Trockener, jedoch säurearmer Weißwein gesucht !
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
meine Frage steht ja schon oben .... im Prinzip mag ich lieber Rotwein ...aber manchmal hab ich doch auch Appetit auf einen Weißwein - besonders, wenn er besser zum Essen passt als ein roter .... Allerdings gehöre ich eher der \"Supermarktfraktion\" an Deutsche Weine mag ich in der Regel nicht - die sind mir entweder zu süß oder zu sauer (sorry, aber wahr ....) Am ehensten mag ich italienische, spanische oder auch französische Weine ... an gängigen Weißweine habe ich schon durch: Frascati, Pinot Grigio, Gavi, Soave, Chardonnay, Chablis ... (was vergessen ... ???) .... aber die sind mir alle zu säurehaltig ... die vertrage ich leider nicht so - auch wenn sie mir schmecken ... Daher meine Frage: hat jemand eine Idee, was ich noch ausprbobieren könnte ??? So in der Preislage zwischen 3 und 6 Euro ???? Ich weiß, dass man in dieser Preisklasse nicht die beste Qualität bekommt .... aber trinkbare Weine doch allemal ..... oder ?????????????? Hat jemand eine Idee, was mir da schmecken könnte ??????????? Vielen Dank und liebe Grüße - Allegro |
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![]() Mitglied seit 21.03.2005 |
Hi Allegro,
einen Weißwein aus Sizilien vielleicht? z.B. der Arancio Grillo 2005 liegt um die 6 Euro - der rote \"Bruder\" wurde vom \"Wine Enthusiast\" in die Top 100 Best Buy Wines 2003 gewählt. Auch in der bis-6 Euro-Kategorie: Lugana San Benedetto 2005 von Zenato (Venetien). Bei den Deutschen würde ich Kaiserstuhl versuchen. ___________ Beste Grüße, Ulli |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Tja, wenn die Deutschen \"ausfallen\"
best susa ____________________________________________ Die schärfsten Kritiker der Elche waren früher selber welche (F.W. Bernstein) |
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![]() Mitglied seit 21.03.2005 |
Oder ein Spanier?
z.B. Basa Blanco 2005 D.O. Rueda Bodegas Telmo Rodrigues Btw., Allegro, ich lasse mir Weine oft schicken - dann entfällt das Transportproblem:) ___________ Beste Grüße, Ulli |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Basa fällt aber schon aus der Preisvorgabe raus
best susa ____________________________________________ Die schärfsten Kritiker der Elche waren früher selber welche (F.W. Bernstein) |
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![]() Mitglied seit 21.03.2005 |
@susa:
Ich bekomme den Basa 2005 für 5,95, also gerade noch im Rahmen:) (Versandkostenfreie Lieferung bei einer Händlerin ab Gesamtbestellwert von 120,--, und die Summe schaffe ich dort immer *lach) ___________ Beste Grüße, Ulli |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
im Handel liegt der i.d.R. zwischen 7.00 und 9.00€ ......
best susa ____________________________________________ Die schärfsten Kritiker der Elche waren früher selber welche (F.W. Bernstein) |
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![]() Mitglied seit 21.03.2005 |
Willste die Händleradresse? *zwinker
___________ Beste Grüße, Ulli |
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
Hallo Ulli und Susa, herzlichen Dank für Eure Tipps
Susa - ich glaub, Silvaner hatte ich noch nicht - werde ich aber mal probieren nach Deiner Empfehlung .... Ulli - Sizilien klingt auch lecker .... Vielleicht kriege ich den ja hier bei uns im italienischen Weinladen .... Und wenn Ihr mir jetzt noch verratet, wo ich die von Euch empfohlenen Tröpfchen herkriege, wäre das doch noch seeeehr nett ... Versandhandel ist im Prinzip ja auch nicht schlecht - aber was mach ich, wenn ich das Paket dann am Ende doch bei der Post abholen muß ????? Freue mich auf weitere Tipps .... Liebe Grüße - Allegro |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Tja .... shit happens
Kannst Du Dir denn die Pakete nicht an die Arbeitsstelle schicken lassen. Und Bezugsquellen bitte per KM best susa ____________________________________________ Die schärfsten Kritiker der Elche waren früher selber welche (F.W. Bernstein) |
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
So, ich habe mir gerade den Basa angeguckt .. der liest sich gut .... und wäre mit 6,75 € durchaus noch im Rahmen ....
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![]() Mitglied seit 21.03.2005 |
Nimmste jeden Tag zwei Flaschen mit nach Hause, reicht doch *grins
___________ Beste Grüße, Ulli |
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
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![]() Mitglied seit 05.03.2006 |
also generell ist ein silvaner zu emfpehlen (z.b. heyl ca. 7 euro, wirsching ca. 5,50; beide trocken ausgebaut). wenn es nicht so gerne deutscher wein sein soll, bietet sich ein chardonnay an (z.b. chabils oder aus übersee).
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
Danke tomtom,
ich sehe schon, der Silvaner scheint ein passendes Tröpfchen für mich zu sein .... wie gesagt, da werde ich mal einen kosten .... Chardonnay / Chablis ist nicht ganz so mein Fall - der hat einen doch sehr interessanten Eigengeschmack .... den muß ich nicht haben .... Liebe Grüße - Allegro |
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![]() Mitglied seit 11.06.2003 |
*kopfschüttel* ... der Silvaner hängt immer an der Säure ... und die Chardonnays sind vielfältig ... Allegro ... der Basa ist freilich ein Niedrigpreis-Klassiker ... aber da gäbs auch noch Viogniers, Weißburgunder, Traminer ... ein weites Feld! O. |
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
Hallo Olafsson,
was meinst Du mit \"hängt immer an der Säure\" ????? Und kannst Du mri bitte mal einen genaueren Tipp für Weißburgunder und Traminer geben ? Von Viogniers hab ich noch nie gehört .... Liebe Grüße - Allegro |
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![]() Mitglied seit 11.06.2003 |
Hej, wenn ich Silvaner beschreiben müsst, dann nicht mit dem Prädikat \"säurearm\" ... Vielleicht sollt ich dann auch meine Empfehlungen einschränken bez. Weißburgunder und Gewürztraminer: die leben schon auch gern mit der Säure, wenn gleich blumige oder \"g\'schmackige\" (Schuhbeck) Weine nicht ... ach, Quatsch: Pauschalaussagenklammer zu. Beim Viognier bleib ich: dazu gab\'s mal nen thread - lies ihn mal durch. Der klassische Viognier/Condrieu von der Nordrhone fällt aus deinem Preisrahmen. Es mischen aber die Winzer im Beaujolais oder an der Südrhone Viognier in ihre Cuvees: wenn du da was findest: probier\'s! Olafsson |
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
Danke Dir Olafsson,
also nun bin ich etwas ratlos: Silvaner ja oder nein ??? Also: probieren geht über studieren .... kosten werde ich ihn wohl mal ... Wegen der Säure: es geht mir hier nur um die Verträglichkeit - von den meisten Weißweinen kriege ich halt leider Sodbrennen von der Säure ... bei Rotweinen nie .... Und dann werde ich halt mal gucken gehen, was ich über den Viognier finde ... Liebe Grüße - Allegro |
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![]() Mitglied seit 06.02.2004 |
Hallo Allegro,
Versuch mal einen Grünen Veltliner aus Österreich. Speziell wenn der Zusatz \"Alte Rebe\" auf der Flasche steht. Da ist der Wein dann säurearm, ruhiger, aber nicht so spritzig, eher gesetzter, milder und cremiger. Auch bei Weinen im Low-Cost Bereich habe ich das schon erlebt. Was willst du denn so ausgeben ? Beste Grüße Gerhard ******************************************************* Einmal sehen ist besser als hundertmal hoeren |
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
Danke Gerhard für den Tipp !
