Gibt es überhaupt "echte" DDR-Rezepte????
|
|||||
![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
regelmäßig tauchen hier die sogenannten "DDR-Rezepte" auf, und mit derselben Regelmäßigkeit stelle ich fest, dass es sich bestenfalls um Spezialitäten aus den östlichen Regionen Deutschlands handelt, die es schon lange vor der Gründung der DDR gegeben hat, und hoffentlich auch noch lange geben wird. Deshalb meine Frage: Gibt es überhaupt eine nennenswerte Anzahl von Gerichten, die einen tatsächlichen DDR-Bezug haben? Selbst die "Soljanka" fällt da nicht drunter, denn deren Ursprung ist Russland. Beste Grüsse vom Hinnerk |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 09.11.2005 |
MOIN Hinnerk was ist mit dem sogenannten "Jägerschnitzel" das aus einer panierten(Jagd?)Wurst besteht? mamirah |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
@ mamirah
Jau, würde ich gelten lassen. Kann auf die Liste. Mal sehen, was sonst noch so kommt. BG Hinnerk |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 16.11.2008 |
Hallo!
Ist es nicht oft so, dass die tatsächliche Herkunft eines Gerichtes schwerer festzulegen ist? Oft sind es nur kleine Abwandlungen, die Rezepte voneinander unterscheiden... LG, Nicole |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 06.06.2002 |
Hallo,
Griletta und Ketwurst? Auch wenn es sich nur um Hamburger und Hotdog handelt Gruß Tin "Ein Menü ist ein Menü ist ein Menü." |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 15.09.2008 |
Also ein Bekannter aus dem "Westen" guckte mich bei dem Vorschlag, eine Soljanka zu kochen, ganz dusselig an, weil er das noch nie gehört hatte.
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 02.10.2003 |
Hallo zusammen,
nicht zu vergessen: die typische DDR-tomatensauce aus der Schulspeisung. LG Frauantje1 |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 15.09.2008 |
@ mamirah
Stimme dir zu, die meisten kennen das Jägerschnitzel als ein echtes Schnitzel mit Pilzsoße - bäh! Die Tomatensoße, die hauptsächlich aus Ketchup besteht, dürfte auch so eine DDR-erfindung sein. Genauso wie der Eierkuchen. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 23.01.2006 |
Hallo Hinnerk,
die sogenannten DDR-Rezepte sind enstanden, weil das damalige Warenangebot dem Speiseplan angepaßt werden mußte. lg muuda Chant down Babylon Kaum macht man's richtig - schon geht's |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 15.09.2008 |
@ FrauAntje
Vergiss nicht den Klumpen Nudeln, der zu der Tomatensoße gehörte und in einem Stück auf den Teller kam |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
@ Nicole
Natürlich gibt es für etliche Gerichte regionale Varianten (Sauerbraten z.B.), aber darum geht es mir eigentlich nicht. Die vierzig Jahre DDR sind ja nun mal ein historisch abgeschlossenes Kapitel, da dürfte es nicht so schwierig sein, einen Bezug festzumachen, denke ich. BG Hinnerk |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 06.06.2002 |
Und Krusta - die Ost-Pizza.
Und die Tomatensauce mit Wurstscheiben aus der Schulspeisung, nach der auch im CK immer mal wieder gefragt wird ... Gruß Tin "Ein Menü ist ein Menü ist ein Menü." |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 09.11.2005 |
Ich dachte immer ,dei Tomatensauce sei eine Mehlschwitze mit TomatenMARK; Ketchup dürfte schon wieder zu "exotisch" gewesen sein ich fand diese Sauce eigentlich immer lecker als Kind/Jugendliche meine Mama hat das auch irgendwie so gemacht |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 23.01.2006 |
@bikergirl: Die Tomatensoße, die hauptsächlich aus Ketchup besteht, dürfte auch so eine DDR-erfindung sein. Genauso wie der Eierkuchen.
Eher nicht! Chant down Babylon Kaum macht man's richtig - schon geht's |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 15.09.2008 |
@ Mamirah
Ich kenne die Soße mit Mehlschwitze und Ketchup. So hat meine Mama sie auch immer gemacht. Und als Einlage nahm man, was gerade da war - Salami, Bratenreste etc. Ketchup ist keine Erfindung des Westens. Man nehme die Firma Werder, die schon zu Ostzeiten Ketchup hergestellt hat. Wenn wir nix hatten, Ketchup war immer da. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 15.09.2008 |
@ Muuda
Im Westen gibt es keine Eierkuchen, da heißen die Pfannkuchen - und das sind bei uns die Berliner! Viele Ostgerichte sind auch aus dem russischen abgewandelt, da ja die deutsch-russische-Freundschaft viel bestimmte. Daher wird sich einiges hier und da wiederfinden. LG |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 16.11.2008 |
@ hinnerk
Klar, ok... also, da ich ja noch jung bin, kann ich mit Rezepten leider so gar nicht dienen. Das einzige, was ich feststellte war, dass Soljanka wirklich kaum jemand kannte, als wir umzogen. Und was ich heute noch damit verbinde ist die VitaCola. Jedes mal, wenn mein Papa "zu Hause" zu Besuch war, bringt er sich welche mit... Oder das Letscho... gab's hier erst ganz lange nicht zu kaufen, somit brachte er das auch mit. LG, Nicole |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 02.10.2003 |
@mamirah
Ich finde die Tomatensauce immer noch lecker! Allerdings gibt es die wirklich alle Jubeljahre mal... @bikergirl genau! Der Schlag Nudeln im Ganzen! Aber irgendwie hat´s doch gut geschmeckt, oder? Wir haben uns immer gefreut, wenn es das in der Schulspeisung gab. LG Frauantje1 |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 23.01.2006 |
bikergirl: bei uns in Hessen heißen sie Eierkuchen. Berliner sind hier Kräppel - Fettgebackenes mit Marmelade gefüllt und mit Zucker bestreut.
Chant down Babylon Kaum macht man's richtig - schon geht's |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 02.10.2003 |
@bikergirl
bei mir hast der Eierkuchen immer noch Eierkuchen. Meine liebe Schwester hat sich da etwas an die westliche Art gewöhnt, bei ihr heißt unser Pfannkuchen neuerdings Berliner... |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 15.09.2008 |
Mit Zucker bestreut gabs die Pfannkuchen (Berliner) im Osten nicht, da war immer Zuckerguss drauf.
Wusste gar nicht, dass die Hessen auch Eierkuchen haben. Meine Freundin lebt in der Nähe von Bad Homburg und erntete schon ungläubige Blicke der Eierkuchen wegen |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 02.10.2003 |
es sollte natürlich heißen: bei mir heißt der ...... |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 28.03.2005 |
Dann weiß ich nicht, w o Du gelebt hast, Bikergirl!
Ich war Köchin im Osten und wenn wir etwas nur einmal im Jahr zu sehen bekamen, dann war das Ketchup! Ich habe jahrelang zu Hause gestanden, meist nachts,und habe alles, was sich aus Tomaten machen ließ, selber eingelegt, damit ich meinen Kindern "Tomatiges" kochen konnte. Den Ketchup haben wir Frauen selbverständlich auch selber gemacht und in die Betriebsküchen haben wir unsere eigenen, selbstgemachten Tomatenpüree-Gläser mitgenommen, damit wir mal so was kochen konnten! |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 28.03.2005 |
Um es zu ergänzen, sogar das "Marzipan" für unsere Kuchen haben wir aus Butter, Grieß, Zucker und
Bittermandel-Aroma selber gemacht! Vielleicht ist das ja etwas , was findige Frauen in der DDR erfunden haben. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
Na, wenn ich das so lese, scheint eine Hand zu reichen, die "typischen DDR-Gerichte" abzuzählen.
Ihr müsst zugeben, dass ausser Kindheitserinnerungen und Irrtümern (keine Eierkuchen im Westen, sorry Bikergirl, das ist Unsinn), bisher nicht viel gekommen ist. BG Hinnerk |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 15.09.2008 |
@ Uli
Kann gut sein, dass unsere Nähe zu Berlin einige Vorteile hatte, wenn es um die Beschaffung von Lebensmitteln ging. Mein Mann - Mecklenburger - hat damals von Berlin die Grabower Küsschen wieder nach Mecklenburg geschafft, wo sie ja hergestellt wurden, man sie aber nicht zu kaufen bekam. Allerdings kann ich mich auch noch gut erinnern, dass meine Oma viel eingekocht hat - Letscho etc. Aber Ketchup hat sie glaub ich nie selbst gemacht. Das könnte daran gelegen haben, dass sie nie viel Glück mit Tomaten im Garten hatte. LG |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 28.03.2005 |
Da ich in Spreewaldnähe wohne, sind evtl. die Spreewälder Schmorgurken etwas, was man im Sommer in der DDR
gerne aß. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 02.10.2003 |
Hallo Hinnerk,
was fällt Dir denn so ein? Lg Frauantje1 |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
@ Uli
Dein "Marzipanersatz" hört sich doch so übel nicht an, hatte der auch einen bestimmten Namen? Die Spreegurken hat es doch sicherlich zu Kaiser's Zeiten auch gegeben, oder? BG Hinnerk |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 15.09.2008 |
Schmorgurken sind was Feines - lecker geschmort mit Speck und Tomaten. Aber ist das ein typ. DDR-Gericht?
Für mich ist eigentlich alles, was es damals zu essen gab, ein typ. DDR-Gericht - Es war ja nunmal die DDR! |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 28.03.2005 |
Bikergirl, ich hatte einen Garten mit 2000m² Gartenfläche und die war voll genutzt mit Gemüse u. Beeren,
die eingekocht und verarbeitet wurden. Ich hatte in den 70er u.80er Jahren bis zu 150 Tomatenpflanzen. Waschkörbeweise haben wir sie verarbeitet. Ich hab damals für Lehrlinge gekocht, die immer glücklich waren, wenn wir ihre Lieblingsgerichte gekocht haben. Eingelegt haben wir Frauen im großen Stil, Ketchup und Püree in Kippern gekocht, aber eben u n s e r e Früchte, die wir uns selber angebaut haben. Ein großer Renner war auch unser selbstgemachtes Pflaumenmus---was es zu Zeiten auch nicht gab! |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 23.01.2006 |
Ich werfe mal noch Pottsuse in die Runde
Chant down Babylon Kaum macht man's richtig - schon geht's |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 15.09.2008 |
Ach siehste, den Broiler hat noch keiner benannt...
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
@ FrauAntje
Im Grunde nichts, deshalb frage ich ja. Viele Rezepte, die hier unter dem Stichwort "DDR" laufen, kenne ich von meiner Großmutter, gebürtige Sächsin, die sich kurz vor Toresschluss noch in den Westen abgesetzt hat. Die würde sich vermutlich im Grabe umdrehen, wenn sie ihre "Quarkkeulchen" unter "DDR-Spezialität" sehen müsste. Aber das ist eine andere Geschichte. BG Hinnerk |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 02.10.2003 |
Also, Ketchup gab es bei uns auch immer. Ich kann mich noch gut an die kleinen Fläschchen erinnern.
Meine Mutter hat die, wenn es sie mal gab, immer auf Vorrat gekauft. LG Frauantje1 |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 28.09.2008 |
hallöle,
also ketchup im osten, war eher eine rarität in kleinen fläschchen (0,2l?) ansonsten war eher tomatenmark angesagt. der obligatorische reiseintopf in der schulspeisung könnte ne osterfindung gewesen sein- denn sowas kocht man im westen nicht freiwillig was dem wessi der hotdog war dem osi seine ketwurst... und gewürze wie ingwer oder basilikum kamen in der ddr-küche nicht vor. der knoblauch war wegen der "russischen Mitbürger" eher verpönt... lg schnatti |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 28.03.2005 |
Hinnerk, das "Marzipan " hieß einfach nur Grießmarzipan, weil wir ja--außer vor Weihnachten--gar kein Marzipan
kaufen konnten. Und ich sage Dir, auf einem Boden aus Teufelskuchenteig, dieses "Marzipan" gestrichen und dann Schokoladenguß darüber-------das hat wunderbar geschmeckt und war so , von richtigem Marzipan nicht zu unterscheiden! Unsere Kinder haben das alles heiß geliebt und so mache ich es auch heute noch! |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
@ muuda
@ Bikergirl Pottsuse gab's vorher auch schon, und Broiler ist ja nur eine andere Bezeichnung für ein Brat- bzw. Grillhähnchen. BG Hinnerk |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 28.03.2005 |
@ muuda
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
@ Uli
Mach bloss weiter, das klingt gut! Hast Du denn dafür hier irgendwo ein Rezept versteckt? BG Hinnerk |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 15.09.2008 |
@ Hinnerk
Na logo gab es die meisten Gerichte vorher schon bzw. wo anders - hast du denn gedacht, in der DDR hat man das Rad neu erfunden? Da wurde lediglich abgewandelt und mit dem gearbeitet was man hatte. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 15.10.2007 |
Hallo,
mir fällt noch Feuerfleisch ein........ (eine Art würziger Gulasch mit Letscho) LG Sachsenmädel |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 28.03.2005 |
Ganz schnell, Hinnerk! Hab wenig Zeit. Nur die Zutaten, keine detaillierte Anleitung!
DDR-Marzipan-Kuchen Boden: 300 Backmargarine (Auch Butter), 300gr.Mehl, 300gr Zucker 4 Eier, 1 Backpulver,1TL Natron, 50 gr.Kakao, 300gr. Saure Sahne Rührteig machen, abbacken. Marzipan: 250gr.zerlaufene Margarine, oder Butter, da rein 250gr. Puderzucker, 250gr Grieß und 1 Fläschchen Bittermandel-Aroma einrühren. Auf den gebackenen Boden streichen. Guß: 100gr.Zucker, 35gr.Kakao , 2 Eier, 1 Vanillezucker mischen und 250gr. heißes Kokosfett Schluckweise einrühren. Ich habe immer noch einen Löffel Rum dazugetan, dann den Kuchen überziehen. Bitte jetzt kein Geschrei, von wegen Kalorienbombe und so! Ja, ist der Kalorien-Overkill, aber er schmeckt!!!!!!!! Man ißt davon auch nur ein Stückchen, denn das schmeckt, wie eine Praline! |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
@ Bikergirl
Darum geht's doch, die meisten Gerichte, fast alle, gab's schon zu Kaisers Zeiten und vermutlich früher, trotzdem werden sie nicht "Kaiserrezepte" oder, schlimmer gar, "Großdeutschland-Küche" genannt. Das wär auch Etikettenschwindel. BG Hinnerk |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 12.02.2002 |
Hallo,
mir fällt dazu der "LPG-Kuchen" ein (obwohl ich auch stark vermute, dass das Rezept doch schon ein wenig älter ist ...) LG Angie |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 28.03.2005 |
Ich wollte schnell noch sagen: das Rezept ist natürlich für ein Blech gedacht!!! Nicht etwa in eine Springform!
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
@ Uli
Vielen Dank für die Anleitung. Und schwierig scheint's auch nicht zu sein, ich leg's ma zu den "noch zu erledigenden Dingen" Wirst Du von mir nicht zu hören bekommen, versprochen! BG Hinnerk |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 12.02.2002 |
Und mir fiel auf, dass in DDR-Gaststätten früher oft Rhabarbersaft (pur oder gemischt mit anderem Fruchtsaft) ausgeschenkt wurde. Das kannte ich von westlichen Restaurants nicht.
Und lustig fand ich auch, dass dieser Saft dann ganz elegant mit "Jus/Juice" tituliert wurde ... Angie |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 04.08.2005 |
Hallöchen!
Ich kenne noch eine guten alten Kräuterlikör, den es wirklich nur in der DDR gab. Hat schon mal jemand von Euch Stichpimpulibockforcelorum gekostet? Liebe Grüße
![]() |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 15.09.2008 |
@ Uli
Das klingt ja wirklich lecker! Wird sofort notiert - Kalorien = egal, die Figur ist eh versaut @ Hinnerk Großdeutschland-Küche @ Angie LPG Kuchen - stimmt, den gab es ja auch noch. Wäre mal ne Idee, den mal wieder zu machen... |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
So, wenn ich mich jetzt erstmal nicht zu Wort melde, dann geschieht das nicht aus Unhöflichkeit, sondern unterliegt dem Sachzwang. Soll heissen: ich muss jetzt was tun!
