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Brauche Empfehlung für "Barbera dAsti"!

Vom 28.03.2005 20:11 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

MichV Küchenjunge


Mitglied seit 15.03.2005
114 Beiträge (ø0,05/Tag)
Hallo!
Eines vorweg, da ich chronisch pleite bin, was für einen Studenten nicht ungewöhnlich ist, interessiere ich mich ausschließleich für Weine der untersten Preisstufe, also unter 4Euro.

Was trockene und strarke Weine angeht, habe ich schon meinen lieblings Wein gefunden.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass auch etwas leichtere Weine zu Nicht-Pasta-Gerichten manchmal besser passt. Da ich einige Weinbücher gelesen habe, bin ich neugirig auf den Barbera dAsti geworden, und habe mir einen beim Extra für 2,49euro gekauft und es hat sich gelohnt. Trotz seiner 12,5Prozent nicht ganz so stark aber nicht wässrig, dafür einen sehr schönen und starken Kirscharoma, zumidest im Vergleich zu den anderen von mir probierten Weinen. Etwas fehtle aber bei dem Wein, die Tanninen.

Gibt es vielleicht einen \"Barbera dAsti\" für unter 4Euro der mindestens so kirschig wie der \"Barbera dAsti\" vom Extra -Giacomo Aldo-, aber etwas kräftiger schmeckt? Evtl. einen der 6Monate noch im Holzfass gereift wurde, damit im Wein mehr Tanninen bzw Gerbstoffe enthalten sind. Kann natürlich sein, das im Holzfass die Kirscharomen verloren gehen, dafür aber Gerbstoffe vom Fass angenommen werden, das weiß ich nicht.

Bin also für \"Barbera dAsti\" Empfehlungen dankbar.

Mit freundlichen Grüßen
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Vom 28.03.2005 20:31 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Kochmausmk Hendlgriller


Mitglied seit 08.02.2004
3.405 Beiträge (ø1,16/Tag)
Hallo,
schau mal hier war vor kurzem dieser Thread Welcher Barbera ist gut? .

Das Problem ist, daß in der von Dir gesuchten Preisklasse wohl kaum was anderes zu finden ist.
Die Weine in dieser Preislage werden in großen Mengen, mit modernen Kellereimethoden ohne viele Tannine hergestellt, damit sie gefällig und süffig sind und jung getrunken werden können.

Die besseren und teureren Barbera werden mit weniger Ertrag im Rebberg, mit aufwändigerer Kellertechnik und längeren Lagerzeiten hergestellt - und Time is Money! Ganz abgesehen davon, daß ein 225 Liter Holzfässchen etwa 500 Euro kostet. Für 4 Euro die Flasche ist da nichts zu machen.

Was Du in dieser Preisklasse mal versuchen solltest ist ein Montepulciano d\'Abruzzo oder ein Merlot aus dem Veneto oder Sangiovese noch aus anderen Gebieten.

Gruß Kochmaus

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Vom 28.03.2005 21:34 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Olafsson Hendlgriller


Mitglied seit 11.06.2003
1.722 Beiträge (ø0,54/Tag)

K\'maus, nicht schlecht -) ... der Merlot wird dem jungen Herrn wohl zu wässrig sein, also noch weiter in den Süden: zum Nero d\'Avola nach Sizilien.

Es gibt im Piemonte 2 recht berühmte Erzeuger: Aldo Conterno und Giacomo Conterno, zwei Weingüter der Divisione A ... die Erzeugerangabe \"Giacomo Aldo\" lässt nun zwar nix gutes vermuten, aber ohne Witz ist sie nicht.

O.
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Vom 29.03.2005 21:10 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Kochmausmk Hendlgriller


Mitglied seit 08.02.2004
3.405 Beiträge (ø1,16/Tag)

Hallo, ich hatte mal einen Hund namens \"Aldo\" - kein Witz.

Ne, aber in dem Zusammenhang mal ne Frage:
Habe zu Weihnachten eine Magnum-Flasche Barbera von Bruno Giacosa geschenkt bekommen, Baujahr 1999 - wie lange sollte ich die liegen lassen? Ich bin ja ein bisschen Wein-Einkellerungsmuffelig.

Gruß Kochmaus


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Vom 29.03.2005 22:40 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

JordiTin  Sternekoch


Mitglied seit 06.06.2002
19.254 Beiträge (ø5,44/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Hallo Kochmaus,

Giacosa??? cool... welcher genau isses??? Dürfte jetzt langsam trinkbar werden, denk ich mal...