Vor Grünem Veltiner hab ich auch schon grübelnd gestanden meine Preisvorstellung liegt so zwischen 3,-- und 6,-- Euro ... wenn ich definitiv wüßte, ob mir einer schmeckt, würde ich auch ein wenig mehr ausgeben - aber einen teuren Wein kaufen, nur um dann festzustellen, dass er mir nicht schmeckt oder ich ihn auch wieder nicht vertrage, möchte ich nicht so gerne .... Liebe Grüße - Allegro |
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![]() Mitglied seit 09.07.2003 |
guten abend!
ich vertrage riesling etc. auch nicht so gut. mir wurden weissburgunder und müller-thurgau empfohlen. am liebsten trinke ich jedoch auch rotwein und ab und zu ein sektchen (medium dry). muss man halt ausprobieren, wie es jedem selbst bekommt. viele grüsse von der Zauberkatze |
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![]() Mitglied seit 19.10.2006 |
Hallöchen, er ist zwar nicht im allerbesten Ruf, aber ein Pinot Grigio (Grauburgunder, Ruländer) ist für mich als Rotweintrinker immer akzeptabel und auch nicht zu säurehaltig. lg allspice |
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
Hallo allspice,
ja, der Pinot Grigio schmeckt mir auch Zauberkatze, und damit ich nicht ewig viele durchprobieren muß, hab ich halt mal hier gefragt ... Liebe Grüße - Allegro |
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![]() Mitglied seit 05.05.2002 |
Hallo Allegro,
den von Ulli empfohlenen Lugana fand ich auch sehr lecker! Hat, glaube ich, genau 6 Euro gekostet. |
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![]() Mitglied seit 06.02.2004 |
@ Allegro
Alte Rebe - Alte Rebe nicht vergessen. Sonst ist es ein normaler GV. Wobei, wirst du bei Aldi & Co nicht bekommen. Falls du noch interesse hast, meld dich bei mir zwecks Händler Beste Grüße Gerhard ******************************************************* Einmal sehen ist besser als hundertmal hoeren |
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![]() Mitglied seit 21.07.2005 |
Hallo Allegro,
wenn Dir die Italiener schmecken, dann geh doch mal in Euren Weinladen und frage nach einem Roero Arneis aus dem Piemont. Der könnte passend sein für Dich. LG Brielle |
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
Danke Euch allen ... da werde ich mich mal langsam durchfragen und dann durchprobieren ... und berichten ....
Liebe Grüße - Allegro |
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
Hallo ihr Lieben,
hier mal ein kurzer Zwischenbericht: nachdem ich sowohl hier als auch per KM eine ganze Menge Tipps bekommen habe, bin ich noch am sortieren, wo ich mir was zuerst bestelle ... Aber für die Zwischenzeit habe ich mit mal woanders eine Flasche Wein mitgenommen, die mich irgendwie anlachte ... und siehe da: das ist sogar ein passender für mich Hier die Beschreibung: \"2005er Santoris Bio-Bianco\", Weißwein, trocken Italien, Veneto I.G.T., Wein von Trauben aus biologischem Anbau Santoris Vento bianco - die frische Bio-Brise vom Gardasee! In den wunderschönen Rebgärten rund um den Gardasee bewirtschaftet die Familie Biscardo ein Bio-Weingut nach höchsten internationalen Standards. Aus den traditionellen Edelreben der Region, Garganega und Trebbiano mit etwas Pinot Grigio entsteht hier ein trockener Weißwein von echter Klasse: Lebhafter, animierender Duft, grazile, feine Frucht, ein schönes Mundgefühl und ein ungemein belebender Ausklang am Gaumen kennzeichnen dieses blitzsaubere Meisterstück des Bio-Weinbaus. Martino Biscardo hat sich hier einen Herzenswunsch erfüllt - ein Wein im Einklang mit der Natur. Jahrgang: 2005er; Name: Santoris; Geschmack: trocken; Land: Italien; Region: Veneto; Rebsorten: Garganega, Trebbiano di Soave, Pinot Grigio; Qualität: I.G.T.; Alkohol: 12 % Vol; Trinktemperatur: 10 - 12 °C; Lagerung bis 2008.\" Und er ist tatsächlich richtig fruchtig - hat schon einen schönen Duft - und nicht so viel Säure .... und dann auch noch Bio ... Und das für einen Preis von nur € 3,95 Aber ich werde weiter berichten ! Erst mal vielen Dank an alle Ratgeber ! Liebe Grüße - Allegro |
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![]() Mitglied seit 11.06.2003 |
Allegro, sich mit eniem länglichen Zitat durchzumogeln ... pah!!! Was sagt dein Bauch Neulich hatte ich gelesen, dass man den Viognier auch in Sizilien anbaut ... ich möcht ihn ja lieber elegant \"norddeutsch\" ... aber unterm Säureaspekt ... O. |
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
Hallo Olafsson,
wieso \"durchmogeln\" ??? Und der Viognier steht schon mit ganz oben auf meiner Bestell-Liste ! Versprochen ! Und der Basa auch .... Liebe Grüße - Allegro |
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
@ Olafsson,
versprochen ist versprochen ! Ich habe soeben zwei Flaschen Viognier bestellt ... Liebe Grüße - Allegro |
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
So Ihr lieben Ratgeber !
der Viognier ist angekommen - und wird am Wochenende probiert .... Und den Basa habe ich soeben bestellt .... Und die restlichen Tipps gehen auch nicht vergessen ! Danke Euch und liebe Grüße - Allegroi |
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
Hallo Olaffson,
so - ich konnte nicht wiederstehen, und musste den Viognier heute probieren ... genau genommen, diesen hier: Viognier Mandrarossa IGT 2005, Cantine Settesoli, Menfi (Sizilien) Erster Eindruck: ui - mal was ganz anderes ! Zweiter Eindruck: gar nicht schlecht Dritter Eindruck: lecker ! Schön fruchtig - und irgendwie mineralisch (gibt´s das ? Vierter Eindruck: leider nicht ganz so bekömmlich, wie ich ihn gerne hätte ... (das Sodbrennen naht .... Aber auf alle Fälle ein leckeres Tröpfchen ! Herzlichen Dank auf jeden fall für Deinen Tipp ! Liebe Grüße - Allegro ... bin dann schon mal auf den Basa gespannt, der dann nächste Woche probiert wird .... |
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![]() Mitglied seit 06.06.2002 |
... ja, hier fehlt ein Posting... Empfehlungen gerne, aber bitte nicht als (Eigen)Werbehinweis ...
Gruß Tin _____________________________________________________________ Don\'t eat yellow snow where the huskies go. (Zappa) |
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
Hallo Vigneron,
nein, argentinischen Chardonnay kenne ich noch nicht Ach ja, fast hätte ich es übersehen: herzlich wilkommen hier im Chefkoch ! Und viel Freude beim Stöbern, Kochen, Genießen ... und plaudern ! Liebe Grüße - Allegro |
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
Hi Tin ... dann musst Du meinen Kommentar bitte auch löschen ... passt nicht mehr ...
