Alte Rezepte und alte Methoden des Haltbarmachens
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 08.09.2007 |
hier könnt Ihr eure Rezepte und Einkochmethoden, die Ihr von Euren Müttern und Großmüttern noch kennt, einstellen. LG Grosspitz |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 28.10.2003 |
Hallo Grosspitz,
das ist eine sehr gute Idee und wie vorgeschlagen werde ich den thread oben antackern. Lieben Gruss Els´chen La vie est dure sans confiture. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 08.09.2007 |
An alle die noch nachragen können,
ich kann es leider nicht mehr. Fragt Eure Mütter und Großmütter wie es damals war, ohne Dosen und Gelierzucker, damit uns unsere Traditionen nicht verloren gehen. Ich erinnere mich noch, im Herbst hat meine Oma in großen Steinfässern, Rüben, Bohnen und Kraut eingesalzen, damit es vergärt, auch Gurken wurden mit Salz konserviert. Auch Wein, aus den Früchten im Garten, hat Oma in einer Korbflasche angesetzt. Es ist leider so vieles in Vergessenheit geraten und der Mensch ist Spielball der Industrie geworden. Wir werden mit Zusatzstoffen abgefüllt, keiner weiß was diese E- Nummern, auf die Dauer, in unserem Körper anstellen. LG Grosspitz |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 28.10.2003 |
Dann fangen wir mal an und verlinken:
Marmelade kochen im Kupferkessel nur mit Obst und Zucker Lieben Gruss Els´chen La vie est dure sans confiture. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 28.10.2003 |
Und der finde ich, gehört auch hierher:
Uralter-Apparat-Frauenstolz-zum-Einkochen-bzw-Haltbarmachen-genial Lieben Gruss Els´chen La vie est dure sans confiture. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 28.10.2003 |
Und noch eines, dass von vielen CK-Usern erprobt wurde, einfach, simpel, für jeden machbar ist:
Sauerkraut in einem Glas selbst gemacht Lieben Gruss Els´chen La vie est dure sans confiture. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 10.02.2006 |
Danke E´lschen fürs verlinken. Hier ein Rezept, dass ich
von ein paar Wochen ausprobiert habe. Johannisbeerengelee Rote Johannisbeeren einen Schuss Wasser Zucker Johannisbeeren mit dem Wasser in einen Topf geben. Die Beeren bei mittlerer Hitze erwärmen. Dann acht Minuten lang kochen lassen, dabei rühren und die Beeren gegen den Topf zerdrücken. Das gelingt am besten mit einem Holzlöffel. Ein Sieb mit einem Küchenpapier oder Tuch auslegen. Über eine große Schüssel hängen und die zerkochten Beeren einfüllen. Über Nacht abtropfen lassen. Möchte man ein klares Gelee haben, die Beeren nicht ausdrücken. Sonst noch mal den letzten Saft aus den Früchten quetschen. Den Saft abmessen und mit der gleichen Menge Zucker aufkochen. 3 Minuten kochen lassen. Schaum abschöpfen und heiß in gewärmte Gläser füllen. Ich habe nach der selben Methode auch Marmelade aus Brombeeren und Johannisbeeren hergestellt. Schmeckt viel besser als mit Gelierzucker. Viel Erfolg beim Einkochen Courgette |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 08.09.2007 |
Courgrette
danke für Deinen Beitrag. Genau so hat meine Mutter früher ihr Gelee gekocht, und das hat wunderbar geschmeckt. LG Grosspitz |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 19.07.2006 |
Hej - das ist doch mal ein toller Fred - schon gespeichert! Besten Dank für die Idee......
Glück Auf Bernd |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 10.02.2006 |
Hier ist noch eine ganz alte Methode.
Das Rezept ist von einer Urgroßtante. Ich habe es aber bisher noch nicht ausprobiert, mangels Preiselbeeren: Preiselbeergelee: 500 g Preiselbeeren 375 g Zucker Die Preiselbeeren an einer warmen Herdstelle ziehen lassen. Ich glaube, dass soll Saft ziehen. Dann die Preiselbeeren 4-5 mal aufkochen. Den Saft durch ein Tuch abtropfen lassen und mit dem Zucker aufkochen. So lange aufkochen lassen, bis er nicht mehr schäumt. Nach dem Abkühlen in Gläser füllen. Sollte es jemand ausprobieren, würde ich mich freuen, zu hören, wie das Ergebnis ist. Courgette |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 15.12.2004 |
Hallo ihr Lieben,
dann will ich mal einige Rezepte raussuchen. Zutaten: 500 g Erdbeeren 420 g Zucker Saft von 1 Zitrone oder 6 EL Johannisbeersaft Die Erdbeeren putzen, in Stücke schneiden, mit dem Saft und dem Zucker verrühren, etwas ziehen lassen, langsam erhitzen, bis der Zucker sich aufgelöst hat immer gut rühren. Dann die Marmelade schnell auf höchster Stufe erhitzen, einige Minuten sprudelnd kochen lassen, Gelierprobe machen, immer wiederholen, bis die Marmelade fest wird. Dann sofort heiß in Gläser füllen. Erdbeeren enthalten nicht viel Pektin, deshalb muss Zitronensaft/Zitronensäure oder Johannisbeersaft hinzugefügt werden. oder 500 g Blaubeeren + 500 g Zucker Zuerst die Blaubeeren weich kochen, erst dann den Zucker hinzufügen. Sonst wie oben, geht ohne Zitronen- oder Johannisbeersaft, sie enthalten mehr Pektin. 500 g Himbeeren + 500 g Zucker wie oben, geht auch ohne Zitronen- oder Johannisbeersaft, wird aber fester mit zusätzlicher Säure. 500 g Waldbeerenmischung + 500 g Zucker wie oben Ich mache mal eine Aufstellung, welche Früchte wieviel Säure und Zucker brauchen, manche brauchen auch noch etwas Wasser, weil die Marmelade sonst zu fest wird. Heute werde ich es vielleicht nicht mehr schaffen. Lieben Gruß Rosen |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 02.05.2002 |
Guten Morgen,
das ist ja ein toller Thread. Hoffentlich werden hier viele Ideen zusammen getragen. Den werde ich mir auf jeden Fall speichern. Gruß Andrea |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 27.03.2005 |
Übrighens: dieses Frauenstolz-Dingsbums zum Vukuumieren gibt es im Moment bei Ebay einige Male für 1.- €
wer also Lust hat, das Teil auszuporbieren Allerdings sprach ich da am vergangenen WE noch mit meiner Schwägerin drüber, die sich noch aus ihrer Kindheit an den Apparat erinnerte und an die Flüche ihrer Mutter... sie und mein Mann waren sofort wieder in Kindheitserinnerungen "weisst du noch, damals, als...." Also, so ganz einfach muss das nicht gewesen sein und auf jeden Fall muss man noch penibler mit den Gläsern umgehen, also Glasrand hundertpro ohne Macken, absolut neue Gummiringe, alles noch trockener als trocken. lg eifelkrimi |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 16.09.2007 |
Hallo,
So eine schöne Idee!! Ich werde mich sicher bald mal wieder mit Einträgen melden. Es geht wirklich nichts übers selber einmachen. Und gerade die alten Rezepte von meiner Omi werden immer was! Grüßle Jutta |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 25.02.2006 |
hallo eifelkrimi
also so stimmt des nicht wir haben hier so ein teil und wir machen viele gläser so zu. trocken, ne so nicht der gummi muß feucht sein. auch der alkoholgehalt macht eine unterschied, wir nehmen nur 96%er aus der apo. und es funzt super. wir benützen das teil auch sehr viel. gruß lene wir machen auch trockene sachen in gläsern ein. trocken früchte, mehl, saaten, körner usw. klappt super keine motten nix. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 10.02.2006 |
Hi, ich habe heute 3 Kilo Brombeeren gepflügt.
Ich werde sie nach folgendem Rezept einkochen: Brombeerkonfitüre 1 kg reife Brombeeren und einige unreife Beeren, 750 g Zucker etwas Zitronensaft, nach Belieben Die Brombeeren in einem Gefäß mit dem Zucker in mehren Lagen schichten. Eine Nacht stehen lassen. Am nächsten Tag zur Konfitüre kochen. Die unreifen Beeren fördern das Gelieren. Gruß Courgette |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 08.09.2007 |
Hallo Pferdefutter,
ich freue mich schon auf Deine Einträge, danke fürs Interesse. LG Grosspitz |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 27.03.2005 |
Sorry, lene
das war nur so eine Vermutung von uns, weil mein Mann und seine Schwester erzählten, wie oft Schwiegrmutter fluchend da gestanden hat, weil es mal wieder nicht geklappt hatte. Gut, dass du deine Erfahrungen mitteilen kanst. lg eifelkrimi |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 05.07.2008 |
Hallo,
ich kenne es noch, "Rohen" Saft herzustellen: Z.B. 3 kg Erdbeeren, 25 g Zitronensäure, 1 L Wasser und ca. 2 kg Zucker. Die Erdbeeren in einer Schüssel zerquetschen. Wasser und Zitronensäure verrühren und über die Erdbeeren geben. Dann in einem kühlen Raum mindestens 24 Stunden stehen lassen. Aber aufpassen, wirklich kühl (Kühlschrank), damit keine Gärung einsetzt. Nach 24 Stunden alles durch ein Tuch laufen lassen. Dann die Flüssigkeit abwiegen und mit Zucker aufrühren. Auf 1 kg Saft rechnet man knapp 1 kg Zucker. Dann in Flaschen füllen und mit einem Mulltuch abbinden. Wieder kühl und dunkel lagern. LG flottes_lottchen |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 24.05.2008 |
Stangenbohnen haltbar machen. In der Sonne getrocknet.
