Reibekuchen, Reiberdatschi, Kartoffelpuffer - ist das alles das selbe ?
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![]() Mitglied seit 05.07.2009 |
in Anlehnung an Friedhelms Thread Was esst ihr am liebsten auf Reibekuchen? möchte ich euch auch eine Frage stellen, die mich schon lange umtreibt: Werden denn Reibekuchen, Reiberdatschi und Kartoffelpuffer auf die selbe Art und Weise zubereitet? Oder versteckt sich hinter jedem Begriff eine landstricheigene Zubereitungsart. Da Reibekuchen in einigen Flecken Deutschlands ja so eine Art Nationalspeise sind (hier in Bayern weniger) erwarte ich mir von dort fachkundige Auskünfte und danke euch schon mal im voraus herzlichst Hier nun als Gegenleistung 2 kg rohe Kartoffeln schälen, reiben (nicht raffeln 4 Eier, 4 El Mehl, 4 gestrichene Tl Salz zu den Kartoffeln geben. Ggf. etwas Knödelweißer, damit die Kartoffeln nicht braun werden. In einer Pfanne Butterschmalz erhitzen , darin dünne Fladen verstreichen und auf beiden Seiten bei nicht zu starker Hitze knusprig braun rausbacken. Beilagen wie im obigen Thread ausführlich erörtert. LG Lavendula_ |
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![]() Mitglied seit 19.07.2006 |
Hej - genauso gehts
Glück Auf Bernd |
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![]() Mitglied seit 14.09.2006 |
Hallo Lavendula,
was bitte ist den Knödelweißer LG Maraphike |
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![]() Mitglied seit 28.07.2006 |
Noch einer aussem Pott:
Ich benutze auch kein Mehl, sondern nur Kartoffelstärke, aber geriebene Zwiebelist ein absolutes MUSS ! Gruß Heinz |
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![]() Mitglied seit 28.07.2006 |
Zwiebel ist
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![]() Mitglied seit 31.08.2009 |
LG die Kochkeule |
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![]() Mitglied seit 28.07.2006 |
ohne Zwiebel kann man das doch nicht essen
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![]() Mitglied seit 06.11.2004 |
Hi Lavendula,
ich glaube, JEDE Bayerische Hausfrau macht die Reiberdatschi, so wie Du es beschrieben hast und wie Heinz schon sagte - etwas Zwiebel tun die meisten auch rein und eine Prise Muskat ist auch nicht schlecht. Um das braun werden der Backmasse zu verhindern, gebe ich ein paar Spritzer Zitronensaft dran, das hat auf den Geschmack keinen Einfluss. LG Jürgen |
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![]() Mitglied seit 05.07.2009 |
@Maraphike:
Bin grad in die Küche um so ein Tütchen zu holen um ganz genau Auskunft geben zu könne und was sehe ich da? Das sind so kleine Tütchen (meist stehen die im Supermarkt bei den Kartoffelknödelfertigpackungen von Pf***i) oder beim Backpulver, Inhalt 5g, vorne darauf steht: haco "weiß" Knödelhilfe, Bleichmittel zur Farberhaltung von rohem Kartoffelteig, Reibekuchen, Meerrettich, Obst und Gemüse Päckchen umdrehen: Beutelinhalt ausreichend für 7g Kartoffeln. ...............Nicht zum unmittelbaren Verzehr bestimmt. Zutaten: Weizenmehl, Natriumsulfit E221 (wenn man nachgoogelt möchte man es lieber nichtmehr benutzen - nicht für Allergiker geeignet) Also summasumarum ist das ein Relikt aus Großmutters Zeiten und es reichen ein paar Brösel um die Masse hell und appetitlich zu halten. Muss jeder für sich selbst entscheiden ober er das nehmen möchte oder lieber nicht. Erfüllt ja nur einen rein optischen Effekt. LG Lavendula_ |
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![]() Mitglied seit 28.07.2006 |
...und den gemahlenen Pfeffer hat Lavendula auch vergessen
....wir bekommen noch Geschmack an die Reiberdatschi |
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![]() Mitglied seit 11.07.2009 |
Ist das Original nicht "RÖSTI"???
Bisher glaube ich, dass Reibekuchen und Kartoffelpuffer dasselbe sind - nur andere Worte - aber dem Rezept nach zu schließen, es doch unterschiedlich gemacht wird. Hier gibt's keine "Reibekuchen" und kein "Kartoffelpuffer", sondern einfach roh geriebene Kartoffeln (wenn's schnell gehen muss auch vorgekochte), die nach dem Reiben ausgepresst werden, dann ca. 1-2 cm dick in die Pfanne gegeben werden (nur mit ein wenig Salz ohne weitere Zutaten), und dann gaaaaaaaaaaaaaanz langsam gebraten werden (ca. 1 Stunde [30 Min. pro Seite], mit Deckel). Schlussendlich ist das Rösti goldbraun, außen knusprig, innen weich. Dann ist Reibekuchen, Kartoffelpuffer usw. wirklich was anderes. Gruß, c70 |
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![]() Mitglied seit 28.07.2006 |
Richtig, das hat mit Rösti aber auch rein gar nichts zu tun Gruß Heinz |
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![]() Mitglied seit 06.05.2009 |
Hallo,
nehme bei Reibekuchen kein Mehl, sondern Paniermehl, dadurch werden sie knuspriger. Und natürlich auch Zwiebeln LG Anneliese |
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![]() Mitglied seit 05.07.2009 |
@Heinz + Kocheule:
Was nun? Die Zwiebel reiben oder würfeln? Das ist doch eine Entscheidung von enormer Tragweite. Da müsst ihr mir schon ganz genaue Anweisungen geben. Desweiteren hätte ich dann aber bitte schon gerne gewusst, wenn ich denn in naher Zukunft durch eure selbstlose Hilfe richtig gute Reibekuchen machen kann, welchem Landstrich ich das zuordnen darf. Ist das rheinisch? Da kann ich ja mit meinen lätscherten Reiberdatschi-Rezept einpacken. Nicht ohne Grund spielt der ordinäre Reiberdatschi in der bayerischen Küche eine untergeordnete Rolle. @camper70: Bitte vielmals um Verzeihung, dass ich das unvergleichliche "Rösti" bei der Eröffnung nicht erwähnt habe. geraffelte, gekochte Kartoffeln, ohne Ei, ohne Mehl = schweizer Rösti (hoffentlich werden wir jetzt nicht in das Forum "Urlaubsrezepte" verschoben. Wo man doch in der Schweiz so schön Urlaub machen kann. LG Lavendula_ |
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![]() Mitglied seit 28.07.2006 |
Lavendula
ich bin aus dem Ruhrgebiet und kenne es nur mit geriebener Zwiebel. Kocheule schreibt, dass sie aus Rheinland-Pfalz ist, so kannst du schon mal grob vorsortieren |
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![]() Mitglied seit 11.07.2009 |
@Lavendula
Aber so wie Heinz schreibt, hat Reibekuchen mit Rösti ja gar nichts zu tun. Ich habe keine Ahnung, kenne den Reibekuchen auch nur von einem gelesenen Rezept und habe ihn selbst noch nie essen dürfen lg c70 |
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![]() Mitglied seit 26.08.2008 |
Lavendula, das Rösti würde ich diskutieren wollen - sind da nicht rohe geraffelte Kartoffeln drin???? Und: der absolut einzig echte Kartoffelpuffer kommt aus Holstein! Jepp! Weiss ich definitiv, komm nämlich ursprünglich auch daher und meine Oma/Mama/Tanten/Freundinnenmamas haben das genau so gemacht: Kartoffeln grob reiben, wässern, ausdrücken, Stärke wieder beigeben, feinst geschnittene Zwiebeln dran, Salz, Pfeffer, Muskat, Ei. In Schmalz braten. Apfelmus dazu. Basta Lecker Grüsse Erika |
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![]() Mitglied seit 19.07.2006 |
Heinz hat völlig Recht - geriebene Zwiebeln sind Pflicht - hab ich vorhin leider vergessen.........
