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Jüdisches Fest Channukka

Vom 22.11.2004 09:51 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

acekoch Tellerwäscher


Mitglied seit 15.03.2004
3 Beiträge (ø0/Tag)
Suche dringend Rezepte zum Jüdisches Fest Channukka

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Vom 22.11.2004 10:28 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Sofi Chefkoch-Moderator Chefkoch


Mitglied seit 17.01.2002
3.156 Beiträge (ø0,83/Tag)
Hallo Acekoch,


so ohne Anrede und Gruß wirst Du hier im CK sicher nur wenige Antworten bekommen, lies Dir doch mal unter oben unter \"hilfe & faq\" den Abschnitt zu \"Nettiquette\" durch. Auf der Seite von haGalil findet man einiges zu Chanukka.

Typisch für Chanukka ist alles, was in Öl gebacken wird, ganz wichtig: Kartoffelpuffer (Latkes) mit Apfelmus.

Besonders gern wird zu Chanukka auch ein Apfelkuchen mit Öl gegessen, Rezept aus dem Buch\"Jüdische Küche\" von Elizabeth Wolf Cohen. Als kleine Info heißt es dazu: \"Ein Apfelkuchen, der mit Öl zubereitet wird, ist an Chanukka besonders beliebt, weil das Öl das Wunder dieses Tages symbolisiert.
Die Schicht saurer Äpfel, die in einem feuchten, süssen, mit Zitrone gewürzten Teig gebacken werden, macht diesen Kochen besonders delikat.\"


Jüdischer Apfelkuchen

Zutaten:
1 kg Kochäpfel, geschält, entkernt und in dünne Scheiben geschnitten
4 EL Zucker
1 TL Zimt
1 Zitrone, abgeriebene Schale und Saft von
4 Eier
250 g feiner Zucker
250 g Pflanzenöl
250 g Mehl
2 Tl. Backpulver
1 Tl. Vanilleextrakt
Zucker zum Bestreuen

Zubereitung:
Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Eine 23,5 x 32,5 cm grosse Kuchenform (eine runde von 24 cm Durchmesser geht auch) ausfetten. In einer großen Schüssel die Apfelstückchen in Zucker, Zimt, Zitronenschale und -saft wenden.

In einer großen Schüssel die Eier und den Zucker mit einem Handrührgerät 3-5 Min. schaumig schlagen, bis sie dick und zitronenfarben sind und beim Herausheben der Quirle Fäden ziehen. Das Öl sorgfältig unterschlagen. Mehl und Vanille einrühren, bis die Mischung gut verrührt und glatt ist.

Die Hälfte der Masse in die vorbereitete Form giessen. Mit einem Löffel die Hälfte der Äpfel über den Teig geben. Die Apfelstückchen mit der restlichen Teigmischung bedecken, und darüber weitere Apfelstücke verteilen. Mit ca. 2 El Zucker bestreuen.

1 1/4 bis 1 1/2 Stunden backen, bis dieÄepfel weich sind, der Kuchen goldbraun und aufgegangen ist, und die Oberfläche zurückspringt, wenn sie vorsichtig mit dem Finger eingedrückt wird. Falls die Oberfläche beim Backen zu schnell bräunt, mit Alufolie bedecken. Zum Abkühlen auf ein Kuchengitter stellen. Den Kuchen in Quadrate schneiden und bei Zimmertemperatur servieren.


LG Sofi

Moderatorin in den Foren \'Suppen und Eintöpfe\', \'Einkochen und Haltbarmachen\', \'Partyrezepte\' und \'Feiertage und Feste\'


Mehr Charakter braucht mehr Gewicht! (Josie, 2004)
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Vom 22.11.2004 20:15 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

CookieUK Suppenkoch


Mitglied seit 17.11.2004
1.235 Beiträge (ø0,45/Tag)
Hallo Acekoch,

bin jüdisch, und wir können es gar nicht mehr erwarten. Chanukah ist schon etwas besonderes. Hast Du schon einmal Rugelach probiert?

4 Tassen Mehl, 2 Teelöffel Backpulver, 2 Eier (leicht geschlagen), 1/2 Tasse Butter, 1/2 Tasse Orangensaft
Füllung: 1 Eßlöffel Zucker, 1 Teelöffel Zimt (wenn Du magst noch gehackte Walnüße)

Mehl mit dem Backpulver, den Eiern, Zucker, Butter und O-Saft vermischen. Eine Stunde kühl stellen. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Den Teig in 4 Teile teilen, ausrollen (wie dünne Pfannkuchen). Den Zucker mit dem Zimt (und wenn sie benutzt werden, den Walnüssen) vermischen, und auf die Kreise stäuben. Jeden Kreis in 4 gleichgroße Dreicke schneiden, und die noch mal in 8 Dreiecke teilen. Jedes Dreieck vom äußeren Ende an aufrollen und auf einem Backblech 20 Minuten backen, bis sie leicht braun sind.

Ansonsten bereiten wir noch Soofganiyot, verschiedene Latkes, Blintzes, Käsekuchen, etc vor. Die Rezepte habe ich alle, falls Du interessiert bist. Lächeln

Mazel Tov!
Cookie
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Vom 22.11.2004 20:43 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

susa_  Sternekoch


Mitglied seit 17.01.2002
45.635 Beiträge (ø12,07/Tag)
... und wie nett aceKoch auch danke sagen kann ......... traurig

Habe ich das recht in Erinnerung, daß Soofganiyot so etwas Ähnliches sind wie Berliner Pfannkuchen?

......und Cookie, wenn Du vielleicht das Käsekuchenrezept hier reinstellen könntest, ich habe einmal bei einer jüdischen Familie einen angeboten bekommen, da träume ich noch heute von, habe leider damals vergessen, nach dem Rezept zu fragen, vielleicht ist es das ja, ich weiss nur noch, er war ziemlich mächtig - aber seelenguuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuut.

vielen Dank schonmal!


best
susa

____________________________________________

Brown shoes don\'t make it
(Frank Zappa)

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Vom 23.11.2004 12:09 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

CookieUK Suppenkoch


Mitglied seit 17.11.2004
1.235 Beiträge (ø0,45/Tag)
Hi Susa,

ja, Soofganiyot sind Berliner Pfannkuchen oder, wie wir in Hamburg immer sagten \"Berliner\" und in England sind\'s die Doughnuts. na dann...

Diese Käsekuchen hat meine Oma schon gemacht:

Für den Teig:
4 große Eier, 1 1/4 Tassen Milch, 2 Eßlöffel Saure Sahne, 1/4 Tasse geschmolzene Butter, 1 Eßlöffel Vanillezucker, 1 1/3 Tassen Mehl, 1 1/4 Teelöffel Backpulver

Für die Füllung:
2 Tassen Ricotta oder cottage cheese, 2 Eier (leicht geschlagen), 2-3 Eßlöffel Zucker

Den Ofen auf 190 Grad vorheizen. Alle Zutaten für den Teig mischen. 1 1/2 Tassen des Teiges in die Form gießen und 10 Minuten lang backen. Aus dem Ofen nehmen. Die Zutaten für die Füllung vermischen. Den Boden leicht abkühlen lassen, und dann die Füllung auf den Boden geben. Glatt streichen, und den restlichen Teig auf die Füllung geben. Vorsichtig in den Ofen stellen, und weitere 40-50 Minuten backen (bis die obere Schicht fest ist).
Wir haben vor dem Servieren oft noch Obst (Erdbeeren) auf den Kuchen gelegt. Mmmh! wo bleibt das ...
Guten Appetit! Ich hoffe, er wird Dir schmecken. Am 07.12. ist der erste Tag von Chanukah!

Liebe Grüße,
Cookie
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Vom 23.11.2004 12:45 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

acekoch Tellerwäscher


Mitglied seit 15.03.2004
3 Beiträge (ø0/Tag)
....Hallo

danke für die schnellen antworten!!! hechel...

ich(wir) werden die Rezepte ausprobieren...vielen dank noch mal Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen
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Vom 23.11.2004 19:52 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

susa_  Sternekoch


Mitglied seit 17.01.2002
45.635 Beiträge (ø12,07/Tag)
Danke Cookie
an die Beeren kann ich mich auch noch erinnern, die waren in der oberste Käseschicht, ich werde den Kuchen am 06.12. probieren, weil dann bestes Putzfrau von Welt Geburtstag hat und ich ihr einen Kuchen versprochen habe.



best
susa

____________________________________________

Brown shoes don\'t make it
(Frank Zappa)

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Vom 24.11.2004 10:04 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

CookieUK Suppenkoch


Mitglied seit 17.11.2004
1.235 Beiträge (ø0,45/Tag)
Hallo Susa,

na, dann hoffe ich, das der Kuchen bei der \"bestes Putzfrau von Welt\" gut ankommt. Ich werde auch noch mal nach dem Honigkuchen Rezept von meiner yiddische Oma schauen. Das ist unglaublich! hechel...

LG
Cookie
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Vom 03.12.2004 15:05 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

motte1168 Suppenkoch


Mitglied seit 03.11.2003
1.031 Beiträge (ø0,33/Tag)
Moin!!!!!

Mmmmmmmm, was hört sich das alles lecker an!!!!!!!!!!!!! Achtung / Wichtig

Das wird mit Sicherheit alles ausprobiert!

Gruß Telsche
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Vom 05.12.2004 07:54 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

imar  Chefkoch


Mitglied seit 29.06.2002
3.470 Beiträge (ø0,96/Tag)
Hallo zusammen,

bin beim Stöbern auf diesen Thread gestoßen, das sind wirklich leckere Rezepte. Daher erst mal ein \"Danke\" an Susa und Cookie Lächeln Vor einigen Tagen habe ich bei Ama...n das Kochbuch \"Jüdische Küche\" auf meinen Wuschzettel gelegt, mit Chance liest Santa den Wunsch und vielleicht zu Xmas? - Dennoch fände ich es nett von Cookie noch einige Rezepte hier zu posten, möglicherweise sind einige Rezepte dabei, die ich früher in LondonW5 bei meiner Au-Pair Familie gegessen habe. Dort gab es auch an Channukka immer so leckere Gerichte hechel...

LG imar
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Vom 13.12.2004 17:32 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

CookieUK Suppenkoch


Mitglied seit 17.11.2004
1.235 Beiträge (ø0,45/Tag)
Hallo Imar,

habe gerade erst Dein posting gelesen, sorry. *ups ... *rotwerd* Aber ich habe mich schon per KM bei Dir gemeldet, und werde Dir gerne ein paar Rezepte schicken. wo bleibt das ...