Bohnen längs in dünne Streifen schneiden, 2-3 min. in kochendes Wasser geben, abtropfen lassen. Ausgebreitet auf einem Tuch in die Sonne legen bis sie brechen beim anheben. Aufbewahren in einer Papiertüte oder einem Leinensäckchen. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 05.07.2008 |
Hallo,
lese gerade Bohnen trocknen. Wenn in dieser Jahreszeit die Bohnen von meinem Vater reif waren, blieben immer welche am Busch bis sie fast gelb waren. Dann brachte er sie immer mit und wir (meine Schwester und ich) durften diese immer auf Bohnband (Paketschnüre) mit einer großen Nadel auffädeln. Dann wurden die langen Schnüre mit Bohnen auf den Dachboden zum trocknen gehängt. So nach 3 oder 4 Monaten holte mein Vater sie wieder runter und nun durften wir anfangen, diese auszupuhlen. Ein Teil wurde als Saatgut wiederverwendet und ein Teil hat meine Mutter dann in kleine Leinensäckchen aufbewährt. Daraus wurde dann Bohnensuppe gekocht. LG flottes_lottchen |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 08.11.2007 |
Hallo
meine Mutter hat Stangenbohnen immer schräg in ganz schmale Streifen geschnitten, in saubere Weck Gläser gefüllt, gut fest drücken. Ein Eßl. grobes Salz drauf und mit kaltem Wasser auffüllen. Dann mit Gummiring und Klammern verschließen. Kühl aufbewaren. Werden wunderbare saure Bohnen. Ich mache sie heute noch so. LG chrissi |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 24.05.2008 |
Hallo chrissi43,
noch ´ne Möglichkeit ist die Bohnenstreifen in 2cm schräge stücke schneiden und dann in Flaschen mit Bügelverschluss, Wasser drauf und sechs Tage lang jeden Tag durch frisches Wasser ersetzen, am sechsten Tag 3 Tropfen Öl drauf und dunkel lagern. Im Saarland machen wir daraus "Schnippelschies Bohnensupp" und Quetschenkuchen. lg bruzler 59 |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 18.10.2004 |
Hallo,
in meinem alten Rezeptefundus begegnete mir vor einiger Zeit folgendes Rezept meiner Oma (Jahrgang 1909). „Gestofte“ Äpfel (Birnen) Kleine Fall-Äpfel waschen, nicht schälen, vierteln (Äpfel) oder halbieren (Birnen). In folgendem Sud kurz kochen: Wasser, Essig, Zimt, Nelken Wenn das Obst anfängt, zusammen zu fallen, Zucker zugeben. Obst in Gläser füllen, Sud noch etwas einkochen, über das Obst gießen und die Gläser verschließen. Da ich mich ohne Mengen schwer tue, habe ich durch eine Frage hier im CK von katir erfahren, wie man diese Köstlichkeit herstellen kann. Hier die heute gebrauchstüchtige Version Gestufte Birnen (andere Bezeichnung, da andere Gegend im Rheinland) 3 1/2 kg reife Birnen 2 1/2 ltr Wasser 3 EL Essig 1 ltr Wasser 350 g Zucker 1 Stange Zimt Geschälte, geviertelte und entkernte Birnen in das Essigwasser geben. 1 Liter Wasser mit dem Zucker unter Rühren aufkochen. Die Birnen fest in die Gläser schichten, in jedes Glas ein Stück Zimtstange geben und mit dem heißen Zuckerwasser übergießen. Die Gläser 30 Minuten bei 90 Grad einkochen. Das ist zum haltbar machen. In Twist off Gläser schichten. Zum Essen Birnen mit 1 l Wasser und 350 g Zucker und der Zimtstange aufkochen, köcheln lassen bis sie gar sind/Probe machen. Das Obst kann man wie Relish servieren, aber auch auf Pudding oder einfach nur so essen - sehr lecker. Liebe Grüße Marie-Therese |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 18.10.2004 |
oh, da hatte ich einen Fehler: der Satz, bedginnend mit "Zum Essen".... am Schluss sollt nicht mit hinein.
Sorry, da hab ich gepennt. Gruß M.-Th. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 08.09.2007 |
Hallo,
es freut mich sehr, dass Ihr so schöne alte Methoden kennt und hier postet, ich finde es schön, wenn in unsere schnelllebigen Zeit die alten Bräuche nicht verloren gehen. Marie-Therese, mit Mengenangaben, hab ich auch so meine Schwierigkeiten. flottes_lottchen, Brutzler, ich hab, von meiner Oma, noch eine ganz alte Bohnenmaschine, die Bohnen in ganz feine Streifen schneidet. LG Grosspitz |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 05.07.2008 |
Hallo Grosspitz,
meine Schimutter hat auch noch so ein Ding. Mit Handkurbel. Auch meine Oma hatte so ein Ding. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie wir als Kinder immer an der Kurbel drehen wollten aber nach ganz kurzer Zeit, hatten wir Arme wie Pudding. Ich allerdings ziehe jetzt meine Bosch vor. Geht einfach schneller. LG flottes_lottchen |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 05.07.2008 |
Hallo,
habe gerade weiter oben gelesen, wie man in Steintöpfen Bohnen, Weißkohl und Rumtopf einlegt. Dabei ist mir eingefallen, dass mein Vater immer Heringe in diesen Steintöpfen eingelegt hat. Auch Brathering, Bratrollmops und ganz normale Rollmöpse hatte er darin. Je länger die darin waren, umso besser schmeckten diese. Ich wohne in der Nähe der Nordsee und da war es halt Brauch, immer Fisch im Haus zu haben. Wenn jemand das Rezept haben möchte, suche ich es gerne raus. LG flottes_lottchen |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 18.05.2008 |
Lottchen, dann mach mal. In einem Monat gibt es bei mir (hoffentlich) eine Heringsschwemme. Und Alternativen zu meinem bisherigen einsalzen sind sehr willkommen
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 08.11.2007 |
Hallo flottes lottchen
Bratheringe habe ich auch schon eingelegt. Das Rezept für frische Rollmöpse würde mich sehr interressieren. Im Vorraus schon mal danke. @bruzler59 als ehemalige Saarländerin kenne ich natürlich Schnibbelches Bohnesupp. ich kann nur sagen hmmmmmmm LG chrissi |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 05.07.2008 |
Hallo chrissi43,
Rollmöpse: 4 bis 6 Salzheringe 1 El Senf 2 Gurken 2 Zwiebeln 1 El Kapern 6-8 Pfefferkörner 2 Lorbeerblätter 1/4 l Branntweinessig 1/8 L Wasser evtl. noch Zwiebelringe Die Heringe ausnehmen und die Köpfe abschneiden. Diese dann 24 Stunden wässern. Anschließend entgräten und nochmals abwaschen. Halbieren. Die Hälften dann mit Senf bestreichen und die Gurken, Zwiebelringe und Kapern auf die Hälften legen und vorsichtig aufrollen. Zahnstocher zum befestigen. Dann die Rollmöpse mit den Pfefferkörnern und Lorbeerblätter (wenn man will noch ein paar Zwiebelringe) in den Steintopf legen. (Mein Vater hat den Steintopf vorher noch einmal mit Essig ausgewischt oder mit etwas Essig ausgeschwenkt). Essig mit dem gekochten und abgekühltem Wasser mischen und über die Rollmöpse gießen. Müssen ganz bedeckt sein. Dann den Steintopf mit einer Mullwindel abdecken und mit Gummiring befestigen. Den Steintopf kühl aufbewahren. Nach 4-6 Tagen sind sie dann genußfertig. Halten sich aber auch länger. Wie lange genau, weiß ich nicht, kann meinen Vater nicht mehr fragen (verstorben). Das Rezept ist bei der Sammlung meiner Mutter dabei gewesen. Ich kann mich aber daran erinnern, dass wir mindestens 3 Wochen davon gegessen haben. LG flottes_lottchen |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 08.11.2007 |
Hallo flottes lottchen
vielen Dank für das Rezept. Werde ich ausprobieren, sobald es kühler wird. LG chrissi |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 18.05.2008 |
Dann will ich mal.
Die Kochzeiten sind ca.-Angaben. Kochen bis zur Gelierprobe. Rhabarber/Ingwer 1,5 kg Rhabarber in 2-3cm langen Stücken 2-3 El frischgeriebener Ingwer 1 kg Zucker Alle Zutaten vermischen und 8-10 Stunden ziehen lassen. Langsam zum kochen bringen und 10 Min kochen lassen. Heiss abfüllen. Erdbeer/Ananas 800 g Ananasfleisch in Stückchen 100 ml Wasser 500 g Erdbeeren in Hälften 1 kg Zucker Ananas, Wasser und Zucker langsam erhitzen und 15Min kochen. Die Erdbeeren dazugeben und weitere 10 Min offen kochen. Abschäumen und heiss einfüllen. Himbeer/Johannisbeer 500 g Johannisbeeren 500 g Himbeeren 100 ml Wasser 1kg Zucker Johannisbeeren,Himbeeren und Wasser langsam zum kochen bringen, 10 Min offen kochen, den Zuckerzugeben und weitere 15 Min offen kochen. Abschäumen und heiss einfüllen. Pflaumenmix 2 kg Pflaumenmix, entsteint (Pflaumen, Zwetschgen, Mirabellen usw.) 1 Zitrone, Saft davon 2 Nelken 600-700g Zucker (abhängig von der Süsse der Früchte) Die Pflaumen pürieren und mit dem Rest der Zutaten langsam zum kochen bringen. 10 Min. zugedeckt und 10 Min. offen kochen. Abschäumen und heiss einfüllen. Dreierlei 500 g säuerliche Äpfel, geschält ohne Kernhaus 500 g Birnen, geschält ohne Kernhaus 500 g Pflaumen, entsteint 500 g Zucker Die Früchte pürieren und mit dem Zucker zum kochen bringen und 15 Mincoffen kochen. Abschäumen und heiss einfüllen. Lime/Mango 3 Lime (ca. 200 g) 300 ml Wasser 3 Mango (ca. 600 g) 400 g Zucker 1 Tl Zitronensäure Lime halbieren und quer in dünne Streifen schneiden. Mit dem Wasser bis zum nächsten Tag ziehen lassen. Die Mango entkernen, häuten und das Fruchtfleisch würfeln. Die Lime im Wasser 30 Min köcheln lassen, Zucker, Zitronensäure und Mango dazugeben und offen weitere 25 Min. köcheln lassen. Abschäumen und heiss einfüllen. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 02.05.2002 |
Guten Morgen,
Konfitüre ohne Gelierzucker habe ich noch nie gekocht. Ich werde diese Rezepte hier mal zum Anlass nehmen es auszuprobieren. Das Wochenende steht ja vor der Tür - da kann ich schön testen. Danke für die Rezepte. Gruß Andrea |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 03.12.2004 |
Oh!
