Apfelgelee und verschiedene Gelierzucker, auch brauner aus Rohrzucker
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![]() Mitglied seit 19.08.2006 |
ich will mich mal an Apfelgelee versuchen, wobei das insgesamt in dieser Richtung eine Premiere ist. Soeben habe ich einen Topf mit den Äpfeln aufgesetzt, da ich keinen Entsafter habe. Der Plan war das Ganze über Nacht abtropfen zu lassen und mich morgen morgen an das Geleekochen zu machen. Wobei ich wegen der Entsaftungsmethode den Saft wohl noch einige Zeit einkochen möchte. Nun habe ich aber verschiedene Gelierzucker hier, die ich gerne vergleichsweise verarbeiten möchte, darunter auch Bio-Gelierzucker aus Rohrzucker sowie normaler Gelierzucker 2:1 und 3:1. Habt Ihr vielleicht noch irgendwelche Tips für mich, die ich beherzigen sollte? Vielen dank im Voraus. LG Lux |
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![]() Mitglied seit 10.04.2006 |
Hallo Lux,
Apfelgelee 3/4 l Apfelsaft 1 kg Gelierzucker 1:1 Äpfel waschen und in Stücke schneiden (nicht schälen), knapp mit Wasser bedeckt weich, aber nicht musig kochen und den Saft durch ein Mulltuch ablaufen lassen. Den kalten Apfelsaft mit dem Gelierzucker verrühren, unter Rühren zum Kochen bringen und 1 Minute sprudelnd kochen lassen. Danach in Gläser füllen und verschließen. katir |
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![]() Mitglied seit 19.08.2006 |
Hallo katir,
danke für die Antwort. Das Kochen ist schon geschehen. Würdest du das ganze noch heiss abgiessen? Ich hatte in einem anderen Beitrag den Tip bekommen das Ganze so ein paar Stunden ohne dran zu rühren abkühlen zu lassen, bevor ich es in ein Mulltuch ablaufen lasse. Nun bin ich ein wenig verunsichert. Aber eigentlich dürfte es keinen allzu großen Unterschied machen, oder? Habt Ihr bei dem Gelierzucker denn ansonsten Erfahrungswerte mit Apfelgelee? Wird das mit 2:1 vielleicht nicht süß genug? Gruß Lux |
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![]() Mitglied seit 10.04.2006 |
Hallo,
Das stehen lassen soll nur die Trübstoffe etwas beseitigen, finde ich persönlich aber nicht nötig. Wie süss das wird hängt nicht nur vom Gelierzucker ab.... sondern auch von deiner Apfelsorte. Hast du das Rezept vo Rosensammlerin gesehen..ohne Gelierzucker? www.chefkoch.de/rezepte/656571167380693/Apfelgelee-mit-Minze.html katir |
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![]() Mitglied seit 19.08.2006 |
Hallo katir,
Stufe 1 ist jetzt erfolgreich beendet. Den Apfelsaft habe ich jetzt: Albumlink Nun sind die Gläser gerade in der Spülmaschine und später mache ich mich an das Gelee kochen. Mit dem Essig in dem Rezept kann ich mich noch nicht so recht anfreunden, da ich lieber frisch gepressten Zitronensaft verwenden möchte... lieben Dank aber für den Hinweis. LG Lux |
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![]() Mitglied seit 10.04.2006 |
Hallo Lux,
geht auch mit Zitrone .... ist einfach beides Säure.... Essig schmeckt man nicht raus. Mir fiel hier im CK auf das sehr viel jetzt Apfelgelee machen . Das kannte ich so gar nicht. Will man von Äpfeln Gelee kochen, sollte man vor allem auf unreife bis kurz vor der Reife stehende Früchte zurückgreifen. Denn nur saure Äpfel enthalten genügend Pektine um das Gelee fest werden zu lassen. Aus sehr süßen und überreifen Früchten kocht man besser Kompott . 1,5 kg saure Äpfel 1 l Wasser Äpfel mit Schale und Kerngehäuse vierteln und in einen großen Kochtopf geben und mit einem Liter Wasser auffüllen. Dann die Äpfel zum Kochen bringen und 15 - 20 Minuten köcheln lassen, bis die zerfallen. Ein großes Sieb mit einem Mulltuch auslegen und auf eine große Schüssel Eimer stellen. Die Apfelmasse hineingießen und gut abtropfen lassen. Dabei die Äpfel nicht ausdrücken. katir |
