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Eigener Wein machen?

Vom 05.02.2002 11:27 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Taija Smutje


Mitglied seit 05.12.2000
602 Beiträge (ø0,14/Tag)
Hallo alle zusammen!
Ich möchte wissen, we von euch selbst Wein macht? In unserem Land ist der Wein furchtbar teuer, jedoch reisen wir viel, und können gute Weine im Ausland kaufen (oder tax-free Shops). Jedoch mache ich eigene Weine von eigenen Beeren, Himbeere, Erdbeere, Weibeere, Aroniabeere u.s.w., sogar aus dem Tee! Wer hat was selber gemacht und wie?
Liebe Grüsse aus Finnland,
Taija
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Vom 05.02.2002 12:28 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Joachim Suppenkoch


Mitglied seit 17.01.2002
1.269 Beiträge (ø0,34/Tag)
Habe auch schon Wein hergestellt.
Ist aber schon 20 Jahre her. Aus Früchten oder aus Malzextrakt.Die Zeit des Wartens
war am schlimmsten.
Setzte den Wein immer im Winter an,damit eine gleichbleibende Wärme vom
Ofen den Wein zum Gären brachte.

Nun ist damit aber Schluß.Die Freunde und Bekannten wurden immer weniger.
Die eine oder andere Flasche wird jetzt gekauft.

Gut Schluck wünscht Joachim Lächeln
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Vom 05.02.2002 18:23 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

susa_  Sternekoch


Mitglied seit 17.01.2002
45.635 Beiträge (ø12,07/Tag)
Guck Dir mal diese Seite an

www.obstweine.com

LG
susa
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Vom 17.02.2002 21:27 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Hanswi Tellerwäscher


Mitglied seit 17.02.2002
1 Beiträge (ø0/Tag)
Hallo Taija,
schon seit vielen Jahren mache ich Obst- und Traubenweine. Beim Obstwein ist es es überwiegend Apfelwein, beim Traubenwein habe ich schon mit vielen Traubensorten experimentiert. Ich hole mir den frischgepressten Saft direkt von den umliegenden Winzern hier in Rheinhessen. Letztes Jahr habe ich zum ersten Mal Wein von eigenen Rotweintrauben gemacht. Es sind die Trauben von unserem Weinstock am Haus. Ich kenne nicht mal die Sorte.
Mit dem Apfelwein habe ich auch schon experimentiert z.B. Sekt aus Apfelwein oder zuletzt Sherry und daraus wieder Essig.
Würde mich freuen, wenn ich von Dir hören würde.
Viele Grüsse nach Finnland
Hanswi
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Vom 15.03.2002 23:37 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

schmitz.deg Tellerwäscher


Mitglied seit 17.01.2002
14 Beiträge (ø0/Tag)
Hallo Taija,
wir haben letztes Jahr das erste mal selber Wein hergestellt und waren mehr als begeistert, trotz der ganzen Skepsis vorher.
Es waren:
* Johannisbeerwein
* Pflaumenwein
* Apfelwein
Pflaumenwein ist irre viel Arbeit, da Du eine Maische ansetzen mußt. Der Wein schmeckt zwar toll, steht aber in keiner Relation zum Arbeitsaufwand.
Johannisbeerwein ist ebenfalls spitze!!!
Aus einer Laune heraus habe ich dann noch ein Experiment gemacht und stinknormalen Apfelsaft aus der Flasche angesetzt. Selbst bei diesem Wein waren wir begeistert. Du mußt auf jeden Fall Portweinhefe benutzen, die sorgt für die höchste Alkoholausbeute. Spare Dir abschließend das Schwefeln, haben wir auch nicht gemacht und verursacht nur Kopfschmerzen.
Als Buchtipp empfehle ich Dir das Kitzinger Weinbuch, da steht alles, was Du wissen mußt.
So, jetzt kannst Du mir eventuell helfen. Ende Mai steht der erste Schwedenurlaub an.
Hast Du Tipps allgemeiner Art für uns?
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Vom 24.04.2002 16:16 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

