Quittenpaste/Quittenbrot/Quittenspeck
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![]() Mitglied seit 09.08.2008 |
Ich bin gerade am Quittenmark eindicken für Quittenbrot. Ich hab's bisher erst zweimal gemacht, das erstemal ging in die Binsen, vermutlich nicht lange genug gekocht, das schimmelte schnell. Das zweite war prima, aber dennoch stellt sich mir die Frage: Wie erkenne ich, wann das Quittenmark weit genug eingekocht wurde? Gibt es einen Kniff in der Art wie "zur Rose aufschlagen", "schwer reißend", "bis ein Schnitt erkennbar bleibt", "bis zum Bruch kochen"..., irgendwas, woran man sieht, dass das Mark fertig ist? Liebe Grüßle vom Schwobamädle
Fremde sind Freunde, die man nur noch nicht kennengelernt hat. --- Irisches (?) Sprichwort |
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![]() Mitglied seit 17.06.2009 |
Hi,
also mir wäre da leider kein Trick bekannt, aber ich würde dir empfehlen, dir einfach mal dieses rezept hier durchzulesen, da steht alles genau drin, auch die Zeiten! glg Shanai |
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![]() Mitglied seit 09.08.2008 |
Hallo, SHanai!
Die Zeit musste ich ein wenig variieren, da die Rezepte meist auf das Mark von 1 kg Quitten bezogen sind; ich habe aber bereits fertiges Mark verwendet; außerdem muss ich ständig die Temperatur meines Herdes einstellen, auf Stufe 3 kocht es zu stark, blubbert, spritzt mir den Herd voll und hängt am Topfboden an, auf Stufe 2 dampt es nur leicht. Daher ist die Zeit nicht soo aussagekräftig Liebe Grüßle vom Schwobamädle
Fremde sind Freunde, die man nur noch nicht kennengelernt hat. --- Irisches (?) Sprichwort |
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![]() Mitglied seit 11.06.2005 |
Hallo Schwobamädle,
wieso machst Du Dir überhaupt den Stress mit dem Kochen? Wenn Du fertiges Quittenmus oder -mark hast, das eine Konsistenz wie ein nicht zu flüssiges Apfelmus hat oder fester, dann kannst Du es einfach fingerdick auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech streichen uund bei 50° Umluft in den Ofen schieben, erstmal durchheizen und dann den Dampf rauslassen und entweder im Wechsel heizen und kurz aufmachen oder mit leichtem Spalt (Löffelstiel in die Tür klemmen) laufen lassen. Ich mache es in Intervallen, also 30 Min. heizen und 10 Min. offenstehen lassen, wenn ich zuhause bin, ist etwas energiesparender als durchzuheizen. Ich hoffe, ich konnte es klar genug erklären! Viel Glück! LG Nena |
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![]() Mitglied seit 10.04.2006 |
Hallo schwobamädle,
dein Quittenbrot schimmelt nur wenn es nicht genug getrocknet war. katir |
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![]() Mitglied seit 09.08.2008 |
Hallo!
@Nena: so steht's halt in Omis altem Kochbuch @katir: das könnte auch der Grund gewesen sein; in meinem alten Kochbuch war nur von 2-3 Tagen die Rede, mein letztes Quittenbrot habe ich nach Angaben aus der DB 8-10 Tage (ich glaube, es waren sogar 14) trocknen lassen. Inzwischen ist die Masse auf dem Blech und trocknet vor sich hin. Vielen Dank Euch allen für die Antworten; ich würde Euch ja gern ein Versucherle online schicken Liebe Grüßle vom Schwobamädle
Fremde sind Freunde, die man nur noch nicht kennengelernt hat. --- Irisches (?) Sprichwort |
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![]() Mitglied seit 21.07.2006 |
Hallo Schwobamädle,
ich mach öfters Quittenbrot, von frischen Quitten. Solange das Zuckerverhältnis (Zucker konserviert) stimmt, und das Quittenbrot gut trocken ist, kann man die "ewig" aufheben. Ich trockne sie über mehrere Tage bei ganz geringer Hitze im offenen Backofen. Dann tu sie immer in eine grosse Keksdose schichten, mit Butterbrotpapier zwischen jeder Lage. Ich hab vor ein paar Wochen noch Reste von letztem Jahr gefunden - die warn immer noch sehr lecker! Überhaupt kein Schimmel. Viele Grüsse, Karen |
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![]() Mitglied seit 21.07.2006 |
Schwobamädle ..... ich nochmal.
