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9. Berliner CK-Treffen am 22.01.2011 - Die Rezepte

Vom 23.01.2011 22:10 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Sofi Chefkoch-Moderator Chefkoch


Mitglied seit 17.01.2002
3.156 Beiträge (ø0,83/Tag)
Hallo zusammen,

wie in jedem Jahr die Sammlung der Rezepte von unserem Treffen in diesem Forum.

Zur Erinnerung: das waren die
http://www.chefkoch.de/forum/2,1,506730/Rezepte-vom-8-Berliner-CK-Treff.html Rezepte vom 8. Berliner CK-Treffen

Ich fang dann mal an:

Überbackene Kartoffel-Rote Bete-Spalten vom Blech

500 -750 g Kartoffeln, festkochend z.B. Linda oder Belana
300 g Rote Bete, frisch ungekocht
50 ml Olivenöl
1-2 TL Hagelsalz, grob
250 g Raclette-Käse in dünnen Scheiben

Rohe Kartoffeln und Rote Bete dünn schälen und in Spalten schneiden, Blech mit Backpapier oder Siliconfolie abdecken, Backofen auf 180°C vorheizen. Die Kartoffel- und Rote Bete-Spalten auf dem Blech verteilen, mit etwas (50 ml) Wasser benetzen, mit dem Hagelsalz bestreuen und das Olivenöl darüber verteilen, etwa 25 Min. im Ofen backen. Die Kartoffel- Rote Bete Spalten mit den Raclette-Käse bedecken und nochmals in den Ofen geben, bis der Käse schmilzt.


Canneloni mit Spinat-Schafskäse-Hackfleisch-Füllung

15 Canneloni
100 g Spinat, tiefgekühlt und aufgetaut
75 g Schafskäse
150 g Rinderhack
75 g Schweinehack
1 EL Semmelbrösel
Salz
Pfeffer
1 Knoblauchzehe
500 ml Tomatensugo, gewürzt
125 g Büffelmozzarella

Spinat, Schafskäse, Hack und Semmelbröseln vermengen, mit Salz, Pfeffer und Knoblauch würzen, evtl.etwas Wasserzufügen damit eine weiche Füllmasse entsteht. Die Canneloni mit der Masse füllen und in eine feuerfeste Form legen. Etwas kochendes Wasser angießen, dass der Boden der Form etwa 3-5 mm hoch bedeckt ist. Bei 160-180°C 10 min in der Ofen stellen. Anschließend den Tomatensugo auf die Canneloni geben ud weitere 20 Min in den Ofen geben. Den Mozzarella in dünne Scheiben schneiden und auf dem Tomatensugo verteilen, nochmals in den Ofen schieben, bis der Käse schmilzt.

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Die Brote waren diesmal 2 kleine Pain provencal, bei denen ich ein Teil des Weizenmehls durch Buchweizenmehl ersetzt habe, deswegen war es wohl recht dunkel und eher feinporig.

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Das Kornsaatenbrot bestand zu 750 g Mehl (60 % aus Roggen, 20 % Weizenvollkorn und 20 % Dinkel 630) mit 250 g Quellstück aus Weizen, Dinkel, Kürbiskernen, Hirse, Sonnenblumenkernen und Weizenkeimen 600 ml warmem Wasser, 2 El Apfelessig, Sauerteig und 5 g Hefe, wie immer ohne richtiges Rezept. 1. Gehen war mit 6 Std. sehr lang, in Brotbackform gegeben, war mit Backpapier ausgeschlagen, nochmals 45 Min gehen, Oberfläche mit Wasser benetzen. Ofen auf 230 °vorheizen, Brot hineingeben und nach 15 Min die Temperatur auf 200°C reduzieren, weitere 35 Min backen.

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So jetzt seit Ihr dran.

LG Sofi
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Vom 23.01.2011 23:47 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Marioni Kaltmamsell


Mitglied seit 31.01.2003
1.282 Beiträge (ø0,38/Tag)
... und hier unsere Rezepte:

Die Hackfleischbällchen waren aus dem CK:
www.chefkoch.de/rezepte/595121159177313/Orientalische-Hackfleischbaellchen.html,wobei wir unser Dubaigewürz verwendet haben.

Alles andere kam aus dem Kochbuch "Orient" von Zabert Sandmann. (Da sind überhaupt viele leckere Sachen drin!)

