Currypasten haltbar machen
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![]() Mitglied seit 23.08.2007 |
seit einiger Zeit treit mich der Gedanke rum, wie ich Currypasten selber und vor alledem haltbar machen kann. Bis jetzt sind mir in diversen Läden zwei Arten von Currypasten über den Weg gelaufen: 1.) Solche, die mit Öl und Salz konserviert in Twist-off-Gläsern angeboten werden, z.B. Patak's indian Curry paste. 2.) Thailändische Pasten aus dem Asialaden, die in verschweißten Plastikbeuteln angeboten werden, und nur mit Salz (ca 13%) konserviert werden. Prinzipiell habe ich an die Zweite Variante gedacht. Das ähnelt ja den Suppenwürzen, nur das statt Möhren, Petersilienwurzel, Sellerie Lauch usw. Ingwer, Galgant, Zitronengras, Knoblauch, Chili usw. eingesetzt wird. Und von selbstgemachter Suppenwürze ist im CK ja zu genüge positiv berichtet worden Oder sollte ich das ganze doch lieber mit Öl und Salz ansetzen, damit es bei Raumtemperatur gelagert werden kann? Ev. mit etwas weniger Salz (ca. 7%)? Und wenn ja, wäre auch da ein Einwecken sinnvoll, um ein Vakuum zu erreichen? Ich weiß viele Fragen... LG Michael |
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![]() Mitglied seit 28.10.2003 |
Hallo Michael,
wenn in den Pasten - und das sollte nicht sein - nichts eiweißhaltiges enthalten ist, brauchst Du sie nicht lange einzukochen. Ich vermute, 20 - 30 Minuten bei 80 - 90° sollten reichen. Dann sind evtl. Keime abgetötet. Eine CK-Freundin hat mir mal frische Curry-Pasten aus Thailand mitgebracht. Die hielten sich im Kühlschrank mehrere Monate. War zwar nicht so gedacht, aber ich brauchte sie nicht so oft und vor allem nur in kleineren Mengen. Lieben Gruss Els´chen La vie est dure sans confiture. |
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![]() Mitglied seit 23.08.2007 |
Hallo Els'chen,
danke für deine Info! So ähnlich habe ich es mir auch vorgestellt, war mir nur nicht sicher. In meinem Kühlschrank habe ich auch gekaufte thailändische Curypasten in den Ampelfarben stehen. Wenn ich aber selber welche machen will, lohnt sich das ja nicht für ein kleines Glas. Jetzt werd' ich beherzt eine größere Menge einkochen, und in entsprechend kleinen Gläsern lagern (80 ml +160 ml Weckgläser). Die beinhalten dann genau die richtige Menge Curry für ein Gericht. Ich denke, ich wer es ertsmal in der Version ohne Öl versuchen, oder nur ein wenig Öl nehmen. Ich dachte an ca 100 g Salz auf 700 g Restzutaten - das entspräche einem Salzgehalt von 12,5 % (steht so bei diversen Suppenwürzrezepten). Ist das ein muss, oder geht auch weniger, weil ich die Pasten ja noch einkoche? Ds und LG Michael |
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![]() Mitglied seit 28.10.2003 |
Weniger geht sicher - hier konserviert ja nicht nur das Salz.
Ich habe jetzt auch mal nach Rezepten gestöbert und da wird auch nicht soviel Öl und Salz verwendet: Hier was von Feuervogel - deren Rezepte ich vertraue Currypasten Die entsprechend eingekocht müsste doch hinhauen. Wenn es klappt, sag' doch Bescheid. Vielleicht können wir mal etwas tauschen. Im Moment hocke ich zwar oben in den Bergen, aber wenn ich wieder zuhause bin, lege ich auch mit verschiedensten Sachen wieder los. Lieben Gruss Els´chen La vie est dure sans confiture. |
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![]() Mitglied seit 23.08.2007 |
Ds
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![]() Mitglied seit 23.08.2007 |
Hallo,
es wird wohl noch ein wenig dauern, bis ich meinen Versuch starten werde. Dann werde ich aber gerne berichten, wie es gelaufen ist! LG Michael |
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![]() Mitglied seit 11.06.2009 |
Hallo,
dieser Thread hat mich schon eine Weile nicht mehr in Ruhe gelassen und nachdem bei uns jetzt die Chilis reif waren, habe ich nach dem oben verlinkten Rezept erst einmal die grüne Currypaste gemacht und in 220 ml-Weckgläschen eingekocht (nach der Backofenmethode). Ergebnis: Geschmack sehr authentisch, Gläschen stehen jetzt aber trotz einkochens im Kühlschrank, weil ich sie zu voll gefüllt hatte und deswegen Pastenbestandteile beim Einkochen unter den Gummiring geraten sind Fazit: einkochen geht, aber unbedingt genug Platz zum Ausdehnen im Gläschen lassen. Vermutlich geht es im Einkochautomat auch besser als im Ofen, weil Temperatur besser regelbar. Werd' ich mit der nächsten Chiliernte nochmal machen. Gruß, aheinrich72 |
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![]() Mitglied seit 23.08.2007 |
Hallo aheinrich72
Das klingt ja sehr vielversprechend. Leider sind zur Zeit keine kleinen Weckgläser mehr frei, aber bald kommt die nächste Bestellung. Dann wird es umgehend ausprobiert. Wie lange hast du denn die Gläser im Ofen eingeweckt? LG Michael |
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![]() Mitglied seit 11.06.2009 |
Hallo Michael,
simpel nach Els'chens Version: Gläschen auf die wassergefüllte Fettpfanne, Umluft auf 160°C (so will das mein Ofenhersteller), warten bis Bläschen kommen, abschalten und dann nach 30 min. rausholen. Wie gesagt: ist dabei übergeblubbert. Schmeckt aber klasse; erst vorgestern haben wir wieder ein grünes Rindfleisch-Curry davon gekocht und es war noch einwandfrei. Sooo... und weil unsere Chilis jetzt schön rot sind, habe ich heute eine rote Thai-Currypaste und ein wenig Harissa hergestellt, das geht jetzt gleich in den Einkochtopf, den wir inzwischen angeschafft haben, und dann weiß ich demnächst auch, ob es mit den 30 min. bei 90°C klappt. Dass man die Gläser nur halb voll machen sollte, habe ich ja jetzt gelernt... Sorry übrigens für die späte Antwort - da war die Arbeit vor. Liebe Grüße von aheinrich72 |
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![]() Mitglied seit 11.06.2009 |
...sooo, jetzt sind wir auch aus dem Urlaub zurück und die Pasten stehen immer noch im Keller und: es geht ihnen gut. Die Gläschen haben wir jeweils nur halb gefüllt und dann im Einkochapparat 30 min. bei 90 Grad eingekocht; es ist nix daneben gegangen aber die Pasten hatten sich beim Erhitzen bis obenhin ausgedehnt.
Also so geht es auch. LG, aheinrich72 |
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