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![]() Mitglied seit 28.07.2006 |
Fischköppe nie und nimmer Gruß Heinz |
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![]() Mitglied seit 05.07.2009 |
@camper70: Ja wenn du von Reibekuchen genauso wenig Ahnung hast wie ich, dann bist du hier ja in den besten Händen. Bitte bleiben sie dran.
@Erika: Da ich ja nun kein Schweizer bin und in diesem Leben auch nicht mehr werde- möchte ich mich da nicht festlegen. Gut möglich dass sich bis zu mir nach Bayern ein Rösti-Klon durchgeschlagen hat. Darf ich dann mit deinem Einverständnis vermerken dass ein herausragendes Merkmal der holsteinischen "Reiberdatschi" ist kein Mehl, kein Brösel zu verwenden und es dann "Puffer" zu nennen? LG und danke an alle für eure Antworten Lavendula_ |
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![]() Mitglied seit 11.07.2009 |
@Labendula
Da ich ja ein weltoffener Mensch bin, der auch gerne mal was Neues ausprobiert, bleibe ich bestimmt an diesem ominösen Reibekuchen dran Irgendwann werde ich schon noch einen ergattern lg c70 |
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![]() Mitglied seit 11.07.2009 |
Uuuppps ... sorry ...da gehört natürlich ein "v" statt dem "b" hin
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![]() Mitglied seit 04.04.2005 |
Hallo,
ich dachte schon, dass das verschiedene Begriffe für so ziemlich dasselbe Gericht sind. Mal abgesehen von kleinen Feinheiten. Ich kenne es auch mit Zwiebeln und habe auch mal ein Rezept entdeckt, in das noch etwas Quark kam, das ist auch lecker, obwohl man ihn kaum herausschmeckt. lg morgaine |
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![]() Mitglied seit 18.05.2008 |
Hallo zusammen,
hier in Wuppertal heißen sie Riefkoken und werde Grob gerieben und vor allen müssen da Zwiebeln dran. Riefkoken ist noch eine alte Bezeichnung aus dem Bergischen Land, die Viele nicht mehr kennen.
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![]() Mitglied seit 10.04.2006 |
Hallo Friedhelm,
auch hier am Rhein..RLP..heissen sie Rievkooche Genau so lecker ist aber der rheinische Dööpekooche. Schau mal was Wiki zu den Riebkooche schreibt.. http://ksh.wikipedia.org/wiki/Rievkoche katir |
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![]() Mitglied seit 05.07.2009 |
@katir:
Wärst du bitte so lieb und würdest für mich und alle anderen "Fremdsprachler" das Wiki-Dingens dolmetschen. Und ihr macht wirklich Kies (Klatschkies) an den Teig - nääää - ich glaubs nicht? Wenn das so weitergeht verschieben die uns doch noch ins Exotenforum - ich versteh nämlich nur noch Bahnhof. LG Lavendula_ |
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![]() Mitglied seit 19.07.2006 |
Bin zwar aus dem Pott und nicht aus dem Bergischen - aber mit Klatschkies ist ganz normaler Quark gemeint - wobei da früher meines Wissens sogar Schichtkäse verwendet wurde.........
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![]() Mitglied seit 19.07.2006 |
Achja - und soweit ich weiß dient der Quark nur sekundär dem Geschmack, sondern vor allem der Bindung.........