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![]() Mitglied seit 24.11.2006 |
Ich trinke sehr gerne argentinische Weine. Und der argentinische Weißwein ist äußerst passabel. Deutsche Weiße sind nicht jedermanns Sache und französische finde ich extrem überteuert. Bei chilenischen habe ich als Allergiker sehr oft unerwünschte Nebenwirkungen erfahren. Gleiches gilt für amerikanische und australische. Einzig überzeugt haben mich bisher südafrikanische und argentinische. Die Argentinier benötigen kaum Pflanzenschutzmittel, da ihr Klima extrem trocken ist und so kaum Schädlinge existieren. Alles andere ist perfekt-vom Boden angefangen bis hin zu den Temperaturen. Man könnte diese Weine beinahe ökologisch nennen. Es wird natürlich auch extrem viel gepanscht in Argentinien-das kann man bei einigen Auktionshäusern im Internet sehen, wo es 12 Flaschen Rotwein aus Argentinien für 6 Euro (alles zusammen gibt). Aber, wenn man ein wenig Ausdauer beweist und vielleicht auch ein wenig Risiko, dann kann man echte Perlen finden. Und eine solche-finde ich- ist der Chardonnay (ich meine einen konkreten Weißwein, aber ich weiß nicht, ob ich den hier genauer bennenen darf, weil ja mittlerweile schon zwei Beiträge von mir gelöscht wurden, weil ich ja soooooo viel EIgenwerbung mache... Also, wenn der Beitrag jetzt auch verschwindet, weiß ich nicht, über was ich noch schreiben soll, damit der Beitrag bleibt)
Daher @allegro, ich kanns nur empfehlen. Ob er Dir bekommt, musst Du selbst probieren. Vigneron |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Also diese Lobpreisungen argentinischen Weines machen mich schon ziemlich misstrauisch, aber dieser Beitrag verstösst nicht gegen die AGB. Weine kannst Du mit Jahrgang, Namen, Anbaugebiet und Winzer/Ezeugernamen bezeichnen - das ist in Ordnung, Bezugsquellen und Winzer/Erzeuger/Abfüller-HPs dürfen nicht verlinkt werden.
best susa ____________________________________________ Die schärfsten Kritiker der Elche waren früher selber welche (F.W. Bernstein) |
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![]() Mitglied seit 24.11.2006 |
Chardonnay 2002 roble, auch von Atilio Avena (Bodega in Argentinien)
ist das so in Ordnung? |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
jawoll
best susa ____________________________________________ Die schärfsten Kritiker der Elche waren früher selber welche (F.W. Bernstein) |
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![]() Mitglied seit 06.06.2002 |
Und wie schmeckt dieser Ausnahmewein?
Gruß Tin _____________________________________________________________ Don\'t eat yellow snow where the huskies go. (Zappa) |
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![]() Mitglied seit 11.06.2003 |
Alle gro den Basa aber nicht mit ner Buttersauce probieren - das wär ein unerlaubter Vorteil zum Sizilianer Doch, probier ihn mal zum Essen! Olafsson |
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![]() Mitglied seit 06.06.2002 |
*ggg* Ole wieder ...
Gruß Tin _____________________________________________________________ Don\'t eat yellow snow where the huskies go. (Zappa) |
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
aber nur, wenn Du mir noch verrätst, WAS genau am besten dazu passt .... Fisch ? Gemüse ? Pasta ? ... ich warte .... Liebe Grüße - Allegro |
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![]() Mitglied seit 11.06.2003 |
Allegro, beim letzten Mal fand ich den Basra voluminös aber auch ein wenig glatt, ich würd ihn nicht überfordern. Ein Backhendl könnt ich mir recht gut zu ihm vorstelln, zu einem Bauernomelett mit Salami, Speck und Rosmarin spielt er nen alltäglichen Begleiter. Sorry wegen der Wartezeit Ole |
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
Hi Ole,
die Wartezeit konnte ich gerade noch so verschmerzen Backhendl mit Weißwein ??? Das hatte ich auch noch nicht ... Bauernomelett mit Speck schon eher ... Danke Dir - ich werde dann berichten ... Liebe Grüße - Allegro |
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![]() Mitglied seit 30.05.2005 |
\"Ein Backhendl könnt ich mir recht gut zu ihm vorstelln, zu einem Bauernomelett mit Salami, Speck und Rosmarin spielt er nen alltäglichen Begleiter. \"
Bauernomelett??? Bist Du irgenwie mit Kannibalen verwandt?? Und täglich ein Bauer weniger in der EU! Das kann auf dauer nicht gut gehen (1) Viele Grüße Lars (1) Auf der andere Seite, denk positiv! Das Budget der EU wird mit jedem Bauer entlastet |
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![]() Mitglied seit 11.06.2003 |
Easy, Lars, ich schrieb ja nicht \"Weinbauernomelett\" Aber stimmt: Das alte Lied \"The taxes on the (wine?) farmer feeds us all\" galt vor den EU-Zeiten ... Grüße an die Mönchswingertsche! Ole |
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
Hallo Ihr Lieben,
so - nun ist der Basa geköpft ! und zwar genau der von Ulliii empfohlene Und auch er ist ein leckeres Tröpfchen - und säuretechnisch fast schon so, wie ich ihn brauche .... Er ist ebenfalls schön fruchtig, jedoch wirklich deutlich trocken ... von daher hat mir der Viognier sogar noch ein wenig besser geschmeckt .... Aber voluminös, so wie Ole ihn empfindet, kann ich den nicht nennen - darunter stell ich mir was anderes vor. Vielen Dank nochmal für diesen Tipp. Mal schauen, was als nächstes dran ist ... da wären noch der \"Arancio Grillo 2005\" und der \"Lugana San Benedetto 2005 von Zenato (Venetien)\" offen .... und ein Grüner Veltiner aus Österreich, wenn er von einer \"Alten Rebe\" ist ... mal gucken, was ich da noch so finde .... Eine Frage hätte ich aber noch: Per KM bekam ich auch ein paar sehr nette Tipps: z.B. einen \"Phönix\" aus Deutschland. Was haltet Ihr davon ? Liebe Grüße - Allegro |
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![]() Mitglied seit 06.06.2002 |
Hallo Allegro,
Phönix? was soll das sein??? Gruß Tin _____________________________________________________________ Don\'t eat yellow snow where the huskies go. (Zappa) |
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![]() Mitglied seit 06.06.2002 |
ok, Google hilft ... eine Rebsorte ... nie davon gehört ... ist ne Neuzüchtung aus Bacchus und Seyve-Villard ... (ich zitiere Tischlmayr) ... \"der gelbgrüne, säurebetonte Wein hat einen dezenten Muskatton und ähnelt dem aus Bacchus und Scheurebe. Die Sorte ist auch sehr gut als Tafeltraube geeignet.\"
Soviel dazu ... WddWnb ... Gruß Tin _____________________________________________________________ Don\'t eat yellow snow where the huskies go. (Zappa) |
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
Danke Tin,
nun komm ich aber doch in´s Grübeln: mir wurde nämlich dieser hier empfohlen: Phönix Kabinett Alkohol: 11,5% Vol. Säure: 3,6 g/L Restsüße: 2,6 g/L Der Säuregehalt ist hier deutlich niedriger als bei anderen Weinen .... wie passt also die Aussage \"säurebetont\" da rein ? Oder ist ein \"Kabinett\" wieder was anderes ????? Sorry für meine dummen Fragen Liebe Grüße - Allegro |
