Dinkel

28.07.2009 07:48 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

purzeltrixi

Mitglied seit 17.08.2007
18 Beiträge (ø0,01/Tag)

Hallo,

ich habe schon jede Menge mit Dinkel gebacken. Habe aber immer mit Weißmehl 1:1 gemischt. Da wir selbst Dinkel angebaut haben, möchte ich aber das Weißmehl auch noch ersetzen.

Am Wochenende habe ich Semmeln aus reinem Dinkelmehl (Dinkel gemahlen, und im Mehlsieb 0,5 mm gesiebt) gebacken. Braucht bei 1 kg Mehl nur 500 ml Wasser. Die Semmel sind sehr gut geworden.

Jetzt habe ich aber schon öfter gelesen, das Dinkel mehr Wasser braucht als Weizenmehl. Warum war das bei mir nicht so? Und wir ist das mit dem quellen lassen? Was kann ich aus der ausgesiebten Kleie machen? Ich würde sie nur ungern entsorgen.

Wie macht ihr das bei Kuchen und Plätzchen mit dem Sieben?

Wäre für Anregungen sehr dankbar.

LG

purzeltrixi
 
28.07.2009 08:14 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

schnitthepper

Mitglied seit 04.01.2009
416 Beiträge (ø0,2/Tag)

Guten Morgen purzeltrixi,

seit Jahren verwende ich auch nur noch Dinkelmehl in verschiedenen Varianten beim Kochen und Backen. Dabei habe ich die Erfahrung gemacht, daß ich nicht mehr Wasser brauche als bei Weißmehl bzw. als im Rezept angegeben. Ein Umstellen entfällt praktischerweise für die Hausfrau Lächeln

Ich verwende hauptsächlich 1050er Mehl, manchmal mische ich mit 630er, wenn es nicht zu sehr "gesund" aussehen und schmecken soll. Selbstgemahlener Dinkel wird in verschiedenen Kuchen versteckt, auch schon mal im 3-Minuten-Brot (bitte nicht steinigen, mache ich nicht mehr).

Das Mehl beziehe ich direkt ab Mühle, sodaß ich noch nicht auf die Idee kam, das Mehl auszusieben. Mir wäre es zu umständlich. Nachdem Ihr selbst Dinkel anbaut, ist es natürlich ein Aspekt. Liefert Ihr den Dinkel an eine Mühle, wo Du im Tausch eventuell Mehl verschiedener Typen bekommen kannst?

Baut Ihr den Oberkulmer Rotkorn oder eine andere Sorte an? In Bioqualität?

LG
Rita
 
28.07.2009 09:27 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

büli

Mitglied seit 29.06.2006
3.131 Beiträge (ø1,03/Tag)

Hallo purzeltrixi

Auch ich backe nur noch mit verschiedenem Dinkelmehl.
Ich brauchte noch nie grossartig eine andere Flüssigkeitsmenge.

Mit dem hellen Dinkelmehl merkt niemand, dass kein Weissmehl verwendet wurde.

Auch Spätzle, Omeletten ec mache ich alles mit Dinkelmehl, funktioniert prima.

Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht wenn ich zusätzlich Roggenmehl oder Amaranthmehl verwende, da stimmt die Flüssigkeitsangabe nicht ganz. Bei Brot brauche ich eher weniger Wasser.

LG Büli
 
28.07.2009 12:12 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Araya

Mitglied seit 28.04.2008
4.485 Beiträge (ø1,89/Tag)

Huhu,

soweit ich weiß gibts da keinen Unterschied zwischen Weizen- und Dinkelmehl was die Flüssigkeitsmenge betrifft, ich hab selbst auch noch keinen Unterschied feststellen können, denn ich backe auch sehr gerne mit Dinkel.

Die Flüssigkeitsmenge ändert sich nur, wenn du Vollkornmehl verwendest, also wenn du jetz normales Weizenmehl mit Dinkelvollkornmehl austauscht, dann wirst du vermutlich etwas mehr Flüssigkeit brauchen.

LG
Araya
 
31.07.2009 08:47 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

purzeltrixi

Mitglied seit 17.08.2007
18 Beiträge (ø0,01/Tag)

Hallo,

vielen dank für Eure Antworten. Aber leider weiß ich noch immer nicht, was ich mit der vielen Kleie anfangen soll.

@Rita
Wir bauen nur Dinkel für den Eigenbedarf an. Bei uns in der Mühle gibt es nur eine Sorte Dinkelvollkornmehl.
Da ich ja für Kuchen kein Vollkornmehl mag, werde ich mir wohl die Mühe machen müssen und aussieben.

LG
purzeltrixi
 
31.07.2009 10:17 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

schnitthepper

Mitglied seit 04.01.2009
416 Beiträge (ø0,2/Tag)

Hallo purzeltrixi,

hattet Ihr schon mal über einen Ausbau der Dinkelanbaufläche gedacht? Der Mühlenbesitzer in meiner Nähe unterstützt voll und ganz die Hildegard von Bingen-Ernährung und wäre froh, wenn mehr Landwirte Dinkel anbauen würden. Aus dem Ausland kommt meist nur "Dreck", der dann in großem Stil an die Lebensmittelindustrie verkauft wird.

Welche Sorte Dinkel baut Ihr an?

LG
Rita
 
31.07.2009 11:20 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

purzeltrixi

Mitglied seit 17.08.2007
18 Beiträge (ø0,01/Tag)

Hallo Rita,

die Sorte weiß ich leider nicht, da wir erst vor kurzem den Hof übernommen haben und das noch Restbestände meiner Schwiegereltern sind.

Wir haben leider keine Möglichkeit Anbaufläche für Dinkel zu verwenden, da wir alles zur Futtermittelerzeugung für unser Tiere brauchen.

LG

Anett
 
31.07.2009 12:38 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

schnitthepper

Mitglied seit 04.01.2009
416 Beiträge (ø0,2/Tag)

Schade, Anett, denn das wäre vielleicht eine "Nische" für die geplagten Landwirte.

LG
Rita
 
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