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Gefriergeeignete Bindung

Vom 12.10.2011 10:57 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

BombVoyage Tellerwäscher


Mitglied seit 04.03.2011
26 Beiträge (ø0,06/Tag)
Große Töpfe und große Gefriertruhen. Ist beides vorhanden.
Also wird oft auch überdimensioniert gekocht. Und dann auf Vorrat eingefroren.

Nach dem Auftauen allerdings ist häufig die Bindung der Saucen dahin.
Egal, ob Einbrenn, Stärke oder Gemüsepüree.
Nachbinden ist dann angesagt.

Gibt es irgendeine Form der Bindung, die den Kälteschlaf besser übersteht?

Wie die Lebensmittelindustrie das erreicht, frage ich lieber gar nicht.
Ich glaube, das möchte ich nicht wissen mhmmmh hmmhmhmmmmhhh

Habt Ihr einen Tipp?
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Vom 12.10.2011 12:28 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Utee Sternekoch


Mitglied seit 17.01.2002
21.155 Beiträge (ø5,6/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Moinmoin,

ich habe höchstens den Tipp, vor dem Einfrieren ganz auf das Binden zu verzichten. Dann musst du nur einmal binden und hast vor allem nicht zu viel Bindemittel dran.

Obwohl: wenn ich Reste vom Braten einfriere, dann ist die Sauce höchstens mit etwas pürriertem Röstgemüse gebunden und nach dem Auftauen ist sie immer noch gebunden. Keine Ahnung, warum das bei dir nicht klappt.

LG UTee
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Vom 12.10.2011 12:36 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Hinnerk1810 Sternekoch


Mitglied seit 26.10.2006
10.469 Beiträge (ø5,14/Tag)
Moinsen,

das, was auf Vorrat für den Tiefkühler gekocht wird, erhält von mir keine Bindung, und es wird auch nicht komplett Gewürzt. Das passiert alles erst nach dem es aufgetaut ist und wieder erwärmt wird.


BG Hinnerk
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Vom 12.10.2011 12:39 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Tsunami Hendlgriller


Mitglied seit 15.05.2004
6.918 Beiträge (ø2,36/Tag)
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Hallo,

ich friere Hühnerfrikassee, Königsberger Klopse und so immer schon komplett fertig gekocht und gebunden ein, gebe es ziemlich direkt aus dem TK in den Topf und wärme es langsam unter rühren wieder auf. Funktioniert 1A. Bindung bleibt, ausflocken tut auch nix, obwohl ich beim Frikassee mit Eigelb legiere.

Beste GRüße
Tsunami
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Vom 12.10.2011 16:45 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

BombVoyage Tellerwäscher


Mitglied seit 04.03.2011
26 Beiträge (ø0,06/Tag)
Aktuelles Beispiel:

Kohlrouladen. Die Sauce dazu reduziert, mit dunkler Mehlschwitze gebunden, durchpassiert, perfekte Konsistenz.

Eingefroren, wieder aufgetaut, und Mist - nachbinden!

Bei manchen(!) Gerichten funktioniert das halt nicht so richtig.
Da suche ich noch nach einer Lösung. Daher die Frage nach Alternativen zu den herkömmlichen Methoden.

Dachte schon mal über Guarkernmehl nach...

Die Idee mit dem nachträglich erst binden hatte ich auch schon, aber das widerspricht dem Ziel,
sein eigenes, fertiges Fastfood auch tatsächlich "fast" und nicht erst mit neuerlichem Gepampel auf den Teller zu bekommen.

Hintergrund dessen ist, dass manchmal für Menschen etwas vorgekocht und eingefroren wird,
die an einem Herd erst mal die USB-Buchse suchen. Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen
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Vom 12.10.2011 17:06 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Utee Sternekoch


Mitglied seit 17.01.2002
21.155 Beiträge (ø5,6/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Ach so, für komplette Laien und idiotensicher ... Hmmm. Naja, dann nicht. Sonst hätte ich Mehlbutter vorgeschlagen. Die kann man im Kühlschrank vorrätig haben, aber man sollte zumindest imstande sein, sie nach und nach anzuwenden.
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Vom 12.10.2011 17:36 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

BombVoyage Tellerwäscher


Mitglied seit 04.03.2011
26 Beiträge (ø0,06/Tag)
Genau, das ist es.

