Kann man lernen, etwas zu mögen?
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![]() Mitglied seit 05.09.2008 |
Ich möchte gerne etwas gesünder essen und dabei auch ein paar Kilo abnehmen (würde meinem Freund auch nicht schaden). Wir sind beide nicht übergewichtig, aber etwas weniger wäre toll und etwas mehr Vitamine würde mein Körper mir auch danken. Das große Problem ist, dass wir beide im Prinzip kein Gemüse mögen, oder nicht das gleiche. Ich mag gekocht Brokkoli und grüne Bohnen, mein Freund nur Mais, Rotkohl und Sauerkraut, womit man mich jagen kann Roh mag ich schon mehreres, wie Möhren, Kohlrabi, Radieschen, Paprika, Tomaten, Gurken. Obst schmeckt mir auch vieles. Und Tomatensauce aus passierten Tomaten geht auch. Pilze sind auch lecker, zählen bei mir aber nicht als Gemüse. Salat find ich an sich ok, aber nur ganz ohne Öl/Essig/Zitronensaft/Dressing. Finde alle Arten von Dressing irgendwie widerlich. Kann man "lernen" auch anderes Gemüse gekocht zu mögen? Gibt es irgendwelche Möglichkeiten, sich vorsichtiger an den Geschmack zu gewöhnen, dass mir nicht gleich schlecht wird? Liebe Grüße, Kathrin |
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![]() Mitglied seit 13.11.2005 |
Hallo Kathrin,
ich würde sagen: JA Vor allem - du solltest dich von dem Gedanken befreien, dass es dir gleich schlecht wird. Denn Gemüse ist ja nicht verdorben oder sonstwas. Vielleicht so, wie man sich von der Furcht vor Spinnen befreit - indem man sie zumindest erstmal mit Abstand betrachtet usw. Ist zwar ein schräges Beispiel, aber ich meine, man kann dran arbeiten. Warum mein JA? Bis zum 22. Lebensjahr aß ich keinen Käse - der stinkt, da wird mir übel, dachte ich. Ich habe mich dann über Mozzarella, Ricotta, Gouda herangetastet, jetzt bin ich schon bei Gorgonzola und Rotschimmelkäse. Bis vor drei, vier Jahren aß ich keinen Kümmel - der schmeckt widerlich beim Draufbeißen, jetzt geht es mit gemahlenem, es schmeckt ganz anders. Lange aß ich auch keine Muscheln und so kleine Tintenfische - die sehen widerlich aus: Begonnen habe ich mit Tintenfischringen, das ging - Muscheln gehen jetzt auch, denn der Geschmack ist doch viel besser als das Aussehen. Nur Mut. Gemüse ist nichts übles. Lg, Marie |
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![]() Mitglied seit 05.12.2007 |
Hey ho!