LG
CookieUK
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Vom 13.12.2004 18:09 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Shimone Suppenkoch


Mitglied seit 04.08.2004
1.308 Beiträge (ø0,46/Tag)
Hallo CookieUK,

bin ein großer Fan der \"jüdischen\" Küche , vielen Dank für den Käsekuchen - den werde ich nächstes Wochenende probieren. Ich fände es allerdings ganz toll, wenn du deine (anderen) Rezepte auch ins Forum stellen könntest ...

Gruß
Shimone
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Vom 14.12.2004 13:40 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

CookieUK Suppenkoch


Mitglied seit 17.11.2004
1.235 Beiträge (ø0,45/Tag)
Hallo Shimone,

was ißt Du denn noch gerne? Nur die Nachtische/Kuchen/Kekse aus der jüdischen Küche oder auch Vorspeisen/Hauptspeisen?

Jetzt über Chanukah waren wir auch wieder jeden Tag stundenlang in der Küche beschäftigt. Wie wäre es denn mit Gefillte Fisch? hechel...

LG
CookieUK
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Vom 14.12.2004 19:50 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Shimone Suppenkoch


Mitglied seit 04.08.2004
1.308 Beiträge (ø0,46/Tag)
Hallo CookieUK,

... ich meinte es eigentlich mehr so allgemein --- dass es schade ist, wenn du deine Rezepte (nur) per KM verschickst, wo doch andere (z.B. ich *ups ... *rotwerd*) auch gerne davon profitieren würden. Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen

Aber wo du schon fragst: Eigentlich bin ich für jede Art von Rezepten dankbar. Das tolle an der \"jüdischen\" Küche ist ja, dass sie das Beste aus \"Orient und Okzident\" verbindet, neu mischt und so vielfach einen ganz eigenen Charakter entwicket.

Z.B. *liebe* ich jede Art von Knisches und Piroggi. - Und bin dankbar um jedes Rezept, insbesondere für Füllungen!

Wie kann man Matzemehl ersetzen, das man für verschiedene Gerichte braucht (und was ist das überhaupt)?
- Ist in meiner Gegend gaaaaaaaaaaaanz schwer zu bekommen!

Hast du ein gutes Rezept für \"Gehackte Hühnerleber\"? - Meine fällt immer auseinander! Welt zusammengebrochen

Gefillte Fisch? - Habe ich mich bisher noch nicht herangetraut. Klingt seeeeeeehr kompliziert! Aber wenn du ein gutes und erprobtes Rezept hättest?!

Jüdisches (Hefe-)Gebäck! Ganz toll! Habe mal eine traumhaft zarte Challah (ist das feminin oder maskulin?) gegessen. Leider hat mir die Hausherrin das Rezept (Familiengeheimnis) nicht verraten. Und ich krieg´ s einfach nicht so hin. Ebenso gesucht: Gute Rezepte für \"Kugel\"!

An sich bin ich für alles dankbar!
Also schmeiss´ mich gerne zu! Lachen

Gruss
Shimone
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Vom 14.12.2004 19:52 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Shimone Suppenkoch


Mitglied seit 04.08.2004
1.308 Beiträge (ø0,46/Tag)
Ach ja --- und wenn du ein gutes Kochbuch kennst.... Gerne auch auf Englisch!

(Im Moment benutze ich nur das oben bereits erwähnte von Elizabeth Wolf Cohen und diverse Internet-Quellen.)

Gruss
Shimone
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Vom 15.12.2004 09:35 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

CookieUK Suppenkoch


Mitglied seit 17.11.2004
1.235 Beiträge (ø0,45/Tag)
Hi Shimone,

Challah ist schon etwas schwieriger, aber ich werde Dir nachher mal ein Rezept reinstellen. Es heißt übrigens die Challah, und wird Freitag abends gegessen. Zur Begrüßung des Schabbes. Chopped Liver, klar kann ich damit dienen. Jeder gute jüdische Haushalt kann mit einer guten chopped liver dienen. Lachen Matzo... hmmm, ist halt wie sehr sehr feine Semmelbrösel oder so ähnlich. Wenn man damit aufgewachsen ist fällt es manchmal schwer, es genau zu erklären. Aber ich werde mal die Rezeptesammlung meiner Familie durchstöbern, da finde ich garantiert was von meiner Oma. Lächeln Kugel bekommste auch, wie wäre es mit Lokshen?
Viele meiner nicht-jüdischen Freunde verziehen beim Gedanken an jüdisches Essen immer das Gesicht. Dabei essen die in Deutschland viel mehr Dinge die jüdischen Ursprungs sind, als die glauben! Strudel, Gewürzgurken, Sauerkraut, Herringssalat, usw. Ich will nicht angeben, aber ich bin halt echt stolz darauf jüdisch zu sein, und die Lebensweise und Religion bedeutet mir echt viel. Und seitdem ich in England lebe, kann ich es auch offen ohne Probleme \"ausleben\". *jubel* Und es hat mich total gefreut, als so viele hier an der jüdischen Küche interessiert waren. Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen
Also, ich stelle die Rezepte nachher hier rein, versprochen!

LG,
Kirsten
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Vom 15.12.2004 10:14 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

CookieUK Suppenkoch


Mitglied seit 17.11.2004
1.235 Beiträge (ø0,45/Tag)
Challah (für 2 Zöpfe)

100g frische Hefe oder 3 TL getrocknete Hefe
ca 400ml warmes Wasser
1 EL Zucker
650-700g Mehl
1 EL Salz
3 Eier
3 EL geschmolzene, abgekühlte Butter
1 Eigelb mit einem TL Wasser vermischt
Mohn oder Sesam

Die Hefe in das warme Wasser rühren, den Zucker dazugeben und an einen warmen Ort stellen. Inzwischen die Hälfte des Mehles mit den Eiern und der Butter vermischen. Die Hefe hinzugeben, und nach und nach das restliche Mehl unterkneten und in einen festen Teig verarbeiten. Den teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche 10 Minuten lang kneten. In eine gefettet Schüssel geben, drehen, so daß der Teig von allen Seiten eingefettet wird, mit einem Tuch abdecken und für 1-2 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen. Den Ofen auf 200 C vorheizen. Den Teig nochmals durchkneten, und dann in zwei Challah flechten. Auf das Backblech legen, und die Challah nochmals 10 Minuten gehen lassen. Mit dem Eigelb bestreichen und nach belieben mit Mohn oder Sesam bestreuen. 35-40 Minuten backen.


Chopped Liver (3-6 Personen)

2 EL Sonnenblumenöl
2 Zwiebeln, fein gehackt
500g Hühnerleber
2 hart gekochte Eier
3 EL Butter
1 TL Salz
1 TL Pfeffer

Die Zwiebeln in dem Öl bränen, heraus nehmen. Die Leber in dem übrigen Öl 5 Minuten lang braten. Leber mit Zwiebeln und Eiern zerhacken (in der Küchemaschine oder ähnlichem), dann die Butter, Salz und Pfeffer unterrühren. Mindestens 2 Stunden (besser länger) vor dem Servieren kühl stellen.


Gefillte Fisch

1 Karpfen (ca 4250g)

Für die Füllung:

1125g Fischfillet
3 Zwiebeln, fein gehackt
1 EL Öl
3 Eier
90g Matzo oder 100g Semmelbrösel
125ml Wasser
2 TL Salz
1 TL Pfeffer
1 TL Zucker

Den Fisch klein schneiden. Die Zwiebeln im Öl bräunen, vom Herd nehmen und mit den Eiern, Matzo, Wasser, Salz, Pfeffer und dem Zucker zum Fisch geben. Gut vermischen und den Karpfen damit füllen. (Man kann auch noch klein geschnittene Karotten und Sellerie dazu geben).

Kugel (4-5 Personen)

750g Semmelbrösel
875g Rinderhack
1 TL Salz
1 TL Pfeffer
1 Ei
1 Zwiebel, gerieben
2 EL Tomatensaft
2-3 hart gekochte Eier
1 Tomate, in Scheiben geschnitten
1 Zwiebel, in Ringe geschnitten
2 EL Butter oder Öl

Den Ofen auf 190 C vorheizen. Das Hack mit dem Salz, Pfeffer, Semmelbrösel, ei und Zwiebel vermischen. Den Tomatensaft dazu geben und nochmals gut vermischen. Die Hälfte in eine gefettete Form geben, glatt streichen und die Eier in die Mitte drücken. Den restlichen Teig drüber geben. Die Oberfläche mit den Tomatescheiben und Zwiebelringen garnieren, das Öl oder die Butter drüber geben und für ca 1 1/2 Stunden backen.

Süße Kugel (heb. Kougal)

375g Challah
2 Eier
3 Äpfel, geschält und in dünne Scheiben geschnitten
90g Zucker
4 EL Öl
125g Rosinen
2 TL Zimt
1/2 TL Salz

Den Ofen auf 180 C vorheizen. Die Challah mit kochendem Wasser bedecken, einen Moment lang stehen lassen, das Wasser ausdrücken und mit den anderen Zutaten vermischen. In einer gefetteten Form 45-50 Minuten lang backen, bis sich eine Kruste bildet.

(Es gibt auch noch Ananaskugel, Lokshen Kugel, Kartoffelkugel, ...) Oder wie wäre es mit Latkes?

Kreplach

Für den Teig

125g Mehl
1 Ei
3/4 TL Salz
2 EL Wasser
Semmelbrösel
Öl zum Braten

Füllung:

1 EL Öl
1 kleine Zwiebel, gehackt
125g gekochtes Rinderhack
1 TL Salz
1 TL Pfeffer

Das Mehl, Ei, Salz und Wasser in einen Teig verarbeiten.

Das Öl in einer Pfanne erhitzen, und die Zwiebel bräunen. Das Fleisch dazu geben und mit der Zwiebel für ca 5 Minuten braten. Würzen und abkühlen lassen.

Den Teig sehr dünn ausrollen. In kleine Quadrate schneiden, und in die Mitte einen TL von der Füllung geben, dann in eine Dreieck falten. Die Ränder gut zusammen drücken. Die Kreplach in gesalzenem Wasser für ca 20 Minuten kochen oder von beiden Seiten braten bis sie braun sind. Die Kreplach werden in Suppen serviert oder mit Matzo bestreut gegessen.

Ich hätte dann noch nette Rezepte für Lekach (Honigkuchen), jüdischen apfelkuchen, Karottenkuchen, Tayglach, Holishkes, Fluden, Strudel, Rugelach, Knishes, Hamantaschen und natürlich Bagel (die ja auch jüdischem Hersprungs sind - ein jüdischer Bäcker hat die in NY 18... gebacken Lächeln ).