Lasst Euch aber davon nicht abhalten, Euch weiterhin zu Wort zu melden. BG Hinnerk |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 20.05.2004 |
Hallo Zusammen,
da ihr gerad so Euch gerad schön über DDR-Rezepte austauscht, hab ich da mal eine Frage. In meiner Schule gab es zu den Bratwürsten immer eine braune Soße. Die fand ich immer superlecker, auch wenn es keine Haute Cuisine war. Weiß einer von Euch wie die gemacht wurde? Ich habe es schon öfter mal probiert, aber die hat nie so geschmeckt. Was ich sonst noch weiß, ist das meine Oma immer nen Puddingkuchen gebacken hatte und immer wenn die Verwandschaft aus dem Westen kam, musste meine Oma Bleche backen, damit die was mitnehmen konnten. Das kannten die einfach nicht. Und Soljanka kennen viele auch nicht. LG Doreen |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo Hinnerk,
da ja bekanntermaßen fünf Bier eine Mahlzeit sind, gilt das ja sicher auch, oder augen'zwinkernde' A Friend |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 15.09.2008 |
@ reni
Du, die Uli hat mal in der DDR-Großküche gearbeitet, frage sie doch mal, ob sie da einen Tipp wegen der Soße für dich hat! LG |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 09.02.2008 |
Hallo Hinnerk,
da muß ich mich doch auch noch melden(war übrigens gern ein Ossi Was soll man verlangen,in nur "40 Jahren" DDR? Fakt ist ja nun mal,das wir Mangelwirtschaft hatten, aber wir haben uns immer etwas originelles einfallen lassen,mit den Lebensmitteln,die wir hatten. Gemüse gab es hauptsächlich Rot,-Weißkohl,Möhren,Erbsen(Leipziger Allerlei) Ich durfte immer viel Schweinebraten,Rinderbraten und Gulasch zubereiten,das war immer Standard. Das Zigeunersteak mit Letscho war der Renner und es war auch meist lecker... "Jeder" war zufrieden (meine Meinung) und die DDR Küche war zwar nicht vielseitig,aber gesünder Es gab kein genveränderts Gemüse oder irgendwelche Haltbarmacher,Stabilisatoren usw... Wie stellst Du Dir vor,wie es hier so war? LG maja |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 02.10.2003 |
Hallo zusammen,
da fällt mir doch das Braumeistersteak ein, was es bei uns gab. Das wurde ja auch "neu erfunden" sozusagen, es war gefüllt mit Käse und Kochschinken. Vielleicht ist ja das Würzfleisch auch so ein typisches DDR-Gericht. LG Frauantje1 |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 12.10.2007 |
@ ritel
Leider dürfte hier ein Irrtum vorliegen: dieser Stichpimpoli wurde in Königslutter hergestellt....und das lag in der BRD LG knobichili |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 09.02.2008 |
@reni, war die Soße normal oder süßsauer?
LG maja |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 20.05.2004 |
@maja
die soße war normal. Eigentlich wie ne braune Bratensoße. Ganz mmmmmHHHH........ LG Doreen |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Moinmoin,
ich kenne von meiner Tante noch Schlagsahne-Ersatz (Butter rückwärts): Zimmerwarme Butter mit Milch so lange schlagen, bis sie sich wieder zu Sahne vereinen. Aber nochwas: hier werden die Begriffe Eierkuchen, Pfannkuchen und Berliner synonym gebraucht. Das geht aber nunmal gar überhaupt nicht! Ein Eierkuchen ist ein dünner Teig aus Mehl, Milch und Ei, der in der Pfanne gebraten wird und dünn ist. Man kann ihn mit Zucker, Marmelade, Apfelmus etc. füllen und aufrollen. Pfannkuchen ist in etwas das Gleiche, aber dicker und man isst ihn ungerollt oder zerstößt ihn nach Kaiserschmarrn-Manier. Berliner ist zwar die Abkürzung für Berliner Pfannkuchen, aber die sind aus Hefeteig, rund und hoch, werden in der Friteuse ausgebacken, mit der Gebäckspritze gefüllt und nur kloßgroß. Und dass keiner mir da jetzt was anderes erzählt! LG von UTee |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 28.03.2005 |
Die
Sauce zu Bratwürsten, etc-----hüstelhüstel----bitte alle "Chefköche" jetzt mal wo andes gucken(!) Es wurden die Würste gebraten, der Bratsatz angestäubt, durchgeröstet, mit Brühe, oder auch mit leichter Brühe aus gekörnter Brühe, aufgegossen und schön ausgekocht. Wer hatte, hat beim Röstvorgang ein bischen Tomatenmark mit durchgeschmurgelt. Und dann wurde das Ganze mit einer gekörnten Fertigsauce fertig montiert. Durchpassiert und ganz nach regionaler Art,abgewürzt. Klingt heute barbarisch in den Ohren, aber wir hatten das so weg, daß wirklich ganz passable Saucen dabei rauskamen. Wir haben die Speisepläne auch so konstruiert, daß es immer eingefrorene Fonds von vorhergehenden Braten noch in der Kühlung waren. Aber wir haben auch sehr oft, aus Knochen und Gemüsen Jus gekocht, wie eben die Gegebenheiten waren. Wir haben uns immer etwas einfallen lassen und wenn man hier immer liest, wie gerne sich Manche an diese Gerichte und Zubereitungen erinnern, kann das alles nicht so schlecht gewesen sein! |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 04.04.2005 |
Hallo,
ich habe kurz nach der Wende von meiner Tante ein Backbuch "häusliches Backen" bekommen. Stammt auch aus einem Verlag im Osten. Es enthält zwar eher "ganz normale" Rezepte, aber eindeutig abgewandelt für die DDR. Bei vielen Sachen werden Alternativen für die Zutaten angegeben, oder es gibt 2 oder 3 Rezepte, die man benutzen kann, je nach dem, was erhältlich ist. So gesehen würde ich behaupten, dass die Rezepte unter DDR fallen. lg morgaine |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 09.11.2005 |
MOIN Yepp z.B. der "Frankfurter Kranz" von Regine Hildebrandt die mangels "echtem Krokant" Haferflocken karamelisiert hat mamirah |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 28.03.2005 |
Und genau so, wie "uns Regine " das gemacht hat, so schmeckt das vorzüglich!
Es brauchte halt alles ein bischen mehr Zeit und Sorgfalt, aber so ein gut gerösteter Haferflocken-Krokant, der schmeckt wirklich besser, als das fertige Zeug aus der Streubüchse. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 06.06.2002 |
Hallo,
aber das war doch eigentlich auch "nur" Not/Kriegsküche, meine Oma aus Hannover kannte diese Version auch, und auch das Ersatzmarzipan aus Grieß und Mandelaroma. Gruß Tin "Ein Menü ist ein Menü ist ein Menü." |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 12.02.2002 |
Mamirah:
Wir haben damals die Biolek-Sendung mit Regine Hildebrandt und ihrem legendären Frankfurter Kranz auf Video aufgenommen - zum Schluss fiel ja noch die Brille in den Kuchen ... Übrigens, die legendären Ost-Schrippen hat wohl noch keiner genannt, oder? LG Angie |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 09.02.2008 |
und genau so habe ich den Frankfurter am Freitag gemacht
LG maja |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 28.03.2005 |
Mandeln?? Was war das?
Das bekamen nur die im Weihnachtspäckchen geschickt, die eine liebe Oma "drüben" hatten. Sicher schmecken Mandeln besser--unbestritten, auch echtes Mandel-Marzipan. Was sollten wir denn machen?? |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 09.11.2005 |
Angie Die Sendung kenne ich auch Wenn man halt so viel erzählen muss Ich fand Frau Hildebrandt immer klasse |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 28.03.2005 |
Sollte sich jemand wirklich ernsthaft für die Küche der DDR interessieren,
dann suche er das Buch "Von Apfelkartoffeln bis Zwiebelkuchen" von Muskewitz/Drummer aus dem Fachbuchverlag Leipzig zu erwischen! Dort geht es mit 700 Rezepten um die volkstümlichen Rezepte aus der DDR, zwischen Thüringer Wald und Lausitz, Ostsee und Erzgebirge! Da wird er in jeder Beziehung fündig! Da sind wunderbare Rezepte drin! |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Also bei uns auf dem Dorf war Ketchup eine regelrechte Rarität. Den hat mein Vater immer aus Berlin mitgebracht wenn er da gearbeitet hat.
LG Elke |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 19.07.2006 |
Hej - bei kirchenweb.at gibt es eine ganze Sammlung mit DDR-Rezepten.........wie weit die allerdigns wirklich den reinen DDR-Bezug haben und nicht vorher schon bekannt waren, kann ich nicht beurteilen.........
Glück Auf Bernd |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 20.11.2004 |
@ Uli106:
Mandeln gabs immer zu kaufen, früher sogar auch die bitteren. Sie wurden gebrüht und dann die Haut entfernt. Das war immer meine Aufgabe. Dann durch die Mandelmühle oder mit dem Messer kleinhacken. LG Sabine |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 07.04.2002 |
Hallo!
Utee, es gibt ein paar Threads, in denen die kulinarische Sprachverwirrung ausgiebigst gepflegt wird, inklusive Pfannkuchen, Eierkuchen und so weiter. Ich habe, aus Erzählungen von Bekannten und aus Texten im Netz, den Eindruck, dass die Versorgungslage zuweilen recht unterschiedlich war. Gruß Kyri - Im Übrigen meine ich, dass wir eine KM-Export-Funktion brauchen. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 28.03.2005 |
Lieb Sabine!
Du bist gewiß viel jünger,als ich. Ich hab die DDR quasi von der ersten, bis zur letzten Minute er l e b t . Es gab in den späteren Jahren die beutelchen mit süßen, auch machmal bitteren Mandeln. Aber--ich denke- erst von den 70ern an. Vorher gab es ein Viertepfündchen Mandeln nur kurz vor Weihnachten, auf Zuteilung. Streng nach den Haushaltspersonen aufgeschlüsselt. Aus dieser Zeit resultieren die meisten der Kuchen und Rezepte. Wer einmal mit allen diesen Dingen s o haushalten mußte, für den wurden sie niemals wirklich selbverständlich. Das steckte in allen Frauen, die diese Zeiten mit viel Fantasie und Herzblut überbrücken mußten. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 17.12.2005 |
Hallo,
ach ja, die alten Zeiten. Was ist mit Steak ou four? Ist das typisch DDR? Wenn es bei uns Ketschup gab, dann stand gleich ein Schild daneben "Nur 2 Flaschen" und da waren nur 200ml drin. Gruß Sylvi |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 17.12.2005 |
Grübelt ihr alle noch über das Steak ou four nach?
Für mich ein typisches DDR Essen. Gruß Sylvi |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 28.03.2005 |
Aber geschmeckt hat es--das Steak , mit dem Ragout fin drauf, nicht wahr?
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 09.07.2005 |
Hallo,
was ist mit "Tote Oma" oder süss-/saure Eier ist das DDR typisch? LG Tina |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 20.05.2004 |
@uli106
Vielen Dank für das soßenrezept, ich probier das einfach mal aus. Ab und zu ist sowas denke ich schonmal drin, ohne gleich gesteinigt zu werden, hoffe ich. LG Doreen "Tote" Oma und Süß-saure Eier finde ich auch typische DDR-Rezepte. Und Steak au four auch, obwohl ich das persönlich nicht mag. Aber für ne ordentliche Tote Oma könnte ich sterben. Hier in Dresden gibt es endlich für mich auch wieder vernünftige Blutwurst um Tote Oma zu machen, in Thüringen haben mich alle immer nur komisch angeschaut. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
Meine DDR-Erfahrungen beschränken sich auf die ausgehenden 80er Jahre, und damit auch auf die letzten Jahre der DDR. Wir sind damals mit meinem Freund K., der einen fast neuen Golf sein eigen nannte, im Zuge des kleinen Grenzverkehrs ab und zu dort gewesen (wir durften ja). Man musste damals DM 25,- zwangsumtauschen, und es war manchmal gar nicht so einfach, die Aludublonen auszugeben. Natürlich sind wir auch Essen gegangen, und damit wieder beim hiesigen Thema.
Wenn "Steak ou four" Schweinenackensteak mit Würzfleisch und Käse überbacken ist, dann ist es wohl zu den echten DDR-Rezepten zu zählen. Das Gericht ist mir zumindest seinerzeit nicht bekannt gewesen. Wir hatten damals, wenn auch nur wenig, Mühe, diese meist riesigen Portionen zu verdrücken. Heute würde mich die Hälfte auch satt machen. Was in Thüringen und Sachsen "Tote Oma" genannt wird, ist auch "Vorkriegsware" und unter anderen Namen im gesamten Land mehr oder weniger berüchtigt. Meine Großmutter - wie oben schon erwähnt gebürtige Sächsin - kannte es jedenfalls, hat es aber nie gekocht, weil mein Vater keine Affinität dazu hatte, um es mal höflich auszudrücken. Verlorene Eier dagegen durfte sie servieren Wieder nüschte mit DDR. Kleines Zwischenergebnis: Wennn ich aufgepasst habe, dann sind's bisher 2 als ziemlich einwandfrei"DDR-originär" zuzuordnende Gerichte: Jägerschnitzel = panierte Jagdwurst Steak ou four Wäre noch zu überlegen, ob das Würzfleisch, wenngleich ein Ableger des Ragout Fin, nicht auch irgendwie, mit einem Auge zugedrückt, dazugehörte. BG vom Hinnerk |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Was ist mit meiner Rückwärts-Butter, Hinnerk?
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
Das ist eine gute Frage, Utee.
Da gab's auch noch keine weiteren Kommentare, und mich siehst Du ratlos, weil ich davon noch nie was gehört habe. Und dabei habe ich immer gut zugehört, wenn meine Großmutter von der Nachkriegsküche erzählte, die ja wohl mit etlichen Ersatzprodukten zurechtkommen musste. Ist es möglich, dass es ein Exclusivprodukt Deiner Großmutter war? Interessant wäre mal zu wissen, warum es entstanden ist. War denn Sahne schwieriger zu bekommen als Butter? Fragen über Fragen. Aber vielleicht weiss ja noch wer mehr darüber, und kann uns schlauer machen. BG Hinnerk |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Nein, die Rückwärtsbutter war nicht von meiner Oma, sondern von meiner Tante und sie machte das in den 60er Jahren, weil es keine Sahne gab. Meine Muter (ihre Schwester und Republikflüchtling) und ich kannten das vorher nicht.
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 09.07.2005 |
Hallo,
Moment mal - verlorene Eier ist was anderes als süss-/sauere Eier..... Verlorene Eier wurden roh in die Sauce geschlagen und die Sauce war, soweit mir bekannt ist auch nicht süss-/sauer. Süss-/sauer Eier wurde erst hart gekocht und dann geteilt und ab in die sehr gut abgestimmte süss-/saure Sauce gelegt. LG Tina |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
@ Tina
"Verlorene Eier" sind in erster Linie die formlosen Eier, die ohne Schale pochiert werden. Die Flüssigkeit, bzw. Sauce ist dabei zweitrangig. Und das geht eben auch sehr wohl in einer süss-sauren Sauce, das weiss ich genau. Die schmecken übrigens auch in einer reinen Senfsauce sehr gut. BG Hinnerk |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
@ Utee
Weisst Du was? Wir nehmen jetzt Deine Rückwärtsbutter einfach mal in die Liste auf. Wenn dann jemand unzufrieden ist, dann kann sie/er sich ja melden, o.k.? BG Hinnerk |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 19.08.2008 |
Gaaaaaanz toll fand ich immer die Quarkspeise in Kindergärten und Schulen.
Ich glaub die ist auch typisch DDR. Möglicherweise wurde die auch im Labor gezüchtet, aber die hat geschmeckt. Weiß da jemand das Rezept oder die chemische Zusammensetzung? |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 22.01.2008 |
Hallo Hinnerk1810,
die Krusta müsste eigentlich als DDR-Erfindung in Deinem Sinne durchgehen. Sie wurde von der Pizza zwar abgekupfert, aber war wirklich komplett anders. Der Teig ähnelte extrem dem eines Brotes, nur dass er auf Blechen voll flächig ausgebracht wurde. Der Trick dabei war, dass man als Belag immer alles nehmen konnte (z.B. Geflügelfleisch indisch, scharfes Fleisch mit ungarischer Note und Käse überbacken, "Sauerkohl-Hackfleisch-Sahne"), was gerade da war. Dadurch konnte Vielfalt suggeriert werden. Mit der Pizza, die wir Heute kennen oder auch irgendwelchen sonstigen Teiggerichten mit Belag hatte die Krusta nichts gemein. Gruß Hemingway19 |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 17.04.2002 |
Hallo,
@ Der_unglaubliche_Falk, guck mal in mein profil, da ist ne Quarkspeise nach meiner Oma drin. Super lecker. Ich komme aus sachsen, und da haben wir sie immer so gemacht, nur nicht mit gefrosteten Beeren, sondern mit den eingekochten. :O) Und Eierkuchen hießen bei uns "Plinsen". :O) Als typisch Ossi könnte ich noch saure Eier in Pfefferkuchensauce anbringen. Ich mochte die nie, aber meine Oma hat sie immer wieder gekocht. Und ansonsten nicht vergessen die Dresdner Eierschecke. Super lecker - kannte bisher hier im Westen niemand. VG Danimausi |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 06.10.2006 |
Hallo,
ich kann zu der (interessanten) Frage üüberhaupt nichts beisteuern, aber als kleiner Lesetipp: ich lese gerade "Der Turm" von Uwe Tellkamp. Ein tolles Buch! Es wird darin auch viel gekocht, gegessen, eingekauft/beschafft... Tellkamp ist ja überall dafür gelobt worden, dass er ein so authentisches Bild der ausgehenden DDR gezeichnet habe - wäre mal interessant, ob das auch auf den kulinarischen Bereich zutrifft. Zum Beispiel wird an verschiedenen Stellen im Buch geschildert, dass es kaum Auswahl bei den Apfelsorten gab, sondern quasi überall nur die Sorte "Gelbe Köstliche" zu haben war. Ob das stimmt? LG poutine |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 20.07.2007 |
poutine: Das mit dem Gelben Köstlichen stimmt (heute unter Golden Delicious bekannt)
danimausi: die Eierschecke gab es doch aber nicht erst in der DDR, sondern schon vorher. Trifft damit nicht Hinnerks Vorgaben. Grüße Sylvia |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 05.04.2007 |
hi,
mir fallen noch die feinen zigeuner-würstchen ein lecker bockwurst ein paar mal kreuzförmig einritzen und dann auf grill damit, bis die pelle platzt! ist doch typisch oder? grüßle, sela |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 22.01.2008 |
Hallo,
mir ist noch dieser Pinkel-Ersatz in den Leinensäckchen eingefallen. Jeweils ein Teil Speck und/oder sehr fette Schweinefleischresten durch den Fleischwolf drehen, einen gleichen Teil gewürfelte Zwiebeln in wenig Speckmasse glasig braten. Jetzt alles zusammen mit einem weiteren Teil Hafergrütze (ersatzweise Weizen) zu einer Art Teig vermischen und mit Salz,Pfeffer, idealerweise auch Piment, Muskat oder Majoran, ersatzweise mit Brühwürfel (oder war das eine Art Paste?) oder gelieferter Fertigwürzmischung würzen. Alles in einen Leinensack geben und zusammen mit Grünkohl ca. 1,5 Stunden kochen. Evtl. noch vorhandenes Schweinefleisch oder weitere Würste dazu geben. Zur Grünkohlportion wurde dann ein Teil des Inhaltes des Sackes dazu gereicht + Salzkartoffeln als Sättigungsbeilage. An das "Schlagsahnerezept" von Utee kann ich mich jetzt auch erinnern, ohne allerdings bis Heute realisiert zu haben, dass dies Schlagsahne darstellen sollte. Davon wurde ein großer Klacks auf einen sehr süßen und gewürtzten Kaffee gegeben und mit Schokoraspeln garniert. Gruß Hemingway19 |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 22.01.2008 |
Ha,
ich hab' gefunden! "Türkentrunk" wurde das Getränk anscheinend genannt und war mit Honig und Ingwer gewürzt. Dieses und fast sämtliche hier genannten Rezepte findet man Hier ; zweite Spalte ganz oben. Gruß Hemingway19 |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 19.08.2008 |
Mir fällt gerade noch in Bier und Zwiebel eingelegte Steaks ein. Fand ich als Kind nich gerade doll.