Joghurt-Dip

250 g Joghurt (wir hatten türkischen)
3 EL Sesampaste (Tahin)
1 EL Honig
1/2 TL abgeriebene Orangenschale
je 1/2 TL Piment- und Zimtpulver
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Tomaten-Confit mit weißem Sesam

6 große reife Tomaten
120 ml Olivenöl
4 EL weiße Sesamsamen
1 - 2 EL Honig
Salz, Pfeffer

- Tomaten mit Öl übergießen und 20 Minuten bei 140 Grad im Ofen garen
- Sesam ohne Fett rösten
- Tomaten abkühlen lassen, häuten, vierteln und entkernen, klein würfeln
- Honig im Topf erhitzen, Tomaten, Salz, Pfeffer zugeben und 2 Minuten köcheln
- mit dem Sesam bestreuen
_____________________________________________________________

Hummus

350 g Kichererbsen (aus der Dose)
3 Knoblauchzehen
2 Zitronen
150 g Sesampaste
1/4 TL Kreuzkümmelpulver
4 EL Olivenöl
50 g schwarze Oliven

- Kichererbsen abgießen, mit dem Pürierstab pürieren
- Knoblauf schälen, mit Salz fein im Mörser zerreiben und druntermischen
- Zitronensaft, Sesampaste und Gewürze zugeben
(PS Mir hat das Rezept ohne Sesampaste - beim ersten Versuch hatten wir keine Sesampaste im Haus - besser geschmeckt, weil es nicht so mehlig und irgendwie fruchtiger war als das gestrige.)
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Süßer Couscous mit Orangen und Granatapfel

4 EL Rosinen
je 4 getrocknete Aprikosen und Pflaumen
1 Granatapfel
3 EL Mandelblättchen
1 Orange
300 g Instant-Couscous
3 EL Butter
2 EL Orangenblütenwasser (in Ermangelung dessen haben wir etwas vom Orangensaft zugegeben)
2 TL Zimtpulver
3 EL Zucker

- Rosinen mit heißem Wasser übergießen und quellen lassen
- Granatapfel "schlachten" zur Kerngewinnung
- Mandelblättchen ohne Fett anrösten
- Orangenfilets schneiden, Saft auffangen
- Couscous mit 300 ml heißem Wasser übergießen, Prise Salz dazu und 5 Minuten quellen lassen, mit einer Gabel auflockern und die Butter zufügen
- alle Zutaten auf dem Couscousbett anrichten (man kann es selbstverständlich auch mischen)


... und die Granatapfelschorle bestand aus 100 %igen Granatapfelsaft aus der Flasche, Wasser und den Stücken einer 1/2 Zitrone


Ja, das war's dann. Ich freue mich schon auf die anderen Rezepte - insbesondere auf das des kalorienreduzierten Cheesecake Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen .

Liebe Grüße
Marioni
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Vom 24.01.2011 10:50 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Boxerbaby  Chefkoch


Mitglied seit 22.10.2006
3.141 Beiträge (ø1,54/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Hallo,

der gefüllte Container mit dem Wurstsalat war der Nürnberger Bratwurstsalat , ein Rezept aus der CK Datenbank.

\"\"


Beste Grüße
Norbert

Je mehr ich von den Menschen sehe, um so lieber habe ich meinen Hund

Friedrich der Große
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Vom 24.01.2011 13:28 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

7morgen  Hendlgriller


Mitglied seit 29.09.2003
869 Beiträge (ø0,28/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Sind leider auf Boxerbabys Fotos nicht drauf, da ich berufsbedingt -
wie fast immer - später kam:


Blini-Röllchen mit Lachs (für 12 Portionen)

100 ml Milch, 20 g Mehl, 1 Prise Salz, 1 Ei, 1 EL Öl, 3 - 4 EL Frischkäse, Crème fraîche oder Schmand (oder eine Mischung davon), 1 Bund fein gehackter Dill, ca. 8 Scheiben geräucherter Lachs

Milch, Mehl und Salz in eine Schüssel geben, gut verrühren und 10 Minuten ausquellen lassen. Das Ei mit einem Schneebesen unterschlagen. In einer Pfanne mit 26 cm Bodendurchmesser bei mittlerer Hitze ½ EL Öl heiß werden lassen. Aus der Hälfte des Teiges einen sehr dünnen Pfannkuchen backen. Im restlichen Öl mit der anderen Hälfte einen zweiten Pfannkuchen backen.

Die abgekühlten Pfannkuchen mit der Crème fraîche bestreichen, die zuvor mit dem gehackten Dill vermischt wurde. Nebeneinander auf jeden Pfannkuchen etwa vier Scheiben Lachs legen und jeden Pfannkuchen fest aufrollen. Die Rollen in Klarsichtfolie wickeln, an den Enden wie Bonbons zudrehen und 1 – 2 Stunden kalt stellen (ungekühlt lassen sich die Pfannkuchen sehr schlecht schneiden!). Dann auswickeln und mit scharfem Messer in etwa 1 cm breite Scheiben schneiden. Evtl. mit etwas zurückbehaltenem Dill garnieren.
Tipp: Statt Lachs kann man auch Parmaschinken nehmen und dann den Schmand mit Meerrettich statt Dill würzen oder – vegetarisch – mit gehäuteten Paprikaschoten belegen und den Schmand mit Petersilie oder Basilikum vermischen!
Eine weitere Füllung wird aus gehackter, glasig gedünsteter Zwiebel (u. Knoblauch), Räucherforelle, Zitronensaft, Weißwein, Sahne (gewürzt mit Salz, Pfeffer und edelsüßem Paprika) geköchelt.