stefan59 Smutje


Mitglied seit 17.01.2002
403 Beiträge (ø0,11/Tag)
hallo taija,

sehr gute tipps über die herstellung von wein mit der entspechenden gerätekunde und ausführlicher anleitung gibt der ratgeber für alle hobbykellermeister "kitzinger weinbuch" von paul arauner gmbh & co kg in D-97306 Kitzingen. ich meine, die haben auch ne´www.arauner.de adresse (probieren). ausserdem kannst du dort auch geräte für die weinherstellung von dort beziehen. ich persöhnlich meine allerdings daß man einige der entsprechenden geräte wesentlich billiger in ungarn und der cz bekommen kann! wenn dieses alles nicht helfen sollte kannst du gerne auf meine hilfe beim besorgen von literatur und teilen rechnen.

gruß stefan
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Vom 14.02.2004 16:26 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

marie_pie Tellerwäscher


Mitglied seit 14.02.2004
1 Beiträge (ø0/Tag)
hi,es ist samstag und ich habe mal frei.wollte schon lange mal selber wein ansetzen.weiß nur leider nicht,wie sowas funktioniert.würde mich über eure hilfe freuen.

l.g. marie
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Vom 28.02.2004 08:51 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

nanncy100 Sternekoch


Mitglied seit 14.09.2003
13.834 Beiträge (ø4,35/Tag)
Guten Morgen Susa.
Der Link mit dem Wein selber machen. ist sehr informativ, so habe ich mir eine längere Suche gespart. Da ich noch einige Früchte Äpfel im Überfluss habe, werde diese in Alkohol umwandeln. Das ist für mich Neuland, aber Apfelessig soll ja auch sehr gefragt sein. Lächeln Lächeln Lächeln

VG Jürgen und vielen Dank
P.S.

Ich gebe Bericht, Bericht was wurde. *Lach*


Ohne Wein und Brot ist die Liebe tot.
Deutsches Sprichwort
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Vom 29.02.2004 16:57 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

gustl319 Küchenjunge


Mitglied seit 19.01.2004
198 Beiträge (ø0,06/Tag)
Hallo zusammen,

ich hab früher auch Obstweine gemacht nach dem Kitzinger Weinbuch und nach eingenen Ideen. Aber jetzt fehlt mir leider die Zeit dazu. Was jetzt noch geht ist hin und wieder ein Likör.

Hier eine Auswahl meiner Versuche:
Zwetschge (Pflaume) sehr stark!
Apfel von gut bis schlecht alles vertreten
Rhabarber zu süß
Birne sehr gut
Holunder sehr gesund
Hagebuttenwein herb
Banane nie wieder!

Servus Gustl
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Vom 13.03.2004 19:55 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Cielito Suppenkoch


Mitglied seit 29.07.2003
7.111 Beiträge (ø2,21/Tag)
Hallo,
ich stelle meinen Wein immer noch selbst her und bin nach wie vor begeistert. Susa\'s Link ist eine guter Anfang und etwas Googl\'n bringt viele Tipps zum Vorschein. Das Kitzinger Weinbuch hatte ich mir mal von einem Kollegen ausgeliehen, weil ich mal die Ergebnisse aus dem Internet (kostenlos) und Büchern vergleichen wollte - Im Inet waren mehr Informationen zum Thema (nebst Foren) und weniger \"Eigenwerbung\" (Buch) enthalten. ich habe es überflogen und abgegeben...

Die Sauberkeit ist das A und O in der Weinherstellung und ich fahre mit dem Übergiessen mit heissem Wassersehr gut. Bisher noch keine Weinkrankheiten gehabt oder ungewollter Essig - Toi, toi, toi Lachen

Zur Zeit experimentiere ich mit normaler Backhefe (Trockenhefe) und habe sehr gute Ergebnisse erziehlt. Gerade fertig ist mein Traubenwein aus dem Wesergarten Traubensaft (Aldi): 10l Traubensaft, 250gr Zucker, 1TL Mehl, Nährsalz, 10gr Trockenhefe (2h im warmen Wasser aktivieren lassen) - geschönt mit Kieselsol und VitaminC - sehr lecker und immerhin 12%Vol. Leicht gekühlt merkt man die spezielle Backhefe-Note gar nicht mehr, aber ich fand die eh nicht so schlimm.