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![]() Mitglied seit 05.07.2009 |
@bernd:
Vielen dank für deine Info. Dachte mir schon, dass so Kies ganz schön schwer im Magen liegt. Braucht man bestimmt ordentlich Korn danach um den Kies ( und den in der Geldbörse auch Schichtkäse scheint wohl nicht mehr in mode zu sein. Der ist hier bei uns nur in sehr gut sortierten Supermärkten zu bekommen. Wenn der Quaaak bindet, dann könnte man sich doch das Ei sparen. Würde das gehen? Ware eine gute Alternative für Hühnerei-Allergiker und Cholesterin-Geschädigte. LG Lavendula_ |
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![]() Mitglied seit 10.04.2006 |
Übersetzt
Rievkooche sen e traditionell Esse. Se bstonn vür allem uss jeschällte, jeriwene Ääpel, die met Eije, Mäll, Ölisch, Salz, Reibekuchen sind ein traditionelles Essen und bestehen vor allem aus geschälten,geriebenen Kartoffeln, die mit Eier,Mehl ,Zwiebel, Salz, Peffer und Muskat zo_nem Rievkoochedeijsch vermengk, un en_ner_ner Pann met heeßem Ööl ussjebacke weede. E bißje Pfeffer und Muskat zu einem Reibekuchenteig vermischt werden. Und in einer Pfanne mit heißem Öl ausgebacken werden.Ein bisschen Klatschkies em Deijsch dräät dozo beij, dat die Rievkooche net ze schwer em Maare lieë. Quarrk im teig trägt dazu bei, das die reibekuchen nicht zu schwer im Magen liegen. Miestens weede Rievkooche met Appelputsch jejässe, em Rhingland äwer och op_en traditionelle Aat: Op_e_ner Schief Meistens werden Reibekuchen mit Apfelmus gegessen .Im Rheinland aber auch auf eine traditionelle Art auf einer Scheibe Schwazbruut met Rööppekrouck. Dat kütt doher, weil die Rööpe em Vüürjebirsch un em Berjische ävve och hingerem Schwarzbrot mit Rübenkraut.Das kommt daher weil die Rüben am Vorgebirge und im Bergischen aber auch hinter dem Sibbejebirje un sonzwo präschtisch jedeihe. Siebengebirge und sonstwo prächtig gedeihen. Rievkooche ka_me em Rheinland fass an jedem Imbiss-Büdsche koufe, op d'r Kermes dürfen se beijm Fröhschobbe Reibekuchen kann man im Rheinland an jeder Imbiss Bude kaufen, auf der Kirmes dürfen sie bei m Frühschoppen näwen 'nem frischjezapp Kölsch oder Larerbier net fäähle. Och de Bläck Fööss hann e Leed öwer de Rievkooche jemaat: neben einem frisch gezapften Kölsch oder Lagerbier nicht fehlen.Auch die Bläck föös haben ein Lied über die Reibekuchen gemacht. „Mamm, Mamm, schnapp d'r de Pann, mir woulle Rievkooche hann.“ Mama, Mama. nimmt die Pfanne wir wollen Reibekuchen haben lg katir |
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![]() Mitglied seit 18.12.2006 |
Hallo beisammen,
die Ursprungsfrage der TE ist völlig zu Unrecht unter den Tisch gefallen. Nachdem heute in Rotters Thread bereits diese für die gastronomisch interessierte Welt nicht unerhebliche Frage bereits aufgeworfen worden ist, habe ich mich heute in der Münchner Staatsbibliothek schlau gemacht: - Reibekuchen und Reiberdatschi sind ein und dasselbe, nur mit dem Unterschied, daß erstere von Preußen (dazu zählen laut bayrischem Geographieunterricht auch entlegene Landstriche wie Holstein oder Rheinland-Pfalz) hergestellt werden, die guten und echten "Raibadatschi" jedoch von den guten Köchinnen und Köchen aus Bayern sowie aus Österreich. Dort bekommt man übrigens Reiberdatschi auf jedem gut sortierten Christkindl- oder Jahrmarkt feilgeboten, nur heißen sie dort "Erdäpflbordella". - Kartoffelpuffer dagegen werden aus gekochten Kartoffeln hergestellt. Diese werden durch die Kartoffelpresse gedrückt, mit Eiern, Salz, Pfeffer, hell angeschwitzten sehr fein gewürfelten Schalotten, etwas Muskat vermengt und zu 2 - 3 cm dicken Fladen ("Pflanzerl") geformt, dann in Fett goldgelb herausgebraten. Der Masse kann man nach Belieben noch feingewürfelten Leberkäse hinzufügen. Als Hauptspeise mit Blattsalaten zu servieren. Herzlich - Hias (Oberbayern, Zentrum der mitteleuropäischen Raibadatschi-Produktion - und wenn da jemand widerspricht, so stört uns das nicht, da gegen unsere weltberühmten Knödeln eh niemand etwas ernsthaft einwenden wird können) |
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![]() Mitglied seit 19.07.2006 |
Mein lieber hochgeschätzter Hias - vielen Dank für diesen wissenschaftlichen Exkurs, aber ganz ehrlich - wie die Kameraden heißen ist mir einigermaßen gleichgültig - Hauptsache sie sind gut gemacht und lecker................
Ach ja - und auch Kartoffelpuffer werden niemals nicht aus gekochten Kartoffeln gemacht - so was kann nur in einem bayerischen Lexikon stehen.......... Wenn gekochte Kartoffeln verwendet werden, muss auch noch Sahne dran - und dann sagt der Westfale ganz vornehm "Kartoffelplätzchen", oder auch mundartlich "Toffelplätzkes" - oder so was gabs nur zu hohen Feiertagen, zB wenn der Erbonkel gestorben war....... |
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![]() Mitglied seit 18.10.2008 |
Hallo,
also in unsere Reiberdatschi (oder "Dotsch" ) kommen außer den fein geriebenen rohen Kartoffeln nur Eier, Sauerrahm und Salz. Gewürzt wirds wahrscheinlich durch das Blut, wenn man sich beim Reiben ein paar mal ordentlich in die Finger gerieben hat.... LG escalibur Apropos Lavendula, eine untergeordnete Rolle? Dann wohnst du wohl in einem anderen Eck! |
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![]() Mitglied seit 05.07.2009 |
@katir:
Boah - jetzt bin ich aber platt. So viel Arbeit hast du dir für uns "Fremdsprachler" gemacht. Ich danke dir ganz herzlichst und schließe dich in mein Abendgebet ein (kann aber noch etwas dauern - bin noch nicht müde Ganz ehrlich die vorangegangenen Postings und der Text macht mir total die Zähne lang und ich bin jetzt ernsthaft am überlegen, wie ich morgen meine Familie mit Rievekochen beglücken kann. Aufgrund der Tatsache, dass immer mehr "Zuagroaste" in unser schönes Bayernland drängen, kann man hier mittlererweile überall Rübenkraut kaufen. Steht im Regal neben Nutella und Honig. Das werde ich morgen schamlos ausnützen und solches käuflich erwerben. Dann noch Apfelmus machen und Rievekochen backen bis das der Arzt kommt. Seh mich jetzt schon in der Küche stehen, schwitzen und an einem Pils nippen (Kölsch zu bekommen wird ein bischen schwierig werden - außerdem bin ich mir nicht so sicher ob ich da nicht mit der königlich-bayrischen Bierobrigkeit Probleme bekomme) LG Lavendula_ |
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![]() Mitglied seit 19.07.2006 |
Hej - ist es nicht schön, dass solche uralten, einfachen Sachen solch eine Begeisterung auslösen können???
Ganz ehrlich, so richtig leckere Kartoffelpuffer - mjamm, da lass ziemlich viel anderes für stehen, und da bin ich, scheints, nicht der Einzige! Übrigens - wenn Du denn Genuss noch steigern willst, schaue mal, ob Du anstelle von Apfelkraut Birnenkraut bekommen kannst (ist leider nicht ganz einfach zu bekommen - aber es lohnt sich absolut!) Glück Auf Bernd |
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![]() Mitglied seit 11.05.2003 |
@ katir - super und danke!!
@ Bernd - bei dir unterschreibe ich auch mal gaaaanz dick! Obwohl...früher im "Pott" kam bei uns auch viel geriebene Zwiebeln und Mehl mit hinein. Im kartoffeligen Münsterland nimmt man tatsächlich auch sehr gerne Haferflocken - ich nehme Schmelzflocken und dadurch werden sie so unglaublich knusprig, wie sie es hier in der ganzen Gegend ebenfalls auf jedem guten Volksfest, Kirmes oder Jahrmarkt zu kaufen gibt. @ Lavendula - Viel Spaß morgen beim Rievkooche-Reibeplätzchen backen! Übrigens hab ich gehört, dass es bei dir auch schon Pumpernickel gibt und das passt zusätzlich sooo schlecht auch nicht dazu...
