Kuchenstand betreiben oder Cafe eröffnen - eine Chance oder nicht?
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![]() Mitglied seit 16.12.2004 |
ich brauche mal euren Rat: ich möchte endlich meinen Traum realisieren und meine großes Hobby Backen zum Beruf machen. Seit Wochen geistert mir der Gedanke im Kopf rum, aber sich heutzutage selbstständig zu machen ist nun mal ein großes Wagnis! Was ich mir vorstelle: entweder einen kleinen fahrenenden Stand (so wie die Drei Damen vom Grill),mit dem ich zu diversen Märkten und Wochenmärkten reise und dort Kuchen verkaufe oder ein kleines Cafe mit Selbstgebackenem (nix Großes). In diesem Cafe würde ich zusätzlich gerne selbstgebackene Hundeplätzchen und -leckerchen verkaufen. Was haltet ihr davon, kann sowas funktionieren oder eher nicht? Noch wohne ich im Westerwald, dort sehe ich keine Chancen, so etwas zu realisieren, hier geht ein Laden nach dem anderen pleite. Demnächst ziehen wir aber in Richtung Mainz und dort besteht vielleicht schon eher ein Chance, dass das laufen könnte oder was meint ihr?? Ich dachte auch schon an eine Art Cateringservice nur für Kuchen, so wie es den Frühstücksbringdienst und ähnliches gibt. Bitte gebt mir einen Rat. Alleine möchte ich das auch nicht durchziehen. Wenn würde ich mir gerne noch jemanden mit ins Boot holen, der das gleiche Interesse hat. Auf eure Antworten freue ich mich und bin sehr gespannt glg urmeli75 |
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![]() Mitglied seit 27.03.2005 |
Hallo
wahrscheinlich brauchst du erst mal einen Gewerbeschein und eine Betriebserlaubnis vom Ordnungsamt. Wenn die in Sachen Kuchen ähnliches Trara machen, wie bei anderen Dingen, heisst das: eine Küche, die nur zu diesem gewerblichen Zweck genutzt wird, gefliest bis unter die Decke mit rutschsicherem Bodenbelag. Wenn du auf Märkten verkaufst - Hygienebedingungen über die du dich gründlich informieren musst. Catering nur für Kuchen da ist auch das Problem des Selberbackens mit der ordnungsgemäßen Einrichtung Kuchen verkaufen darfst du - ohne Ende aber selberbacken...... ????? wenn du raus hast,wohin Du ziehen wirst oder wenn du dann umgezogen bist, solltest du vosichtig deine Fühler in Richtung Ordnungsamt ausstrecken und erst mal inoffiziell solche Dinge abklären. Vielleicht hast du ja die Möglichkeit, in dem neuen Haus einen separaten Raum für dein "Catering" einzurichten lg eifelkrimi |
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![]() Mitglied seit 22.10.2004 |
Hallo urmeli75,
Hobby zum Beruf machen - das ist immer eine gute Idee, aber in der momentanen wirtschaftlichen Situation würde ich keine großen Investitionen tätigen, denn es scheint, als wäre die derzeitige Lage nur die Spitze des Eisberges, sozusagen erst der Anfang vom Ende ... Wir leben am Rande zweier Großstädte (Essen und Mülheim) im Ruhrgebiet und auch hier macht ein Laden nach dem anderen dicht Aber evtl. kannst du eine schon bestehende Struktur mitnutzen. Vielleicht könntest du einem bereits existierenden Café, Lokal oder Hofladen etc. deine Produkte anbieten. Beim Hofladen um die Ecke backt die Bauersfrau auch täglich selbst Kuchen und verkauft die dort mit (neben Obst, Gemüse, Kartoffeln, Honig, Eiern etc. Schmeckt wie bei Muttern Hier in der Nachbarschaft kauft kaum noch jemand seinen Kuchen beim Bäcker Auch könntest du am Schwarzen Brett im Supermarkt oder sonstwo dein Können anbieten. Ich wünsche dir so oder so alles erdenklich Gute und viel Erfolg! LG sine |
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![]() Mitglied seit 24.03.2008 |
Hallo,