Zudem macht das ganze noch richtig Spass und viel Arbeit ist es nicht mehr, wenn die notwendigen Handgriffe erst sitzen.

Der Met von letztem Jahr war klasse Lachen

Liebe Grüsse
Cielito ...
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Vom 15.06.2008 14:52 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Fähnlein Tellerwäscher


Mitglied seit 12.09.2007
20 Beiträge (ø0,01/Tag)
Hallo,

schon etwas älter der Thread, aber dennoch würde ich gerne dir/euch meine Erfahrungen schreiben.

Angefangen habe ich mit Apfelmost. Den frisch gepressten Most habe ich zuerst immer bei einer Mosterei bezogen und mit den dort abgegebenen Äpfeln verrechnen lassen. Der Most war sicherlich nicht schlecht, nur war er auf Grund des hohen Pressdruckes zwecks der besseren Saftausbeute sehr extrakt reich. Das hat dann zu einem dicken Bodensatz in den Fässern geführt.
Seit dem ich selber Äpfel schrettere und selber Keltere (80l-Kelter) habe ich das Problem nicht mehr.
Da Apfelmost oder Apfelwein zwar sehr gut schmeckt, aber auf dauer dennoch etwas langweilig werden kann, habe ich mir auch noch eine Kleinere Kelter (10l) zugelegt, mit der ich dann auch noch andere Fruchtweine herstelle. Dadurch das die kleine Kelter fast nur aus Nichtrostendem Stahl besteht ist der Putz- und Pflegeaufwand sehr gering.

Fruchtwein habe ich bislang aus:

Äpfel
Äpfel-, Birnen-, Quittenmischungen
Zwetschgen-Pflaumen-Mischung
Ananas
Kiwi
Hagebutten
rote Johannisbeeren
Erdbeeren
rote Trauben
tiefgefrohrene Beerenmischung aus dem Supermarkt
Schlehen

hergestellt.

Die Vorgehensweise ist eigendlich immer die selbe.

Obst waschen, zerkleinern und evtl. den Kern oder Stein entfernen.
Oechsle messen mittels eines Refraktormeters um die restliche Zuckermenge zu ermitteln.
Einmaischen mit Wasser (nur soviel Wasser zugeben, bis die Maische eben bedeckt ist),
rehydrierter Trochenhefe (2gr/10l),
1/3 Teil des vorher ermittelsten Zuckers für etwa 12-14% (Nie mehr als 300g Zucker pro 1Liter Most verwenden. Sonst kommt es zur Gärstockung.)
Antigelbeigabe nach Verpackungsangabe.

Wurden die Früchte (Ananas, Kiwi) geschält, werden sie gleich eingemaischt.
Lagen sie auf dem Boden durchs runterschütteln, sind durch viele Hände in Supermarkt gegeangen oder vielleicht Fäulnisgefährdet gewesen, werden sie 12-14 Std. vorher im Maischefaß mit 0,5-1,0gr "Schwefel" stehen gelassen, bevor die rehydrierte Trockenhefe dazu kommt.

Hagebutten werden durch heißes Wasser gezogen, etwas darin umhergewälzt, zerkleinert, abgekühlt auf 20-25°und dann eingemaischt.

Beim Apfelmost oder Apfelwein mache ich natürlich keine Maischegärung. Ebenso nicht bei Birnen oder Quitten.