Das Binden selbst bereitet mir kein Kopfzerbrechen, wenn man seine Kreationen aber Küchenagnostikern in die Hände gibt, kann es schwierig werden.

Es geht wirklich einzig und allein darum, die Gefahrenquelle TK und Mikrowelle (schlimmstenfalls) auszuschalten.
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Vom 13.10.2011 15:04 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Rookie1 Suppenkoch


Mitglied seit 11.07.2007
1.075 Beiträge (ø0,6/Tag)
Lebensmitteltechniker nehmen gern "modifizierte Stärken", gibts z.B. als Soßenbinder (Achtung: nicht alle sind gleich!) zu kaufen.
Kann man gut mit anderen Hydrokolloiden kombinieren, z.B. etwas Guarkernmehl, aber da braucht man Erfahrung in der Dosierung.

Gutes Gelingen!

Rookie
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Vom 14.10.2011 10:42 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

BombVoyage Tellerwäscher


Mitglied seit 04.03.2011
26 Beiträge (ø0,06/Tag)
Hydrokolloide.

Die Wiki hat mir gerade mal erklärt, was das bedeutet.
Ist einen Versuch wert. Nach dem Wochenende weiß ich mehr BOOOIINNNGG....

Danke, Rookie
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Vom 14.10.2011 12:14 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Kieler_Sprotte Küchenjunge


Mitglied seit 11.04.2008
1.302 Beiträge (ø0,87/Tag)
Hallo...

Ich habe festgestellt, dass die Bindung von Johannisbrotkernmehl (was für ein Wort!) auch nach dem Einfrieren noch stabil ist...

LG
die Sprotte
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Vom 14.10.2011 13:18 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

BombVoyage Tellerwäscher


Mitglied seit 04.03.2011
26 Beiträge (ø0,06/Tag)
Das wird im Sammelbegriff "Hydrokolloide" ebenfalls aufgeführt.

Aber, da Du persönlich damit schon gute Erfahrungen gemacht hast, bin ich jetzt natürlich noch neugieriger.

Wie erwähnt, am WE wird rumexperimentiert.

Hoffe nur, dass ich die benötigten Zutaten auch alle bekomme.
Alls da wären: Eben jenes Johannisbrotkernmehl (jo - was für ein Wort!), Guarkernmehl und Agar.

Reformhaus wahrscheinlich...
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Vom 14.10.2011 13:27 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

carrara  Sternekoch


Mitglied seit 21.02.2007
22.483 Beiträge (ø11,72/Tag)
Die Sachen bekommst du alle im Bioladen/Biomarkt......

LG Carrara

Auch das beste Werkzeug kann mangelndes Know-how nicht ersetzen!
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Vom 14.10.2011 13:41 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

BombVoyage Tellerwäscher


Mitglied seit 04.03.2011
26 Beiträge (ø0,06/Tag)
Schon erledigt Lachen

Habe meine Frau angerufen, die ist gerade einkaufen.

Es kann losgehen...

Danke an alle, die mich in diese Richtung geschoben haben.

Irgendetwas sagt mir, dass es klappen könnte.
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Vom 30.01.2012 14:27 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

BombVoyage Tellerwäscher


Mitglied seit 04.03.2011
26 Beiträge (ø0,06/Tag)
So, Versuchsreihe abgeschlossen. Habe mir etwas Zeit gelassen.

And the winner is...

The one and only Johannisbrotkernmehl.

Hielt bei allen getesteten Gerichten die Bindung auch noch gut nach dem Auftauen.
Guarkernmehl geht so einigermaßen, überzeugt aber nicht völlig. Maisstärke bzw. Mondamin etc. - nun ja, lassen wir das...

Als empirischer Test ist das sicher nicht geeignet, aber immerhin.
Vielleicht steht ja mal wieder jemand vor dem gleichen Problem.

So, wie ich letztes Jahr.

Vielen Dank für die Tipps an Euch alle!
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