Schweinebraten einkochen

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Mitglied seit 10.01.2014
32 Beiträge (ø0,02/Tag)

Hey,

am Wochenende will ich 1,5 Kilo Schweinebraten zubereiten. Da wir nur zu Zweit sind, bleibt so einiges übrig, was ich dann gern einkochen möchte.

Irgendwie kommt bei mir immer nicht so viel Soße raus. Könnte ich das Fleisch auch mit weniger Soße einkochen oder sollte ich einfach den Schweinebraten mit schön viel Fleischbrühe zubereiten, so dass viel Brühe entstehen?!

Bei der Soße natürlich nur die nicht angedickte verwenden (das habe ich schon rausbekommen Lächeln ).

Da ich es wieder im Ofen machen werde. Würde ich es dann bei 150 ° 90 Minuten im ofen lassen, ausmachen und noch mal 30 Minuten im Ofen stehen lassen.
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Mitglied seit 18.06.2010
14.299 Beiträge (ø5,34/Tag)

Hola,

hast du nicht die Möglichkeit den Braten incl Sauce einzufrieren?¿ Ich finde, bei solchen Dingen,ist einfrieren die bessere Alternative etwas haltbar zu machen.

Saludos, Carco
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Mitglied seit 16.09.2010
213 Beiträge (ø0,08/Tag)

Hallo,

daran hätte ich ja noch nicht gedacht Schweinebraten einzukochen. Wir machen dann meistens einfach weniger, oder essen den Braten am nächsten Tag kalt mit Senf zu Brot. Wenn auch Knödel übrig bleiben, schneiden wir manchmal Fleisch und Knödel klein und braten das mit Zwiebeln an. Nochmal warm gemachter Braten wird - zumindest bei uns - doch meistens ziemlich trocken.

Aber interessant finde ich die Idee trotzdem. Schon allein die Vorstellung, mittags in der Arbeit sein Schweinsbratenglas auszupacken... Lachen
Hast du das denn grundsätzlich schon mal gemacht (konnte ich aus deiner Frage jetzt irgendwie nicht rauslesen)? Und wie machst du das dann, in Scheiben oder am Stück? Und kommt ne Beilage auch mit ins Glas? Und wird das dann nicht auch trocken beim wieder Erwärmen? Oder isst man das dann kalt? Ich glaube mir fehlt gerade allgemein die Vorstellung wie das aussehen soll... Na!

Also einen Tipp mit wie viel Soße du das einkochen solltest, kann ich dir deswegen leider nicht geben, aber ich wäre auf jeden Fall sehr an dem Ergebnis interessiert.

Viele Grüße
Alexandra
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Mitglied seit 10.04.2006
46.879 Beiträge (ø11,14/Tag)

Hallo Adelia90,


du kannst Schweinebraten sehr gut in Gläser füllen und einwecken.

Mach doch Bratenfond extra und füll den mit in die Gläser. Eventuell Braten aus 3-4 kg Fleisch machen, damit das Einkochen sich lohnt.

Gläser lassen sich gut zur Arbeit mitnehmen und erhitzen..oder zB.auch im Wohnwagen mitnehmen.

Die Gläser müssen bei 100 Grad 75 Minuten einkochen. Erst ab erreichen der ! 100 Grad im Glas ! rechnet man die Zeit.

katir
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Mitglied seit 20.07.2004
1.139 Beiträge (ø0,24/Tag)

Hallo Adelia 90,

ich koche auch gern übriggebliebenes Essene ein, oder mache, wie katir schreibt, von vornherein gleich mehr, z. B. Rouladen oder Gulasch. Schweinebraten habe ich noch nicht eingekocht, aber, ich würde das Fleisch auch mit möglichst viel Fond oder Soße in die Gläser füllen.

Das eingekochte Essen hat den Vorteil, wenn man mal wieder später heim kommt, ist es im Gegensatz zu dem aus dem Eisschrank viel schneller verfügbar, weil der Auftauprozess entfällt.

Außerdem schmeckt es auch länger besser. Bereits fertig gewürztes, gegartes Essen mag ich nur noch, wenn es nicht zu lange (wenige Wochen) gefroren war.


Grüße vom Bäuchlein
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Mitglied seit 10.01.2014
32 Beiträge (ø0,02/Tag)

Vielen Dank für die Infos Katir Lächeln

@alexs: Ich habe es bisher noch gar nicht gemacht, daher wäre meine nächste Frage auch gewesen, ob ich das nicht gleich mit Rotkraut zusammen einwecken könnte und dann einfach nur seperat frische Kartoffeln oder sonst eine Beilage kochen.

Ich würde den restlichen Schweinebraten einfach so in Stücke schneiden, dass er entsprechend in das ausgesuchte Glas passt, dann eben Soße noch mit drauf und einwecken. Natürlich könnte man hierzu jetzt wirklich noch gleich Rotkraut (nehmen wir meistens dazu als Beilage) mit ins Glas füllen und mit einkochen.

