Fertig gekauften Bratenfond verarbeiten
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![]() Mitglied seit 12.10.2009 |
wie verarbeite/verfeinere ich am Besten einen fertig gekauften Bratenfond? Er ist ja recht dünn und auch nicht sooo geschmacksintensiv. BITTE: keine Antworten à la "warum stellst Du ihn nicht selbst her" ... Nix für ungut und lieben Dank im Voraus! |
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![]() Mitglied seit 28.01.2012 |
Hallo,
nimm 2 und reduziere bis auf 1 mit Kräuter, Parüren, Röstgemüsen |
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![]() Mitglied seit 07.10.2011 |
Hallo!
Hab ich zwar noch nie selber benutzt, aber ich würde ihn glaub ich noch mal reduzieren, davon sollte er dann ja etwas dicker und intensiver im Geschmack werden...Probieren geht über studieren! Viel Erfolg! Lieben Gruß, Kerstin |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Bratenfond aus dem Glas? Von Lacroix oder was anderes?
Der taugt schon als Basis für ne halbwegs(!) akzeptable Sauce, aber da muss halt noch mehr mit gemacht werden. Was, das hängt vom Rezept ab, also dem, wo du die Sauce dazu servieren willst. Letztendlich geht es immer nach dem Schema, dass du irgendwas in der Pfanne anröstet, z.B. Pilze, Zwiebeln oder Tomatenmark. Dann kommt z.B. Wein dazu, der Fon und das ganze wird reduziert. Würzen, evtl. nochmal Sahne dazu oder sowas und manchmal auch noch etwas zur Bindung, wie Stärke oder kalte Butter. |
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![]() Mitglied seit 12.10.2009 |
Supi! Ich danke Euch, das hat mir doch schon sehr weitergeholfen!
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![]() Mitglied seit 14.10.2011 |
Hallo,
ich habe schon Bratenfond benutzt, wenn er im Rezept steht. Das sind meist Rezepte bei denen - wie bender schon geschrieben hat - der Fond nur die Flüssigkeit abgibt, die reduziert wird. Ich fand das bisher eher geschmacksneutral, den Geschmack gaben dann die Gwürze und/oder Sahne, Wein etc. Mein Mann z.Bsp. mag nicht, wenn die Soße so sehr weinlastig ist, da gebe ich dann halt Fond rein und nur wenig Wein. Und ich finde es auch nicht schlimm, mit Fond zu kochen, da ist schon noch ein Unterschied zum Brühwürfel oder Knaggipäckchen! LG fernwehchen |
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![]() Mitglied seit 18.09.2008 |
...wenn man nicht die Lacroix Brühe in das Essen haut, schon |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Ein (Fleisch-)Fond hat mehrere Eigenschaften, bzw. sollte die haben. Alle findet man oft nur bei selbstgemachten Fonds.
Er sollte so kräftig sein, dass er für sich schon fast eine Sauce ist. Er sollte eher mild bis garnicht gewürzt (Salz, Schärfe, Kräuter) sein, da man ihn dann individueller benutzen kann. Er sollte einen grossen Teil Gelatine (aus Gewebe/Knorpeln) haben, da das die Sauce "klebrig" macht. Er sollte schon etwas (dunkle) Farbe mitbringen. Ist nicht ganz so wichtig, hilft aber. Er sollte wenigstens aus rund 100g Fleisch/Knochen je 100ml fertigem Fond bestehen, sonst wurde irgendwo getrickst. Meistens kann man aber schon froh sein,wenn 2-3 dieser Kriterien von gekauften Fonds erfüllt werden. Wer mal wissen wil wie ein richtiger Fond schmecken soll, der testet am besten mal "Liebigs Fleischextrakt", das ist das, was einem guten selbstgemachten Fond noch am nächsten kommt. |
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![]() Mitglied seit 12.10.2009 |
Sooo...habe also Zwiebeln und Karotten angeröstet, Fleischfond (der von der Firma, die sich so ähnlich anhört wie lange untere Extremitäten) dazugegeben, 1 Lorbeerblatt, 2 getrocknete Wachholderbeeren, etwas Piment und Salz und Pfeffer dazu und das ganze auf ca. die Hälfte eingekocht. Dann durchgesiebt und etwas angedickt.
War jetzt sicherlich kein kulinarisches Highlight aber für "was-gerade-so-im-Kühlschrank-rumliegt" gar nicht so schlecht! |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Bei den Langbein-Fonds ist es ja (soweit ich das noch in Erinnerung habe) meistens so, dass keine Geschmacksverstärker drin sind und der Geschmack insgesamt recht OK. Den Bratenfond kenn ich zwar nicht, aber ich nehme an, für die Presiklasse ist der schon ganz ordentlich.
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