Guten Appetit wünscht

Tamara


Widme Dich der Liebe und dem Kochen unbekümmert und hingebungsvoll! (Dalai Lama)
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Vom 24.01.2011 13:58 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

AnjaB Smutje


Mitglied seit 17.01.2002
618 Beiträge (ø0,16/Tag)
Hallo,

hier kommt unser

Pfeil nach rechts Reissalatrezept: Pfeil nach rechts

500 gr. Reis in Kochbeuteln
500 gr. Hähnchenbrustfilet
1/2 Liter Gemüsebrühe
Sojasouce
1 Dose Champignons
1 frische Paprika
frischen Schnittlauch
Tomaten
Salz
Pfeffer
Paprika


- den Reis kochen, abkühlen lassen
- in eine große Schüssel geben
- das Hähnchenbrustfilet klein schneiden und zusammen
mit den Champignonköpfen in Sojasouce scharf anbraten
- dann erst würzen
- mit der Gemüsebrühe ablöschen
- zu dem Reis dazugeben und abkühlen lassen
- dann Paprika und Schnittlauch kleinschneiden und untermischen
- mit Tomatenvierteln garnieren
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Vom 24.01.2011 20:42 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Aennica  Sternekoch


Mitglied seit 31.08.2004
7.987 Beiträge (ø2,83/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Hallo,

die Grundlage meiner Gulasch-Suppe beruht auf den Erkenntnissen von luftsprudler in einem Forumsbeitrag:

1kg dickblättrig, würfelig geschnittenes Rindfleisch (Wadschinken)
150g Schweineschmalz
800g feinwürfelig geschnittene Zwiebel
1 Spritzer (1TL) Essig mit 1/16l Wasser verdünnt
50g edelsüßer Paprika
2-3 zerdrückte Knoblauchzehen
1TL Majoran
1TL Kümmel, ganz (eventuell auch Pulver)
etwas Salz, Pfeffer
2EL Tomatenmark

Die Zwiebeln werden in sehr heißem Schweineschmalz goldgelb (nicht zu licht) geröstet, wobei man ständig mit dem Kochlöffel rühren muß; dann (nach alter Schule) paprizieren, ganz kurz durchrühren und sofort mit Essig/Wasser ablöschen. Ganz kurz dünsten lassen, das Fleisch zugeben, etwas salzen und pfeffern, den gehackten Kümmel und zerdrückten Knoblauch sowie Majoran beigeben, das Tomatenmark einrühren, und alles nicht ganz zugedeckt im eigenen Saft auf kleinerer Flamme eindünsten. Dabei sollte der Saft einmal eingehen (reduzieren), worauf jedesmal, wenn überhaupt mit ganz wenig Wasser wieder aufgegossen wird. Nur durch dieses mehrmalige Reduzieren und Aufgiessen erhält man den braunen, fetten Saft mit der satten Farbe des Wiener Saftgulyas, den man zum Beispiel an einem Wirtshausgulasch so schätzt. Sobald das Fleisch kernig-weich geworden ist (2-2,5h), gibt man soviel Wasser bei (wenn notwendig) , dass das Fleisch gerade vom Saft bedeckt ist. Dann läßt man das Fleisch noch etwa 10 Minuten sehr langsam kochen bis die rotbraunen Fettaugen teilweise an die Oberfläche aufsteigen und der Saft eine \"mollige\" Konsistenz aufweist.

Noch gehaltvoller, besser wird das Gulasch, wenn man es bereits am Vortag fertigstellt, abkühlen lässt und am nächsten Taq wieder neu aufkocht. Und am nächsten Tag wieder, und am nächsten Tag wieder,...
Einfach ausprobieren. Das Gulasch wird wirklich immer besser, \"g´schmackiger\" wie die Wiener zu sagen pflegen.

Ich hatte noch Cayenne-Pfeffer und Rosenpaprika dran, mehr Wasser und mehr Tomatenmark, damit es suppiger wurde und zum Schluss noch drei frische Paprikaschoten.

Viele Grüße
Aennica

Man muß sich damit abfinden, daß man manchmal die Taube und manchmal das Denkmal ist.
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