Ansonsten gibt's auch einige "Kinderüberrumpelrezepte", wo das Gemüsse so untergemischt wird, dass man es nicht mehr sehen und schmecken kann. Hab ich zwar selbst noch nicht getestet (ich mag Gemüse einfach... ^^), aber hab bei meinem letzten Aushilfsjob in nem Bücherladen ein entsprechendes Kochbuch gesehen... Gibt hier sicher auch einige Rezepte in der DB... Raten würde ich euch allerdings, was Marie vorgeschlagen hat: Einfach mal herantasten. Es verändert sich der Geschmack ja auch mit der Zeit und plötzlich mag man Dinge, die man vorher eklig fand... Liebe Grüße ...Naschengel |
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![]() Mitglied seit 20.06.2005 |
Hallo Kathrin,
ich würde sagen: Ja und nein. Es gibt diverse Lebensmittel, die ich als Kind oder Jugendliche absolut nicht mochte und die ich inzwischen ganz gerne esse. Aber Sellerie bekomme ich einfach nicht runter, obwohl ich im Laufe der Jahre immer mal wieder welchen (z. T. weil ich vorher nicht wusste, was im Essen ist) probiert habe. Aber das ist ein Gemüse, das ich sofort rausschmecke und absolut nicht mag. Es gibt aber etliche Lebensmittel, bei denen kommt es darauf an, wie sie zubereitet sind. Auberginen mag ich z. B. meistens nicht, habe aber auch schon welche gegessen, die scharf angebraten und irgendwie toll gewürzt waren, die haben mir geschmeckt. Ich kann Euch deshalb nur raten, versucht die Gemüsesorten mal unterschiedlich zuzubereiten. Mit Gewürzen kann man sehr viel machen, mit Ingwer und Curry gewürzt schmeckt manches hausbackenes Gemüse auf einmal ganz exotisch. Nur als Beispiel... Und probiert vielleicht auch mal ganz neue Gemüsesorten aus, die ihr bisher noch nicht probiert habt. Vielleicht ist da was für Euch dabei. LG Maus_X |
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![]() Mitglied seit 26.06.2009 |
Hallo,
ja, Geschmack kann man lernen! Denn das, was wir mögen hat ganz viel mit Gewohnheit, Kindheitserinnerungen und Eßkultur zu tun. Essen ist ja viel mehr als bloße Nahrungsaufnahme, sondern auch Kulturgut, Kommunikation.... Man denke nur an Länder, in denen fritierte Heuschrecken als Knabberzeug vertilgt werden, so wie bei uns Erdnüßchen. Klar, da schüttelt's uns, aber irgendwas muß ja dran sein an den Dingern, sonst würden's soviele Asiaten ja nicht goutieren. Du schreibst, du magst Salat und auch einige Gemüsesorten als Rohkost sehr gerne. Vielleicht stört dich bei gekochtem (verkochtem) Gemüse ja auch das Mundgefühl (schlabberig), die unansehenlich Farbe und der fade Geschmack. Ich finde zu weiches Gemüse auch widerwärtig und empfinde Gemüse oft als zu lange gegart - totgekocht halt. Wie wäre es, wenn du es mal mit pfannengerührtem Gemüse aus dem Wok probierst? Da bleibt es schön knackig, ist bereits in mundgerechten Stückchen und schmeckt würzig durch asiatische Gewürze und Kräuter. Du könntest mit einer Mischung aus Broccoliröschen, Karottenstreifen, Paprika und evtl. grünen Bohnen anfangen. Wenn dein Freund gerne Kohlgemüse ist, könntest du noch ganz zum Schluß Chinakohlstreifen zugeben. Oder ihr probiert es mal mit Sprossen (unbedingt frische nehmen und erst ganz zum Schluß zugeben). Dann könntet ihr euch weiter zu grünem Spargel, Blumenkohl, Zuckerschoten, Frühlingszwiebeln und Lauch "vorarbeiten". Vielleicht schmecken euch ja auch ein paar Champignons dazu. Und immer gilt: nie zu lange braten, damit's nicht schlabberig wird. Oder ihr probiert die mexikanische Variante mit Paprikastreifen, grünen und roten Bohnen und Mais. Da passen auch Tomaten dazu (auch zum Schluß nur kurz mitgaren). Grüßle, Dimond |
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![]() Mitglied seit 14.05.2001 |
Huhu!