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![]() Mitglied seit 06.06.2002 |
Hallo Allegro,
ist das ein 2003er? 3,6 Gramm Restsäure ist schon verdammt wenig ... 2,6 g Restsüße aber auch, keine Ahnung, wie das schmeckt ... kannst mir ja mal per KM erzählen, wer dir diesen Wein empfohlen hat ... ich hab da so eine Vermutung ... Gruß Tin _____________________________________________________________ Don\'t eat yellow snow where the huskies go. (Zappa) |
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
Hallo Tin,
es ist ein \"2005er Zornheimer Mönchbäumchen\" - das hatte ich vorher überlesen ... Und den Empfehler muss ich erstmal in meinen KMs suchen gehen ... ich melde mich dann gleich .... Liebe Grüße - Allegro |
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![]() Mitglied seit 11.06.2003 |
Allegretto,
der Ullliii Tip (Basra) war doch ok ... also hat er die nächste Chance verdient und ich würd seinen Arancio Tipp probieren. Andererseits: das geht nicht an, dass hier \"rein medizinisch\" Pulle um Pulle geöffnet wird!!!11!!! Schliesslich war dein Ausgangsargument: du bevorzugst zwar Rotwein aber zum ESSEN müsse es halt nun auch mal ein weißer sein ... Also: zu was hast du den Basra probiert? Und zu wievielt Ole |
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![]() Mitglied seit 26.11.2000 |
Mir ist durchaus klar, dass ich `hier´ eigentlich nix zu suchen habe
....aber zum einen reizt mich das \"säurearm\" und zum anderen wurde ja der \"Grüne Veltliner\" schon mal angesprochen -mithin: \"Chasselas\", das gängige Gutedel-Synonym. Gerade das \"säurearm\" ist/war einer der Gründe, weshalb ich mich \"für alle Tage\" für den \"Gutedel\" entschieden habe, gerade weil er durchgängig [u. a.] diesen Vorteil hat - ob Silvaner, `Müller` oder sonstwas: drauf verlassen kann man sich bei keinem, so zumindest meine Erfahrung. Beim \"Gutedel\" allerdings schon, und sollte es mal ´später´ werden, weil man sich beim zweiten Fläschchen bissi `verquatscht´ hat: eins ist sicher: die Sache mit dem Sodbrennen ist zu keinem Zeitpunkt ein Thema! Da es kein kommerzieller link ist wage ich daher mal eine Verlinkung zum Thema \"Gutedel\" - möglich dass `Allegro`genau den Wein entdeckt, den er meint/sucht [auch wenn´s ein deutscher Wein ist] .....dann wären wir schon zu zweit Guten Morgen allerseits - lg hannnes |
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
@ Ole,
so so, das wüsstest Du nun gerne .... na gut - ich will mal nicht so sein Also: beide Flaschen habe ich ganz alleine genossen Aber ansosnten bin ich übrigens immer ganz brav .... @ Hannes, wieso hast Du hier nix verloren ? Du bist mir jederzeit willkommen ! Vor allem, wenn Du dann auch noch einen guten Tipp für mich hast Vom Gutedel hab ich noch nie gehört - werde aber gleich mal Deinen Link lesen gehen .... und wenn Du sagst, der könnte was für mich sein, werde ich den in meine Liste der noch zu probierenden Weine sehr gerne aufnehmen .... Danke Dir ! @ all, heute habe ich zufällig einen \"Grünen Veltiner\" entdeckt, der sich gar nicht soooo schlecht las ... ist zwar keine \"alte Rebe\", sondern dieser hier: \"Leopoldi Grüner Veltiner 2005 Ried Reipersberg\" vom Weingut Maurer in Niederösterreich ... der soll angeblich \"edel, mit sehr ausgewogener Säurestruktur\" sein .... Ich werde berichten .... Danke Euch und liebe Grüße - Allegro (übrigens weiblich .... |
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![]() Mitglied seit 06.06.2002 |
Tach,
so, da wir heute Weihnachtsweine kaufen mussten Und natürlich habe ich eine Flasche gekauft ... und soeben probiert. 2005er Zornheimer Mönchbäumchen Phönix Kabinett trocken 11,5 % Weingut Keßler Riecht sehr parfümiert, ein bisschen nach Petunien, nach Muskat, mein Schaf moniert einen Geranienton, irgendwie ein bisschen too much. Im Mund würzig, ein bisschen brandig, Muskataromen, undefinierbare säuerliche Fruchtaromen, wie geriebener roher Apfel, der schon oxidiert ist, leicht metallisch. Durch die brandige Schärfe wirkt er auch saurer, als er ist ... hm. Muss ich nicht haben, war einen Versuch wert. Und ich weiß noch nicht mal, womit ich den Rest verkochen könnte Ich glaube ehrlich nicht, dass der Winzer sich einen Gefallen damit getan hat, diese Neuzüchtung anzupflanzen ... und wahrscheinlich kann man aus dieser Rebsorte einfach nicht mehr rausholen. Abendliche Grüße Tin _____________________________________________________________ Don\'t eat yellow snow where the huskies go. (Zappa) |
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![]() Mitglied seit 06.06.2002 |
Und ein Nachsatz zu Hannnes: Menno, den Gutedel haben wir total vergessen ... wo Du Recht hast ...
Gruß Tin _____________________________________________________________ Don\'t eat yellow snow where the huskies go. (Zappa) |
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
Tin
hab ganz, ganz herzlichen Dank für Deine Mühe und Deine Kostprobe ! Das war suuuper lieb von Dir ! Wenn ich das so lese, muss ich den, glaube ich, auch nicht unbedingt haben ... mir ist zwar klar, dass Geschmäcker unterschiedlich sind, aber \"brandige Schärfe\" klngt nicht sooo doll .... Also wxtra bestellen werde ich ihn mir nicht - aber sollte ich jemals Gelegenheit haben, ihn zu probieren, werde ich das natürlich tun. Und trotzdem auch noch mal einen ganz herzlichen Dank an die Tippgeberin (sie wird es schon wissen, wenn sie es liest - der Tipp kam per KM). @ all, und ich probiere soeben den o.g. Grünen Veltiner: Duft ist frisch - nicht parfümiert Liebe Grüße - Allegro |
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
So, Ihr Lieben - berichte gehorsamst vom nächsten Versuch !
Nun bin ich Hannes´ Empfehlung gefolgt; so steht nun eine Flasche deutscher Und zwar dieser hier: Ein badischer \"Auggener Schäf\" 2005 Qualitätswein trocken. Und was soll ich sagen ? Er hat mich überrascht ! Er schmeckt überhaupt nicht nach dem, wie ich bisher deutsche Weine kennengelernt hatte ... ganz im Gegenteil - ich würde ihn unbesehen für einen Südländer halten ... Er ist wunderbar fruchtig, jedoch mild, dabei trotzdem trocken und tatsächlich relativ säurearm. Von Sodbrennen noch keine Spur ..... mal schauen, ob es nach dem 2. Glas auch noch so bleibt ... Aber lecker ist er allemal !!! Also schon mal herzlichen Dank für diesen Tipp - ich glaube, den habe ich nicht zum letzten Male getrunken ! Im übrigen wartet noch eine weitere Flasche Gutedel auf mich - auch ein Auggener Schäf - aber ein Kabinett .... ich werde berichten ! Liebe Grüße - Allegro |
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![]() Mitglied seit 06.06.2002 |
Ja, schön! Das ist doch mal eine gute Nachricht! Als ich noch im Badischen wohnte, war der Liter-Gutedel von den Wasenweilern (Wolf von Wasenweiler) mein Jedentag ... bezahlbar, verfügbar, nett.