Aber kein Genuss ist vorübergehend, denn der Eindruck, den er hinterlässt, ist bleibend! J.W. von Goethe |
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![]() Mitglied seit 10.04.2006 |
Hallo Bernd,
das müsste es aber von Grafschafter ..genau wie das Rübenkraut...in jedem größeren Supermarkt geben . Hallo Hias, Kartoffelpuffer dagegen werden aus gekochten Kartoffeln hergestellt....vielleicht bei euch im bayrischen. Aber nicht hier im Rheinland Lavendula , das war ganz schnell getippt rheinische Grüße katir |
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![]() Mitglied seit 19.07.2006 |
Hej katir (kommst Du aus dem Bergischen???) - das "Birnenkraut" ist leider nur wenig verbreitet, selbst bei uns im Pott ist es eher selten, größere Chancen es zu bekommen hat man schon eher in Holland, gerade im Raum Venlo ist das Birnenkraut durch aus bekannt und erhältlich.........dabei ist das Zeug sooooooooooo lecker............
Glück Auf Bernd |
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![]() Mitglied seit 11.05.2003 |
@ Bernd
Du meinst doch sicher dieses sauleckere "Delice de Liege" ... A Tartiner! In einem türkisfarbenem Töpfchen? Dat gibbet bei Kaufland - wahrscheinlich auch deutschlandweit!
Aber kein Genuss ist vorübergehend, denn der Eindruck, den er hinterlässt, ist bleibend! J.W. von Goethe |
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![]() Mitglied seit 19.07.2006 |
Ächt - genial - da werde ich mal hurtig auf die Suche gehen...................!!!
Danke für den Tipp!!! |
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![]() Mitglied seit 11.05.2003 |
Gerne, Bernd!
Da kaufe ich es nämlich auch und ich liebe es total...auch weil es nicht so seeehr schnell runterläuft wie Rübenkraut und alles verschmiert... Also jetzt absolut nix gegen Rübenkraut, aber man muss echt gelernt haben, es auch zu essen - finde ich.
Aber kein Genuss ist vorübergehend, denn der Eindruck, den er hinterlässt, ist bleibend! J.W. von Goethe |
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![]() Mitglied seit 19.07.2006 |
Stimmt schon.........es klebt und kleckert beim Ungeübten ganz ordentlich (ok - beim "Geübten auch").......aber dafür kann man auch superleckere Saucen damit zaubern......
Allerdings - wir schweifen ab.......und niemand soll uns nachher vorwerfen, wir wollten den Fred hier kapern......... |
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![]() Mitglied seit 10.04.2006 |
Merceile,
Rübenkraut gehört an die Sauerbratensosse hier im Rheinland Und von der Firm gibt es auch noch Winterzauber Apfel . Bernd..und wenn du es nicht bekommst.Schreib eine KM dann bekommst du ein Carepaket katir |
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![]() Mitglied seit 05.07.2009 |
@Hias:
Ich weis ja gar nicht wie ich das jemals wieder gutmachen kann, nachdem ich deine Idee von heute Nachmittag gekapert habe und du nun hier für mich und alle Interessierten auch noch diese wunderbare wissenschaftliche Abhandlung reingetippt hast. Vielleicht mit dem Original-Agnes-Bernauer-Rezept? Jetzt hab ich ein echtes Problem - oder? Wo soll ich das nur herbekommen um meine Bringschuld zu begleichen? Nun zu den Reiberdatschis: Ganz ehrlich - ich glaub man kann kein Rezept auf einen Namen oder Region festlegen - irgendwie schreibt hier jeder was anderes. Ich blick schon gar nicht mehr durch und dann läuft mir auch noch ständig das Wasser im Mund zusammen. Aber gleich morgen gebe ich mich dem hemmungslosen Reibekuchengenuss hin. @excalibur: Ich wohne im tiefsten Oberbayern. I kenn an Datschi, an Doag und an Dauch aber an Dotsch kenn i net. Kenne dieses Wort nur im Zusammenhang mit der dotschaten Art mancher Zeitgenossen an Dinge heranzugehen. Reiberdatschi spielen in Bayern eine untergeordnete Rolle, weil wir (wie Hias schon schrieb) für unsere Knödel-Kultur bekannt sind . @bernd: "niemals nicht" ist eine doppelte Verneinung und kommt im Bayerischen einer Zustimmung gleich. Also wenn ich jetzt zu excalibur sagen würde: "Des hob i ja no nia net gheart" (Übersetzt: "Das habe ich ja noch nie nicht gehört", dann wäre das diese doppelte Verneinung und würde bedeuten, dass mir diese Wort bekannt ist. Aber ich werde mich hüten solche Äußerungen vor excalibur von mir zu geben, denn ein "Dotsch" ist mir bisher nicht persönlich bekannt. LG und gute Nacht - wird Zeit für mein Abendgebet Lavendula_ |
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![]() Mitglied seit 18.10.2008 |
Lavendula,
mei, wennst "Dotsch" ned kennst, is des aa ned so schlimm, des sogt ma in Oberbayern ja a ned. Dotsch sogt ma in da Obapfoiz. (auch Erdäpflpfoiz genannt) Weil ma ko ja ned jedn Dog Knedl essen (wobei de Oberpfäiza do "Spouzn" dazua song), und an de andern dog, wos koane Knedl gibt, dou gibts hoid an Dotsch. Aber i bin a in Oberbayern aufgwachsen, d.h. genauer gsagt wohn i do oiwei no, aber meine Eltern san aus da nördlichen Oberpfoiz, und da san Erdäpfel in allen Variationen so guat wie jeden Dog aufm Tisch. Guad Nacht! |
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![]() Mitglied seit 19.07.2006 |
"niemals NIE nicht" und schon passt es wieder - sorry, mea culpa............ Gute Nacht ihr Lieben Glück Auf Bernd |
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![]() Mitglied seit 24.10.2007 |
@lavendula + bernd: völliger Quatsch, "gar nie nicht" als doppelte Verneinung hat im Bayerischen im Gegenteil eine verstärkende Wirkung der Verneinung im Sinne von "überhaupt nicht" oder "auf gar keinen Fall"
Zu den Reibekuchen selbst wollt ich noch anmerken, dass es kein Mehl braucht, wenn man die ausgedrückte Flüssigkeit der geriebenen Kartoffeln etwas stehen lässt, sie dann vorsichtig abgießt. Dann setzt sich unten die Kartoffelstärke ab und die kann man dann wieder in den Teig rühren. LG
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![]() Mitglied seit 18.12.2006 |
Oh andere Länder, andere Sitten...