Ich koche die Quittenmasse am Ende lange unter ständigem (!!) Rühren ganz dick ein, - bis mir fast die Arme abfallen. Danach ist dann zwar schon eine Herd-/Wand-Generalreinigung fällig Viele Grüsse, Karen |
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![]() Mitglied seit 10.04.2006 |
Hallo schwobamädle,
das Mus kochen ich schon längere Zeit ein. Wenn der Kram sich etwas von Topfboden löst ..so ähnlich wie bei Brandteig...ist es für mich ok. Das dauert manchmal fast eine Stunde. Nie dicker wie 2 cm ausstreichen. Ich weiß ..so aus dem Bauch heraus Kann mich aber erinnern das die Bleche bei meiner Großmutter oft 14 Tage in der Küche oben auf dem Küchenschrank standen .. zum Trocknen. In der Küche war es schön warm..gekocht und geheizt wurde mit dem Ofen. katir ..die heute morgen ihren Quittenbaum in wunderschönem Raureif bewundert hat |
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![]() Mitglied seit 09.08.2008 |
Hallo!
Nun ja, die Arme sind mir nicht abgefallen, aber ich hab das Mark gute 2 Stunden eingekocht, bei kleiner bis sehr kleiner Hitze, und dicker als 2 cm ist es garantiert nicht, allein deshalb, weil man das aufgrund der Süße gar nicht essen könnte. Leider muss ich es im Keller trocknen, wo es recht kühl ist, in der Küche hab ich keinen Platz, und im Wohnzimmer regieren die Katzen, und in unbeobachteten Momenten turnen sie sogar auf den Schränken rum @Karen: ich wälze das fertige Quittenbrot in Zucker, dann klebt es auch nicht zusammen; ich mag so gern das zuckrige Knirschen zwischen den Zähnen Liebe Grüßle vom Schwobamädle
Fremde sind Freunde, die man nur noch nicht kennengelernt hat. --- Irisches (?) Sprichwort |
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![]() Mitglied seit 21.07.2006 |
Schwobemädle .... eben genau wegen diesem Knirschen wälze ich sie lieber net in Zucker
Jedem das seine - gell ? Viele Grüsse, Karen |
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![]() Mitglied seit 09.08.2008 |
Hallo!
Ansonsten hasse ich auch jede Art von Knirschen zwischen den Zähnen, und Krümel in Getränken geht gar nicht... Aber Zuckerkrümel sind toll Liebe Grüßle vom Schwobamädle
Fremde sind Freunde, die man nur noch nicht kennengelernt hat. --- Irisches (?) Sprichwort |
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![]() Mitglied seit 28.02.2004 |
Hallo,
ich machs auch wie katir und Karen richtig dick und unter ständigen Rühren solange reduzieren bis es schwer reißend vom Kochlöffel fällt. Dann streiche ich es auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech und trockne ca. 4 Stunden im Ofen mit geringer Hitze vor. Dann lass ich es im leicht geöffneten Backofen einige Tage stehen bis die Pampe eine zähe gummibärenartige Struktur hat. Haltbarkeit ist eine gefühlte Ewigkeit. Im Oktober gemacht - immer noch wie frisch lg Gerda(die noch 2 Ladungen Mus in der TK hat fürs nächste Quittenbrot) |
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![]() Mitglied seit 10.04.2006 |
Karen,
du kannst es auch in Kokosnussflocken wälzen . lg katir |
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![]() Mitglied seit 21.07.2006 |
Hallo Katir,
ja, so hat das meine Oma auch öfters gemacht! Leider sind Kokosflocken eines der wenigen Sachen, die ich net mag (frische Kokosnus aber schon Viele Grüsse, Karen |
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![]() Mitglied seit 11.06.2005 |
Hi,
warum trocknest Du es denn nicht im Backofen? Wenn es im Keller kühl ist, kann man die Gefahr nicht ausschließen, dass es schimmelt, bevor es trocken genug ist, und das wäre doch zuuu schade! LG Nena |
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![]() Mitglied seit 09.08.2008 |
Hallo!
