.2005 |
@Marigaux
\"Bei aller Unseriösität und bei allem falschen Zahlenmaterial hat die gestrige Sendung aber einen wahren Kern gehabt. Ich rede jetzt mal Tacheles - auf die Gefahr hin, mir die Sympathien der anwesenden Winzer endgültig zu verscherzen:\" Bei deine nächste Beiträge denk bitte an die Größe deiner 2006er Zuteilung bei uns \"Nur wenige Weingüter in Deutschland produzieren Qualitäten, die der industriell hergestellten Großkellereiware signifikant überlegen sind! \" Auch als Winzer wird man leider nicht selber dadurch besser andere schlecht zu reden, aber das Wort \"wenige\" finde ich ein bisschen hart..... Viele Grüße Lars |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo Lars,
ich werde eure 06er über einen Mittelsmann kaufen ! \"Wenige\" klingt hart, aber prozentual gesehen....von wie vielen der xtausend kleinen deutschen Betriebe würdest du dir denn wirklich was in den Keller legen wollen? Die Wahrheit ist manchmal grausam........ Viele Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 25.01.2005 |
@ Lars: Der Extrakt hört sich gut an! Ich wußte gar nicht, daß das auch für jeden Wein gemessen wird.
Damit könnte ich dann wie beim Kleiderkauf schon mal ungefähr vorsortieren, welcher Wein mir schmecken könnte. Ich greife ja auch nicht zu Größe x-10, wenn mir normalerweise x paßt. Wobei mir ja auch trotzdem nicht alles in Größe x paßt. Diese Angaben wären auch genauer als eine Einstufung als Kabinett oder QbA, wo ja teilweise wieder weinrechtliche Vorschriften einer verbraucherfreundlichen Deklaration entgegenstehen. Eine Internetseite mit diesen Angaben finde ich immer schön, wenn ich gerade einen Wein online bestellen möchte. Dann vergleiche ich auch dort die Angaben und entscheide teilweise aufgrund dieser. Momentan werden meist Zucker, Säure und Alkohol angegeben. Wenn es auch noch auf der Flasche stehen könnte, hätte ich auch im Keller ohne PC mehr davon. Viele Grüße, Sefferl |
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![]() Mitglied seit 16.09.2004 |
Lass dich nicht täuschen Lars, Marigaux kauft doch nix aus diesem grottenschlechten Jahrgang Und Marigaux, warst Du nicht einer der ersten, der die Reportage grottenschlecht fand. Und jetzt, wo sie auch die Winzer schlecht finden, findest Du sie wieder ok? Mit Deiner Diagnose hinsichtlich der Probleme vieler Winzer sich qualitativ von industriellen Weinen abzusetzen stimme ich weitgehend überein, falls Du allerdings im spontanvergorenen,terreurgetreuen restsüßen Riesling Kabinett die Lösung siehst, werden wir noch diskutieren müssen. Liebe Rheinberlinerin, (ich bin froh, dass Deine Kopfschmerzen langsam wieder nachlassen Winzervereinigungen und Verbände, die von ihrem Mitgliedern das Einhalten von bestimmten Rahmenbedingen fordern und im Gegenzug ein \"Bebberle\" verleihen, gibt\'s doch wie Sand am Meer! Vom VDP bis Ecovin. Noch mehr Verbände und Clubs und noch mehr Bebberle und alles wird besser? Nee, nee, das geht 99% der Kunden voll am verlängerten Rückgrat vorbei. Freund Frank ich hätte schon gern mal ein Beispiel dafür, wo irgendwo in der Lebensmittel/Genussmittelbranche ein Qualitätsproblem durch das Anbringen eines Etikettes mit Inhaltsstoffen und Herstellungsmethoden gelöst wurde. Und wie soll denn Industrialisierung verhindert werden, nur weil Du auf dem Etikett lesen kannst, dass der Winzer anstatt mit Mittel A mit Mittel B spritzt. Gleichzeitig ist es Dir egal ob der Winzer von Hand oder mit der Maschine liest, oder im Holfass oder im Stahltank ausbaut. Du willst auf dem Etikett lesen welche Hefe eingesetzt wird. Da will ich aber mal unsere Spontifraktion hören. Die gibts nämlich bald nicht mehr, weil das passende Datenblatt und die Unbedenklichkeitbestätigung bei der Reinzuchthefe von Erbslöh bei einer Bestellung schon dabei liegt und der kleine Arndi (pfui, Siha 7 Den Vorschlag einer staatlichen \"Dem-Winzer-auf-die-Finger-Kuck-Behörde\" (DWFKB Die großen industriell produzierenden, genau die, die ihr eigentlich nicht wollt, die werden sich ins Fäustchen lachen, weil sie alle bürokratischen Vorgaben mit einem Achselzucken erledigen können und der Industriewein halt dann 1,97 die Flasche kostet anstatt 1,95. Bluten wird der kleine Winzer, der an den Vorschriften scheitert, weil er die Kosten für den ganzen bürokratischen Wahnsinn nicht tragen kann. Ich schau immer mal rüber zum Käse, der Vergleich greift eher als der vom Bäcker mit der bundesweit einheitlichen Brotbackmischung. Da mussten dann eine Reihe von kleinen Spontikäse- äähhh