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Hallo an alle,
mein Vater hat sonst im Herbst immer aus Eisbein Sülze gekocht. Aus der Brühe hat er für meinen Bruder Pannas und für mich Grütze gemacht. Leider gibt es kein aufgeschriebenes Rezept . Kennt einer von euch die genaue Zubereitung ? WÜrden uns sehr freuen Liebe Grüße Angelika |
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Liebe AngelikaM! Hier schon einmal ein Rezept, wie man aus Eisbein Sülze herstellt. Was genau sind Pannas? Und welche Art von Grütze? Wenn ich genauere Angaben habe, finde ich in den Büchern vielleicht etwas ...
Zutaten: Eisbein (auch Schweinsfüsse, Ohren und Schwänzchen) Zwiebeln Salz Rötesalz Lorbeerblatt Pfeffer Essigessenz Gläser Zubereitung: Eisbein (eventuell Schweinsfüsse, Ohren und Schwänzchen) werden mit Wasser bedeckt, viel Zwiebeln, Salz und Rötesalz, Lorbeerblatt dazu gegeben und gar gekocht. Das Fleisch wird anschliessend heraus genommen und in Würfeln geschnitten. Danach mit der Brühe auffüllen, mit Salz, Pfeffer und Essigessenz scharf abschmecken. Abwarten bis die Masse genügend steif ist (wenn nötig mit Gelantine andicken). In Gläser füllen. Liebe Grüsse, Esther Zwiebeln Salz Rötesalz Lorbeerblatt Pfeffer Essigessenz Gläser Zubereitung: Eisbeine werden mit Wasser bedeckt, viel Zwiebeln, Salz und Rötesalz, Lorbeerblatt dazu gegeben und gar gekocht. Das Fleisch wird anschliessend heraus genommen und in Würfeln geschnitten. Danach mit der Brühe auffüllen, mit Salz, Pfeffer und Essigessenz scharf abschmecken. Abwarten bis die Masse genügend steif ist (wenn nötig mit Gelantine andicken). In Gläser füllen. |
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Hallo Angelika,
meinst Du vielleicht Westfälischen Panhas für 4 Portionen 3 Zwiebeln 2 El Schweineschmalz 250 g gemischtes Hackfleisch 250 g frische Leberwurst 250 g frische Blutwurst 1 TLMajoran Salz Pfeffer 1,5 l Fleischbrühe 400 g Buchweizenmehl (richtig westfälisch ist das Schlachtefest Panhas nur, wenn es mit frischen Blut gemacht wird, dann 1 Tasse Blut aber nur 125 - 200 g Buchweizenmehl verwenden) Zwiebeln pellen und fein hacken, in Schmalz glasig braten, Hack und die aus der Pelle gedrückte Wurst zugeben und anbraten, dabei öfters wenden. Mit Majoran, Salz und Pfeffer würzen, dann Brühe und evtl Blut zugeben, kurz aufkochen lassen und mit Buchweizenmehl andicken. Warm zu Salzkartoffeln und Sauerkraut , aber auch kalt und in Scheiben genitten zu frischem Brot essen. Zur Grütze fällt mir ein Rezept für Grützwurst ein Grützwurst oder Büddelwurst (Büddel = Plattdeutsch Beutel) 500 g Schweineschwarten 500 g Schweinefleisch (Schlachtereste oder Gulasch) 750 g Schweineleber 750 g Gerstengraupen (Grütze) Salz Pfeffer Nelkenpfeffer Majoran Schweineschwarten in 1,5 - 2 l Wasser 80 min kochen. Nach 15 min das gewürfelte Schweinefleisch und nach 1 Std die kleingeschnittenene Leber hinzufügen. nach dem Garen das Fleisch aus der Brühe nehmen. 0,75 l Brühe abnehmen und darin die Graupen 40 min quellen lassen. restliche Brühe aufheben. Wahrend die Graupen quellen, Fleisch und Schwarten durch den Fleischwolf drehen und mit Salz, Pfeffer, Nelkenpfeffer und Majoran kräftig würzen. Dann die ausgequollenen Graupen unterrühren, den Brei nocheinmal abschmecken. Die Grützwurstmasse in eine Serviette oder eine Windel füllen, eine lange Wurst daraus formen und an den Enden zusammenbinden. Die Wurst in der restlichen Brühe noch einmal 20 min mehr ziehen als Kochen lassen. Dann hereusnehmen. Die Wurstmasse kalt werden lassen und aus dem Stoff nehmen. Die Grützwurst wird in scheibengeschnitten und entweder Kalt gegessen odr aufgebraten und mit Bratkartoffeln serviert. Vielleicht wurden bei der Panhas und der Grütze Deines Vaters die Fleischanteile weggelassen LG Sofi |
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Hallo,
für Pannas wurde die Fleischbrühe mit Mehl und Gewürzen angedickt, erkalten lassen und dann in Scheiben schneiden und braten. Für Grütze Brühe mit Graupen und Gwürzen kochen, ich weiß das Nelkenpfeffer dazugehört, und erkalten lassen und dann aufbraten. Mit fehlen halt die Feinheiten. Blut gehörte auf jedem Fall nicht dazu. LG Angelika |
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Hallo Angelika,
wie wär's, wenn aus den Rezepten oben das Fleisch rausnimmst, dann kommt es doch Deiner Beschreibung schon recht nahe. LG Sofi |
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Hallo, Angelika! Nach Deiner Beschreibung könnte es eventuell das unten erwähnte Rezept sein. Was meinst Du?