drei Beispiele aus Berlin: Eine Frau verkauft Selbstgebackenes jeden Sonnabend auf dem Markt. Bis vor Kurzem hatte sie definitif keine separate Küche dafür (muß also möglich sein. Der Marktmeister schaut doch sicher auf die Papiere, bevor der dir einen Stellplatz zuweist). Sie liefert auch Kuchen/Torten für Familienfeiern zu Hause oder im Bürgerhaus. Ein Mann hat das "Clohäuschen" im Park von der Stadt gepachtet. Er hat es innen völlig umgebaut und renoviert. Jetzt ist es ein winziges Café, was gerade im Sommer sehr gut läuft. Draußen hat er Tische und Stühle. Daneben ist ein Spielplatz. Er backt seine Kuchen und Quiches selbt. Manchmal ist auch "geschlossen" - wenn er keine "Lust" hat. Der gleiche Mann hat es im Nachbarviertel mit einem weiteren "Clohäuschen" versucht. Das lief überhapt nicht, weil das Publikum dort wohl ein völlig anderes war. Ich denke, wie beim Immobilenkauf zählen drei Gründe: Die Gegend, die Gegend und die Gegend. Ob de Leute von Ihren Einnahmen leben können oder es als erweitertes Hobby betreiben, weiss ich allerdings nicht. Gruß Lollo |
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![]() Mitglied seit 23.10.2008 |
Hallo Urmeli
den Wochenmarkt finde ich auch einen guten Ort für sowas. Schön wäre es, wenn Du einen alten, charmanten fahrbaren Untersatz dafür umrüsten könntest. Müsste natürlich auch - wie eifelkrimi schrieb - gewerberechtsmäßig abgesichert sein, damit die Investitionen nicht vergeblich sind. Die Idee finde ich schön, aber die Frage ist, wie es zu bewerkstelligen ist, dass Aufwand (finanziell und zeitlich) und Ertrag in einem für Dich tragfähigen Verhältnis stehen. kannst Du vielleicht noch etwas zu Deiner persönlichen Situation sagen? Willst Du dafür ein festes Einkommen aufgeben, oder bist Du anderweitig abgesichert? Kannst und willst Du Geld investieren, oder soll sich das von Anfang an einigermaßen selbst tragen? Grüße Limonata |
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![]() Mitglied seit 27.03.2005 |
@ Lolo
der Marktmeister schaut definitiv nicht auf die Papiere, ehe er dir einen Stand zuweist. Den interessiert es noch nicht einmal, ob du einen Gewerbeschein hast. Für alles, was marktmäßig evtl. an Kontrollen kommt, ist der Händler selbst verantwortlich: Gewerbeamt, Ordnungsamt, Eichamt, Gesundheitsamt.... also, die Tatsache, dass da bei Euch eine Frau auf eiem Markt Selbstgebackenes verkauft heisst nicht zwangsläufig: es muss also möglich sein. Wo kein Kläger, da kein Richter lg eifelkrimi |
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![]() Mitglied seit 24.03.2008 |
Nochmals Hallo,
mir fällt gerade noch ein Beispiel aus unserer Gegend ein: Ein Mann betreibt im Nachbarschaftsheim/Bürgerhaus ein kleines Café. An 4-5 Tagen die Woche hat er ein paar Stunden geöffnet und serviert, Salat, Suppe, Kaffee und Kuchen zu annehmbaren Preisen. Ich denke das Bürgerhaus selbst hat ein Interesse, dass es dort ein Café gibt, s.d. sich die Kosten wohl in Grenzen halten. Über Küchen verfügen diese Häuser meißtens auch. Gruß Lollo |
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![]() Mitglied seit 24.03.2008 |
hallo Eifelkimi,
ich meinte, dass es auch ohne separte Küche möglich sein muss (denn sie hatte wirklich keine). Das alle erforderlichen Papiere vorhanden sind, davon gehe ich selbstverständlich aus! Gruß Lollo |
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![]() Mitglied seit 16.12.2004 |
Hallo Ihr Lieben,
seid alle fest gedrückt von mir!!! ich freue mich, dass ihr euch für meine frage interessiert und mirtipps gebt, beispiele nennt und diverse anregungen liefert. Ihr seid klasse, habt vielen dank dafür, da waren echt gute sachen dabei, über die ich heute nacht einmal nachdenken werde ganz liebe grüße vom urmeli75 |
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![]() Mitglied seit 27.03.2005 |
Also Urmeli
ich finde es auf jeden Fall eine tolle Idee und wenn es dir Spaß macht...... dann mach es doch wenn du es ohne große Investitionen hinkriegen kannst @ Lollo ich habe erst nach bestimmt 15 Jahren Markttätigkeit erfahren, dass ich eigentlich alles, was ich da anbiete, was gewogen wird, (sehr teure Edelstein aber auch Räucherkräuter) auf einer "geeichten" Waage wiegen muss - die durfte ich mir dann mal eben kaufen (600,- €), die kann ich aber auf dem Weihnachtsmarkt nicht benutzen, weil die die Temperaturschwankungen nicht aushält... lalalala also, was mache ich: ich wiege weiter auf einer Waage aus dem Juwelierbereich (wiegt im o,o... Gramm-Bereich) ist absolut zuvverlässig, aber nicht zugelassen, weil nicht eichbar... trörö...und hoffe darauf, dass der Typ vom Eichamt nicht jedes Jahr kommt lg eifelkrimi |
