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Hallo,
ich habe jetzt schon ziemlich viele Diskussionen hier in den Foren zum Einkochen gelesen. Manche finden das \"richtige\" Einkochen nach dem Kochen und Abfüllen wichtig, andere meinen nur mit dem Umdrehen der Twist-off Gläser klappt es genauso gut. Ich habe jetzt gestern neue Twist-off Gläser mit den Deckeln abgekocht und dann ganz heisse Sosse eingefüllt und die Gläser sofort auf den Kopf gestellt. Daufhin hat das Glas \"pfffft\" gemacht. Das heisst doch jetzt, daß die Luft raus ist - oder? Macht denn einkochen jetzt noch einen Unterschied ? Ich wäre wirklich dankbar für ein paar \"Profi\"- Meinungen, da ich Sossen un Suppen zu Weihnachten verschenken möchte und sie sollen schon ein bischen länger als nur ein paar Wochen halten. vielen Dank liebe Grüße und einen schönen ersten Advent Claudia |
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Hallo Claudia,
zuerst: WIR LACHEN NICHT! Versprochen! Ich fürchte nur, dass Du hier genauso ein Sammelsurium von Meinungen zusammenbekommen wirst, wie Du es bereits in Deiner Mail erwähnt hast... Nun kommt meine ganz persönliche Meinung: Ich habe letztes Jahr mit dem Einkochen angefangen. (Das heisst, Mameladen habe ich auch schon vorher gemacht und diese auch regelmäßig in Twist-Off Gläser gefüllt. ) Nachdem ich es versucht hatte, Gläser mit Gummi und Klammen in einem großen Topf und im Backofen einzukochen, haben wir uns dann einen Einkochautomaten gekauft. Die gibt´s im Supermarkt schon für ab 49,- EUR. Und ich bin sehr froh darüber. Ich koche inzwischen oft ein. Z.B. Gurken oder Kürbis sind für mich die tollsten Sachen. Da mein Süßer aber auch sehr gerne Spaghetti mit Napolisauce isst, habe ich mir angewöhnt, ab und zu mal eine riesige Portion dieser Sauce zu kochen und dann in Portionen in Weckgläser einzukochen. So hat er wie sonst die fertige Sauce aus dem Glas/der Dose immer was zur Hand, was er sich schnell warm machen kann. Und man kann alle Zutatenreinun, die einem am besten schmecken. Haben Deine Gläser beim Umdrehen \"pffft\" gemacht, oder beim Öffnen? Wenn beim Öffnen, dann ist das schon o.k., aber mir ist diese Sache normalerweise nicht sicher genug. Trotzdem schwören einige User hier ganz doll auf diese Methode und haben bis jetzt noch keine schlechten Erfahrungen gemacht. Das muss wohl jeder selber entscheiden. Ich persönlich finde, dass ein Geschenk in Weckgläsern irgendwie mehr hermacht. Habe ich jetzt zuviel gesagt? War gerade in einem guten Fluss... Liebe Grüße Speedy |
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Hallo Speedy,
vielen Dank für die schnelle (und ausführliche Meine Gläser haben beim Umdrehen pfft gemacht und ich habe irgendwo gelesen, daß das heißt, die restliche Luft wurde rausgedrückt. Das Problem ist, daß ich keinen Einmachtopf habe und bei Wurst z.B. steht immer dabei, man soll die Gläser ganz bedecken, was ja im Backofen nicht geht. Aussderdem frage ich mich immer: Wenn doch alles schon fertig gekocht ist und dann nochmal 1 Std. oder so eingekocht wird - ist es dann nicht verkocht ? liebe Grüße Claudia |
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Hallo Claudia,
Wurst kannst Du auf keinen Fall heiss in Gläser einfüllen, das Glas umdrehen und dann verschenken. Auch nicht selber essen. Ich würde Dir ebenso wie Speedy zum richtigen Einkochen raten, besonders wenn Du die Sachen verschenken willst. Man sollte da doch keine unnötigen Risiken eingehen. Heiss eingefüllt werden bei mir nur Marmeladen und evtl. noch gesüsste Kompotte. Ansonsten gibt es für den Einkochtopf Tabellen. Es muss nicht alles eine Stunde lang eingekocht werden. Wenn Du Spass am Einkochen hast, dann setz es doch auf Deinen Wunschzettel für Weihnachten. Lieben Gruss Els\'chen ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Lesen gefährdet die Dummheit! |
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Danke els\\\'chen,
habe auch schon über einen Topf nachgedacht. Aber bis es soweit ist, ginge nicht auch ein normaler Topf - was hat so ein Einkochtopf besonderes (ausser Thermometer)? Und wie gesagt - verkocht dann nicht alles z.B. wenn Gemüse oder Kartoffeln mir drin sind ? ratlose Grüße claudia |
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Hallo Claudia,
der Einkochtopf hat den Vorteil, dass meistens mehr rein passt als in einen normalen Kochtopf, und natürlich, dass die nötige Temperatur durch den Thermostat konstant gehalten wird. Wenn er dann noch eine Zeitschaltuhr hat, ist er ganz perfekt. Das Thermometer ist schon wichtig, z.B. braucht man für das Einkochen vieler Obstsorten nur 80 - 95°, dabei Zeiten ab Erreichen der Temperatur von idR 25 - 30 Min. Die meisten Gemüse werden kurz blanchiert (2 Min) und meist 60 Min bei 100° eingekocht. Du hast dann schon eine weichere Konsistenz als bei blanchiertem und eingefrorenem Gemüse z.B. aber es ist nicht so, als wäre alles zermatscht. Neulich habe ich fertig gekochten Rotkohl eingekocht und er war so, wie meine Mama und Göga ihn mögen - so wie der berühmte H... aus dem Glas. Ich selber habe es lieber ein bisschen knackiger. Du musst einfach mal ausprobieren - mit ein paar Gläsern, ob Dir das zusagt. Bei eiweisshaltigen Produkten in Deinen selbst gemachten Pasta-Sauce - d.h. insbesondere Fleisch und Hülsenfrüchte, würde ich immer einkochen. Lieben Gruss Els\'chen ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Lesen gefährdet die Dummheit! |
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nochmal Danke für Deine informativen Antworten.
