Kann man zum Einkochen die Zutaten auch ROH einfüllen?
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![]() Mitglied seit 09.03.2011 |
Ich glaube eher nicht, dass es funktioniert. Was sagt ihr dazu? Gibt es diese Methode auch? |
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![]() Mitglied seit 12.12.2005 |
Nein, das geht nicht,
aber lass ihn seine Erfahrungen selber machen. Ansonsten kann ich dir nur das Weck-Einkochbuch empfehlen, da stehen die verschiedenen Einkochzeiten drin. Und ohne Vorkochen, d.h. mit Einfüllen der fertig gegarten Speise kochst du meist schon 90 min ein. VG Marion |
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![]() Mitglied seit 28.09.2008 |
Hallöchen
warum eigentlich nicht. nur meistens braucht das fleisch ja länger- oder wird das ein eintopf ohne fleisch? grundsätzlich sage ich, probieren geht über studieren Herzallerliebste Grüße Schnatti |
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![]() Mitglied seit 10.04.2006 |
Hallo,
Grundregel für alle Suppen und Fertiggericht: Sie müssen vor dem Haltbarmachen im Einkochglas fertig gekocht sein, werden also erst danach in die Gläser gefüllt und eingekocht. Auch Industrieprodukte aller rt werden nie roh abgefüllt. katir |
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![]() Mitglied seit 09.03.2011 |
Danke für eure Antworten. Er möchte nun wissen, WARUM das so sein soll. Gibt es dafür stichhaltige Begründungen?
Ps. Es sind 12 Gläser. |
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![]() Mitglied seit 09.03.2011 |
Achso wir benutzen übrigens einen Einkochautomaten, falls das irgendwie relevant sein sollte.
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![]() Mitglied seit 10.04.2006 |
Hallo Summer,
das habe die Chemiker der Firma Weck ausprobiert..über lange Jahre. Das ist einer der Grundregeln in ihrem Weckeinkochbuch. Kannst du da nachlesen. Wenn man es nicht machen müsste, würde die Industrie es sicher nicht machen. Roh eingefüllen würde doch Kosten senken. |
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![]() Mitglied seit 24.03.2008 |
aber WARUM das nicht geht, würde mich auch interessieren.
LG Lollo |
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![]() Mitglied seit 10.04.2006 |
Hallo Lollo,
schreib eine Mail an Weck, die werden das sicher gerne beantworten. Das stand übrigens auch ..ich habe noch alte Einkochbücher von anderen Firmen..auch immer bei anderen Hersteller. katir |
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![]() Mitglied seit 09.03.2011 |
Hm, schade, dass es doch keiner so richtig weiß.
Mein Mann ist unbelehrbar. Er möchte es ausprobieren. Da kommt der Wissenschaftler wieder durch. Ich berichte dann vom Ergebnis. |
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![]() Mitglied seit 20.12.2011 |
Hallo,
das würde natürlich gehen, allerdings wird die Garzeit viel länger, als wenn man heiße Sachen in Gläser füllt. Ein Kompromiss wäre, die Zutaten in Gläser zu füllen und dann mit heißem Wasser/Brühe aufzufüllen. Übrigens werden nicht alle Konservern mit vorgegarten Lebensmitteln befüllt, gerade bei Fischkonserven kommt es oft vor, dass roher Fisch in die Konserve kommt und die Büchse dann erst erhitzt wird. Teste das einfach mal aus und berichte uns über dein Ergebnis. Grüße Tom |
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![]() Mitglied seit 10.04.2006 |
Hallo Tom,
die Frage hier war wegen Suppen und Fertiggerichten .... Fisch oder auch Fleisch ist wieder etwas anderes. Man kann nur Vermutungen anstellen. Die Gerichte müssten im Einkochtopf extrem stark sprudelnd kochen und das über lange Zeit , damit die Hitze auch wirklich bis in die Mitte der Gläser dringt. Das kostet aber reichlich Strom und ist vermutlich sehr ungenau. Summer, neugierige Frage und wie kontrolliert ihr dann das Ergebnis? |