Und der "Kasseler Broiler" is auf jeden Fall n typisches DDR-Gericht. Überhaupt muß ich zu Grillhähnchen = Broiler noch n kleinen Einspruch einlegen. Für den Broiler wurde nämlich extra einer abgestellt der die Marinade erfinden musste. Es sollte massentauglich, aber keinesfalls die Marinade ausm Westen sein. Für die "Goldbroiler"-Kette. Ich glaub der hat sich das nach der Wende auch noch namentlich gesichert und macht irgendwo in Thüringen seinen Reibach. Die Broilerbude bei uns in Leipzsch war immer gerammlde voll. Und meine Muddor un ich hamm uns de Beene indn Bauch gestanden um ä Disch zu grieschn. (Ich mag Nostalgie |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 02.11.2006 |
hallo,
ich weiß nicht ob das hier schon stand. bei uns gab es sehr oft "tote oma" zu essen (grützwurst). mit sauerkraut und kartoffeln. leider gibt es das hier in hessen nicht zu kaufen lg |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 10.06.2007 |
Hallo Hummel,
ich kenne es unter Himmel und Erde.....Blutwurst gebraten...Kapü. & Apefelmus...einfach mal versuchen,lecker Maria1810 |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Ich kann leider nur durch Ausschluss zum Thema beitragen. So wie Hinnerk das bisher zusammengefasst hat, sehe ich das auch. Die "Rückwärtsbutter" (heiße Idee!
Das Grießmarzipan findet sich dagegen schon. Aber viele der genannten Rezepte sind auch einfach traditionelle Rezepte aus der Region. Den Türkentrunk kenne ich allerdings auch schon lange, den muss es hier auch gegeben haben, daher eher nicht-DDR. (Hattet ihr der tatsächlich Ingwer? Ausgerechnet frischer Ingwer war hier früher kaum zu kriegen... Dass jemand im Westen eines der genannten Gericht nicht kennt - oder auch viele es nicht kennen -, ist halt kein Beweis dafür, dass es "typisch DDR" ist Löblicher Beitrag, Hinnerk Gruß Turi |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 22.01.2008 |
Hallo Zusammen,
ich glaube es ist gerade der Reiz dieser vermeintlichen "DDR-Küche", dass Vieles auf dem Stand der Vorkriegsküche stehen geblieben ist und nur dem HO-Angebot und den aktuellen Lieferungen aus den sozialistischen Bruderländern (den es auch nicht besser ging) evtl. angepasst wurde. Echte, neue Kreationen sind sicherlich sehr selten und dies macht die Spurensuche von Hinnerk ja so interessant. Wo bleibt Hinnerk eigentlich? Gleichzeitig dürfen wir an einem Teil "lebender Nostalgie" teilhaben und können entscheiden, was der Zukunft erhalten werden soll. Gleichzeitig findet man heraus mit welchen Mitteln ein Regime versucht hat "Normalität" zu schaffen und das schon seit der Römer für absolute Regime geltende Sprichwort "Brot und Spiele" aktuell umzusetzen. Interssant ist z.B. auch die in dem oben genannten Link, erwähnte Historie zur Kettwurst oder die Einstellung der Kochsendung des DDR-Fischkochs Rudolf Kroboth, weil das Geld für diverse Fischerreirechte ausgegangen ist. Ich find's spannend. Gruß Hemingway19 |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 28.03.2005 |
Um noch einmal die Frage nach der "Quarkspeise" zu beantworten:
Wir haben von einem Liter Vollmilch und 2 Päckchen Vanillepudding, Pudding gekocht und, wenn er f a s t kalt war, ein kg frischen Quark darunter geschlagen. (Der DDR-Quark war kompakter, nicht so flüssig). Und dann wurde die Speise mit Himbeer-Sirup abgeschmeckt und nachgesüßt. So haben wir für die Kinder damals gekocht und sie waren wie wild auf die Quarkspeise. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 24.03.2008 |
Hallo,
Eierkuchen oder Pfannkuchen wird regional unterschiedlich genannt, die Gegion läuft jedoc keinesfalls an der Maur entlang! Gruß Lollo |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 24.03.2008 |
#hallo,
nehme alle Tippfehler zurück und den Beitrag auch - hätte erstmal bis zu ende lesen sollen - sorry Gruß Lollo |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 15.11.2008 |
Hallo,
zu unterschiedlichen Zeiten und an jeweils verschiedenen Orten sind unterschiedliche Sachen Mangelware gewesen. Ich erinnere mich an einen Auftritt im Gemüseladen Aber für Tomantesauce hatten wir in tomatenlosen Zeiten Tomantensaft oder -mark. Letscho - in Tomatensauce eingelegte Paprikaschoten - kam aus Ungarn oder Bulgarien. Lecker: eine Scheibe Brot rösten, ein Schweinesteak mit wenig Bratensaft drauf, heißes Letscho drüber, hmmm. Wie uli schon schrieb, wir haben eben viel selbst angebaut und haltbar gemacht, über Sauerkraut und saure Gurken und Bohnen, Kompott und Dörrobst bis hin zu Rumtopf, Marmeladen und Konfitüren. Und gab es keine Ananas, dann eben mit Ananasaroma eingelegte Kürbisstückchen ... LG, Esther |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 19.08.2008 |
Genau das nervt mich heute so an Leckermäulchen und so. Hauptsache fluffig und leicht und cremig. Ich vermisse echt die frühere Konsistenz. Ich will ja Quark essen und keinen Joghurt. Aber danke erstmal für's Rezept. Haste das in den letzten Jahren mal wieder angerührt und getestet was die Kids heute dazu sagen?? |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 28.03.2005 |
Meine Kids sind mittlerweile gestandene Herren von 40 Jahren!
Aber glaub es, oder glaub es nicht--die essen ihre Quarkspeise--genau so gemacht, wie früher, noch immer gerne. Aber sie sind auch einem schnöden Schoko-Pudding, mit ein bischen Eierlikör begossen, nicht abgeneigt! |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
@ Uli
Nochmal vielen Dank, dass Du uns an Deinem Erfahrungsschatz hier teilhaben lässt. Schnörkellose, schmackhafte Küche mit einfachen Zutaten zuzubereiten ist nämlich auch nicht so einfach, wie's oft den Anschein hat. Und ich kann mir gut vorstellen, dass es manchmal mühsam war, die Zutaten zu organisieren. Das muss man alles erstmal können. Hut ab. Zum Thema Quark fällt mir ein und auf, dass der in Deutschland wirklich sehr feucht und ohne viel Aroma ist. Zumindest habe ich noch keinen gefunden, der auch nur ansatzweise mit dem "Wiener Topfen" zu vergleichen wäre. Tu felix Austria....Ich weiss, gehört nicht direkt zum Thema hier, muss aber - mal wieder - gesagt werden. @ Turi Die Crux daran ist ja, dass es dafür eigentlich keine Definition zu geben scheint, und stattdessen halt regionale Spezialitäten hergenommen werden. Und schon ham wa den Salat Mal schauen, was Uli oder jemand anders noch aus ihrem Erfahrungsschatz preis geben wird, vielleicht steckt ja hinter der "echten" DDR-Küche schlicht die Fähigkeit zu improvisieren und aus einfachen Zutaten schmackhafte Dinge zu zaubern. BG vom Hinnerk |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 19.08.2008 |
Ein sehr schönes Schlußwort.
Aber ich muß trotzdem wieder dazwischen quatschen. Könntest du nochmal ne Liste machen?? |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
Moinsen Falk,
eigentlich war das nicht als Schlusswort gedacht, sondern eher als eine Art Zwischenbilanz. Ja, die Liste ist recht schnell gemacht: Jägerschnitzel = panierte Jagdwurst Steak ou four Rückwärtsbutter Mit Zweifeln behaftet: Die Krusta (die Ähnlichkeit zur Pizza und Flammekuchen ist zweifellos vorhanden) Der Goldbroiler (Pendant zu Wienerwaldhähnchen und anderen Grillhähnchenketten im Westen, die Anfang der 60er wie Pilze aus dem Boden schossen) Wobei der von Dir benannte Kasseler-Broiler tatsächlich eine Sonderrolle innezuhaben scheint (Du merkst, ich drücke mich da sehr vorsichtig aus). Wurden die Broiler (übrigens wurden dafür US-amerikanische Hybridhühner verwendet!) eigentlich nur in den Verkaufsstellen / Restaurants, oder auch am heimischen Herd zubereitet? Und noch eine Frage: auf unseren Ausflügen im Zuge des "Kleinen Grenzverkehrs" haben wir regelmäßig an einem Bratwurststand Bratwürste aus Kaninchenfleisch gegessen. Gab's die überall in der DDR, oder war das ein Einzelfall? BG Hinnerk |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 19.08.2008 |
Also den Kasseler Broiler hab ich gewikipediat. Laut denen, ist der original DDR. Also ich wusste das es den bei uns gab, aber ich war nicht sicher ob es den nicht auch im Westen gab, des Namens wegen.
Das mit den Hühnern und den Hasen kann ich dir leider nicht beantworten, weil ich war ja erst 9 beim Mauerfall. Aber erstaunlich an was man sich so erinnert. Aber ich wüsste nich, dass meine Mutter jemals n Huhn zu hause gemacht hätte. Ich weiß, dass es bei uns im Zoo früher immer Wildbratwürste gab. Im nachhinein möchte ich vielleicht gar nicht wissen was alles unter "wild" zählte. Aber geschmeckt hammse. So ähnlich wie Pferdebratwürste. Toll, jetzt krieg ich Appetit und nix is da. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
Wildbratwürste im Zoo?
Oha, da hätte ich ja im Nachhinein auch bedenken BG Hinnerk |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 20.07.2007 |
@Hinnerk:
Nein, das mit den Kaninchenbratwürsten kenne ich überhaupt nicht. Broiler: Aus unerfindlichen Gründen habe ich ein von meiner Mutter zubereitetes Hähnchen nie Broiler genannt. Das war halt ein Hähnchen. Broiler - das waren für mich wirklich nur die Dinger von der Broilerkette, die da auf ihren Drehspießen um die Wette drehten. Grüße Sylvia |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 14.03.2007 |
Hmmmm.
Hat schon einer das Zigeunerschnitzel erwähnt? Ich meine ein unpaniertes Schweineschnitzel mit Letscho. Dazu gab es meist eine trockene Scheibe Mischbrot (im Restaurant). In manchen Lokalitäten konnte man auch schon Pommes dazu bekommen, obwohl die sehr selten waren. LG Kathrin |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
Aber ja, Kathrin, es wurde erwähnt, war aber in beiden Staaten sehr verbreitet.
Ich habe übrigens tatsächlich mal auf einer Speisekarte gesehen, dass es als Sinti-Schnitzel angeboten wurde Aber das ist ja mittlerweile auch wieder überholt, jetzt heißt es ja: BG Hinnerk |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 14.03.2007 |
Och nee Hinnerk,
das mit dem Sinti-Schnitzel ist jetzt nicht Dein Ernst? ... und das LG Kathrin |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
Doch Kathrin, ist leider wahr, die Bezeichnung Sinti-Schnitzel haben wir tatsächlich vor einigen Jahren in einem alternativ angehauchten Lokal in Heiligenhafen gefunden.
Ob die "mobile ethnische Minderheit mit Migrationshintergrund" authentisch ist, weiß ich freilich nicht, aber angesichts des politisch korrekten Neusprechs der Gutmenschen würde mich auch das nicht weiter verwundern..... BG Hinnerk |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 15.09.2008 |
Wurst aus Kaninchenfleisch kenne ich nicht, das Kaninchen kam allerdings zu Weihnachten immer geschmort auf den Tisch - dafür hatte man es das ganze Jahr über fett gefüttert...
Dafür kenne ich Wurst aus Pferdefleisch oder Pferderouladen. Gab es überwiegend in der ländlichen Gegend Mecklenburgs. Aber sicher gab es das nicht nur in der DDR. LG |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 29.09.2003 |
Hallo, Hinnerk,
das ist ein ganz toller Thread. Mir fällt dazu noch ein, nach der Devise "Nimm ein Ei mehr..."- ein beliebter Spruch der DDR Werbung in den späten 70ern wurde das Eierfrikassee in den Schulküchen sehr beliebt. Da waren Erbsen mit drin und es schmeckte eigentlich ganz gut. Nun weiß ich nicht, ob das ev. auch deutschlandweit bekannt ist. Jedenfalls machen wir das mit Spargel und Champi´s- beides in der DDR nicht alltagstauglich. LG christina |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 28.09.2008 |
ahso, mir ist noch das ddr-ragout fin eingefallen. da man die kälber ja zu großen kühen haben wollte erfand man kurzer hand das würzfleisch.
eine schweinenuss in würzwasser (essig, zwiebel, salz, pfeffer, pimentkörner, lorberblatt) gar kochen, in gleichmäßige würfel schneiden, über nacht mit zitrone und worcestersoße marinieren. am nächsten tag eine mehlschwitze machen, mit dem kochwasser auffüllen undam ende mit salz, zitrone und worcestersoße abschmecken. in feuerfeste formen füllen und mit käse im ofen gratiniere- lecker. ich ziehe das würzfleisch heute noch dem ragout fin vor ... lg schnatti |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 14.03.2007 |
@ Bikergirl
Das mit dem Pferdefleisch kenn ich nun wiederum aus der Altmark. Da kriegt man heute noch Pferdebockwurst u.a. @ schnatti Das Rezept für Würzfleisch hab ich nie gehabt, deshalb schon mal danke, daß Du es hier aufgeschrieben hast. Jetzt aber mal ganz ehrlich, Lorbeerblatt und Piment - damit wurde so viel gekocht früher, auch bei uns in der Gegend, daß ich diese Gewürze heutzutage wirklich nur noch verwende, wo es sich nicht vermeiden läßt. Allein wenn der Geruch schon aus'm Topp kommt, könnt ich rennen. Ob Braten, Rippchen, Rotkohl, Sauerkraut das schmeckte und roch alles nach Loorbeerblatt und Piment. Zum Glück koche ich seit über 20 Jahren selber und kann daher entscheiden, daß ich das Zeug nur sehr sparsam verwende, wenn überhaupt. LG Kathrin |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 15.09.2008 |
@ Neuhaus2
Bei uns auf dem Bauernmarkt gibts auch heute noch einen Stand, der ausschließlich Pferdefleisch anbietet und ich kann mich erinnern, dass ich als Kind in Rheinsberg mal eine Pferdebratwurst verdrückt habe. War wohl doch etwas weiter verbreitet. Lorbeer kenn ich, dass man da ein Blatt mit zum Kochwasser für Reis gegeben hat. Das gab dann eine dezente Lorbeernote ab. Hin und wieder mach ich das heute noch. LG |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 15.09.2008 |
@ Schnattilie
Würzfleisch kenn ich aus Geflügelfleisch. Das hat man wohl auch regional unterschiedlich zubereitet - bzw. abhängig davon, was gerade da war. Und da meine Großeltern Hühner hatten, lag das wohl nahe LG |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 14.03.2007 |
@ Bikergirl
Würzfleisch kannste auch mit Kaninchen machen. Auch sehr lecker. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 29.09.2003 |
Vielleicht kann sich noch jemand erinnern: Mitte der 80iger kam so ein Rezept auf- Orangensaft aus Kubaorangen.