LG, Tin


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Vom 30.03.2005 00:40 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Olafsson Hendlgriller


Mitglied seit 11.06.2003
1.722 Beiträge (ø0,54/Tag)

Hi,

der hat wohl noch kräftig Säure, das Holz dürfte kein Problem sein. Zudem hat er 13 oder 13,5 % Alkohol und lagert in ner Magnum. Wahrscheinlich ist es ein ziemlich guter, wenn auch kein sehr guter Barbera und ich hätt den Giacosa eher zu den Langläufern gerechnet ... jetzt nehmen wir das alles mal und dividieren es durch 10:

Ich vermute wie Tin, der ist schon trinkbar (wenn es ne ausdrucksstarke Säure sein darf) ... Aber vielleicht macht so eine große Flasche mehr Spass, wenn du noch 3 oder 4 Jahre wartest und er ein wenig sanfter ist?

O.

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Vom 30.03.2005 13:11 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Kochmausmk Hendlgriller


Mitglied seit 08.02.2004
3.405 Beiträge (ø1,16/Tag)
Hallo, habe nochmal im Keller nachgesehen:

Es ist ein

Barbera d\'Alba - Maria Gioana, 1999, Affinata in Barriqua,
von Giacosa Fratelli, 13,5 % Alc.

Ich werde ihn dann noch 2-3 Jahre liegen lassen - und wenn ich dann mal die passenden Gäste und das passende Essen habe.... Na!

Gruß Kochmaus
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Vom 30.03.2005 20:09 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Olafsson Hendlgriller


Mitglied seit 11.06.2003
1.722 Beiträge (ø0,54/Tag)

zu dem meint der Gambero Rosso:

\"Mit dem 99er Jahrgang erreichte der Barbera d\'Alba Maria Gioana wieder Konzentration und Persistenz, lediglich eine leicht bittere Adstringenz im Abgang stört das harmonische Gesamtbild.\"

Wobei letztere sich leicht verflüchtigt, wenn der Wein älter, weicher und vielleicht auch süßer wird.

O.
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Vom 01.04.2005 21:00 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

MichV Küchenjunge


Mitglied seit 15.03.2005
114 Beiträge (ø0,05/Tag)
Also ersmal danke für die Antworten. Ich habe heute gesehen, dass es fast alle italienischen Standard-Weine (Bardolino, Montepulciano dAbruzzo...) mit dem kleinen Aufdruck \"Ciacomo Aldo\" gibt, scheint also ein Fantasiename zur Verkaufsförderung zu sein, dennoch ist der \"Barbera dAsti\" sehr fruchtig und extrem kirschig und trotz seiner 12,5% recht leicht ohne dabei wässrig zu sein. Zu Pasta trinke ich den nicht, aber zu selbstgemachter Pizza schmeckt der mir eigenartiger Weise besser als ein \"Sangiovese di Romagna Superior Riserva\" der ja sehr stark, wuchtig und tanninbetont ist. Habe gestern aber einen \"Barbera dAsti\" von Käfer Müchnen gekauft der immerhin 4euro kostet und 13 Umdrehungen hat. Ich habe gehofft, dass der genau so kirschig schmeckt, nur etwas stärker und bin voll auf die Schnauze gefallen, überhaupt keine Spur von Kirscharomen oder anderen fürchten, dafür hat der sehr alkoholisch und Muffig geschmeckt. Wenn es auf der Flasche nicht stehen würde, würde ich es nicht glauben, dass es sich dabei auch um einen Barbera dAsti handelt. Ich bleibe also, wenn ich einen leichteren und fruchtigeren Wein trinken will, bei dem von Extra mit der Bezecihnung Ciacomo Aldo für 2,49Euro.

Zu Pasta liebe ich knochentrockene, tanninbetonte, alkoholreiche, nach Veilchen duftende Weine und habe da vor einiger Zeit den \"Sangiovese di Romagna Superior Riserva\" für 3,39Euro (geht also doch, dass für unter 4Euro Weine mindesten 6Monate im Holzfass reifen) mit der scheinbar ausgedachten Bezeichnung \"Marchese del Canneto\". Auf der Rückseite steht noch klein \"Mondo del Vino\". Schmeckt 100prozentig wie der von mir probierten Vinio Nobile di Montepulciano für 7Euro, auch wenn dass nicht zu galuben ist, ist aber so. Der \"Sangiovese di Romagna Superiore Riserva\" wird ja mit den besten Sangiovese Beere hergestellt und hat nichts mit dem normalen \"Sangiovese di Romagna\" zu tun.