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![]() Mitglied seit 05.08.2007 |
Hallo
Seit vorsichtig und fangt euch keine Lebensmittelvergiftung ein. Botulismus ist eine lebensbedrohliche, meist durch verdorbenes Fleisch oder nicht fachgerecht eingekochtes Gemüse hervorgerufene Vergiftung (auch „Fleischvergiftung“, „Wurstvergiftung“), die von Botulinumtoxin, einem vom Bakterium Clostridium botulinum („botulus“ ist das lateinische Wort für Wurst) produzierten Giftstoff, verursacht wird. VG diemitdersonnekocht |
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![]() Mitglied seit 01.08.2008 |
Und schon haben wir wieder einen neuen Probanden gewonnen, ganz für umsonst
Ne mal ganz ehrlich. Gerade bei so Einkochsachen sollte man schon auf die fast Jahrhunderte lange Erfahrung vertrauen, denke ich. MfG Nel |
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![]() Mitglied seit 24.03.2008 |
Hallo,
natürlich halte ich mich beim Einkochen an Bewährtes und will auch keine Verkeimung vermutlich würde man Botulinumtoxin ja nicht mal riechen oder schmecken. die all zu lange Garzeit wäre sicher ein guter Grund. Wenn das 3 Stunden oder so im Backofen sein muss, könnte ich es in der Tat lieber auf dem Herd kochen und dann einkochen. Gruß Lollo |
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![]() Mitglied seit 12.10.2004 |
Hallo,
auf Seite 99 des Weck Einkochbuches stehen die 12 Fleischregeln: Regel 1 Fleisch und Wurst muss vor dem Einlegen oder Einfüllen in Gläser durch und durch gekocht, geschmort oder gebraten werden, weil etwa roh gebliebene Teile den Verderb im Einkochglas bewirken würden. Regel 10 Zwiebel und Schalotten (eigene Anm.: sind in der Regel auch im Eintopf) dürfen nie roh, sondern immer nur gut durchgedämpft zugegeben werden, da sonst er Erfolg des Einkochens gefährdet ist (eigene Anm.: es gährt). Zudem ist zu berücksichtigen, dass sich der Geschmack der Gewürze anders auswirkt, als bei bereits vorgekochten Speisen. Wie willst Du richtig abschmecken? Auch garen die verschiedenen Gemüsesorten nicht zur selben zeit durch. Wie willst Du das steuern? Falls Dein Mann trotzdem einen Versuch startet, dann viel Glück. Ich hoffe für Euch, dass Ihr nicht für die Biotonne produziert. LG Kräuterhex |
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![]() Mitglied seit 09.03.2011 |
Er macht kein Fleisch rein.
Wir benutzen Twist-Off-Deckel. Da sieht man nach einigen Tagen, ob die immer noch unten sind. Falls Bakterien drin sind, bilden sie Gase und der Deckel geht hoch, falls nicht, bleibt er unten. |
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![]() Mitglied seit 15.12.2009 |
Moin!
Der Deckel kann auch unten bleiben und trotzdem ist das Zeug schlecht. Selber schon gehabt. LG Andrea |
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![]() Mitglied seit 09.03.2011 |
Ja, es ist ein Experiment. Wenn man einen normalen Eintopf macht, schmeißt man ja alles zusammen am Anfang rein (außer schnell garendes Gemüse).
Es wird sowohl beim Einkochen, als auch beim Vorkochen maximal auf 100 Grad erhitzt (außer im Schnellkochtopf, da schafft man 120 Grad). |
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![]() Mitglied seit 10.04.2006 |
Hallo,
da unterschreibe ich bei bioobst. Das ist mir auch schon passiert . katir |
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![]() Mitglied seit 09.03.2011 |
Ach und Strom kosten 2 - 3 Kochtöpfe auf dem Herd auch.
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![]() Mitglied seit 09.03.2011 |
Und wie hast du das gemerkt?
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![]() Mitglied seit 15.12.2009 |
Beim Aufmachen des Glases. Ein heftiger Zisch und recht "unleckerer" Geruch (um nicht zu sagen, dass es bestialisch gestunken hat)...