Rohmilchäseproduzenten bluten, weil die Aufsichtsbehörden z.B. Kunststofffenster anstatt Holzfenster vorschreiben wollten, wegen der Hygiene..... Viele Grüße Matthias Apropos \"ins lächerliche ziehen\". Ich finde, dass Wein eine ungemein humorvolle Angelegenheit ist und man auch so ein Thema nur mit einem gewissen Grad an \"Lustischkeit\" packen kann. Bisher konnte ich auch nicht feststellen, dass sich das gegen Personen richtet, dann hört auch in meinen Augen der Spaß auf. _____________________________________________________________ In those days spirits were brave, the stakes were high, men were real men, women were real women and small furry creatures from Alpha Centauri were real small furry creatures from Alpha Centauri. |
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![]() Mitglied seit 04.09.2005 |
@Matthias
Gut! OK! Sind wir lustisch! Wir sollten uns darüber unterhalten, welche Hilfsmittel wir heute Abend zum \"Lustisch sein\" einsetzen. Ich werde mit einem 05 angefangenem Van Volxem Saar Riesling beginnen. Und dann? Ich werde erst einmal den Saar Riesling wirken lassen und dann entscheiden..... |
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![]() Mitglied seit 16.09.2004 |
Dann ist mir um Dich nicht bange! Zum Wohl! Matthias _____________________________________________________________ In those days spirits were brave, the stakes were high, men were real men, women were real women and small furry creatures from Alpha Centauri were real small furry creatures from Alpha Centauri. |
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![]() Mitglied seit 22.02.2005 |
Hallo,
die ganze Diskussion, trampelt auf der Stelle aber das ist ja hier meistens so. Ich will jetzt mal noch ein Fass aufmachen und stell mal folgende Frage an die Produzenten: Wie sieht es eigentlich jetzt auf Verbandsebene mit dem Problem aus, dass Weine aus den USA ohne Kennzeichnung eine Menge Zusatzstoffe beinhalten können. Wie will der Winzer diesem \"Wettbewerbsnachteil\" auf dauer begegnen ? Im Massensegment könnte ein Wein mit künstlichen Aromastoffen durchaus besser Verkaufbar sein als ein deutsches Massenerzeugnis. LG Handlexikon |
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![]() Mitglied seit 22.02.2005 |
Und für mich wird es heute übrigens der Potate aus Rheinhessen sein.
LG Handlexikon |
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![]() Mitglied seit 22.07.2004 |
Hallo Lexikon,
\"eine Menge Zusatzstoffe\" ist so nicht richtig. Da darf auch nix anderes drin sein als hier. Wohl dürfen andere Produktionsverfahren angewendet werden (Wasserzugabe, SCC usw), aber alles, was hier nicht im Wein drin sein darf, darf es dort auch nicht (wenn die mit ihrem superstrengen Lebensmittelgesetz nicht sogar noch restriktiver sind, aber da bin ich überfragt). Das ist genau das Vorurteil, dass durch die polemische Diskussion um das Handelsabkommen entstanden ist, dass jetzt alle Welt glaubt, die Ami-Weine kämen voller Aroma- und Konservierungsstoffe daher. Danke übrigens für die Frage, so kriegen wir die hundert Beiträge locker voll Gruß, Stephan, auch ohne Erzeuger zu sein |
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![]() Mitglied seit 06.06.2002 |
*lach* Schaf, Du weißt aber schon, dass es für einen 100-Punkte-äh, Posts-Thread keine Kaffeemaschine gibt?
Gruß Tin _____________________________________________________________ Don\'t eat yellow snow where the huskies go. (Zappa) |
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![]() Mitglied seit 22.02.2005 |
Oh sorry da hab ich wohl zu irgend einen Polemiker zu viel vertrauen gehabt.
LG Handlexikon |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
...ich arbeite fleissig mit an den 100 Beiträgen:
@Matthias: a) Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern b) Genau, man muß es differenziert betrachten: Die Reportage finde ich noch immer zumindestens vom Standpunkt der journalistischen Sauberkeit daneben, aber die helle Aufregung in der Winzerschaft und in sonstigen \"Fachkreisen\" c) Zum Thema restsüßer Kabinett als Paradewein: Gerüchte besagen, daß man mich schon öfter öffentlich beim genußvollen Trinken trockener Weine erwischt hat.... Viele Grüße von Marigaux, der heute abend zu einer Probe mit (trockenen |
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![]() Mitglied seit 22.02.2005 |
Aber Chips sind schon erlaubt oder ? Darf dann auf dem Californischen \"gechipten\" Wein eine Bezeichnung stehen die das Wort Barique enthält?