Mhmm, Schnibbelbohnensuppe ist was ganz Feines! Bei uns hier wird sie aber aus frischen Bohnen gemacht, die durch die oben beschriebene Maschine geschickt wurden. Ich mach das auch mit meiner elektrischen Küchenmaschine, allerdings finde ich, dass diese Handkurbler irgendwie besser sind. Habe nur leider keinen. Den frischen Saft werde ich heute gleich mal ausprobieren, hier hat es dieses Jahr nämlich eine wahre Brombeer-Schwemme Zu den Fädelbohnen fällt mir natürlich noch getrocknetes Obst ein, bevorzugt Apfelringe. Ebenfalls einfach auf eine Schnur ziehen und am besten auf dem Speicher zum Trocknen hängen. Vorletztes Jahr hatte es hier wahnsinnig viele Äpfel (ich glaube, dieses Jahr werden es NOCH mehr!), und wir haben jede Menge Apfelmus eingekocht. Die Äpfel habe ich vorher geschält, und die Schalen zum Trocknen ausgebreitet. Jeden Tag einmal etwas wenden, damit sie nicht irgendwo aneinanderhängen und zu schimmeln anfangen. Wenn sie richtig trocken sind kann man sie in Blechdosen o.ä. verstauen. Im Winter ergeben sie einen leckeren Tee. Einfach eine Hand voll mit kochendem Wasser aufkochen, eine kleine Zimtstange und eine Nelke dazu und noch etwas ziehen lassen, nach Geschmack süßen. Sonnige Grüße! Kaffeetrinkerin |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 05.07.2008 |
Hallo aftenstjerne,
hatte Dich leider übersehen. Hier noch die Rezepte für Brathering und Bratrollmops: Brathering 1 kg grüne Heringe oder auch Salzhering Salz etwas Mehl Fett (Schmalz) 4-5 Zwiebeln 1-2 El Senfkörner 8 Pfefferkörner 1/4 l Branntweinessig 1/8 L Wasser Köpfe abschneiden und die Heringe ausnehmen. Waschen und trocknen, dann einsalzen von innen nach aussen. Salzhering aber nicht mehr einsalzen. Dann in Mehl wenden und auf großer Flamme ins Fett legen. Die Temperatur herunter auf halb und dann weiter von beiden Seiten goldbraun anbraten. Die Heringe dann auf ein Tuch legen und erkalten lassen. Dann in einen Steintopf legen, dazwischen immer wieder Zwiebelringe, Senf- und Pfefferkörner. Den Essig mit den aufgekochten und erkaltetem Wasser vermischen und über die Bratheringe geben bis zu zugedeckt sind. Mit einem Mulltuch den Steintopf abdecken und mit Gummiring verschließen. Verzehrfertig in 4 - 6 Tagen. Bratrollmops die Heringsfilet bearbeiten wie bei den Bratheringen. Wenn sie kalt sind, noch Gurken und Kapern drauf und ganz vorsichtig einrollen und mit Holzstäbchen feststecken. In den Steintopf die gleichen Zutaten, plus noch zusätzlich Lorbeerblätter. Ach ja, meine Mutter hatte auch noch ein bißchen Zucker mit in den Essigsud gegeben. Habe es gerade als Randbemerkung ganz unten gelesen. Aber keine Mengenangaben. Muss man sicherlich etwas abschmecken. LG flottes_lottchen |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 18.05.2008 |
Danke, Lottchen. Das wird ein Fest heuer. Habe jetzt schrecklichen Appetit auf Rollmops
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 05.07.2008 |
Hallo
aftenstjerne, wir lieben auch Rollmops, hatte lange keine mehr gemacht. Aber durch das aufschreiben, mmmhhh, ich glaub ich schließ mich an. Bei uns wird der Rollmops immer Neujahr gegessen, soll den Kater etwas eindämmen. Ob es stimmt? LG flottes_lottchen |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 08.11.2007 |
Hallo
das Rezept "Dreierlei" vun Aftenstjerne erinnert mich an meine Kindheit im Dorf. In einem großen Kupferkessel wurden entsteinte Zwetschen und geschälte, kleingeschnittene Birnen mit Zucker stundenlang gekocht und dabei immer gerührt. Meistens hat sich dazu die ganze Strasse getroffen, die Männer haben im Kessel gerührt, und wir Kinder duften ab und zu probieren. Zu dieser Marmelade sagt man im Saarland "Laxem" oder "Laquerisch" mir läuft heute noch das Wasser im Mund zusammen, wenn ich daran denke LG chrissi |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 18.05.2008 |
Hier habe ich noch zwei nicht erprobte:
Milchsaures Pfeffermischgemüse Die Idee ist sozusagen auf meinem eigenen Mist gewachsen. Ich habe angefangen, verschiedene Paprikasorten in einem 15 Ltr Steintopf nach und nach milchsauer einzulegen. D.h. mit einer Lage Weinblätter beginnen, eine Schicht Pfefferfrüchte (beim Türken um die Ecke gibt es viele verschiedene mit unterschiedlicher Schärfe) reingeben, eine Schicht Weinblätter drauf, mit Salzlake bedecken und mit einem Teller beschweren. Wenn es wieder mal schöne Pfefferfrüchte gibt, einfach zu den anderen in den Topf geben und mit Salzlake auffüllen. Für die erste Lake habe ich 50g Salz pr Ltr genommen, für die folgenden 30g. Ausserdem habe ich das ganze beim ersten mal vorsichtshalber mit aktiven Milchsäurebakterien aus Molke geimpft. Die Pfefferfrüchte wurden nur gewaschen und das Gröbste vom Stiel entfernt. Wenn die letzte Schicht drin ist, müsste alles 4 Wochen später fertig sein. Ich rechne damit, dass ich das Gemüse wie frisches zum kochen und für Salat verwenden kann. Bis jetzt sieht es gut aus. Eingelegte Tomaten Dieses Rezept habe ich heute in einem uralten französischen Kochbuch gefunden und muss es auch gleich ausprobieren. Gewaschene ganze Tomaten in ein Gefäss legen und mit kalter Salzlake aus 180 gr Salz pr Liter Wasser übergiessen. Luftdicht verschliessen und kühl lagern. Wie frische Tomaten verwenden. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 02.05.2002 |
Hallo Aftenstjerne,
ich habe am Freitag Deine Pflaumenmarmelade mit Reineclauden und dicken roten Pflaumen gemacht. Mit der Kochzeit von insgesamt 20 Minaten kam ich aber bei Weitem nicht hin, war noch alles viel zu flüssig. Es hat fast eine Stunde gekocht, dann war die Flüssigkeit ziemlich verkocht, und ich hatte keine Lust mehr, noch länger zu warten, weil es schon spät war und ich schon so viel anderes eingekocht hatte. Die Nelken geben einen schönen Geschmack ab, nicht zu stark, ganz dezent. Gruß Andrea |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 18.05.2008 |
Hallo Andrea,
habe gerade nachgeguckt, ob ich die Mengen richtig abgetippt hatte. Gott Sei Dank hatte sich da kein Fehler eingeschlichen. 1 Stunde Kochzeit ist zu viel, es soll ja Pflaumenmarmelade und nicht Pflaumenmus werden Wie hast Du denn die Gelierprobe gemacht? Ich habe dazu immer eine Untertasse im Kühlschrank stehen. Einen Tropfen der heissen Mischung auf den kalten Teller geben und etwas schräg halten. Dann sieht man schön, ob es geliert. Der Tropfenläuft natürlich etwas nach unten, das macht gar nichts. Wie sieht die Marmelade denn jetzt aus? Ist sie fest geworden (sie wird nicht "schnittfest")? Gruss Aftenstjerne |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 02.05.2002 |
Hallo Aftenstjerne,
nein, es ist kein Mus geworden, es ist noch immer relativ flüssige Pflaumenmarmelade, selbst wenn ich das Glas hin und her bewege, ist sie noch sehr beweglich. Für Mus hätte ich noch ein paar Stunden Kochzeit dazu geben müssen. Gruß Andrea |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 08.09.2007 |
Aftenstenjne
so wie Deine Tomaten, hat meine Mutter, und schon meine Oma, Salzgurken eingelegt, sie waren knackig und gut. Andrea vieleicht solltest Du, um Pflaumenmus zu kochen, die späten Zwetschgen nehmen, die haben weniger Flüssigkeit. LG Grosspitz |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 08.09.2007 |
Hallo
hab einmal diese Marmelade gemacht und sie hat super gescheckt. LG Grosspitz |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 02.05.2002 |
Ja Grosspitz, die ist genial!!!!! Diese Marmelade mache ich immer mit den normalen Zwetschgen. Die Marmelade von Aftenstjerne habe ich mit Sommerpflaumen gemacht. Ich muss aber dazu sagen, dass die "Zwetschgenmarmelade" auch noch immer ziemlich flüssig ist. Einmal habe ich sie mit sehr späten, sehr reifen Zwetschgen gemacht, die schmeckte mir gar nicht, schmeckte schon so ziemlich gegoren, deshalb werde ich nicht mehr lange warten, bis ich sie in Angriff nehme.
Ist ja nicht schlimm, dass die Marmelade nicht so fest ist, aber wie gesagt, man braucht auf jeden Fall viel mehr Zeit beim Kochen. Übrigens habe ich jetzt mein erstes Glas PflaumenMUS vom letzten Jahr aufgemacht. Habe einige Gläser im Keller, ein stand schon ewig im Kühlschrank. Ich bin kein Pflaumenmusesser, auch mein Bekanntenkreis nicht (aber ich mach - nicht mag - die Sachen so gerne...). War kurz davor, alles wegzuschmeißen, weil die Gläser viel Platz wegnehmen. Habe dann doch noch mal vom Kühlschrankglas probiert - und war begeistert. Einfach köstlich!! Stell dir vor, ein frischgebackenes Mischbrot mit Butter und Pflaumenmus - ein absoluter Genuss!!! Gruß Andrea |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 08.09.2007 |
Hallo Andrea,
die großen Dinge, das Lebens, sind von einfacher Natur, ein frischgebackenes Brot mit einer guten Marmelade, oder nur französische Butter, Schnittlauch, aus dem Garten und Fleur de Sel, köstlich. LG Grosspitz |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 02.05.2002 |
So ist es, Grosspitz. Das Einfachste ist immer das Beste. Da braucht es nicht viele Zutaten.
"Und das ist auch gut so!" Gruß Andrea |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 18.05.2008 |
Andrea, das klingt als ob in Deinen Pflaumen sehr, sehr wenig Pektin drin war. Schon seltsam. Aber wegen der Haltbarkeit brauchst Du Dir keine Gedanken zu machen. Die ist in Ordnung.