Ja, ich denke, ich werde beides machen: erst eine Zeitlang im Keller, und dann zum Nachtrocknen noch eine Weile in den Backofen. Ich befürchte halt, dass sich, wenn ich es von Anfang an in den Ofen gebe, sich oben eine Art Haut bildet durch zu schnelles Trocknen und dadurch die Flüssigkeit von unten nicht mehr herauskann, deshalb möchte ich es erst langsam trocknen lassen. Liebe Grüßle vom Schwobamädle
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![]() Mitglied seit 11.06.2005 |
Hi,
ich stelle es immer von Anfang an in den Backofen, und meins ist flüssiger als Deines, wie Du es beschreibst. Es stimmt zwar, dass die oberste Schicht zuerst trocken ist und fest wird, und nach den ersten beiden Tagen mache ich auch die Intervalle länger nach dem Heizen zum Abtrocknen. Nach ein paar Tagen ist die ganze Masse aber immerhin so trocken, dass ich die ganze "Platte" umdrehen kann. D.h., ich lege ein frisches Blatt Backpapier obendrauf und kippe das ganze kopfüber um. Dann kann ich das ehemals untere Papier langsam abziehen und alles weitertrocknen. Zwischendurch kann man mal zur Probe reinschneiden, wenn man nicht ganz sicher ist, ob es durch und durch getrocknet ist. Falls nicht, sieht man deutlich in der Mitte noch eine weichere, hellere Schicht. Am Schluss ist es gleichmäßig fest und eine halbe Ewigkeit haltbar. LG Nena |
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![]() Mitglied seit 04.11.2008 |
hallo liebe Quittenfreunde,
mache schon lange Quittenbrot, meine neuste Erfahrung resultieren aus bei Chefkoch gefundenen Anregungen, um das ewige Rühren und das Trocknen im Backofen zu vermeiden: Quitten mit elektrischer Brotschneidemaschine in Scheiben schneiden, dann die Schale und das Kerngehäuse entfernen, dieses in den unteren Teil eines Dampfentsafters geben und gut mit Wasser bedecken. Das Quittenfleisch in den oberen Teil geben. Alles ca 40 Min kochen lassen. Den Saft abgießen und weiter verwenden (Gelee, Sirup). Die Masse aus Quittenfleisch im gleichen Verhältnis mit Gelierzucker (1:1) versetzen und gut verühren mit einem elektr. Passierstab. Die Masse zur besseren Beobachtung in eine Glasschüsel geben und in die Mikrowelle stellen. Dort zum Kochen bringen und ca 4 Min kochen lassen. Die Masse noch ca 10 Minuten rühren, dann auf ein Backblech geben und an der Luft trocknen lassen. Nach 1 bis 2 Tagen kann es gewendet und auch schon geschnitten werden. Weiteres Trocknen bis zur gewünschten Konsistenz an der Luft. Geht recht schnell und spart Energie. Liebe Grüße an alle Quittenfans hesel |
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![]() Mitglied seit 22.12.2004 |
In Kräutern steckt die ganze Kraft der Welt; der Jenige, der Ihre geheimen Fähigkeiten kennt, ist allmächtig (Indische Weisheit)
Hallo@lle, ich trockne mein Quittenbrot meist auf der Heizung nach, bis es die richtige Kosistenz hat. Viele Grüße ![]() ![]()
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![]() Mitglied seit 09.08.2008 |
Hallo!
@Jule: wir haben nur schmale senkrecht _Heizkörper an den Wänden oder Fußbodenheizung Bei ersteren fließt mir das Zeug vom Blech Liebe Grüßle vom Schwobamädle
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![]() Mitglied seit 28.02.2004 |
Hallo,
vielleicht für den einen oder anderen interessant. Ich hab gestern Quittenbrot "wiedergefunden" lg Gerda Man kann nicht immer gegen den Strom schwimmen,
aber man muss stets genug Charakter haben, sich nicht mitreißen zu lassen. Curt Goetz |
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![]() Mitglied seit 09.08.2008 |
Hallo!
Gerdanic, geht mir genauso Liebe Grüßle vom Schwobamädle
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