ist das gesund? senioren ersuchen um bewertung der menüs.
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![]() Mitglied seit 08.10.2008 |
in unserem stammcafe sitzen regelmässig bewohner eines nahegelegenen wohnhauses für senioren. bis vor paar wochen erzählten sie gerne von der wunderbaren küche. und nun sind sie durchwegs recht betrübt, weil sich alles geändert hat. sie haben mich gebeten, im computer nachzufragen, ob das (überhaupt noch) gesunde kost ist, was sie jetzt serviert bekommen. heute gab es zur auswahl: scheiterhaufen mit süssem kompott, oder panierten(fritierten) karpfen mit mayonnaisesalat und süsser nachspeise. eine nudelspeise mit allen resten der woche (sogenannte wochenschau) als auflauf, und süsser nachspeise für alle frei zugänglich ein (neuerdings lappriger) salat mit geschmacksverstärker würze dabei. die bitte ist, nicht nach geschmacksvorlieben zu bewerten, sondern nach den gesichtspunkten einer gesunden ernährung. |
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
was gabs denn vorher ? (nur um beurteilen zu können, inwieweit sich da ernährungstechnisch was verschlechtert hat)
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![]() Mitglied seit 11.12.2005 |
Hallo zusammen!
Toll ist das sicher nicht. Aber in den meisten Seniorenheimen werden die Bewohner an der Entwicklung des Speiseplans beteiligt. Gibt es denn keinen Beirat in dem Haus? Liebe Grüße Emmy - Ly Eine gute Köchin hat mehr Fett an den Händen als auf den Hüften! |
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![]() Mitglied seit 20.10.2005 |
Um das beurteilen zu können müsste man mal ein paar Tage mehr sehen nicht nur heute.
Gesund hört sichs nicht an, liegt aber sicher auch daran das zB dreimal "süss" und vorkommt. Liebe Grüße Michèle
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![]() Mitglied seit 08.10.2008 |
da ich nicht selbst hin essen gehen kann um mich zu überzeugen, hat man mich gebeten, die menüs "von jungen kochspezialisten"nach den gesichtspunkten einer gesunden, ausgewogenen ernährung beurteilen zu lassen.
das klientel des dortigen wohnhauses ist aus der gehobenen mittelschicht, in der bewusste ernährung seit jeher eine grosse rolle spielte. (was es früher gab, würde ich nach studium der mir vorgelegten alten menüblätter als gesunde, an gemüsen und leichtverdaulichen speisen reiche, ausgewogene, und bei einem der drei menüs immer vollwertig gewesene ernährung bezeichnen.) |
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![]() Mitglied seit 08.10.2008 |
ach ja, und als abendessen gibt es wahlweise eine kleine packung aufgeschnitte wurst oder käse. kein brot, kein nichts dazu. wer brot will, muss es schon beim frühstück für den abend horten.
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
"das klientel des dortigen wohnhauses ist aus der gehobenen mittelschicht, in der bewusste ernährung seit jeher eine grosse rolle spielte"
da die Klientel dann ja sicher auch kräftig dafür bezahlt - warum beschwert sie sich dann bei dir, und nicht direkt vor Ort ? oder hast du Einfluss auf die Menüplanung ? so wie du das vorherige Essen beschreibst kann deine Eingangsfrage ja nicht wirklich als Frage gedacht sein - die Antwort kannst du dir ja nun selber geben... das jetztige Essen ist Sparessen, kostet sicher weniger als das, was es vorher gab - es empfiehlt sich daher die Nachfrage, weshalb das Essensbudget ganz offensichtlich deutlich gekürzt wurde... kollektive Missbilligung hier im Forum wird den Leuten nicht weiterhelfen... |
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![]() Mitglied seit 11.12.2005 |
Hallo zusammen!
Ganz ehrlich gesagt, aus so einem Heim würde ich meine Verwandschaft sofort befreien! Das ist ja traurig! Die Senioren bezahlen oft eine Menge Geld für einen Heimplatz. Ich würde die Heimaufsicht informieren. Liebe Grüße Emmy - Ly Eine gute Köchin hat mehr Fett an den Händen als auf den Hüften! |
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![]() Mitglied seit 08.10.2008 |
@ grisou
das budget sei das gleiche wie zuvor. sagt das management zu den leuten glaubhaft. die menügestaltung obläge allein dem chefkoch. lg gb |
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![]() Mitglied seit 07.02.2007 |
Ich finde nicht, dass man gesunde Ernährung an einem einzigen Tagesmenü festmachen kann. Solche süßen Tage habe ich auch 1-2 mal in der Woche. Wenn der Rest der Woche stimmt - kann man sowas durchaus als akzeptabel betrachten.
