Herstellung von Apfelwein
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![]() Mitglied seit 04.09.2006 |
suche Rezept für Herstellung von Apfelwein. Wer kann mir helfen? Gruß cinderella91 |
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![]() Mitglied seit 21.08.2003 |
Hallo.
Eine Anleitung hat Dir Zena ja schon eingestellt. Da wir hier im Nordsaarland unseren Viez genau so lieben und hegen wie die Hessen ihren Äppler, noch ein paar zusätzliche Tips aus eigener Erfahrung: Die meisten Tafeläpfel kann man zwar vermosten, der fertige Apfelwein aus diesen ist aber zumeist nicht sehr lange haltbar, auch bei sorgfältiger Verarbeitung. In unserer Region ist die am meisten genutzte Apfelsorte hierfür der Rombur, zumeist mit anderen Sorten gemischt. Der Rombur bringt genügend Säure mit, um für Haltbarkeit zu sorgen, mit den anderen Sorten wie Boskop oder Jonathan wird der Geschmack etwas \"getunt\", da der Rombur einen eher robusten Geschmack aufweist und eher weniger als Speiseapfel taugt. Also nicht nur auf den Zuckergehalt der Äpfel achten, auch auf die Säure. Was für \"echten\" Wein gilt, gilt auch für Apfelwein. Sollte das Gärbehältnis aus Kunststoff sein und der Most \"kippen\", also einen Essigstich oder eine andere Fehlnote bekommen, hilft zumeist ein Ausspülen oder Desinfizieren des Gefäßes nicht, man versaut sich normalerweise alle folgenden Moste. Hier hilft in den meisten Fällen nur der Neukauf. Und zu guter Letzt: Selbstgemachter hat normalerweise eine \"durchschlagendere\" Wirkung als gekaufter Apfelwein. Deshalb am Anfang etwas langsam mit dem Vezehr machen |
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![]() Mitglied seit 10.10.2005 |
Hallo.
Habe letztens etwas sehr Einfaches, aber auch erstaunliches Leckeres produziert. Und zwar folgend: In einen Gärballon aus Glas mit mind. 15l Inhalt gibst du 10 Liter naturtrüben Apfel-Direktsaft aus dem Tetrapack, dazu noch 1 grob geriebenen Apfel. Diese groben Schwebstoffe sorgen für eine gute Durchgärung. Dann gibst du Hefe dazu, entweder Weinhefe (flüssig oder trocken), oder auch obergärige Bierhefe, die hab ich verwendet. Beides gibt es im Reformhaus oder in diversen Onlineshops. Gärröhrchen drauf, nach spätestens 1 Tag sollte es heftig blubbern. Wenn nach 2 bis 3 Tagen das Blubbern etwas nachlässt gibst du 1kg Zucker in den Ballon. Dann weiter warten. Ungefähr 1 bis 2 Wochen sollte das blubbern, zwischendurch immer mal schwenken, um die Hefe aufzuwirbeln. Wenn nix mehr blubbert über 1 bis 2 Tage und die Hefe sich am Boden schön abgesetzt hat, dann mit einem Schlauch (eventuell Weinheber wenn du hast) den Wein von der Hefe abziehen, so das möglichst wenig Hefe aufgewirbelt wird. Ungefähr, als wolltest du ein Aquarium leeren. Der so entstandene Wein schmeckt stark alkoholisch (hat ca. 10% Alkohol), krachsauer und eher wenig nach Apfel, da der Geschmack leicht flüchtig ist. Dafür hält er sich im Kühlschrank mehrere Monate. Vor dem Trinken wird er dann wieder mit frischem Saft gemischt, entweder 50:50 (fruchtig süß) oder 75:25 (eher herb), dann muß er binnen 1 bis 2 Tagen verbraucht werden. Inzwischen blubbert schon mein 3. Ansatz davon, da die Nachfrage so groß ist. |
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![]() Mitglied seit 04.09.2006 |
Vielen Dank fuer die nuetzlichen Hinsweise.
cinderella91 |
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![]() Mitglied seit 10.10.2005 |
Quasi Hefe in Teebeuteln? Noch nie gesehen und probiert, aber klappen könnte es. Wer Erfahrungen hat, immer her damit.