Die Maische sollte schon am nächsten Tag anfangen zu gären. Die Maischegärung dauert, je nach Frucht, 7-14 Tage und sollte 2 mal an Tag kurz durchgerührt werden. Nach einigen Tagen wird ein weiterer Teil des Zucker dazu gegeben und untergerührt. Bei bedarf kann hier noch etwas Wasser dazu gegeben werden.
Haben der Alkohol und das Antigel ihre Arbeit getan, sind die Früchte breiig geworden und es kann abgepresst werden. Der gepresste Saft wird in ein Gärgefäß gefüllt, mit 4gr/10l Hefenähsalz versetzt und leicht (0,5gr/10l) "geschwefelt". Es wird auch eine Probe des jungen Weines gezogen mit der der Gesamtsäuregehalt gemessen wird und stellt ihn dann entsprechend mit Wasser und dem restlichen Zucker ein. Es wird dann eine weitere Saftgärung durchgeführt, die anfangs heftriger verläuft und dann allmählich nachlässt. Von Zeit zu Zeit zieht man eine kleine Prope und misst an hand eines Vinometers die Alkoholentwicklung. Gegebenenfalls kann dann noch nachgezuckert werden. Allmählich hört dann die Gärung fast völlig auf und der Wein beginnt sich zu klären. Man zieht ihn dann vom Satz in ein sauberes Gefäß ab und "schwefelt" ihn dabei mit 1,0g/10l. Das wird dann noch 2 mal alle 4-6 Wochen wiederholt, bis der Wein klar ist. Die Schwefeldosis wird aber auf die Hältfe reduziert. Je kälter der Wein nach der Gärzeit steht, desto schneller und leichter klärt er meist von selbst.
Es ist auch möglich seine Weine nach der Gärzeit zu filtern. Hierführ gibt es auch für Hobbyweinmacher gute Gerätschaften.
Zieht man seine Weine nicht auch Flaschen, sollte der Wein auf mehrere Kleinere Fässer oder Glasbalone verteilt werden, damit sie nicht zulange im "Anbrucht" stehen und vielleicht schlecht werden.

Soll der Wein lange "Gesund" bleiben, ist nicht nur auf den Alkoholgehalt zu achten. Die Säure hält den Wein nicht nur spritzig frisch sondern schütz ihn auch. Je nach Geschmack sollte die Gesamtsäure zwischen 6-9gr/1l liegen. Dessertweine können auch noch etwas mehr Säure haben, da der höhere Restzucker die Säure überdeckt.

Bei allen Arbeiten ist immer auf peinliche Sauberkeit zu achten und das Wasser oder die Sperrflüssigkeit in den Gäraufsätzten muß regelmäsig alle 2-3 Wochen gewechselt werden. Beim putzen der Gärbehälter, Gerätschaften und Flaschen reicht es nicht aus, diese nur mit heißem Wasser auszuspühlen. Sie müssen anständig mit einem Schwam, Bürste und Spühlmittel ausgewaschen und gut getrocknet werden.

"Schwefel" hilft, den Wein zu stabilisieren und schützt ihn vor mikrobiologischen Infektionen und ist nie der Grund für´s Kopfweh nach dem zechen. Hierfür sind Fuselstoffe, Eiweiße und das Gift Alkohol verantwortlich. Zuviel "Schwefel" führt aber zu Geschmacksbeinträchtigungen im Wein und kann zu Durchfall und Überlkeit führen.

Interessant wäre nun für mich, wie ihr anderen eure Weine so macht.
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Vom 15.06.2008 15:41 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Fähnlein Tellerwäscher