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![]() Mitglied seit 11.06.2005 |
Ein Hinweis noch von mir:
Ich benutze fast immer braunen Zucker, mit Ausnahme von Rezepten, die dadurch farblich ungünstig verfälscht werden, sprich unansehnlicher als mit weißem Zucker. Dazu gehören Holunderblütensirup, Quittengelee und Apfelgelee. Für uns selber nehm ich manchmal den braunen Zucker, aber zum Verschenken nicht. LG Nena |
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![]() Mitglied seit 19.08.2006 |
Hallo,
danke für die Antworten. Ich bin gerade noch mal in den Garten geflitzt und habe aus einer spontanen Eingebung heraus Holunder gepflückt. Mein Liebster hat mich vielleicht angeguckt Gut, dass mich niemand mit der Lampe im Strauch gesehen hat Nun kocht gerade der Holunder und morgen wird dann Gelee gekocht: Apfel und Apfel-Holunder. Hoffentlich klappt das alles. Ich bin schon sehr gespannt. LG Lux |
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![]() Mitglied seit 19.08.2006 |
Hallo,
ich wollte Euch kurz berichten, was aus meinem Experiment geworden ist. Nachdem der Holunderbeersaft fertig war, habe ich doch noch ein mitternächtliches Kochmanöver gestartet. Zuerst nach Packungsanleitung Apfelgelee und Apfel-Holunder-Gelee mit braunem Rohr-Gelierzucker 1:1 mit 375 ml Saft auf 500 g Zucker gekocht. Das Ergebnis ist ganz rechts im Bild und sehr fest geworden. Die Gelierprobe war mir fast schon zu süss, aber das muss der Brottest gleich erst noch erbringen. Hier ein Link zum Bild Danach habe ich jeweils nach Packunsanleitung auch den 2:1 und 3:1 Gelierzucker mit Apfelsaft und ein wenig Zitrone verarbeitet. Diese Gelees sind nicht ganz so fest geworden, aber ich mag es auch lieber wenn ich das Gelee auf dem Brot noch ein wenig breitmatschen kann. Aus 1:1 Apfel- und Holundersaft habe ich mit dem 2:1 Zucker, sowie einem guten Schuss Captain Morgan und einem Hauch Zimt ein Gelee gekocht, das von der Konsistenz so ähnlich wurde wie das Apfelgelee. Aber ich glaube mein Favorit ist ein kleines Zufallsgläschen, das ich mit einem Rest Apfelgelee halb gefüllt bekam. Danach hatte ich den Holunder-Apferl gekocht und auch einen kleinen Rest behalten. Daher habe ich kurzerhand das Glas wieder aufgeschraubt und aufgefüllt. Hier ein Bild vom Zufallsprodukt Sollte ich demnächst wieder zwei gut kompatible Sorten gleichzeitig kochen, dann werde ich das bestimmt wieder auch im Glas mischen, allerdings vor dem zweiten Füllgang etwas länger warten, damit es sich einen Ticken weniger miteinander vermischt. Zum Verschenken macht das bestimmt was her, aber testen muss ich das selber erst mal Ein weitere Unterschied bei dem Gelierzucker scheint mir zu sein, dass die Gelees mit dem 1:1 Zucker klarer sind, was aber auch schlicht an dem verwendeten Saft liegen kann. Von der Festigkeit ist der Unterschied aber immens. Soviel zu meinem Testbericht. Vielleicht findet es ja jemand hilfreich.. lieben Gruß Lux |
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![]() Mitglied seit 10.04.2006 |
Hallo Lux,
interessante nächtliche Tätigkeit 600 g Holunderbeeren 400 g säuerliche Äpfel 1 ungespritze Zitrone 1 kg Gelierzucker 1 Zimtstange Holunder waschen, abtropefen lassen und entstielen. Äpfel schälen, entkernen und klein schneiden. Beeren, Äpfel, abger. Zitronenschale und Zitronensaft und den Gelierzucker verrühren. Sprudeln kochen lassen. Heiß in Gläser einfüllen und in jedes Glas ein Stückchen Zimtstange geben. Verschließen. katir |
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![]() Mitglied seit 11.06.2005 |
Klingt wieder mal lecker und ähnlich, wie ich es auch schon gemacht habe, Katir!
LG Nena |
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