Mahonien-Gelee?
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
wer mich kennt, weis, dass kaum eine Frucht vor mir sicher ist, nicht als Marmelade, Gelee oder Likör konserviert zu werden. Aber gestern musste ich dann doch staunen Wer nicht weis, wie die Mahonien aussehen, die im Frühling so schön gelb blühen, hier ein paar Bilder. Sie gehören zur Gruppe der Berberitzen-Gewächse: www.pflanzen-bilder-kaufen.de/pflanzen/blumen/Mahonie-Beere/ Roh sollen die Beeren wegen eines enthaltenen Alkaloids nicht essbar sein, aber den dunkelroten, stark färbenden, vitamin-und fruchtsäurereichen Saft soll man zu Gelees oder Marmeladen besonders gut mit säurearmen Früchten zusammen verarbeiten können. Kennt jemand solch Mahonien-Gelee oder -Saft? Liebe Grüße Sofi |
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![]() Mitglied seit 01.10.2002 |
Gute Frage, würde mich auch interessieren, da ich sehr viele davon in Großmutters Garten habe.
Bis jetzt habe ich immer gedacht, die Beeren wären giftig. LG - Elvira |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo Baerenkueche,
zumindest bei Zaubertrank kann man Mahonien-Gelee kaufen. www.zaubertrank-hamburg.de/ Soweit ich es bisher gefunden habe, sind nur die ungekochten Früchte leicht giftig, nach dem Erhitzen soll alles unproblematisch sein. Da die Mahonie ein Berberitzen-Gewächs ist, sollte es eigentlich gehen. Ich werde heute Nachmittag mal welche pflücken, einen Teil über Nacht einfrieren (wie bei den Berberitzen) und den anderen direkt einsetzen. LG Sofi |
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![]() Mitglied seit 01.10.2002 |
@ Sofi
Vielen Dank für die rasche Antwort. Wäre nett, wenn Du über Deine Versuche weiter berichten könntest. Schönen Sonntag, Elvira |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo Elvira,
so, meine ersten fünf Gläschen Mahonien-Apfel-Gelee sind fertig Die schöne Herbstsonne an diesem Nachmittag nutzend bin ich mit einer leeren 1 l Saftflasche und ein paar Gummihandschuhen bewaffnet - braucht man unbedingt beim Pflücken- , in die Parks der Umgebung gezogen. Schon nach einer knappen halben Stunde war die Flasche voll. Beim Wiegen zu Hause zeigte sich, dass es fast 600 g Beeren waren. Die Hälfte habe ich eingefroren, um den Effekt von Frost zu testen, die restlichen Beeren wurden sofort verarbeitet. Mahonien-Apfel-Gelee 300 g frische Beeren (ergibt etwa 150 ml Saft) 600 ml Apfelsaft 1 Kg Gelierzucker Mahonien mit wenig Wasser aufkochen, 10 Min. weich kochen und den Saft durch ein feines Tuch ablaufen lassen. Lt. Rezept soll man 150 ml Mahoniensaft abmessen und in einem großen, hohen Topf mit 600 ml Apfelsaft und dem Gelierzucker unter Rühren zum Kochen bringen. Bei starker Hitze mindestens 4 Min. sprudelnd kochen lassen. Am Ende eine Gelierprobe machen, dazu einen EL von der Masse auf einen flachen Teller geben und schauen, ob es fest wird. Gläser waschen und anschließend mit kochend heißem Wasser ausspülen und bis zum Füllen umgedreht auf ein Handtuch stellen. Das Gelee heiß in die Gläser füllen und sofort verschließen. Ergebnis: Intensiv schwarz-rotes Gelee, geschmacklich an Kirsche erinnernd, bestimmt klasse zum Wild! LG Sofi |
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![]() Mitglied seit 01.10.2002 |
Ich glaube, die Mahonien-Beeren in Schwiema\'s Garten müssen dran glauben.
Das hört sich nämlich wirklich gut an!!! Vielen Dank für Deine rasche Antwort. LG - Elvira |
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![]() Mitglied seit 21.07.2003 |
ich dachte immer die sind giftig. na man lernt nie aus.
lg angelika |
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![]() Mitglied seit 01.10.2002 |
Keine Angst Angelika, ich werde Dir keine Mahonien-Marmelade ungetestet vorsetzen. Falls Du bei mir klingelst und es macht keiner auf ...... weißt Du ja Bescheid
LG - Elvira |
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![]() Mitglied seit 21.07.2003 |
19222
angelika |
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![]() Mitglied seit 28.01.2005 |
Hallöchen!
Mahonien-Gelee hört sich wirklich supergut an! Das mit der Giftigkeit der Beeren erinnert mich an Holunder, den ich mit Begeisterung zu Gelee verarbeite. Ich nehme aber die \"radikalpädagogische\" Lösung: Die rohen Beeren in einen Zentrifugen-Entsafter und einmal da durch Anschließend den Saft mit Gelierzucker zu Gelee kochen. Für Holler nehm ich immer 2 Päckchen 2:1-Gelierzucker (also 1kg) auf 1L Fruchtsaft. Sonst wirds mir nicht fest genug. Sobald meine Mahonien genügend Früchte haben, werde ich den Geleeversuch starten LG Susele |
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![]() Mitglied seit 18.07.2005 |
hallo,
Mahonien lassen sich problemlos verarbeiten - sofern man genügend Früchte auftreiben kann. Sie sind nicht giftig, jedenfalls das Fruchtfleich bzw. der Saft nicht. Allerdings enthalten die kleinen Kerne ein Alkaloid, das Blausäure abspalten kann. Man muß also darauf achten, die Kerne bei der Verarbeitung der Früchte nicht zu beschädigen. Wenn man die Kerne nicht zerbeißt, sondern wieder ausspuckt, kann man auch mal ein paar von den Beeren roh essen. Der Vorteil der Mahonien ist, daß sie sich in der Regel sehr sehr lange (meist bis zu den ersten Schneefällen) an den Sträuchern halten. Obwohl die Mahonie mit ihren gelben Blüten zu den Frühblühern zählt (die Blüten erscheinen manchmal bereits Ende März) erreichen die Früchte ihre volle Reife erst Mitte Oktober. Verarbeitung zu Gelee und/oder Marmelade ist sehr gut möglich, ich habe auch schon einen geschmacklich hervorragenden Wein daraus hergestellt. Hervorzuheben ist der außerordentlich hohe Säuregehalt (deutlich mehr Vitamin C und Säure als in Zitronen) |
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![]() Mitglied seit 21.08.2007 |
Hallo,
bin neu hier und habe mich registrieren lassen, da mich das mit dem Mahoniengelee auch interessiert. Bei Wikipedia wird von mehreren Sorten Mahonien gesprochen. Weiß jemand, ob man alle Sorten zu Gelee oder Marmelade verwenden kann?. Wie sehe ich, ob die Früchte reif sind? Und müssen sie erst Frost abbekommen haben oder zumindest mal eingefrohren gewesen sein, bevor sie verarbeitet werden? Würde mich sehr freuen, wenn mir jemand auf meine vielen Fragen eine bzw. mehrere Antworten geben könnte. Bis hoffentlich bald, Bauletu |
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![]() Mitglied seit 28.10.2003 |
@ Bauletu:
Lies mal hier . Da werden, wenn Du bis zum Ende liest viele Deiner Fragen beantwortet. Der Link in meinem Posting führt Dich dann noch zu einer Seite, die weitere Infos zur Mahonie gibt. Lieben Gruss Els´chen La vie est dure sans confiture. |
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