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![]() Mitglied seit 31.12.2004 |
Hallo urmeli,
keine Krise ist schlimm genug um etwas Neues zu versuchen. In meiner Nachbarschaft ist ein verstecktes kleines Cafe ohne ausreichenden Parkplätze In 2 Jahren der 3. Pächter. Der Neue wird es schaffen Er bietet erstklassige Ware zu vernünftigen Preisen. Unter Anderem, Schokoladekuchen, innen flüssige Schokolade. Der Chef rückt sogar das Rezept raus Abends kleine Sternenküche mit 2/3 Gerichte zum halben Preis. Auf der Straße, wie zufällig, 2 Tischchen mit Kerzenschein. Und das alles in einer sehr ruhigen Einbahnstrasse weit weg vom Centrum einer kleinen Stadt mit 11 000 Einwohner. LG
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![]() Mitglied seit 14.02.2005 |
Hallo,
wenn der Markt dafür da ist, gibt es keine schlechte Zeit für eine neue Idee! Aber - ohne ein Minimum an betriebswirtschaftlichen Kenntnissen solltest du davon Abstand nehmen, wenn du damit Geld verdienen willst!! Dein Hobby einigermaßen kostendeckend zu betreiben, das sollte immer möglich sein. Grundsätzlich geht das nur mit einer ausreichenden Eigenkapitaldecke, auch für die ersten mageren Monate/Jahre, Kredite dafür gibt es nahezu nicht mehr und die müssen ja auch bedient werden! Also, wenn du es nicht kannst, suche dir einen Fachmann (Steuerberater, Unternehmensberater -die gibt es auch für so kleine Dinge) und kalkuliere das ganze durch. Mir scheint allerdings, dass dein Traum größer ist, als die reellen Chancen dies umzusetzen. gwexhauskoch |
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![]() Mitglied seit 16.12.2004 |
hallo gwxhauskoch,
bwl technisch hab ich schon einiges an wissen. ich habe eine kaufmännische ausbildung....eigenkapital wäre auch vorhanden...nun ja, mal schauen, was ich mache und wie ich es zu realisieren weiß, denn nur weiterhin zu träumen, das reicht mir nicht mehr. danke für deine nachricht und viele grüße urmeli75 |
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![]() Mitglied seit 10.10.2004 |
liebe Urmeli
in mainz gibt es ja nun schon einige cafés von ganz einfachen bis trendig bis zu den Konditioreien am Dom und Bäckereien mit Cafe gibt es hier in der Gegend auch genügend. ABER auf dem den diversen Märkten in Mainz sehe ich eine Möglichkeit da könntest Du bestimmt Kuchen verkaufen oder jeden Samstag auf dem Flohmarkt an der Uni - das müsste gut klappen - aber erkundige Dich vorher ob Du alle Kriterien, Qualifikationen, Mittel, Scheine etc. mitbringst damit es sich auch lohnt... rechne das mal grob durch fahrtkosten nicht vergessen etc... Ansonsten müsstest du dich in den randgebieten oder am rhein entlang mal umschauen ob es da möglichkeiten gibt... aber ich würde mich eher auf einen mobilen stand festlegen an deiner stelle!! mach was besonderes - was aussergewöhnliches .... backen auch für allergiker... da hast du eine niesche und da wird gekauft, dinkelprodukte, laktosefrei, eifrei oder glutenfrei... wenn du da was machst nicht alles ist klar nur eine kleine auswahl könntest du bestimmt vielen allergikern eine freude machen!! nur so ein gedanke!! lg twinkle |
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![]() Mitglied seit 23.11.2008 |
Hallo, versuche es mit Teilzeitselbständigkeit, dann ist das Risiko geringer. Buchtipp: Besonders für Frauen - wegen Kinder, Familie und so, alles berücksichtigt - Teilzeitselbständigkeit von Birgitt? oder Birgit Torbrügge, Verlag Frauenoffensive. Ich war selbstständig und habe mich von ihr beraten lassen.
