Tipp für weiche Apfelmarmelade statt Sülze gesucht...
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![]() Mitglied seit 05.08.2005 |
ich habe ausgiebig gegoogelt und im Chefkoch-Fundus gesucht, aber wohl doch nicht das richtige Stichwort gefunden - jedenfalls habe ich immer noch keine Lösung: Wie vermeide ich bei Apfelmarmelade, dass das Produkt zu stark geliert?? Dass es am Pektin liegt, ist mir schon klar, aber wie verändere ich das klassische Mischungsverhältnis von Gelierzucker und Apfeln am besten, damit es keine pappige Masse, sondern eine fruchtig-weiche Marmelade wird? Unser Apfelbaum "wirft" seit Ende Juli und jetzt möchte ich die letzte Lese verwerten. Das unreife Juli-Fallobst ließ sich noch prächtig zu Marmelade verarbeiten - mit Minze, schmeckt prima! -, aber je reifer die Äpfel geworden sind, desto kompakter wurde auch die Marmelade. (Kuchen gab es natürlich auch, Kompott habe ich auch eingefroren, aber der Marmelade gilt mein Hauptinteresse....) Einmal habe ich verbliebene Apfelstücke in Rieslingwein mariniert und das notwendige Kilo mit der Marinade aufgefüllt - das Ergebnis war hervorragend: Cremig-pikante Apfelmarmelade. Leider habe ich mir das Mischungsverhältnis nicht gemerkt... Also: Ich freue mich über jeden Tipp, wie man Apfelsülze vermeiden kann! Viele Grüße - Tina |
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![]() Mitglied seit 21.04.2005 |
Hallo Tina,
wenn deine Äpfel selbst reichlich Pektin haben und so fest gelieren, dann nimm doch einfach normalen Zucker, keinen Gelierzucker. Liebe Grüße, Doris |
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![]() Mitglied seit 05.08.2005 |
Hallo Doris,
ja, aber wie viel? Ich wüsste ja gerne ein passendes Mischungsverhältnis. Da es um die letzten Äpfel geht, mag ich jetzt auch nicht mehr experimentieren. N-u-r Zucker? Das wird wohl doch nur Apfelmus... LG - Tina |
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![]() Mitglied seit 21.04.2005 |
Du wirst ums Experimentieren nicht herum kommen, da Äpfel nicht immer gleich gelieren. Manche Sorte wird von allein relativ fest, andere halt nicht. Du kannst auch Zucker und Gelierzucker mischen, aber auch da gibt es, schätze ich, keine allgemeingültigen Werte. Äpfel sind halt Naturprodukte und damit "unberechenbar", jedenfalls wenn du eine ganz bestimmte Konsistenz bekommen möchtest.
Apfelmus bzw. Kompott mache ich übrigens immer ganz ohne Zucker, das würde mir viel zu süß. Wer unbedingt will, kann zur Mahlzeit Zucker dazubekommen, hat aber diesen Sommer noch keiner verlangt. Ich habe Cox Orange, James Grieve und Goldparmäne, die süßen alle selbst genug. Liebe Grüße, Doris |
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![]() Mitglied seit 02.06.2010 |
Hallo,
ich habe meinen Apfelkompott auch komplett ohne Zucker eingekocht und er schmeckt herrlich. Und ansonsten, probiert doch mal, den Gelierzucker mit einer bestimmten Menge Zucker zu strecken, also einfach das Verhältnis von Geliermittel zu Zucker verändern. Wie die Anderen schon sagten, ein absolutes Patentrezept gibt es nicht, da Naturprodukte halt Schwankungen je nach Anbau, Sorte, Reifegrad und auch dem jährlichen Witterungsbedingungen unterliegen. Ich kann nur sagen, je größer die Obstmenge ist, die du einkochst, desto feiner kannst du die Verhältnisse verändern und beeinflussen. Viel Glück noch :) |
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![]() Mitglied seit 05.08.2005 |
Vielen Dank für eure Beiträge!
Yunasama, muss ich denn überhaupt normalen Zucker dazufügen, wenn ich die Menge strecken will? Ich mag es auch lieber weniger süß; Apfelkompott mache ich immer ohne Zucker. Daffodil, beim Experimentieren ist mir eine Charge an Apfelmarmelade besonders gut gelungen, die eigentlich als Resteverarbeitung gedacht war. Statt in Zitronenwasser habe ich die Äpfel manchmal in Riesling mariniert, um sie weiß zu halten. Da einmal die Apfelmenge nicht ausreichte, habe ich sie mit dem Riesling auf ein Kilo gestreckt (weiß nur leider das Mengenverhältnis nicht mehr) - und das Ergebnis ist köstlich! Und eben wunderbar cremig. Eigentlich mag ich Marmeladen mit Alkohol überhaupt nicht, aber hier schmeckt man ihn nicht heraus. Die ersten, noch unreifen Fallobstäpfel habe ich mit Minze zu Marmelade verarbeitet; auch mit dem Ergebnis bin ich eigentlich ganz zufrieden. Optisch und geschmacklich gefällt mir auch die Version mit roten Beeren ("Rosa Pfeffer"), die ich neulich gemacht habe; leider ist die aber zu fest geworden, weil die Äpfel eben schon vollreif waren. Die Familie lacht schon über meinen Apfelverarbeitungswahn, aber es ist nach sieben Jahren das erste Mal, dass unser Apfelbaum so richtig und in Hülle und Fülle getragen hat, und da empfinde ich einfach echte Erntefreude! Allen viele Grüße - Tina |
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