Ich krieg es nicht mehr richtig zusammen. Jedenfalls wurde da augepresster Saft, ungeschälte Apfelsinen mit seeehr viel Zucker und glaube Zitronensäure verkocht, stehengelassen und dann durch ein Tuch abgegossen. Das Konzentrat wurde mit abgekochten Wasser verdünnt und ergab dann eimerweise Orangensaft. Ich hab das auch paarmal gemacht, aber weiß nicht mehr genau, wie. LG christina |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 20.10.2005 |
Hallo,
Würzfleisch ist glaube keine DDR Erfindung, obwohl ich es auch sehr gern aus Gänsefleisch esse Aber mir viel jetzt mal was ein, da hab ich schon beim Gedanken dran fast brechen müssen....bei uns gabs in der Schulspeisung SÜßEN Quark mit Salzkartoffeln.... Worans da gemangelt hat, keine Ahnung, das koch ich auf jeden Fall nicht nach Wie siehts mit sauren Eiern aus, das is doch bestimmt Orginal DDR, oder? LG Michèle |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 19.08.2008 |
Ich glaub schon das es Saure Eier und Würzfleisch überall gab. Heißt im Erzgebirge übrigens "Schmandnappl". Nicht dass ich klugscheißen wollte...
Ich glaub das "Leipziger Allerlei" in der heutigen Tiefkühlform, könnte aus der DDR stammen. Also ohne Krebse und den ganzen Krempel. Eben Mischgemüse mit Kohlrabi. Würd ich jetzt vielleicht nicht unbedingt Rezept nennen, aber das gab´s zumindest zu DDR-Zeiten. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
Ja, mit dem Leipziger Allerlei ist hüben wie drüben viel Schindluder getrieben worden. Dieses ehedem sehr feine Gericht verkam mit der Zeit zu Tiefkühltüten mit Mischgemüse unter Verwendung von zwei Stückchen Bruchspargel
BG Hinnerk |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 29.07.2002 |
Hi,
schön, dass ich den Thread gefunden habe und lesen konnte - ganz spannend! Ich kann als (Ost-)Berlinerin übrigens bestätigen, daß Tomatenketchup (genau, in den 200-ml-Flaschen) ganz selten auf dem Markt war. Und wenn, war es in unserer Kaufhalle erlaubt, 4 Stück pro Person zu kaufen. Das ging aber wie ein Lauffeuer rum, und man schickte den nächsten aus der Familie hin. Ich weiß auch noch, als ich eine Zeit in Prenzlauer Berg wohnte im 4. Stock Altbau - unter uns auf der gegenüberliegenden Straßenseite ein OGH (Obst- und Gemüsehandel) - und ich von oben sah, daß unten ne Schlange stand, bin ich runter und hab mich angestellt. Da gabs dann Aprikosen, oder Pfirsiche. Meine Mutter hat eigentlich immer sehr phantasiereich gekocht. Spaghetti Bolognese konnte man durchaus herstellen, wenn man frische Tomaten. Nur hieß das Gericht nicht so. Als es mal Auberginen gab, hat sie die längs in Scheiben geschnitten, gewürzt und paniert und uns Kindern als gesundes "Schnitzel" verkauft. Sie war als junge Frau oft in Italien und wußte, daß man Auberginen essen kann, nachdem sie sie gemalt hat (Aquarell) Übrigens, die Soljanka ist keineswegs ein DDR-Rezept. Das kam aus der Sowjetunion, und ich glaube, es war deshalb so beliebt, weil in den Küchen dafür alles verwendet werden konnte. Auch JAGDWURST, und mit Vorliebe Jagdwurst! MEKORNA - damit sind mein Bruder und ich glücklich gemacht worden Oder dicke Milch. Dafür wurde die einfach ein paar Tage in einer Schüssel stehengelassen. dann mit Zucker und Zimt bestreut. Ja, die Broiler - stimmt, zu Hause haben wir es mal versucht, in so nem Drehgrill von Anno Tobak. Aber es war nicht dasselbe wie in den Gummiadler-Hütten. Eine Gaststätte auf Rügen konnte als einziges Angebot halbe Broiler mit Brot bzw. Kartoffelsalat haben (solange der Vorrat reicht) - die war immer, wirklich immer voll! Ich hör mal auf, ich könnte noch weiter.... LG, GA |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 23.11.2007 |
Hi,
was ist mit den "Original Halloren Kugeln"? ist zwar kein Rezept, aber wenn ich meine Holde richtig verstehe, war das wohl DIE DDR Süßware... ...als jemand der auch die 25,-DM "Eintrittsgeld" zahlte, musste ich in einem Restaurant - als ich den Begriff zum ersten mal las - nachfragen, was denn diese "Sättigungsbeilage" umfasst... ..so schnell konnte man sich outen... Gruß pp |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 22.01.2008 |
Hallo Zusammen,
Off Topic aber evtl. wegen des nostalgischen Charakters ist diese Bildergalarie passend. LG Hemingway19 |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 20.07.2007 |
Ja, bei den Süßigkeiten gibts wohl noch einiges, denke z.B. an die Schlagersüßtafel oder die Bambina, aber ich denke mal, Hinnerk möchte schon eher Koch-/Backrezepte haben.
Grüße Sylvia |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 20.07.2007 |
Hab gerade noch mal nachgeschaut, Hallorenkugeln gibt es seit 1950.
Ich bin nach wie vor gespaltener Meinung, was die Zuordnung der Soljanka angeht. Natürlich ist das Rezept an sich russisch. Aber die DDR-Soljanka, die in den Restaurants serviert wurde, hatte mit diesem Original ja nicht mehr viel zu tun. Also vielleicht doch was DDR-Typisches? Sylvia |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 03.04.2008 |
Hallo,
als ehemaliges Ostberliner Mädel fällt mir spontan die Konopke-Wurst....sie gab es nur im Ostberlin. Oder wenn wir früher auswärts essen waren im Restaurant hatte ich immer als Vorspeise: Ragout Fin mit Toast... Die Nudeln mit der Tomatensauce und den kleingeschnippelten Würstchen mache ich noch heute meinem Sohn. Er liebt dieses Essen. Oder wie auch schon vorher beschrieben, die Jagdtwurst lecker gebraten wie Schnitzel *grins... Ooooch da kommen alte Zeiten hoch lg. manuela |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 03.04.2008 |
üps, gerade gelesen
die Bambina und die leckeren hauchdünnen Oblaten kaufe ich noch heute in Mengen wenn ich bei meinen Eltern in Berlin bin *grins... lg. manuela |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 15.11.2008 |
Hallo,
also langsam übertreibt Ihr aber mit eurer Jagdwurst - die kam doch nie nicht in die Soljanka. In was für Kaschemmen habt Ihr denn gegessen? Jagdwurst gab es bei uns ausschließlich würflig geschnitten und angebraten zu Makkaroni mit Tomatenmark, Paprika edelsüß, Zwiebel und Käse. Mein Soljanka-Rezept stammt übrigens aus einem der richtig guten Rezepthefte vom Verlag für die Frau, kennen manche von euch sicher auch. Davon hat es ja eine ganze Reihe gegeben und ich habe sie mir regelmäßig gekauft. Außerdem gibt es ein bekanntes Soljanka-Rezept von Marcus Wolf. Gruß, Esther |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 09.08.2008 |
Hi!
Ein schöner Thread! Danke, Hinnerk! Bin zwar nicht aus der DDR (wer wäre da drauf gekommen Mal 'ne dumme Frage: ist zwar kein Gericht, eher "Convenience": es gab und gibt meines Wissens wieder eine sogenannte Rote Grütze, ein Fertigpulver aus Zucker, Säuerungsmittel, Farbstoff, Aroma und Grieß. Ist das auch "typisch DDR"? Bei uns ist ja eine Rote Grütze aus Früchten, mit Sago oder Mondamin angedickt. Das Grießmarzipan hat mal eine Freundin von mir gemacht als Füllung für süße Stückchen (oder hießen die im Osten eher "Teilchen"?); war echt lecker und wäre mir gar nicht aufgefallen, daß es kein echtes ist. In meinem Backbuck aus dem "Verlag für die Frau" steht folgendes Rezept für Grießmarzipan: 125 g Grieß, 5 geriebene bittere Mandeln, 125 g Staubzucker, 40 g Butter oder Feinmargarine, 1-2 Eßlöffel Milch oder Weinbrand Den möglichst feinkörnigen Grieß mit den übrigen Zutaten verarbeiten und, sofern als Füllung vorgesehen, der Gebäckstückgröße entsprechend ausschneiden. Und Kartoffelmarzipan: 200 g gekochte geriebene Kartoffeln vom Vortage, 300 g Zucker, 125 g geriebene Mandeln oder Nüsse, darunter 6 bittere Mandeln, 2 Eier, Milch Kartoffeln, Zucker auf kleiner Flamme rühren, bis die Masse geschmeidig geworden ist, die Mandeln zugeben und bis zum Erkalten weiterrühren, dabei die Eier unterrühren. Grüßle vom Schwobamädle
Fremde sind Freunde, die man nur noch nicht kennengelernt hat. --- Irisches (?) Sprichwort |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 15.11.2008 |
Hallo Schwobamädle,
die Rote Grütze von der Firma Komet besteht aus 97% Weizengrieß, der Rest sind Säuerungsmittel E 355 und E 330, modifizierte Weizenstärke und der Farbstoff Azorubin. Schmeckt uns trotzdem lecker, mit Vanillesauce, und ist fix fertig. Zu Hause hatten wir Feld und Garten, d. h. wir haben die R. G. ebenfalls aus frischen Beeren gemacht. Gruß, Esther |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 09.08.2008 |
Hi, Esther!
Glaube ich gerne, daß das schmeckt. Ich bin ja "hier drüben im Westen" auch mit aromatisiertem, gefärbtem Zeug groß geworden, wenn ich da an mein Lieblingseis denke ("Dolomiti", nur Wasser, Zucker, Farbe und Aromen), und die Päckchen-Götterspeise ist auch nix anderes als Zucker, Aroma, Farbe, Säuerungsmittel und Gelatine, trotzdem lieben nicht nur Kinder das Zeug Ich muß mal bei uns im Kaufland gucken, die haben auch viele "Ostprodukte", vielleicht haben die sogar die Rote Grütze, ansonsten muß mir meine Freundin welche mitbringen, wenn sie mal wieder in die alte Heimat fährt. Ich liebe nämlich Grieß in jeder Form und würde das gerne mal probieren. Grüßle vom Schwobamädle
Fremde sind Freunde, die man nur noch nicht kennengelernt hat. --- Irisches (?) Sprichwort |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 31.05.2008 |
Der Thread ist klasse. Auch wenn man nicht so viele reine DDR-Rezepte postet: Es sind Jugenderinnerungen, die mir (Wessi) auch immer häufiger wieder einfallen. Ich finde es so schade, dass diese gar nicht mehr weitergegeben und gekocht werden, obwohl sie doch so gut schmecken.
Uli, danke für den Buchtipp. Ich habe bereits zugeschlagen. Und jetzt meine ich hier gelesen zu haben, dass es ein Kochbuch gibt, wo auch Ersatzzutaten angegeben sind. Obwohl ich nochmal alles durchgeschaut habe: ich finde den Beitrag nicht. Kann mir jemand helfen? LG Hanne |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 06.04.2009 |
Es gibt jeden Menge DDR Rezepte und das waren / sind die Besten die man sich überhaupt vorstellen kann!
Hier wurde sogar einen kleiner Teil im Internet veröffentlicht http://www.kirchenweb.at/kochrezepte/ddr/ |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 06.04.2009 |
http://www.kirchenweb.at/kochrezepte/ddr/
Dort gibt es wirklich absolut leckere original DDR Rezepte Gruss Andreas |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 20.07.2007 |
@Esther_B: Doch, Jagdwurst in Soljanka, das war gar nicht so selten. Ich kenn das auch aus Restaurants.
Wenn wir selbst Soljanka gekocht haben, wären wir nie im Leben auf die Idee gekommen, da Jagdwurst reinzupacken. Aber die typische DDR-Restaurantsoljanka war eben eine Resteverwertungssuppe, wo man so ziemlich alles reingeworfen hat - auch Jagdwurst. Grüße Sylvia |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 03.04.2008 |
Hallo Andreas,
Danke schön für den Link *schmunzel... lg. manuela |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
Moinsen Andreas,
ich wiederhole mich jetzt zwar, aber es ist ja möglich, dass Du den Fred nicht von der Pike auf verfolgt hast (was mir angesichts Deiner Bemerkungen als nicht ausgeschlossen erscheint). Mir geht es nicht um Rezepte oder haushaltsüblichen Gerichte, die aus Regionen kommen, die früher einmal zur DDR gehörten, sondern um solche, die wirklich erst während der DDR-Zeit entstanden sind. Mir ist natürlich klar, dass das ständig in einen Topf geworfen wird. Deshalb frage ich ja! Und für letztere Rezepte /Gerichte gibt's halt auch im österreichischen(!) Kirchenweb* keine eindeutigen Beispiele. Auch dort sind's traditionelle, regionale Spezialitäten, die sicherlich auch lecker sind, aber das stand nie in Frage. Die weiter oben erwähnten Halloren Kugeln sind sicherlich ein waschechtes DDR-Produkt, wurden aber doch eher nicht in Bürgers heimischer Küche handgeblasen BG Hinnerk * Ausgerechnet dort solch eine Seite zu finden, hätte ich nicht vermutet.... |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 13.03.2003 |
Mahlzeit,
möglicherweise habe ich noch ein DDR-Rezept, fiel mir ein, da hier von den Broiler-Gaststätten geschrieben wurde : Tomatierte Hühnerherzensuppe. Sehr lecker. Ich hab sie allerdings nach Gefühl nachgekocht und tue es auch heute noch. Gesäuberte Hühnerherzen in Öl anschmoren, Zwiebelwürfel dazu, Tomatenmark unterrühren, eventuell etwas Mehl mit anschwitzen, ablöschen mit Hühnerbrühe (etwas Rotwein). Abgeschmeckt wurde mit Pfeffer, Salz, Paprika, Essig. Ich koche nach Gefühl - kann also keine Mengenangaben geben. Ach so, das mit der Schlagsahne kenne ich auch. Milch und Butter aufkochen , eine Nacht in den Kühlschrank stellen nächsten Tag mit Zucker aufmixen. Im Sommer gings auch manchmal in die Hose. LG Moni |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
Genau so geht's mir auch, Moni! Fragt mich jemand nach einem Rezept, komme ich wegen der Mengenangaben immer ins schwojen. Deshalb stelle ich übrigens auch hier keine Rezepte in die DB. Aber Deine "Bastelanleitung" für die Hühnerherzchensuppe klingt gut! BG Hinnerk |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 29.06.2005 |
Moin,
die Hühnerherzchensuppe habe ich gleich mal auf meine Nachkoch-Liste gesetzt. Ich werfe mal "meine" Grabower Schwarzwälder-Kirschtorte in die Runde, die sich so noch in keinem Kochbuch sah, auch nicht in meinen DDR-Kochbüchern (und damit meine ich die, die zwischen 1949 und 1989 dort erschienen, nicht die Nostalgie-Bücher). Und ich hoffe, die Schwarzwälder steinigen mich nicht für das Rezept, aber die Mecklenburger Freunde nannten den Kuchen so. LG Wüstens --- Das Leben ist keine Generalprobe. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 14.03.2007 |
Beim Thema Broiler muß ich immer an den "Goldbroiler" unter der S-Bahn Brücke Frankfurter Allee denken. Da waren immer riesige Schlangen, Wartezeit nicht selten 1 Std. und länger.
Am Bahnhof Ostkreuz, an dem Ausgang, wo es in Richtung Boxhagener Straße ging, war immer ein Imbiß. Dort gab es megaleckere Currywurst. *schleck* LG Kathrin |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
Beim Thema "Schlangestehen" muss ich Euch mal eine recht kuriose Geschichte erzählen.