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![]() Mitglied seit 10.04.2006 |
bioobst,
dann hast du aber Glück gehabt.So war es bei mir nicht. Bei mir konnte man es fast nicht schmecken. Hätte eines der Kinder das Glas geöffnet und gegessen hätte es mit Vergiftungserscheinungen im Krankenhaus gelegen. |
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![]() Mitglied seit 15.12.2009 |
Jepp, Schwein gehabt. Es war übrigens Möhreneintopf, fertig gegart. Hatte wieder mal zu viel gekocht und der Frost war voll. Also heiß abgefüllt und 1 Glas vergessen, mit in den Einkocher zu stellen.
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![]() Mitglied seit 20.12.2011 |
Es gibt in dem Weck-Kochbuch durchaus Rezepte, wo rohes Gemüse (z.B. Tomaten) in die Gläser kommt und dann erst erhitzt wird, also wird das mit gemischtem Gemüse (Suppe genannt) auch funktionieren. Die Idee ist nämlich garnicht so blöde, wie sie sich anhört, man könnte dann nämlich die Füllung der Gläser etwas variieren und hätte nicht 10 Gläser gleichen Inhalts.
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Wurde ja oben schon gesagt, dass das Fertigkochen vor dem Einfüllen dafür da ist, dass auch alle Zutaten mit Sicherheit nicht mehr roh sind. Wenn ein Weckglas 90min im Ofen steht kann es ja durchaus so lange dauern, bis die Hitze von vielleicht 70°C bis in die Mitte vorgedrungen ist. Feste/kompakte/kalte Zutaten wie z.B. das Fleisch bekommen dann evtl. erst von aussen diese Temperatur und es würde nochmal ne Stunde dauern bis das Fleisch auch bis zum Kern gar ist.
Aber grundsätzlich mag es schon stimmen, dass man die Zutaten auch roh einwecken kann, wenn man nur die Garzeit stark verlängert. Bei einem Eintopf könnten das dann auch 3h aufwärts sein. Ist aber auch nur so Pi mal Daumen geraten ... |
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![]() Mitglied seit 11.08.2005 |
Hallo,
logisch geht das. Pasteten (Fleisch) werden hier in unserer Gegend alle roh eingefüllt( wie willst du das passierte Fleisch auch vorher einkochen?), Pilze werden roh im Glas konserviert, beim Hühnerconfit kommen die Zutaten (Hühner) roh rein, ich glaube els'chen hat irgendwo ein Rezept für Spargelkonserven gepostet, wo sie roh verwendet werden. Bei Fleisch- und Pilzkonserven haben die Alten in unserer Gegend eine einfache Regel: es muss 3 Std. kochen, d.h. wird roh eingefüllt, wird 3 Std (ab Kochen) sterilisiert, wurde schon 1 1/2 Std. lang vor Einfüllen geschmort und gekocht, werden auch noch 1 1/2 Std. sterilisiert. Und dem Botulismus ist das alles wurscht - der stirbt erst bei mehr als 115 Grad Celsius. Gruss Daniel |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo Kräuterhex
>Regel 1 Fleisch und Wurst muss vor dem Einlegen oder Einfüllen in Gläser durch und durch gekocht, geschmort oder gebraten werden, weil etwa roh gebliebene Teile den Verderb im Einkochglas bewirken würden. < Vergiss es : Wurstwaren kommen roh in Gläser/Dosen und bei Gulasch werden die Fleischwürfel nur angebraten - natürlich muss die Einkochzeit stimmen und im Ofen schon gar nicht. Gruß Werner |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo,
ich frage mich nur, wie ihr den Eintopf denn abschmecken wollt? Wie verbindet er sich homogen? Ich würde es allein schon des Abschmeckens wegen vorher kochen (heißt ja schließlich auch Eintopf Aber wahrscheinlich seit ihr eh schon fertig. Hoffe, ihr seit zufrieden. LG Kara-7 |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Abschmecken kann die erfahren Hausfrau (bzw. Hausmann) sich bei häufig gekochten gerichten schonmal sparen. Da weiss man schliesslich aus Erfahrung, wieviel Salz und Pfeffer rein muss. Und wenn man nach dem Öffnen der Konserve etwas nachwürzen muss ist das ja auch nicht schlimm ...
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![]() Mitglied seit 11.12.2005 |
Hallo zusammen!
