Spinat/Mangold einkochen
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![]() Mitglied seit 16.09.2007 |
Ich möchte Mangold (geht ja wie Spinat) einkochen, da ich nicht mehr genug Platz in meiner Gefriere habe. Blanchieren ist klar. Ob ich ihn hacke/püriere weiß ich noch nicht. Ganze Blätter kann man halt auch so als Beilage nehmen mit bissle Speck und Zwiebel. Was ich jetzt nicht recht weiß ist, ob und wenn ja wie viel (Salz??-)-Wasser ins Glas sollte. Der Mangold/Spinat ist ja schon recht feucht nach dem Blanchieren. Reicht das? Vielen Dank für Eure Hilfe Jutta PS: mal eine ganz generelle Frage: ich habe nicht mehr genug kleine 0,5 Ltr. Weck-Gläser - nur noch die 1 Ltr. Kann ich die auch mal nur 1/2 oder auch etwas mehr füllen oder müssen die Gläser immer bis ca. 2 cm unter den Rand gefüllt werden? Nochmal Danke von einer Neueinkocherin, die zwar früher der Oma geholfen hat aber einfach die Details nie selber machen musste. |
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![]() Mitglied seit 28.03.2008 |
Hallo Jutta!
Ist ja schon ´ne ganze Weile her, dass du diese Frage gestellt hast. Bin grad auf der Suche nach einem Mangold-Rezept darüber gestolpert. Einmachgläser musst du immer voll machen, da sie nur lagerfähig sind, wenn ein Vakuum im Glas entsteht. Das geht nur bei ganz wenig Luft im Glas. Das Gleiche gilt auch für Lufteinschlüsse zwischen dem Einmachgut. Deshalb solltest du soviel Flüssigkeit aufgießen, dass die Luftbläschen raus sind. Evtl. leicht aufklopfen. Das wäre bei püriertem Gemüse natürlich sehr viel weniger als bei Blättern. Ob du reines Wasser oder leicht gesalzenes nimmst, musst du ausprobieren. Etwas Salz erhöht die Haltbarkeit, geht aber geschmacklich ins Einmachgut. Probier´s einfach aus. Hoffe, die Antwort kann dir auch nachträglich noch helfen und du hast deinen Mangold trotzdem gut untergebracht und verwerten können LG, Chris |
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![]() Mitglied seit 16.09.2007 |
Hallo Chris,
danke für Dein Posting. Learnig by doing funktioniert auch. Es hat geklappt und der Mangold war eingeweckt ganz prima zu verarbeiten und sehr lecker. Hatte die Blätter ganz gelassen, um möglichst viel Einsatzmöglichkeiten zu haben. War mir fast lieber als der gefrorene. Wird weiter so gehandhabt. LG Jutta |
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![]() Mitglied seit 19.05.2010 |
Hallo
Wie hast du deinen Mangold eingeweckt. Blanchiert ganze Blätter ins Glas und dann bei wieviel temperatur. Was kann man dann noch alles darauf machen Liebe Grüße Regina
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![]() Mitglied seit 16.07.2011 |
Hallo,
in meinem Weck- Buch steht, man könnte nur die Stiele einkochen, nicht die Blätter. Es steht aber nicht dabei, was dagegen spricht. Weiss jemand einen Grund? Offensichtlich machen es ja doch einige von euch, scheint also doch zu gehen. Hab nämlich noch einigen Mangold im Garten und der Gefrierschrank ist schon voll. LG, dentisse |
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![]() Mitglied seit 22.12.2004 |
In Kräutern steckt die ganze Kraft der Welt; der Jenige, der Ihre geheimen Fähigkeiten kennt, ist allmächtig (Indische Weisheit)
Weil es beim Einkochen Matsch werden kann, zerkochen, denke ich. Einfrieren ist wieder was anderes. Viele Grüße ![]() ![]()
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![]() Mitglied seit 16.07.2011 |
Hallo,
danke für die Antwort, Kräuterjule! Jutta, wie ist die Konsistenz bei deinen als ganzes eingeweckten Blättern? Hast du sie blanchiert und das Glas vollgestopft oder nur ganz locker reingelegt? Wer hat noch Mangoldblätter eingeweckt? Wie, und wie sehen sie hinterher aus? LG, dentisse |
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![]() Mitglied seit 16.09.2007 |
Hallo Regina, hallo Dentisse,
eigentlich hatte ich geantwortet, aber irgendwie scheint die Antwort im Nirwana gelandet zu sein. Ich habe die Blätter (die dicken Stile hatte ich vorher entfernt und z.T. zu Salat verarbeitet, Rest leider weggeschmissen) kurz portionsweise in Salzwasser blanchiert, dann in Gläser gefüllt und mit leicht!! gesalzenem Wasser aufgefüllt. Habe unterschiedliche Glasgrößen genommen, dass man als Beilage in Butter geschwenkt (0,5 Ltr.) oder als "Spinat" (1 Ltr.) unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten hat. Den "Spinat" habe ich dann erst vor Zubereitung gehackt oder pürriert. Eingekocht bei 100 Grad 1 Stunde lang. Hat gut gehalten und die Farbe war auch noch schön und nicht wie befürchtet grau. Mir schmeckt er so jedenfalls besser als blanchiert und gefroren. Was die "Vitamtinausbeute" angeht, kann ich nicht sagen, ob man überhaupt einkochen sollte. Ich mache es mittlerweile sehr gern und erfolgreich (die Gläser bleiben zu und es schmeckt sehr gut). Meine Gefriertruhe hat somit Platz für "nicht einkochbares" und ich habe immer schön was im Keller zum schnell mal was Kochen. Besonders freue ich mich, dass meine Sugos immer gut gelingen (Gläser zu bleiben) obwohl Fleisch mit verarbeitet wird. Mangoldsugo (Tomatensoße mit Speck, Zwiebeln und Mangold) genauso wie die Sugo, die ich stundenlang koche für Lasagne (mit Tomaten, Karotten, Sellerie, Speck, Zwiebeln und Hackfleisch). Koche ich auch jeweils 1 Std. bei höchster Temperatur ein und habe immer ein schnelles Essen oder die Grundlage für feine Lasagne. Hoffe, dieser Beitrag kommt diesmal durch LG Jutta |
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![]() Mitglied seit 19.05.2010 |
![]() Hallo
Hallo Jutta, danke dir für deine ausführliche Antwort, dann werd ichs jetzt mal probieren, hab noch so viel Mangold im Garten und koch auch sehr gerne ein. Liebe Grüße Regina ![]() |
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![]() Mitglied seit 16.07.2011 |
Hallo,
auch von mir Danke für die ausführliche Beschreibung, dann werd ichs doch auch mal ausprobieren. LG, dentisse |
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