Grosspitz, ich bin auch gespannt auf die Tomaten. Wäre toll, wenn das hinhaut. Denn die Tomaten, die man so im Winter zu kaufen kriegt? Und da wir schon dabei sind: Eier in Wasserglas. Ob das heute noch Sinn macht? Ausser man hat einen Hühnerhof und keine Abnehmer für die Eier. Auf jeden Fall kann man Eier damit haltbar machen. Wie lange, weiss ich nicht mehr. Ich habe es als Kind immer gehasst, in den Keller geschickt zu werden, um aus dem Glibberzeug Eier rauszufischen. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 25.02.2006 |
hallo
eine über 70jahre alte nachbarin hat mir folgendes rezept ihrer famillie seit 100jahren verraten. stangenbohnen waschen und in 1 cm schräge streifen schnippeln, in gläser füllen und feststopfen bis unter den rand. deckel druf und in den einkochkessel. beschweren und bei 100grad 2 std. lang einkochen. die sollen hinterher noch als salat geniesbar sein. sie hat dies rezept von ihrer mutter und macht sie nur so ein. vielleicht überläßt sie mir ein glas voll zum fotografieren. gruß lene |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 09.06.2008 |
Hallo,
Hier ein Aufsatz meiner Mutter für den hauswirtschaftlichen Unterricht an der Fortbildungsschule 1934 zu Bern(Schweiz). Bei den Konfitüren verwendet man ganze Früchte, die nach Art ganz oder kleingechnitten mit dem nötigen Zucker solange gekocht werden, bis der Saft geliert, das heisst, in breiten Tropfen von der Kelle fällt.(Breitlauf) Während des Kochens wird die Konfitüre abgeschäumt, damit sie klar wird und heiss in saubere Gläser gefüllt und sofort mit feuchtem Pergament oder Cellophan zugebunden. Man kann auch die Konfitüre, wenn etwas abgekühlt, mit flüssigem Paraffin übergiessen. Und hier einige Rezepte: Schüttelbeeren aus Johannis-,Him-,Erd-, Brom-, und Heidelbeeren. 500 gr Beeren 500 gr Zucker Die erlesenen, gewaschenen Beeren werden lageweise mit dem Zucker in einen Topf gegeben, auf mittlerem Feuer, unter beständigem leichtem Rütteln ( ohne mit einer Kelle darin zu rühren) gekocht. Kochzeit 7-10 Minuten. Aprikosen Konfitüre. 1 kg Aprikosen 750 gr. Zucker 1/2 Glas Wasser (1 Glas 1/4l) Kochzeit: 15 - 20 Minuten Quittenkonfitüre: 1 kg fein gechnittene Quitten 1 kg Zucker 1 Liter Quittenbrühe Die Quitten werden mit einem Tuch abgerieben, geschält, vom Kernhaus befreit und in feine Scheibchen geschnitten. Schale und Kernhaus werden mit soviel Wasser, dass es darüber zusammenfliesst, aufs Feuer gesetzt, 1/2 - 3/4 Stunden gekocht und durchgesiebt. Die geschnittenen Quitten lageweise mit dem Zucker in den Topf geben und mit der Quittenbrühe übergossen. Auf kleinem Feuer unter öfterem Rühren zugedeckt kochen, bis die Konfitüre eine schöne rote Farbe hat. Kochzeit 1 - 1 1/4 Stunden. Viel Spass Zirbel |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 08.09.2007 |
Hallo
ich erinnere mich noch sehr gut, meine Mutter hat Pergamentpapier in Kreise geschnitten, dann in Schnaps getaucht und sie auf das fertige Gelee gelegt, das Ganze dann mit Zellophan und einem Gummi verschlossen. LG Grosspitz |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 26.07.2003 |
Hallo,
ich habe die Brombeerkonfitüre nach courgettes Rezept oben gemacht. Ist wunderbar geworden ! Musste sie zwar etwas länger köcheln, aber dafür hat sich der Geschmack unglaublich verstärkt. Ich habe auch einige unreife Beeren dazu gegeben . Keinerlei Gelierzucker oder Geliermittel . Nur mit Zucker und etwas Zitronensaft. Ich werde meie Marmelade nur noch so kochen! LG Manka |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 28.10.2003 |
Diese Brombeer-Apfel-Marmelade von Neuhaus gehört sicher auch hierher.
Lieben Gruss Els´chen La vie est dure sans confiture. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 03.12.2004 |
Oh ja, da geb ich Dir Recht, Els´chen!
Und ich kann sie sehr empfehlen, wird schön fest und sehr lecker. Wie dort schon erwähnt, habe ich sie mit Zimt, Vanille und gemahlener Nelke leicht "weihnachtlich" abgeschmeckt. Nun heißt es Geduld üben, denn ich denke mal das ist eine von den Konfitüren, die durch Lagerung besser werden... Sonnige Grüße! Kaffeetrinkerin |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 16.08.2008 |
Hallo und guten Morgen,
so, die Bande ist aus dem Haus, da wollte ich Euch mal erzählen, wie man seit Ewigkeiten auf dem Balkan Sauerkraut konserviert.Ich habe dieses Verfahren von meinen jugoslavischen Freunden gelernt und mache es jetzt bestimmt schon über 10 Jahre. Eigentlich wollte ich nie Sauerkraut im Fass im Keller stehen haben. Ich lebe seit meiner Geburt auf einem Kotten im Ruhrpott, nahe des Bergischen und wir hatten in meiner Kindheit immer Fassbohnen und Sauerkraut im Keller, was manchmal ganz schön gemüffelt hat. Als ich dann von einer anderen Methode gehört habe, habe ich es unter kundiger Anleitung unserer Freunde mal ausprobiert. So, schaut mal : Zuerst müßt Ihr Euch ein Kunststofffass besorgen. Ich habe es von meinem Fischhändler vom Wochenmarkt. Die sind ganz froh, wenn sie sie loswerden.Das sind diese blauen 50 l Fässer mit dem orangfarbenen Deckel. Die müffeln wirklich nicht nach Fisch.(Oder einfach ein paar Tage an die Luft ). So, dann braucht Ihr mindestens 6 Köpfe Weißkohl 4 Päckchen normales Salz (kein Jodsalz) Schwarze Pfefferkörner ca. 10 Lorbeerblätter und Wasser Den Weißkohl kauf Ihr am besten bei einem türkischen Händler, der ist nicht so fest gewachen. Mit deutschem Kohl funktioniert es nicht so gut ! Den Kohl befreit Ihr von den äußeren Blättern und dem Strunk, indem Ihr ihn mit einem langen, spitzen Messer pyramiedenähnlich herausschneidet. Dann legt Ihr die Köpfe mit dem Loch nach oben in das Fass und legt ein paar Pfefferkörner in das Loch. Die Köpfe ruhig ein bischen ins Fass pressen, damit genug hineingehen. Dann löst Ihr das Salz in 2 Liter heißem Wasser auf. Das Fass füllt Ihr nun mit kaltem Leitungswasser. So, daß der Pfeffer möglichst in den Löchern bleibt. Wenn das geschehen ist, gebt Ihr die Salzlake darüber und streut die Lorbeerblätter darüber. Fertig. Ihr verschließt das Fass und stellt es in die Sonne oder einem anderen warmen Ort. Ich behalte es erstmal draußen. So, jetzt muß es bginnen zu gähren. Haltet das Fass in den nächsten Tagen im Auge. Wenn es anfängt sich zu wölben, öffnet es langsam und laßt die Luft hinaus (deswegen draußen lassen !). So verfahrt Ihr jeden Tag, bis es sich nicht mehr aufbläht. Das kann bis zu 14 Tagen dauern. Danach öffnet Ihr das Fass und gebt noch einmal ein Päckchen Salz hinein.Nun kann das Fass ohne zu müffeln in den Keller (Sackkarre oder so.... ). Nun ein paar Wochen stehen lassen. Danach nehmt immer so viel heraus, wie Ihr braucht. Aus den großen Außenblätter bereite ich immer Sauerkrautrouladen zu, den Rest schneide ich klein und koche es ganz normal. Man kann den Rest aber auch einfach wieder ins Fass tun. Vielleicht war das ja mal eine interessante Anregung für alle, die mal was Neues ausprobieren wollen. Falls jemand Fragen hat - nur zu ! LG und Glück Auf ! Bärenmama |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 16.08.2008 |
Hallo nochmal,
hab' mich vertan : es sollte ein 100 Liter Fass sein ! LG und Glück Auf ! Bärenmama |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 27.03.2005 |
Hab eine Frage zu Holunder-Apfel-Gelee
ich habe das große Glück bei uns am Bach so klitzekleine, halbwilde Äpfel pflücken zu können. Davon habe ich gestern eine Portion entsaftet. Die Äpfel habe ich nur halbiert, bzw. größere geviertelt um u vermeiden, irgendwelche Mitbewohner mit zu entsaften. Ansonsten komplett mit Schale und Kernhaus in den Entsafter getan. Jetzt habe ich ca. 2,5 l Apfelsaft von ziemlich unreifen Äpfeln. Da müsste doch eigentlich der Pektingehalt so hoch sein, dass ich ohne Gelierzucker Gelee machen könnte. Hat jemand von Euch vllt. eine Anleitung? Möchte da nicht zuviel rumexperimentieren. lg eifelkrimi |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 10.08.2006 |
Hallo Eifelkrimi,
ich glaube nicht, dass das funktioniert. In Holunder ist irgendwas drin, was den Geliereffekt wieder aufhebt. Deswegen soll man auf wohl auf 500g Früchte ein Päckchen Gelierzucker 2:1 verwenden. Sprich 250g Apfel und 250 g Holunder auf ein Paket von diesem Gelierzucker. Da ich erst die nächsten Tage dieses Gelee machen wollte, kann ich Dir diesbezüglich nur mein angelesenes Wissen weitergeben. VG Mia |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 27.03.2005 |
Das stimmt nicht.
Holunder enthält kein oder nur wenig Pektin, deshalb geliert er alleine schlecht. Also hat man früher, ehe es den Gelierzucker gab, Äpfel beigemischt, die dann genügend Pektin enthalten um das Ganze gelieren zu lassen. Auf der HP von Pfeifer+Langen gibt es Rezepte für Wildfrüchte zum Downloaden. Die nehmen da auf 3/4 l Holundersaft 1 kg Gelierzucker 1:1, also würdest du mit 500 Gramm Gelierzucker 2:1 auf 500 Gramm Holunder schon eigentlich überdosieren und bei 250 Holunder + 250 Äpfel auf jeden Fall lg eifelkrimi |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 10.08.2006 |
Hallo Eifelkrimi,
danke für den Hinweis. Dann werd ich dort mal stöbern. Wie gesagt, ich hab das hier irgendwo im Forum gelesen. Finde den Thread aber nicht mehr. Falls Du Dein Experiment ohne Gelierzucker wagst, berichte uns doch bitte davon. VG Mia |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 03.12.2004 |
Huhu!
