Was mache ich mit sauren Granatäpfel?
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![]() Mitglied seit 01.12.2006 |
ich hoff, ich bin hier richtig... Ich könnt mich wieder dumm und dämlich ärgern Tja, jetzt hab ich wohl alle Möglichkeiten ausgeschöpft, oder? Vielleicht hat der ein oder andere Tipps was man noch mit den Teilen anfangen kann? Hm, hat jemand von euch schon Marmelade aus Granatäpfel gemacht? Ich bin so ratlos Viele liebe Grüße Tuss |
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![]() Mitglied seit 26.09.2007 |
Guten Morgen!
Hier in der Datenbank findest du genug Rezepte. Ich würde zum Beispiel einen Kuchen backen. Bei dem Zuckergehalt merkt man bestimmt die sauren Kerne nicht. LG AFRED |
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![]() Mitglied seit 11.02.2007 |
Ich mache gerne mal ein Himbeer-Granatapfel-Gelee und denke, daß das auch mit sauren Granatäpfeln was wird.
8 Granatäpfel 500gr Himbeeren (frisch oder TK) ca. 1,7 kg Gelierzucker (kommt auf die Saftmenge an, die man erhält) 1 Stückchen frischen Ingwer (ca. 2 cm) 1 Limette 4cl Himbeergeist (kann auch einfach weggelassen werden) Granatäpfelkerne aus der Schale pulen (das weisse Zeuch möglichst aussortieren, sonst kann der Saft etwas bitter werden) und im Dampfkochtopf entsaften. In der Zwischenzeit die Himbeeren (TK oder frisch verlesene) mit 100g Gelierzucker aufkochen lassen. Dann in ein Sieb schütten und den Saft auffangen. Den Granatapfelsaft ebenfalls durch ein Sieb schütten und mit dem Himbeersaft mischen. Die Saftmenge abmessen und die gleiche Menge Gelierzucker abwiegen. Den Saft mit dem Gelierzucker in einem großen Topf bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen. Inzwischen den Ingwer schälen, fein reiben und in ein Mulltuch einbinden und kräftig ausdrücken. Die Limette auspressen und zusammen mit dem aufgefangenen Ingwersaft mischen. Sobald der Granatapfel-Himbeer-Saft kocht, Limetten- und Ingwersaft einrühren und das Ganze ca. 1 Min. sprudelnd kochen lassen. Den Topf vom Herd nehmen, das Gelee abschäumen und mit Himbeergeist abschmecken. Gelierrobe machen. Sofort in Gläser abfüllen und verschließen. Wer keinen Dampfkochtopf hat, soll Granatäpfel angeblich auch so entsaften können (hab ich nie ausprobiert, weil ich denke, daß das eine Mördersauerei gibt): Backofen auf 160Grad vorheizen. Die Granatäpfel auf den Bratrost legen und ca 45 Minuten erwärmen (Mittlerer Einschub, Gas Stufe 1). Granatäpfel aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen, quer aufschneiden und den Saft auspressen (ob mit purer Muskelkraft oder mit ner Zitronenpresse - da schweigt sich mein Rezept leider aus) und durch ein Haarsieb gießen. |
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![]() Mitglied seit 01.12.2006 |
Hallo
@ AFRED: vielen Dank für den Link. Da hatte ich schon geguckt. Das einzige was mich angesprochen hat war das Granatapfelsorbet. Statt den Sekt könnte ich evtl. Apfelsaft o.ä. nehmen. Alle anderen Rezepte benötigen nur einen einzigen Granatapfel. Dann müsste ich sieben Kuchen machen @Zora75: viiiiiiielen Dank fürs Rezept!! Das hört sich wiiirklich lecker an, und tendiere im Moment stark dazu das mal auszuprobieren. EIne Frage: Meinst du mit Dampfkochtopf einen Schnellkochtopf, wo ich alle Kerne einfach in den Topf werf? Oder einen Topf mit Dünsteinsatz, wo die Kerne vom Dampf gedünstet werden? Und wie mach ich eine Gelierprobe? Tut mir leid, aber ich hab noch nie Marmelade oder Gelee gemacht. Außerdem hab ich noch kandierten Ingwer zu Haus. Könnte man ihn statt des "normalen" Ingwers auch nehmen, oder ändert es den GEschmack? Jedenfalls hört sich das Rezept seeehr interessant an. Ich bin aber noch für weitere Vorschläge auf jeden Fall offen. Vielen lieben Dank für die bisherigen Feedbacks! Liebe Grüße Tuss |