Liebe Freunde der gebratenen Kartoffelfladen, wie auch immer Ihr sie nennt, es gibt Diskussionen bezüglich regional unterschiedlich zubereiteter Speisen, die führen zu nichts, weil den Nichtbayern ihre Sturheit einfach nicht auszutreiben ist... Vielleicht muß ich jetzt noch den württembergischen Aspekt mit in die Waagschale werfen, da meine Mutter genaugenommen aus Stuttgart kommt und ihre Bezeichnung für das oben genannte Gericht womöglich von dort nach Bayern importiert hat. Dies ändert aber nichts an der Tatsache, daß ich diese Puffer sehr gerne mag und Euch hiermit großherzig erlaube, mein Rezept zu verwenden. Übrigens kann man der Masse noch geriebenen Käse beimengen. Lavendula, Du Ideenkaperin, niemals nia ned kannst Du das wieder gutmachen, und wie wir an anderer Stelle mitbekommen haben, gibt es kein Rezept für die Agnes Bernauer-Torte, das an das Original heranreicht. Von Herzen gerne hätte ich Dir gegönnt, daß Dein Männchen durch diesen Thread ein rotes Kolorit annimmt, aber da hast Du Dich ja wohl verzählt Herzlich - Hias |
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![]() Mitglied seit 26.08.2008 |
Aber nicht hier im Rheinland . Hach, ist das schön hier! Und so wissenschaftlich! Göttergatte, ich daddel nicht rum, während du arme Socke arbeiten musst. nene, ich lerne!!! Da kann der HH ruhig mal hintangestellt werden, lernen ist wichtig, sonst verkalkt das Hirn! und heute mittag mach ich mir Kartoffelpuffer, nur für mich alleine, mit ohne Mehl dafür aber Zwiebel und aus rohen Kartoffeln und Apfelmus dazu Einen wunderbaren Tag wünscht euch Erika |
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![]() Mitglied seit 28.07.2006 |
Gruß Heinz |
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![]() Mitglied seit 18.05.2008 |
Hallo zusammen,
so sehen Reibekuchen ( Riefkoken) bei uns aus im Bergischen Land. Meisten wird da zu Schwarzbrot und Rübenkraut gereicht.
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![]() Mitglied seit 29.07.2003 |
Hallo,
ich dachte auch immer das das ziemlich das Gleiche ist. Aber Kartoffelpuffer (so heißen die bei uns hier im Norden), werden NICHT aus gegarten Kartoffeln, sondern aus Rohen gemacht. Ich mache es so wie meine Oma: Kartoffeln würfeln und in den Mixer und 1- 2 Eier dazu, etwas salz Mehl etwas Wasser nochmal kurz duchmischen. In einer Pfanne Öl heiß werden lassen und kleine Puffer ausbacken Bei diesem Rezept sind die Puffer, fein von der Konsistenz und nicht so grob wie oben dagestellt, das erinnert mich eher an Rösti. Dazu gibt es Apfelmus, Zucker, Preiselbeergeele (oder andere Marmelade. ggf auch Pflaumenmus) LG Dm |
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![]() Mitglied seit 05.07.2009 |
So, es ist vollbracht!
Nachdem ich mich gestern hier so fach- und sachkundig von euch beraten habe lassen, hier nun der aktuelle Lagebericht an der bayrischen Reibekuchenfront: Heute gab es bei uns : "germancrossover Reibekuchen trifft Datschi an Apfelkompott zur westfälischen Pumpernickel-Begleitung mit einem Butter-Apfelkraut-Topping. Dazu ein frisch geöffnetes im Abgang leicht bitteres Radeberger-Pils" Um die Riefkoken herzustellen habe ich alle eure Tipps beherzigt und dabei ist folgende Rezeptur entstanden: 2kg festkochende Kartoffeln schälen und mit der Küchenmaschine grob raffeln In einem Sieb ausdrücken, dabei die Flüssigkeit auffangen zur trockenen Kartoffelmasse 4 Eier, 250g Magerquark (Klatschkies), 2 Tl Salz, 1/2 Tl Muskat, 2 feinst gewürfelte Zwiebeln, 1/2 Tl gemahlenen schwarzen Pfeffer, 8 gestrichene EL Semmelbrösel und die sich in dem Kartoffelwasser absetzende Stärke geben. Vor dem Ausbacken noch zweimal um den Block joggen und dann den Kartoffelteig in viel Butterschmalz behutsam zu 23 runden Plätzchen ausbacken.Das ganze sieht dann genauso aus, wie oben auf Friedhelms Foto dargestellt. So und nun die alles entscheidende Frage: Wie kam es an? Hat es geschmeckt? Nun ja - GöGa meinte "Gibts heit koa Fleisch?" - Hat dann aber ganz nett gespachtelt. Alle fanden es lecker und ich bekam die Absolution es durchaus mal wieder genau so kochen zu dürfen. Persönlich fand ich den Pumpernickel mit Butter und Apfelkraut und dem bitteren Pils als mein besonderes Highlight. Diese Zutaten sind ja wie füreinander geschaffen. Allerdings habe ich mich gnadenlos in der Menge verschätzt und es ist jede Menge übrig geblieben. Außerdem habe ich so ganz nebenbei mit meinen Kindern noch eine kleine Exkursion in die Theorie der Fettexplosion gemacht. LG Ich geh jetzt duschen. Riech nämlich ein wenig streng nach Fett. Lavendula_ PS: @Hias: schau mal gaaanz links - siehst du es? |
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![]() Mitglied seit 28.07.2006 |
bisher haben alle eine gaaaanz wichtige Zutat vergessen:
NACH dem Essen, das doch ziemlich fett ist, gibt es immer einen ordentlichen Schnaps Gruß Heinz |
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![]() Mitglied seit 15.05.2005 |
Hallo bernd 45739!
Birnenkraut gibt es hier bei uns in jedem Lebensmittel Geschäft zu kaufen. Es schmeckt sehr gut auf Reibekuchen. Grüße bäcker1 |
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![]() Mitglied seit 15.05.2005 |
Hallo bernd 45739!