Wir sind ein Teilstück des Rennsteigs gegangen, der ja ab und zu von Straßen gekreuzt wird. An so einer Stelle stand eine Wurstbude mit Holzkohlengrill, der die bekannten Thüringer Bratwürste anbot. Davor eine Schlange von ca. 15 Leuten, können auch etwas mehr gewesen sein. Nun denn, wir hatten Hunger und stellten uns an, die Schlange bewegte sich sehr langsam voran. Als wir dann ums Eck kamen, sah ich, dass der Wurstmann die Bestellung annahm, und dann erst die bestellte Bratwurst frisch auf den Grill legte........ BG Hinnerk |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 29.06.2005 |
Zumindest war das Bratwursttier schon geschlachtet und verwurstet
LG Wüstens --- Das Leben ist keine Generalprobe. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 13.03.2003 |
He Wüstensohn,
DIE kenn ich auch, allerdings unter Schneewittchentorte. Könnte man mal wieder machen. An Backrezepten habe ich auch noch einige von Hand aufgeschriebene. Ob das aber typische DDR Rezepte sind, kann ich nicht sagen. Die Cliq-Torte dürfte darunter fallen. Cliq war so ein Pulver zum Getränkbasteln. Und Nutella wurde auch irgendwie "nachempfunden" ,ebenso wie das Marzipan. After eigth-Likör wurde mit Pfermizbonbons gemacht. Irgendwie bin ich angefixt, werde mal schnüffel gehn. LG Moni |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 03.04.2008 |
Hallo,
meine Mutti hatte immer einen gefüllten Streuselkuchen gemacht mit Vanillepudding !!! Kennt den vllt. jemand von Euch ?? Weiss nur nicht ob das typisch DDR ist ??- mal zu Hinnerk hochschiel Hier im Wessiteil wird er mit so ner Art Sahnecreme gemacht...bääääääääääh. lg. manuela |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 28.09.2008 |
hallo bikergirl,
man kann das sicherlich aus allem möglichen fleisch machen, dennoch hatte aber jedes gericht in der gastronomie (und da war ich damals schon wie heute) eine feste definition und demnach wurde würzfleisch aus der schweinenuss gemacht... @silvia im lehrtext der kellner der ho-gastätten stand zu soljanka folgendes: ukrainische spezialitätensuppe aus soljanka und jagdwurst gemacht.... was man privat zu hause kochte, war sicherlich teils geschmackvoller, dennoch aber nicht die richtige soljanka.... lg schnatti |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 28.09.2008 |
quatsch, wo waren meine gedanken:
aus letscho und jagdwurst... ps: mit der bemerkung, dass es eine resteverwertung ist, wärst du glatt aus dem hause geflogen |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 30.06.2008 |
Hallo!
So wie monimaus kenne ich die "Sahne rückwärts" auch!! Mit einem Pürierstab vom RG28 eine halbe Stunde in dem am Vortag aufgekochten Butter-Milch-Gemisch gerührt und du warst hinterher taub!!! Hat aber meistens funktioniert. Es gab zwar auch fertige Schlagsahne zu kaufen, aber die war sündhaft teuer! Kennt noch jemand Affenfett? Viele Grüße kilchen |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 20.07.2007 |
Hat denn jemand mal ein wirklich originales russisches oder von mir aus auch ukrainisches Soljanka-Rezept zum Vergleich?
Letscho ist ja auch nicht gerade was typisch russisches, sondern doch eher ungarisch. Und ob es Jagdwurst überhaupt in Russland gibt, ist die nächste Frage. Ich glaube, Hinnerk, Du solltest die DDR-HO-Soljanka unbedingt mit in Deine Liste aufnehmen, denn das scheint mir doch erheblich von dem russischen Original abzuweichen. (Privat kam bei uns übrigens auch kein Letscho in die Soljanka). Übrigens, Schnattilie, finde ich Resteverwertung an sich nix Schlimmes. Grüße Sylvia |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 05.04.2009 |
Aaalsooo, ich habe mal in meinem Hirn gekramt und da sind mir noch folgende Dinge eingefallen, die zumindest eine nähere Betrachtung verdienen:
1. Papageienkuchen. Den habe ich hier zumindest nach langer Zeit wiedergefunden und kenne ihn aus meinen Kindergarten- und Schulzeiten (auch wenn letztere schon zu Westzeiten, aber immerhin noch auf der Ostseite waren). 2. Kindergartenkohl. Da weiß ich nicht mal, ob den überhaupt jemand kennt, oder ob der noch unter anderen Namen bekannt ist (würde mich wundern, wenn nicht!). Das Prinzip stammt von den Kohlrouladen, nur dass man für die Kinder im Kidergarten nicht solche Monsterdinger gerollt hat, die eh kein Kind gegessen hätte, sondern man hat alles schön klein geschnitten und dann geschmorrt. Heute könnte ich mich in das Zeug reinsetzen!! Habe noch gar nicht geguckt, ob ich hier so ein Rezept finde... Und meine Mutter hatte früher mal auch so einen Schoko-Nuss-Aufstrich gemacht. Keine Ahnung, ob der typisch DDR ist, aber er war (laut meiner Erinnerung) sehr lecker. Muss ich sie gleich mal zu Ostern fragen. Und: Heute habe ich für mich und meinen Schatz Nudeln mit Tomatensoße, in der ganze viele kleine Scheiben Wiener schwammen, gekocht. Mundet auch einem westdeutschen Schleckermäulchen. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 09.08.2008 |
Hi!
@wüstensohn: obwohl Deine Grabower-Schwarzwälder Kirschtorte natürlich null und gar nix mit einer Original Schwarzwälder zu tun hat, hab ich mir das Rezept gleich mal abgespeichert, ich liebe nämlich Buttercreme, und die 100 (!) ml Cognac machen die Sache auch recht interessant. Aaaaber: ich gehe mal davon aus, daß statt "Cognac" Weinbrand gemeint ist, und natürlich Wilthener Goldkrone, oder? In Punkto "selbst nachgebautem Nutella" wart Ihr "im Osten" ja wohl Trendsetter; heutzutage ist es bei ernährungsbewußten Familien ja in, seine Schoko-Haselnußcreme selbst zu basteln, damit man nicht auf den süßen Bapp aus dem Supermarktregal zurückgreifen muß (ich hab da auch irgendwo noch ein Rezept, muß mal suchen). Zum Thema Soljanka hab ich noch ein hübsches Anekdötchen aus meiner Familie: ich hab auch mal Soljanka gekocht (ja, ist nach dem Mauerfall irgendwann auch bis ins Schwäbische vorgedrungen), und meine Tochter (damals etwa 3 Jahre alt) fragte mich, was es zu essen gäbe. Ich antwortete: "Soljanka", und sie guckte interessiert in den Topf und fragte: "Wo ist die Bianca?" Grüßle vom Schwobamädle
Fremde sind Freunde, die man nur noch nicht kennengelernt hat. --- Irisches (?) Sprichwort |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 29.06.2005 |
@ monimaus, guck' an, ich habe immer unter Schwarzwälder gesucht, Schneewittchen sagt mir nichts
@ schwobamädle, ich habe mir Anfang der 1980er nur Cognac notiert - wobei ich der Familie, von der ich das Rezept habe, durchaus auch zutraue, dass sie echten Cognac auftrieben, genug Westkontakte hatten sie .... Aber die Goldkrone macht Sinn. LG Wüstens --- Das Leben ist keine Generalprobe. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 03.04.2008 |
Hallo zusammen,
kann mich auch noch gut an die Liebesknochen erinnern *jamieee. Die waren immer *sau lecker !!! Der Wessi macht ne andere Creme rein. Oder was ist den mit den Negerkuss ??? So eine geile Füllung kent der Wessi och nicht *schmunzel...die waren immer so fluffig lg. manuela |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 11.06.2008 |
Hallo zusammen,
mit Begeisterung verfolge ich den Thread seit Beginn. Da werden Kindheitserinnerungen wach. Also was ich noch nirgends anders gegessen hab sind "Schwalbennester"....kennt ihr das. Das sind große Schweinerouladen mit Speck, Zwiebel und einem gekochten Ei drinne. Dann gebraten wie eine Roulade halt. Das könnt ich glatt mal wieder machen. Weis ich aber nicht ob das typisch DDR ist. @Cismoc...kann es sein das Du "Schichtkraut" meinst...! Das is lecker...jami. Ich hab grad mit meinem Mann gesprochen aber so richtig typische DDR-Rezepte fallen uns nicht ein. Werd aber heute Abend mal meine Eltern fragen. Liebe Grüße
Nr. 191 SHGdBS |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 04.11.2008 |
Hallo allerseits,
toller Thread, ich habe zwar nie in der DDR gelebt, bin aber familiär vorbelastet, meine Mutter kam von 'dribn'. Mir sind noch ein paar Sachen eingefallen, ob das typisch DDR ist, weiß ich nicht, für mich ist es das, weil es für meine Mutter und Großmutter Heimatessen war. Huggelkuchen: das ist so ein dünner Fladen, ich weiß nicht 'mal, was für ein Teig, der beim Backen Berge und Täler bildet. Vor dem Verzehr wird er mit Butter bestrichen und mit Puderzucker bestreut - lecker! Bienenstich: meine Mutter betont immer den großen Unterschied zwischen dem Bienenstich aus dem Rheinland (mit Puddingfüllung) und dem aus Thüringen. Dort kommt der Mandel-Honig (?) Kleister direkt auf den Hefeteig - nicht mein Ding, viel zu süß und klebrig. Selleriesalat - der Schrecken jedes Festessens bei meiner Oma. Wahrscheinlich nichts besonderes, einfach sauer eingelegter Sellerie und zur Feier des Tages wurde ein Glas aufgemacht. Ich wurde jedoch immer zum 'Probieren' gezwungen, was bei mir eine immer noch andauernde Aversion gegen (Knollen-)Sellerie geweckt hat. Kotlett in Soße - gab es meist bei meiner Oma und ich habe es geliebt. Paniertes und gebratenes Kotlett wurde in einer Soße aufgekocht. So, mehr fällt mir nicht mehr ein. LG, Jule |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 05.04.2009 |
Aaah... Omas guter Bienenstich! Stimmt, außer auf den familiären Kaffeetischen habe ich Bienenstich auch immer nur mit so komischer Puddingfüllung gesehen. Und meist auch mit Mandelblättern anstatt -krümeln oben drauf. Ist wohl eher eine regionale Variante. Meine Oma hat immer den besten Bienenstich bei uns in der Familie gemacht und sie war Jahrgang 1928 - hat also schon weit vor der DDR kochen und backen gelernt.
@Mandy Ja, die Rezepte kommen da gut ran. Aber ich finde den Namen Kindergartenkohl immer noch besser. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
@ Jule
Sei froh, dass hier nicht getratscht wird, sonst würde der halbe CK über Dich herfallen BG Hinnerk |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
Ach ja, der Bienestich meiner Großmutter war auch von dem Kaliber "Dick-Mandel-Honig-drauf" und einen dünnen Hefeteig drunter. Eine Freude für jeden Zahnarzt vermute ich mal. Mit Pudding und Mandelsplitter obenauf kenne ich auch nur vom Bäcker, bzw. von Kaffeetischen anderer Familien.
Ich esse übrigens beide Varianten gern, da bin ich flexibel BG Hinnerk |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 30.11.2005 |
Ein Traum, dieser Thread!
Danke Hinnerk. Hallo miteinander. Cismoc - schau doch mal bitte bei meinen Rezepten bei den "zerhackten Krautwickeln" - ich glaub, das könnte Dir gefallen. Gummiadler - als alte Rüganerin wäre ich doch an dem Namen der Broiler-Gaststätte interessiert, und - woher weißt Du davon? Schnatti - kannst Du das Würzfleischrezept nicht einstellen? Das wär so super! Sollten mir Rezepte einfallen, melde ich mich wieder. Schwuuups |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 14.03.2007 |
@ Schwuuups
01.04.2009 um 11.24 Uhr. Kucke mal - das meinste doch bestimmt? LG Kathrin |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 15.09.2008 |
Schichtkohl - wie er sich heute nennt - war bei uns bekannt als verlorene Kohlrouladen.
Das gab und gibt es heute noch regelmäßig - ist viel einfacher, als die Arbeit mit dem Wickeln zu haben und schmeckt mindestens genauso gut! |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 13.02.2009 |
Hi Ihr!
Geiler thread: also ich bin im guten alten Osten aufgewachsen und seit 20Jahren hier. Wenn ich meine Oma besuche gibts immer: Brühnudeln und natürlich Baumkuchen mmmmmmmmmmmh!!! Grüße nic |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 08.04.2009 |
Hi,
ich hab hier ein Link http://www.chefkoch.de/rs/s0/ddr+rezepte/Rezepte.html |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 29.07.2002 |
@schwuups,
das war auf der Strecke nach Sagard/Glowe usw. Samtens oder Lietzow, ein riesen Backsteinbau an der Straße. Aus welcher Rügenecke stammst du? Ich bin vor allem mit den (ehemaligen) Funkern von (ehemals) Rügenradio befreundet. LG, GA |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 11.04.2008 |
Hallo Uli!
Könntest du bitte das Rezept einstellen? Vielen Dank Schöne Grüße vom Kuchlmasta |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 21.05.2009 |
Hallo ihr!!!
also ich bin seit 14 jahren (bin 30 heut)mit meinem ossi verheiratet....er schwärmt auch immer so von der heimat mit dem essen..ich bin auf der suche nach rezpten um ihm die heimat ein stück näher zu bringen..ich als wessi bin mit fix und co gross geworden und um ehrlich zu sein ich mag es nicht mehr essen...das sogenannte Jägerschnitzel aus jagdwurst ist mir bekannt und ich finde es sau lecker..auch die hier besprochene tomatensoße kenne ich allerdings die version mit ketchup..meine kids lieben sie....aber das war es dann..ach stop den kochtopfkuchen der auch sehr lecker ist..mein mann war noch zu jung um alles mit zu bekommen was opa gekocht hat..den mutter hat auch nen narren hier im westen an fix und co gefunden...ich würde mich sehr freuen wenn ihr mir da weiter helfen könntet.. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Westen = Fix & Co. und Osten = leckere Hausmannskost???
Vertust du dich da nicht ein ganz klein wenig? |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
@ Utee
Da habe ich auch andere Assoziationen. Was das Fix-Zeugs angeht, kannte ich das von zu Hause her gar nicht. Meine Großmutter (bei uns zu Hause für's Kochen zuständig gewesen) hat "diesen Kram" immer abgelehnt. Nur auf ausdrücklichen Wunsch ihrer in der "Ostzone" (O-Ton Omi Bei der Mutter meines Freundes T. dagegen war der Griff zum Saucenpulver üblich. Ich kriege heute noch Sodbrennen, wenn ich daran denke BG Hinnerk |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
seit wann gibts denn überhaupt dieses massive Fix-Riesenangebot ??? (ich red jetzt nicht von ein paar Tütensuppen , Miracoli und Brühwürfeln...
ich kann mich nicht dran erinnern, dass es da vor den 80-ern schon ganze Regalreihen davon gab, oder ? ab den 90-ern fiel dann die Mauer...wir sprechen also eh nur von nem Zeitfenster von vielleicht 10 Jahren, in denen der Westen fixer gekocht hat als der Osten... davon unberührt blieben doch eh die klassischen Hausmmans- bzw Hausfrau-Rezepte - die kommen noch aus Vor-Fixzeiten - davon gibts auch im Westen - ein sehr grosses Repertoire - weshalb man zumindest kulinarisch jetzt nicht Ost-West-Fixgräben ziehen muss, denk ich mal so... |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 09.10.2006 |
...ich hatte kürzlich eine interessante TV-Reportage gesehen, da wurde es so dargestellt, daß die erste Currywurst, TK-Kost mit z.B. nicht runden, sondern rechteckigen Pizzen sowie anderen Fertiggerichten in den 70er-Jahren ganz groß rauskamen...
liebe Grüße Kladiku vom FA auserwählter King of Heards (04/2009) ...endlich Sommer, endlich Sonne - endlich hab ich Zeit für mich... Yes I can - und wie!! Wer Rechtschreibfehler findet, kann sie behalten, ich habe noch genug davon -
außerdem ist mein Designberater wieder da und um Ausreden bin ich selten verlegen... eine Signatur wirkt erst dann, wenn sie nachhaltig in Erscheinung tritt - nur dann... |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 20.07.2007 |
Kladiku: Du redest von der gestrigen Reportage in der ARD? War sehr amüsant gemacht, fand ich.
Grüße Sylvia |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 23.12.2007 |
hallo an alle
also mir fällt ein tote oma gebretschte kartoffeln rostbrätel warmes eckchen tatar/hackepeter mutzbraten schaschlik biersuppe wurstgulasch eierflockensuppe süß saure kartoffelstücke strammer max es gibt noch einige wen interresse besteht einfachmelden. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 08.11.2009 |
hallo
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 08.11.2009 |
sorry das Hallo war ein Test
in meiner Kindheit gab es Hefeknödel oder Hefeklöse im Gefrierfach in der HO oder wars Konsum weiß ich nicht mehr, so um 1972 bis später , als Viererpack für 80 Pfennig. Zu erwärmen mit Wasserdampf, wieviel Minuten weiß ich nicht mehr, zu Essen mit zerlassener Butter und Zucker und Zimt,. In Großschönau wurden die Mürbchen hergestellt ein nicht allzu harter Keks welcher in der Mitte eine Nougatfüllung hatte, das kennen bestimmt viele noch. Als Regionalgericht gibt es hier noch die Teichelmauke und den Kleckskuchen. Ob die beiden letztgenannten DDR-Rezepte sind weiß ich nicht. Teichelmauke ist Kartoffelmus in der Mitte des Tellers und herum gekochtes Rindfleisch mit Gemüse, man isst das ganze mit dem Löffel, etwas Soße etwas Rindfleisch mit Gemüse und den Kartoffelmus ( Mauke) zusammen auf dem Löffel. Es ist eine klare Soße. Auch gab es süß saure Linsen im Glas mit Bauchspeck, ebenso gelbe Erbsen mit Bachspeck in der Dose 80er Jahre, vieleicht nicht d,,r orginal rezept aber doch typisch konnte man immer und überall essen aufmachen und erwärmen oder Kartoffeln und Möhren dazu (Studentenesen am Wochenende im Wohnheim) |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 08.11.2009 |
noch mal sorry
das waren gelbe bohnen |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 09.08.2008 |
Hi!
