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Hallo an alle,
hab mal eine frage, die mir villeicht jemand hier beantworten kann. würde gern ein konzentriertes getränk aus beeren, früchten oder blütenblätter zubereiten, allerdings ohne die unmengen an zucker und kalorien. kann man das auch mit stevia machen? ich hab ehört, man kann zb steviasirup zubereiten, dann müßte das doch auch als früchte-, beeren-, oder blütenblättersirup gehen. hauptsache es ist dann eben auch so lang haltbar. hat jemand erfahrung mit stevia einkochen? lg claudia |
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Hey,wie das geht weiß ichnicht aber das es geht bin ich mir sicher !!!
Ich habe nämlich schon Fruchtsirup mit Stevia als süßungsmittel drin gekauft!!! LG |
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Hallo!
Hmmm, also dass man "Sirup" auch mit Stevia süßen kann - davon würde ich ausgehen. Dass der dann ebenso lange haltbar ist, wie welcher mit mind. 1 kg Zucker auf 1 l Flüssigkeit - das würde ich entschieden bezweifeln. Schon, wenn man weniger Zucker nimmt - sinkt die Haltbarkeit erheblich, denn Zucker dient eben auch als Konservierungsmittel, weil er evtl. Bakterien, Pilzen usw. das Überleben unmöglich macht. Ohne Zucker - müsste man dann wohl irgendwas anderes als Konservierungsmittel nehmen. Ich persönlich nehme immer etwa 1,1 kg Zucker auf 1 l Flüssigkeit - so hält sich der Sirup selbst angebrochen monatelang, verschlossen locker bis zur nächsten Saison, also locker 1 Jahr. Und ich verwende möglichst viel vom jeweiligen Aromaträger - also z. B. nicht nur 15 Holunderblütendolden oder so auf 1 l, sondern richtig viel. So brauche ich später nur sehr wenig vom Sirup - weil er sehr konzentriert ist. Das bisschen Zucker, was ich dann noch im Glas hab - nehme ich in Kauf. Sonnige Grüße vom Bäumchen ![]() ![]() ![]()
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Hallo,
Ich mache keinen Sirup, eben wegen dem vielen Zucker, oder des vielen Zuckers? (der Dativ ist dem Gentiiv sein Tod) Ich entsafte die Früchte ohne Zucker und fülle sie kochendheiß in Twist Off Flaschen/Gläser in unterschiedlicher Größe ab. Das hält sich mndestents ein Jahr, wen man penibel sauber arbeitet. Dann kann man den Saft mit Wasser/Mineralwasser entsprechend verdünnen und nach Geschmack süßen mit Süßstoff, Stevia oder eben Zucker, wie man es mag. Den ungesüßten Saft kann man dann auch mit Gelierzucker zu Gelee verarbeiten, oder als Eiswürfel gefrieren und dann mit Mineralwasser trinken, dann hat man gleich ein eiskaltes Getränk. Oder mit der entsprechenden Menge Gelatine und Zucker/Süßstoff/Stevia einen Wackelpudding zubereiten. Die Verwendungsmöglichkeiten sind vielfältiger LG Barbie |
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@ Barbie:
Meine Omi hat früher auch immer Saft gemacht - aber den hat sie eingekocht, also nicht nur heiß abgefüllt. Und soweit ich weiß, reicht das Heißeinfüllen eigentlich wirklich nur dann als Methode, wenn man die Ware vorher ausreichend lange kocht (um im Obst oder an den Kräutern vorhandene Keime abzutöten). Und selbst dann kann man ohne Zuckerzusatz schnell mal Pech haben + das Zeugs wird doch schlecht. Lesetipp: http://www.chefkoch.de/forum/2,15,176613/Heiss-einfuellen-als-Einkochmethode.html Kräuter- oder gar Blütenansätze längere Zeit zu kochen - würde aber in den meisten Fällen sehr viel vom Aroma (bzw. gar das ganze Aroma) kosten. Sonnige Grüße vom Bäumchen ![]() ![]() ![]()
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Hi Claudia,
wenn Du mit Stevia süßt, ist die Haltbarkeit in etwa so, als wenn Du die Früchte pur (also ohne Zucker) verarbeitet hättest. Wie oben schon gesagt wurde, sorgt erst die sehr große Menge Zucker für die konservierende Wirkung - und für diese Wirkung kann man ihn höchstens durch Konservierungsstoffe ersetzen. LG Andi |
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Hi Claudia
Ja kann mann. Ich habe ein "natürlich einmachen mit Stevia" oder so ähnlich Buch von einer Brigitte Speck, glaube ich... Rezept für Pfefferminzsirup ist per KM unterwegs. Selber ausprobiert habe ich es noch nicht. LG Büli |
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PS im Forum Einkochen und Haltbarmachen
