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Cholesterin und Ernährung

Vom 20.07.2005 19:40 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

dorothea1978 Tellerwäscher


Mitglied seit 20.07.2005
4 Beiträge (ø0/Tag)
Hallo,

mein Vater hat einen sehr schlechten Cholesterinwert gehabt und diesen seit 3 Monaten mit Bios Life 2 ausgeglichen. Hat jemand noch Erfahrung mit dem Produkt gemacht? Und habt ihr ein paar weitere Tips zur Ernährung?

Lg

Doro
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Vom 20.07.2005 21:35 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Heinzi70 Suppenkoch


Mitglied seit 20.07.2005
3.880 Beiträge (ø1,62/Tag)
Falls Fett verwendet wird, dann nur pflanzliches Fett (v.a. kaltgepresstes Olivenöl für Salat PLUS Apfelessig)

.... bzw. Fisch!
Viel Fisch ... ist immer gut!

Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren helfen das Cholesterin abzubauen!

lg
Heinz
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Vom 20.07.2005 23:19 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Cookiejens Chefkoch


Mitglied seit 03.12.2003
8.047 Beiträge (ø2,69/Tag)
Hallo Doro!

Ich kenne weder den Cholesterinspiegel deines Vaters noch seine Ernährungsgewohnheiten, da ist ein Ratschlag schwierig! Lachen

Ein paar Sachen möchte ich hier schreiben:

Der Cholesterinspiegel wird im Alter immer höher sein, als in der Jugend.

Die Pharmaindustrie macht gutes Geld mit dem Verkauf von cholesterinsenkenden Medikamenten.

Die Lebensmittelindustrie macht gutes Geld mit dem Verkauf von cholesterinsenkenden Streichfetten.

Wenn der Verkauf hinkt, dann ist es nützlich, den Menschen Angst zumachen.



Mein Tipp an deinen Vater: Ausgewogen ernähren und Cholesterinbomben vermeiden!

Eventuell den Fleischkonsum verringern und ganz besonders den von Innereien.
Ich denke mal nicht, dass er Hummer im Übermaß isst! Lachen


Gruß Let´s cook baby!Jens


\"\"
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Vom 21.07.2005 07:42 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

pumi Kaltmamsell


Mitglied seit 15.06.2004
532 Beiträge (ø0,19/Tag)
Hallo , darf ich mich hier mal mit einer Frage einmischen?
@ Heinzi:
Mein Mann hat auch einen zu hohen Chol.sp. Ich achte darauf uns fettarm zu ernähren. Für Salat nehme ich gutes Sonnenblumen- und Olivenöl. Mal mit Balsamico, mal mit Kräuteressig.
Wieso empfiehlst Du Apfelessig?

Leider hasst er Fisch.
Wo sind denn diese mehrfach ungesättigten Fettsäuren noch drin?

Gruß
Frauke
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Vom 22.07.2005 13:47 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Cookiejens Chefkoch


Mitglied seit 03.12.2003
8.047 Beiträge (ø2,69/Tag)
Hallo Doro!

Es gibt in der Onlineausgabe von Bild der Wissenschaft einen interessanten Artikel über Cholesterin !




Gruß Let´s cook baby!Jens


\"\"
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Vom 27.07.2005 21:18 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

dorothea1978 Tellerwäscher


Mitglied seit 20.07.2005
4 Beiträge (ø0/Tag)
Ja super für Eure AntwortenNa! Mein Vater sollte auch erst Pharmaprodukte bekommen, aber ich hab ihm das Produkt empfohlen von einem Freund (Bios Life 2), weil es auf naturbasis ist OHNE Nebenwirkungen. Er hat damit alles reguliert auch die Leberwerte, aber ich wollte nur so noch wissen was es für Tips sonst so gibt.

Dankeschööönnn

Doro
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Vom 06.08.2005 19:02 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Ignazius Küchenjunge


Mitglied seit 05.08.2005
130 Beiträge (ø0,05/Tag)
Halt vorsicht. Mann kann nicht einfach sagen mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind gut. Denn es gibt zwei vrschiedene mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Einmal Linolsäure (Omega 6) und Linolensäure (Omega 3). Diese sollten in einem günstigem Verhältnis zugunsten vom Omega 3 vorliegen.
Dazu etwas was ich in einem anderem Forum geschrieben habe:

Also bei den Ölen kommt es ja nicht einfach nur auf das Omega-3 (Linolensäure) zu Omega-6 (Linolsäure)-Verhältnis (Omega 3 und 6 sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren) an denn es gibt ja noch die Omega-9 Fettsäure (Ölsäure oder auch einfach ungesättigte Fettsäure) und die gesättigten Fettsäuren.
Wenn ein Öl viel mehrfach ungesättigte Fettsäuren (Omega 6 und 3) hatt dann sollte das Öl mehr Omega-3 Fettsäuren als Omega-6 Fettsäuren enthalten denn Die Omega 3 Fettsäure in Pflanzen (Alpha-Linolensäure) hat allerdings ein gravierendes Handycap: Sie muss erst in EPA und DHA umgewandelt werden (beim Fischöl liegt es schon in EPA und DHA vor), damit hieraus die entzündungshemmenden Prostaglandine entstehen können. Dieselben Enzyme, die diesen Stoffwechselschritt bewerkstelligen verstoffwechseln allerdings auch die Omega-6-Fettsäuren (Linolsäure genannt bei pflanzlichem Fett) und Arachidonsäure (genannt bei tieirischem Fett). Diese konkurrieren also mit den Omega-3-Fettsäuren um die Weiterverarbeitung. Nur wenn wir eine hohe Zufuhr an Omega-3-Fettsäuren bei gleichzeitig geringer Zufuhr an Linol- und Arachidonsäure haben, entstehen wirklich wenige entzündungsfördernde und viele entzündungshemmende Prostaglandine. Das bedeutet, dass wir diese Omega-6 Fettsäuren weitgehend aus der Nahrung verbannen müssen - bis auf einige wenige Gramm Linolsäure, die als lebensnotwendig angesehen werden.
Und von den Ölen die viel ungesättigte Fettsäuren enthalten ist das am besten beim
Leinöl gegeben, Sesamöl in geringen Mengen ist auch OK. bei allen anderen vor allem Sonnenblumenöl und Distelöl (sehr schlecht) sieht das nicht so gut aus.
Nun gibt es auch noch Öle die aber nicht viel mehrfach ungesättigte Fettsäuren (Omega-6 und3) enthalten. Bei diesen brauch man dann auch nicht mehr auf das Verhältnis von Omega-6 und Omega-3 zu achten.
Diese Öle sind dann auch gut das wären:
Olivenöl, Haselnussöl aber auch Kokosöl und Palmöl.
Alle Öle sollten kaltgepresst sein. Ein anderes wort für kaltgepresst ist auch nativ oder extra vergine.
Beim Ölivenöl gibt es sehr viele Öle die eine schlechte Qualität haben die schmecken dann auch nicht so gut. Das sind dann auch meist die billigen.
Beim Leinöl sollte man darauf achten das es so frisch wie möglich ist und in einer dunklen Flasche oder einer Verpackung ist, denn es wird schnell ranzig und es ist auch nur ca. 6 Wochen haltbar.



Es stimmt das die Leute bis vor einigen Jahren nicht auf das Fettsäureverhältnis geachtet haben. Aber bis vor 300 Jahren gab es noch keine Öle die ein schlechtes Fettsäureverhältnis hatten. Es gab kein Sonnenblumenöl, distelöl, Weizen-Meiskeimöl usw. Wenn ich mich irre verbessere mich aber bitte.
In unseren Breiten gab es früher nur vor allem Leinöl aber auch Haelnussöl und Bucheckernöl. Südlicher gab es noch das Olivenöl und in Asien noch das Sesamöl. Diese ganzen Öle haben noch einen gutes Fettsäureverhältnis. Vielleicht gab es auch noch 1 oder 2 andere Öle früher auf der Welt aber mehr nicht. Du siehst früher brauchten sie darauf gar nicht achten weil es es noch nicht gab. Erst als immer mehr die Zivilisation mit Íhrer falschen Ernährung usw. kahm kahmen auch die falschen Öle.

Je nach Gewebe finden wir das Verhältnis von Omega 6 zu Omega 3 Fettsäuren in der Ernährung etwa 4:1. Heute durch den enormen Zuwachs von Omega 6 Fettsäuren und die Reduktion von Omega 3 Fettsäuren haben wir ein Verhältnis von 20:1

Neben dem Leinsamen, und Hanf finden wir auch in Wild, Lamm und Kaltwasserfischen hohe Konzentration von Linolensäure Omega-3. Bei den Tieren hängt das von auch von Ihrer Nahrung ab.
. Die Menge an Omega - 3 - Fettsäuren im Fleisch ist höher, wenn die Tiere vorher ausreichend Bewegung hatten und wenn sie weiden durften.