Nein, ich denke nicht, dass du lernen kannst etwas zu mögen. Du kannst lernen etwas zu "erschmecken", Aromen zu erkennen aber du magst entweder was oder du magst es nicht! Man muss nur einfach bedenken, dass sich die Geschmäcker im Laufe eines Lebens verändern. Als Kind habe ich einige Dinge nicht gemocht die mir heute sehr gut schmecken. Umgekehrt gilt das auch was ja dann bedeuten würde, dass ich gelernt hätte einen Geschmack zum mögen ... oder hätte ich es verlernt? Ich finde aber auch, dass man sich nicht zwingen muss etwas zu essen was man nicht mag ... Grüßchen Rince *´¨) ¸.•´¸.•*´¨) ¸.•*¨) (¸.•´ (¸.•` Meinetwegen dürfen gerne andere das letzte Wort haben! •.¸¸.• |
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![]() Mitglied seit 26.06.2009 |
Klar, der Geschmack ändert sich um Laufe eines Lebens, so mögen die meisten Kinder z. B. keine sehr herben oder bitteren Speisen, die man als Erwachsener aber durchaus interessant findet. Und natürlich gilt dann, dass man "gelernt" hat, diesen Geschmack zu mögen, einfach indem man es mal probiert hat und plötzlich erstaunt feststellt, dass es doch gut schmecken kann. Wen man diesen Schritt allerdings nie geht bzw. als Kind nie dazu aufgefordert wurde, kann man auch nix lernen. Und manchen Geschmack "verlernt" man auch wieder, z. B. sehr süße oder breiige Speisen mögen viele Erwachsene ja nicht, obwohl sie als Kind sicher Brei geliebt haben.
Wenn man eine bestimmte Zutat oder Speise überhaupt nicht mag, braucht man sich natürlich nicht zu zwingen! Aber wenn man generell kein Gemüse mag, glaube ich einfach nicht, dass das am Geschmack des Gemüses selbst liegt, sondern eher an der Gewohnheit und Zubereitungsart! Also nur Mut, giftig ist es sicher nicht! Grüßle, Dimond |
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![]() Mitglied seit 11.02.2008 |
Hallo,
als kleines Kind mochte ich viele Sorten Gemüse nicht ( Wirsing, Spargel, Spinat, Sauerkraut, Rosenkohl und und und) Zwiebeln waren für mich ein Grauen. Auch Käse in allen Varianten, schob ich weit von mir weg. Wusste aber da noch nicht das ich auf Käse allergisch reagiere. Meine Mutter war immer am verzweifeln und ging auch deswegen mit mir zum Arzt Tja, und nun bin ich 45 und esse fast alles. Z.B Käse auf Pizza und Hamburgern , auf Aufläufen usw. Also nur überbacken usw. Auch verschiedene Gemüsesorten esse ich nun. Ich koche sie eben nicht so wie sie meine Mutter kochte, sondern so wie ich sie mag. Hier gibt es ja etliche Zubereitungsarten. Man sollte es eben ausbrobieren. LG biggile1965 |
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![]() Mitglied seit 14.05.2001 |
Natürlich meinte ich: Umgekehrt gilt das auch was ja dann bedeuten würde, dass ich gelernt hätte einen Geschmack nicht zu mögen ... oder hätte ich es verlernt?
Mach ich sonst nicht aber hier wäre ja sonst der Sinn falsch ... Grüßchen Rince *´¨) ¸.•´¸.•*´¨) ¸.•*¨) (¸.•´ (¸.•` Meinetwegen dürfen gerne andere das letzte Wort haben! •.¸¸.• |
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![]() Mitglied seit 04.12.2007 |
Hallo,
mhm, also ich glaube schon dass man das kann. Ich habe das bei meinem Lebensgefährten gesehen. Er mochte überhaupt keinen Käse außer Camembert. Ich habe überbackene Gericht dann mit ganz jungem Gouda gemischt mit dän. Mozzarella überbacken. Inzwischen isst er sehr gerne Käse! Nur nicht so scharfen Ziegenkäse und keinen alten Gouda. Sonst aber sehr gern. Als er mich kennenlernte aß er praktisch keine Tomaten. Ich liebe Tomaten! Ich habe angefangen so mit 1 x die Woche was zu machen wo Tomaten drin waren. Oder was mit Tomaten-Sahne-Soße. Heute isst er sehr gerne was mit Tomaten drin. Nicht jeden Tag, aber gerne öfter. Reiner Tomatensalsat ist auch nicht sein Ding, aber Tomate-Mozzarella ist er wiederum gern. Ich denke dass vieles wirklich Kopfsache ist. Für mich der Beweis: Mein LG mag nicht gern türkisch oder arabisch essen. Ich aber sehr gerne. Wenn ich was orientalisches Koche und ich zu ihm sage das wäre griechisch, schmeckt ihm das super Nitalein |
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![]() Mitglied seit 05.08.2007 |
Versuchs doch einfach mal als eintopf, also Gemüsesuppe oder Sauerkraut mit Kartoffeln zerstampfen und Möhren mit kartoffeln stampfen, das schmeckt sehr lecker.