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![]() Mitglied seit 15.09.2004 |
Hallo,
funktioniert auch sehr gut - einfacher gehts auch mit dunklem Bier LG Radkon |
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![]() Mitglied seit 28.11.2003 |
Hallo!
Weniger sauer und wesentlich süffiger wird der Apfelwein, wenn man noch Birnen (ca. 25%) mit hinzu gibt. Liebe Grüße, Thomas. |
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![]() Mitglied seit 05.05.2007 |
Hallo,
ich hätte mal eine Frage an jambala: Könntest du mir ein paar Kerne dieser sauren Apfelsorten per Post schicken? Ich übernehme natürlich das Porto. Ich wohne nämlich seit Kurzem auf dem Land und möchte mir gerne einen kleinen Ostgarten anlegen und später dann auch Apfelwein machen... Leider habe ich dieses Jahr wohl noch kein Geld, mir teure Bäumchen zu kaufen, deshalb möchte ich sie mir gerne selber ziehen. Allerdings weiß ich sonst nicht, wo ich Samen herbekommen soll. Falls du also ein paar Kerne übrig hast, würde ich mich sehr freuen... MfG Rick |
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![]() Mitglied seit 15.12.2004 |
Hallo Rick,
Apfelbäume sollten veredelt sein, aus den Kernchen wird vielleicht ein Baum, aber ob und wann der Früchte trägt.... Lieben Gruß Rosen |
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![]() Mitglied seit 05.05.2007 |
Das mit dem Veredeln mache ich dann selbst, ich hab da so ein Buch über Obstbaumschnitte usw.
Ob ich das richtig hinbekomme, weiß ich natürlich noch nicht, ich will es aber auf jeden Fall versuchen. MfG Rick |
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![]() Mitglied seit 21.08.2003 |
Hallo Rick.
Muss ich schauen, letztes Jahr war die Ausbeute miserabel, fast keine Blüten und wir hatten mehr Faulobst als sonst was und konnten die Nutzung vergessen. Versuche dann an die Kerne zu denken. Es gehen aber grundsätzlich alle sauren Apfelsorten, die meisten Tafeläpfel sind halt nicht so sehr mit Säure gesegnet, weshalb eine längere Lagerung meist nicht hinhaut. Die Sorte heißt hochdeutsch übrigens Rambur (wir Saarländer haben ja teilweise Dreher in den Vokalen, sorry). |
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![]() Mitglied seit 05.05.2007 |
Hallo,
da das veredeln ja anscheinend schwieriger ist, als ich dachte, werde ich mal in der Baumschule nach diesem Rambur fragen... Vielleicht muss ich ja doch in den sauren Apfel beißen und ein oder zwei Bäumchen kaufen, um dann später in die sauren Äpfel beißen zu können Aber das mit dem Veredeln möchte ich auf jeden Fall mal ausprobieren. Ich habe jetzt schon ein paar Zöglinge von süßeren Sorten, die ich vielleicht als Unterlage nutzen kann. Wenn du also dann Kerne hast, melde dich bitte bei mir (ricky-goldau@web.de) Ich sag jetzt schon mal danke, Rick |
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![]() Mitglied seit 07.12.2008 |
Hallo,
ich habe vor ca. 8 Wochen gekeltert. Ich habe ein 60 Liter Fass mit Apfelwein welchen ich heute abgezogen habe. Ich habe aber damals nichts rein in den Apfelwein. Mein Vater macht immer einige Hundert Liter Apfelwein jedes Jahr. Er macht da nie was rein. Nun habe ich mal ein bisschen gelesen und bin nun darauf gestossen das man den Apfelwein mit Zucker auch süssen kann. Man sollte aber dann noch Hefe und ein paar andere Sachen dazu tun. Meint ihr ich kann das jetzt noch machen? Und wenn ja was muss ich rein tun und wie viel davon? Da ich ihn gerne mal süsser machen möchte. bzw. die Hälfte mal probieren ob das klappt. Dankeschonmal für eure Hilfe |