Nun habe ich einen \"Montepulciano dAbruzzo\" für 3,49Euro entdeckt, der sage und schreibe
13,5Prozent hat und auch im Holzfass reift. Da der auch die Bezeichnung \"Marchese del Canneto\" und den Aufdruck \"Mondo del Vino\" hat, gehe ich davon aus, das die Qualität wie bei dem \"Sangiovese di Romagna Superior Riserva\" hoch ist, aber der geschmackstest folgt noch, vielleciht kann er es ja mit meinem Lieblingswein \"Sangiovese di Romagna Superior Riserva\" aufnehmen.

Diese Weine werden wohl in hohen Mengen produziert und darum können die wohl trotz der besten Beeren, der hohen Qualität und der Lagerung im Holzfass zum Schnäpchenpreis angeboten werden.

Das wollte ich nur los werden, vielleicht gibt es ja noch Meinungen oder Empfehlungen, würde mich freuen.

P.S. Ich schreibe meistens dass, was mir gerade einfällt und bin deshalb nicht immer leicht zu verstehen.
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Vom 01.04.2005 21:36 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

JordiTin  Sternekoch


Mitglied seit 06.06.2002
19.254 Beiträge (ø5,44/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Hallo MichiV,


wenn ich Dir nur ganz kurz einen Zahn ziehen darf...
\"Sangiovese di Romagna Superior Riserva\" für 3,39Euro (geht also doch, dass für unter 4Euro Weine mindesten 6Monate im Holzfass reifen)\"
bzw. \"Montepulciano dAbruzzo\" für 3,49Euro entdeckt, der sage und schreibe
13,5Prozent hat und auch im Holzfass reift.\"

Da reift nix im Holzfass, da werden im günstigeren Fall Holzchips, im ungünstigeren Fall imprägnierte Papierblättchen und im ungünstigsten Fall der \"Holzfassreifegeschmacksextrakt\" aus dem Reagenzglas (bzw. dem Literkanister) in den Tank gekippt. Was das in Bezug auf Unverräglichkeiten, Allergien etc ausmacht? Wen interessiert das, solange sich damit richtig VIEL Geld verdienen lässt...

Schon lustig, bei Lebensmitteln ist uns inzwischen zumindest theoretisch klar, dass ein Kilo Schweinebauch für 2,49 oder ein Hühnerei für 10 Cent nur DRECK sein können.
Bei Wein ist es nicht anders... aber solange es das für das Geld gibt....

Nach uns die Sintflut

Tin






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Vom 02.04.2005 08:13 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Kochmausmk Hendlgriller


Mitglied seit 08.02.2004
3.405 Beiträge (ø1,16/Tag)
Hi,
ich kann kein italienisch, aber \"Mondo del Vino\" heißt doch \"Welt des Weines\" und bedeutet nix. Marchese del Canneto - ist bestimmt ein Phantasiename. MichV - Du musst das Kleingedruckte lesen - der Abfüller oder Erzeuger macht die Qualität. Je preiswerter der Wein, desto kleiner das Kleingedruckte - kann man das so sagen in Anlehnung an susas Etikettentheorie?

Gruß Kochmaus
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Vom 02.04.2005 19:15 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

MichV Küchenjunge


Mitglied seit 15.03.2005
114 Beiträge (ø0,05/Tag)
@JordiTin: Könntest du das beweisen, dass bei einem Wein zu dem Preis mit der Bezeichnung \"Riserva\" bloß was in den Tank gekippt wird, dann würdest du einen weltweiten Skandal auslösen und du würdest reich werden wenn du den Beweis an die Medien verkaufst. \"Riserva\" darf nur auf dem Wein stehen, wenn gesetzliche Vorlagen erfüllt sind. Bei dem Sangivese di Romagna bedetet das also mindesten 2 Jahre Lagerung, davon mindesens 6Monate im Eichenfass. Bei DOC Weinen wird das auch überprüft. Die Bezeichnung \"Superiore\" darf auch nur unter bestimmten gesetzlichen Voraussetzunge drauf stehen, nämlich dann, wenn es sich dabei tatrsächlich um die höchste Beerenqualität handelt. Die Bezeichnugen DOC und DOCG darf auch nur unter bestimmten gestlichen Voraussetzungen aufgedruckt werden. Auch wenn in Italien einiged drunter und drüber geht, aber man sollte sich schon auf die gesetzlichen Weinvorschriften verlassen. Wenn du dir aber so sicher bist, das dem nicht so ist, dann beauftrage doch einen Dedektiv, wenn du Recht behälst, dann wirst du Reich.