Ich hatte auch nie wirkklich eine vorliebe für Salzkartoffeln, die waren mir ohne soße immer viel zu trocken, seitdem wir die variante probiert haben wo die Kartoffeln erst ins Kochende wasser gegeben werden, ess ich sie ein bischen lieber, sie schm,ecken nicht so aosgelaugt. Lesen bedeutet, sich der Gefahr auszusetzen, einem Einhorn zu begegnen. Alle Rechtschreibfehler sind voll beabsichtigt und dienen zu eurer belustigung. |
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![]() Mitglied seit 29.10.2008 |
Hallo,
ich glaube schon, das man lernen kann etwas zu mögen. Ich mochte lange Zeit keinen Fisch. Ich würde immer wieder kleine Mengen probieren. Wenn es denn gar nicht klappt, hast Du es wenigstens versucht. lg Birgit |
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![]() Mitglied seit 19.02.2005 |
Hallo,
ich denke man kann tricksen um etwas zu mögen. GöGa isst z.B. nicht gerne Sauerkraut. Wenn ich es mit Apfel, Zwiebel und etwas Apfelsaft zubereite (und damit eben auch etwas süßer) dann mag er es! Evtl. etwas mit Zutaten experimentieren bis es schmeckt. Außerdem habe ich gestern grad gelesen, dass Pilze sehr gesund sind.... Sind ganz brauchbare Vitamine und ich glaube Kalium drin LG Sandra |
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![]() Mitglied seit 05.09.2008 |
Hallo ihr Lieben,
danke für die ganzen Antworten! Ich denke schon dass da bei mir viel Kopfsache dabei ist, bei weich gekochter Paprika denke ich z.B. an verfaulte, weiche Paprika, was nicht so appetitlich ist. Eine Gemüsepfanne ist eine tolle Idee, ich mag Gerichte, bei denen ich einfach alles in eine Pfanne geben kann. Ansonsten vielleicht Suppen, damit ich nicht über die Konsistenz stolpere, und verschiedene Gewürze ausprobieren. Natürlich muss man sich nicht zu Sachen zwingen, die man wirklich überhaupt nicht ausstehen kann. Rotkohl werde ich nie runterkriegen, aber einigen Gemüsesorten möchte ich doch noch eine Chance geben. Liebe Grüße, Kathrin |
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![]() Mitglied seit 13.11.2005 |
Hallo Kathrin,
mir fällt gerade ein, dass ich sehr auf Bilder reagiere. Wenn ich etwa meine geschätzten 100 Kochbücher just for fun mal durchblättere, dann ziehen mich schöne Rezeptfotos magisch an. Und bei weichem Paprika habe ich gerade ein bestimmtes Bild vor Augen, nämlich auf einer schönen ovalen Porzellanservierplatte rote, grüne, gelbe Parprikaviertel oder -achtel, mit Knobischeibchen, in Öl gedünstet als Vorspeise. Es glänzt appetitlich und wird super duften. Bestreut mit Thymianblättchen und ein bißchen Schafskäse ist drübergebröselt. Vielleicht hülfe es dir, wenn du dir ein schönes Gemüsekochbuch zulegst und dich über den optischen Eindruck positiv konditionierst? Lg, Marie |