LG Handlexikon |
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![]() Mitglied seit 30.05.2005 |
\"lass dich nicht täuschen Lars,
Marigaux kauft doch nix aus diesem grottenschlechten Jahrgang Doch, sonst kriegt er nichts von der 2007er, der ein Jahrtausendjahrgang wird! Und der 2006er wird sehr gut, ich werde es beweisen.... Viele Grüße (*grin*) Lars |
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![]() Mitglied seit 16.09.2004 |
\"Doch, sonst kriegt er nichts von der 2007er, der ein Jahrtausendjahrgang wird! \" ohh, hat Kassandra Sauerwurm dieses Jahr schon so früh ihre Jahrgangsprognose abgegeben? Viele Grüße Matthias _____________________________________________________________ In those days spirits were brave, the stakes were high, men were real men, women were real women and small furry creatures from Alpha Centauri were real small furry creatures from Alpha Centauri. |
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![]() Mitglied seit 29.09.2003 |
werden die neuen Holzfässer nicht auch gezielt eingesetzt um den Wein geschmacklich zu verändern??
Wieso moniert dies eigentlich niemand?? Dass der Holzfassausbau für viele Weine vorteilhaft oder sogar notwendig ist scheint mir unstrittig, aber warum braucht der Wein neben der gewünschten Oxidation noch die Beigabe von Eichholz, das je nach Herkunft oder Toast auch noch unterschiedlich im Wein schmeckt? Man nimmt diese Manipulation des Geschmackes gar nicht mehr als solche war, da man durch den Preis und manchmal auch durch das Image dieser Weine geblendet wird. |
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![]() Mitglied seit 05.03.2006 |
Irgendwie vermischen sich hier mehrere Diskussionen. Es geht zum einen um die derzeit schon legale Beeinflussung von Wein. Andererseits geht es auch um die illegalen Sachen. In dem Zusammenhang hat der TV-Beitrag mit sehr ungenauem Umgang mit Zahlen eine Veröffentlichungslavine in Gang gesetzt, bei der deutscher Wein als schlecht dargestellt wird. Der Höhepunkt ist die vollkommen au der Luft gegriffene Behauptung, dass 20% gepanscht sein.
hier ein Beitrag dazu: http://weinverkostungen.de/ist-%e2%80%9edeutscher-wein-oft-gepanscht%e2%80%9c/ |
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![]() Mitglied seit 05.03.2006 |
als Link:
link |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo,
ehrlich gesagt bin ich nach dieser Sendung (hab sie erst jetzt aufgezeichnet angeschaut) genau so schlau wie vorher bzw. war mir das alles vorher auch bewußt. Als Weintrinkerin mit Interesse am Wein informiere ich mich quer Beet, d.h. aber nicht das ich die Produktion des Weines groß verstehe noch im Detail verfolge. Ich kaufe nicht beim Discounter, seltener im Weinhandel und meistens direkt beim Winzer. Dort kann ich den Wein probieren, Fragen stellen (mit den Antworten muß ich mich zufrieden geben) und gezielt einkaufen. Wein wird IMMER und ÜBERALL irgendwie behandelt. Punkt! Es gibt ein Weingesetzt, das ständigen Änderung unterliegt und mit dem ich nicht viel anfangen kann. Neumodische Verfahren/Behandlungen oder wie auch werden überall in der Lebensmittelindustrie angewandt, da macht der Wein keine Ausnahme. Mir bleibt nur das Vertrauen in den Winzer, gezielte Informationen und mein eigener Geschmack nachdem ich meine Einkäufe ausrichte. Gruß grappola |
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![]() Mitglied seit 10.06.2006 |
Hallo Ihr Lieben:
Hier noch ein kleiner Nachtrag: In der gestrigen Ausgabe der „Sonntag Aktuell“ wurde (sinngemäß und auszugsweise) in ein Glosse geschrieben: Der Aufreger in der zweiten Wochenhälfte war die Reportage „die Tricks der Weinmacher“. Dabei ist es dem Autor offensichtlich gelungen, sich das Vertrauen der Winzer zu erschleichen… Aldinger, der eine offene Diskussion über den Umgang mit Chips warb, kam dabei schlecht weg; dass er dabei eine extra Ökobilanz erstellt passte offensichtlich nicht ins Konzept und wurde unterschlagen… Der Autor Leif wird in einschlägigen Kreisen mit dem Beinamen „der Intrigante“ bedacht. Gruß Gottfried Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen K. Valentin oder M. Twain oder andere |
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![]() Mitglied seit 06.06.2002 |
... und für alle, die den letzten Mittwoch verpasst haben, heute abend ab 22.30 Uhr im SWR Fernsehen noch mal ne Chance ... die lange Version ... damit man auch richtig mitlästern kann
Gruß Tin _____________________________________________________________ Don\'t eat yellow snow where the huskies go. (Zappa) |
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![]() Mitglied seit 14.05.2004 |
Danke für die Erinnerung! Die Besprechung der Sendung in der FAZ letzte Woche (kam erst gestern abend dazu, sie zu lesen) von Herrn Dollase war auch nicht sehr wohlwollend - leider mag ich Herrn Dollase überhaupt nicht, weiß nicht, was ich von ihm halten soll und kann daher die Kritik der Sendung nicht gut einordnen. LG Clarissa |
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