LG & guten Appetit, L\'Chaijm,
Kirsten Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen








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Vom 15.12.2004 16:18 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Shimone Suppenkoch


Mitglied seit 04.08.2004
1.308 Beiträge (ø0,46/Tag)
Hallo Kirsten,

danke, *danke*, *DANKE*!!!!!

Mein Challah-Teig geht gerade auf neben der Heizung vor sich hin ... Lachen
Werde berichten, wie sie (die Challah) geworden ist.

Du schreibst:
---
Ich hätte dann noch nette Rezepte für Lekach (Honigkuchen), jüdischen apfelkuchen, Karottenkuchen, Tayglach, Holishkes, Fluden, Strudel, Rugelach, Knishes, Hamantaschen und natürlich Bagel (die ja auch jüdischem Hersprungs sind - ein jüdischer Bäcker hat die in NY 18... gebacken
--

Ja, ja, JA!
Gerne immer her damit!
Und schon einmal vielen Dank für´s Abtippen. *ups ... *rotwerd*
... Wenn ich dir als Gegenzug eventuell mit japanischen Rezepten dienen kann ... Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen

Dass deine (deutschen?) Freunde die jüdische Küche nicht mögen, wundert mich. - Zum Teil ist sie ja aus der \"deutschen\" entstanden, bzw. in die \"deutsche\" Küche eingegangen und somit Teil der \"deutschen\" Küche. Mir war das aber auch lange nicht bewußt. Wie schon gesagt - ich finde, sie vereinigt auf sehr gekonnte Weise das Beste aus verschiedenen Kulturen. Und ist somit ja eine ganz ganz frühe Form des \"cross-cooking\" (oder heisst es \"cross-over-cooking\"?!)!

Eine Freundin von mir studiert gerade in Israel - ich habe sie mal auf die Suche nach einem (englischsprachigen) \"jüdischen\" Kochbuch geschickt. - Ich denke, die Küche dort ist noch einmal anders (weshalb ich auch vermute, dass es *die* \"jüdische\" Küche auch gar nicht gibt ...), bestimmt gibt es da mehr arabische Einflüße. Und vermutlich ist der \"europäische\" Einfluß ebenfalls sehr bunt ... Und vielleicht gibt´s da auch Einflüsse aus der afrikanischen (äthiopischen?) Küche?! Vielleicht ist das (für mich) der Reiz der \"jüdischen\" Küche: \"So nah und doch so fern\". Viel Vertrautes und auch viel \"Fremdes\"...

Und bevor ich jetzt (zu) Philosophisch werde wiederhole ich nochmals meine Bitte:
SCHMEISST MICH GERNE ZU mit Rezepten!

Dankbare Lächeln Grüße
Shimone
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Vom 15.12.2004 17:38 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

CookieUK Suppenkoch


Mitglied seit 17.11.2004
1.235 Beiträge (ø0,45/Tag)
Hi Shimone,

doch, es gibt die jüdische Küche. Die deutsche Küche hat viel davon übernommen. Die jüdische Küche setzt sich folgendermaßen zusammen: es gibt Ashkenazim Juden (so wie ich) und Sephardi. Die Ashkenazim stammen aus Osteuropa, Rußland, Deutschland, ... die Sephardi stammen aus Israel, Spanien, Marocco, etc. Und so setzt sich die jüdische Küche zusammen. Mir ist es als Jüdin, die sehr traditionsbewußt aufgewachsen ist, schon sehr wichtig: es gibt die jüdische Küche! Die stammt nicht vom Deutschen oder Arabischen ab. Sicher gibt es Rezepte, die sich kreuzen oder ähnlich sind, aber die jüdische Küche hat ihre eigenen Rezepte. Die dann nach Geschmack und Tradition und natürlich auf \"Einkaufsmöglichkeiten\" von den Sephardi und Ashkenazim abgewandelt wurde. Jede Familie hat ihre eigenen Rezepte und Bräuche. Im übrigen wird jedes Gericht zu bestimmten Feiertagen gegessen, auf jeden Fall die, die ich Dir hier aufgeschrieben habe. Die haben alle einen Grund, zum Beispiel gibt es bestimmte Dinge, wie Challah nur am Schabbes, andere Dinge wie Lekach sind für Chanukah berühmt, dann wieder Gerichte, die es speziell an Pesach gibt, ...
Ich will hier nicht schulmeistern, aber ich denke, wenn man sich für die jüdische Küche interessiert, sollte man auch die Tradition verstehen, und was dahinter steht. In Israel gibt es wiederum ganz andere Gerichte, die kein europäischer Jude zubereitet (also, normalerweise nicht). Da vermischen sich dann auch die arabische und jüdische Küche, aber beides kann man trotzdem noch trennen, und sollte man auch. Da das Judentum nicht nur eine Religion, sondern auch eine Lebensweise, Kultur und wie gesagt Tradition ist.

Die anderen Rezepte stelle ich Dir hier gerne rein. Nur tu mir bitte bitte den Gefallen und setze das jüdische vor Küche nicht mehr in Anführungszeichen. Es gibt sie, und wird sie auch immer geben, und das ist auch gut so. Lächeln

Oh, ja, japanische Rezepte hören sich interessant an. Aber bitte kein shellfish, da ich als Jüdin streng koscher lebe, und somit keinen shellfish oder Schweinefleisch esse. Lächeln Danke!!

Ich hoffe, die Challah gelingt. Meine wird erst am Freitag vorbereitet werden, pünktlich zum Schabbes. Lächeln

LG
Kirsten
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Vom 15.12.2004 18:15 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Shimone Suppenkoch


Mitglied seit 04.08.2004
1.308 Beiträge (ø0,46/Tag)
Hallo Kirsten,

ich wollte der jüdischen Küche nicht die Existenz absprechen oder dir zu nahe treten.

Ich will dir an einem anderen Beispiel erklären, was ich meinte:

Was ist die *\"deutsche\"* Küche?
- Keine Ahnung. Ich glaube, die \"deutsche\" Küche als \"monolithischer Block\" (und das suggeriert IMHO dieser Begriff) gibt es nicht. Es gibt viele regionale Traditionen, die durchaus Gemeinsamkeiten haben. Mehr aber auch nicht.

Ich komme aus Süddeutschland. Für mich gehören zur deutschen Küche unbedingt Mehlspeisen und Spätzle, etc. dazu. Mein Mann kommt aus dem Rheinland. Für ihn ist deutsche Küche vor allem alles, was mit Kartoffeln zu tun hat. Wer hat recht? Beide? Keiner?

Fest steht für mich: \"DIE DEUTSCHE KÜCHE\" ist ein Konstrukt, die man nur als eine Art \"heuristischen Begriff\" oder \"Hilfsbegriff\" verstehen kann, bei dem jeder zwar eine gewisse Idee hat, den aber niemand genau definieren kann.

Analog stelle ich mir die jüdische Küche vor. - Da es IMHO jüdische Traditionen in vielen Teilen der Welt gibt. Ich weiss nicht, ob eine jüdische Familie in Russland so kocht, wie eine jüdische Familie aus Äthiopien. Ich glaube es aber nicht. Streng genommen hat wahrscheinlich sogar jede einzelne Familie ihre eigene Küchentradition (trifft wohl auf jede Kultur und jede Küche zu). Das ist der Grund, warum ich, wenn ich den Begriff jüdische Küche\" benutzt habe, Anführungszeichen gesetzt habe. (Wie ich sie - nebenbei gesagt - auch beim Begriff \"deutsche Küche\", \"US-amerikanische Küche\", etc. setze und setzen würde). Eben weil ich denke, dass Kochtraditionen eher eine regionale oder soziale, und eben weniger eine nationale Angelegenheit sind.

Aber wenn´s dich stört, lasse ich die \"Gänsefüßchen\" gerne weg. Lächeln

Ich vermute auch mal, die jüdische Küche ist nicht \"aus sich heraus\" entstanden, sondern hat viele (regionale) Traditionen aufgegriffen. Kann man sagen, wer wen beeinflusst hat? - Ich hatte immer gedacht, die jüdische Tradition hätte den \"Transfer\" und die Verbreitung vieler schon existenter kulinarischer Traditionen gefördert und weiterentwickelt. Nur so eine Idee... Kann auch falsch sein ...

(Vielleicht kommt aber bei diesen ganzen Definierereien zu sehr meine Ausbildung als Kulturwissenschaftlerin zum Tragen und ich kompliziere die Angelegenheit? --- Könnte sein ... *ups ... *rotwerd* na dann... mhmmmh hmmhmhmmmmhhh)

Jedenfalls - nix für ungut,
und auf weitere Rezepte freue ich mich auf jeden Fall!
Japanisches gibt´s demnächst per KM - da in diesem Thread wohl eindeutig OT Na!.

Danke & Gruss
Shimone
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Vom 15.12.2004 18:36 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

CookieUK Suppenkoch


Mitglied seit 17.11.2004
1.235 Beiträge (ø0,45/Tag)
Hamantaschen (zu Purim)

Teig:
125g weiche Butter
90g Demerara Zucker
90g Honig
315g Mehl
1 TL Backpulver
1/2 TL Backsoda
2 große Eier
1 TL Vanillearoma

Nußfüllung:
155g gemahlene Walnüsse
250g Zucker
1/2 TL Vanillearoma
Saft einer halben Orange
60g Rosinen
1/2 TL Zimt
80g Orangen oder Aprikosengelee

Zuerst wird die Füllung zubereitet indem Du einfach alle Zutaten vermischst.

Für den Teig: Butter, Zucker und Honig schaumig rühren. Das Mehl mit dem Backpulver und Soda vermischen, und zu der Zucker-Butter-Mischung geben. Die Eier und Vanillearoma hinzufügen, und alles gut vermischen bis ein glatter Teig entsteht. In Alufolie einwickeln und 2-3 Stunden kühl stellen.
Den Ofen auf 190 C vorheizen. Den Teig auf ca 6mm Dicke ausrollen und in Quadrate schneiden. Einen TL der Füllung auf jedes Quadrat geben, und dann den teig in Dreiecke falten.
Auf einem gefetteten Backblech 20 Minuten backen.