Birnenkraut gibt es hier bei uns in jedem Lebensmittel Geschäft zu kaufen. Es schmeckt sehr gut auf Reibekuchen. Grüße bäcker1 |
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![]() Mitglied seit 16.03.2002 |
Hallöchen,
bei uns werden Kartoffelpuffer ausschließlich aus rohen Kartoffeln hergestellt. Und-handgerieben-genauso wie bei den Kartoffelklößen. Ich finde das Reiben auch garnicht so schlimm-im Gegenteil. Ich finde, daß das dazugehört. Auch die Zwiebel und eine Knoblauchzehe werden so zerrieben. Liebe Grüße aus Thüringen Planifolia |
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![]() Mitglied seit 26.08.2008 |
lg Erika |
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![]() Mitglied seit 19.08.2008 |
Hallo,
ich will jetzt nicht zu sehr von den klassischen Kartoffelpuffern abweichen(die in Franken "Baggers" heißen), aber neben den klassischen Baggers finde ich "Pizza-Baggers" ganz toll. Lg MaRaSu |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo Lavendula,
wenn dir was übrig bleibt: Kartoffelpuffer (egal, wie man sie nennt) kann man sehr gut einfrieren und dann gefroren nochmal aufbacken. Zu den regionalen Unterschieden: Schweiz: Die Schweizer sind sich auch nicht einig, ob für die Rösti nur gekochte Kartoffeln verwendet werden dürfen, manche machen sie auch aus rohen. Aber niemals kommt noch was anderes dran wie Mehl, Ei, Zwiebeln etc., nur Salz. Und die Kartoffeln werden auf jeden Fall grob gerieben, man muss noch die Struktur nach dem Backen erkennen können. Eine Röschti ist so groß, wie die Pfanne, in der es gebacken wurde und wird dann in Portionen aufgeschnitten. Deutschland: NUR rohe Kartoffeln werden verwendet, und sie werden viel feiner gerieben, zu deutlich kleineren Küchlein gebacken - im Vergleich zum Rösti - und der Teig wird mit Ei und Mehl/Kartoffelmehl gemischt sowie häufig noch weiter gewürzt, z.B. mit Majoran. Wenn Zwiebeln dran kommen, werden auch diese auf einer feinen Reibe gerieben, man erkennt keine Würfel mehr, so wie man ursprünglich immer den Ehrgeiz hatte, die Masse sehr fein von der Konsistenz zu bekommen. Da sie immer sehr nass wird, gibt man etwas zur Bindung dazu, entweder Mehl, Kartoffelstärke oder auch Haferflocken. Noch ein Unterschied zu den Rösti: Die Kartoffelpuffer (ich nenn jetzt mal alle so) brauchen viel mehr Fett, als Rösti, sie werden fast schwimmend ausgebacken. Man serviert pro Portion je nach Größe und Dicke 2-3 Stück. Heute gibt es auch ne Menge "Mischformen" mit den Rösti: Klein gebacken, aber grober gerieben, und es ist moderner, mit erhebelich weniger Fett zu backen. Gerne mit Lachstartar o.ä. Es ist eigentlich wie meistens: Jede Region in D ist überzeugt davon, die "einzig wahre" Zubereitung zu kennen, so wie man es als Kind halt erlebt hat. - Mein Urgroßvater (Westpreußen), meine Großmutter (Rheinland) und meine Mutter (Bayern) waren aber alle ganz sicher, dass es sich bei unseren Kartoffelpuffern/Reibekuchen/Reiberdatschi um dasselbe Gericht handelt. Und was man dazu isst, hat auch so seine regional unterschiedlichen Traditionen: In meiner Kindheit wars Apfelbrei und Kaffee. Heute mag ich am liebsten einen grünen Salat dazu. Ist doch schön, dass es so eine Vielfalt gibt, so kann man sich seine Lieblingsvariante aussuchen Gruß Turi P.S. Für mich ist folgender Unterschied eigentlich am Wichtigsten: Die Rösti gehen ganz schnell, sind wunderbar als Beilage geeignet. Reiberdatschi sind ein eigenes Gericht und ich muss viel Zeit an der Pfanne einplanen. Die isst man eigentlich am besten in der Küche heiß, während Mama noch am Weiterbacken ist *gg* Warmhalten vertragen sie halt nicht so gut, werden dabei weich. |
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![]() Mitglied seit 28.07.2006 |
aber nur als Vorspeise Gruß Heinz |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Am besten isst man in der Küche frisch aus der Pfanne, so dass immer nachgebacken wird, bis die Schüssel leer ist. Dann kann keiner mitzählen *gg* Gruß Turi |
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![]() Mitglied seit 10.04.2006 |
Hallo Turandot,
Bei mir gab es heute Rievkooche.Aber mit 2-3 Stück pro Person da hätte ich die rote Karte bekommen Habe mehr wie 60 Stück gemacht..für 4 Personen.....ist kein Grümmelchen übrig geblieben . Hatte neue, rote Kartoffel aus dem Westerwald genommen. katir |
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![]() Mitglied seit 18.10.2008 |
hallo,
genau so seh ich die Mengenangaben auch. 2-3 als Vorspeise "nackig" und dann die anderen 10-15 mit Soße. Und am besten immer frisch. Mist, schon wieder bin ich in diesem blöden fred gelandet, und kann jetzt mit einem kohldampf und einem heißhunger und sabbernd ins bett gehen. LG escalibur |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Ich staune.....
Im Ernst, klar sind 2-3 für ein richtiges deftiges häuslisches 1-Gang-Essen zu wenig, das wäre so in etwa die Restaurantmenge, je nach Hauptkomponente. Aber 15 Stück pro Person kann ich mir auch wieder nur schwer vorstellen... Oben wollte ich allerdings nur den Unterschied zu den schweizer Rösti darstellen, die halt in Pfannengröße und auch dicker als Kartoffelpuffer gemacht werden. Ist aber auch eine interessante Frage, wieviele von den Teilen man essen kann. Was gabs denn dazu? Gruß Turi |
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![]() Mitglied seit 07.09.2004 |
... und hier in Lippe heißen die leckeren Dinger "Püfferchen".
LG! |
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![]() Mitglied seit 28.07.2006 |
einen Durchmesser wie ein Fünfmarkstück haben die sicher nicht,
eher so 10-12 cm und davon 10-15 Stück verputzen ist kein Problem, wenn man Hunger hat Gruß Heinz |
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![]() Mitglied seit 11.05.2003 |
Hallo zusammen,
@ katir, whow 15 Reibekuchen pro Nase...Respekt! Meine sind sicherlich vom Durchmesser viel größer...als Hauptmahlzeit plus Beilagen reichen mir normalerweise drei Stück. Ausnahmen bestätigen allerdings die Regel. Habe übrigens mal ein paar Fotos von einigen verschiedenen Varianten und wie ich selbst Reibeplätzchen genau zubereite - gemacht und ein separates Fotoalbum dafür angelegt. Für diejenigen, die sich das gerne mal in meinem Profil anschauen möchten. @ Heinz, extra für dich - habe ich zu der allerletzten Version noch etwas dazugestellt. Anders wäre es wahrscheinlich auch nicht auch möglich gewesen und du verstehst ganz bestimmt wie ich das speziell meine!