Gruß Tin _____________________________________________________________ Don\'t eat yellow snow where the huskies go. (Zappa) |
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
Hallöchen,
so - dieses Wochenende habe ich nun die zweite Testflasche Gutedel geöffnet - fast den gleichen wie vorstehend - aber als Kabinett. Auch dieser hat mich überrascht - allerdings negativ ! Dabei hat er auch nur 5 g Säure - der andere hatte 4,5 g. Kann da wirklich so ein deutcciher Unterschied bei rauskommen ????????? Grübelnde Grüße - Allegro |
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![]() Mitglied seit 06.06.2002 |
Hallo Allegro,
welcher Jahrgang, welcher Winzer (bzw. welceh WG), was für ein Verschluss???? Gruß Tin _____________________________________________________________ Der Lebenskünstler und der Feinschmecker wissen, dass man ein Schwein sein muss, um Trüffel zu finden. |
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
Ein \"Auggener Schäf\" 2005 Kabinett trocken - der andere war exakt der gleiche - nur eben nicht Kabinett ! Der Winzer ist unbekannt, da von der Winzergenossenschaft Auggen ... aber ist das vielleicht schon des Rätsels Lösung ? Ein anderer Winzer ????????????????????????
Verschluss hatten beide ! diese neumodischen Korken aus Kunststoff ????? Sorry, ich weiß leider nicht, wie die Teile offiziell heißen ... also Kork kann´s auch nicht sein .... Liebe Grüße - Allegro |
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![]() Mitglied seit 06.06.2002 |
Hallo Allegro,
ok .. also derselbe Erzeuger ... der \"nicht Kabinett\", will sagen, QbA, hat Euch/Dir besser geschmeckt??? Gruß Tin _____________________________________________________________ Der Lebenskünstler und der Feinschmecker wissen, dass man ein Schwein sein muss, um Trüffel zu finden. |
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
Ja - Tin
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![]() Mitglied seit 06.06.2002 |
Ist ja nicht schlimm!
war der QbA trocken oder nur Qba??? Ich glaube nämlich so langsam, dass Du an restsüßen mehr Spaß haben könntest ... Gruß Tin _____________________________________________________________ Der Lebenskünstler und der Feinschmecker wissen, dass man ein Schwein sein muss, um Trüffel zu finden. |
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
Hallo Tin,
na - da bin ich aber beruhigt Und der Qba (was heißt eigentlich das \"ba\" ?????????? Allerdings ist mir heute noch eingefallen, dass da noch ein extra Hinweis war auf eine andere Art der Gärung, und zwar folgender: \" 2005er Auggener Schäf Weißer Gutedel, QbA trocken, Kaltgärung Während die Weine bei der typischen Vergärung bei ca. 25° C in etwa 10 Tagen vergären, werden sie bei der Kaltgärung gekühlt und bei ca. 12° C bis zu 8 Wochen vergoren. Durch die Kaltgärung werden die Gäraromen und die Inhaltsstoffe vollständig und intensiv freigesetzt. Dieser fruchtbetonte neue Weintyp wurde durch die besondere Ausbaumethode der \"Kaltgärung\" aus bestem Lesegut unserer Winzer erzeugt: Weißer Gutedel. Der Wein präsentiert sich sehr fruchtbetont und aromatisch mit einer großartigen Geschmacksfülle. \" Weitere Angaben: Restzucker: 4,0 / Säure: 5,5 Beim Kabinett gibt´s folgende Werte: Restzucker: 4,5 / Säure: 6,0 Damit würde ich vermuten: mehr Restsüße ist wohl nicht so mein Fall .... wie ich oben ja auch schon mal erwähnt hatte, haben mir auch bisher keine deutschen Weine geschmeckt. Begründung: Fast alle, die ich bisher probiert habe, waren mir viel zu süß - auch wenn sie als trocken deklariert waren ! Aber vielleicht ist des Rätsels Lösung mit den beiden Gutedel ja zum einen die \"Kaltgärung\" und zum anderen die 0,5 g mehr Restsüße und Säure ????????????? Aber wie auch immer: einen leckeren und vor allem bekömmlichen Wein habe ich ja nun durch Euch gefunden ! (Und noch einen zweiten selber durch Zufall ....) Wenn aber jemand noch eine Idee hat - immer mal her damit ! Danke Euch allen und liebe Grüße - Allegro |
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![]() Mitglied seit 11.06.2003 |
Allegro, \"QbA\" ist - darf ich, Tin? - Landwein, \"Qualitätswein bei Anbaugebiet\", die unterste Stufe im deutschen Weingesetz. Da darf man noch etwas mogeln mit Zugaben, da sind die Extrakt- und Säurewerte nicht so hoch. Manchmal braucht der Winzer halt einen einfachen Alltagswein für seine Kunden. Da in D die Qualitätsstufe über die Säure- und Extraktwerte läuft, vermut ich, dass er für dich verträglicher ist Die Kaltvergärung halt ich für sekundär. Möchtest du dir ne Flasche Kabinett/Spätlese einlagern - nach 1 Jahr im Keller *wirkt* die runder? LG Ole |
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![]() Mitglied seit 06.06.2002 |
Hallo Allegro,
aaaalso ... Qba heißt Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete. Das bedeutet, drin muss (zu 100%) Wein der namensgebenden Rebsorte (zu 85%) aus dem entsprechenden Anbaugebiet sein. QbA darf aber (im Gegensatz zu den Prädikaten wie Kabinett, Spätlese etc.) mit Süßreserve oder Zucker anreichert werden, um mehr Alkohol oder mehr Süße zu erzielen - sehr grob vereinfacht. QbA ist eher eine einfachere Qualität - Kabinett eher eine bessere, aber das geht alles auf ein reichlich veraltetes Weingesetz zurück, und viele gute Winzer kümmern sich da nicht mehr drum und verzichten auf Prädikatsbezeichnungen. Der QbA war wahrscheinlich frischer und leichter als der Kabinett, und das scheint Dir gefallen zu haben. Das Säure/Restzucker-Verhältnis war ja in etwa identisch, und was die Vergärung angeht ... ich glaube nicht, dass das wirklich was ausmacht. Probier doch im nächsten Jahr mal einen frischen Silvaner, der könnte Dir auch schmecken ... Müller-Thurgau ist auch säurearm, kann aber schnell parfümiert wirken ... Gruß Tin _____________________________________________________________ Der Lebenskünstler und der Feinschmecker wissen, dass man ein Schwein sein muss, um Trüffel zu finden. |
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![]() Mitglied seit 11.06.2003 |
Mist, ich durfte doch nicht |
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![]() Mitglied seit 06.06.2002 |
sorry ...
Gruß Tin _____________________________________________________________ Der Lebenskünstler und der Feinschmecker wissen, dass man ein Schwein sein muss, um Trüffel zu finden. |
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![]() Mitglied seit 06.06.2002 |
aber ich unterschreibe Oles Ratschlag, der QbA ist eher ein \"austrinken, wächst schon wieder neuer\", der Kabinett könnt nächstes Jahr runder, weicher, netter sein .,... wenn Du frische, spritzige Weine magst, greif am Besten immer zu den neuen Jahrgängen ... sehr vereinfacht gesagt
Gruß Tin _____________________________________________________________ Der Lebenskünstler und der Feinschmecker wissen, dass man ein Schwein sein muss, um Trüffel zu finden. |
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
Hallo Ihr zwei ! Nun hab ich wieder was gelernt *freu* !
Dann werde ich das vielleicht tatsächlich mal ausprobieren mit dem Einlagern eines Kabinetts ! Und mich zukünftig tatsächlich bei den Qba-Weinen neueren Jahrgangs versuchen .... Danke Euch ! Liebe Grüße - Allegro |
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![]() Mitglied seit 04.09.2005 |
Generell stimmt das mit den QbAs wohl noch.