@Kochmausmk: mondo del Vino ist wohl ein Vertrieb mit einer offiziellen adresse. Dass das nicht der Winzer ist, war mir auch klar. Käfer München ist ja auch kein Winzer, sonder ein Vertrieb, die im großen Stil Wein kaufen, leider nicht in guter Qualität.

Und nochmal: Der Preis sagt nicht das geringste über die Qualität aus. Ist ein Wein teuer, dann ist die Produktion gering, die hänge sind so steil, dass keine Maschinen eingesetzt werden können, das Land ist teuer usw. Dies alles sorgt dafür, dass die Produktion teuer ist und wenn dann die Nachfrage auch noch sehr hoch ist, dann hat der Winzer gewonnen. Ob es sich dann um einen guten Wein handelt, liegt dann einzig und allein am Winzer, da spielen Ruf, Lage, Produktion, Menge und Reebsorte nur den geringsten teil. Mann kann für 4Euro Weine bekommen, die einem 20Euro Wein Haus hoch überlegen sind, dass beweisen die Zahlreich Blindverkostungen der Experten. Billig Weine halten sie für teuer und Luxusweine werden in Aldiqualität eingestuft. macht euch mal schlau, ist wirklich so.

Aber danke für die Diskussion, jeder hat eine andere Meinung über Wein und das ist auch gut so, denn so gibt es eine riesige Auswahl an Weinen und alle Bedürfnisse werden erfüllt. Wein ist eine Wissenschaft für sich und wer nun 100prozentig recht hat, lässt sich nicht sagen, denn das können nichtmal Experten. Ich beziehe mein Wissen aus zahlreichen Weinbüchern.
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Vom 02.04.2005 19:21 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

MichV Küchenjunge


Mitglied seit 15.03.2005
114 Beiträge (ø0,05/Tag)
@JordiTin: Könntest du das beweisen, dass bei einem Wein zu dem Preis mit der Bezeichnung \"Riserva\" bloß was in den Tank gekippt wird, dann würdest du einen weltweiten Skandal auslösen und du würdest reich werden wenn du den Beweis an die Medien verkaufst. \"Riserva\" darf nur auf dem Wein stehen, wenn gesetzliche Vorlagen erfüllt sind. Bei dem Sangiovese di Romagna bedeutet das also mindesten 2 Jahre Lagerung, davon mindesens 6Monate im Eichenfass. Bei DOC Weinen wird das auch überprüft. Die Bezeichnung \"Superiore\" darf auch nur unter bestimmten gesetzlichen Voraussetzungen drauf stehen, nämlich dann, wenn es sich dabei tatsächlich um die höchste Beerenqualität handelt. Die Bezeichnugen DOC und DOCG darf auch nur unter bestimmten gesetzlichen Voraussetzungen aufgedruckt werden. Auch wenn in Italien einiges drunter und drüber geht, aber man sollte sich schon auf die gesetzlichen Weinvorschriften verlassen. Wenn du dir aber so sicher bist, das dem nicht so ist, dann beauftrage doch einen Dedektiv, wenn du Recht behälst, dann wirst du Reich.

@Kochmausmk: mondo del Vino ist wohl ein Vertrieb mit einer offiziellen adresse. Dass das nicht der Winzer ist, war mir auch klar. Käfer München ist ja auch kein Winzer, sondern ein Vertrieb der im großen Stil Wein kauft, leider nicht in guter Qualität.

Und nochmal: Der Preis sagt nicht das geringste über die Qualität aus. Ist ein Wein teuer, dann ist die Produktion gering, die hänge sind so steil, dass keine Maschinen eingesetzt werden können, das Land ist teuer, der Winzer hat höre kosten usw. Dies alles sorgt dafür, dass die Produktion teuer ist und wenn dann die Nachfrage auch noch sehr hoch ist, dann hat der Winzer gewonnen. Ob es sich dann um einen guten Wein handelt, liegt dann einzig und allein am Winzer, da spielen Ruf, Lage, Produktion, Menge und Reebsorte nur den geringsten teil. Mann kann für 4Euro Weine bekommen, die einem 20Euro Wein Haus hoch überlegen sind, dass beweisen die zahlreichen Blindverkostungen der Experten. Billig Weine halten sie für teuer und Luxusweine werden in Aldiqualität eingestuft. macht euch mal schlau, ist wirklich so.