Mitglied seit 12.09.2007
20 Beiträge (ø0,01/Tag)
Hallo,

das der Beitrag so lang werden würde, habe ich nicht gedacht.
Für die einzelnen Weine gibt´s genügend Rezepte im Web, an die man sich halten kann oder auch nicht. Wer meine Rezepte haben will, der kann ja trotzdem mal schreiben.
Meine Rezepte unterscheiden sich im wesentlichen darin, daß ich erst nach dem abpessen die Säurestarke messe und dann gegebenenfalls weiter mit Wasser verdünne oder auch nicht.
Um auf 10l Wein zu kommen, worauf die meisten Rezepte im www ausgerichtet sind, benutze ich lieber mehr Frucht als Wasser.
Nachteil: Die Früchte sind teurer als das Wasser.
Vorteil: Die Früchte haben mehr Geschmack als Wasser.
Bei neuen Rezepten die ich so vom www aufschnappe komme ich so, beim ersten - zweiten versuch, nie auf die 10l.
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Vom 16.06.2008 07:56 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

mosel_arndi Kaltmamsell


Mitglied seit 24.06.2005
494 Beiträge (ø0,2/Tag)
...wenn Winzer so machen würden von wegen Wasser zugeben zur Säureminderung dann hätten wir schon den nächsten Weinskandal....aber wems schmeckt...
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Vom 16.06.2008 18:27 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Fähnlein Tellerwäscher


Mitglied seit 12.09.2007
20 Beiträge (ø0,01/Tag)
Eigentlich weiß man das, daß in Traubenwein kein Wasser kommt. Wenn es bei Traubenwein nötig sein sollte, die Säure zu reduzieren, gibt´s hierfür Caliumcarbonat (Ca Co3).
Leider geht das bei den anderen Früchten nicht, weil die keine Weinsäure haben. Hier könnte man es ja mit der Doppelsalzentsäuerung versuchen, aber das ist zu aufwendig für den Hausgebrauch. Bei Wein aus Früchten (keine Trauben, Äpfel, Birnen, Quitten) ist die Wassermethode wohl am einfachsten. Es muß ja kein Leitungswasser sein.
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Vom 20.06.2008 16:07 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

galinsoga Smutje


Mitglied seit 27.09.2007
273 Beiträge (ø0,16/Tag)
Zur Weinherstellung siehe hier

www.fruchtweinkeller.de

Vom Weinmachen um der Alkerzeugung willen kann man auch absehen, den Tipp, Hefen mit hoher Alktoleranz zu verwenden, finde ich unsinnig. Manche Fruchtweine sind sehr leicht, die werden von 12 oder mehr Alk% erdrückt.

Dass man Fruchtwein fast immer mit Wasser ansetzt, liegt in der Natur der Früchte. Schwarze Johannisbeeren z. B. kann man nicht wirklich auspressen. Holunderblüten auch nicht. Pflaumen etc. dito.

Traubenwein unverdünnt zu trinken ist eine moderne Sitte, ehedem waren es nur Säufer, die so handelten. Fruchtweine sind häufig auch verdünnt besser (Kornelkirsche, Johannisbeere....alles mit viel Säure). Alternativ kann man sie mit säurearmem saft (Süßkirschen) versetzen vor der Gärung.

Fruchtweine werden zunehmend als teure Spezialität auf den Markt gebracht (ich rede nicht von den Supermarktplempen!), um Birnensekt aus der Champagnerbratbirne wird ein Kult aufgebaut, vergleichbar der Linda-Kartoffel.

Quittenwein ist teils auf lange Zeit vergriffen (www.mustea.de) .....

Es gibt fantastische Fruchtweine, aus ungespritzem Obst und mit etwas Hirn und Herz hergestellt! Zum Trinkgenuss kommt noch der Stolz des Selbermachens und die Freude, etwas anbieten zu können, das nicht käuflich ist.

galinsoga
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Vom 20.06.2008 17:46 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Fähnlein Tellerwäscher


Mitglied seit 12.09.2007
20 Beiträge (ø0,01/Tag)
Dito!

Es erfüllt einen schon mit rechtviel Stolz, wenn man seinen Freunden oder Verwanden was "Eigenes" einschenken kann. Besonders wenn dann nachhaltig nach mehr verlangt wird.