Also, mein Apfel-Brombeer-Gelee kann man schneiden! In Gelierzucker ist für die Gelierwirkung ja auch nichts Anderes drin, als Pektin. Sonnige Grüße! Kaffeetrinkerin |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 10.08.2006 |
Hallo Kaffeetrinkerin,
da stimme ich Dir zu. Aber ich kann mir trotzdem nicht vorstellen, dass das so einfach funktioniert. Dann müsste man ja doch den Apfelanteil höher als den Holunderanteil setzen. Dabei würde meines Erachtens aber der Holundergeschmack verloren gehen. Bin auf weitere Meinungen sehr gespannt. Hast Du dein Apfel-Brombeer-Gelee denn auch ohne Gelierzucker gemacht? VG Mia |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 03.12.2004 |
Hallo!
Ja, ich habe sie nach dem Rezept von Neuhaus gemacht, ein Link zum Rezept steht hier weiter oben im Thread. Sonnige Grüße! Kaffeetrinkerin |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 10.08.2006 |
Hallo Kaffeetrinkerin,
danke für den Hinweis. Ich les es mir mal durch. Viele Grüße Mia |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 08.09.2007 |
Hallo Mia,
Brombeeren haben von Natur aus sehr viel Pektin und auch unreife Äpfel, aus denen Pektin gewonnen wird. Wenn Du also Marmeladen oder Gelees, diese Früchte beimischst brauchst Du keinen Gelierzucker und hast auch keine Chemie auf dem Brötchen. LG Grosspitz |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 10.08.2006 |
Hallo Grossspitz
wie würdest Du denn das Verhältnis für Apfel-Holunder-Gelee setzen. Auf einen Liter gerechnet 500 ml jeweils oder lieber 750 ml Apfel und 250 ml Holunder? Und darauf dann wieviel Zucker? LG Mia |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 08.09.2007 |
Hallo Mia,
ich würde 500 Milliliter Apfelsaft, von unreifen Äpfeln, mit 500 Gramm Holunderbeeren (zerkleinert) 1 Kilo Zucker, mischen und kochen bis es geliert. Ich hoffe ich konnte Dir weiterhelfen. LG Grosspitz |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 10.08.2006 |
Hallo Grosspitz,
dann werde ich das morgen mal probieren. Der Entsafter läuft schon heiß Vielen Dank. LG Mia |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 08.09.2007 |
Gutes Gelingen, Mia.
LG Grosspitz |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 10.08.2006 |
Danke
LG Mia |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 10.02.2006 |
Hallo zusammen,
da ist ja einiges interessantes zusammengekommen. Hier noch einen Tipp, den ich vor kurzem in einem alten Kochbuch gelesen habe: Zucker zum Konfitüre kochen bei leicht geöffneter Backofentür erwärmen und dann erst zu den Früchten geben. Das soll die Farbe besser erhalten. Gruß Courgette |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 26.06.2008 |
Ich hab ja auch noch gar kein Einstandsrezept beigetragen. Als ich diesen Thread entdeckt hab, war klar, ich werde hier eines rein bringen. Da ich ja auch super gern einmache.
Wir hatten immer unmengen von Quitten im Garten und meine Oma hat daraus alles mögliche gemacht. Am liebsten mochte ich das Quitten-Gelee. Zutaten: 1 1/2 kg Quitten 3/4 trockener Weißwein ca. 1 1/2 kg Zucker 1 l Wasser Zubereitung: Die Quitten mit einem sauberen Tuch gründlich abreiben, um den feinen Flaum auf den Früchten abzureiben. Dann waschen und zerteilen. Blüte und Stiele entfernen und Fruchtfleisch in Spalten schneiden. Quittenspalten mit 1 Liter Wasser und dem Weißwein in einem Topf geben und 30 bis 40 Minuten weich kochen. Anschließend im Sud etwas abkühlen lassen. Einen Sieb mit einem Mulltuch ausfüllen und den Saft abtropfen lassen. Tuch später mit den Spitzen zusammenbinden und aufhängen, damit der Saft noch besser abtropfen kann. Den gewonnen Saft abmessen und die gleiche Menge Zucker zufügen. Diese Mischung zum Kochen bringen und während des Einkochens immer wieder abschäumen. So lange kräftig kochen lassen bis die Geleeprobe gelingt. Dauert wohl so zwischen 40 und 50 Minuten. Das fertige Gelee heiß in saubere Gläser füllen und sofort verschließen. Oma hat sie dann noch auf den Kopf gestellt, damit sie vakumieren. _______________________________________________________ Ich selbst hab mich gestern mal an einem Holundersaft versucht. Ich hab alles Pi mal Daumen gemacht, weil ich vergessen hab die Beeren zu wiegen. Aber es waren sowie so nicht viele. Ich hab also die Beeren in einem Topf zerstampft und diese mit Zucker bedeckt und durchgerührt. Kurz ziehen lassen und den Topf mit Wasser aufgefüllt. Dann hab ich es aufkochen lassen, runter geschalten, aufkochen lassen, runter geschalten immer so im 30 min Takt ungefähr 2 Stunden lang. Dann hab ich's abkühlen lassen. Hab's eben in die Flasche umfüllt, in der er im Moment mal bleibt, aber morgen kauf ich noch Apfelsaft (hatte ich nämlich vergessen und dann werde ich die Hälfte davon nachmal zusammen mit dem Apfelsaft aufkochen und entgültig abfüllen. Die andere Hälfte koch ich ebenfalls noch mal auf und füll sie auch ab, oder aber ich mach Gelee draus.. Seh ich morgen. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 30.12.2004 |
Hallo,
morgen will ich auch ein paar Holunderbeeren ernten. Einige davon trockne ich, später für Tee oder was mir so einfällt. LG Annette Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Erich Kästner |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 13.12.2006 |
hallo Ihrs,
ich habe noch eine Einmachmethode im Kopf, ich kenne nur noch die grobe Machart. Vielleicht ein andere/r noch genaueres. Es geht um Gemüse haltbar machen. Erst wird es klein geschnippelt, dann 24 Stunden in Salz eingelgt, danach 24 Stunden in ein Essig/Wein/Wassergemisch eingelegt, Wein ist kann weggelassen werden. Danach 24 Stunden abropfen lassen am Ende in Gläser einfüllen mit Öl auffüllen, Glas verschliessen. Fertig. Gemüse bleibt knackig und hält ewig. Was ich nicht mehr genau weiß, ist das Verhältnis von Essig und Wasser. Kennt wer diese Haltbarmachmethode? lg Ft |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 08.09.2007 |
Hallo Feuerteufelin,
das hört sich ja sehr gut an Hast Du niemand den Du noch fragen könntest? Wenn nicht Deine Mutter, dann vielleicht eine Tante die sich noch erinnern kann, ich würde diese Methode gerne einmal versuchen. LG Grosspitz |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 30.08.2005 |
Hallo.
Ich hab auch was, original aus einem sehr alten Kochbuch abgetippt (ca. 1919), mein Lieblingskochbuch: Hagebuttenmus "Man bekommt sie fast überall schön durchs Sieb getrieben zu kaufen, ist dies jedoch nicht der Fall, so nimmt man die Kernchen aus den sehr reifen Hagebutten heraus, überspritzt letztere mit sehr frischem Wasser, dem man auch ein kleines Gläschen Wein beigießen kann, lässt sie 3 bis 4 Tage im Keller stehen und rührt ie öfters um. Sie werden sodann durch ein Haarsieb getrieben, auf 500 Gramm Mark 400 Gramm feingestoßener Zucker genommen und unter fleißigem Rühren dick eingekocht. Dann flüllt man sie in einen Steintopf oder ein Glas, belegt sie nach dem Erkalten mit einem in Arrak getränkten Papier und bindet den Topf gut zu. Oder: Man nimmt auf 500 Gramm Mark 500 Gramm feingestoßenen Zucker und rührt es 1 Stunde gut, ohne es zu kochen." Ich meine aber, man kann die fertige Marmelade auch einkochen. Ich habs selbst noch nicht probiert, weil ich hier schlecht an ungespritzte Hagebutten komme. LG Annette Kenntnisse kann jedermann haben, aber die Kunst zu denken ist das seltenste Geschenk der Natur. (Friedrich der Große) |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 26.08.2008 |
Hallo,
hab das hier gerade entdeckt und mich mal durchgelesen. Das sind ja super schöne alte Rezepte, ich bin ganz begeistert. Annette, zum Hagebuttenmus möchte ich gerne was beitragen: ich habe hier die Möglichkeit, unendlich viele saubere Früchte zu ernten und mache es wie meine Oma: sie hat die Früchte in Wasser 10 Minuten gekocht und dann durch die Flotte Lotte gerührt. Danach wurde das Mus mit Rohrzucker im Verhältnis 1:1 verrührt, 30 Minuten erhitzt ohne richtig zu kochen, einmal aufgekocht und in Gläser gefüllt. Sowohl von meiner Oma als auch von meiner Mutter kenne ich diese Art des Verschliessens: auf das Mus in den Gläsern oder Tontöpfchen wurde alkoholgetränktes Pergament aufgelegt und mit Cellophan verschlossen. Das Cellophan wurde auch nass gemacht und nass über die Gläser straff gezogen, dann Gummiband oder Bindeband drum. Holundermus wurde ähnlich gemacht, es wurden aber die Früchte nur kurz aufgekocht und dann durch die Lotte gerührt, sonst wie bei der Hagebutte. Ach, der Herbst ist schön. Es gibt sooo viele Leckereien. lb. Gruss Erika |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 22.12.2004 |
In Kräutern steckt die ganze Kraft der Welt; der Jenige, der Ihre geheimen Fähigkeiten kennt, ist allmächtig (Indische Weisheit)