Aber danke für die Diskussion, jeder hat eine andere Meinung über Wein und das ist auch gut so, denn so gibt es eine riesige Auswahl an Weinen und alle Bedürfnisse werden erfüllt. Wein ist eine Wissenschaft für sich und wer nun 100prozentig recht hat, lässt sich nicht sagen, denn das können nichtmal Experten. Ich beziehe mein Wissen aus zahlreichen Weinbüchern.
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Vom 02.04.2005 20:12 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

jambala Suppenkoch


Mitglied seit 21.08.2003
1.110 Beiträge (ø0,36/Tag)
Hallo.
Ich kann es nur noch einmal wiederholen: Blindverkostungen sind aus meiner Sicht keine sichere Bewertungsmethode, vor allem, wenn die Vorgehensweise bei der Probe nicht nachvollziehbar ist (Wurden die Flaschen von den Gütern gestellt oder anonym im Fachhandel gekauft, wer nahm an der Probe teil, usw.). Und es gibt genügend Blindverkostungen, bei denen absolute und unangefochtene Fachleute schon ganz gewaltig daneben gelegen haben.
Aus meiner höchstselbst gemachten Erfahrung: Die Wahrscheinlichkeit, einen Wein in der Preislage unter 5,- zu finden, der in der Lage ist, einen Wein in der Preislage 20,- in den Schatten zu stellen, ist aus meiner Sicht genauso groß, wie einen Sechser mit Zusatzzahl und Super 6 im Lotto. Grade bei den Italienern und Franzosen habe ich die Erfahrung gemacht, daß man den Unterschied zwischen einem Wein von 15,- - 20,- und einem für knapp 4,- vom Discounter sehr wohl und vor allem deutlich schmeckt.
Hier einmal zwei konkrete Beispiele: Der DOC-Chianti von Mellini, der für rund 4,- bei diversen Discountern angeboten wird und der von mir gewichtelte Redi Sangiovese di Toscana für 9,50 die Flasche. Beide hatte ich schon im gleichen Alter probiert und der Mellini kam bei weitem nicht an den Redi heran.
Anderes Beispiel: Der Aldi-Reserva, der vor Weihnachten angeboten wurde, Preis rund 9,- gegen den Torremilanos Crianza für 12,50. Hier ist der Preisunterschied nicht so groß, und obwohl der Riserva ja nominell der höherwertige Wein ist, kommt er an den Crianza bei weitem nicht heran, was Frucht und ausgeglichenes Tannin anbelangt.

Behalte bitte auch immer im Hinterkopf, das Fachliteratur jedweder Art zwar eine Hilfe sein kann. Nur, grade bei Fachzeitschriften gilt leider allzu oft: Wes Brot ich ess\', des Lied ich sing..... (Ich weiß aus meiner beruflichen Tätigkeit, daß in der Vergangenheit bereits Testberichte geschrieben wurden, ohne die entsprechenende Ware überhaupt begutachtet zu haben).
Und Bücher zu einem bestimmten Thema einzelner Autoren können immer nur die Meinung des Autors wiederspiegeln, egal wie renomiert er ist (siehe hierzu auch die Kontroversen zwischen Johnson und Parker bei einigen Bordeaux an, die beide teilweise genau gegenläufig bewerten...).
Deshalb ziehe ich z. B. auch den Guide Hachette oder den Gambero Rosso dem Parker oder Johnson vor, da hier eine \"Prüfkommission\", die aus mehreren Fachleuten besteht, in mehreren Verprobungsrunden ihr Urteil fällt.

Aber um es noch einmal deutlich zu sagen: Das sind konkrete Erfahrungen, von mir in mehreren Jahren gemacht und mit keinerlei Anspruch auf Allgemeingültigkeit für Außenstehende. Das einzige, was ich sagen kann, ist, daß wenn jemand aus meinem Bekanntenkreis Rat in Sachen Wein braucht, daß er dann zu mir kommt...
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Vom 02.04.2005 21:04 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Kochmausmk Hendlgriller


Mitglied seit 08.02.2004
3.405 Beiträge (ø1,16/Tag)
Hallo,
na für einen wie oben geschrieben \"chronisch pleiten Studenten\" ist die Überzeugung ja gut. Die Erfahrung kommt dann später - und das Geld dazu hoffe ich auch. Ohne eine gewisse \"Investition\" kann man die Welt der Weine nicht wirklich erkunden.