Zugegeben, am Anfang tut man sich schon schwer. Aber wenn man dann mal die Handgriffe nach ein paar Versuchen raus hat, kann es zur lukullischen Leidenschaft werden. Nicht anderst ist es beim kochen ja auch. Das kennt ihr ja selber. Lachen
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Vom 20.06.2008 17:50 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Fresszelle Suppenkoch


Mitglied seit 30.05.2004
5.780 Beiträge (ø1,98/Tag)
Aaaach...*inerinnerungenschwelg* meine Omi hat früher immer Obstwein selbst gemacht....und Schnaps gebrannt Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen
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Vom 14.07.2008 10:51 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Steirerin13 Suppenkoch


Mitglied seit 14.02.2005
1.519 Beiträge (ø0,57/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Hallo Weinexperten,

bitte kann mir jemand sagen, wieviel flüssige Reinhefe ich zum Kirschsaft geben muss???????

Wir möchten gerne zum erstenmal von unseren Süßkirschen Wein machen und stehen total auf dem Schlauf. Nirgends steht geschrieben, in welcher Menge die Reinhefe dazukommt.
Für Eure Antworten wäre ich sehr dankbar.


Liebe Grüße

SONJA

CdÖ - Nr. 63 \"\"

\"\"

Heimat ist da wo man sich nicht erklären muß
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Vom 18.07.2008 16:46 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Fähnlein Tellerwäscher


Mitglied seit 12.09.2007
20 Beiträge (ø0,01/Tag)
Hallo Sonja,

bei manchen Flaschen steht drauf, für wie viel Liter Wein die Hefe ausreichend ist. Wenn nicht, dann nimm ruhig einen Esslöffel davon.
Flüssighefe ist sehr empfindlich. Besser wäre es, wenn du eine Trockenhefe nehmen würdest. Die wäre auch leichter dosierbar.
Wenn du nun aber Flüssighefe nehmen willst, dann gib sie nicht direkt zu den Kirschen, sondern mache erst einen Gärstarter. Wenn dieser nach 1-3Tagen gut angegoren ist und angenehm nach Brot und nicht nach Gammel oder schwefliche Eier richt, dann ist die Flüssighefe gesund, dein Gärstarter auch und du kannst ihn zu den Kirschen tun.
Wichtig wäre noch, daß du am anfang nicht all zu viel Zücker verwendest, weil das zu einem Zuckerschock für die Hefen führen kann und es dann zu keiner Gärung kommt.

100gr Zucker pro Liter geben ungefähr 43° Oechsle und somit ca. 5,4% Alk.
Ab ca. 380gr. Zucker pro Liter, ca. 160° Oechsle, kommt es zu keiner Gärung.
Der natürliche Zuckergehalt deiner Kirschen liegt zw. 50-65° Oechsle. Spezielle "Schnapskirschen" bringen es aber noch höher. Diesen natürlichen Zuckergehalt muß du mit einkalgulieren.

Beispiel:
Der Wein soll um die 12% Alk. enthalten. Dazu benötigt man ca. 230gr. Zucker pro Liter. Die Kirschen haben durchschnittlich ca. 59°Oe, also ca. 140gr. Zucker pro Liter. Somit reicht es aus, wenn man 90gr. Zucker pro Liter dazu tut.

Da es Hefen gibt, die eine höhere Alk. Grenze haben und mehr Zucker verbrauchen würden, es aber kein Zucker mehr gibt, würde es so ein trockener Wein geben.
Man kann aber auch stehts etwas Zucker nach geben, solang bis die Hefe ihren maximalen Grenzwert erreicht hat. Gibt man nun mehr Zucker hinzu, erhält man einen alkoholreichen Wein mit Restsüße. Man muß hier aber ständig die Gärung kontrolieren und probieren um den wein nicht zu übersüßen. Also vorsicht wenn die Süße schon ein paar Tage lang anhält.
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Vom 20.07.2008 10:13 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Fähnlein Tellerwäscher


Mitglied seit 12.09.2007
20 Beiträge (ø0,01/Tag)
Hallo Sonja!

Von wie viel Liter Wein reden wir hier überhaupt? Nur mal so ungefähr.
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