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![]() Mitglied seit 28.01.2008 |
lunte dran und nach dem lieblingsnachbarn werfen :)
natürlich nur n spaß imm vorbeihuschen |
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![]() Mitglied seit 11.02.2007 |
Urgs... da ist schaut man mal ein paar Tagen nicht rein und schon verpasst man eine Frage zu ner Antwort
Im Zweifel ists zu spät, aber vielleicht interessierts noch Andere. Also Dampfkochtopf... Schnellkochtopf... für mich ist das beides das Gleiche?! Also ich mein den Pott mit dem Druckventil - man braucht allerdings einen Hohen, in den man 2 Einsätze stellen kann. Unten Wasser einfüllen, einen Einsatz ohne Löcher reinstellen - muss unbedingt Abstand zum Topfboden haben!! Falls er keine Füßchen hat evtl. einen umgedrehten Unterteller drunterlegen. Den Einsatz mit Löchern oben draufstellen. In diesen Einsatz die Granatapfelkerne füllen. Deckel drauf und der Rest passiert praktisch von alleine. Sobald der Dampf am Ventil austritt noch ca. 15 - 20 Minuten weiter köcheln (ich ruf jedesmal meine Oma an, weil ichs mir nicht merken kann - im Zweifel steht was zum Entsaften in der Anleitung des Dampfkochtopfs) Sobald der Topf ausgekühlt ist und kein Dampf mehr austritt, kann man ihn öffnen und im unteren Einsatz hat man wunderbarsten Granatapfelsaft :) Ist nur ein bisschen wackelig, den Einatz da rauszukriegen, ohne sich die Finger zu verbrennen und ohne den Saft zu verschütten. Die Gelierprobe ist ganz einfach - man tropft ein paar Tropfen Gelee auf einen kalten Teller und hält diesen dann schräg. Wenns zu schnell läuft, muss man nochmal ein bisschen mehr Gelierzucker zugeben und das ganze nochmal aufkochen. Wenns zu fest ist, sollte man nochmal ein bisschen Saft zugeben und nochmal aufkochen. Sollte man unbedingt machen - bei meiner letzten Aktion dachte ich - is bisher immer genau richtig geworden, warum also noch nen Teller anbatzen - und was is? Gelee ist viel zu fest geworden *g* Schmeckt aber trotzdem ;) Obs mit eingelegtem Ingwer auch geht - keine Ahnung, hab ich noch nie daheim gehabt. In was wird Ingwer denn eingelegt? Man kann ihn meines Erachtens dann aber auch nicht mehr kleinraspeln und den Saft ausdrücken, oder? Evtl. kann man ihn aber am Stück mit aufkochen und vor dem Abfüllen des Gelees in Gläser wieder rausfischen - ein Versuch wärs wert. Wobei ich persönlich dann einfach ein bisschen mehr Limettensaft nehmen würde, wenn kein frischer Ingwer im Haus ist. |
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![]() Mitglied seit 06.01.2007 |
Ich würde die sauren Granatäpfel in einem Obstsalat verarbeiten. Durch das ander Obst, Zitrone und Zucker merkt man dann davon sicher nix mehr. Herbstliche Grüße sendet euch
![]() Eine innige Umarmung ist, als zöge man seine inneren Jalousien hoch, um die Sonne in sich hineinzulassen. Peter. E. Schumacher, dt. Aphoristiker
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