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![]() Mitglied seit 19.07.2006 |
Hallo,
mal ganz ehrlich, bist du sicher, dass das stimmt? Mein Tante behauptet auch immer dass sie benachteiligt wird, alle anderen bekommen dies und jenes und ihr wird alles vorenthalten. Letztens meinte sie, dass sie kein Fleisch bekommt, sondern immer nur Soße und die anderen richtiges Fleisch... Dabei hat sie keine Zähne und bekommt passiertes Fleisch, das hat sie nur nicht bemerkt... Also ich wäre da vorsichtig, wenn du dir kein eigenes Bild machen kannst. lg sam |
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
umso besser - dann muss man sich ja nur beim Koch beschweren...und wer es sich leisten kann kann der Heimleitung sogar damit drohen, sich nen anderen Platz zu suchen (siehe auch emmy-lys Bemerkung)...
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
Macey - klar, das kommt noch hinzu...
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![]() Mitglied seit 03.04.2007 |
Hallo,
ob das Essen dort ungesund ist, kann man nicht anhand der Speisen für einen Tag feststellen. Man müsste dazu über einen Monat mal den gesamten Speiseplan haben, um das große Ganze zu sehen. Ein panierter Karpfen mit Mayonnaisesalat an einem Tag muss nicht schlecht sein, wenn das fetthaltige Essen am nächsten Tag z.B. durch Gemüse wieder ausgeglichen wird. Auch an einem Nudelauflauf mit Resten ist prinzipiell nichts auszusetzen, wenn er gut gemacht ist. Im Gegenteil: es ist doch gut, dass überhaupt Resteverwetung betrieben wird und nicht alles was übrig bleibt in den Müll wandert. Generell ist natürlich lappriger Salat (falls er das dann wirklich ist) nicht in Ordnung. Woher wissen die Bewohner, welche Würze am Salat ist? liegen Zutatenlisten aus? Wie alt sind denn die Bewohner? um was für eine Einrichtung handelt es sich? Betreutes Wohnen, Pflegeheim? Wo kommt das Essen her? Wird in eigener Küche gekocht? LG Ciperine |
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![]() Mitglied seit 03.04.2007 |
das hört sich sehr merkwürdig an. das macht keine seriöse Einrichtung |
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![]() Mitglied seit 19.08.2009 |
Aha, gesunde Ernährung kommt also auf die "Schicht" an, der man angehört....... So langsam wirds unglaubwürdig. |
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![]() Mitglied seit 26.07.2010 |
Hallo,
ich möchte zu diesem Thema hier eigentlich nichts weiter beitragen, aber sollten dort irgendwelche Mißstände herrschen: dem MDK melden! Gruss, Orfea (im nächsten Post steht dann, dass die nicht aufgegessenen Reste erst aufgegessen werden müssen, bevor es ein neues Päckchen Käse OHNE Brot gibt...merksam das ganze) Orfea |
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
habe ich gelesen, Orfea - und gerade das mag ich nicht so recht glauben...
bzw wenn dem tatsächlich genau so ist hätte ich keine Zeit mit Thread eröffnen hier im CK verschwendet... |
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![]() Mitglied seit 26.07.2010 |
Eben!
(pssst, vielleicht ein Rachefeldzug gegen den jetzigen Koch?) Hab nur laut gedacht... |
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![]() Mitglied seit 08.10.2008 |
nein, orfea, es gibt jeden tag als abendessen wurst, käse oder ähnliches.
niemand musss vorher die reste aufessen. aber brot muss beim frühstück mitgenommen werden, wenn man welches möchte. so steht es auf den mir vorliegenden plänen. aber, nudelspeisen mit wochenschau erkennt wohl jeder. unglaubwürdigkeit der aussagen wird nicht gegeben sein, wenn durchwegs alle vorher lobten, und jetzt von einseitigkeit der speisepläne sprechen. die bitte der leute war nicht, ihre glaubwürdigkeit zu bewerten, sondern die gesundheitliche zuträglichkeit dieser menüs. lg gb |
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![]() Mitglied seit 18.06.2003 |
Grumbirn, warum wird sich dann nicht bei der Heimleitung beschwert? Und auch mal nachgefragt, WARUM sich das Essen nun plötzlich so geändert hat. Muss ja Grüne geben
Liebe Grüsse Petra Ist der Chef nicht da - entscheiden seine Stellvertreter, sind diese auch nicht da - entscheidet der gesunde Menschenverstand |
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![]() Mitglied seit 19.08.2009 |
Um die Glaubwürdigkeit "der Leute" gings auch nicht.