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![]() Mitglied seit 24.07.2004 |
N'abend,
ich komme aus dem Frankfurter Umland und wir haben auch schon Apfelwein selbst gemacht. Das war eigentlich ganz einfach. 1.) Äpfel sammeln oder kaufen 2.) Lohnkelterei suchen, Äpfel abgeben und das Gegengewicht als Saft abholen. Das ist gut, weil der Saft dann auch von anderen Äpfeln dazukommt. 3.) In Gärgefäße geben (ich habe noch Glasgärballons benutzt, würde heute aber wegen der Reinigungsmöglichkeiten auf Plastikgefäße umschwenken. 4.) Ist es schon ein wenig kühler, kann man etwas Gärhilfe (Hefe) zugeben, das muß aber nicht. 5.) Ballons bzw. Gefäße mit Zeitungspapier abdecken (wegen der Sauerei bei der stürmischen Gärung) 6.) Gärröhrchen daraufstecken und ein bis 2 Tage warten. Jetzt sollte die "stürmmische" Gärung einsetzen, d.h. im Gärballon geht es wirklich ordentlich rund. Da kann dann auch schon mal was rausschwappen, deshalb das Zeitungspapier. Die stürmische Gärung ist nach max. 5 Tagen zu Ende, dann wird es merklich ruhiger. Wir haben immer Mitte Oktober gekeltert und eine Faustregel besagte immer, daß der Äppler am 1. Advent verkostet werden kann. Kam auch immer hin. Über die Haltbarkeit haben wir uns nie Gedanken machen müssen, denn wer selbstgekelterten Äppler hat, der hat auch immer viele Freunde. Wichtig ist, daß spätestens ab Ende Januar der Äppler von der Hefe gezogen wird, d.h. die Hefe hat sich unten im Gärgefäß als relativ dicke aber tote Schicht abgesetzt und gibt dann u.U. einen unangenehmen Geschmack an den Wein ab. Deshalb mit einem Schlauch den Wein einfach in ein anderes Gefäß umfüllen und darauf achten, daß der Bodensatz nicht aufgewirbelt wird. Na, denn mal prost! Gruß Lion |
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![]() Mitglied seit 30.06.2007 |
Seid gegrüßt,
ich habe mal eine Frage und hoffe ihr könnt mir helfen! ICh habe dieses JAhr wieder Apfelwein gemacht und ich mag ihn schön süß klebrig. Die letzten Jahre hat das auch gut geklappt, allerdings hatte ich immer einen Fachmann dabei ... Nun in diesem Jahr ist er super stark geworden und garnicht süß, weiß jamand ob es möglich ist den Wein im nachhinein noch einmal zu süßen,ein paar Tage warten und dann erst abfüllen? Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar! Gruß Sieghild |
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Hallo Sieghild,
Apfelwein ist nicht süß, kann gar nie nicht süß sein, denn das gehört sich nicht! Nichts für ungut... VG aus Südhessen
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![]() Mitglied seit 30.06.2007 |
Grüß Dich neriZ,
das kann sein,aber wer legt das fest ? Für mich ist süßer Apfelwein der Renner, das sage nicht nur ich, sondern auch meine Bekannten die gekostet haben! Jeder wie er es mag und Du mußt ihn ja schließlich nicht trinken Wäre nett wenn ich auf meine Frage auch ein brauchbare Antwort bekomme .... Gruß Sieghild |
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![]() Mitglied seit 30.11.2002 |
Hallo Sieghild.
Da Du einen neuen Thread begonnen hast, koennen wir diesen hier wohl schliessen. dort geht's weiter: www.chefkoch.de/forum/2,2,508063/Apfelwein-zu-herb.html Gruss, LazarusLong, Moderator |
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Dieser Thread wurde geschlossen, es ist kein Posting mehr möglich.

