Gruß Kochmaus

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Vom 03.04.2005 10:57 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

susa_  Sternekoch


Mitglied seit 17.01.2002
45.635 Beiträge (ø12,39/Tag)
Was ich am meisten bewundere ist Dein Enthusiasmus und ich hoffe und wünsche Dir, dass Du ihn auch später noch hast, wenn Du Dir auch mal andere Weine leisten kannst. Ein wenig hat es den Anschein, dass Du es nur lange genug wiederholen möchtest, um es auch weiter zu glauben.

Natürlich, als Student kann ich mir eben noch keinen Porsche oder Mercedes kaufen, noch keine hochwertige Wohnungseinrichtung und noch keine teuren Klamotten leisten und auch noch nicht die guten Weine kaufen, die es wirklich wert sind, dass man so leidenschaftlich über sie berichtet.

Wobei mich dieser 4.00€ Wein noch interessieren würde, dieser legendäre.........

MichV, Du möchtest nur bestätigt bekommen, was Du ohnehin glaubst und weiterhin glauben willst, und wenn es Dich diese Nacht ruhiger schlafen lässt, dann bitteschön, Deine Weine sind ganz aussergewöhnliche ausserordentliche Tropfen und trink sie ruhig weiter. Und die Hype um alle die anderen Weine ist Voodoo.

Da Du ja so gerne rechnest, mal folgende Rechnung:
Du möchtest einen guten, ausdrucksstarken Wein in der Preislage zwischen 3.00 und 4.00€ haben. Du kaufst ihn, gehen wir mal weiter davon aus, in einem Supermarkt mit etwas anspruchsvollerer Weinauswahl und Du findet einen italienischen Rotwein für 3.50€ VK.

3,50 VK
./. 16 % MwSt
= 3,02€ Warenwert

Der Händler muss seine Personalkosten, Miete Energiekosten, Verbrauchsmaterialien, Einfuhr/Transport, Lagerhaltung, Versicherungen, Steuern, Schwund und Verderb, Obsolecsence usw. decken und ein wenig Gewinn will er auch noch machen, also kalkuliert er mit 50% Aufschlag, er hat den Wein also eingekauft für

1,61€ EK

Angenommen, der Wein wurde gleich über den Winzer vermarktet (es fällt also kein weiterer Zwischenhandel an), dann hat der Winzer den Wein also für 1,61€ abgegeben. Alleine Flaschen, Etikett, Korken (billigster Presskork), Kapsel, Kartonage, Palettierung) kosten auf die Flasche Wein umgelegt 0.75€, bleiben also übrig

0,86€

auch bei denen gehe ich davon aus, dass der Winzer sich einen Gewinnaufschlag eingerechnet hat, er ist bescheiden, er ist mit 5% Gewinn zufrieden, bleiben also noch

0,82€

nun hat auch der Winzer ein paar Betriebskosten, Maschinen müssen instandgehalten oder ersetzt werden, Treibstoff muss gekauft werden, Energiekosten, Gebäudekosten, Versicherungen, setzen wir die mal vorsichtig mit 20% an, bleiben übrig

0,66€

dafür muss er das (wenige) Personal bezahlen, um die Weinberge zu bewirtschaften, es muss aufgepflanzt werden, Düngemittel, Schädlingsbekämpfung.............

Gegenrechnung:

Eine gebrauchte Barrique (Einjahresbelegung) kostet etwa 250€, sie fasst 225 Liter, wieviel muss ich auf einen Liter Wein aufschlagen, wenn ich die Kosten für die Barrique auf den Weinpreis umlegen will.
Eine neue Barrique kostet je nach Holz zwischen 400 und 600€

aber das willst Du ja eigentlich gar nicht wissen...............





best
susa

____________________________________________

Tonight\'s the night
(Neil Young)

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Vom 03.04.2005 11:17 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

MatthiasH Hendlgriller


Mitglied seit 16.09.2004
2.799 Beiträge (ø1,03/Tag)

Hallo,

und noch eine kleine Rechenaufgabe:

Winzer A und Winzer B in Kleinkennstdumichnicht haben jeweils einen Weinberg am gleichen Hang, der 1 Hektar groß ist.
Winzer A produziert 100 Hektoliter Barbera
Winzer B produziert 50 Hektoliter Barbera

Frage 1. Welcher Wein schmeckt (wie Du sagst) wässriger?
Frage 2. Welcher Wein wird (bei Susas Kalkulation) billiger sein?

Viele Grüße
Matthias
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Vom 03.04.2005 11:39 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

sauer Chefkoch


Mitglied seit 02.07.2003
4.139 Beiträge (ø1,31/Tag)
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Hallo!