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![]() Mitglied seit 05.11.2003 |
Hallo Kathrin,
ja man kann es lernen. Da es wirklich meistens Kopfsache ist, nur bei Sachen wo man einen richtigen Ekel davorhat wird das nicht funktionieren. Bei mir zum Beispiel Erbsen, da könnt ich vom Geruch schon ... Ich habe auch lange zeit überhaupt kein Gemüse und Obst gegessen, der Grund dafür war das ich als Kind jedes Gemüse probieren musste und eine Portion auch aufessen musste. Egal, obs geschmeckt hat oder nicht. Dadurch habe ich, wo ich dann endlich frei war (18), von Gemüse die Finger gelassen und mich 2-3 Jahre eigentlich nur von Fleisch ernährt. Irgendwann wurde mir das aber zu fade, und mein Körper hat dagegen rebeliert, mein Arzt meinte ich muss meine Ernährung umstellen, sonst bekomm ich Gesundheitliche probleme. Dadurch habe ich angefangen, mich an Gemüse wieder ran zu tasten und so auch wieder die Leidenschaft zu kochen entdeckt. Ich esse heute auch nicht alles aber, für mich, schon wirklich viel. Versuch einfach unterschiedliche Gerichte und übertreib es am Anfang nicht, also nen Eintopf würd ich nicht gleich machen. Wobei mir der typische deutsche Eintopf, auch nicht schmeckt, dafür aber mexikanischer also Chilli. Wie gesagt langsam anfangen und sich dann steigern und dann müsste das schon werden. Grüße Bubu |
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![]() Mitglied seit 08.07.2006 |
Hallo,
mal vorneweg: grundsätzlich finde ich, es kommt auch immer darauf an, wie ausgeprägt das "nicht mögen" ist. Soll heißen, wenn man etwas wirklich widerlich findet, würde ich nicht mit Gewalt versuchen, das zu essen. Aber wenn man 375 Gerichte oder Zutaten nicht mag, sollte man meiner Meinung nach schon versuchen, sich an das eine oder andere zu gewöhnen. Überspitzt gesagt: es muss einem ja nicht alles so gut schmecken, dass man es als Lieblingsgericht bezeichnen würde. Natürlich soll Essen Genuss sein und Spaß machen, aber halt nicht nur, es geht auch darum, dem Körper Energie und gesunde Stoffe zuzuführen. Das mit den 375 Gerichten oder Zutaten, die man nicht mag, ist jetzt nicht auf Kathrin bezogen. Sie schreibt ja, dass sie viel Gemüse roh mag, und mit den bereits genannten Tipps und Empfehlungen kommt da bestimmt noch das eine oder andere warme Gericht dazu. Viele Grüße Krümelmonster79 |
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![]() Mitglied seit 07.10.2009 |
Mir geht es da so wie dir: Blumenkohl, Brokkoli, Spargel und noch mehr - mit diesen "typisch europäischen" (zumindest heutzutage :)) Gemüsesorten kann man mich jagen...Ich hasse einfach den Geschmack. Als Kind hat meine Mutter mal Spargel gemacht. Ich hab dazu soviel Mayo gegessen, dass ich erbrechen musste! Natürlich sitzt jetzt in mir nicht "Mayo = Bäh" sondern "Spargel = Kotz" ... tja, so gehts halt.