Ich glaube aber, wie Tin schon sagte, daß viele Winzer dieses Bezeichnungssystem nach und nach aufweichen. Ich habe eben \'mal beim sehr angesehenen Weingut Künstler, im Rheingau nachgeschaut. Der hat einen \"nur\" QbA im Angebot, der sehr gut und auch nicht mehr wirklich billig ist. Da gibt es einen 05er Chardonnay für 13,80€. Dann habe ich noch einige wunderbare 04er \"Domdechaney von ihm im Keller, die bei 13,--€ liegen. Das es den Winzern möglich ist die Weine mehr zu \"tunen\" als bei anderen Qualitätsstufen gefällt mir nicht. Ich gehe davon aus, daß z.B. Künstler, das nicht all zu sehr ausnutzt und hoffe das dies so bleibt. Wenn die Winzer auf Prädikatsbezeichnungen verzichten, weil sie ihnen zu \"antiquiert\" erscheinen habe ich nix dagegen, wenn sie dann aber kurz danach anfangen, die tatsächlichen Qualitäten in den Flaschen, den Prädikaten (oder eben \"Nicht-Prädikaten\") anzupassen, fände ich das weniger schön. Zu Beginn einen \"13,--€-QbA\", der eigentlich eine lupenreine Spätlese seien könnte, zu verkaufen und dann in den Folgejahrgängen Zucker und Süßreserven mehr und mehr zum Einsatz bringen und den Preis womöglich noch weiter \"nach oben anzupassen\" (so sagt man wohl heute zu dem was sich früher \'mal \"Preiserhöhung\" nannte |
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![]() Mitglied seit 06.06.2002 |
Hallo Frank,
da hast du natürlich Recht ...aber ich gehe auch schwer davon aus, dass die Künstlers, Kühns, Breuers ... dieser Weinwelt einen Teufel tun werden, mit Süßreserve und Co. ranzugehen. Damit würden sie sich nämlich das kaputtmachen, was ihre Weine auszeichnet: Eigenständigkeit, Ausdrucksstärke, expressive Mineralik ... ich glaube nicht, dass diese Gefahr wirklich besteht Kurz zur Erklärung für Allegro: Das deutsche Weingesetz (von 1972) sieht eine qualitative Einteilung der Weine nach Mostgewicht vor. Das heißt, nach dem Zuckergehalt im unvergorenen Traubensaft. Je mehr Zucker, desto besser die potentielle Qualität, ist die Idee dahinter. Ganz \"unten\" stehen Tafelwein und Landwein, dann kommt der QbA, der zumindest schon mal aus einem einzigen Gebiet kommen muss, also nicht quer durch die deutsche oder internationale Weinwelt gemischt sein darf Kabinett fängt bei 67° Oechsle an, Spätlese bei 76°. Der Winzer DARF seine Weine ab diesen Grenzen so nennen, muss es aber nicht. Nur mal so zur Info ... beim Antoniushof haben sie im Herbst keinen Riesling unter 90° gelesen (Schaf, korrigier mich) ... was aber gottseidank nicht heißt, dass es nur süße Auslesen geben wird Gruß Tin _____________________________________________________________ Der Lebenskünstler und der Feinschmecker wissen, dass man ein Schwein sein muss, um Trüffel zu finden. |
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![]() Mitglied seit 22.07.2004 |
Ich kann nur insofern korrigieren, dass das Weingesetz von 1971 ist
LG, Stephan |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo Tin,
\"QbA darf aber (im Gegensatz zu den Prädikaten wie Kabinett, Spätlese etc.) mit Süßreserve oder Zucker angereichert werden, um mehr Alkohol oder mehr Süße zu erzielen - sehr grob vereinfacht.\" Eine Zugabe von Süßreserve ist auch bei Prädikatsweinen (sogar bei laut Etikett \"trockenen\"!) erlaubt. Der entscheidende Unterschied zwischen QbA und Kabinett ist die Möglichkeit, den QbA-Most mit Zucker anzureichern. Und deshalb ist bei Winzern, die einen QbA und einen Kabinett anbieten, normalerweise der Kabinett der \"leichtere\" Wein. Der QbA wurde ja angereichert, um die Alkoholausbeute zu erhöhen und den Wein körperreicher zu machen. Wenn ein Erzeuger mit den Prädikatsbezeichnungen arbeitet, wird er sie in der Regel auch bei allen nicht chaptalisierten Weinen verwenden. Als QbA läßt er den Wein dann laufen, wenn er chaptalisieren will (denn das für einen Kabinett notwendige Mindetsmostgewicht ist so niedrig angesetzt, daß man es gerade bei den letzten Jahrgängen als relevantes Kriterium komplett vernachlässigen kann). Faustregel ist also: Ein QbA hat in der Regel mehr Alkohol, Kraft und Körper als ein Kabinett. Viele Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 22.07.2004 |
Naja, die Faust is aber doch ganz schön schwabbelig, mein Lieber
Aber mal was anderes: \"Kaltvergärung\" als Angabe auf dem Etikett? Dürfen die das wirklich da draufschreiben? Meines Wissens ist doch ziemlich streng reglementiert, was auf dem Etikett stehen darf, und das gehört da doch nicht zu, oder? Oder bin ich grad komplett schief gewickelt? Grübelgrüße, Stephan |
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![]() Mitglied seit 06.06.2002 |
Ich glaube, diese Info steht nicht auf dem Etikett ... nur auf der Website ... oder?
Gruß Tin _____________________________________________________________ Der Lebenskünstler und der Feinschmecker wissen, dass man ein Schwein sein muss, um Trüffel zu finden. |
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![]() Mitglied seit 26.11.2000 |
Nur weil sich´s in diesem Zusammenhang gerade anbietet: Weinbauzonen....
Baden -und damit halt auch der Gutedel*g*- gehört als einziges deutsches Weinbaugebiet zur Zone \"B\" [wie Champagne, Elsaß, Loire] mit der Folge, [Zitat]: \"\".... daß badische Weine generell höhere Mindestanforderungen für Qualitäts- und Prädikatsweine erfüllen müssen als andere deutsche Moste. \"\" Spielt das -heutzutage- tatsächlich noch eine Rolle und wie wirkt sich das -eventuell- aus im Hinblick auf die Beurteilung anderer Weine, konkreter: auf Weine, auch und vor allem deutsche, aus Weinbauzone \"A\"? Interessierte hannnesgrüssle |
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![]() Mitglied seit 06.06.2002 |
Hallo hannnes,
interessante Frage, die bei den jetzt anstehenden Jahrestagungen der Regionen auch auf der Agenda steht ... wir sind gespannt ... Gruß Tin _____________________________________________________________ Der Lebenskünstler und der Feinschmecker wissen, dass man ein Schwein sein muss, um Trüffel zu finden. |
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![]() Mitglied seit 22.07.2004 |
Die Mostgewichte, die für die jeweiligen Prädikate erreicht werden müssen, sind in Baden höher als in anderen Gebieten, soviel fällt mir auf die Schnelle ein. Ich meine, dass auch die Mengen bei der Anreicherung geringer sind, aber das müsste ich nachschlagen und da hab ich grad keine Zeit für.