...Omega 3 Fettsaeuren wirken in dieser Dosierung sehr stark anti- entzuendlich, indem sie einfach ausgedrueckt ein Gleichgewicht zu dem Ueberschuss an Omega 6 Fettsaeuren schaffen. Zu viele Omega 6 Saeuren bedeutet immer Entzuendung, spielt auch bei Rheuma eine grosse Rolle.
Hier landen wir wieder bei der Ernaehrung und der Misinformation wie schaedlich zu viel Fleisch ist. Auch hier gibt es mittlerweile grosse Unterschiede an Qualitaet. Ich rede hier nicht von Antibiotika, Cortison oder Wachstumshormongaben, die wir natuerlich auch nicht wollen oder brauchen. Es spielt eine ganz enorme Rolle, wie das Vieh sich vor seiner Schlachtung ernaehrt hat. Die Ernaehrung bestimmt naemlich das Verhaeltnis Omega 3 zu Omega 6 Gehalt im Fleisch der Tiere. Was wir wollen und was ideal waere: Ein Verhaeltnis 1:2 ( Omega 3: Omega 6) Das finden wir bei Rindern, die mit Grass gefuettert werden, oder bei Wildtieren ebenso bei wild Salmon. Nicht jedoch bei den Zuchtlachsen, die vornehmlich mit Kohlehydraten gefuettert werden, damit sie schnell an Gewicht zunehmen. Die Zuechter wissen schon lange, dass Kohlehydrate zur raschen Gewichtszunahme fuehren, aber nicht die Doktors. Diese auf Kohlehydratmast basierenden Tiere haben ein Verhaeltnis Omega 3: Omega 6 zwischen 1;25 bis1;50.
Also, wenn ihr Fleisch einkaufen geht, lasst Euch nicht von freilaufend und organisch etc blenden. Fragt Euren Metzger was die Tierchen so gefressen haben. Zuchtlachse sind also auch nicht zu empfehlen, dafuer Wildlachs und Hering sind ideal.

Heute essen wir eher wenig Omega-3-Fett, beim Omega-6-Fett langen wir aber zu. Die beiden sind Gegenspieler. Kleiner biochemischer Unterschied, große Wirkung: Eine Doppelbindung sitzt ein paar Atome weiter, das Fettmolekül reagiert anders. Die ungünstigeren Omega-6-Fette findet man vor allem in Margarine und manchen Pflanzenölen. Zu viel davon stört das Gleichgewicht und verdrängt die guten Omega-3-Fette.
Zwar benötigen wir auch ein gehöriges Maß an Omega-6, doch das Verhältnis stimmt heute meist nicht. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, fünfmal mehr Omega-6- als Omega-3-Fette zu essen. In unserer Nahrung herrschen andere Verhältnisse, nämlich 15:1.
Während das Ansehen von fettem Seefisch steigt, bröckelt der gute Ruf mancher Pflanzenfette. Je mehr ungesättigte Fettsäuren, desto gesünder - so dachte man früher. Heute geht man davon aus, dass mehrfach ungesättigte Fettsäuren wie die Linolsäure auch Schattenseiten haben. Denn sie können mit aggressiven Stoffwechselprodukten reagieren und Körperzellen schädigen. Linolsäure ist vor allem in Sonnenblumen-, Maiskeim- und Distelöl enthalten.
«Möglicherweise erhöht eine vermehrte Aufnahme bestimmter Fettsäuren aus pflanzlichen Ölen das Krebsrisiko», erläutert der Würzburger Krebsforscher Professor Erwin Eder. Er untersucht, wie Fettsäuren aus der Nahrung im Gewebe wirken. Vor allem beim Erhitzen von Fetten laufen chemische Reaktionen ab, die noch gar nicht alle erforscht sind. «Zum Anbraten sollte man wenig Butterschmalz in einer beschichteten Pfanne vorsichtig erhitzen», empfiehlt Susanne Klaus.

Sonnenblumen-, Maiskeim- und Distelöle sind weniger empfehlenswert. Sie enthalten zu viel Omega-6-Fette. Wenn die mehrfach ungesättigten Fettsäuren mit Stoffwechselprodukten reagieren, können sie möglicherweise sogar Körperzellen schädigen.

Bio-Eier Eier aus biologischer Landwirtschaft enthalten normalerweise ein günstig ausgewogenes Verhältnis von einem Teil Omega 3 auf einen Teil Omega 6, während konventionelle Eier unter Umständen ein völlig verschobenes Verhältnis von bis zu 19 Teilen Omega 6 auf einen Teil Omega 3 aufweisen.


in dem sich Länder der Dritten Welt den modernen Ernährungsgewohnheiten mit mehrfach ungesättigten Ölen angepasst haben, haben Darmkrankheiten und Immunschwächen dramatisch zugenommen.



Muttermilch hat unter allen Lebensmitteln den höchsten Anteil an Omega 3 Fettsäuren.
In der Muttermilch besteht ebenfalls knapp die Hälfte der enthaltenen Fette aus gesättigten Fettsäuren.
Muttermilch enthält viel Cholesterin, weil es für Wachstum und Entwicklung des Kleinkindes unverzichtbar ist. Cholesterin wird im Körper auch zur Produktion einiger Steroide gebraucht, die vor Krebs, Kreislaufkrankheiten und Geisteskrankheiten schützen.


So und nun zu sehr interessanten Seiten zu diesen Thema die du dir mal ansehen solltest:

www.westonaprice.org/knowyourfats/skinny_de.html Teil 1
www.westonaprice.org/knowyourfats/skinny2_de.html Teil 2

www.westonaprice.org/brochures/wapfbrochure_de.html



Außerdem stimmt es nicht das gesättigte Fette die vor allem in tierischem Fett vorkommt schlecht sind und sich negativ auf den Cholesterinspiegel erhöhen. Alles blos Panikmacherei.


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