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Hallo wer kennt diesen Begriff....hatte meine Oma immer gekocht....kenne leider den Namen des Gemüses nicht, würde ihn aber soooo gern mal wieder essen
Ich weiss nur noch das das gemüse gekocht wurde und dann in eine helle sosse mit speck getan wurde. Liebe grüsse Chantie |
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Hallo Chantie,
beim Googeln habe ich gerade festgestellt, daß es eine hessische Spezialität ist. Die grüne Soße findet man ja wirklich überall, aber keiner scheint sich mal die Mühe gemacht zu haben, das Rezept für Schlubberkohl aufzuschreiben. Hab zwar ein paar Seiten gefunden, wo dieser Schlubberkohl namentlich erwähnt wird, aber das war\'s dann auch schon. Bleiben also nur die Hessen hier im ck oder aber eine Ersatzvariante. Ich habe ein kleines Rezeptheft hier, welches vom Kreisbauernverband Dithmarschen herausgegeben wurde. Und dort habe ich folgendes gefunden: Klausenburger Kraut 500 g Schweinehack....................im hohen Kochtopf leich 100 g Speck.................................schmoren 1 kg Weißkohl..............................in sehr feine Streifen schneiden, dazugeben gem. Kümmel Salz.............................................zum Abschmecken Zucker 1 Tasse Brühe.............................dazugeben und 30 Minuten 1/2 Becher saure Sahne.............garschmoren, abschmecken Dazu: Kartoffelpüree oder Salzkartoffeln Gestovter Kohl in Sahnesauce 1 kg Weiß- oder Wirsingkohl.........................Kohl schneiden und in wenig Salzwasser garen 40 g Butter 40 g Mehl......................................................Mehlschwitze herstellen ca. 1/2 l Flüssigkeit (Kohlwasser, Sahne) Muskat, Salz..................................................abschmecken Vielleicht kannst Du mit den Rezeptangaben etwas eigenes kreieren? Liebe Grüße von *~Manu~* *zwinker* P.S. @Sonja*: Es handelt sich nur um ein kleines Heftchen, das gegen einen Unkostenbeitrag bei der Touristinfo erstanden wurde. Keine rechtlichen Verstöße gegen Copyright, Vervielfältigung etc., da nicht erwähnt! *zwinker* |
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Hallo Chantie,
kenne etwas das sich \"Schlabberkaps\" und wird wie folgt zubereitet wird: 50 g Speck auslassen, 1 Zwiebel in Würfeln dazu und glasig werden lassen, mit 2 EL Mehl bestäuben, kurz anschwitzen und nach und nach siel Wasser od. Brühe unterrühren, dass eine sämige Sauce entsteht. Die Sauce mit Salz, Pfeffer und etwas Essig abschmecken, ca. 500 g fein geschnittenen Weißkohl in die Sauce geben und ca. 1 Std. garziehen lassen. Kann man auch mit Wirsing zubereiten. Ich glaube es kommt Deinem gesuchten Rezept nahe, habe es selber noch nie gekocht ist nicht so mein Geschmack. Hoffe ich konnte Dir helfen LG_Ute |
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Hallo Chanti, ich mache die Sauce wie von Ute beschrieben und gebe dann den \" gekochten\"Weiskohl dazu. Als Beilage gibt es Salzkartoffen und evtl. etwas Kurzgebratenes. LG Zeppi |
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Hallo Chantie, hier ist ein Rezept von Tana Schanzara die es bei Bio vorgestellt hat:
www.alfredissimo.de/rezepte/?action=rezept&id=1365&sn= LG Ju |
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Klausenburger Kraut jedenfalls ist ein Gericht aus Siebenbürgen, weit entfernt von Dithmarschen und fast genauso weit von Hessen.