Hallo Erika, so geht es auch mit meinem Pflaumenmus. Ich habe es aus meinem handgeschriebenen Kochbuch. Hagebuttenmus, oder auch Hippenmus mache ich ohne Zucker ein. Dann kann man ihn auch noch für Chutneys verwenden und Soßen zum Wildbraten. Ich habe dieses Jahr nach vielen Jahren wieder einmal Pflaumenmus gekocht. Bis auf die alte Methode des verschließend, hier habe ich Twist-Off-Gläser genommen, habe ich alles nach Rezept gemacht. danach wurden sie noch einmal eingekocht in der Backröhre, denn ich habe meine ganzen Einmachutensilien weg geschmissen, als die Wende kam. Heute bereue ich es. da war der Einkochtopf mit Thermometer, viele Gläser mit Deckel und Gummis und so manches mehr. Ich hatte es in Kisten auf die Straße gestellt. So schnell kann man garnicht gucken , wie das Zeug weg war. So ich schau noch mal rein, denn ich muss ins bett, weil ich Morgen terminlich angebunden bin. Ich schau mal in meine drei handgeschriebene Kochbücher rein und werde bestimmt noch fündig werden,aAber erst Morgen oder später. Viele Grüße ![]() ![]()
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 26.08.2008 |
Hallo, Kräuterjule
schade um die schönen Sachen - sicher hat da jemand genau gewusst, was für einen Schatz er da gehoben hat... Ich finde, Gläser sind ziemlich teuer, und Einkochtöpfe leider auch. Habe das Glück, von meiner Mutter einen bekommen zu haben, sogar elektrisch mit Temperaturregler. Da ich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeite bzw. nur noch aushilfsweise, habe ich jetzt Zeit meine alten Rezepte wieder vorzukramen. Hagebutten(Hägen)mark koche ich auch zum Teil ohne Zucker ein, auch für Saucen, besonders zu Wild. Finde ich ja toll, dass du das auch so machst. Bin schon gespannt auf deine aus den handgeschriebenen Büchern - du wirst sie uns doch nicht vorenthalten? mit liebem Gruss Erika |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 22.12.2004 |
In Kräutern steckt die ganze Kraft der Welt; der Jenige, der Ihre geheimen Fähigkeiten kennt, ist allmächtig (Indische Weisheit)
Hallo Erika, nein, aber dazu brauch ich Zeit und momentan habe ich ein wenig davon. Schau mal wann ich hier antworte. Viele Grüße ![]() ![]()
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 23.11.2002 |
Guten Morgen,
ich hab noch ein altes Rezept für Fruchtwein von meinem Opa. Hab es selber nur noch nie ausprobiert. Aber bei Opa getrunken. Da schmeckte der 10 Jahre alte Pflaumenwein fast wie Sherry. Oma sammelte meist das Fallobst im Garten auf und Opa machte den Wein draus. Egal ob Pfirsiche, Kirschen, Pflaumen oder Stachelbeeren, alles schmeckte sehr lecker. Opa´s Fruchtwein für einen 25 ltr. Ballon 2 Wassereimer (10 ltr.) Frucht (entsteint und gesäubert) in einen Steintopf geben und 2 Pfund Zucker drauf geben und umrühren. Das ganze 4-6 Wochen stehen lassen, aber jeden oder jeden 2. Tag umrühren. In ein Sanitastuch geben und abhängen lassen. Das ergibt da. 8-9 Liter Saft. Auf 1 Ltr. Saft gibt man 1/2 bis 3/4 Liter Wasser. Auf den Ballon 10 Pfund Zucker. Den Zucker im Wasser auflösen. Das Ganze in einem Ballon füllen un dmit einem Gärrohr aufsetzen und gären lassen, bis es ausgepufft ist. Den Inhalt umfüllen und die Trübstoffen entfernen. Den Ballon säubern und ein zweitesmal gären lassen. Bin mal gespannt, ob das jemand nachmacht. Es kommt keine Hefe rein und auch kein Schwefel. Es ist einfach ein naturbelassener Obstwein. Lieben Gruß - Gaby |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 26.08.2008 |
Hallo, Gaby
das würde ich mich nicht trauen. Bin auch gespannt, ob das vielleicht nicht sogar jemand kennt und darüber berichten kann. lieben Gruss Erika |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 28.10.2003 |
Diese milchsauren Gemüse und die milchsauren Bohnen von Irene gehören auch in diese Sammlung.
Lieben Gruss Els´chen La vie est dure sans confiture. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 22.12.2004 |
In Kräutern steckt die ganze Kraft der Welt; der Jenige, der Ihre geheimen Fähigkeiten kennt, ist allmächtig (Indische Weisheit)
Hallo ihr lieben Eichhörnchen, nun will ich mein Versprechen einlösen und ein paar Rezepte eintippseln. Kaltgerührte Marmelade
250 g gewaschene, abgetropfte Erdbeeren und 250 g entsteinte Sauerkirschen im Mixer pürieren. Durch die Deckelöffnung so nach und nach 500 g Zucker zugeben und so lange schlagen, bis sich der Zucker mit dem Fruchtmark gut verbunden hat. Die Marmelade in kleine Gläschen füllen, welche mit Alkohol ausgespült wurden und mit Cellophanpapier, welches ebenfalls in Alkohol getränkt wurde, fest verschließen. Perlzwiebeln
1 kg ganz kleine Zwiebeln, 1/8 l Essig u. wenig Salzwasser. Darin die Zwiebeln kurz aufkochen, welche geschält wurden. Dann wieder herausnehmen . Nun bereitet man einen Sud aus 1/2 l Essig, 1/4 l Wasser, Salz, Zucker Gewürzkörner, 3-5 Nelken, Zitronenschale, kocht ihn auf und erkalten lassen. Dies wird über die abgetropften Zwiebeln, welche in entsprechende Gläser verteilt wurden, gegossen und eingekocht 25 min., bei 75°C. Mixed Pickles
Blumenkohl, Mohrrüben, grüne Bohnen, Kohlrabi, alles zusammen muss1 kg klein geschnittenes Gemüse ergeben und soll getrennt in Salzwasser fast gar gekocht werden, je nach Biss und dann gut abtropfen. 500 g feste, kleine Feldgurken, am Tag vorher waschen u. 1 Stunde in eine Salzlösung geben (auf 1 l Wasser 75 g Salz). 100 g Perlzwiebeln werden halbiert, ebenso 1 Stange Meerrettich gerieben. Nun schichtete man alles der Reihe nach in wechselnder Reihenfolge in die Gläser und gibt auf jedes Glas einige Pfefferkörner und ein kleines Lorbeerblatt. Dann gießt man eine abgekühlte Essig-Zucker-Lösung darüber und diese wird 30 min., bei 80 °C sterilisiert. Für die Essig- Zucker-Lösung braucht man: 100 g Zucker, 1/2 l Wasser und 70 g Salz. Alles bei starker Hitze zum Kochen bringen, abschäumen und 1/2 l Essig hinzufügen. Das sind erst einmal ein paar Rezepte. Ich muss mal sehen, ob ich noch mehr finde. Übrigens, selbstgemachte Bratheringe werden nicht mit Salzheringen gemacht Ich musste meine grünen Heringe, die von der Küste kamen und Prachtheringe waren, immer noch selber entschuppen und ausnehmen. Dann wurden sie gesalzen, bemehlt und in Öl gebraten. Dazu gab es fast immer Kartoffelsalat. Da dies viel Arbeit machte, habe ich gleich immer mehr gebraten, auch wenn die ganze"Bude" danach stank und der Rest wurde in Essig (verdünnt mit Wasser) und Öl eingelegt. Einen Sud aus Lorbeerblättern, Pfefferkörnern, Zwiebelscheiben, Salz und eine minimale Prise Zucker. Das hat herrlich geschmeckt. Am liebsten habe ich den gebraten Rogen und die Milch, welche auch wie der Hering gebraten wurde, gegessen. Auch das konnte man im gleichen Sud einlegen. Gute Nacht ![]() ![]()
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 26.08.2008 |
Hallo, Kräuterjule
vielen Dank für die Rezepte! Da werden Erinnerungen wach, oh ja die grünen Heringe haben wir immer in Glückstadt direkt vom Logger gekauft, gefühlte Zentnerweise Die wurden dann entweder zu Bismarkheringen in grossen Steingutkruken eingelegt oder, wie bei dir, lecker gebraten und dann "in sauer" gelegt. Gab es leider sehr, sehr oft bei uns, war billig... Ich habe das, seit ich nicht mehr dort oben lebe, nicht mehr gegessen, weil ich glaube, das schmeckt nur mit frischen, grünen Heringen. Schuppen und ausnehmen war normal bei uns zu Hause.. Mein Vater hat viele Fische und auch Aale gefangen, die mussten entschleimt werden in Sand und Salz und dann ausnehmen, die dünnen wurden gebraten und haben sich in der Pfanne bewegt - fand ich als Kind total faszinierend...Reste kamen "in sauer" Gebratene Plattfische, Butt, wurden ebenfalls gebraten und Reste in sauer gelegt. Und dann gabs von den mitteldicken Aalen noch Aalsuppe. Keine Hamburger, wo gar kein Aal drin ist, sondern Holsteiner, mit Schinkenknochen, Backobst und 7 Kräutern, u.A. Tripmadam..Die wurde dann auch eingekocht, als Vorrat. Das waren noch Zeiten, und geschmeckt hat es super! Lecker Grüsse Erika |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 22.12.2004 |
In Kräutern steckt die ganze Kraft der Welt; der Jenige, der Ihre geheimen Fähigkeiten kennt, ist allmächtig (Indische Weisheit)
Hallo Erika, hier in Thüringen waren wir damals mit Frischware leider nicht so gesegnet. Aber die Heringe waren größer und wie du schreibst, eben auch billig. Heute ist der Hering eine Delikatesse geworden, wegen der Überfischung. Ich kenne es vom Karpfen, dass es gewässert werden musste, damit er nicht schlammig schmeckt. Dann habe ich damals in einer "HO-Kaufhalle" gearbeitet und da gab es noch Becken mit frischen, lebenden Karpfen. Ich musste damals die Tiere schlachten und ausnehmen. So habe ich auch noch als junge Frau Gänse und Enten ausgenommen, weil sie früher noch so verkauft wurden, auch in der Stadt. Wer kann das heute noch Wenn ich wieder mehr Zeit habe, schaue ich nach den nächsten Rezepten und dies sind oft sehr einfache. Viele Grüße ![]() ![]()
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 08.09.2007 |
Hallo,
danke für Eure schönen Rezepte, die machen Appetit und spornen an. Auch ich nehme die Fische, die mein Mann fängt, aus. Hühnchen schneide ich auseinander, dann sind die Stücke genau so wie ich sie haben möchte. Ich käme nicht auf die Idee Gulasch oder Gyros, geschnitten und angemacht, zu kaufen, oder gar eingelegtes Fleisch. Selbst gemacht schmeckt viel besser und ist auch noch wesentlich preiswerter. LG Grosspitz |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 28.10.2003 |
Ihr denkt aber bitte schon daran, dass es hier um Rezepte und alte Methoden des Einkochens und Haltbarmachens geht.
