Federweisser selbst gemacht
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![]() Mitglied seit 06.10.2005 |
im Moment ist ja wieder Federweisser-Zeit. Da ich ihn sehr gerne trinke, kaufe ich mir ab und an gerne mal ein Fläschchen. Allerdings trinke ich ihn nur sehr, sehr jung, und nicht selten passiert es, dass man fast durchgegohrenen Federweisser nach Hause trägt und dann nicht wirklich glücklich darüber ist. Auch wird die Federweisser-Zeit ja wieder vorüber gehen, und ich würde trotzdem nicht darauf verzichen, selber welchen herzustellen. Wär doch mal was an nem lauen Sommerabend nen Schluck frischen, kühlen Federweisser zu genießen. Desewegen wende ich mich an Euch und frage, ob jemand konktret Erfahrung damit gemacht, ihn selber herzustellen. Theoretisch geht es ja ganz einfach: \"einfach schlecht werden lassen\" -.- Die Frage ist allerdings, wie man das am Besten anstellt. Kalt stellen? Nicht kalt? Dunkel? Nicht dunkel? Wie lange dauert es ca? Soll man Weinhefe hinzugeben? Im kaufbaren Federweisser ist sie ja auch enthalten... Wenn ja, wann und wieviel Hefe? Gibt es da unterschiede? Wie lange dauert es circa bis man es als Federweisser definieren könnte? Fragen über Fragen, deswegen wäre ich für ein konkretes \"Rezept\" mal sehr dankbar. Das Internet rückt leider nix raus :( Hoffe ihr könnt mir helfen Beste Grüße JimBob |
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![]() Mitglied seit 30.03.2005 |
Hallo JimBob!
Schau mal in diesen Thread rein, da sind einige Anregungen drin. Und dann noch weitere links, z.B. von Susa, die bestimmt hilfreich sind! LG aus South Carolina! Gabi |
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![]() Mitglied seit 24.06.2005 |
Grüße von der Mosel...
Federweißen machen ist an sich nicht schwer...vorausgesetzt man bekommt frischen, unbehandelten Traubensaft irgendwo her...am besten direkt vom Winzer.......Hefe dazu kann sicher nicht schaden aber hier gilt nicht viel bringt viel...pro 1000l!!!! werden zwischen 100-300 gramm benötigt...Dann noch ein paar krümel Hefenährsalzdazu...(gibts auch in ebay) und schon kanz losgehen....Hefe in Gemisch aus warmem Wasser und saft auflösen und lebendig werden lassen...dann zum Rest dazu und idealerweise bei 15-20° gären lassen... Ganz hilfreich sind hier die edelsathldruckfässer in klein von Speidel....Die haben den Vorteil, das im ersten Teil der Gärung die Kohlensäure entweichen kann wie bei der ganz normalen Gärung...und wenns dann Federweißer ist kann man das ganze als Druckfass benutzen und es gärt dann nicht weiter...zusätzlich dann noch kühlen stellen und man hat locker zwei Wochen lang leckeren Federweißen...und zwar Federweißer der den Namen auch verdient. Die schmodrig braune Brühe aus dem Supermarkt läßt jeden Wiinzer erschauern... Ach noch was... man sollte sich nicht von der Versuchung leiten lassen dann auch noch wein machen zu wollen...das wird aus zig Gründen nichts....da wird jeder Aldi-Wein zum Hochgenuß im Vergleich zu der selbstgebrauten Brühe des Hobbywinzer.... Wohl bekomms... Gruß Arnd |
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