Gruß, Stephan |
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![]() Mitglied seit 16.09.2004 |
Hallo Hannnes, soweit ich informiert bin, haben diese Zonen (B für Baden, A für alle anderen deutschen Anbaugebiete) nur bei den Tafel- und Landweinen Bedeutung. Da legen sie den natürlichen Mindestalkoholgehalt für Tafelwein auf 5% (A) bzw 6% (B) fest, bei Landwein sind\'s 5,5 bzw 6,5%. (Überall muss aber in solchen Fällen auf mindestens 8,5% angereichert werden, damit\'s Wein wird Für Qualitätsweine und Prädikatsweine sind in jedem deutschen Anbaugebiet und für die jede verschiedene Rebsorte unterschiedliche Mindestöchslegrade festgelegt (und die Anreicherung ist verboten). Diese Werte dürften für Baden auch wieder höher sein als in den nördlicheren Gebieten, insoweit sind die Mindestqualitätsvorgaben in Baden in der Tat höher. Bevor Du Dich allerdings zu sehr für Baden freust Das alles sind Mindestqualitätsvorgaben und in allen Anbaugebieten stecken sich ambitionierte Winzer deutlich höhere Ziele. Und ein hoher Oechslegrad (dh. Zuckergehalt) der Traube, ist nicht Garant für guten Wein, ja noch nicht einmal unbedingt für den Reifegrad der Beeren. In Anbetracht der sich abzeichnenden Klimaveränderung könnte sich das sogar als Nachteil erweisen. Wenns interessiert: Zum Thema \"Reifemessung /Qualität\" gibt es in diesem Blogg einen wie ich finde sehr lesenswerten Beitrag. Viele Grüße Matthias _____________________________________________________________ Life... is like a grapefruit. It\'s orange and squishy, and has a few pips in it, and some folks have half a one for breakfast. . |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo,
\"Und ein hoher Oechslegrad (dh. Zuckergehalt) der Traube, ist nicht Garant für guten Wein, ja noch nicht einmal unbedingt für den Reifegrad der Beeren. \" Stimmt! Und außerdem stammt das Prädikatssystem aus klimatisch (und weinbautechnisch) anderen Zeiten. Damals gab es immer wieder Jahre, in denen es schwierig war, überhaupt auf 70 oder 80 Grad Oechsle zu kommen. In 05 oder 03 hingegen lag das Problem in Deutschland eher umgekehrt - von den auf Qualität bedachten Betrieben wurde oft nur Moste mit 90 Grad und mehr eingefahren. Und diese hohen Mostgewichte gehen auf Dauer etwas zu Lasten eines leichtgewichtigen, eleganten und filigranen Weintyps, für den Deutschland einst berühmt war. Tendenziell werden die Weine immer fetter und im trockenen Bereich immer alkoholreicher. Ein Winzer, der das Prädikatssystem vernünftig handhabt, achtet deshalb weniger auf die Oechslegrade und mehr darauf, daß die Weintypizität zum jeweiligen Prädikat paßt. \"Kabinette\" aus hundergrädigen Mosten und/oder mit 13,5% machen als solche keinen wirklichen Sinn. Daher - im Zuge der Klimaveränderung - spielen die Sondervorgaben für Baden meiner Meinung nach auch keine Rolle mehr. Viele Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 22.07.2004 |
\"Ein Winzer, der das Prädikatssystem vernünftig handhabt, achtet deshalb weniger auf die Oechslegrade und mehr darauf, daß die Weintypizität zum jeweiligen Prädikat paßt.\"
Was nicht immer ganz einfach ist, wenn wirtschaftliche Zwänge hinzukommen. Wenn ich als Winzer meine Stammkundschaft mit x Flaschen Kabinett trocken zu bedienen habe, aber nur Moste ab 90 Ochsen, dann ist das gar nicht so einfach mit der Typizität... LG, Stephan |
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
Hui - hier ahben sich ja jetzt die Fachleute des Weinforums versammelt
Hallo Ihr Lieben, diskutiert nur munter weiter - ich lerne hier von jedem Posting was dazu ! @ Stephan und Tin, Tin hat recht, die Angabe der \"Kaltvergärung\" steht nicht auf dem Etikett, auch nicht sonst wo auf der Flasche, sondern tatsächlich nur bei der Beschreibung des Weines im Shop. @ all, was mich aber in diesem Zusammenhang noch brennend interessieren würde, ist folgendes: dass der Oechslegrad den zuckergehalt der Traube angibt, habt Ihr mir ja nun schon verraten. Welche Auswirkung hat nun der Oechslegrad auf das Endprodukt Wein ? Ich vermute, dass sich der Zucker ja teilweise in Alkohol umwandelt - richtig ? Und das, was übrigbleibt, ist dann der Restzuckergehalt ???????? Also laienhaft gefragt: je höher der Oechslegehalt - desto höher der Alkoholgehalt und die Restsüße des Weines ??? Und wieso ist dieser Oechslegehalt ein Qualitätsmerkmal ? Danke an alle, dir mir hier einen kleinen Grundkurs Weinwissen vermitteln ! Gespannte Grüße - Allegro |
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![]() Mitglied seit 04.09.2005 |
Je höhe der Oechslegrad (=je mehr Zucker) umso mehr von diesem Zucker kann in Alkohol umgewandelt werden und der Wein wird dadurch zuckerärmer = trockener.
Oder aber von dem Wein bleibt, trotz ausreichend gebildetem Alkohol, noch Süße übrig. Pauschal könnte man zusammenfassen: trockener Wein = viel Alkohol (rest-)süßer Wein = wenig Alkohol |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo,
Weinschaf, du hast natürlich wie meistens Recht. Wobei ich andererseits auch den Eindruck habe, daß die \"wirtschaftlichen Zwänge\" als Argument für alles und jedes herhalten müssen. Ich kenne Winzer, die einen Wein nur Kabinett nennen, wenn er auch einigermaßen dem schlanken Typus entspricht. Und ich kenne sogar Winzer, die in einem Jahr wie 05 mit viel Fingerspitzengefühl 80grädige Moste hereingeholt haben, ohne daß die Weine jetzt sauer, spitz oder sonst irgendwie unreif wirken. Viele Winzer sind es allerdings nicht...... \" Welche Auswirkung hat nun der Oechslegrad auf das Endprodukt Wein ? Ich vermute, dass sich der Zucker ja teilweise in Alkohol umwandelt - richtig ? Und das, was übrigbleibt, ist dann der Restzuckergehalt ???????? Also laienhaft gefragt: je höher der Oechslegehalt - desto höher der Alkoholgehalt und die Restsüße des Weines ??? \" Genau! \"Und wieso ist dieser Oechslegehalt ein Qualitätsmerkmal ? \" Weil der Oechslegrad früher der wichtigste (grobe) Indikator für die Traubenreife war, und weil es, wie ich schon oben geschrieben habe, in nicht wenigen Jahren schwierig war, die Trauben in unseren nördlichen Breiten überhaupt reif zu bekommen. Das ist aber Geschichte - seit den frühen 91 hat es ein solches von der Reife her \"kleines\" Jahr bei uns nicht mehr gegeben. Deshalb macht es inzwischen wenig Sinn, immer wieder auf den Oechslegeraden herumzureiten, um Qualität zu beschreiben. Leider haben das viele Leute, die mit Wein zu tun haben, immer noch im alten Denkmuster festhängen, noch nicht so richtig begriffen. Im Oktober hatte ich in einem Fachgeschäft an der Mosel folgenden (verkürzten) Dialog: Fachhändler: \"Waren Sie mal in den Weinbergen? Sieht schlimm aus! Ganz viel Fäule über Nacht!\" Ich: \"Ja, sehr vieles ist verfault. Sieht wirklich schlimm aus. Da wird es beim neuen Jahrgang wohl ziemliche Qualitätsprobleme geben!\" Fachhändler: \"Ja, aber fast keine Trauben unter 90 Oechsle! Da kann man doch nicht von einem Qualitätsproblem reden!!\" Viele Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
Danke Frank !