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![]() Mitglied seit 26.07.2010 |
Grumbirn,
egal, wie's nun wirklich aussieht: warum wenden sich die Bewohner an einen Tischnachbarn im Stammcafé und äußern ihren Unmut, anstatt mit den Verantwortlichen im Heim zu sprechen? Anscheinend sind sie ja noch in der Lage rauszugehen und sich bei der Bedienung etwas zu bestellen; dann sollten sie auch dazu in der Lage sein, ihre Anliegen an entsprechender Stelle zu äußern und nicht bei einer Zufallsbekannschaft im Café. Was sind eigentlich Scheiterhaufen mit Kompott? Orfea |
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![]() Mitglied seit 26.07.2010 |
jüsial:
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![]() Mitglied seit 08.10.2008 |
@ megaturtle
das ist eine gute herangehensweise, zu fragen warum eine änderung um 180 grad passiert ist. morgen werden sie wieder computer gucken kommen, dannn können sie die antworten lesen. gb |
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![]() Mitglied seit 18.06.2003 |
Sollte heißen "muss ja GrünDe geben"
Im Ernst, hier ist das Gespräch mit den Verantwortlichen das Einzige was wirklich was bringt. Hier kann da niemand etwas machen Liebe Grüsse Petra Ist der Chef nicht da - entscheiden seine Stellvertreter, sind diese auch nicht da - entscheidet der gesunde Menschenverstand |
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![]() Mitglied seit 08.10.2008 |
@ orfea
http://www.chefkoch.de/rezepte/318983461044/Scheiterhaufen.html |
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![]() Mitglied seit 26.07.2010 |
Aha, na, solange dort keine Gerichte auf der Karte stehen, die "tote Oma" heissen...
sorry |
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![]() Mitglied seit 14.07.2005 |
@Orfea: Scheiterhaufen ist verkürzt gesagt ein Auflauf aus augeschnittenen alten Semmeln, Äpfeln, Rosinen und Eiermilch.
In Österreich und vermutlich auch Süddeutschland wird das gern gegessen (ich persönlich mag es überhaupt nicht) LG Seketa |
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![]() Mitglied seit 28.01.2002 |
Huhu,
das eine ist die Frage, ob das Ganze gesund ist oder nicht. Die andere Seite mag ja sein, dass der Speiseplan vielleicht ingesamt auf einen längeren Zeitraum gesehen immer noch gesund ist, aber eben nicht so gut wie vorher - oder dass die Kunden (in dem Fall die Bewohner) das jetzige Angebot einfach schlechter empfinden als vorher. Es handelt sich ja nicht um unmündige Personen, die gefälligst das Essen sollen, was ihnen vorgesetzt wird. Es wird dafür bezahlt, und dann können die Bewohner ja auch verlangen, dass etwas gekocht wird, was auch gemocht wird. Einfach nur "gesund" ist ja auch nicht das Ziel, ich nehme stark an, dass es gesund UND lecker sein soll. Meine Oma ist 88, sie wohnt noch alleine, ist eine hervorragende Köchin und kocht jeden Tag für sich. Wäre sie auf ein beschränkes Essensangebot angwiesen, wäre sie sicher auch nicht glücklich, wenn ihr die angebotenen Speisen nicht schmecken würden. Und gutes Essen trägt ja auch zum allgemeinen Wohlbefinden bei. Ich finde auch, dass ein Gespräch mit den zuständigen Leuten angebracht ist - ich würde es allerdings nicht nur auf den "gesund" Aspekt reduzieren, sondern auch durchaus den Genuss-Faktor ins Spiel bringen. LG kalimera |
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![]() Mitglied seit 05.11.2007 |
Ich denke auch, dass es vielmehr zählt, was die Betroffenen meinen, als die Einschätzungen hier – und dass die Bewohner meinen, dass das Essen ungesund ist lässt sich ja schon im Eingangspost lesen, mit der Betonung, dass der Salat nicht knackig genug ist, dass die Nachtische süß sind, Geschmacksverstärker dabei sind, ...
Ansonsten kommt es sicher darauf an, mit welchen Dimensionen von ungesund man es vergleicht. Ungesunder als Rohkostsalat, Grünkernbratlinge und Kaffeeverbot zum Frühstück sicher, im Vergleich zum Durchschnittsessen wohl nicht. Klar, das klingt nach viel Zucker und Fett, aber durch die Wahlmöglichkeit lässt sich das ja umgehen und Nudelauflauf und Salat klingt nicht ungesund. Aber wahrscheinlich geht es ja auch nicht darum das gesunde Maximum herauszuholen, sondern dass die Bewohner nicht zufrieden sind. Und das reicht als Grund doch völlig aus. Ich wär damit auch sehr unglücklich. Also am Besten zusammentun, mit der Leitung reden, nicht locker lassen, notfalls mit Wechsel oder dem Einbezug anderer Stellen drohen, wenn nichts nützt und je nachdem, was für eine Art von Altersheim dies ist. Ob hier Zustimmung herrscht, nützt da nicht viel – auch wenn hier unerwarteter Weise zurück käme, dass das Essen doch gesund ist, sind die Bewohner doch unzufrieden. Liebe Grüße |
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