Lekach (sorry, nicht Chanukah, sondern Rosh Hashanah)

250ml starker Kaffee
250g Honig
3 EL Cognac
4 Eier
220g Demerara Zucker
4 EL Öl
20g Mehl
3 TL Backpulver
1 TL Soda
1 TL Zimt
1/2 TL gemahlene Nelken
1/2 TL Muskatnuß
1/2 TL gemahlener Ingwer
80g gemahlene Mandeln oder Walnüsse
125g Rosinen

Den Ofen auf 180 C vorheizen.
Den Kaffee mit dem Honig in einem Topf mischen und zum Kochen bringen. Abkühlen lassen, und mit dem Cognac vermischen. In einer großen Schüssel die Eier mit dem Zucker und dem Öl mischen. In einer anderen Schüssel das Mehl mit dem Backpulver, Soda, Zimt, Ingwer, Nelken, Muskat, Nüssen und Rosinen mischen. Die Mehlmischung zu den Eiern geben, im abwechselnd mit dem Kaffee und Honig. Gut verrühren. In eine gefettete Form geben und eine Stunde lang backen.


Rugelach (Chanukah)

500g Mehl
2 TL Backpulver
2 Eier
125g Butter
125ml Orangensaft

Füllung:
1 EL Zucker
2 TL Zimt

Das Mehl mit dem Backpulver, Eiern, Zucker Butter und Orangensaft vermischen. Eine Stunde lang kühl stellen. Den Ofen auf 180 C vorheizen. Den Teig in 4 Stücke aufteilen, und jedes Teil auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem großen dünnen Pfannkuchen ausrollen. Zucker und Zimt vermischen und auf die Pfannkuchen streuen. Jeden Pfannenkuchen in 4 Dreiecke schneiden und diese wieder teilen, so das es 8 ergibt. Jedes Stück vom äußeren Ende aufrollen und leicht biegen. 20 Minuten lang backen.


Tayglach (Rosh Hashanah)

Teig:
3 EL Öl
1 TL Zucker
315g Mehl
4 Eier
Prise Salz
1 TL Backpulver
80g gehackte Walnüsse

Sirup:
500g Honig
155g Demerara Zucker
800ml Wasser
2 TL gemahlener Ingwer

Das Öl mit Zucker und Mehl vermischen. Nach und nach die Eier hinzufügen, dann das salz und Backpulver unterrühren. In einen weichen und feuchten Teig verarbeiten. Den Ofen auf 180 C vorheizen.
Ein walnußgroßes Stück Teig nehmen und auf einer bemehlten Fläche zu einem Würstchen drehen. Walnüsse hinein stecken und zu einer Spirale aufrollen. Mit dem restlichen Teig so verfahren. 20 Minuten lang backen.
Sirup: Honig, Zucker, Wasser und Ingwer langsam zum Kochen bringen. Ca. 15 Minuten lang kochen bis der Zucker aufgelöst ist. Vorsichtig die Tayglach zu dem Sirup geben, nur ein paar aufeinmal, und 20 Minuten lang köcheln lassen. Die Tayglach immer wieder bewegen, so das sie nicht zusammen kleben. Weitere 10 Minuten kochen, bis sie goldbraun sind. (Sie hören sich hohl an, wenn sie fertig sind).
1 1/2 Tassen Wasser zu dem Sirup geben, und die Tayglach heraus nehmen. Auf einem feuchten Brett auskühlen lassen. Bei Zimmertemperatur servieren.


Die restlichen Rezepte folgen morgen. Wir haben heute den letzten Tag von Chanukah, und den feiern wir in der Synagoge. Da muß ich mal langsam los. Lächeln

Viel Spaß beim Backen. Was sagt die Challah? Das bagel Rezept gebe ich Dir auch noch, die schmecken himmlisch.

LG
Kirsten




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Vom 15.12.2004 18:50 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

CookieUK Suppenkoch


Mitglied seit 17.11.2004
1.235 Beiträge (ø0,45/Tag)
Hallo Shimone,

ich war so fleissig am Tippen, da habe ich Deine Antwort gar nicht gesehen. Lächeln

Klar, ist es alles vermischt etc, und Du hast auch schon in einigen Dingen Recht. Aber ich würde schon sagen, es gibt Gerichte, die man als typisch Deutsch, Jüdisch, Englisch, etc sehen kann. Das ist doch das schöne. Und schön ist es auch, wenn sich Dinge kreuzen. Eine jüdische Familie in Rußland kocht auf keinen Fall so wie eine in Afrika, deswegen ja Ashkenazim und Sephardi. Da unterscheiden wir schon. Viele jüdische Kochbücher sind deswegen ja auch in Ashkenazim jüdische Küche und Sephardi aufgeteilt. Aber jüdisch ist beides. Vielleicht verkomplizieren wir Juden ja auch alles. Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen Ich wollte Dich auf keinen Fall angreifen, und vielleicht habe ich auch diese \"jüdische Sensibilität\", wer weiß. BOOOIINNNGG.... Ich denke mal, dieses Stolz sein kommt auch etwas daher, das \"wir\" vieles nicht mehr haben oder es ist uns genommen worden. Und vielleicht reagiere ich da auch sensibler. Ich bin als Jüdin in Deutschland aufgewachsen und wurde tagtäglich mit der Geschichte meiner Familie konfrontiert. Das \"Juden sein\" haben wir gar nicht mehr offen ausgelebt. Und da bin ich halt nach England gegangen, wo ich endlich offen jüdisch sein kann. Ich weiß nicht, ob es Sinn macht, aber es ist halt so ein Gefühl, und ich komme mir \"zuhause\" vor, wenn ich die gläubigen Juden mit Kippot auf der Straße sehe oder in jüdische Geschäfte gehen kann oder auch zwischen 20 verschiedenen Synagogen wählen kann. das hatten wir in Deutschland nicht, und es bedeutet mir unheimlich viel.
Du hast bestimmt Recht mit Deinen Gedanken und Meinungen über die jüdische Küche, aber viele Juden werden mir bestimmt zustimmen, und wenn es nur aus Stolz oder Eitelkeit ist. Lächeln Ach, ich kann mich da schlecht ausdrücken, aber ich hoffe, Du verstehst mich ein klitzekleines bißchen. na dann...

Auf Deine Rezepte freue ich mich schon! Wo studiert denn Deine Freundin? Meine Familie ist in Ashdod, Tel Aviv, Haifa und Yerushalayim (Jerusalem).

LG
Kirsten - die sich freut, das Dich die jüdische Küche so interessiert u. das sie Dich nicht vergrault hat *ups ... *rotwerd*
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Vom 15.12.2004 22:21 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Shimone Suppenkoch


Mitglied seit 04.08.2004
1.308 Beiträge (ø0,46/Tag)
Hallo Kirsten,

danke für die Rezepte! - Und nein! du hast mich nicht vergrault oder angegriffen! Im Gegenteil empfinde ich unsere Diskussion als sehr interessant, lehrreich und anregend. Lächeln

Was meine Challah macht? - Falsche Frage! Große Katastrophe!!! Welt zusammengebrochen Kaum war die Challah im Backofen, hatten wir in der ganzen Straße einen Stromausfall. Fast eine halbe Stunde lang. Verdammt nochmal - bin stocksauer Das hat die Challah leider nicht überlebt. - Sie ist mir nach Strich und Faden zusammengefallen. - Also: am Wochenende nochmaaaaaaaaaaaal! (Der Teig ist aber prima geworden!) Und was das Bagel-Rezept betrifft: Ich liebe Bagels ...! Lachen

Nochmal zu der / den Küche(n) und dem Essen:
Ich stimme dir voll zu; es gibt *Gerichte*, die ich auch als typisch deutsch, französisch, etc. bezeichnen würde. Das trifft IMHO aber eben (nur) auf einzelne *Gerichte* zu. Ob man von einer originären *deutschen Küche* sprechen kann, steht auf einem ganz anderen Blatt. (Wenn, würde ich wohl eher sagen \"deutsche Küchen\" - also im Plural.) - Aber sicher gehen da die Meinungen auseinander und ich bin durchaus nicht überzeugt, dass ich recht habe. Ich bin eben eher ein Mensch, der dem \"Regionalismus\" große Bedeutung beimißt. - Liegt sicherlich auch mit daran, dass ich an der französischen Grenze aufgewachsen bin und mich dem Elsaß in vielem (auch der Küche) mehr verbunden fühle, als z.B. Ostfriesland oder Oberbayern. Lächeln

Aber es ist mir völlig verständlich, dass du die jüdische Küche als Teil deiner Identität verstehst - würde mir sicher nicht anders gehen! (Die badische Küche ist Teil meiner!) Ich wollte dir das auch gar nicht absprechen, sondern nur differenzieren. (Aber zu viel Differenzierung ist ja auch eher kontraproduktiv ... Wir reden ja vom Essen und wollen keine philosophischen Probleme lösen, oder?) Lächeln BOOOIINNNGG....

Die Probleme, die es mit sich bringt, als Jüdin in Deutschland zu leben, kann ich nur erahnen. - Leicht ist es sicher nicht! Ich kann verstehen, dass viele lieber ins Ausland gehen - schade ist es trotzdem.

Japanische Rezepte schicke ich voraussichtlich am Wochenende per KM. - Und ach ja - meine Freundin studiert in Jerusalem.

Grüße von
Shimone
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Vom 16.12.2004 23:08 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

CookieUK Suppenkoch


Mitglied seit 17.11.2004
1.235 Beiträge (ø0,45/Tag)
Hallo zusammen,

dann folgen hier noch ein paar Rezepte! hechel...

Apfelkuchen (Rosh Hashanah)

6 Äpfel
3 EL feiner Streuzucker
1 TL Zimt
3 EL Orangensaft
5 EL Mehl
1 TL Backpulver
4 EL Butter
5 EL Demerara Zucker
1 Ei
40g gehackte Walnüsse

Den Ofen auf 180 C vorheizen. Die Äpfel schälen und in Ringe schneiden, den Streuzucker, Orangensaft und Zimt zu den Äpfeln geben. Vermischen und in eine gefettet Form legen. Das Mehl mit dem Backpulver mischen, die Butter dazu geben, und kneten bis ein Semmelbröselartiger Teig entsteht. Den Demerara Zucker mit dem Ei und den Nüssen vermischen, und dem Teig hinzufügen. Den Teig auf die Äpfel gießen, und so lange backen bis die Äpfel weich sind und die Oberfläche goldbraun ist.