Liebe Grüße - Allegro |
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
Und auch Dir Marigaux, herzlichen Dank für Deine ausführliche und interessante Antwort !
Liebe Grüße - Allegro |
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![]() Mitglied seit 16.09.2004 |
Hi Allegro,
wie Frank schon sagt: Der Zucker in der Traube bzw. im Most wird zu Alkohol im Wein. 1 Grad oechsle = 2,6 g/l Zucker = 1,3 g/l Alkohol (kann das jemand bestätigen?). Der Zucker, der nicht vergoren wird bleibt als Restsüße im Wein. Allen Zucker im Wein kann die Hefe aber nie verarbeiten, es bleibt immer ein mehr oder weniger schmeckbarer Rest. Restsüße bleibt auch, wenn von Anfang an viel Zucker drin ist, denn mehr als max 17% Alkoholgehalt schafft die Hefe nicht. Oder der Winzer stoppt den Gärprozess absichtlich, durch Kühlen des Weines und Abfiltrieren der Hefen. In Deutschland kann der Winzer auch noch einem durchgegorenen, trockenen Wein im Nachgang Traubenmost zusetzen, das nennt sich Süßreserve und sorgt für Diskussionen. Und zur Qualität: Zucker im Wein war (ist) eben leicht messbar und es gibt eine gewisse Korrelation zwischen Reife und Zuckergehalt, auf diese Art und Weise hat man Zucker sozusagen als \"Anzeiger\" für die Qualität genommen. Wenn man aber nur noch auf hohen Zuckergehalt schaut......kommt Mist bei raus. Viele Grüße Matthias _____________________________________________________________ Life... is like a grapefruit. It\'s orange and squishy, and has a few pips in it, and some folks have half a one for breakfast. . |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
....bitte \"den frühen\" streichen und ein paar Gänsefüßchen etwas weiter nach unten rücken (ohne Editierungsmöglichkeit werde ich hier noch wahnsinnig
Viele Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 16.09.2004 |
Marigaux, Du rückst bei mir keine Gänsefüßchen irgendwohin Was für`n Chaos. Der Sache angemessen. Viele Grüße Matthias _____________________________________________________________ Life... is like a grapefruit. It\'s orange and squishy, and has a few pips in it, and some folks have half a one for breakfast. . |
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
*threadhochhol*
So - nachdem ich ja nun seit über einem Jahr (ich wußte gar nicht, dass dieser Thread schon sooo alt ist hier mal eine kleine Sachstandsmeldung. Der anfänglich ebenfalls begeistert aufgenommene Gutedel hat mir mittlerweile jedoch zu wenig Geschmack Zwischenzeitlich habe ich auch noch den einen oder anderen Riesling probiert - und ich muss sagen: diese Aromenbomben muss ich zwar säuretechnisch mit Vorsicht genießen, werde mich da aber sicher weiter mit beschäftigen. Und last - but not least - eine ganz neue Entdeckung von heute: Da ich bei einem italienischen Weinladen am Ort das Monatsangebot kosten wollte (eine Cuvee aus Merlot und Primitivo aus Apulien), habe ich die Gelegenheit genutzt und nach einem trockenen, fruchtigen, jedoch säurearmen Weißwein gefragt. Und voila - der Herr hatte da eine Idee, die ich sogar gleich kosten durfte: Die mitgenommene Flasche musste ich heute natürlich gleich öffnen und muss sagen: weich, fruchtig, ein wenig nach Honig und vielleicht Gräsern (?) und wunderbar wenig Säure Soeben habe ich mir mal die Weinbeschreibung durchgelesen und ein wenig recherchiert und dabei erfahren, dass dieser Wein aus der Bombino-Traube besteht (von der ich noch nie in meinem Leben etwas gehört habe Und das sogar für knapp 5,-- EUR Falls es interessiert, werde ich bei Gelegenheit über evtl. passende Neuentdeckungen weiter berichten. Liebe Grüße - Allegro
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![]() Mitglied seit 02.03.2007 |
Allegro,
abgesehen von der Freude darüber, daß du Freude an Viognier und Bombino gefunden hast (diese Freude teile ich mit dir!) - zerkugle ich mich gerade an dieser Thread-Nachlese Matthias: "Marigaux, Du rückst bei mir keine Gänsefüßchen irgendwohin" Ich fasse es nicht!!! Pastinake |
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![]() Mitglied seit 11.06.2003 |
So hat sie damals angefangen, die Allegro im Weinforum ... *schmunzel* Neuerdings - die Grundversorgung scheint geklärt, ansatzweise! sie probiert ja gern neues - kommen auch gern höhere Themen ...
Santé! Ole |
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![]() Mitglied seit 11.10.2006 |
Da hat Ole recht,
ich habe erst am Schluß aufs Datum gesehen und mich vorher gewundert,daß ich den Thread übersehen habe. LG Gerwolf |
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
Yepp - die Grundversorgung ist geklärt
Aber ich hab doch in meinem gestrigen Posting glatt zwei Weine unterschlagen Liebe Grüße - Allegro
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![]() Mitglied seit 26.01.2008 |
Hallo Allegro,
nachdem ich mich heute durch dieses Thema gekämpft habe, ein Tip für den Frühling: Wenn der neue Jahrgang herauskommt (ca. April/Mai), versuch' doch mal, über den Fachhandel den Gutedel des Weingutes Ziereisen aus dem Badischen zu bekommen. Berühmt geworden ist das Gut wegen seiner aussergewöhnlich guten Rotweine (toller Spätburgunder, aber auch Syrah Aus Baden Viele Grüsse Der Ostbelgier |
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
Hallo Ostbelgier,
und vielen Dank für deinen Tipp, den ich liiiieeebend gerne beherzigen würde - wenn ... ja wenn ich hier am Ort einen Fachhändler hätte, der auch deutsche Weine führt Und ohne Auto sind meine Möglichkeiten leider etwas begrenzt ... Aber von Ziereisen habe ich schon viel Gutes hier im Forum gelesen, von daher würden mich deren Weine (nicht nur der Gutedel) natürlich sehr interessieren. Ich werde das mal im Kopf behalten und schauen, ob ich den mal irgendwo finde. Liebe Grüße - Allegro
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo Allegro,
ich kann halt nicht über meinen Schatten springen und frage mich, bevor ich einen Gutedel oder Müller-Thurgau alias Rivaner kaufe, immer wieder, warum ich so etwas trinken soll, solange es Riesling, Silvaner und Weißburgunder gibt. Aber der Ziereisen-Gutedel ist wirklich exzellent. Im Rahmen des Wein+-Stammtischs habe ich mal etwas davon ins Haus geschickt bekommen und kann daher ausnahmsweise mitreden. Vielleicht könntest du auch mal einen guten Muskateller probieren. In der Pfalz, in Baden und in Franken gibt es richtig spannende Vertreter dieser uralten und sehr aromatischen Sorte. Das Beschaffungsproblem....klar, aber falls dir mal einer über den Weg laufen sollte... Viele Grüße Marigaux |
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
Hallo Marigaux,
danke für Deine Bestätigung. Ich habe netterweise schon Bezugsquellen-Tipps bekommen, so dass der Ziereisen nun auch auf meiner Liste der zu probierenden Weine steht Einen Muscat habe ich sogar schon mal probiert - allerdings einen mallorquinischen. Nun weiß ich ja nicht, wie represäntativ dieser für seine Rebsorte war - aber ich hab ihn leider nicht so besonders vertragen - er hatte doch zu viel Säure für mich. Geschmacklich war er allerdings nicht schlecht ... Liebe Grüße - Allegro
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