altes Hochzeitsgebäck

30.09.2009 18:40 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Bäckermann

Mitglied seit 31.08.2009
6 Beiträge (ø0/Tag)

Hallo,

ich habe bereits seit langer Zeit über alte in vergessenheit geratene Speisen
recherchiert. Duch Zufall bin ich auf Strauben gestoßen, und habe mich
gewundert, dass diese alte Speise (18. Jahrhundert) in Deutschland
so unbekannt ist. Jetzt möchte ich dazu beitragen dieses alte Gericht
wieder in die Köpfe der Menschen zurückzuholen.
Wie Ihr alle wisst darf man ja keine Werbung für eine bestimmte Speisen
machen, aber ich erzähle ja ledigtlich die Tatsachen.
Also:
Strauben galten im 18. Jahrhundert als Hochzeitsgebäck. Sie sollten dem jungen Paar Glück bringen, wenn Sie gemeinsam ihre Verwandten besuchten.
Man teilte die Strauben miteinander, und hat Sie mit den Händen gegessen.
Was sind Strauben?
Strauben nennen sich unteranderem auch je nach Region: Sträbli, Struwe, Struwwele, Eierschöber'l oder auch seit 1992 Kringelfritz.
Sie werden aus einem flüssigen Brandteig hergestellt, der in heißes Fett oder ÖL gegossen wird. Früher hat es einen speziellen Straubentrichter gegeben
(mit 3 Zotten)
Heute gießt man den Teig mit einem Gießbehälter einfach ins heiße Öl.
Dabei nimmt der Teig von vielen Kringeln an, und da er frittiert wird
heißt die heutige Variante der Strauben eben Kringelfritz.
Mehr darüber kann man im Netz erfahren!
Für die neue Variante gibt's ein Fertigbackmischung die ich selbst sehr gerne
benutze, weil Sie sehr schnell hergestellt werden können.
Eine tolle Sache wenn mal unerwartet Besuch kommt!
Probieren geht über Studieren.

Euer Bäckermann
 
30.09.2009 22:20 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

knallhuber

Mitglied seit 27.12.2007
1.681 Beiträge (ø0,68/Tag)

Hallo Bäckermann,

du hattest doch gerade neulich in dem alten Strauben-Thread von Nike007 eine Lobeshymne auf deine Lieblings-Ferigbackdinger losgelassen. Ich mein, die können ja auch lecker sein, aber findest du es nicht ein bisschen übertrieben, jetzt extra einen Thread zu eröffnen, um die Dinger hinten rum und durch die kalte Küche weiter zu lobpreisen?

Also ich weiß nicht Sicher nicht! .....

LG Nic
 
01.10.2009 12:46 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Rosalilla

Mitglied seit 08.02.2003
13.198 Beiträge (ø3,11/Tag)

Hallo!

Ich hab Strauben auch in meiner Lehrzeit kennengelernt und da wurden sie etwas anders gemacht, da wurde zuerst ein ganz normaler spritzbarer Brandteig gemacht, dann Pergamentstücke eingefettet und da drauf schöne gleichmäßige Kringel oder Kreise mit einer großen Sterntülle im Spritzbeutel aufgespritzt, mit Hilfe des Pergament kann man die ganz leicht ins Fett geben, da wurde dann einfach das Papier mit der Straube nach unten ins Fett gegeben und die ist dann weggeschwommen, das Papier weg und neu bespritzt, dann weiter, einmal wenden, rausnehmen, abtropfen und aprikotieren, dann mit Zitronenfondant dünn überziehen und genießen, superlecker, die mach ich aber nur im Fasching und Fasnacht!

Tschüß Rosalilla
 
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