Fluden (Sukkot)

125g Zucker, plus 1 EL zum Bestreuen
55ml Milch
15g Hefe
500g Mehl
500g Butter
4 Eier
8 EL süßer Wein
1/4 TL Salz
ein Ei zum Bestreichen
185-250g Pflaumengelee

Apfelfüllung

4-5 geriebene Äpfel
1 TL Zimt
1/2 Tasse Zucker oder 2 EL Honig

1 TL Zucker in die Milch rühren, und leicht erwärmen. Die Hefe in die Milch krümeln und an einem warmen Ort für ein paar Minuten stehen lassen. Das Mehl, die Butter, Zucker, Eier, Wein und Salz hinzufügen und in einen weichen Teig verarbeiten. Eine Stunde lang gehen lassen.

In der Zwischenzeit die Füllung vorbereiten: die Äpfel mit dem Zimt und Zucker o. Honig vermischen.

Den Ofen auf 180 C vorheizen. Den Teig in 5 gleiche Stücke teilen. Das erste Stück ausrollen und auf ein Blech legen. Mit einer dicken Schicht Pflaumengelee bestreichen. das zweite Stück ausrollen und auf die erste Schicht legen, und etwas Apfelfüllung drauf streichen. Das gleiche mit dem 3. und 4. Stück wiederholen. Ein TL Wasser mit etwas Zucker mischen und zu dem ei geben. Das letzte Stück teig ausrollen und auf die Apfelfüllung legen. Mit dem ei bestreichen, und für ca 40 Minuten backen.
Dieser Nachtisch wird meist an Simchat Torah gegessen.

Holishkes (Sukkot)

1 großer Kohl

Füllung:
800g Rinderhack
2 Knoblauchzehen (zerdrückt)
2 Eier
4 EL roher Reis
1 TL Salz
1 TL Pfeffer
1 geriebene Zwiebel
3 EL kaltes Wasser

Sauce:
800g Tomaten, geschält und in Scheiben geschnitten
600ml Tomatensaft
1 Knoblauchzehe, geschnitten
1 EL Demerara Zucker
Salz, Pfeffer

Den Strunck aus dem Kohl schneiden und den Kohl in einem großen Topf mit heißem Wasser blanchieren. Den Kohl in seperate Blätter teilen und abtropfen lassen. Der Kohl kann so auch für 2 Tage im gefrierschrank aufbewahrt werden, und vor dem Kochen aufgetaut werden. Die Blätter werden weich sein, und müssen nicht gekocht werden.
Füllung:
Das Fleisch mit dem Knoblauch, Ei, Reis, Zwiebel, Pfeffer, Salz und Wasser vermischen. Ein EL der Füllung auf jedes Kohlblatt legen und aufrollen. Den Ofen auf 150 C vorheizen. Die Rollen in eine Form legen, die Sauce drüber gießen, abdecken und für 1 1/2 Stunden backen. Den deckel abnehmen, und weitere 30 Minuten backen.
Sauce:
Tomaten, Tomatensaft, Knoblauch und Zucker vermischen, würzen. Zum Kochen bringen, und 15 Minuten lang köcheln lassen.

Knishes (Purim)

315g Mehl
1 TL Backpulver
1/2 TL Salz
2 Eier
150ml Öl
2 EL Wasser

Füllung:
30g fein gehackte Zwiebel
2 EL Öl
75g sehr fein gehacktes, gekochtes Rinderfleisch
1 Ei
1 TL Salz
1/4 TL Pfeffer

Das Mehl mit dem Backpulver und salz vermischen. Die Eier mit dem Öl vermischen, eine Mulde ins Mehl drücken, und die Eier hinzufügen. Gut verkneten. In 2 Hälften teilen und jede Hälfte sehr dünn ausrollen. Leicht mit Öl einpinseln, und Kreise ausstechen.
den Ofen auf 190 C vorheizen. Alle Zutaten für die Füllung vermischen und ein TL der Füllung in die Mitte der Kreise setzen. Die Ränder zur Mitte hin falten. Die Füllung sollte gerade eben zu sehen sein. Auf einem Blech 35 Minuten backen.

Bagel (immer, aber besonders zu Shavuot)

1 TL Hefe
250ml warmes Wasser
1/2 EL Zucker
1 EL Butter
250ml heiße Milch
500g Mehl
1 TL Salz
1 Eigelb mit 1 TL Wasser vermischt

Die Hefe mit dem warmen Wasser und dem Zucker verrühren. Eine kleine Weile an einem warmen Ort gehen lassen. Die Butter in die heiße Milch rühren bis sie geschmolzen ist. Die Milch abkühlen lassen, und zur Hefe gießen. Das Mehl mit dem Salz vermischen, eine Mulde ins Mehl drücken und die Hefe hineingießen. Zu einem weichen Teig verarbeiten. Den Teig auf einer bemehlten Fläche kneten und in eine gefettete Schüssel geben. Abdecken und an einem warmen Ort 1 Stunde gehen lassen bis er sich verdoppelt hat. Den Teig durchkneten und in Stücke schneiden. Jedes Stück durchkneten und eine Wurst rollen. Diese in Ringe formen und die Enden gut zusammen drücken. 10 Minuten gehen lassen. Den Ofen auf 180 C vorheizen. Einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen. Einen Bagel nach dem anderen in das Wasser legen, abdecken und wieder zum Kochen bringen. Die Bagels umdrehen und weitere 3-4 Minuten kochen. Aus dem Wasser nehmen, abtropfen lassen und auf ein gefettetes Blech legen. Mit dem Eigelb bestreichen und mit Mohn, Sesam oder Kümmel bestreuen. In 20 Minuten goldgelb backen.
Traditionell werden Bagels mit Frischkäse und Lachs gegessen.

Ich hoffe, euch sagen die Rezepte zu. So hat schon meine Urgroßmutter gekocht, und wir machen es heute noch so. Lächeln
Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit. Und an Rosh Hashanah: Gut Yom Tuv!

LG
Kirsten
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Vom 16.12.2004 23:25 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

madime Küchenjunge


Mitglied seit 10.09.2003
469 Beiträge (ø0,15/Tag)
Hallo

habe Eure Diskussion betreffend deutscher und jüdischer Küche verfolgt.

Interessant. Ich selbst denke auch, man sollte sich auf alle Fälle auch mit dem Hintergrund, dem Leben und der Kultur der Menschen befassen, von denen die Rezepte kommen. Und das gilt für alle Rezepte die wir so nicht kennen. Ich selbst habe mir einige zusammengesucht die von Amish-People sind, ebenso von Indianern und jetzt eben auch die aus der jüdischen Kultur. Ich finde jede Kultur und die daraus resultierenden Religionen bzw. Auslebungsformen der Religion sehr interessant.

Ich selbst bin streng katholisch erzogen und kann mich heute, als 31-jährige kaum mehr damit identifizieren und ernte dafür von meiner Mutter nur kritische Bemerkungen. Was soll ich von einer Kirche halten die eine Doppelmoral lebt und von seinen Gemeindemitgliedern vollkommene Frömmigkeit fordert ???

Das Ritual der Gottesdienste tut mir gut, aber ich gehe so gut wie nie hin, denn Gott ist für mich überall. In der Natur, im Lachen meines Sohnes und in einem netten Lächeln von einem fremden Menschen auf der Strasse. Die Regelmäßigkeit vermisse schon, dennoch kann ich immer kaum an mir halten wenn es Zeit wird für die katholische Predigt. Ist einfach nur mein Empfinden und es fällt mir sehr schwer den richtigen Weg für mich und meinen Glauben zu finden. Ich fühle mich nicht als katholisch. Eher fühle ich mich zu anderen Religionen mehr hingezogen.

Aber ich schweife ab.

Tolle Diskussion trotzdem.

Lieben Gruss

Melli
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Vom 17.12.2004 07:11 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

imar  Chefkoch


Mitglied seit 29.06.2002
3.470 Beiträge (ø0,96/Tag)
Hallo, Lächeln

danke CookieUk für die Rezepte. Bin begeistert! Gefillter Fish und Challah, hechel... ja auch einige andere Rezepte kommen mir bekannt vor. -Kann es kaum erwarten die Rezepte zu kochen. Heute wird es leider nichts damit, denn heute abend ist ein Essen beim \"Chinaman\" angesagt.

Habe mit großem Interesse die Diskussion gelesen. Nur ein Beispiel wie sehr andere Kulturen sich beim Kochen & Backen vermischen (können). Auch ich hatte kürzlich ein \"AHA\"-Erlebnis, bislang war ich der Meinung Lebkuchen wären in der Region um Nürnberg entstanden bzw. für mich als Nordlicht im \"süddeutschen\" Raum, nun sah ich einen Bericht und dort wurde gesagt, Lebkuchen wären schon zu Zeiten der Pharaonen in Ägypten bekannt gewesen. - Möchte damit jedoch keine neue Diskussion über die Herkunft der Gerichte starten, sollte nur ein Beispiel so am Rande sein. Hier geht es ja ums Kochen & Essen Lächeln


LG imar
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Vom 17.12.2004 15:36 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Shimone Suppenkoch


Mitglied seit 04.08.2004
1.308 Beiträge (ø0,46/Tag)
Liebe Kirsten, liebe Melli, liebe(r?) imar, liebe Mit-Leser Lächeln,

@ CookieUK
Ich finde die Rezepte auch supergut!
Danke, Kirsten, für den letzten Schub. Lachen
Die Challah werde ich morgen nochmals in Angriff nehmen, ebenso die \"Chopped Liver\". (Eigentlich sollte ich ja meine Magisterarbeit weiterschreiben, aber ich habe viiiiiiiiiiel mehr Lust zum Kochen und *überhaupt* keine Lust zum Arbeiten ...).

Zur Leber noch eine Frage: Soll die Masse so richtig \"püriert\" werden, dass sie eine Konsistenz wie Leberwurst hat, also eine völlig homogene Masse wird?

@ Melli
Ja, ich finde es auf jeden Fall auch sehr lohnend, sich (nicht nur) mit den (Koch-)Traditionen eines Landes / einer Kultur auseinanderzusetzen. Und ich denke auch, die Küche bzw. die Ernährung spielt kulturell gesehen eine große Rolle! Und umgekehrt sind viele kulinarische Traditionen oder Tabus wohl nur über die Kultur und Gewohnheiten der Menschen zu begreifen. (Wie kommt es z.B. - um mal ein *ganz anderes* und sehr kontroverses Beispiel anzubringen, dass es die meisten von uns hier in Europa bei dem Gedanken graust, Hunde oder Katzen zu verzehren? na dann...)

Ich denke, religiöse Traditionen spielen in verschiedenen Küchen eine unterschiedlich große Rolle. Ich habe den Eindruck, in der christlichen ist der Einfluß eher gering. - Im Gegensatz zur jüdischen. (Oder Kirsten?)