Aber kein Genuss ist vorübergehend, denn der Eindruck, den er hinterlässt, ist bleibend! J.W. von Goethe |
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![]() Mitglied seit 24.03.2008 |
Hallo zusammen,
also wir geben zu der Kartoffelmasse noch geraspelte Möhren, Zucchini, Knoblauch, Mehl, gehackte Zwiebeln, Ei hinzu. Gegessen wirds mit Apfelmus, Apfelkraut oder auch Kräuter- oder Knoblauchfrischkäse. Jeder wie er will. Liebe Grüße
Ralf, der meint : Wenn das Kind im Manne stirbt bleibt der Greis übrig! |
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![]() Mitglied seit 29.07.2003 |
Hallo,
also bei uns gehen auch so einige weg. Mein Sohn (12) verputzt auch schon mal seine 5 -6, waren auch schon mal mehr. Ich schaffe heute meist ca, 8 Stück. Aber früher habe ich auch so 12 - 15 geschafft. Mein Vater auch. Meim braten ist immer Platz für 3 / Pfanne. Also das entspricht einer geschätzten Größe von ca 12 x 8 cm pro Puffer. Ich hatte immer ein Ritual. Der erste - pur Der zweite - mit Zucker Der dritte - mit Apfelmus Der rest mit Marmelade, oder auch wieder mit Zucker oder Apfelmus Liebe Grüße Dm |
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![]() Mitglied seit 18.05.2004 |
Huhu...
Nachdem ich mir heute Mittag diesen Thread durchgelesen habe, gab es heute Abend direkt 'ne Portion Schnibbelskuchen http://www.chefkoch.de/rezepte/721271174898818/Rheinischer-Schnibbelskuchen.html mit 'ner Prise Muskat. Da Schnibbelskuchen die Leibspeise meiner Frau ist, fiel diese Mal leider kein Rest für mich ab |
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![]() Mitglied seit 19.07.2006 |
Nee Ritchie - in der Größe.........nee, dat is nix - da fehlt doch ganz viel vom leckersten....den knusprigen Rand rundherum............
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![]() Mitglied seit 10.04.2006 |
Hallo Ritchie,
du hast eine kluge Frau Aber die Rievkoche wären mir zu groß. Bei mir passen vier Stück in eine Pfanne von 24 cm Durchmesser. Merceile....bei mir sassen drei ausgehungerte Männer am Tisch Kesselsknall/Uhels/Döppekooche gibt es erst wenn es kühler wird. katir |
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![]() Mitglied seit 29.07.2003 |
Hallo Ritchi,
2 Auch ich habe mich von diesem Thread inspirieren lassen und heute Abend Kartoffelpuffer gemacht. Bilder sind in meinem Album, vielleicht mag ja ein Kröncheninhaber, so nett sein Liebe Grüße dm mal sehen, wieviele ich gleich schaffe |
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![]() Mitglied seit 18.12.2006 |
Hallo Ritchie,
das lobe ich mir - immer schön sich weiterbilden und keine Gelegenheit auslassen! Sehr lobenswert, daß Du sogar beim Kochen die Tageszeitung studierst! Gruß - Hias |
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![]() Mitglied seit 18.05.2004 |
Huhu...
Katir,....ich war so schlau, nicht meine Frau Bernd, zwar weniger Rand, dafür mehr Fläche Grüße Ritchie
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![]() Mitglied seit 18.05.2004 |
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![]() Mitglied seit 18.05.2004 |
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![]() Mitglied seit 29.07.2003 |
DANKE
heut Abend hat dario nur klägliche 2 geschafft. Ich muss bei 6 Stück aufgeben Ich glaub ich brauch gleich ein Verdauungsspaziergang Liebe Grüße Dm |
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![]() Mitglied seit 28.07.2006 |
@Merceile
Danke schön, das lass ich mir jetzt schmecken, besser als Verdauungsspaziergang ist der Verdauungsschnaps
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![]() Mitglied seit 18.05.2004 |
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![]() Mitglied seit 28.07.2006 |
sicher Wasser, Wattenscheider Wasser
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![]() Mitglied seit 18.05.2004 |
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![]() Mitglied seit 28.07.2006 |
mach mir meinen Schnaps nicht mies, du bist nur knurrig, dass Merceile keinen für dich hatte
Gruß Heinz |
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![]() Mitglied seit 18.05.2004 |
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![]() Mitglied seit 19.07.2006 |
Hej Heinz - sag mal, da wo der Weizenjunge herkommt, machen die nicht auch "Schweinchen"???
Bin nicht sicher ob der wirklich so heißt, aber mein Opa selig hat den immer so genannt - ist eine grüne, dunkle Flasche mit einem dunklen Etikett.............. Glück Auf Bernd |
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![]() Mitglied seit 11.05.2003 |
Hallo ihr Lieben,
sehr gerne - Heinz... Oder vielleicht auch erst einen Schnaps und dann der Spaziergang und dann wieder einen bis mehrere "Kurze" - nach so einem Reibekuchenschmaus bestimmt nicht so ganz verkehrt! Prost auch...
Aber kein Genuss ist vorübergehend, denn der Eindruck, den er hinterlässt, ist bleibend! J.W. von Goethe |
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![]() Mitglied seit 11.05.2003 |
Meine Güte - es ist echt erstaunlich...
...überall im Land werden jetzt glücklicherweise Reibekuchen, Reibeplätzchen, Rievkoche, Reiberdatschi gebacken - überall sehen sie ein wenig anders aus und überall schmecken sie bestimmt total lecker!!! @ Ritchie - Mist, dass ich den Zeitungstipp gerade erst gesehen habe. Aber ich merke mir das für den nächsten Samstag - da gibbet nämlich schon wieder welche. Hoffentlich bleibt dann auch mal ein Rest zum Einfrieren. Das war übrigens wirklich KEIN Wasser - das war Grappa...muss ja irgendwie auch mal weg das Zeugs!
Aber kein Genuss ist vorübergehend, denn der Eindruck, den er hinterlässt, ist bleibend! J.W. von Goethe |
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![]() Mitglied seit 10.04.2006 |
Merceile,
den Schnaps habe ich mir verkniffen Aber spazieren war ich schon danach. lg katir |
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![]() Mitglied seit 11.05.2003 |
@ katir
Ich hab doch auch erst HINTERHER... Die Kreation mit Mayo und Ketchup war der krönende Abschluß und danach ging echt nichts mehr...ausser halt einem Schnaps. Der musste da aber auch wirklich sein! Mal ersthaft: trinkst du sonst auch gerne Milchkaffee dazu?