@toster: Schaschlik, Tatar bzw. Hackepeter und Strammer Max gab's und gibt's auch im Westen. Mutzbraten scheint was echt thüringisches zu sein, hat mein Vater dort kennengelernt, weder er noch ich hatten je vorher davon gehört. War superlecker, sagt mein Papa. Rostbrätel hab ich in Thüringen schon gegessen, lecker! Was sind denn gebretschte Kartoffeln? Und warmes Eckchen klingt auch schön, was ist das? Grüßle vom Schwobamädle
Fremde sind Freunde, die man nur noch nicht kennengelernt hat. --- Irisches (?) Sprichwort |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 28.03.2005 |
Bei uns war das "Warme Eckchen" eine üppig, mit Bratenfleisch belegte Scheibe Brot, mit der heißen Bratensauce beträufelt.
Sehr, sehr beliebt zum Abendbrot! |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 12.09.2006 |
Hallo!
Eine Bekannte hat vor einiger Zeit von diesem Gebäck Leipziger Lerchen so geschwärmt u das es dieses wohl damals in jeder guten Ost-Bäckerei zu kaufen gab. Habs auch schon nachgebacken, wirklich sehr lecker! LG Sabrina |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 12.11.2009 |
Zitatanfang:
nicht zu vergessen: die typische DDR-tomatensauce aus der Schulspeisung.Zitatende die habe ich geliebt und, zusammen mit den klebrigen Makaronis im tiefen Teller+Nachschlag bekommen. Ich koche sie heute noch..nicht genaus, aber ähnlich. Meine Jungs mögen die Ossiküche, weil sie einfach und schnell war. Gurß |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 12.12.2006 |
Hallo Hinnerk,
klassisches DDR-Rezept ist der LPG-Kuchen, wurde oben schon mal erwähnt. LG Silke. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 27.12.2006 |
so jetzt bin ich durch mit dem endlosen und sehr unterhaltsamen fred.
die Karlsbader Schnitte wurde noch nicht erwähnt, es lebe Kurt Drummer!!! „(Er) bündelte auf wenigen Quadratzentimetern Weizenbrot die Sehnsüchte einer ganzen Epoche: Die verschwenderische Kombination aus Schinken und Käse demonstrierte den neu gewonnenen Wohlstand, Ananas und Cocktailkirschen drückten die Sehnsucht nach der weiten Welt aus.“ Gudrun Rothaug |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 27.12.2006 |
@hinnerk
jetzt sagst Du sicher es ist ne Abwandlung vom Toast Hawai und der wurde im Westen erfunden? |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 24.04.2001 |
@ hinnerk
hast du mal in der DDR gelebt? |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Ananas in der DDR?
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 27.12.2006 |
na klar in Dosen, gabs im Deli @Wessis: Delikatwarenladen
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 04.08.2005 |
Einmal im Jahr kurz vor Weihnachten konnte man sich glücklich schätzen, wenn man eine frische Ananas erstanden hatte.
Burgy
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 30.09.2003 |
Hallöle,
@opus356....du hast die küchenmeisterstulle vergessen....das war echt made in gdr...frag mal nen "wessi"..sorry man möge mir die bezeichnung verzeichen......ob er KM-Stulle kennt @burgy...du hattest wohl vitamin B??? lg betty der ossi- haus11 |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 27.12.2006 |
KM-Stulle ist mir neu, scheint was für den großen Appetit zu sein. wird demnächst mal gekocht
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 30.09.2003 |
***grübelgrübel***
***flüstermodus ein*** opus will KM kochen @opus....nee das ist eigentlich ne vorspeise und wird nicht gekocht sondern in der pfanne in öl gebacken lg |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 27.12.2006 |
mit kochen meine ich kochen, braten, dünsten, schmoren usw.
hab schon bei den kollegen von der Kochbar das Rezept rauskopiert |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 30.09.2003 |
ja ich weiß...war auch schon bei der konkurrenz schnüffeln...aber ich empfehle dir statt schwarzbrot toastbrot oder sandwichtoast oder dieses viereckige weißbrot...die echte ddr-stulle ist mit toastbrot gemacht und sau lecker aber etwas fettig...genehmige dir hinterher ein verdauerli
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 27.12.2006 |
dürfen wir als CKler eigentlich bei den "anderen" gucken?
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 30.09.2003 |
klar gucken schon...aber nich anfassen
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
Moinsen zusammen,
wie, was, KM-Stulle? Ich habe jetzt extra oben in meine Mailbox geguckt, war nix drin, weder eine KM noch 'ne Stulle Pack die hier mal aus, Hauself, vielleicht ist's ja ein Original. Och menno, Spielverderber BG Hinnerk |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
@ Opus
Stimmt! Haste wieder 'nen Blick in Deine Kristallkugel riskiert, was? BG Hinnerk |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 30.09.2003 |
moin,
Hinnerk...ich schick mal den link vonner konkurrenz - da ist ein rezept - per km...sonst bekomm ich hier evtl. paar aufn deckel lg betty der ossi-haus11 |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 05.04.2008 |
moin,
und wir anderen sollen dumm sterben? VG Jörk |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 30.09.2003 |
soll ich euch jetzt echt den link reinstellen von der küchenmeisterstulle
den haut doch irgendein mod oder admin wieder raus so klickt mal hier drauf achja..und für echte DDR-küchenmeisterstulle nimmt man statt schwarzbrot eigentlich toatsbrot oder diese etwas größeren sandwichscheiben lg betty der ossi-hauself |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 27.12.2006 |
moin,
gut versteckter Link heut morgen gabs die KM-Stulle, mann bin ich satt... weiß denn die Nation was ne Stulle ist? is halt auch ziemlich regional |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 27.12.2006 |
und wer erbarmt sich jetzt das Rezept hier ordentlich einzustellen, sonst wandern alle rüber zu den andern da, hatten wir ja schon mal so vorn par Jahren...
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 30.09.2003 |
na prima @opus wenn sie dir gemundet hat
vielleicht gewinnen wir ein gekröntes mitglied der das rezept hier einstellt...oder ich besorg mir ein krönchen....bin schon ne weile am überlegen ob ich mir eins zulege...dann geht hier vieles schneller besser einfacher lg betty der haus11 |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Ist doch ganz einfach: Brotscheibe mit Schinken oder Schinkenwurst und Käse oder Scheibletten belegen, zweite Brotscheibe drauf. Das Ganze in Ei (mit Pfeffer, Salz und Paprika gewürzt) wälzen und in Öl braten.
Naja. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Wozu braucht man hier ein Krönchen für?
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 27.12.2006 |
um gut auszusehen
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Betty sprach vom Rezept-Einstellen. Dafür braucht man kein Krönchen. Um gut auszusehen auch nicht.
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 30.09.2003 |
huhu.....heut ist der schönste donnerstag dieser woche....ratet mal wiesoooooo tja rezept ohne krone einstellen dauert bloß ein halbes elefantenleben hier klickt doch einfach mal auf den 3. smily in meinem posting von gestern 2.12., 10:30 Uhr...da ist das rezept...anders bring ichs auch nicht ....achja und utee hats doch hier in den fred reinkopiert
aber ich werds mal in die DB einstellen wenn mal bissel luft bei mir ist Viele Grüße und
Betty der Haus11 |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Nein, ich hab das nicht kopiert, sondern es durchgelesen und hier sinngemäß wiedergegeben.
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Ging auch ganz schnell ...
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 12.11.2005 |
Ich fand den Thread sehr interessant, hab allerdings nicht all zu viele Erinnerungen an die DDR, bin ja auch erst 1986 geboren worden. Aber ich will mal was zur Leipziger Lerche sagen, dieses Gebäck ist KEIN DDR-Produkt,die gab es vorher auch schon. Und wer weiß jetzt warum die Leipziger Lerche so heißt??? Ich hab hier auch noch ein Kochbuch von 1968, da gibt es zum Beispiel auch den tollen Tipp das Käserinde beim schmorrebn von z.B. Braten zugeben ne tolle Würze bringen soll. Oder anderer harter Käse einfach gerieben und in diversen Gerichten mitgekocht wurde.In dem Buch stehen sogar noch verschiedene Wal-Rezepte drin (ja ich mein das im Meer lebende Säugetier, welches vielfach als Willy(natürlich nur eine Art) im TV bekannt wurde) Kennt hier jemand rotes Sauerkraut? Liebe Grüße Nitsirk Essen ist ein Grundbedürfnis, genießen eine hohe Kunst !!! |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
Moinsen Nitsirk,
ehrlich gesagt war ich anfangs bei den "Leipziger Lerchen" etwas überfordert, konnte mir gar keinen Reim drauf machen und hatte keine Ahnung, worum's überhaupt ging. Jetzt habe ich mal in die Rezepte geguckt. Ich kenne diese Teilchen als "Maserinen". Über ihre Herkunft weiss ich allerdings auch nichts. BG Hinnerk |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 12.11.2005 |
Huhu Hinnerk, angeblich heißt dieses Mürbeteiggebäck mit Marzipanfüllung, so weil früher (also ganz früher) ganz viele Lerchen hier zu Lande erlegt wurden und mit Speck gespickt gegessen zu werden, irgendwann gab es aber kaum noch Lerchen (also die Vögel)und die Jagd wurde verboten, und so hat jemand dieses Gebäck als Erinnerung daran gemacht, das Mürbeteigkreuz auf dem Gebäck soll die Speckstreifen symbolisieren. Der Vogel war damals eine sehr beliebte Speise. In dem Buch was ich schon oben anmerkte stehen auch nen paar sehr eigenartig klingende Rezepte drin! Z.B. auch die Prärie-Auster (kennt das jemand?) das ist nen Getränk bestehen aus 1 Eidotter, 2 TL Tomatenmark, 1 Glas Weinbrand Zitronensaft und Worcestersauce, und wird in einem geöltem Glas serviert und in einem Schluck "getrunken". Klingt nicht sehr schmackhaft, meiner Meinung nach! Liebe Grüße Nitsirk Essen ist ein Grundbedürfnis, genießen eine hohe Kunst !!! |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 03.12.2009 |
Hallo Nitsirk!
Die Prärie-Auster wurde mir von meiner Mutti als Anti-Kater-Getränk wärmstens empfohlen. Bei ihr hat es wohl mal gut funktioniert, als am nächsten morgen selbst der Barhocker noch taumelte... (hoffentlich war das jetzt nicht zu indeskret Aber mir ging es morgens noch nie SO schlecht, dass ich die Auster ausprobiert hätte... Allein die Vorstellung, restalkoholisiert ein Eidotter runterzuwürgen... LG Angela |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 27.12.2006 |
Das Jägerschnitzel mit Nudeln und Tomatensoße wurde ja heute im TV von Herrn Rosin aufs übelste beschimpft. Ich geb ihm sogar Recht, allerdings sind wir damit aufgewachsen und deshalb schmeckt es trotzdem. Halt wie bei Mutti
ratet mal was es morgen Mittag gibt... |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 29.06.2005 |
Die Prärie-Auster ist aber auch kein "echtes" DDR-Rezept, die ist im Westen genau so bekannt.
LG Wüstens --- I only have a kitchen because it came with the house. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
@ Nitsirk
Das heißt also, dass die Leipziger alle Lerchen im Umkreis aufgefuttert haben? Die wären heutzutage wahrscheinlich mit den gezüchteten Wachteln bestens bedient. Auf Langdeutsch ist also die Prärieauster "einen" Gertränk? Ich bin mir ziemlich sicher, dass das nicht mal im DDR Duden oder anderen Nachschlagewerken so gestanden hat; nein: ich bin mir ganz sicher! Die Präirieauster habe ich selbst noch nie getrunken, aber ich denke, wenn man die schwer verkatert zu sich nimmt, lässt man sich anschließend den vergangenen Abend nochmals durch den Kopf gehen @ Opus Wer ist denn der Herr Rosin? Ein neuer TV-Koch? Das "Jägerschnitzel" aus panierter Jagdwurst finde ich als solches gar nicht so übel. Allerdings wurde es mir zusammen mit Bratkartoffeln, Spiegelei und Gurke serviert. Die Kombination mit Tomatensauce und Nudeln hätte ich vermutlich auch mit Stirnrunzeln quittiert. BG Hinnerk |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 30.09.2003 |
Hallöchen!
@hinnerk....bei uns gibts zum jägerschnitzel immer mischgemüse und salzkartoffeln.....das war damals standard in unserer schulküche ach und wenn wir schon bei leipziger lerchen waren möchte ich unbedingt noch unsere einzigartige leckere Freiberger Eierschecke erwähnen Herzliche Adventsgrüße
Betty der Haus11 |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 27.12.2006 |
@hinnerk,
wie wärs mal mit ner Zusammenfassung, ich glaub hier kommt nix neues mehr dazu. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 05.07.2009 |
Hallo,
ich habe eine ganz liebe Freundin, die ursprünglich aus dem Osten kommt. Wenn wir uns über Rezepte austauschen fällt mir auf, dass ihre Rezepte meist gleich beginnen: "Fett schmelzen, Zwiebeln anbraten, Mehl anstäuben, Tomatenmark zugeben, mit Wasser aufgießen und durchkochen lassen. Mit Salz,Pfeffer und gut Zucker abschmecken." Das ist fast immer gleich - egal was am Ende im Topf ist : Soße zu Nudeln, Auflaufgericht oder Eintopf. Abwechslung erreicht sie, indem sie verschiedenste Gemüse-, Fleisch-bzw.Wurstsorten oder Käse dazugibt. Und jetzt muss ich ehrlich zugeben - das was sie kocht schmeckt. Keine große Küche aber ehrliche schmackhafte Kost. Aus diesem Grund würde ich dieses Nudeln mit Tomatensauce nach originaler DDR - Rezeptur, sehr kinderfreundlich als typisch bezeichnen. LG Lavendula_ |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 03.04.2006 |
Herr Rosin kocht schon lange auf VOX ??? oder Kabel ?
KOchduell bei Nullerköchen privat in der Wohnung gegen einen Lieferdienst |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 27.12.2006 |
ich glaub das weiß der hinnerk
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 27.12.2006 |
Grilletta?
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 12.08.2004 |
So, jetzt bin ich durch, Hinnerk!
Mein Steak au four scheint also tatsächlich original DDR zu sein. Hier habe ich noch konstruktiv beizutragen: Der "Orangensaft" aus den so genannten Kubarunzeln war definitiv ein DDR-Unikat, sowas trinkt man nicht ohne Not. Steak mit Letscho gabs in der Form auch nicht in den Herkunftsländern, sondern wohl von den kreativen DDR-Köchen. Und Eiereintopf könnte ich mir als authentische Gericht gut vorstellen - oder hat da jemand gegenteiliges zu vermelden? Es handelt sich um einen süßsauren Eintopf mit Kartoffelstücken, saurer Gurke und hartgekochten Eiern. Als Buchtipp habe ich: Wir kochen gut! vom Verlag für die Frau beizutragen und als Highlight ein kleines Bändchen von Sybille: Lorbeer ist ein Küchenkraut. Als Kinder in der Schule sollten wir etwas namens Hoppelpoppel kochen lernen...ich weiß nicht mehr, was das war...was mit Eiern. Kennt das jemand? Ich hab auch noch was Schräges: Eine Scheibe Brot mit Tomatenhering aus der Dose und Spiegelei. Oder Brot mit Hausmacherleberwurst und Spiegelei. Sowas gabs bei unserer Verwandtschaft im Grenzgebiet zu Polen. Nun ja. LG layla |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 12.08.2004 |
Nachtrag:
Wenn ich so nachdenke...viel gab es wirklich nicht. Mit Gemüse war bei uns im Erzgebirge nicht viel los, keineswegs so wie im Spreewald. Im Frühjahr haben wir zum Abendbrot mit Begeisterung Schnittlauchbrote gegessen...mehrfach in der Woche. Wir konnten in der CSSR unsere Lebensmittelauswahl erweitern, z.B. mit süßer Dosenmilch und verschiedenen Käsesorten, Fischkonserven und frischen Paprikas. Den Gelben Gräßlichen kann ich immer noch nicht ersehen, auch wenn er jetzt Golden Delicious heißt. Wogegen die Rote Grütze aus Gries lecker ist und auch meinen Kindern schmeckt, das ist ein Original DDR-Produkt. Die endlosen Variationen von Rot- und Weißkohl, Apfel, Eiern, Kartoffeln,Brot geben allerdings nicht viele erinnernswerte Rezepte her,leider...wahrscheinlich würden wir Augen machen, wenn wir auf einmal wieder mit dem Lebensmittelangebot auskommen müssten... LG layla |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 19.08.2008 |
Da kann ich nur AMEN sagen. Das is nich konstruktiv, aber mehr fällt mir nich ein. Und viel hab ich gar nich mitgekriegt, aber als Mäkelheini kann ich mich gut an das bescheidene Sortiment erinnern.
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 11.07.2008 |
Hallo,
mich würde das noch mit dem DDR-Quark interessieren. War der vielleicht so fest wie der russische Tworog oder eher so eine Art Schichtkäse? LG Mariluna |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 19.08.2008 |
Hm, keine Ahnung. Das war so ne Quarkspeise, die es heute in der Form einfach nich mehr gibt. Ich hab keinen Plan, wie man die macht. Nur das ich die als Kurzer übelst lecker fand. Irgendwo hier in dem Thread hat jemand erklärt, wie man die ungefähr hinkriegt.