@ imar
Interessant ist auch: Man lernt durch die Beschäftigung mit einer anderen Kultur und Tradition nicht nur viel über diese, sondern auch so einiges über seine eigene ... Und stellt mitunter fest, dass eine Sache, von der man ganz sicher war, dass sie in der eigenen Kultur begründet war, doch ganz woanders herkommt. Wir hatten die Diskussion weiter oben schon einmal mit jüdischen Einflüssen auf die deutsche Eßtradition...

Macht Spass, mit euch zu diskutieren!
meint
Shimone
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Vom 17.12.2004 16:36 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

madime Küchenjunge


Mitglied seit 10.09.2003
469 Beiträge (ø0,15/Tag)
Hallo,

also es ist schon so dass z. B. im katholischen Glauben an bestimmten Tagen, nur bestimmte Dinge zu sich genommen werden. Meistens wird auf Fleisch verzichtet.

Ich bin selbst sehr streng katholisch erzogen und kann mich noch an folgende Dinge erinnern:

Freitags: kein Fleisch, keine Wurst
Aschermittwoch: kein Fleisch
Gründonnerstag: grünes Essen (z. B. Spinat, Brokolisuppe)
Karfreitag: kein Fleisch, Fisch

Ebenso wird von strengen Katholiken bis heute die Fastenzeit eingehalten. Die dauert 40 Tage an und zwar ab dem Aschermittwoch. Gezählt werden nur die Wochentage. Ursprünglich dauerte die Fastenzeit genau bis zum Karsamstag. Heute soviel ich weiß nur noch bis Karfreitag.

In dieser Zeit wird strikt auf Alkohol und Fleisch verzichtet, nur Fisch ist erlaubt.

Diese 40 Tage sind an die Fastentage Jesus angelegt, nach dem er im Jordan getauft wurde.

Im Mittelalter durften die Menschen in dieser Zeit nur 3 Bissen Brot und 3 Schluck Wasser oder Bier zu sich nehmen. Später wurden auch Milchprodukte erlaubt. Der Sonntag war immer und ist bis heute fastenfrei.

Der Unterschied zu anderen Religionen besteht auf alle Fälle darin, dass es keine traditionellen Gerichte gibt, sondern alles eher auf Verzicht ausgelegt ist, denke ich.

Finde ich eigentlich schade. Ich fände es so schön etwas traditionelles zu haben dass z. B. IMMER an Weihnachten auf den Tisch kommt.

Lieben Gruss

Melli



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Vom 17.12.2004 16:47 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

CookieUK Suppenkoch


Mitglied seit 17.11.2004
1.235 Beiträge (ø0,45/Tag)
Hi Shimone,

erst mal zu der chopped liver: ja, die Masse wird ganz püriert. Du kannst es auch etwas \"körniger\" bzw. grober lassen, je nach Geschmackssache, aber eigentlich ist es eine ganz feine Masse nachher. Lächeln Mmmh, firsche Challah mit frischer chopped liver, das gibt es jeden Freitag abend. Natürlich nicht in Mengen, sonder nur als kleine Vorspeise mit egg und onion nach den Gebeten. Oft kommt auch noch chopped herring dazu. Danach folgt eine home made chicken soup, dann roast chicken mit Gemüse und ein Nachtisch. Puh! Lachen
Ja, bei uns spielt die religiöse Tradition eine sehr große Rolle in der Küche. Die ganzen verschiedenen Gerichte werden ja zu bestimmten Feiertagen und Festen gegessen und vorbereitet. Honigkuchen zu Rosh Hashanah, Käsekuchen zu Chanukah, Challah zum Schabbes, usw. Ich finde das irgendwie auch richtig schön. hechel...
Aber mich interessieren auch andere Länder und Sitten und Traditionen sehr, und mir gefällt es Neues auszuprobieren und mitzumachen. So habe ich z.B. mal an einer moslemischen Neujahrsfeier teilgenommen. War schon interessant und das Essen auch super lecker. wo bleibt das ...

Stimmt, Katzen, Hunde, Meerschweinchen, Schlangen, Alligatoren, ... allein die Vorstellung ist für mich ein Graus. Aber ich würde nie so weit gehen und jemanden verurteilen, wenn das bei ihm/ihr Tradition ist (in dem Land oder der Kultur). Ich esse ja auch kein Schwein, shellfish, etc. Lächeln

Gut Schabbes und genießt euer Wochenende mit vielen Leckerein!

LG
Kirsten
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Vom 17.12.2004 16:51 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

CookieUK Suppenkoch


Mitglied seit 17.11.2004
1.235 Beiträge (ø0,45/Tag)
Hi Melanie,

da warst Du ja zur gleichen Zeit am Tippen wie ich. hechel...

Stimmt, das mit dem Fisch etc habe ich auch gehört. Ich finde es so interessant einiges hier zu lernen. Im Judentum fasten wir auch, aber immer nur so 3 Tage am Stück. Lachen

Melanie, fastest Du dann auch so richtig? Meine Freundin hat den Ramadan immer eingehalten z.B. Vor dem Sonnenaufgang hat sie sich \"vollgestopft\" und dann erst nach Sonnenuntergang wieder, war im Sommer natürlich schwer. Die ganz strengen trinken ja noch nicht mal Wasser tagsüber, aber das hat sie nicht gemacht.

LG
Kirsten
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Vom 17.12.2004 17:27 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Shimone Suppenkoch


Mitglied seit 04.08.2004
1.308 Beiträge (ø0,46/Tag)
Hallo,

@ Kirsten
was die \"gehackte Leber\" betrifft: alles klar, danke.
Einsatz: Pürierstab! Lächeln

Ja, was die Eßsitten betrifft, muss man manchmal schon ganz schön schlucken. - Ich bin ja - glaube ich- eher hart im Nehmen und chronisch neugiereig. Ich esse (oder probieren zum mindesten) schon einmal Biene, Heuschrecken, rohes Pferdefleisch, ... an meine (vor allem ethischen!) Grenzen kam ich, als mir ein lebendiger kleiner Fisch vorgesetzt wurde ... Und ich Depp hab´s auch noch gegessen!Jajaja, was auch immer! (War ein wichtiges Essen und ich wollte meinen damaligen Arbeitgeber nicht vor den Kopf stoßen.) Welt zusammengebrochen Ich habe das arme Tierchen natürlich unzerkaut geschluckt und danach wirklich Qualen gelitten, bei der Vorstellung, dass das Arme Tier noch in meinem Magen herumschwimmt und langsam durch die Magensäure zu Tode kommt. Welt zusammengebrochen Welt zusammengebrochen Welt zusammengebrochen (Seitdem habe ich für mich die Regel aufgestellt: Ich esse definitiv nur *tote* Tiere,)

Andererseits finden es Menschen anderer Kulturen völlig \"barbarisch\", dass wir hier in Europa \"süße Häschen\", Rehe etc. vertilgen ...

Vor der Olympiade in Seoul wurden in einer staatlichen Zwangsmaßnahme allen Restaurants verboten, weiterhin \"Hund\" auf der Speisekarte zu haben (soweit ich weiss, mussten manche Restaurants sogar geschlossen werden) um durch den traditionellen Hundeverzehr der Koreaner die Gefühle der zarbesaiteten Westler nicht zu verletzen ... Ich persönlich finde ja, dass man \"uns\" aus dem Westen auch einmal damit konfrontieren \"darf\", dass es auch andere Kulturen mit anderen Eßgewohnheiten gibt. Verlangt ja keiner, dass wir *mitessen*!
Aber ich schweife vom Thema ab. Lächeln

@ Melli
Finde ich eine interessante (und vermutlich zutreffende?) Beobachtung, dass es im Christentum mehr um den *Verzicht auf Essen*, denn um die *Art des Essens* selbst geht. Mir ist eben auch nur der (Kar-)freitägliche Fisch und die Fastenzeit vor Ostern eingefallen. Im Judentum ist das ganze wohl etwas komplizierter mit den Speisegeboten ... Und ich kann mir vorstellen, dass deren gemeinschaftliche Einhaltung eine enge Verbindung unter den Gläubigen unterschiedlichster Herkunft oder sozialem Status schaffen kann. Und das ist etwas sehr Schönes!

In diesem Zusammenhang eine Frage, die ich mir (aus reiner Neugier) schon sehr lange stelle:

@ Kirsten (und bitte nicht lachen oder sauer werden!)
Die Trennung des Geschirrs, etc. in \"milichig\" und \"fleischig\" erfordert - so stelle ich mir vor - doch eine recht große Küche. Wie handhabt man das denn in beengten Verhältnissen, z.B. in einem Studentenwohnheim etc., insbesondere in einer mehrheitlich nicht-jüdischen Umgebung? (Sollte das jetzt eine \"völlig doofe\" oder lächerliche Frage sein, bitte ich um Entschuldigung! *ups ... *rotwerd* na dann...). Gibt es irgendwelche \"Sonderregeln für Sonderfälle\"?

fragt
Shimone
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Vom 17.12.2004 17:43 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

CookieUK Suppenkoch


Mitglied seit 17.11.2004
1.235 Beiträge (ø0,45/Tag)
Hi Shimone,

sauer bin ich auf gar keinen Fall, Du fragst wenigstens, und gehst nicht einfach von irgend etwas aus. Finde ich schön. Aber ich mußte etwas lächeln, sorry. Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen

Also, die Kashrut Gesetze sind schon sehr streng. Und \"milchig\" und \"fleischig\" wird nicht nur beim Geschirr getrennt. Um Dir/Euch ein Bild zu machen, wir haben:

- 2 sets von Besteck
- 2 sets Geschirr
- verschiedene Töpfe, Pfannen, Backbleche, Auflaufformen, etc

In unserer alten sehr großen Wohnung in London hatten wir auch 2 Kühlschränke. Das ist eigentlich mit am Wichtigsten, denn fleischig darf nicht mit milchig aufbewahrt werden. Leider ist die Wohnung hier kleiner, und so haben wir einen Kühlschrank, in dem wir die Sachen getrennt aufbewahren. Aber die Familien haben alle 2 Kühlschränke, aber die sind wahrscheinlich auch strenger als wir.
Die Gesetze des Kashruts sind ja schon 100te von Jahren alt, und hatten alle einen Grund (Nahrungsmittel konnten nicht lange aufbewahrt werden, Hygiene, etc).