Aber kein Genuss ist vorübergehend, denn der Eindruck, den er hinterlässt, ist bleibend! J.W. von Goethe |
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![]() Mitglied seit 28.07.2006 |
@Bernd
Schweinchen gabs auch in der Brennerei Schulte Kemna. Ich bin aber nicht sicher, ob die noch existiert und das Zeug woanders gebrannt wird Gruß Heinz |
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![]() Mitglied seit 18.05.2004 |
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![]() Mitglied seit 30.09.2003 |
Moin, moinchen,
darf man noch nen Kommentar zu den Reibedingerlis abgeben oder gehts jetzt nur noch um Flüssignahrung? fragt Betty der Hauself mal ganz vorsichtig |
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![]() Mitglied seit 28.07.2006 |
die Flüssignahrung gehört ja zwingend zu den Reibedingerlis dazu
und Bernd hatte ja nach dem flüssigen Kotelett gefragt Gruß Heinz |
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![]() Mitglied seit 30.09.2003 |
Okay okay ...bei mir gibts da zwar keinen schnaps dazu nur evtl. hinterher aber ich will mal kund tun wie bei uns die reibeplätzchen gemacht werden:
also erstmal heißen die in sachsen grüne keulchen ich nehm da rohe geriebene kartoffeln, dazu ein paar gekochte geriebene pellkartoffeln, magerquark, ein ei, salz, kümmel und etwas muskat das alles wird ordentlich zu nem glatten sämigen teig vermischt dann kommt leinöl in die pfanne und dann werden ovale klitscher schön goldgelb gebacken...wir bestreuen sie zum verzehr mit zucker und dazu gibts apfelmus so und jetzt schreit ihr bestimmt wieder: iiiiiiiiiiiiiiiii........und wo sind die zwiebel, das schmalz etc. hmmmm lecker...einfach köslich würden meine kinder jetzt sagen lg Betty der hauself |
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![]() Mitglied seit 28.07.2006 |
iiiiiiiiiiiiiiiii........und wo sind .........
nee Quatsch, das ist ne interessante Zusammenstellungund da ich Kümmel mag, werde ich das mal probieren. Das sind dann eben grüne Keulchen und keine Reibekuchen, Reibeplätzchen, Reiberdatschi oder wie auch immer. Das ist eben das schöne an CK, man lernt viel Neues kennen. (schmeckt bei grünen Keulen auch ein Schnaps hinterher?) wieviele Kartoffeln gekocht und roh und wieviel Quark muss ich nehmen? Gruß Heinz |
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![]() Mitglied seit 30.09.2003 |
also heinz......ich nehm für 4 personen ca. 1,5 rohe kartoffeln und 3-4 stck. pellkartoffeln (mittelgroße) die ich am vortag koche...dazu 250 gr. magerquark und ein rohes ei...und weil bei uns keiner kümmelkörner mag nehm ich gemahlenen k.
sollte die kartoffeln sehr wässrig sein lasse ich nach dem reiben etwas wasser ablaufen und geb etwas kartoffelstärke zu so ca. 1-2 gestrichene eßlöffel ob du die dingerli dann in leinöl oder normalen pflanzenöl bäckst überlass ich dir denn leinöl ist ja nicht jedermanns sache aber bei uns im erzgebirge sehr verbreitet und beliebt ich wünsch dir auf alle fälle gutes gelingen ach hab grade das rezept hier in der db gefunden griene klitscher ist auch so nur andere mengenangaben lg betty der hauself |
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![]() Mitglied seit 30.09.2003 |
ach ja und so nen kleinen kräuterli kannst dir danach bestimmt genehmigen........der geht doch immer
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![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
Moinsen zusammen,
@ Betty Ich dachte bisher immer, dass an Leinöl nicht zum braten verwenden soll. Da Ihr das in Eurer Ecke wohl schon länger macht und trotzdem noch putzmunter seid, muss ich diese Ansicht wohl revidieren @ Heinz DAS habe ich mir auch gedacht Und noch was zum Thema "Reibekuchen, Reiberdatschi, Kartoffelpuffer - ist das alles das selbe ?": Ich habe zwar schon was von einem Pufferverhältnis gehört, nie aber was von einem Reiberdatschi- oder Reibekuchenverhältnis. Vielleicht lieg Das Geheimnis ja da irgendwo...... BG Hinnerk |
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![]() Mitglied seit 30.09.2003 |
jaaaaaaaaaa hinnerk wir leben noch
aber leinöl nehmen wir wirklich nur um kartoffelpuffer, quarkkeulchen und buttermilchgetzen darin zu backen ansonsten backen u. braten wir mit den anderen ölen und fetten der nation aber im sächsischen und auch lausitzer raum wird leinöl noch zu kartoffeln und quark oder mariniertem hering gegessen...das mag ich nun wieder nicht obwohl ich damit groß geworden bin lg betty der hauself |
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![]() Mitglied seit 13.06.2008 |
Hallöchen
Ich reibe zur Kartoffelmasse immer 3-4 Karotten dazu ,dann wirde die Masse nicht braun und geschmacklich merkt man es überhaupt nicht LG Ulrike |
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![]() Mitglied seit 30.09.2003 |
meine masse wird auch so nicht braun...naja lange rumstehen lassen kannste sie freilich nicht
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Betty, sind das nicht die berühmten sächsischen 'Gwarggeulschen'?
Dass "grün" bei Kartoffeln "roh" bedeutet, kennt man ja auch von den 'Grünen Kartoffelklößen'. Gruß Turi |
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![]() Mitglied seit 30.09.2003 |
jaa so isses...........wobei wir unterscheiden: griene keulchen sind die aus rohen kartoffeln mit quark wie oben beschrieben und quarkkeulchen sind nur aus pellkartoffeln, mehl, quark und korinthen..da kommt auch kein kümmel rein...gebacken werden die aber auch in leinöl
ja und die grünen klöße sind eigentlich die thüringer klöße ......man nennt die halt nur güne kl. weil die nach dem kochen immer etwas grünlich aussehen wenn man die rohen kartoffeln nicht schwefelt es gibt auch bei uns noch die kartoffelklöße aus gekochten kartoffeln/pellkartoffeln übrischns lg betty der hauself |
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![]() Mitglied seit 21.02.2008 |
danach 1 woche stinkt. hungrige grüsse |
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