@ Tin

>Da reift nix im Holzfass, da werden im günstigeren Fall Holzchips, im ungünstigeren Fall imprägnierte Papierblättchen und im ungünstigsten Fall der \"Holzfassreifegeschmacksextrakt\" aus dem Reagenzglas (bzw. dem Literkanister) in den Tank gekippt< BOOOIINNNGG....

Wie soll ein Weinlaie wie ich *DAS* herausschmecken, riechen?
Und ab welcher Preisklasse hört der Bes..... auf, kann ich von ausgehen *Im Fass gereift*?

VG
sauer


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Vom 03.04.2005 11:57 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Kochmausmk Hendlgriller


Mitglied seit 08.02.2004
3.405 Beiträge (ø1,16/Tag)
Hallo sauer,
diese Weine schmecken häufig \"penetrant\" nach Holz. Der Laie kann oft nicht unterscheiden, was ist Holzgeschmack und was ist Weingeschmack. Viele rechnen die Aromen aus dem Holz dann dem Wein zu, was einige Erzeuger auch in der Richtung ausnutzen um ihren dünnen Wein zu aromatisieren.

Wenn ein Wein in neues Holz eingelagert wird, muß er selbst erst einmal einen entsprechenden Körper und eine gute Struktur und Extrakt haben. Nur dann überdeckt das Holz den Wein nicht und geht eine Harmonie mit ihm ein. Solche Weine fangen nicht unter 10 Euro an, je nachdem woher sie kommen.

Die ganzen Großabfüller und Vertriebsfirmen gehen auf Billigpreise und Billigqualität. Ich kaufe nur Weine, die in einem Weingut erzeugt und abgefüllt wurden - da nehme ich beim Einkauf auch die Brille mit.

Gruß Kochmaus
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Vom 03.04.2005 12:40 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

susa_  Sternekoch


Mitglied seit 17.01.2002
45.635 Beiträge (ø12,39/Tag)

Hallo sauer,

das braucht, wie alles ein wenig Erfahrung.
Als Haushalts- und Kochneuling musst Du auch erst lernen, wie gutes Fleisch schmeckt und wie es sich von schlechtem unterscheidet und es passiert Dir, dass man Dir an der Wursttheke die etwas gammeligeren Wurstscheiben \"andreht\", bis sich Dein Geschmack und Dein Qualitätsbewusstsein gefestigt haben. Und wenn Du Kleidung kaufst, dann erwirbst Du auch mit der Zeite ine Erfahrung darüber, wer gute Qualität anbietet und wer nur hastig und ungenau zusammengeschluhrte modische Fähnchen verkauft, die noch nicht mal eine Saison lang halten.

Wer sowas will, soll es in Gottesnamen nehmen, zu einem Ei für 10 Cent und einem Schnitzel für 3.00€ da Kilo und Brot, das nur noch aus chemischen Backhilfsmitteln besteht für 99 Cent, da passt wunderschön ein Rotwein fpr 99 Cent aus dem Tetrapak.

Aber bitte, nennt die Plörre nicht noch Wein, meinetwegen alkoholhaltiges Traubensaftgetränk oder so. (hiermit meine Entschuldigung an alle Traubensäfte dieser Welt).
best
susa

____________________________________________

Tonight\'s the night
(Neil Young)

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Vom 03.04.2005 13:03 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

sauer Chefkoch


Mitglied seit 02.07.2003
4.139 Beiträge (ø1,31/Tag)
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Hallo Kochmaus!

Danke für die Info.
Meine Devise *weniger ist mehr*, trifft\'s dann ja genau.


Hallo susa,

die Qualitätsunterschiede bei Lebensmittel und Kleidung habe ich mittlerweile ganz gut drauf. Lächeln
Und da auch beim Wein mein Geschmack entscheidet, bin ich wohl (hoffentlich) auf dem richtigen Weinweg.

VG
sauer







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Vom 03.04.2005 14:37 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Kochmausmk Hendlgriller


Mitglied seit 08.02.2004
3.405 Beiträge (ø1,16/Tag)
Hallo,
vielleicht wäre noch ein Tipp aus meiner Jugend was für MichV: Mit 18/19 Jahren habe ich mir öfter einen für mich damals \"teuren\" Wein geleistet. So die 10/12 Euro-Klasse und das war in den Siebziger-Jahren. Nur daran habe ich dann 3 Tage getrunken!

Also der Devise \"Weniger ist mehr\" kann ich nur zustimmen.