Naja, aber ich will Euch nicht langweilen, sorry. *ups ... *rotwerd*

@Shimone: das mit der Verbindung kann ich nur bestätigen. Wenn irgendwelche Feiertage bevorstehen, und wir einkaufen gehen, sind wir schon mit den unterschiedlichsten Juden in Verbindung gekommen. Wir waren vielleicht total unterschiedlich und verschieden, aber eins hatten wir gleich: die Religion und Tradition und die Vorfreude auf das Fest. Das verbindet sogar die orthodoxen mit den liberalen Juden. Lachen

LG
Kirsten
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Vom 17.12.2004 17:45 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

CookieUK Suppenkoch


Mitglied seit 17.11.2004
1.235 Beiträge (ø0,45/Tag)
@Shimone: die Küche muß nicht sehr groß sein, so lange man alles doppelt hat, reicht es. Unsere Küche ist leider relativ klein, aber ich stapel alles in den Schränken. hechel...

LG
Kirsten
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Vom 18.12.2004 13:03 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

imar  Chefkoch


Mitglied seit 29.06.2002
3.470 Beiträge (ø0,96/Tag)
Hallo zusammen,

an die 2 Kühlschränke & die dopp. Ausführung bei Geschirr etc. in meiner \"Au-Pair-Familie\"kann ich mich auch noch erinnern, lediglich der Abwasch wurde komplett (also ohne Trennung) im Geschirrspüler gemacht. Das wurde dann doch nicht so eng gesehen, obwohl die ganz streng gläubigen Juden, sogar den Abwasch trennen, oder irre ich da?


@ Kirsten, habe eine Bitte, bin keine gr. Fleischesserin und Geflügel, Wild etc. esse ich gar nicht, könntest Du mir das Rezept für \"Chopped Herring\" eintippseln? Dann noch schnell eine Frage hinterherschieb- Für \"Chopped Liver\" steht im Original - Rezept Geflügelleber, kann ich diese durch Kalbs- bzw. Rinderleber ersetzen? Möglicherweise kommt Kalbsleber dem Orignal näher...


LG imar (Ingrid)
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Vom 18.12.2004 13:24 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

CookieUK Suppenkoch


Mitglied seit 17.11.2004
1.235 Beiträge (ø0,45/Tag)
Hallo Ingrid,

klar, Du kannst die Geflügelleber auch durch Kalbsleber (ist besser als Rind) ersetzen.

Ja, die Orthodoxen waschen sogar getrennt ab, aber das ist mir auch zu viel. Ich kann abwaschen ja jetzt schon nicht ausstehen, und wenn ich dann auch noch getrennt abwaschen würde, werde ich ja nie fertig. Außerdem ist das Wasserverschwendung. Naja, aber das einem Orthodoxen beizubringen, nee, danke. Habe da so meine Erfahrungen gemacht ... na dann...

Das Rezept für chopped Herring (hab doch ein paar andere) tippe ich nachher ein. Lachen

LG
Kirsten
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Vom 18.12.2004 14:08 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

imar  Chefkoch


Mitglied seit 29.06.2002
3.470 Beiträge (ø0,96/Tag)
Hallo Kirsten,

willkommen im Club der \"Abwaschen-Hasser/innen\", wie gut das es Geschirrspüler gibt Lachen
(Ich glaube, bevor Du einen Orthodoxen von seinen Überzeugungen abbringst,geht eher ein Kamel durchs Nadelöhr Na! )
Toll, dann kann ich nächste Woche die\"Chopped Liver\" in Angriff nehmen Lächeln

Danke für die schnelle Antwort.

LG Ingrid
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Vom 18.12.2004 14:43 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

CookieUK Suppenkoch


Mitglied seit 17.11.2004
1.235 Beiträge (ø0,45/Tag)
Hallo zusammen,

hier noch ein paar Rezepte...

Marinierter Herring

3 große Herring
4 Zwiebeln, in dünne Ringe geschnitten
125ml Weinessig
190ml Wasser
2 TL Zucker
1/2 TL Chilipulver
1/2 TL Senfkörner
7 schwarze Pfefferkörner
2 Lorbeerblätter
2 Nelken
190ml sour cream

Die Herringe 12 Stunden in kaltem Wasser einweichen. Mit frischem Wasser abwaschen, die Haut und Gräten entfernen und in längere Stücke schneiden. Diese mit den Zwiebelringen in einen verschließbaren Container legen. Essig, Wasser, Zucker und Gewürze in einem Topf vermischen und zum Kochen bringen, abkühlen lassen. Dann über die Herringe gießen, Container verschlie3en, gut schütteln und für 48 Stunden in den Kühlschrank stellen. Die Herringe mit den Zwiebeln und etwas sour cream servieren, etwas Marinade über die Herringe geben.

Chopped Herring

3 große Herringe
1 Apfel, klein geschnitten
3 EL Zwiebeln, sehr fein gehackt
2 hartgekochte Eier, fein gehackt
3 Scheiben Weißbrot, Rinde entfernt
1 TL Zucker
1 TL Öl
3 EL Weinessig
schwarze Oliven und Schalotten zum Garnieren

Die Herringe in kaltem Wasser 12 Stunden einweichen, mit frischem Wasser abspülen. Haut und Gräten entfernen. Klein schneiden und mit dem Apfel, den Zwiebeln und Eiern mischen. Das Brot in Wasser 20 Minuten lang einweichen, ausdrücken, und klein schneiden, zu den Herringen geben. Zucker, Öl und Essig hinzufügen, gut umrühren. 3 Stunden kalt stellen. Mit den Oliven und Schalotten garnieren.
(Chopped Herring war eigentlich ein Gericht von russischen Juden in Polen, und wurde als Hauptgericht serviert. Mit der Zeit wurde es zur Vorspeise am Sabbat).

Morgen stelle ich noch mal 2 Rezepte für Herringsalate rein. Lächeln

LG
Kirsten
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Vom 18.12.2004 15:07 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Shimone Suppenkoch


Mitglied seit 04.08.2004
1.308 Beiträge (ø0,46/Tag)
Hallo Kirsten,

ääääääääähhhhhhh ... *ups ... *rotwerd*
Doofe Frage:
Meinst du \"rohe\" ungekochte Heringe?
Oder Salzheringe?

fragt
Shimone
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Vom 18.12.2004 15:16 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

CookieUK Suppenkoch


Mitglied seit 17.11.2004
1.235 Beiträge (ø0,45/Tag)
@Shimone: Hallo, ungekochte Herringe. Lächeln

@Ingrid: ja, da hast Du Recht. Mei, ich hab da schon Diskussionen hinter mir mit Orthodoxen. Wir hatten mal ein paar Orthodoxe, die zum Gottesdienst von unserer liberal community gekommen sind. Und am Ende sagt man halt jedem \"Shabbat Shalom\" und gibt sich die Hand. Aaaaber Orthodoxe fassen sich ja nicht an (nicht mal die Ehefrau!), und ich steh da, und halt dem die Hand hin. Irgendwann nimmt er meine Fingerspitzen und läßt die gleich wieder los. Jedem Tierchen sein usw, aber das ist doch etwas zu viel. Was kommt der dann zu unserer Synagoge? Wo doch eh Männlein und Weiblein bei uns zusammen sitzen!? Hat dem ja auch nicht gepaßt. Naja, was soll\'s.
Geschirrspüler: ich hab keinen mehr. Welt zusammengebrochen In unserer alten Wohnung hatten wir einen, aber dann haben wir die Mieter hier rausgeworfen, und sind selbst eingezogen, und hier ist kein Platz. Die Bauherren dieser Neubauten haben einfach vergessen, Platz für einen Geschirrspüler in den Küchen hier vorzusehen. Denken nicht an die armen Hände der Hausherrinnen. Verdammt nochmal - bin stocksauer Verdammt nochmal - bin stocksauer Welt zusammengebrochen Verdammt nochmal - bin stocksauer Naja, dann spüle ich weiter oder vielleicht reicht es für einen slimline... Muß ich mal ausmessen... FREEZE! POLICE!

LG
Kirsten
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Vom 18.12.2004 17:30 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

imar  Chefkoch


Mitglied seit 29.06.2002
3.470 Beiträge (ø0,96/Tag)
Hallo Kirsten,

erst mal ein Danke für \"Chopped Herring\" Lächeln - Zum Thema Dishwasher, meine Mutter hat zwar eine gr. Küche, aber irgendwie ist alles verbaut und mit Einbaumöbeln zugestopft, daher konnte sie nicht ohne gr. trouble eine Maschine aufstellen. Die Lösung war ein Tischgerät, es fasst zwar nicht so viel Geschirr wie eine normales- oder Slimlinegerät, aber ca. den Tagebedarf eines 1-2 Pers. Haushalts. (nur nicht zu viele Töpfe reinstellen) Ich habe das Tischgerät auf der Arbeitsplatte neben der Spüle aufstellen lassen und nun ist meine Ma doch sehr happy, nicht mehr abwaschen zu müssen. Vielleicht wäre so ein Minigerät eine Alternative? - Noch mal zum Thema Orthodoxe, es ist doch sehr erstaunlich, dass er in eine andere Synagoge gegangen ist BOOOIINNNGG...., er weiß doch, dass dort manches anders gehandhabt wird. Ich kann mir seinen Besuch in Eurer Synagoge nicht erklären..., Anfall geistiger Verwirrung oder Irrläufer?

LG Ingrid
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Vom 18.12.2004 17:45 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

CookieUK Suppenkoch


Mitglied seit 17.11.2004
1.235 Beiträge (ø0,45/Tag)
Hi Ingrid,

der ist zu uns gekommen, weil \"Friday Night Services\" hatten. Das war damals noch in Eastbourne, und da gibt es nur 2 Gemeinden: eine liberale (wir) und die Orthodoxen. Wir haben uns mit denen die Synagoge geteilt (war auch einmalig in ganz GB, das sich liberals und orthodox eine shul teilten). Naja, und die orthodox haben nur Samstag morgens den 2 Stunden service gehabt. Und so kam er zu uns. Ist ja auch okay, aber dann soll er sich anpassen. In London u. Manchester gibt es ja mehr als genug Synagogen, so das das nicht vorkommt. na dann... Die Gemeinde in Eastbourne ist auch ausgezogen, da die Orthodoxen denen total viel Geld abgeknüpft haben, und dann auch nur rumgemotzt haben. Ach ja, Religion ein heiteres und ja so entspanntes Thema. Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen

Ja, so ein Minigerät wäre auch etwas... Mal sehen, wir wollen uns eventuell demnächst ein Haus kaufen, dann achte ich darauf, das die küche groß genug ist und Platz hat. Na!

Dann laß Dir den chopped Herring schmecken. wo bleibt das ...