LG vanzi7mon |
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![]() Mitglied seit 19.01.2007 |
liebe urmeli,
deine idee schwirrt mir selbst auch schon ewig im kopf rum ... seufz Hier kann ich mich auch nur twinkle anschließen - falls ich es irgendwann mal schaffen sollte, deine/meine idee in die tat umzusetzen, dann würde ich auch -unter anderem- für allergiker backen. ich habe selber eine laktose-intoleranz und muss oft an herrlichen süßigkeiten vorbeigehen, die ich nicht essen kann. das ist auf alle fälle eine nische, die bis jetzt noch niemand für sich entdeckt hat. denk mal drüber nach - intoleranzler gibt es leider schon sehr viele und mit sicherheit auch in mainz und umgebung. und diese (das weiß ich aus eigener erfahrung) betreiben super schnelle mundpropaganda, wenn ein neues geschäft produkte anbietet! alles liebe, linda |
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![]() Mitglied seit 16.12.2004 |
Hallo linda twinkle30 und vanzi7mon,
vielen dank für eure beiträge, sind tolle tipps dabei, ich danke euch ganzlieb!!! einen schönen feiertag wünscht urmeli75 |
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![]() Mitglied seit 07.10.2008 |
Hi
meet empi, den Bruchpiloten. angefangen hat die Sucht mit dem eigenen Geschaeft 1971. Damals gings nach Marrakesch zum Einkaufen. Lederwaren, Kleider, etc. Ich kann Heute noch herzhaft Lachen wenn ich mich daran erinnere. empi auf einem Riesenhaufen Gelumpe, in Kartons auf einen Esel gepackt mit dem stolzen Besitzer als Kroenung obenauf vom "Hotel" zum Busbahnhof. Als ich dann alles eingekauft hatte, teilten mir die Marokanischen Behoerden mit, ich als Auslaender koenne sowas nicht versenden aus Marokko. empi wurde hektisch und hats dann schlussendlich doch geschaft. Verkauft wurde an einem Messestand. Gewinn zero, aber wenigstens die Auslagen kamen wieder rein. Eigenleistung unbezahlt. Danach kam mein Abstecher in den Kunsthandel. Anschliessend der Asia Import, dann die Aquakultur und anschliessend die Moebelschreinerei/Baufirma. Zu besten Zeiten immerhin 65 Angestellte. Musst Du auf alle Faelle machen. Machte echt Spass. Auch wenn ich im Grunde genommen "versagt" habe. lg empi |
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![]() Mitglied seit 16.12.2004 |
hallo empi,
danke für deine nachricht, sehr schön geschrieben und danke, dass du mir mut zum risiko machst. glg urmeli75 |
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![]() Mitglied seit 27.03.2005 |
OK, Empi, wenn du sagen kannst: "es hat spaß gemacht" - dann ist es OK
Ich habe unsere Familie mit meiner "Risikofreude" an den Rand des Ruins gebracht. Der spaßfaktor ist inzwischen gleich Null. lg eifelrimi |
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![]() Mitglied seit 19.08.2008 |
Hallo,
Damit Träume wahr werden muß man aufwachen und aufpassen . Lg Ute |
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![]() Mitglied seit 06.05.2009 |
hi. da gibts warscheinlich wirklich eher schwierigkeiten mit den behördlichen auflagen,denn einen backbetrieb darf meines wissens nur führen wer auch wenigst im hinterstübchen einen meister sitzen hat.
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Henglein
Rama Cremefine


