, Liebe Grüße, Schasti |
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Hallo Chantie,
ich glaube, ich weiß, was Du meinst. Schlubberkohl, auch genannt Strünkchen, war in Nordhessen mal weit verbreitet. Man kann die Samen kaufen unter dem Namen Römersalat oder Bindesalat, der Name hat sich im Laufe der Jahre immer mal geändert. Gekocht wird Schlubberkohl als Milchgemüse, wenn DU möchtest, höre ich mich bei den älteren Herrschaften mal um. Viele Grüße Melanie |
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huhuu Melanie
Jajajaaa, genau das meine ich ganz liebe Grüsse Chantie |
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Hallo, ich glaube ich weiß was du meinst, Schlupperkohl oder Kasseler Strünkchen.
5 Kasseler Strünkchen 3 Eßl. Margarine 1 Zwiebel 4 Eßl. Mehl 1/2l Milch etwas Muskatnuss, Pfeffer (weiß), Salz. Blätter vom Stiel lösen, waschen, in ca. 1cm breite Streifen schneiden, in Salzwasser weichkochen (ca. 20-25 min.) und gut abgießen (Brühe schmeckt bitter!) Zwiebel kleinschneiden, in der Margarine glasig dünsten, Mehl hinzufügen, schwitzen lassen, mit der Milch ablöschen und mit Pfeffer, Salz und Muskatnuss würzen. Abgegossene Blätter hinzufügen, umrühren- fertig! Guten Appetit |
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Hallo Ute,
danke für das tolle Rezept (es heißt wirklich Schlabberkaps). Es hat genauso geschmeckt, wie ich es aus meiner Kindheit her kenne. Leider konnte ich niemand aus meiner Familie danach fragen, da mittlerweile alle verstorben sind. Nochmals vielen Dank. Liebe Grüße gabriele9272 PS: Du solltest das Rezept bei Chefkoch offiziell eingeben. |
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@171teufelchen:
das rezept ist genau richtig schlubberkohl gibt es überigens morgen wieder bei mir strünkchen oder schlubberkohl ist nichts anderes als sommerendivchen und hat mit schlabberkaps so gar nix zu tun. grüße aus dem norden hessens |
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Hallo,
Schlubberkohl ist "Strünkchen". Das kann man als Samen kaufen. Ich kenne es auch von meiner Oma, die das öfters gekocht hat. Hm... lecker....., Ich habe vor ein paar Tagen Pflänzchen bei "Meckelburg" in Kassel zufällig gesehen und gleich mitgenommen. Freue mich schon drauf. Ist aber wohl wirklich eine Kasseler Spezialität. Aber versuchs doch mal mit Samen. Gibt es z. B. von "Kiepenkerl" habe ich gesehen. Kann man wohl mit Holländischer Soße zubereiten (wohl hauptsächlich den Stiel). Ich habe mir dieses Rezept ausgeguckt: Kasseler Strünkchen Zutaten: 1 kg Strünkchen, Salz, 30 g Butter, Muskat, 150 g Schmand, 2 Eigelb Zubereitung: Wenn der Endivien oder Bindsalat (nicht aber krause Winterendivien) anfängt, die Samenstängel zu schieben, so dass die Blütenknospen oben durch die Blätter steigen wollen, schneidet man die Stauden über der Erde weg, löst alle Blätter ab, schält den mittleren Stängel recht sorgfältig, so dass alles harte davon entfernt ist, schneidet ihn schräg in ganz dünne Scheiben und kocht diese in Wasser weich, schüttet sie dann auf einen Durchschlag und lässt das Wasser ablaufen, lässt Butter heiß werden, tut die Stängel hinein, lässt sie ein wenig darin schwitzen, gießt etwas Schmand daran und rührt sie vor dem Anrichten mit ein paar Eigelb ab. Quelle: Nordhessisches Küchenbrevier , S. 35 (Rezept zitiert nach Hessisches Kochbuch Marburg 1840) LG Marion |
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Kleine Ergänzung zu diesem "Relikt"
Strünkchen und Schlubberkohl werden zwar aus der selben Pflanze gemahcht, bei "Strünkchen" verwendet man allerdings nur den Strunk, beim Schlubberkohl auch die Blätter. Ich konnt´hier einfach die Finger nicht stillhalten |
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