LG
Kirsten
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Vom 18.12.2004 21:16 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Shimone Suppenkoch


Mitglied seit 04.08.2004
1.308 Beiträge (ø0,46/Tag)
Hallo Kirsten, hallo Mit-Leser,

also, die \"Chopped Liver\" schmeckt ja sowas von gut!
Vielen vielen Dank für das Rezept!

(Hast du das Gericht über die Rezepteingabe in CK eingestellt? Wenn nein, solltest du das (zusammen mit deinen anderen Rezepten) - finde ich - unbedingt tun! Das finden bestimmt noch viele andere Leute lecker!)

Was die Challah betrifft, kann ich leider (wieder) keinen Erfolg vermelden. Welt zusammengebrochen
Ich muss ja gestehen - das letzte Mal habe ich sie - mangels Butter - nach einem Rezept gemacht, das ich schon hatte. Heute wollte ich dein Rezept ausprobieren und hatte ein paar Probleme.
Vielleicht hast du eine Idee, was ich falsch gemacht habe?

Aaaaaaaaaaaaalso.
Ich habe, wie beschrieben, 400ml Wasser verwendet. Daraus sollte ich (zusammen mit dem Mehl) einen festen Teig erzeugen. Allein - der Teig war total flüssig! Ich musste fast 50% mehr Mehl dazukippen, bis der Teig halbwegs fest war. (Bist du sicher, dass 400ml richtig sind?) - Und dann zum zweiten Problem: Ich hatte Klümpchen im Teig! - Ich vermute, das Fett, das ich mit den Eiern und er Hälfte des Mehls verkneten sollte, bevor die Hefe und das Wasser dazugegeben wurde, hat irgendwie Klümpchen gebildet ... Die sich auch durch hartnäckiges Kneten nicht auflössen ließen ... traurig

Für Hilfe dankbar:
Shimone Lächeln
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Vom 18.12.2004 21:20 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Shimone Suppenkoch


Mitglied seit 04.08.2004
1.308 Beiträge (ø0,46/Tag)
Hallo Kirsten,

ich vergaß: nochmals eine Frage zu den Heringen.

Die Heringe werden ja nicht gekocht oder nennenswert erhitzt. - Besteht da nicht die Gefahr, dass irgendwelche Fischparasiten überleben? Ich weiss, dass sich Nematoden im menschlichen Körper ansiedeln und einigen Schaden anrichten können. - Oder wird etwaigen unliebsame \"Fischbewohner\" Lächeln durch den Essig der Garaus gemacht?

fragt
Shimone
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Vom 18.12.2004 21:49 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

imar  Chefkoch


Mitglied seit 29.06.2002
3.470 Beiträge (ø0,96/Tag)
hallo Shimone,

ich habe mal in einem Brotbackbuch für BBA´s gestöbert und bin dabei auf eine Rezept für Challa gestoßen. Allerdings bin ich mir nicht sicher in wie weit es dem Orginal nahe kommt. Was denn nun? Ich tippsel es mal hier rein. Vielleicht kann Kirsten etwas dazu sagen, sie ist die Spezialistin. Lächeln

Für ein Challa von ca. 750 g

3 Eier
6 EL Wasser
1,5 EL Butter
3 EL Zucker
1,5 TL Salz
420 g Mehl
1 EL Trockenhefe

Für die Glasur 1 Eigelb
1 TL Wasser
1-2 TL Mohn bzw. Sesam

Zutaten wie Wasser, Eier, Butter, Salz, Zucker, Mehl und Hefe in dieser Reihenfolge in den BBA geben, Teigproggramm wählen. Den fertigen Teig aus dem Gerät nehmen, kurz durchkneten.Dann den Teig zu einem Zopf flechten, abdecken und 45 - 60 Min. an einem warmen Platz gehenlassen, bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat. Anschließend backen im vorgeheizten Ofen bei 180° C , anschließend die Glasur auftragen und den Zopf mit Mohn bzw. Sesam bestreuen. Nochmals 30 -35 Min. backen, bis die Challa schön gebräunt ist.




LG imar(Ingrid)miau, ruuuuuup!
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Vom 18.12.2004 21:55 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Shimone Suppenkoch


Mitglied seit 04.08.2004
1.308 Beiträge (ø0,46/Tag)
Hallo Ingrid,

klingt interessant.
Eins habe ich allerdings nicht kapiert:

Du schreibst:
--
Anschließend backen im vorgeheizten Ofen bei 180° C , anschließend die Glasur auftragen und den Zopf mit Mohn bzw. Sesam bestreuen. Nochmals 30 -35 Min. backen, bis die Challa schön gebräunt ist.
--

Heißt das:
*Zuerst* eine Weile backen (Wie lange?),
*dann* Glasur auftragen,
*dann* nochmals backen?

fragt
Shimone
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Vom 18.12.2004 22:12 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

imar  Chefkoch


Mitglied seit 29.06.2002
3.470 Beiträge (ø0,96/Tag)
hallo Shimone,

ich bin ein Dussel *ups ... *rotwerd*, sorry. Aber ich hatte eben in einem Posting schlechte News gelesen und das hat mich sehr aus dem Gleichgewicht gebracht. Nun die Korrektur.

Korrekt ist den Teig zu einem Zopf flechten, 45 -60 Min. gehen lassen, Den Zopf dann mit der Glasur bestreichen, mit Mohn bzw. Sesam bestreuen und dann für ca. 30 -35 Min. im vorgeheizten Backofen bei 180° C backen. - Bitte entschuldige, ich wollte Dich nicht verwirren.


LG Ingrid
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Vom 18.12.2004 23:56 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Shimone Suppenkoch


Mitglied seit 04.08.2004
1.308 Beiträge (ø0,46/Tag)
Hallo Ingrid,

ich hoffe, deine Nachrichten sind nicht allzu schlimm ...

Kein Problem wegen des Rezepts - ich dachte mir fast, dass die Reihenfolge so ist, wollte aber sichergehen ...

Gruss & gute Nacht
wünscht
Shimone
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Vom 19.12.2004 11:42 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

CookieUK Suppenkoch


Mitglied seit 17.11.2004
1.235 Beiträge (ø0,45/Tag)
@Shimone, ich habe gerade noch mal nachgesehen, und auch bei meiner Mutter nachgefragt: sorry, es sind 330ml Wasser und 655g Mehl. Die Handschrift von meiner Oma ist manchmal nicht so gut zu lesen, sorry. Aber ich nehme immer 400ml und 700g Mehl, und bekomme damit auch den festen Teig hin. Siebst Du das Mehl bevor Du es verwendest? Sonst probier doch mal das Rezept von Imar, das hört sich wie das Rezept von meinem \"Schwiegervater\" an.
Der Essig macht schon allen Parasiten den gar aus. Sonst kannst Du auch Herringesfillets im Fischgeschäft kaufen (die eingelegten), und es mit denen versuchen. Wie das dann hin haut, weiß ich allerdings nicht, da die ja schon eingelegt wurden. Aber für den Herringssalat müßten die gehen. Lachen

Schönen Sonntag euch allen,
Kirsten
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Vom 19.12.2004 12:13 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Shimone Suppenkoch


Mitglied seit 04.08.2004
1.308 Beiträge (ø0,46/Tag)
Hallo Kirsten,

Tja ... *ups ... *rotwerd*
Irgendwas muss ich dann falsch gemacht haben ... Welt zusammengebrochen
Und: Ja, ich siebe das Mehl.

... Dann werde ich es einfach nochmals versuchen.

Was die Heringe betrifft:
Danke für die Auskunft, was den Essig betrifft. (Habe mal üble Bilder gesehen, was diese Fischparasiten mit der menschlichen Leber anstellen können und bin davon etwas \"traumatisiert\" ... Nur tote Nematoden sind gute Nematoden! Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen) Den Heringssalat werde ich auf jeden Fall demnächst auch nachkochen!

Hach und überhaupt!
Du hast sooooooooooooo tolle Rezepte hier eingestellt! Davon werde ich (und meine Umgebung Lächeln) noch lange zehren, im sprichwörtlichen Sinn!

Gruss
Shimone

P.S. O-Ton GöGa gestern abend (angesichts der gehackten Leber): \"Wiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiieeee?! Du machst jetzt auch die *Leberwurst* selber????\" Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen
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Vom 19.12.2004 12:28 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

CookieUK Suppenkoch


Mitglied seit 17.11.2004
1.235 Beiträge (ø0,45/Tag)
@Shimone,

na, vielleicht machst Du dann nur den Herringsalat. Nicht, das was passiert. Aber ich bin mir sicher, dass meine Oma immer rohe Fillets genommen hat. Ich sehe meine Familie nächste Woche, da frage ich noch mal nach, und sag Dir dann Bescheid. hechel... Sicher ist sicher.

Ja, die chopped liver ist lecker, mmmh. wo bleibt das ... Freut mich, das sie euch geschmeckt hat.

LG
Kirsten
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Vom 19.12.2004 21:43 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

madime Küchenjunge


Mitglied seit 10.09.2003
469 Beiträge (ø0,15/Tag)
Hallo,

ich nochmal.

Nein, ich faste nicht in der katholischen Fastenzeit. Das wurde in meiner Kindheit von mir verlangt und als 10-jährige bedeutet das wirklich eine schwierige Zeit. Vor allem war ich die Einzige die so streng katholisch erzogen wurde und von den Erzählungen vom Fegefeuer habe ich aufgrund eines versehentlich gegessenen Gummibärchens solche Alpträume bekommen, dass ich nun der Religion so gut wie völlig weg gelaufen bin.

Ich interessiere mich mehr für andere Religionen und vermisse den Halt und die Regelmäßigkeit die damit einhergehen kann.

Die katholische Kirche hat mir zuviel mit \"Angstmacherei\" und Doppelmoral zu tun. Meine Oma war immer ganz stolz zu erzählen, sie würde mir keine Märchen (z. B. Hänsel + Gretel) erzählen, aber die Geschichten vom Fegefeuer waren natürlich viiieeelll besser für ein kleines Kind.

Lieben Gruss
Melli
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Vom 20.12.2004 19:06 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

imar  Chefkoch


Mitglied seit 29.06.2002
3.470 Beiträge (ø0,96/Tag)
Hallo zusammen,

da ich am Donnerstag richtig Masel gehabt, als ich mir das Brotbackbuch vom Wühltisch geangelt habe Lächeln, dachte das Challa Rezept könnte evtl. nur eine Art \"Abklatsch\" sein.


Einenschönen noch
LG Ingrid
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