Meinem Freund hingegen schmeckt das Zeugs sehr gut - bis auf den Spargel, na immerhin. Was er hingegen nicht mag sind rohe Tomaten - ich liebe sie! nom nom -, und ein paar andere ausgewählte Dinge. Woran ich mich aber die Tage ranwagte sind Erbsen. Zuerst habe ich welche in eines meiner Lieblingsessen - Chili ^^ - gerührt, war ganz okay, dann in einen passenden Salat - irgend n Nudelsalat mit Paprika, Erbsen, Mais oder so und jetzt kann ich sie auch so essen. Sie sind zwar nicht mein absoluter Liebling, aber naja, anders als bei Brokkoli und Blumenkohl muss ich nicht gleich würgen. Woher diese Antipathie gegen diese Sorte Gemüse kommt, weiss ich nicht, aber ich sehe es zumindest bei meinen 3 absoluten Hassgemüsesorten absolut nicht ein, das auch zu ändern :) |
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![]() Mitglied seit 23.10.2008 |
Hallo
zunächst einmal - so kurz finde ich Deine Liste gar nicht! Da ist doch genügend dabei, um sich "gesund" zu ernähren! Und zu Deiner Frage: Du MUSST nicht mögen, was Du nicht magst, und zwingen kannst Du Dich sicher nicht. Ich denke auch, dass das eher eine Kopfsache ist. Du solltest NEUGIERIG auf neue Geschmäcker sein, auf Bereicherung Deines Speiseplans, auf die ganzen gesunden Vitamine usw - nicht schon mit dem Gefühl rangehen, dass Du Dich überwinden musst, das kann nix werden. Ich kann auch nicht empfehlen, das Essen, was Du nicht magst, zu verstecken und unterzumogeln. Besser ist es, wirklich Geschmack daran zu finden. Schon am rohen Gemüse würde ich kräftig riechen, mich mit allen Sinnen nähern. Und dann schonend und geschmackserhaltend garen. Und ja - der Geschmackshorizont erweitert sich doch ständig. Erinner Dich mal, was Du als Kind alles nicht mochtest. Wär doch schade, wenn man an irgendeiner Stelle im Leben einfach sagt "Das war's jetzt". Grüße Limo |
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![]() Mitglied seit 07.06.2009 |
Hallo!
Ich glaub auch, dass man "Essen" lernen kann. Ich war als Kind sehr heikel, ich musste aber alles was auf den Tisch kam probieren, immer wieder. Meine Mutter kochte sehr gut und vielseitig. Das ging bis ich etwa zehn oder elf Jahre alt war. Seitdem ess ich nahezu alles. (Und kämpfe mit den Pfunden :o))). Bei meinem Sohn hab ich´s genau so gehalten, er ist auch ein Allesesser. LG Podarse
Schnitze das Leben aus dem Holz, das du hast. |
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![]() Mitglied seit 05.08.2007 |
Immer wieder mal probieren ist keine schlechte Idee, man sagt (hab ich gelesen) das sich alle 7 Jahre der geschmack ändert. Ich mochte früher keine Oliven, jetzt liebe ich sie (zumindest die grünen), das einzige (an gemüse) was ich nicht so mag ist Brokkoli (ich glaub den gabs zu oft) und Auberginen.
Lesen bedeutet, sich der Gefahr auszusetzen, einem Einhorn zu begegnen. Alle Rechtschreibfehler sind voll beabsichtigt und dienen zu eurer belustigung. |
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![]() Mitglied seit 27.05.2010 |
Ich habe auch mal gehört, dass der Geschmack sich alle 7 Jahre ändert.