In einem solchen thread gehen ja auch User auf die Suche - und wenn da zu viel Plauderei zwischen steht, wird das recht mühsam. Lieben Gruss Els´chen CK-Moderatorin La vie est dure sans confiture. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 11.08.2005 |
Daniel's Enchaud
eine echte Spezialität aus unserer Gegend: nach der Hausschlachtung wird Schweinefiletbraten im eigenen Saft geschmort und als Dauerkonserve sterilisiert. Er wird kalt wie warm serviert, im Sommer bevorzugt kalt und im Original gehören kleine Essiggürkchen als Begleitung dazu. Zutaten: Schweinefilet-Rollbraten, frischer Knoblauch, Pfeffer,grobes Meersalz, Schweineschmalz 1. Die Filetbraten mit grobem Meersalz würzen und mit in Stifte geschnittenen Knoblauchzehen spicken.So vorbereitet im Kühlschrank 24 Stunden ziehen lassen 2. Aus dem Kühlschrank nehmen, gut pfeffern und mit etwas Schweineschmalz rundum goldbraun anbraten. 3. In Weckgläser geben, eventuell verbleibende Leerräume mit Schweineschmalz auffüllen und 3 Std. sterilisieren. 4. Vor dem Verkosten mindestens 4 Wochen durchziehen lassen. Tipp: - Die Konserven halten an einem kühlen dunklen Ort über mehrere Jahre. - Die Mengen passt ihr nach euren Wünschen an. Für die Gläser auf dem Photo haben wir rd. 3 1/2 kg Braten verwendet. Gruss Daniel |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 10.02.2008 |
Hallo, Ihr Lieben,
gute Idee, das Thema. Vor Jahren habe ich von einem Mann gelesen, der von seiner Mutter die Methode des "Einbutterns" gelernt hatte, angeblich hat sie ihm ein eingbuttertes Hähnchen an die Front geschickt, daß da noch gut war und er meinte, damit könne man Fleisch sehr lange haltbar machen. Leider habe ich den Artikel nicht mehr.. Vielleich weiß einer von Euch etwas genaueres? LG Taptap |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 11.06.2009 |
Hallo,
vom "Einbuttern" habe ich noch nix gehört und kann da leider nicht weiterhelfen. Habe hier aber ein Rezept, das meine Großtante (Jahrgang 1914) mir gegeben hat, und zwar für "Tomatenketchup mit Pflaumen 2 kg Tomaten, 500 g Zucker, 1/4 l Essig, 50 g Salz, 500 g Zwiebeln (gewürfelt), 500 g Pflaumen, 2 TL Nelken, 2 TL Piment, 2 TL Paprika (scharf), 2 TL Ingwer, 2 EL Paprika (süß), 2 TL Pfeffer, 2 TL Meerrettich, 2 Knoblauchzehen (fein gehackt), 2 Peperoni (fein gehackt) - alles zusammen ca. 3 Stunden dick kochen!" Wir haben das als Grillsauce ausprobiert, paßt auch gut zu kaltem Braten usw. - es muß aber eine Weile stehen, weil der Essig, wenn es ganz frisch ist, noch ziemlich vorschmeckt. Noch heiß in Twist off-Gläser gefüllt, hält es sich bei uns schon zwei Jahre. LG und danke für den schönen Thread, aheinrich72 |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 16.08.2008 |
Hallo zusammen, Kirschenzeit !!!
Man hat mich gebeten, hier eine alte Vorgehensweise zu beschreiben, wie man früher Kirschen entkernt hat. Möglich, daß es schon mal jemand beschrieben hat, doch alles durchzulesen, fehlt mir leider die Zeit. Wie gesagt, es ist Kirschenzeit. Also, Ihr benötigt eine Haarnadel, keine Nach ein paar Kirschen habt ihr das ganz schnell raus. Ich mache das schon ohne hinzusehen. Das hat man irgendwann im Gefühl. Günstig wäre es, Handschuhe dabei zu tragen, damit sich die Hände nicht so verfärben. Gutes Gelingen ! GLÜCK AUF Eure Bärenmama REGINE
![]() |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 04.07.2009 |
Aber ich habe gleich eine Frage: Wo bekomme ich einen guten,aber preisgünstigen Kupferkessel her? Für Marmelade einkochen und was man sonst noch so damit kochen kann. Vielen Dank im voraus für eure Nachrichten. Signora 44 Sorry,ich weiss nicht wo ich diese Frage reinsetzen soll. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 30.12.2004 |
Hallo Signora,
das wüßte ich auch gerne LG Annette |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 13.07.2009 |
wie war das mit den tomaten in salzlösung?!
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 10.03.2009 |
Hallo,
ich verwende für meine Marmeladen keinen Gelierzucker, sondern normaler Zucker 1:1. Das klappt immer sehr gut und die Marmelade geliert und ist haltbar. Vor ein paar Tagen habe ich gefrorene Himbeeren geschenkt bekommen und möchte sie zu Marmelade verarbeiten, ohne Gelierzucker natürlich. In einem alten Kochbuch steht: Früchte Kochen und durch ein Sieb schütten, danach mit der gleichen Menge Zucker kurz vor den Siedepunkt kommen lassen, da sonst die Früchte nicht gelieren. Ich dachte immer, Himbeeren gelieren sehr gut und man müsste weiter nichts beachten, einfach kochen und die Gelierprobe machen. Hat jemand von Euch Erfahrung? Über Euren Rat würde ich mich sehr freuen. Maren |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 10.03.2009 |
@Signora
@Annette Mein Kupferkessel, habe ich, durch Zufall, im Urlaub, in Frankreich gefunden. Ich möchte ihn nicht mehr missen. Manchmal, wenn man Glück hat, kann man auch einen auf dem Flohmarkt finden. Maren |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 23.06.2008 |
hallo maren,
bei himbeergelee nehme ich immer noch zitronensaft dazu und evtl. werfe ich einige zerstampfte stachelbeeren dazu. lg. uschi |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 24.01.2007 |
Hallo zusammen,
ich bin mir nicht sicher ob ich das hier schreiben darf, aber ich habe ein sehr schönes Buch zu dem Thema: Es heißt "Natürlich konservieren" und ist eine Sammlung von Leserbeiträgen einer Französischen Bio-Zeitschrift, so wie ich das verstanden habe. Das sind 250 Rezepte, wie man Obst und Gemüse so schonend wie möglich einmachen/konservieren kann. Wie ich finde ein tolles Buch für jeden der sich dafür interessiert. Heute habe ich Zucchini-Scheiben getrocknet, muss aber sagen, das Ergebnis war... naja. Kann mir jemand sagen wie trocken die sein sollen? Noch biegsam oder richtig kross? LG, Elchi |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 30.12.2004 |
Hallo Elchi
getrocknete Zucchini , hmm....getrocknet habe ich die noch nicht. Habe auch noch welche aus dem Garten, vielleicht kandiere ich die mal ( im Ofen mit etwas Puderzucker ) LG Annette |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 19.12.2005 |
Hallo ihr,
ich mach das eigentlich nicht, meine eigenen Rezepte in Foren "anzubieten", aber es paßt hier einfach rein! Also: "Eingemachte Würze für Soßen" ist ein altes Rezept und ist einfach super wenn man im Winter nicht nach Suppengrün suchen will und auch kein Soßenpulver/-Würfel verwenden mag. Es hält sich mind. 1 Jahr. LG Suserla |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 13.09.2005 |
Hallo suserla,
warum magst Du nicht Deine eigenen Rezepte hier anbieten? Davon lebt doch das Forum! Die Würze des Sommers für den Winter konserviert - das muß doch ein gutes Rezept sein - ich zumindest würde mich freuen, wenn Du es eintippselst. lg kathal |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 19.12.2005 |
Hallo kathal,
hab mich falsch ausgedrückt. Das Rezept steht doch schon im CK, ich wollte nur nicht, mh, weiß auch nicht, wollte nur nicht dass ihr denkt, die will nur Punkte sammeln, oder so! Ja, blöd. Suserla |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 26.08.2008 |
Hallo
Suserla, ich persönlich bin immer sehr dankbar dafür, wenn jemand seine oder ein anderes passendes Rezept in den entsprechenden Foren nennt oder sogar verlinkt. Hab mir deines grad angeschaut: das werde ich machen! Klingt köstlich! Elchi, wo ist denn das Buch bzw. die Sammlung zu bekommen? zum Trocknen: wenn ich Apfelschalen trockne für Tee, dann möchte ich, dass sie nicht "knusprig" werden sondern noch etwas elastisch sind. Dann ist das Aroma intensiver. Wobei - was möchtest du denn mit den getrockneten Zucchinischeiben später machen? Einfach wie Chips naschen????? Ich glaub, das wäre mir geschmacklich zu langweilig..... LG Erika |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 24.01.2007 |
Hallo,
Ich hab das Buch auf Amazon bestellt, aber sicher kannst du es auch in jedem Buchgeschäft bestellen. Hier mal der Link mit allen Daten: klick Die Zucchinis hatte ich nur so zur Probe gemacht, wollte es einfach mal testen. Hatte mal irgendwo gelesen dass man auch so was wie Chips draus machen kann, deshalb hatte ich auch Paprikapulver, Salz und etwas Chili draufgestreut, aber die Zucchini an sich waren einfach nicht lecker... Naja, da hilft wohl nur weiter probieren. Euch allen noch viel Spaß beim Haltbarmachen LG |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 26.08.2008 |
Hallo
erstmal danke an elchi für den Buchtipp! und wegen des zur Zweit reichlichen Angebotes an frischen Kräutern: wir haben daheim immer KRÄUTER zusammen mit SALZ GETROCKNET. Heutzutage gibt es ja solche Salzmischungen auch fertig zu kaufen, aber es klappt ganz hervorragend, ist kinderleicht und ist eine leckere und preisgünstige Alternative zu den gekauften Würz-Salzmischungen. LG Erika |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 30.12.2004 |
Hallo Erika,
genau das habe ich jetzt auch gemachtmit meinen Kräutern,ist sehr aromatisch geworden. LG Annette |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 11.11.2005 |
auch wenn sie schon lange her ist, die frage nach dem einbuttern:
ganz genaue anleitungen kann ich nicht geben, aber aus erzaehlungen weiss ich, dass frueher butter geschmolzen, die molke abgegossen wurde und lebensmittel in die fluessige butter eingelegt und damit durch luftentzug konserviert wurden. aber das ist heutzutage wohl nicht wirklich praktikabel... ;) vg, anja |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 29.08.2009 |
Hallo,
ich hoffe, es kann mir jemand weiterhelfen. Ich bin auf der Suche nach einem alten Rezept zum Haltbarmachen von Kirschen (Schattenmorellen), das wahrscheinlich aus dem Münsterland stammt. Meine Mutter hat es früher immer so gemacht, aber das Rezept "im Kopf gehabt", es gibt also keine schriftlichen Aufzeichnungen. Ich weiß nur noch, dass die Kirschen nicht gekocht wurden, sondern nur mit Zucker in einem Steintopf o. großen Glas eingelegt und dann kühl und dunkel gestellt wurden. Nach einiger Zeit waren sie ziemlich fest und süß und wurden bei uns immer zu Quarkspeisen, Eis oder Pudding gegessen. Außerdem waren sie sehr lange haltbar. Ich würde die Kirschen gern einmal selbst wieder so einmachen und das alte "Rezept" (falls es ein solches überhaupt gibt) in meinen "Familienrezepten" archivieren. Danke für eure Hilfe. LG Petra |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 18.08.2007 |
@ elchi19,
ich habe das Buch auch - schon faszinierend, was man so alles machen kann. Die Zucchini habe ich ziemlich trocknen lassen, dann etws salzen und naschen. Ich fand´s sehr lecker. @ suserla - Danke für den Hinweis auf Dein Rezept! Finde ich toll und wird bald ausprobiert. und überhaupt - ich finde die Tipps und Ideen hier ehrlich klasse und freu mich sehr über die Beiträge! Gruß ma_himba |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 06.01.2010 |
Hallo,
Meine Mutter hatte immer zwei Schweine im Stall. Wenn geschlachtet wurde, vieles wurde verkauft. Aus dem Rest wurde das Fleisch gebraten und in Rex Gläser gefüllt, und im Backrohr noch einmal erhitzt. So hat es sehr lange gehalten. Lg. kabsi |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 06.01.2010 |
Noch etwas,
wenn ich viel Obst im Garten habe, mache ich "Fruchtiges" für Joghurt, Topfenknödel oder Eis. 1 kg Obst, klein schneiden 200g Zucker verrühren und über Nacht stehen lassen. Es entsteht Saft. Das ganze nun zum Kochen bringen und 5 min. köcheln lassen, heiß in twist off Gläser füllen und verschließen. Lg. kabsi |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 24.06.2008 |
wovon ich schon lange träume ist ein sauerkrauttopf.
