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"Schleifersbrühe" für Dampfnudeln

Vom 19.10.2003 18:18 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

aliputzi Smutje


Mitglied seit 18.10.2003
118 Beiträge (ø0,04/Tag)
Kennt jemand die Zubereitung der o. g. Soße. Hat meine Oma immer gemacht. Die Soße wird irgendwie mit Mehl, Milch und Salz zu einer Soße verarbeitet, in der die Dampfnudeln dann gar gebacken werden. Ich mag nämlich keine Vanillesoße und keine Kruste an den Dampfnudeln. Ich hoffe, hier kann jemand helfen. Danke Ali
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Vom 19.10.2003 18:40 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Sofi Chefkoch-Moderator Chefkoch


Mitglied seit 17.01.2002
3.156 Beiträge (ø0,83/Tag)
Hallo Ali,

ich kenne Schleiferbrühe nur für Schupfnudeln, mein Rezept ist auch ohne Milch, vielleicht hilft es Dir trotzdem weiter.

Schleifernudle - G\'schupfte Nudle in der Schleiferbrühe

Schupfnudeln wie gewohnt zubereiten. Die in leichtem Salzwasser gekochten Nudeln gibt man in eine gut gebutterte Raine und gießt die sog. Schleiferbrühe auf.

Für die Schleiferbrühe nimmt man eine Tasse Sudwasser mit 1 TL eingerührtem Mehl und 1 Prise Salz. Nun lässt man die Schupfnudeln in der Schleiferbrühe nur kurz aufkochen und serviert sie sofort.

(\"Schleiferbrühe\" genannt nach der trüben Brühe, die am Schleifstein entsteht)


LG Sofi Lächeln

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Vom 19.10.2003 18:46 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Sofi Chefkoch-Moderator Chefkoch


Mitglied seit 17.01.2002
3.156 Beiträge (ø0,83/Tag)
... ups, ich war zu schnell, hier habe ich doch noch das gesuchte:


Dampfnudle in der Schleiferbrühe

Hefeteig für Dampfnudeln wie gewohnt herstellen. Bevor die Teigstücke in den Topf gesetzt werden, werden sie auf der Unterseite gründlich mit Mehl bestäubt.

Dieses Mehl verkocht sich und gibt mit dem Wasser und Fett eine weißliche Soße, die \"Schleifersoße\" genannt wird.


LG Sofi Lächeln
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Vom 19.10.2003 19:02 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

aliputzi Smutje


Mitglied seit 18.10.2003
118 Beiträge (ø0,04/Tag)
Liebe Sofi,
tausend Dank mhmmmh hmmhmhmmmmhhh. Werd ich nächste Woche gleich ausprobieren.
LG Ali
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Vom 19.10.2003 19:16 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Sofi Chefkoch-Moderator Chefkoch


Mitglied seit 17.01.2002
3.156 Beiträge (ø0,83/Tag)
Hallo Ali,

die fehlende Milch in meine Rezepten ließ mich noch kurz googeln, und fand dies hier

www.verlag-bauer.de/kochen/lesep/Schwabmuenchen.pdf


D a m p f n u d e l n m i t S c h l e i f e r s b r ü h e


Für den Teig:
500 g Mehl,
60 g weiches Fett,
2 Eier,
2 EL Zucker,
1 1/2TL Salz,
20 g Hefe,
1/4Liter Milch,

Zum Garen:
60 g Biskin,
40 g Butter,
2 Prisen Salz,
1/2Liter Wasser,
2 EL Milch

Für die Schleifersbrühe:
60 g Butter,
50 g Mehl,
1 TL Salz,
2 TL Zucker,
2 EL Essig,
1-2 Eier,
1/2 Liter Fleischbrühe

Zuerst die Hefe mit dem Zucker in die Milch einbröckeln und gehen lassen, bis diese „hoch-kommt“. Inzwischen das Mehl in eine Schüssel sieben, in die Mitte eine Mulde drücken, die vorbereitete Hefe hineingeben und mit etwas Mehl zu einem Vorteig rühren. Das Ganze circa 10 Min. gehen lassen. Danach das Fett, das Salz, den Zucker und die Eier auf den Mehlkranz geben und mit der lauwarmen (!) Milch einen feinen, leichten Teig schlagen. Den Teig so lange schlagen, bis er sich von der Schüssel löst und Blasen wirft. Anschließend solange zugedeckt gehen lassen, bis sich sein Volumen fast verdoppelt hat. Nun vom Teig faust-große Stücke abnehmen und auf einem mit Mehl bestäubten Brett drehen. Während diese circa 10 Min. ruhen, gibt man in einen Topf Biskin, Butter, Salz, Wasser und Milch und erwärmt das Ganze. Dann die Nudeln in die Flüssigkeit setzen und den Topf mit einem gut schließenden Deckel zudecken. Die Nudeln erst bei mäßiger, dann bei schwacher Hitze circa 30 Min. leicht garen. Ist die Flüssigkeit im Topf vollständig aufgesogen, bilden die Dampfnudeln ihre charakteristischen Krusten. Den Topf von der Herdplatte nehmen, noch einige Minuten ruhen lassen und erst dann die Dampfnudeln herausnehmen.
Ein wichtiger Hinweis:
Den Deckel niemalswährend der Garzeit heben und nach der Garzeit den Deckel schnell abnehmen, so daß kein Kondenswasser auf die Nudeln gelangt!!!

Für die Schleiferbrühe die Butter erhitzen und unter Rühren Mehl zugeben. Langsam bräunenlassen und dann nach und nach die kalte Fleischbrühe aufgießen. Je nach Geschmack Essig, Salz und Zucker beigeben. Anschließend ein bis zwei Eier „hineinklopfen“, aber nicht verrühren, denn dann entsteht nicht die charakteristische Farbe. Die Eierstücke etwas zerhackenund die Brühe aufkochen lassen. Zum Schluß mit Petersilie garnieren.


Und noch\'n Gedicht:


D a m p f n u d e l n m i t S c h l e i f e r s b r ü h e

Von den Mehlspeisen allen, man glaubt es nicht,
sind Dampfnudeln doch mein Leibgericht,
schön locker müssen’s sein,
unten a krustige Schuab - das schmeckt schon fein,
doch dazu kein Apfelmus oder Kraut,
davon bin ich nicht erbaut,
drum bereitet Frau mit großer Müa,
für mich die echte „Scheifersbrüa“,
grad weil dazua au a Bierle schmeckt,
in dem ja au viel Kraft drin steckt,
drum mach i am Freitag koi lang’s Gesicht,
wenn’s bei der Tür rei schon nach Dampfnudla riecht.


LG Sofi Lächeln
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Vom 19.10.2003 22:04 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

aliputzi Smutje


Mitglied seit 18.10.2003
118 Beiträge (ø0,04/Tag)
Hi Sofi,
bist ein Schatz Lächeln Lächeln Lächeln.
LG
Ali
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