Dass man etwas richtig zu mögen "lernen" kann, kann ich mir kaum vorstellen. Der Geschmack ändert sich nur, dass man das antrainieren oder lernen kann, glaube ich nicht. |
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![]() Mitglied seit 05.09.2008 |
Hallo,
heute mache ich mein erstes Experiment mit Gemüse. Ich probiere eine Kartoffelsuppe nach dem Rezept meiner Mutter. Früher hab ich das nicht besonders gemocht, es ging so grade. Darin sind Kartoffeln, Möhren, Sellerie, Porree und Brühe. Das Gemüse wird klein geschnitten, bzw. die Möhren gerieben und dann weich gekocht. Anschließend wird alles püriert. Meine Mutter hat dann immer noch Milch dazu gegeben. Ich hab die Suppe schon fertig püriert und warte jetzt auf meinen Freund. Bisher schmeckt sie gar nicht schlecht, vor allem vom Sellerie und Porree hatte ich einen "böseren" Geschmack erwartet. Mal sehn wie ich das ganze jetzt noch verfeinere. Die Konsistenz finde ich schonmal klasse, richtig schön cremig, und die Farbe ist ein hübsches orange-gelb. LG |
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![]() Mitglied seit 26.11.2006 |
Salü zusammen
Mein Verhältnis zu Sellerie und "roten Beeten" hat sich auch seltsam gewandelt! Ich beginne, diese Wurzeln zu mögen Was war das aber auch für ein Pamps, den man uns als Kinder vorgesetzt hat: Rote Rüben in einer Mehlschwitze mit einem Schluck Sahne? Könnt Ihr Euch die Farbe vorstellen, die das ergibt? Noch ein paar Kartoffeln dazu, und ein Ei, alles Rosa getönt? Bäh! Sellerie und Rüben aus dem Glas, essigsauer vereint, verleideten mir jeden "gemischten Salat" und- Schwaben kennen keinen anderen! Erst, als sich meine Mutter vor Urzeiten an ihre böhmischen Wurzeln und an die uralte Kochtradition erinnert hat, kam ein neues Gemüsegefühl auf. Kohl wurde nicht mehr pürriert, sondern in "Flecken" gebraten und eher geschmort, und statt der ewigen Kartoffel gab es da auch mal Nudeln dazu. Erstaunt war ich auch, was man alles roh essen kann, und wie kurz die Garzeiten sein können? Es ist ganz klar: Essen kann man lernen und Essen sollte gelehrt werden. Schon in der Schule! Aber davon sind wir weiter weg, denn je! LG Alni Es wurde das Gemüse mehr auf den Punkt gegart, mehr Reis gegessen und eigentlich |
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![]() Mitglied seit 30.05.2009 |
Hallo zusammen,
selbstverständlich kann man lernen bestimmte Nahrungsmittel zu "mögen". So wie es auch möglich ist, dass man Menschen die man zunächst unsympathisch findet nach einigen Begegnungen plötzlich sympathisch erscheinen oder zumindest deren Gegenwart gut aushalten kann. Jedem von uns ist das sicherlich schon vorgekommen. Wie kommt das? Nun, man könnte sagen, dass wir allem Neuem zunächst mit Vorurteilen begegnen (seien sie nun positiv oder negativ). Je unreifer wir sind, desto weniger sind wir bereit unsere Vorurteile abzulegen, also Neues auszuprobieren bzw. unsere vorgefasste Meinung zu revidieren. Das bewusste Infragestellen unserer Urteile macht unser Leben in jeder Hinsicht reicher. Versuchen wir also immer mehr Nahrungsmittel -freunde zu gewinnen und wir werden feststellen, dass aus mancher Abneigung langsam Zuneigung entstehen kann. Keine Freundschaft konnte ich bisher z. B. zu Koriandergrün, Grießschnitten, Vanillepudding und bestimmten Innereien wie z. B. von Tieraugen schließen. Ich hoffe das war nicht zu schulmeisterlich. |
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![]() Mitglied seit 01.03.2009 |
Hallo,
erstmal zur Frage. JA ich denke man kann sich daran gewöhnen einige LM zu mögen die man sonst eher verschmähte...mein Mann as zb früher nie Rosenkohl oder Leberkäs...jetzt liebt er es. ABER ich finde man muss sich nicht selber quälen und auf biegen und brechen sich an irgendwas zu gewöhnen was man im tiefsten inneren eig nicht will... Versteh den Sinn der Sache nicht so ganz Wenn ihr verschiedene Sachen mögt dann musst du eben ab und zu getrennt kochen....bzw das Gemüse mischen und jeder nimmt sich was er mag. Also wenn ich kein Blumenkohl mag dann mag ich den nicht und will mich auch nicht damit anfreunden...verstehste.... Lg |
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Rama Cremefine

































