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Noch ein paar Fragen zum Einlegen von Chili

Vom 17.08.2007 21:11 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

ellmi1505 Hendlgriller


Mitglied seit 18.06.2005
62 Beiträge (ø0,02/Tag)
Liebe Chefköche,

ich habe in diesem Jahr zum ersten Mal Chili angebaut (Sorte „Apache“ im Topf) und da hängen jetzt ganz viele kleine rote Scheißerchen dran HAR HAR HAR . Ich habe hier bereits einiges gelesen aber einige Fragen habe ich doch noch:

• Lasst ihr die Stielansätze beim Trocknen und Einlegen dran oder schneidet ihr sie ab?

• Ritzt ihr die Schoten an oder lasst ihr sie unversehrt?

• Tauen die Chili nach dem Einfrieren unversehrt auf oder werden sie matschig?

• Wie lange halten sich in Rapsöl eingelegte Chili im Kühlschrank? Olivenöl funktioniert ja wohl nicht.

Ich möchte einige trocknen, einige einfrieren und einige in Öl und in Sud einlegen und würde mich freuen, wenn ich von euren Tipps profitieren könnte. Nach einem Selbstversuch Jajaja, was auch immer! habe ich erfahren, was Stärke 7 auf der Chiliskala bedeutet. Nun weiß ich, dass wir nicht so viele auf einmal verbrauchen werden und was da im Garten steht, reicht für ein Jahr.

Es grüßt euch
der Ellmi
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Vom 18.08.2007 05:12 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

javanne321  Hendlgriller


Mitglied seit 01.07.2007
4.668 Beiträge (ø2,61/Tag)
Hallo Ellmi
mit einlegen oder einfrieren habe ich keine Erfahrung,ich trockne meine Ernte nur.Die Stielansätze lasse ich dran,ritze auch nix an und stelle die Chilis einfach flach ausgebreitet in eine warme,dunkle Ecke.Nach zwei Wochen sind sie knochentrocken,wandern in ein Glas im Gewürzschrank und werden je nach Bedarf verwendet.Ich ernte schon wieder und habe noch reichlich vom letzten Jahr.....Haltbarkeit anscheinend ewig.....
Gruss Javanne
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Vom 23.01.2011 17:10 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

ellmi1505 Hendlgriller


Mitglied seit 18.06.2005
62 Beiträge (ø0,02/Tag)
Hallo miteinander,

ich habe nun einige Erfahrungen gemacht, die ich gern mit euch teilen möchte.
Meine getrockneten Chili ließen mit der Zeit in der Schärfe nach. Daher verwende ich sie nur bis zur nächsten Ernte.
Beim Einlegen gehe ich wie folgt vor: Ich erhitze das Öl auf 100°C. Um die Temperatur exakt zu halten verwende ich ein Bratenthermometer. Hierein gebe ich die angepieksten Schoten, deren Stengelansatz weitestgehen reduziert wurde. Gerade noch so, dass sie geschlossen bleiben. Die Schoten werden etwa 1 Minute blanchiert, herausgenommen und auf Schraubdeckelgläser verteilt. Dann erhitze ich das Öl nochmal auf 110°C und gebe es über die Schoten. Gläser randvoll füllen, Deckel drauf und über Kopf auskühlen lassen.
Haltbarkeit ungeöffnet: Bis zur nächsten Ernte.
Das Öl kann man dann auch noch zum Würzen verwenden - aber Vorsicht! Hot!

LG,
der Ellmi
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Vom 23.01.2011 17:19 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Kaffeeluder  Sternekoch


Mitglied seit 16.02.2005
2.251 Beiträge (ø0,85/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Hallo Ellmi,

ich trockne die unseren an einer Kordel in der Küche. Wenn pfurztrocken sind, wird ein Teil zerstoßen und trocken in Schraubgläser gefüllt... ich hebe neuerdings die kleinen Gewürzgläser aus, da wo Paprika und so drinn ist, da hat man zwei verschiedene Streuer, den aneren Teil zerstoße ich auch und mach fast das gleiche wie Du, ich erhitze Rapsöl (kaltgepreßtes) auf 100 °C und gebe das Öl auf die zerstoßenen, getrockneten Chillis.

Das Öl nehme ich auch zum würzen.

In schönen Gläsern ist das auch ein nettes Mitbringsel.

Liebe Grüße vom
Kaffeeluder

Kochkunst ist..........
die ebenso angenehme wie heimtückische Methode, Muskelfleisch in Bauchspeck zu verwandeln
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