Hilfe Quitten-Gelee zu flüssig...
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![]() Mitglied seit 08.10.2003 |
ich hab ein \"komisches\" Problem und hoffe das Ihr mir helfen könnt... Immer wenn ich Quitten-Gelee mache, ich nehme dafür 2:1 oder 3:1 Gelierzucker, wird das Gelee nicht richtig fest. Ich koche es wie jede andere Konfitüre oder Marmelade und bei denen geht immer alles gut... Das Gelee muß ich immer zweimal machen, denn nach dem zweitenmal aufkochen und nochmal Gelierzucker dazu geben wird es fest... Kann mir vielleicht jemand nen Tipp geben, was ich falsch mach??!! Und wie das nicht mehr passiert. Vielen Lieben Dank Bianca |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo Bianca,
zwei Möglichkeiten: 1.) Obwohl Quitten sehr reich an Pektinen sind, reduziert sich dieser Pektingehalt bei überreifen Früchten, Folge: schlechteres Gelierergebnis! 2.) Die Kochzeit ist zu lang. Quittengelee mit reduziertem Zuckeranteil soll statt der sonst üblichen 4 Min. Kochzeit nur eine Minute kochen Quelle Quittengelee Das brauchen Sie: Zubereitung I 3/4 l Quittensaft 1 kg K****Gelierzucker 1:1 Bei starker Hitze unter Rühren 1 Minute sprudelnd kochen lassen. Zubereitung II 1 l Quittensaft 1 kg K****Gelierzucker 1:1 4 Minuten sprudelnd kochen lassen. Ich gebe bei Quittengelee etwas mehr Zitronensaft zu als sonst und , vielleicht reduzierst Du die Saftmenge einmal. Dass Du mit dem Problem nicht allein bist, kannst Du hier lesen. LG Sofi |
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![]() Mitglied seit 08.10.2003 |
Hallo Sofi,
vielen Dank für die Info. Ich bin ja nur froh, das es nicht nur mir so geht, hab schon gezweifelt. Werd beim nächstenmal das nach deinen Vorschlägen versuchen. LG+Danke Bianca |
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![]() Mitglied seit 14.09.2003 |
Hallo!
Wir machen in großen Abständen meist im Herbst, wenn dann die Quitten reif sind in Deutschland. Auch von den japanischen Quitten aus Vorgärten. Aber immer konservativ: Die reifen Quirren schälen und von den Kernen trennen und mit wenig Wasser gänzlich weichkochen. Die dabei entstehende Masse wird urch ein Sieb gegossen und der Saft wird in einem Gefäss aufgefangen. Der Saft wird gewogen und dsann mit der gleichen Menge Zucker und dem Saft einer Zitrone/kg solange gekocht bis die Gelierprobe, Tropfen auf einem kalten Teller, gelingt. dann in bereitstehende Gläser heiß einfüllen. Das Pektin in den Quitten reicht zum Gelieren. Gelingt eigentlich immer. Mit VG Jürgen und Nancy Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann, Das Gegenteil ist schon schwerer. Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller |
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![]() Mitglied seit 28.10.2003 |
Hallo Bianca, soweit ich weiss, sitzt das Pektin vor allem in den Schalen der Quitten. Koch doch mal ein paar Schalen mit, die Du hinter her wieder rausfischst. Wäre doch einen Versuch wert. Ich weiss, dass meine Tante früher Apfelschalengelee kochte - ohne jeden Gelierzucker - aus allen Apfelschalen, die beim Einmachen von Apfelschnitzen anfielen. Und das gelierte immer und schmeckte toll. Lieben Gruss Els\'chen Dass Leberwurstbrote fetter sind als Äpfel, weiss doch heute jeder. |
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![]() Mitglied seit 08.10.2003 |
@ Els´chen
Das ist ein klasse tipp, werd ich auf jedenfall beim nächstenmal versuchen. Danke & LG Bianca |
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![]() Mitglied seit 05.06.2005 |
benutz auf jeden Fall auch die Schalen und auch das Kerngehäuse dann braucht man gar keinen Gelierzucker
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![]() Mitglied seit 03.03.2005 |
Hallo,
ehrlich gesagt wundere ich mich ein bißchen, daß man überhaupt auf die Idee kommen kann, für Quittengelee das wesentliche an Pektin vor der Zubereitung unter Mühen zu entfernen. Ich mache das immer wie folgt: Die Quitten abreiben und waschen, grob zerkleinern, Blüte und Stengelansatz wegschneiden, mit Wasser bedecken und weichkochen. Den Saft durch ein Tuch ablaufen lassen und wie gewohnt zu Gelee kochen, normaler Zucker genügt völlig. Die Reste vom abseihen jage ich durch die Flotte Lotte. Das Mus koche ich unter Zugabe von ein klein wenig Wasser oder Saft und dem Saft von einer Zitrone zu Marmelade (auf 1 kg Mus ca. 600-800 g normalen Zucker nehmen). Oder ich gebe keine Flüssigkeit dazu und erhöhe die die Zuckermenge auf ca. 1:1 und koche Quittenbrot daraus. Es gibt kaum ein Obst, das ergiebiger zu nützen ist als Quitten (höchstens noch Äpfel). Im letzten Herbst habe ich 12 kg Quitten geschenkt bekommen und sie nach allen Richtungen hin verarbeitet..... Aus den Schalen und Kerngehäusen läßt sich sogar noch ein wunderbarer Likör herstellen..... Ich habe vor, die entsprechenden Rezepte dazu in die Datenbank einzustellen, aber bei Interesse gebe ich sie auch gerne vorab hier an. LG Regine |
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