Werde jetzt einen PS-Brief an das Christkind schreiben, daß noch Platz in der Größe eines Einkochtopfes auf dem Gabentisch ist......... Übrigens mag ich Rotkohl auch lieber matsch..... äh etwas länger gekocht wollt ich sagen. liebe Grüße claudia |
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Hallo Claudia,
heiß Abgefülltes hält nicht so lange wie richtig Eingekochtes, weil Keime, die am Glas sitzen, durch heiß Spülen nicht sicher abgetötet werden und dann auf Deinem Essen wachsen können, selbst wenn das Essen selber vorm Abfüllen keimfrei (= lange genug durchgekocht) war. Ich habe leider auch keinen Einkochtopf (und noch nicht mal Platz in der Küche für so was Fleisch und Fisch würde ich aber auch nur richtig eingekocht aufheben, da sich Keime darauf wie im Paradies fühlen. Ich drücke die Daumen, dass das Christkind zugehört hat LG, Tine |
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Hallo Tine,
danke für\'s Daumen drücken! Leider glaube ich ja fast, daß \"mein\" Christkind schon einkaufen war und ausserdem einen Einkochtopf für \"Platzverschwendung\" hält, seufz. Ich habe hier im Forum ein paar Mal gelesen, daß bei Sossen und so die Gläser auch im Backofen noch eingekocht werden können - hast Du das schon mal probiert? Ist doch immer ziemlich schade, wenn was kaputt geht. Bei Marmelade und Likör koche ich die Gläser und Flaschen und Deckel immer vor dem Befüllen, ist dann zwar immer eine heisse Sache aber wenigstens hab ich den Keimen das Leben schwer gemacht liebe Grüße claudia |
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Hallo Claudia,
die fertigen Gläser im Backofen sterilisieren hab ichs noch nicht probiert, weil meist absehbar war, dass die Sauce eh nicht lange lebt (vorher verspeist Mein Backofen ist auch nur in meine Mikrowelle integriert und deswegen ziemlich klein und ohne Fettpfanne, Wasser kann ich also nicht reingießen. Ich würde statt dessen den Schnellkochtopf nehmen. Ich hab nen großen (ca. 6 l), in dem ich auch Hühner- und sonstige Brühen, Hülsenfrüchte, Kartoffeln, Naturreis, Rote Bete, ganze Sellerieknollen und alles, was mal zu ner Cremesuppe püriert werden soll, koche. In den passen auch mehrer kleine Gläschen rein. Und unter Druck sterilisieren sollte noch besser sein als im Backofen (Heißer aber kürzer). Die Profis, die mit Bakterien arbeiten, benutzen eine Art Schnellkochtopf in der Größe einer Wäschetonne und nennen\'s Autoklav. Da drin geht mit Sicherheit alles tot. Vielleicht wäre ein Schnellkochtopf eine Alternative für Dein Christkind? Ist wirklich sehr praktisch und vielseitig Meld Dich doch mal, ob Deine ersten Einkochversuche gelungen sind Viele Grüße, Tine |
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Hallo Tine,
danke für den Tip mit dem Schnellkochtopf. So einen hab ich schon. Aber seit so ein Teil einer Nachbarin mal explodiert ist (mit Gulasch drin Aber ich habe gerade ganz viele Sachen eingekauft, weil ich heute mittag frei habe und habe vor, Wurst in Twist-off und Kuchen im Weckglas zu machen. Alles mit Rezepten aus dem Forum. bin schon sehr gespannt was passiert und werde Dich auf dem Laufenden halten. bis dahin, liebe Grüße claudia |
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traraaaa!!!! Kuchen im Glas gebacken und alle Deckel halten.
Habe die Kuchen ganz normal gebacken und dann die Gummis kurz in heisses Wasser getaucht auf die Gläser, Deckel drauf und festgeklammert. Hat alles super geklappt. Das mach ich doch morgen gleich nochmal mit einem anderen Kuchen liebe Grüße, die euphorische claudia |
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