wenn du etwas stöberst findest du auch noch Informationen.... |
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@Baumfrau,
natürlich kann man damit auch Pech haben. Ab und zu geht mir auch ein nach Vorschrift eingekochtes Glas nach einiger Zeit auf. Ich habe noch von voriges Jahr Johannisbeersaft und Brombeersaft im Keller stehen, sind noch einwandfrei. Apfelmus nach der Heisseinfüllmethode ist auch noch einwandfrei. Allerdings mußte ich aber ein Glas Apfelmus vor einigen Wochen entsorgen., es war ein kleiner Schimmelfleck auf dem Glas, obwohl das Glas beim Öffnen "plopp" gemacht hat. Aber wie gesagt, geht mir beim Einkochen auch mal ein Glas auf, und wenn ich es nicht sofort merke, ist der Inhalt dann verdorben. Die Heisseinfüllmethode mache ich aber nur mit Saft, Marmelade und Apfelmus, alles andere wird richtig eingekocht. LG Barbie LG Barbie |
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Ein "Stevia-Sirup" wäre ja letztendlich nur Fruchtsaft mit soviel Stevia drin, dass es süss genug wird. Dürfte dann genau so lange haltbar sein wie jeder Fruchtsaft - heiss eingefüllt oder eingeweckt mehrere Monate, nach dem Öffnen eher nur 1-2 Wochen. Wenn man die cremige Konsistenz von Sirup haben will bräuchte man natürlich noch ein Bindemitteö. Entweder durch pürriertes Fruchtfleisch oder Bindemittel wie AgarAgar oder Gelatine.
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ja, danke für eure antworten. bin nun etwas schlauer. aber auf jeden fall werde ich
es probieren. der sirup muß ja nicht dickflüssi sein, hauptsache er gibt schön geschmack und süßt. ich habe mir jetzt stevia bestellt und möchte diese selbst ziehen, so daß ich viele blätter haben werde. ich werde einfach etwas herumprobieren. aber der sirup sollte schon bis in den winter haltbar sein, damit ich dann den sommer noch nachgenießen kann. mit blütenblättern hab ich noch nicht viel gemacht, außer einmal, da hab ich orangen entsaftet und gelee von dem saft gemacht. da hab ich dan abgekochte rosenblütenblätter reingemacht. also das erste glas, das ich dann leich probiert hab, als es kalt war, hat wie orangengelee geschmeckt. die anderen kamen dann in den keller und hab sie erst so ca ein halbes jahr später gegessen. und was soll ich sagen, es hat himmlisch geschmeckt. wahrscheinlich haben sich die aromen von den rosenblättern erst mit der zeit entfaltet. aber ich möchte gern veilchensirup mit stevia probieren (dies jahr niccht mehr) und rosensirup, für lassis und früchte/beerensirup eben für schorle. der veilchensirup sieht sehr dekorativ in kleinen fläschchen aus, und so hab ich immer was besonderes zum verschenken. |
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Hallo,
hier ist ein Rezept für Stevia-Auszug wie ich ihn von meine getrockneten Blättern zubereite. Beim Rezept ist auch ein Kommentar von mir (vom 14.12.2011). Diesen Auszug nehme ich zum Süßen. Bei den Rezepten verringere ich den angegebenen Zucker. Stevia-Pflanzen sind sehr einfach in der Pflege. Es ist einfach, Stecklinge zu ziehen. Mit einem grünen Daumen kann man die Pflanzen auch überwintern. Bei Sirup bewirkt Zucker die Haltbarkeit. Saft aus Johannisbeeren, Stachelbeeren, Pflaumen, Holunderbeeren etc. hat meine Oma und auch ich selbst wie von Barbie beschrieben zubereitet und abgefüllt. Meine Oma verwendete mangels Twist-off noch Mostkappen aus Gummi. Auch ohne Zucker hält dieser heiß abgefüllte Saft eine gefühlte Ewigkeit. LG Cacao_noir |
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Die Pflanze ist nicht winterhart, im Winter einfach in den Keller, selten ein bisschen giessen.
Und im Frühling wenn der Frost vorbei ist wieder raus. Funktioniert wunderbar! Allerdings nicht mit jeder Sorte vom Zuckerblatt. Du kannst die Blätter für den Winter auch trocknen. Mit den Blättern kannst Du selber eine Essenz flüssig herstellen. Die selbstgemachte ist leicht grün. Die gekaufte Essenz in der Tropf oder Pipettenflasche ist weiss süsser. Gemahlene Blätter kann man ebenfalls kaufen, Tabs oder ein weisses Steviapulver LG Büli |
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hallo büli
mich würde auch das rezept interessieren. kannst du mir das bitte auch senden? dankeschön Die Kochfee |
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