Auch Obst kann man (teilweise) roh in Gläser füllen. (z.B. Pflaumen) Aber Eintöpfe nicht! Liebe Grüße Emmy - Ly Eine gute Köchin hat mehr Fett an den Händen als auf den Hüften! |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
@Emmy-Ly:
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo,
scheinbar gibt es hier viel Argumente in jede Richtung. Experimente wären vielleicht wirklich gut. Aber dazu nimmt man besser die Weckgläser (oder ähnliches von anderen Firmen). Dort kann man dann schlechte Lebensmittel sicherer identifizieren. Und wenn man dann genug Erfahrungen gemacht hat, kann man ja diese im nächsten Schritt mit den Twist-Off-Gläsern umsetzen. LG Karin |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo Karin
>Aber dazu nimmt man besser die Weckgläser (oder ähnliches von anderen Firmen)< ......das hat etwas für sich. Normale Weckgläser gehen auf wenn der Inhalt verdirbt - bei Dosen wölbt sich der Deckel - bei Twist-Off-Gläsern kann der Überdruck entweichen ohne dass man es dem Glas unbedingt ansieht und das Produkt ist trotzdem schlecht. Gruß Werner |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Ja Werner.
deshalb ja Weckgläser oder ähnliches (ich habe auch andere Firmen). Aber ich denke, wenn man da genug Erfahrungen (sprich, genau weiß, welche Einkochtemperatur/ Zeit für welche Größen/Durchmesser und Lebensmittel) gemacht hat, könnte man sich auch (wieder) an die anderen Gläser wagen. Aber ich bin da nicht so experimentierfreudig... Koche das Zeug lieber in einem Topf vor und dann ein. LG Karin |
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![]() Mitglied seit 31.10.2008 |
Hallo zusammen,
selbstverständlich kann man praktisch ALLES roh einkochen. Es ist hierbei allerdings von größter Wichtigkeit, dass das Gemüse oder das Fleisch einwandfrei frisch ist. Wie Werner oben schon schrieb, ist meines Erachtens einiges im Weck-Einkochbuch ziemlich unsinnig. Ich koche seit Jahren ein, auch viel Fleisch. Ich habe ein Weck-Einkochbuch von 1941 hier, das ist in meinen Augen wesentlich besser und umfangreicher als das heutige, da es zu einer Zeit herauskam, als man wirklich auf das Einkochen angewiesen war und die meisten Erfahrungen und Untersuchugen beim Einkochen gemacht hatte. Ich habe hier Gläser mit ROH eingekochtem Schweinsbraten von 2010, die sind bis heute einwandfrei frisch. Ich hatte 3 Std. bei 100°C eingekocht. Viele Grüße Kai |
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![]() Mitglied seit 11.08.2005 |
Hallo,
womit wir wieder bei den 3 Std. wären... Gruss Daniel |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo Kai
>Ich hatte 3 Std. bei 100°C eingekocht< diese Einkochzeitinfo habe ich auch - ich koche 0,5 ltr Dosen 2 Std ein - alle Wurstsorten /Eisbein Bei Gläsern gilt eine 50 % längere Kochzeit da die Leitfähigkeit von Glas geringer ist als bei Blechdosen - und schon sind wir bei deinen 3 Std. Viele werden vermuten dass das dann nur noch Brei sei - NEIN ! Gruß Werner |
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![]() Mitglied seit 02.04.2005 |
Hallo summer 2009,
wenn Dein Mann Wissenschaftler ist, dann ist hier ein link auf eine 23-seitige Abhandlung (keine Werbung!) über Pasteurisieren und Sterilisieren, einschl. aller Berechnungsformeln. Hier im Forum geht es mir etwas durcheinander zu. Suchbegriff: Grundlagen der Sterilisation ---> ^link zur PDF-Datei vom admin entfernt^ Bitte unterscheiden: Für das Einkochen zu Hause würde ich schon auf die Empfehlungen der Fa. Weck vertrauen, die haben über 100 Jahre Erfahrung, und falsche Tipps vergraulen die Kundschaft. Vollkonserven in der Lebensmittelindustre werden ganz anders ergestellt. Hier werden sog. Autoklaven verwendet. Während beim Einkochen max. 100 Grad C erreicht werden arbeiten die Autoklaven bei 121,1 Grad. Unter dem o.g. link finden sich die Formeln, wie lange das Dosengut erhitzt werden muss, um Keime, auch den beliebten Botulismus, weitgehend abzutöten. 