das ist ein großes tongefäß mit einem deckel. der clou dabei ist, dass das gefäß oben, wo der deckel aufliegt einen ring hat, eine art rundum laufende mulde, die mit wasser gefüllt wird. der deckel wird dann in das wasser aufgelegt, sodass die bei der milchsäuregä-rung entst. gase raus, aber keine bakterien rein können, im prinzip eines gärspunds. wasser muss auch regelmäßig nachgegossen werden. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 18.04.2008 |
Ein Hallo an alle Fans von altmodischen Methoden der Haltbarmachung!
Ich bin gleich mal ganz glücklich, dass ich diesen Thread gefunden hab! Gibt eben doch nicht nur Schrott im Net... Hier sind meine altehrwürdigen Methoden der Konservierung: Pilze sammeln, trocken putzen und auf eine Horde oder Zeitungspapier legen zum Trocknen. Hab auch schon aufgefädelt und quer durchs Wohnzimmer aufgehängt. Sehr hübsch, wie bei ner Hexe daheim! Äpfel trockne ich ebenso. Quitten- und Holundergelee wird nur mit Zucker bereitet. Also solange kochen, bis es fest wird. Aber Achtung, heiß muss es noch ziemlich flüssig sein, sonst ist es dann bonbonartig, wenn es erkaltet ist. Hatte ich auch schon. Wenn meine Marmeladengläser alle sind, koche ich Muttersaft ein und mache später Gelee, wenn wieder Gläser frei sind. Sauerkraut und Salzgurken stellt meine Mutter in genaus so einem Fass her, wie rouillerrouge es sich wünscht. Das mache ich dann erst selbst, wenn sie es nicht mehr kann oder mag. Abholen ist ja auch ganz nett, nicht??? Hagebuttenmark kochge ich so: Früchte von Stiel und Krone befreien, waschen und in einem Topf mit Wasser bedeckt aufkochen lassen. Saft abseihen, nochmal auffüllen, kochen und abseihen. Und nochmal das ganze Prozedere. Beim letzten Abseihen drehe ich das Seihtuch fest zusammen, damit alles gut abläuft. Dazu befestigte ich es früher an einem Griff des Küchenhängeschrankes und stellte den Topf darunter. Heute, mangels eines solchen Schrankes, hänge ich das Tuch in einen umgedrehten Stuhl und mache zur Straffung des Tuches einige Überschläge (mit dem Tuch...! Ich hab oben gelesen, dass man die Früchte auch durch die flotte Lotte drehen kann. Aber ich trau dem Frieden nicht, wegen der feinen Härchen. Pflaumenmus mach ich wie meine Großmutter nur von überreifen Früchten, geschnitten in die Gänsepfanne und ohne Rühren einige Stunden einkochen lassen. Die Hitze sollte dabei nicht zu groß sein, sonst brennen die oberen Früchte an. Abdecken mit etwas Alufolie hilft auch. Dann kann das Mus auch in Steinguttöpfen mit Frischhaltefolie im kalten Keller aufbewahrt werden und wird nicht schlecht. So, ich hoffe, das ich euch noch etwas Neues erzählen konnte! Einen schönen Sonntagabend wünscht die Landritterin |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 06.01.2010 |
Hallo
Landritterin Wegen der Härchen der Hagebutte, die spürt und sieht man in der Marmelade nicht. Liebe Grüße hermi |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 18.04.2008 |
Guten Morgen kabsi!
Wenn du da sagst, werd ich dir das glatt glauben und es in diesem Jahr mal so versuchen. Die "Lotte" ist wirklich ein nützliches Ding und mit ihr ist es sicher einfacher, das Mark zu gewinnen! Schöne Woche und vielen Dank Landritterin |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 25.12.2008 |
Hallo,
habe mir neulich einen Dörrapparat gekauft. ( Meine Tiefkühltruhe ist fast voll und der Garten ist noch lange nicht abgeerntet ) Bin auch schon fleissig am dörren. (Bohnen, Tomaten, Kräuter und auch Zucchini) Nun meine Frage: Zu was allem kann ich den die Getrockneten Zucchini alles weiter verwenden? LG. johnyboy |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hi
Getrocknete Zucchini , getrocknete Gurken womöglich noch getrocknete Kartoffeln ? Gruß Werner |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 25.12.2008 |
Hi,
Ne, die Gurken mach ich im Glas ein, und Kartoffeln hab ich keine im Garten... Aber vielen Dank für deinen Beitrag... LG. johnyboy |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 25.02.2006 |
hallo
alle getrockneten gemüse kann man im mixer zerkleinern und als dickungsmittel bei suppen benutzen. obst mach ich vielmals zum teig. getrocknetes obst zerkleinert gruß lene |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 22.08.2010 |
Hallo ,
so haben wir Sauerkraut in Tschechien gemacht: Zunächst wird mit dem Krautbohrer der Strunk herausgeschnitten. Dann werden die Köpfe mit dem Krauthobel in große Zuber oder in die Backmulde gehobelt. Das fertig geschnittene Kraut wird lagenweise mit Salz dazwischen (etwa 15 Gramm Salz auf 500 Gramm Kraut) und etwas Zucker in die ausgekochten Krautstanden eingeschichtet und festgestampft. Je fester gestampft wird, desto weniger Sauerstoff bleibt in der Stande und desto haltbarer ist das Kraut. Die gefüllte Stande wird mit einem ganzen Krautblatt (oder mehreren Krauthälften), einem ausgekochten Tuch und Brettern abgedeckt und mit Steinen beschwert, so dass möglichst wenig Luft eindringen kann. Die Krautstanden lagern nun zunächst bei Raumtemperatur. Nach etwa zwei Wochen nimmt man den entstandenen Schaum ab. Das Kraut muss ganz mit Salzlake bedeckt sein. Gegebenenfalls nachgießen. Dann werden die Standen wieder gut verschlossen. Jetzt können sie im Keller oder an einem anderen kühlen Ort gelagert werden. Bei jeder Entnahme von Sauerkraut müssen Tuch, Bretter und Steine gründlich abgewaschen und die Standen anschließend wieder sorgfältig verschlossen werden. Vor dem Kochen das Sauerkraut mit klarem Wasser abspülen- wenn es einem zu sauer ist. Meine Schwester und ich haben es immer dann heimlich roh gegessen Es ist ein wenig zeitaufwändig, aber super gut. Grüße mafe |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 12.12.2010 |
Meine Mutter hat früher Kürbis süßsauer eingekocht. Leider hat sie das Rezept nicht mehr. Kann hier jemand weiter helfen?
LG Tante Emma |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 08.11.2006 |
Hallo Tante Emma,
hier ein Rezept von mir. Kürbis dick schälen, die Kerne entfernen, das Fleisch in etwa gleichgroße Würfel/Stücke schneiden und zusammen mit Zucker in Gläser schichten und so viel mildes Essigwasser auffüllen, dass alles knapp bedeckt ist. Zimtstange, Gewürznelke oder auch ein Stück Zitronenschale dazu geben. Dann 30 min bei 80° sterilisieren Was auch geht: Kürbis zuerst in süßsaurer Gewürzlösung halb gar kochen und dann erst in Gläser füllen.
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 08.11.2006 |
Hier noch ein Zusatz wegen der Mengen.
750g Kürbis 3/8l Wasser 1/8l Weinessig 100-150g Zucker Nach Geschmack: Zimtstange Nelken Ingwer oder Zitronenschale
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 18.01.2011 |
Hallo
wie wäre es denn damit www.chefkoch.de/rezepte/74921028459975/Kuerbis-suesssauer.html www.chefkoch.de/rezepte/112311047128606/Kuerbis-suess-sauer-eingelegt.html LG Sonja |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
Um selbst an den Diskussionen teilnehmen zu können müssen Sie sich bei Chefkoch.de registrieren. Wenn Sie schon registriert sind, so müssen Sie sich mit Ihrem Benutzernamen und Passwort anmelden.

Henglein
Rama Cremefine






































hermi