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 04.07.2008 |
Hallo,
natürlich gibt es echte DDR Rezepte. Eigentlich kann man fast jedes Rezept zu einem echten DDR Rezept machen: man muss nur 40 Jahre warten, bis man alle Zutaten zusammen hat.... Viele Grüße, der Hofschranze |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 19.08.2008 |
@ Mariluna
Da isses. Hab's nochmal rausgesucht..... Wir haben von einem Liter Vollmilch und 2 Päckchen Vanillepudding, Pudding gekocht und, wenn er f a s t kalt war, ein kg frischen Quark darunter geschlagen. (Der DDR-Quark war kompakter, nicht so flüssig). Und dann wurde die Speise mit Himbeer-Sirup abgeschmeckt und nachgesüßt. So haben wir für die Kinder damals gekocht und sie waren wie wild auf die Quarkspeise. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 11.07.2008 |
Hallo Falk,
ist schon klar, aber inwiefern unterscheidet sich die Grundzutat Quark von dem West-Quark? Gibt es den Quark bei uns noch? Ist es Schichtkäse oder eher der russische Tworog? LG Mariluna |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 14.01.2003 |
Hallo
Würzfleisch war das erste Gericht, das ich nach der Wende im Osten gegessen hatte. (wir hatten keine Ver-,Be- und andere Bekannte drüben. ) Es war so lecker Seitdem esse ich es immer wenn wir im Osten unterwegs sind. Jetzt gerade auf Rügen in Sagard (Vorwerk) aber da war ich sehr enttäuscht. Lasch und gewürzfrei, kaum Käse und sehr minimalistisch. Schade. LG melomaus |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 19.08.2008 |
@ Mariluna
Ich hab noch keinen Quark in ner West-Kantine oder so gegesessen. Ich weiß, auch weder was Schichtkäse noch der Russenquark is. Fest steht aber, dass man sowas noch nie kaufen konnte. Selbst Leckermäulchen, ein Ur-DDRiges Produkt, schmecht ja nur noch nach Sch...aum. Der hatte einfach ne ganz eigene Konsistenz und Geschmack. Hab, wie gesagt, das Rezept noch nich ausprobiert. Aber wenn der wohl damals so gemacht wurde, dann werd ich das mal probieren. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 25.07.2007 |
Hallo,
jetzt hab ich diesen langen Thread gelesen und weiß nicht, ob ich es vielleicht auch nur überlesen habe: Was ist mit kaltem Hund? Jetzt kriegt man den ja fertig zu kaufen, aber früher haben wir mit Mama in der Küche gestanden, Kokosfett mit Kakao und Zucker verrührt und dieses dann abwechselnd mit Wikana Keksen in eine Kastenkuchenform geschichtet. Dann kam das ganze bis zum nächsten Tag in den Kühlschrank. Das beste dran war natürlich das Auslecken der Schokoladenschüssel... LG |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 05.04.2008 |
moin,
der "kalte Hund" wurde in den gebrauchten Ländern mit "Palmin" zubereitet. Vorkriegsrezept? VG Jörk |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 14.01.2003 |
Hallo
"kalter Hund" gibt es schon seit ich lebe in Hamburg (57 Jahre) und richtig mit Palmin, früher ein Muß. Jetzt mit jedem Kokosfett aus dem Discounter. Seit 33 Jahren kriegt meine Tochter diesen Kuchen zum Geb. LG melomaus |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 05.04.2008 |
moin,
ich müßte ihn mir 'mal selber machen VG Jörk (auch aus HH) |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 14.01.2003 |
Mach das
LG melomaus |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 05.04.2008 |
melomaus, weiß ich doch, nur der Schweinehund will überwunden werden!
VG Jörk |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 28.03.2005 |
Mariluna! Ich habe zufällig den alten Thread noch einmal angeschaut.
Du fragst nach dem Ostquark. Erst spät in den DDR-Jahren begann man, die Milch zu homogenisieren--haltbar zu machen. Die Milch wurde zwar entrahmt, auch pasteurisiert, aber sie legte sich--wenn man sie halbwegs einen Tag im Zimmer stehen ließ, ganz von selber dick. Dann brauchten wir si nur in ein Sieb,mit Tuch ausgelegt, oder in ein Leinensäckchen zu gießen und überNacht ablaufen zu lassen und wir hatten den wunderbarsten, sahnigsten und frischen Quark. Der schmeckte ganz anders, als der " Quark" heute. Heute kann man den nicht mehr selber machen, die H-Milch gerinnt nicht mehr, sie verdirbt, aber damals hat wohl jede Frau ihren Quark selber gemacht. Aber auch der Quark, den wir kaufen konnten, war ganz und gar anders, als heute. Er war nur ein wenig säuerlicher, als der selber gemachte. Trotzdem konnte man ihn auch noch weiter abtropfen lassen und hatte dann auch den trockenen, bröseligen Quark, mit dem man so viele schöne Gerichte machen konnte. Ich hab das Glück meinen Quark und meine Sahnen , in Polen kaufen zu können. Dort gibt es mind. 25 Arten Quark, mit den unterschiedlichsten Konsistenzen und damit kann man dann diverse Füllungen, Gebäcke und Speisen machen und man kann ihn auch wunderbar über Klöße und Ködel streuen. So, wie wir das auch mit unserem damaligen, leckeren Quark machen konnten. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 09.08.2008 |
Hi!
@uli106: pasteurisieren und homogenisieren ist aber nicht dasselbe. Ersteres ist haltbar machen, indem man kurz auf 70°C erhitzt und dann rasch wieder runterkühlt. Pasteurisierte Milch wird meist nur bitter durch Verderb, es sei denn, man impft sie mit geeigneten Milchsäurebakterien an. Zweiteres ist die Feinstverteilung des Fettes in der Milch, so dass sich der Rahm nicht mehr absetzt. Keimfrei wird die Milch dadurch nicht, so dass die Dicklegung also noch funktioniert. Liebe Grüßle vom Schwobamädle
Fremde sind Freunde, die man nur noch nicht kennengelernt hat. --- Irisches (?) Sprichwort |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 28.03.2005 |
Nein, ist natürlich nicht das Gleiche! Das hab ich auch nicht geschrieben. Richtig lesen!
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 19.08.2009 |
Da wir schon bei "Qaurk" sind:
Typisch ostdeutsch ist doch Quark mit Leinöl (frischem Leinöl aud der Ölmühle) und dazu Pellkartoffeln. Typisch aus dem Spreewald (Sorben). Gabs in meiner Kindheit oft. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 09.08.2008 |
Hi, Uli!
Diesen Satz von Dir habe ich so verstanden, als ob Du unter "homogenisieren" und "haltbarmachen" dasselbe verstündest. Liebe Grüßle vom Schwobamädle
Fremde sind Freunde, die man nur noch nicht kennengelernt hat. --- Irisches (?) Sprichwort |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 25.01.2011 |
Resipan war in der DDR hergestelltes Persipan, bei dem wegen Rohstoffknappheit Maisgrieß mit Zucker und Aroma und später wegen Engpässen beim Mais auch Kartoffelgrieß mit Zucker und Aroma zum Nakapan verarbeitet wurde.
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 22.11.2010 |
Hi!
Die Eierschecke ist mir noch nicht begegnet - oder hab´ich´s überlesen??? LG LuLi |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 03.07.2011 |
Hallo,
wie wäre es mit Braunkohl?? Oder Gehaktesstippe? LG RAS_EL_HANOUT |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 03.07.2011 |
Ha, ha, ha
bei uns gabs in der Schule immer Wahlessen. Entweder du isst es, oder du isst es nicht! Man hatte die Wahl LG RAS_EL_HANOUT |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 03.07.2011 |
Nachtrag,
mir fallen da noch Strammer Max ein und Störtebeckersuppe. Soljanka war eigentlich was russisches. Eierkuchen sin eigentlich Kaiserschmarrn, blos ganz gelassen, Pfannkuchen sind Berliner. Aber bei uns gab es bei besonderen Anlässen Schlemmerschnitte oder Scharfe Sachen, oder auch mal Aspik. Meistens gab es Tote Oma mit Sauerkraut und Kartoffelbrei, oder Kartoffelbrei mit verlorenen Eiern. Oh, und -lecker- Zwiebelsuppe, oder Friekassee mit Reis. LG RAS_EL_HANOUT |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
@ LuLi
Die Eierschecke gab's aber schon lange vor der DDR. @ Ras Nicht ein Treffer drunter! Wäre nett, wenn Du vor Deinen Beiträgen auch mal das EP lesen würdest. BG Hinnerk |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 03.07.2011 |
Hallo,
Ich habe aber noch eins, das nennt sich Mulap. Hört sich komisch an, und ist aus einem Verständigungsproblem heraus entstanden. es entstand Ender der 70er Jahre und hat seinen Ursprung im Herzen Sachsen-Anhalts. LG R_E_H |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 17.12.2005 |
Hallo RAS_El_HANOUT,
dann erzähl doch mal was Mulap ist. Aus was wird es gemacht? Fleisch, Hülsenfrüchte oder eine Mehlspeiße? Gruß Sylvi |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 17.03.2010 |
für mich zählen als DDR Rezepte , os nun in der DDR erfunden wurde , ist doch eigentlich wurscht oder ?! Meinst du das Antipati nur den Italienern zusteht , ebenso die Pizza? Beim Döner streiten sich die Grieschen und Türken. FÜR MICH sind typische DDR Gerichte : Soljanka Ragout Fin - saulecker Nudeln mit Ketschupsosse Nudeln mit Jägerschnitzeln und Tomatensosse Buttersternchen Nudeln mit gebratener Jagdwurst pur ohne Sosse Schmorrkraut mit Hack Zwiebelchen etc. Das sind viele Essen Ich hab massig Kochbücher , darunter auch ein Kochbuch aus der DDR - eins meiner Lieblingsbücher . Der Geschmack wie ich finde, wenn man 2x das selbe Gericht einmal OST und WEST kocht, shcmeckt unterschiedlich, weil andere Zutaten verwendet werden. Ich liebe die DDR Küche aus ein paar einfachen Gründen , Es weckt Kindheitserinnerungen und die waren nur positiv und die Küche ist einfach, aber schmackhaft und sättigend. Man nehme mal ein Kochbuch heute , exotische Zutaten die ein Haufen Geld kosten und nicht im Preis-leisugnsverhältnis stehen , nachher zum Gericht gesehen. Es ist ebend nicht mein Ding, 15 Zutaten für ein alltagstaugliches gericht zu verwenden, für Anlässe ja aber nicht für den täglichen Bedarf . Findet ihr denn nicht, das ein DR Rezept anders shcmeckt , als seinerseits im Westen, ebenso verhält es sich mit Norden un d den Bayern oder ... Finde auch wenn es angeblich dasselbe ist, ist es nicht dasselbe geschmacklich ... So bis denn Hab jetzt hunger und zwar gewaltigen Hunger benifani |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 03.07.2011 |
jep Benifani,
genau so ist es!! Nun zum Mulap: Wurstreste aus dem Kühlschrank (Querab) mit viel Zwiebelwürfel und etwas Weißkohl (eins von den Wenigen Sachen, die es immer und in Massen gab) andünsten. Tomatenstückchen und Apfelwürfel dazu und scmorenlassen, bis der austretende Saft sämig wird. Natürlich würzen nicht vergessen (was gerade da war, je nach Geschmack - Pfeffer, Salz , Kümmel, Knobi, Curry...). Dann 'n paar Eier mit Milch verquirlen und über das Ganze gießen und stocken lassen. 'ne dicke Scheibe von 'nem 93er Mischbrot abschneiden, ein passendes Stück aus der guten alten Gusseisernen ausstechen und auf das Bror tun. Und dann herzhaft reinbeissen. Fertig Apfel und curry harmonieren super in diesem Gericht. LG RAS_EL_HANOUT Typisch DDR-Rezept, Nimm das was du hast und mach das Beste daraus |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 03.07.2011 |
OH GOTT hätte ich mal gleich noch einmal durchgelesen diese Fehler wieder und blos, weil meine Tastatur 'n wenig hängt
R_E_H |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
@ Benifani
Mir scheint, dass in diesem Satz was wichtiges fehlt. Leider kann ich mit der Aussage, so wie sie da steht, nichts anfangen. Nun, ich denke, dass bei diesen in Deutschland gern gegessenen Dingen auch niemand beansprucht, dass sie deutsch sind, oder? BG Hinnerk |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 22.10.2009 |
Berliner sind im Westen aber Krapfen....
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 18.06.2010 |
HAAAAALLLLLLLOOOOOO ich bin ein Krafpen??¿¿¿ |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 22.10.2009 |
oder verdreh ich wieder alles
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 09.08.2008 |
Hallo!
Nee, Berliner sind in Berlin Pfannkuchen Liebe Grüßle vom Schwobamädle
Fremde sind Freunde, die man nur noch nicht kennengelernt hat. --- Irisches (?) Sprichwort |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 11.05.2010 |
Einen schönen Tagen allen Fans und Freunden von CK,
Ich bin ein stiller "Genießer" von CK, doch hier muss ich mal mein Veto einlegen. Typische DDR Gerichte kenne ich eigentlich nicht, trotz langer Küchenleitertätigkeit in der DDR. Soljanka Ragout Fin Nudeln mit Ketschupsosse Nudeln mit Jägerschnitzeln und Tomatensosse Nudeln mit gebratener Jagdwurst pur ohne Sosse Schmorkraut mit Hack Soljanka findet man bereits im 19. Jhdt in deutschen Kochbüchern wie auch russische Sauerkrautsuppe, Rote Bete Suppe ( Betenbartsch in Brandenburg) und andere russische Gerichte, die vielfach eher polnischen Ursprungs sind. Ursache der Vermischung russischer und deutscher Küche war nicht die deutsch-sowjetische Freundschaft, sondern die Tatsache, dass alle russischen Zaren bzw. deren Ehefrauen deutschstämmig waren, insbesondere Katharina die Große und die Russlanddeutschen. Sie im- und exportiereten die Küchen ihrer Herkunftsländer. Ragout fin gibt es seit den Hugenotten in Brandenburg, also mit dem 18. Jhdt., wie auch viele andere Gerichte. Gebratene Jagdwurstscheiben usw. aß man ebenfalls in abgewandelter Form bereits bei Henriette Davidis. Schmorkohl stammt ebenfalls aus uralter Zeit. Die ersten Bouletten wurden in Preußen schon im 18. Jhdt. gebraten, genannt Preußischer Klops und waren auch zuerst in den hiesigen Kochbüchern zu finden. Die Regionen Ostdeutschlands befanden sich territorial nun mal in der DDR und dort aß man, was bereits die Vorfahren zu verzehren pflegten. Das warme Eckchen ist ein typisches Gericht der Nachkriegszeit aus Ost und West. Toast Hawai ist aus Amerika entlehnt. Bei uns in der Küche kreierte man "Illustriertes" Brot - 1 Scheibe Graubrot, Schweinebratenscheiben und Zigeunersoße, die eigentlich aus dem klassischen Soljanka-Ansatz bestand. Die Basis für die gehobene DDR Gastronomie, die es ja in jedem besseren Hotel gab, war die französische Küche. Entgegen aller Gerüchte, die Gastronomie in der DDR wurde immer bevorzugt versorgt, wie die Gemeinschaftsverpflegung und Kindereinrichtungen. Dass es in den Kaufhallen schlechter zuging ist auch nur ein Eindruck derer, die keine "Beziehungen" hatten. Es gab alles, man musste nur wissen wo VG Foodsnob |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
Moinsen Foodsnob,
Warum Veto? Du rennst doch mit Deiner Meinung (bei mir zumindest) offene Scheunentore ein Bei Deinen weiteren Ausführungen fiel mir das Wort "Bückware" ein, ein Begriff, den ich von meinen Verwandten kenne, die in der DDR gelebt haben. BG Hinnerk |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 19.10.2002 |
@uli106: Also, von meinem Mann weiß ich, dass der in seiner Kindheit schon öfter Ketchup gegessen hat bzw. als Tomatensauce. Und das sogar recht häufig. Zumindest im Bezirk Halle / Saale war es demzufolge keine Seltenheit. Ich muss ihn mal nach der Firma fragen, ich meine aber, dass er mal erwähnt hat, dass es was mit "W....." war...hm....aber ich weiß es echt nimmer.
~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~ Liebe Grüße von Patzi
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo Patzi,
die Firma heißt "Werder", wie der Bremer Fussballclub.. Komme zwar nicht aus der ehem. DDR, habe aber viele Freundinnen, die aus Meck-Pomm kommen, und die haben mich ein bisschen in die ostdt. Küche eingeweiht.. Ich liebe z.B die Ossi-Nudeln, Nudeln mit Ketchupsoße inkl. gebratener Jagdwurst.. mmmh! Lecker!! Aber mit hohem Nährwert, denn die Soße besteht echt nur aus Ketchup, viel Zucker und der gebratenen Wurst... Und das kann man originalgetreu nur mit Werder-Ketchup kochen. Mit Heinz oder so schmeckts echt nicht. Der Werder-Ketchup ist per se aber geschmacklich auch viel süßer und anders gewürzt als andere Ketchups... Liebe Grüße Kaddy |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 18.08.2011 |
Hi Patzi, wir haben später auch "öfter" Ketchup gegessen.