Einfrieren hätte ich auch die Möglichkeit. Die Gefriertruhe ist aber immer relativ schnell voll und mit ziemlich viel TK-Gemüse vollgestopft. Lachen

Das ist bestimmt auch ziemlich toll, wenn man Sonntags wieder etwas länger schläft und doch ein schönes Sonntagsessen haben möchte. YES MAN
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Mitglied seit 02.11.2008
920 Beiträge (ø0,28/Tag)

Hallo

jetzt habe ich auch mal eine Frage dazu:

Der Braten ist doch schon fertig, es geht doch nur noch um das Verschließen- richtig?

Weshalb dann nochmal so lange Kochen?

Reicht es da nicht das ein Vakuum im Glas entsteht?

Vielen Dank schon mal

Helga
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Mitglied seit 10.01.2014
32 Beiträge (ø0,02/Tag)

Mhh soweit kenne ich mich mit dem Einkochen noch nicht aus.

Aber muss ich nicht alles richtig nochmal schön lange einkochen, damit es wirklich dicht ist und haltbar bleibt?
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Mitglied seit 02.11.2008
920 Beiträge (ø0,28/Tag)

Hallo

ich koche immer Gurke -Essiggurken- ein, die Gurken und den Sud rein ins Glas und mit Gummi und Spange verschließen und im Einkochautomat auf 90° aufheizen und nur kurz paar Minuten ziehen lassen und raus damit. Die Gläser sind alle dicht und die Gurken sollen auch nicht lappig werden. Genau so hätte ich das mit dem Fleisch gemacht, da geht es doch nur um´s verschließen, dachte ich, oder ist das beim Fleisch anders wegen dem Verderben?

Schöne Grüße
Helga
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Mitglied seit 19.10.2005
1.533 Beiträge (ø0,35/Tag)

Hallo,

es ist wohl nicht auszurotten, die Ansicht, dass Vakuum im Glas ein Gericht haltbar macht.
Essiggurken oder Marmelade werden durch Essig bzw. Zucker konserviert.

Gerade Fleisch muß zwingend eingekocht werden. Wie Katir schreibt Pfeil nach rechts Die Gläser müssen bei 100 Grad 75 Minuten einkochen. Erst ab erreichen der ! 100 Grad im Glas ! rechnet man die Zeit. Pfeil nach links

Liebe Grüße

Muschka
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Mitglied seit 19.10.2005
1.533 Beiträge (ø0,35/Tag)

Übrigens, würde ich den Rotkohl extra einkochen. Ich finde es nicht so appetitlich, wenn sich Bratensauce und Rotkohlsaft vermischen.

LG Muschka
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Mitglied seit 06.07.2001
12.276 Beiträge (ø2,06/Tag)

Hallo,

Adelia schrieb doch im Eingangspost, dass sie die Gläser im Ofen einkochen möchte ... Zeit und Temperatur war nach hier gängigen Ansichten durchaus korrekt mit 150 ° und 90 Minuten, dann 30 Minuten stehen lassen. Adelila, aber die 90 Minuten erst rechnen, nachdem die Luftbläschen steigen. Aber es scheint ja, dass du den entsprechenden Thread schon gefunden hattest.

Grüßle
Sia
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Mitglied seit 10.01.2014
32 Beiträge (ø0,02/Tag)

@muschka: Gut das mag ich gerade *ups ... *rotwerd* Aber das ist sicherlich geschmackssache. Lächeln Meinem Freund würde es beispielsweise auch nicht gefallen. Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen
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Mitglied seit 10.04.2006
46.879 Beiträge (ø11,14/Tag)

Hallo Helga,

Pfeil nach rechts Weshalb dann nochmal so lange Kochen? Pfeil nach links

Bei Fleisch ..und einigen anderen Sachen...wäre das lebensgefährlich .Ein Vakuum im Glas schütz nicht vor dem Verderben des Inhalts.

Nicht ohne Grund wird Fleisch aller Art auch von den industriellen Herstellern "eingekocht"über eine längere Zeit.

Deine Gurken bekomme ihre Konservierung durch den Essig und Gelees/Marmeladen werden durch den Zucker haltbar.



Adelia,
Rotkohl extra in Gläser füllen,es gibt so schöne kleine WEeckgläschen, der hat eine ganz andere Einkochzeit. Und es schmeckt auf jeden Fall besser Na! .
Bei den meisten sind die TKs mehr als voll, daher ist einwecken eine gute Alternative. Zumal das entschieden länger haltbar ist als in der TK.
Selbst gekochtes in der TK sollte da nie länger als 3-4 Monate lagern, alles andere geht sehr zu Lasten des Geschmacks.

katir
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Mitglied seit 02.11.2008
920 Beiträge (ø0,28/Tag)

Hallo

Danke!

Jetzt hab ich er auch Verstanden!

Manchmal braucht man halt ein bisschen länger bis mer´s kappiert!

Dank eurer ausführlichen Erklärung hab ich es jetzt auch drauf.

Also danke nochmal

Helga
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