Gruß Kochmaus
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Vom 03.04.2005 20:28 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

MichV Küchenjunge


Mitglied seit 15.03.2005
114 Beiträge (ø0,05/Tag)
Das mir die Vergleichswerte fehlen gebe ich ja zu. Ich habe bis jetzt diverse Chiantis unter 5Euro probiert und war von allen enttäuscht. Die Chiantis sind für 5 oder 4 Euro zu teuer, der Name ist aber sehr bekannt und darum wird man die billigen Chiantis auch zu diesen Preisen los. Der Chianti Classico war deutlich besser, aber für 3,99nur ein Angebot und kostet normalerweise über 5Euro, kann ihn mir dauerhaft nicht leisten, da ich in 2 Wochen 3 Flaschen verbrauche. Einen Barolo und einen Barbaresco für je unter 10Eruo habe ich auch schon probiert und die waren tatsächlich besser, aber nicht so viel besser, dass die fast 3mal so teuer schmecken. Wenn ich genug Geld hätte, wäre mir der Aufpreis vielleicht doch wert. Einen Vino Nobile für 7Euro habe ich mir auch mal gegönnt um einfach mitreden zu können. Nicht das der schlecht geschmeckt hat, nur konnten wir unter größten anstrengungen aus welchen Gründen auch immer absolut keine unterschied zu den von mir schon so oft genannten Wein feststellen. Selbst wenn ich genug Geld hätte, würde ich kein Geld für einen gleichschmeckenden aber doppelt so teuren Wein ausgeben. Ich weiß natürlich, dass Weine die den gleichen Namen trage durchaus absolut anders schmecken können das weiß ich aus den Erfahrungen mit den günstigen Weinen. Also gibt es bestimmt auch bessere Vino Nobiles.

Nächsten Sonntag kommt auf VOX in der Sendung Fit For Fun TV um 19:15Uhr ein Test über Blindverkostungen. Ich habe nicht mitbekommen unter welchen Voraussetzungen und mit welchen Weinen der Test stattfindet, ist aber bestimmt interessant.

Aber danke für die rege Beteiligung Lachen ist ein spannendes Thema
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Vom 03.04.2005 20:33 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

susa_  Sternekoch


Mitglied seit 17.01.2002
45.635 Beiträge (ø12,39/Tag)
----schnipp-----
Ich weiß natürlich, dass Weine die den gleichen Namen trage durchaus absolut anders schmecken können
-----schnapp-----

BOOOIINNNGG.... BOOOIINNNGG.... BOOOIINNNGG.... BOOOIINNNGG.... BOOOIINNNGG....




best
susa

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Tonight\'s the night
(Neil Young)

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Vom 03.04.2005 21:27 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

MatthiasH Hendlgriller


Mitglied seit 16.09.2004
2.799 Beiträge (ø1,03/Tag)
Also, dass das ein spannendes Thema ist, find\' ich nicht gerade. Wir sind nämlich mal wieder ein paar Milimeter von einer unsäglichen Discouterwein -Diskussion weg.

Und den Test in Vox, da geb ich mal eine Blindverkostung...ähhhh Blindprognose ab.

Man nehme drei Weine teuer, mittel, billig. Man suche ein paar Experten und organisiere eine Blindprobe. Und, oh Wunder, der teuerste ist nicht der beste und der billigste nicht der schlechteste und es ist eh alles egal. Das find ich nicht interessant, das find ich müde müde müde.
Sagt mir bescheid, wenn ich falsch gelegen habe.

Viele Grüße
Matthias
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Vom 04.04.2005 07:02 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

susa_  Sternekoch


Mitglied seit 17.01.2002
45.635 Beiträge (ø12,39/Tag)

Du bist ja sooooooo kluch, Matthias Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen

Ich denke auch, der Diskussion können keine wesentlich anderen und interessanten Aspekte mehr hinzugefügt werden. MichV will seine 5.00€ Weine haben und mit etwas Glück bekommt er recht passable anständige Weine, über die es weiter nix zu sagen gibt. Wenn er Pech hat, kann er nicht sagen, wir hätten es nicht wenigstens versucht..........

Nur eines noch, so für alle Fälle: Als Kapitalanlage sind derartige Wein wirklich nicht geeignet.


best
susa

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Tonight\'s the night
(Neil Young)

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Vom 04.04.2005 09:35 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

spatz-nbg  Suppenkoch


Mitglied seit 25.04.2003
5.141 Beiträge (ø1,6/Tag)
Hallo

also wenn es jetzt um billige aber trotzdem sehr gute weine geht, kann ich jetzt aus eigener Erfahrung

Diesen vorschlagen. echt nicht teuer, aber trotzdem ein Genuss.

Gruß Spatz
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