Panna Zutaten: 2 Pfund Knochen ein paar Speckwürfel 1 Pfund Buchweizenmehl 1 Esslöffel Salz 1 Teelöffel Pfeffer eine Prise Nelkenpfeffer 2 Esslöffel Fett Zubereitung: Die Knochen in 1 Liter Wasser geben und auskochen, dann durch ein Sieb abschütten. Nun die Brühe mit den Speckwürfeln und den Gewürzen zum Kochen bringen, und das Mehl unter ständigem Rühren hinzugeben. 15 bis 20 Minuten kochen lassen, bis sich die Masse vom Löffel löst. Dann den Panna an einen kühlen und luftigen Ort stellen, bis er erkaltet ist. Anschliessend ihn in fingerdicke Scheiben schneiden und aus beiden Seiten braten. Vielleicht finde ich ja das Rezept für die Grütze auch noch ... Liebe Grüsse, Esther |
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Hier ein ganz einfaches Panhas-Rezept:
Man nehme diverse Wurstreste (z.B. Leberwurst, Mortadella, Schinkenwurst, Salami, Kochschinken, Blutwurst) und was einem sonst noch so in die Finger kommt wie auch Schinkenreste. Dieses schnipselt man ganz klein, ebenso eine große Zwiebel, setzt die Masse mit Fleischbrühe auf den Herd, würzt mit Lorbeer, Nelken gemahlen, Majoran, Pfeffer und Salz und läßt alles weichkochen. Den ganzen Brei evt. pürieren, dann dickt man ihn unter festem Rühren mit Buchweizenmehl an, bis man nicht mehr rühren kann. Abschmecken und in eine Schüssel füllen. Erkalten lassen, in fingerdicke Scheiben schneiden und in einer Pfanne mit Öl oder Sanella kross ausbraten. Dazu gibt es Schwarzbrot und Rübenkraut (mag mein Mann am allerliebsten!). Guten Appetit und Gutes Gelingen wünscht Rhonda |
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Hallo an alle,
danke für eure Rezepte. @Esther ich denke dein Rezept ist es. Werde es demnächst mal für meinen Bruder machen. Ist ja etwas für diese Jahreszeit. LG Angelika |
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Hallo Angelika,
ich habe folgendes Rezept gefunden. Vielleicht ist es das gesuchte. Grützwurst Wenn Sie von den Rippen Wellfleisch gekocht haben, läßt sich mit der Brühe Grützwurst am besten zubereiten. 500g Hafergrütze 4 l Wellfleischbrühe 500g Bauchspeck 2 Zwiebeln 1 Prise Nelkenpfeffer Pfeffer Bohnenkraut Majoran 1 Prise Zucker evtl. Salz 200g Korinthen (würde ich weglassen) Die Hafergrütze in der Wellfleischbrühe ausquellen lassen. Den Bauchspeck feinwürfeln, ausbraten. Die Grieben mit dem Schaumlöffel herausnehmen zur Grütze geben. Die Zwiebeln feinhacken, im Schweinefett glasig, nicht braun braten. Zur Grütze gießen, mischen, kräftig pfeffern, mit den Kräutern sparsam abschmecken, die Prise Zucker nicht vergessen.Salz ist nicht immer notwendig, da die brühe schon gesalzen ist. Zuletzt die Korinthen darunterarbeiten. Die Därme etwa zu 3/4 füllen, da die Grütze noch aufquillt. Die Würste 30 Minuten in siedendes Wasser legen. Aufgehängt auskühlen lassen. Zur Verwendung die Würste in kaltem Wasser aufsetzen. Sowie das Wasser zu kochen beginnt, die Würste herausnehmen und kurz in der Pfanne braten. Zu Grühnkohl oder anderen Gemüsen. Als besondere Spezialität gilt: Grützwurst und Apfelmus. Liebe Angelika vielleicht ist es das Rezept, wenn Du einfach nur die Schritte bis zum Einfüllen in die Därme befolgst. So jetzt habe ich genug mit meinem Adlersuchsystem eingetippt. Es ist der 3. Anlauf. Tschüß gisela m |
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Hallo, Angelika! Bei uns nimmt man manchmal Griess statt Graupen, aber das Grundrezept ist, wie es aussieht, das gleiche:
Zutaten: Griess-Schnitten Zutaten: 2,5 dl Brühe Salz, Nelkenpfeffer und Muskatnuss 75 g Griess 1 Ei, verquirlt 50 g Käse gerieben Butter zum Braten Zubereitung: Brühe herstellen und mit Salz, Nelkenpfeffer und Muskatnuss würzen. Griess einrieseln lassen und unter ständigem Rühren 2 Minuten köcheln. Von der Platte ziehen und Ei und Käse unterrühren. Mit dem Spachtel zirka 1 cm dick auf ein kalt abgespültes Backblech aufstreichen und abkühlen lassen. In Quadrate von 4 cm Seitenlänge schneiden, diagonal halbieren, in der Butter goldgelb braten und warm stellen. Kannst Du damit etwas anfangen? Unter Grütze findet man übrigens fast immer nur rote Grütze und unter Graupen nur Graupensuppe und Graupen-Risotto ... Liebe Grüsse, Esther |
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