100 Grad reichen da nämlich nicht. 121,1 Grad sind eine ganze Menge. Zum Vergleich: Der weit verbreitete Papinsche Topf, im Küchenjargon auch Schnellkochtopf oder Dampfdrucktopf genannt, erreicht bei dem üblichen Arbeitsdruck von 1,8 bar eine Siedetemperatur von 116 Grad Damit beantwortet sich auch die Frage, ob in der Industrie der Doseninhalt fertig gekocht eingefüllt wird. Bei derart hohen Temperaturen kommt es natürlich zu Substanzveränderungen, Garprozessen, die beim Einfüllen berücksichtigt werden müssen, damit der Doseninhalt nicht zermatscht den Autoklaven verlässt. In TV-Sendungen über die Konservenherstellung habe schon gesehen, dass die Dosen mit Rohware befüllt werden und der eigentliche Garprozess in der verschlossenen Dose stattfindet. Bei Temperaturen, die höher als im Schnellkochtopf sind, halte ich das schon für plausibel. Ach ja, gebrauchte Autoklaven für die Gastronomie (nicht für Labore, da gehen nur ein paar Petrischalen und OP-Bestecke rein) gibt es schon für knapp 6000.- Euro. 400 Volt, 15 kw ... Viele Grüße, Jörg |
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![]() Mitglied seit 03.06.2007 |
da kennst du eindeutig keine Laborautoklaven! 300 - 500 l Kammervolumen ist eher eine kleine bis mittlere Version, größer geht auch! Allerdings sind die auch nicht für 6000 Euro zu haben, die haben aufgrund der Sicherheitsbestimmungen der Labore noch ein paar Anforderungen mehr, z.b. eine Abluftfiltration. LG Anne Courage ist gut, aber Ausdauer ist besser. Theodor Fontane |
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![]() Mitglied seit 02.04.2005 |
Hallo Anne-Isabell,
Du hast sicher recht; es gibt eh nichts, was es nicht gibt. Ich hatte die Geräte für Arztpraxen etc. im Sinn, die bei ebay für einige hundert Euronen angeboten werden. Das von mir als Bsp. genannte Teil für Metzgereien hat übrigens nur 240 Liter Druckraum und kostet trotzdem gebraucht 6000.-. Bitte beachten: Der Hinweis war nicht ganz ernst gemeint, im Thread geht es schließlich um das Einkochen von Gemüseeintopf für den Hausgebrauch. Und heute, 21.2.12, ist Fastnacht-Dienstag... . Mit freundlichem Helau Jörg |
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![]() Mitglied seit 03.06.2007 |
Schon klar! ich wollte nur richtigstellen, dass diese kleinen Autoklaven NICHT gleichzusetzen sind mit allen Laborautoklaven. Sowas steht in manchen Laboren und Instituten als Zweit-Drittgerät, sozusagen als "schnelle Lösung für den kleinen Sterilbedarf"! LG Anne Courage ist gut, aber Ausdauer ist besser. Theodor Fontane |
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![]() Mitglied seit 09.08.2011 |
Ein Eintopf schmeckt besser, wenn er ein einem großen Topf gekocht wird.......
Habe immer im Einkochautomaten meinen Eintopf gekocht, dann in Weck-Gläser umgefüllt und eingekocht. Hat super geklappt. Mach ich trotzdem nicht mehr, denn das lohnt sich nur für große Familien. Ich möchte nicht jede Woche den gleichen Eintopf essen, es gibt einfach zu viele leckere Rezepte. Dadurch stehen die Gläser bei mir zu lange rum. Die letzen (eingekocht Herbst 2010) habe ich wegwerfen müssen, weil die Eintöpfe sauer waren. Die Gläser waren aber noch zu. Liebe Grüße Christine |
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Rama Cremefine



































