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andere Methode zum Herstellen von Sirup

Vom 13.05.2004 08:21 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

agi47 Kaltmamsell


Mitglied seit 11.09.2003
608 Beiträge (ø0,19/Tag)
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Hallo guten Morgen,

eine längst verstorbene Nachbarin hat mal meiner Mutter eine \"uralte\" Methode gezeigt, wie man Sirup früher gemacht hat. Leider bekommen wir das alle nicht mehr so richtig zusammen. Vielleicht kennt jemand wie das anno pief gemacht wurde.
Also grob geschildert: Himbeeren, Brombeeren oder ähnliches sammeln, in einem Topf zermatscht stehen lassen. Ich glaube das gärte dann einige Tage so vor sich hin. Man durfte auch durchaus noch Früchte nachlegen. Ob dazu schon Zucker, oder event. Zitronensäure kam, das weiß ich nicht mehr. Schießlich wurde die Masse durch ein Mulltuch gefiltert, aufgekocht und steril abgefüllt.
Weiß denn da jemand was genaueres? Ich habe in Erinnerung, daß der Sirup sehr intensiv schmeckte und die Ausbeute besonders groß war.
Es wäre toll, wenn jemand in dieser Richtung Erfahrung von Eltern, oder Großeltern für mich hat.
Liebe Grüsse, Agi
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Vom 13.05.2004 09:35 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Gaby2704 Hendlgriller


Mitglied seit 23.11.2002
2.498 Beiträge (ø0,72/Tag)
Hallo Agi,

hier das Rezept meiner Schwiegermutter:

Himbeersirup

Himbeeren etwa 3-4 Tage in einer Glasschüssel stehen lassen, dabei öfters umrühren. Die Beeren durch ein Sanitastuch auspressen. Nochmals 3-4 Tage stehen lassen bis sich eine leichte Schimmelschicht oben gebildet hat. Den Schimmel abnehmen und auf 1 Liter Saft 1250 gr. Zucker geben und aufkochen. Etwas reduzieren lassen und heiß in Gläser abfüllen.


So hab ich es mir nach Angaben meiner Schwiegermutter notiert. Gemacht hab ich es noch nie. Fragen kann ich sie auch nicht mehr, da sie bereits 1998 verstorben ist.


LG - Gaby


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Vom 13.05.2004 10:16 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

agi47 Kaltmamsell


Mitglied seit 11.09.2003
608 Beiträge (ø0,19/Tag)
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Danke Gaby, so kann das gewesen sein. Werde es vielleicht einmal versuchen, wenn dann die Brombeeren wieder in Mengen zu pflücken sind. Ich weiß, daß es mir damals ein wenig suspekt war mit dem Schimmel, aber man hat es nicht geschmeckt, und es war lange haltbar.
Liebe Grüsse, Agi
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Vom 19.05.2004 15:20 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

magictrixi Smutje


Mitglied seit 21.03.2002
182 Beiträge (ø0,05/Tag)
werde das schimmelrezept sicher nicht probieren, da schimmel krebs erregt!!
lg trixi Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen
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Vom 24.05.2004 07:04 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

agi47 Kaltmamsell


Mitglied seit 11.09.2003
608 Beiträge (ø0,19/Tag)
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Hallo Trixi,

ich würde auch nichts schimmliges verzehren, Es bildet sich eine Gärschicht, und diese nimmt man ab. Keineswegs Schimmel! Damit hast du völlig Recht, sollte man nicht so locker umgehen. Aber mit Gärungen arbeitet man ja auch bei der Weinherstellung, oder mit Pilzen bei Kefir bzw. Kombucha. Und nur so etwas haben wir gemeint.

Ganz liebe Grüsse, Agi
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Vom 27.05.2004 10:08 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Gaby2704 Hendlgriller


Mitglied seit 23.11.2002
2.498 Beiträge (ø0,72/Tag)
Hallo Agi,

ich hab in einem Buch noch eine Zubereitung gefunden.

Himbeersaft 1

In einem weiten Geschirr, am besten einer Glas- oder Plastikschüssel, werden 3 kg Himbeeren 3 bis 5 Tage kühl gestellt. Wenn sie zu saften und leicht zu schimmeln beginnen, ist das ein Zeichen dafür, dass die Himbeeren gerade richtig zum Verarbeiten sind. Der Schimmel sprengt die Zellen und gibt den Saft besser frei: Er ist völlig harmlos. Durch ein feuchtes Leinentuch abpressen und je Liter Saft 300 gr. Zucker zugeben. Alles einige Minuten brausend durchkochen. Der nicht zu dick eingekochte Saft wird sofort in heiß ausgespülte Flaschen gefüllt und luftdicht verschlossen.


Himbeersaft 3

Entsaften sie die Himbeeren mit dem Dampfentsafter. Der so gewonnene Saft wird direkt vom Herd aus in die heiß ausgespülte und noch heiße Flasche gefüllt. Kühl und dunkel gelagert hält sich der Saft auch ohne Zuckerzusatz 1 Jahr.


Himbeersaft 3

Die gesammelten Himbeeren werden mit Wasser bedeckt 15 Minuten stark sprudelnd gekocht und ausgepresst. Nun mit der Zuckermenge Ihrer Wahl aufkochen und noch heiß abfüllen. Luftdicht und dunkel gelagert hält dieser Saft 2 Jahre.


Himbeersirup

Bereiten sie auf eine der beschriebenen Arten einen Himbeersaft zu und kochen sie 2 ltr. Saft mit 1 kg Zucker auf. Nun das Kochgeschirr abdecken. Am nächsten Tag wieder mit 1 kg Zucker aufkochen. Ebenso verfahren sie am 3. Tag. Dieser Sirup ist jetzt dickflüssig, fast wie ein Gelee.

Tipp: Sicher ist diese Art von Sirupzubereitung etwas zeitaufwändig. Dafür haben sie jedoch die Gewissheit, reine Natur ohne Chemie zu genießen! Dieser Sirup hält luftdicht verschlossen mehrere Jahre.



Lieben Gruß - Gaby

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Vom 27.05.2004 12:34 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

agi47 Kaltmamsell


Mitglied seit 11.09.2003
608 Beiträge (ø0,19/Tag)
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Boh, danke Gaby für die viele Tipselei. Ich denke darüber nach, die Sache mit dem 3 maligen Aufkochen zu probieren. Denn die Vitamine sind ja sowieso schon nach dem 1. Aufkochen zerstört. Alles kann man nun mal nicht retten. Aber im Winter ein immer noch feines Aroma zu haben, ist schon toll.

Liebe Grüsse und nochmals herzlichen Dank, Agi
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