Weil ich jeden Tag nach der Schule in die Kaufhalle bin, um zu sehen, ob es welchen gab. Wenn ja, ist man 3 einkaufen gegangen, um die jeweils 5 Flaschen bis zum nächsten mal zu bunkern. Es war das Tomatenmark, was man für eine ordentliche Tomatensauce braucht, daß gänzlich fehlte. Wenn Mutti und Vati nach der Arbeit in die Halle gingen war der Ketchup alle. Es sei denn man hatte Vitamin B. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 18.08.2011 |
Die Kettwurst ist KEIN Hot Dog. Auf dem Hot Dog sind Zwiebeln, saure Gurken und es kein süßes Brötchen.
Das Brötchen für die Kettwurst wird aufgespießt und von innen erwärmt. Danach wird es mir der Sauce gefüllt und das Würstchen reingesteckt. Da es erst in den 80er Jahren aufkam kann man hier von DDR-"Gericht" sprechen. Keine DDR-Gerichte sind: tote Oma saure Eier Quark mit Leinöl dicke Milch Die kannte meine Oma schon vor dem Krieg. Das sind vielleicht eher "Ostgerichte" so wie der halbe Hahn Handkäs mit Musik grüne Sauce Saumagen Presskopf "Westgerichte" sind. Einfach regional verschieden, ob nun mit oder ohne DDR. Das macht ja den Reiz beim Essen aus, das Regionale. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 30.09.2003 |
Tachchen!
Nachdem nun hier ausreichend über DDR-Gerichte diskutiert wurde, könnte man ja mal nach typischen BRD-Gerichten fragen Es grüßt Betty .....der Hauself |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 16.03.2006 |
Bei Tante Wiki wird übrigens der Schwedeneisbecher als typisches DDR-Gericht erwähnt: Vanilleeis, Apfelmus, Eierlikör, Schlagsahne.
Ich als Kind der 80er erlebte die DDR-Endzeit. Meine Erinnerungen umfassen so die Jahre von 1984 bis zur Wende... Es fallen mir als konkretes Gericht die Karlsbader Schnitten ein, wie meine Mutter sie machte - und die entsprachen keineswegs dem "Toast Hawaii": Toastbrot gebuttert. Darauf (gewürztes) Gehacktes - der Wessi nennt es "Mett". Das Ganze wurde dann mit Schnittkäse im Ofen gebacken und mit Ketchup oder Worcestersauce gegessen. Im "Wir kochen gut" hingegen steht bei den Karlsbadern "Kochschinken"... wobei ich mich vage erinnere, dass es den so oft nicht gab... *schulterzuck* Ketchup hatten wir übrigens immer. Dafür kein Tomatenmark. Salatsauce zu grünem Salat war beim mütterlichen Zweig meiner Familie süß. Ob man die auch anderswo so machte? Ich kenne zumindest keinen Wessi, der sie so zubereiten würde: Zitronensaft von einer Zitrone, viel Zucker (3 EL), eine Messerspitze Salz, ein Schuss Wasser, manchmal Milch, und reichlich gehackter Dill und Schnittlauch oder Zwiebelschlotten. Prototypisch als Salat war Kopfsalat, daran, dass es so etwas Angefahrenes wie Romana, Lollo Rosso, Radicchio, Frisée, Batavia oder Eisbergsalat gegeben hätte, kann ich mich nicht erinnern. OK, Chinakohl oder -Salat und Chicoree und Endivien gab es noch, aber selten. Und Rapünzchen im Garten... die bekamen aber meist eine Sauce aus Schmand und Zwiebeln. Meine Oma machte einmal süße Nudeln: Spaghetti wurden gekocht und in Butter und Bröseln geschwenkt, dazu gab es Apfelmus. Ist das auch im Westen so bekannt? Schinkennudeln gehen bei meiner Oma so: Kassler (!) kochen, in Würfel schneiden und in etwas Butter anbraten. Breite Bandnudeln, am besten selbstgemachte, kochen. Dazugeben. Mit etwas Kasslerbrühe ablöschen. Fertig! Oh, die fehlen mir... Oma wohnt zu weit weg, selbst kriege ich es partout nicht so gut hin wie sie! Jedenfalls hat das mit den üblichen in Sahnesauce überbackenen Schinkenfleckerln nicht viel gemein. Ist das ein Ost-Gericht oder eine spezielle Abwandlung von Oma? Ich weiß es nicht... Die original ostdeutsche Quarkspeise ist wahrhaftig ein Mysterium. Fakt ist: der Quark war kompakter und etwas trockener. Ob er nun russischem Twarog oder - was war das andere gleich? - entsprach, weiß ich aber auch nicht. Ansonsten sind viele DDR-Gerichte halt doch eher Varianten der "normalen" Küche, wie man's 'drüben' auch aß, nur hin und wieder mit anderen Zutaten, weil manches nicht verfügbar war. Dem heutigen 'Ideal' von regionaler und saisonaler Küche kam man zwangsweise recht nah. :D Zum Beispiel kann ich mich nicht daran erinnern, Naturjoghurt in der DDR gesehen zu haben. Den kannte ich nur als trinkbaren Fruchtjoghurt mit kryptischem Fruchtgeschmack und ohne Stückchen. Wo der Wessi Naturjoghurt nahm, gab es bei uns eher Quark oder Saure Sahne. Noch ein paar Beispiele für die mir bekannten Abwandlungen: DDR-"Holländische Sauce" entspräche im Westen eher einer Bechamel. Hühnerfrikassee kam ohne Spargel, Champignons und Erbsen etc. aus. Ost-Würzfleisch ist doch dezent anders als West-Ragout-Fin. In gefüllte Paprika kam normalerweise gewürztes Hackfleisch. Den Reis gab es dazu. Pommes Frites waren kein Imbissbudenessen, sondern etwas Besonderes für Feiertage! Schwarzwurzeln ersetzten gerne mal den Spargel o.ä. und wurden in heller Sauce zu Schnitzel oder Klops gereicht. Meine Mutter machte und macht Jägerschnitzel übrigens nicht aus Jagdwurst, weil sie die nicht ausstehen kann - sondern aus Bierschinken. Schmeckt mir auch besser so. Serviert wurden sie bei uns weniger zu Nudeln, als zu Mischgemüse und Salzkartoffeln. Ach ja: Westsachen waren natürlich das Größte! Wir hatten im "Westpaket" diese Schokoladenblätter zum Tortengarnieren bekommen, da wurde dann die leere Plastikform mit neuer geschmolzener Schokolade aufgefüllt... XD Gab es Mandarinen-, Pfirsich- oder Ananasdosen, war die Freude groß, die westdeutsche Pfennigware kostete nämlich im "Freß-Ex" ein Vermögen. Ich vermute fast, dass Dosenobst nirgends so begehrt war wie in der DDR. Und dann gab es damals Produkte, die heute nicht mehr in dieser Form erhältlich sind: Ich erinnere mich da an das DDR-Mischobst aus dem Glas, das aus Äpfeln, Birnen und Pflaumen bestand - und vielleicht noch Kirschen und einem Stück Pfirsich? War neben Apfelmus beliebt zu Eierkuchen oder Brei... Sehr begehrt auf Geburtstagen war Clic-Torte, die nach der Wende mit Quench zubereitet wurde. Letzteres gibt's auch nicht mehr, glaube ich. Auch beliebt zu DDR-Zeiten war ein Schokoladenpuddingpulver mit Pfefferminz. Muss man heute selbermachen. ;) Leckermäulchen-Quark gibt es heute noch, schmeckt aber nicht mehr wie früher. Die berühmte grießhaltige rote Grütze ist wahrhaftig noch erhältlich. Was es aber nicht mehr gibt, ist DDR-Wackelpuddingpulver mit Aprikosengeschmack. Ansonsten, Hinnerk, empfehle ich Dir noch ein paar Bücher, die zum DDR-Küchenkanon gehörten. Ich bringe mal ein paar Beispiele: * Was drüben das Oetker-Schulkochbuch war, war für unsereins "Wir kochen gut" vom Verlag für die Frau. Die Grundrezepte wandelte man nach eigenem Geschmack und Speisekammerinhalt ab. (...falls Du es beim bösen A. suchst: nimm unbedingt das rötliche mit Suppenterrine, Brathuhn und reisgefüllten Tomatenpaprika auf der Titelseite, wegen der coolen Fototafeln!) * Dann besaß man natürlich von Kurt Drummer und Kätze Muskewitz "Kochkunst aus dem Fernsehstudio". VEB-Fachbuchverlag. * Ein recht edles Kochbuch war "Kochkunst. Lukullisches von A-Z". Verlag für die Frau. Hat übrigens sehr interessante Hintergrundgeschichten zwischendrin - habe ich als Kind verschlungen...! ;) Meine Mutter hat aber meines Wissens nie etwas daraus nachgekocht, die Gerichte waren ihr immer zu "abgehoben"... Aber sie gibt es trotzdem nicht her. ;) Ich muss mir das unbedingt mal selber besorgen... * Auch vom Verlag für die Frau: "Das Backbuch"....und seine kleine Schwester: "Múčniky". Da führt kein Weg dran vorbei, auch wenn Backrezepte in der Regel vererbt oder unter Freunden ausgetauscht wurden. :D * Die lieben Kleinen wurden recht früh ans Kochen herangeführt. Aber nicht mit dem, was man heute als Kinderrezepte kennt! Zu erwähnen ist hier beispielsweise das liebevoll gestaltete "Lirum Larum Löffelstiel" von Christel Wenzlaff und Inge Gürtzig (Verlag für Lehrmittel, Pößneck) und "Freizeitreihe - Kleines Kochbuch für Kinder" von Ursula Winnington vom Kinderbuchverlag Berlin. Aus heutiger Sicht ein Schocker, denn der Braten durfte da durchaus mit Wein abgeschmeckt werden... * Auch für Kinder: "MAN muss sich nur zu helfen wissen" von Anne Braun und Edith Nell vom Verlag für die Frau. Eine Haushaltsfibel für Kinder mit Basteltips und Rezeptteil. Selbstredend: Finger weg von Nachwende-Neuauflagen und angeblichen "DDR-Kochbüchern"! :) Die, die ich so zu lesen bekam, waren in etwa so originalgetreu wie'n Pannesamtkleid auf'm Mittelaltermarkt... (Boah, was ein Aufsatz... und dann doch nur so schwammig. Sorry! |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
@ Muddern
Lass man stecken, Muddern, ich finde das schon o.k. so, weil es ein Beitrag ist, der sich mit dem Thema ernsthaft auseinandersetzt. Sehr gut verzichten kann man dagegen auf Beiträge, wie dieser direkt über Deinem Posting. Im Grunde ist das doch eine gute Sache, den lieben Kleinen zu zeigen, wie das Kochen (ohne Fertigprodukte) so funktioniert. Ich vermute jetzt mal, dass dieses DDR-Buch noch eine gehörige Portion ideologischer Zutaten enthielt. Mit eher gemischten Gefühlen habe ich in Österreich bei einer 10-Jährigen ein Kochbuch gesehen, dass den Titel trug: "Und morgen bist Du Hausfrau" BG Hinnerk |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
@ Toskana
Danach wird es mir der Sauce gefüllt und das Würstchen reingesteckt. Da es erst in den 80er Jahren aufkam kann man hier von DDR-"Gericht" sprechen. Typisch DDR war an der Ketwurst wohl eher der Verzicht auf Röstzwiebeln, Mayo und Gurke BG Hinnerk |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 30.09.2003 |
Tachchen!
Tja zu typisch BRD fällt euch wohl nix zu ein? Ich weiß garnicht wieso hier im CK immer so auf allmöglichem DDR-Zeugs rumgeritten werden muß. Es grüßt genervt Betty .....der Hauself |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Danach wird es mir der Sauce gefüllt und das Würstchen reingesteckt. Da es erst in den 80er Jahren aufkam kann man hier von DDR-"Gericht" sprechen. Unter dem Namen "Bubis Spezies" kenne ich das im Westen bereits aus den Siebzigern. Man konnte (und kann) es mit oder ohne Mayo, Röstzwiebeln und Gurken bekommen. @Betty: Außerfriesisch seid ihr auf alle Fälle! |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 20.07.2007 |
Hauself: es steht Dir frei, in Threads, die dich nicht interessieren, einfach nicht reinzuschauen...
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
Halt mal den Ball flach, Betty, hier ist nicht die PE!
Entweder Du trägst etwas zum Thema bei, oder Du hälst Dich 'raus. Ist das so schwierig zu kapieren? BG Hinnerk |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 30.09.2003 |
Tachchen!
Ey ey Sir Das ich nix zum Thema schrieb is ja nun nich wahr. Ich hatte ja schon vor paar Monaten hier was zum Thema Küchenmeisterstulle gepostet. Es grüßt Betty .....der Hauself |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 18.08.2011 |
Ach Muddern,
was man so alles vergißt. Die berühmte "Click-Torte" , man war die lecker. Ich muß nachsehen, könnte sein ich habe das Rezept noch. Aber Click gibt es nicht mehr. Die süßen Spaghetti kenne ich auch noch. Ich glaube, daß war wirklich so ein DRR-Mangelwaregericht. Und bei uns gab es Spaghetti mit Käse eingerührt. Am liebsten waren mir immer die stellen, wo so ein schönder dicker Käseklumpen war. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 18.08.2011 |
Die Ossis sind außerfriesisch!
@Hauself Klingt wirklich genervt. Interessieren sich die "Intergalaktischen" nicht für uns , wird jemeckert. Nu tun se et, und det is och wieda nich recht. Ja watt denn nu. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Stimmt doch ... |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 18.08.2011 |
Utee? , wo liegt Dein Problem?
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
Ich möchte die Damen nochmals bitten keine Geplänkel zu veranstalten.
Dazu ist in der PE genügend Platz. Danke, auch im Interesse derjenigen, die sich für dieses Thema interessieren. BG Hinnerk |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 16.03.2006 |
Vielen Dank, Hinnerk, für Deine lieben Worte!
Ja, das ist ein Thema, das mich selber interessiert, zumal ich inzwischen eine deutsch-deutsche Ehe führe und wir uns beide hin und wieder kleine Kulturschocks verpassen. Yep, das Meiste war Kochen von der Pike auf, und nur sehr, sehr wenig "Fertiges". Das unmittelbar Ideologische hielt sich halbwegs in Grenzen, aber man versuchte, sich an Mädchen UND Jungen zu richten. Die "westliche" Rollenverteilung (Hausfrau + arbeitender Mann) war ja unpopulär, Normalfall war die arbeitende Mutti, wo Papi auch mal beim Kartoffelschälen half. Titel wie "Und morgen bist Du Hausfrau" (Himmel! Die Winnington habe ich hier, ich kann Dir ja mal zitieren, was beim Amazon stünde, könnte man das Buch heute noch frisch kaufen: Klappentext von: Ursula Winnington, Horst Weibezahl (1977): Kleines Kochbuch für Kinder. Kinderbuchverlag Berlin, 4. Auflage 1987 Es sind zusätzlich noch viele Haushalts- und Ernährungstips enthalten. Das Ganze fand ich damals schon extrem gouvernantig vom Schreibstil - ich höre beim Lesen heute noch ein ältliches Fräulein im Hinterkopf dozieren. Von "Lirum Larum Löffelstiel" habe ich einige Bilder online gefunden: bit(Punkt)ly(Schrägstrich)qObaHx und bit(Punkt)ly(Schrägstrich)r6iZac und bit(Punkt)ly(Schrägstrich)ppS474 - 'n Tacken schöner war das schon, nicht? Und an Toskana99: Oh ja, die Erinnerungen! Komischerweise werden sie bei mir um so wacher und schmerzlicher, je älter ich werde. Neulich habe ich sogar meine Oma gebeten, doch mal bitte bei der "Bäckersch I...d" nachzufragen, ob sie noch das Rezept ihres (verstorbenen) Mannes für Sahnequarktorte noch irgendwo hat, denn bisher fand ich nirgends etwas vergleichbares - aber nach dieser Torte war ich als Kind v-ö-l-l-i-g verrückt! Viele Grüße. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 18.08.2011 |
@Muddern
Das kenne ich! Das Buch von der Winnigton hatte ich nicht. (Kein Vitamin B) Ich habe ein Kinderkochbuch aus den 50er Jahren von meiner Mutter. Das geb ich nicht her. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 24.10.2004 |
Hallo!
Ich hatte eine Tante in der DDR. Was so direkt gekocht wurde, weiß ich nicht. Aber wenn ich drüben zu Besuch war (nach der Wende) gabs viel mit Sahne und Majo. Kartoffelsalt z.B. der wurde in Majo ertränkt. Und dicke Sahnesossen gab es zu sämtlichen Gerichten. Kann aber auch sein, dass nur MEINE (dicke) Tante so gekocht hat... Grüssle Kögi
Lieber vor Freude kochen als vor Wut! |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 29.10.2007 |
Hallo
die DDRler haben das Essen und Kochen nicht neu erfunden, hier wurden die Gerichte genauso weiter entwickelt wie im Westen DDR-Gerichte kann man nicht hinter die Mauer verbannen und sagen, nur dort wurde so gekocht. Das ging hier genauso regional unterschiedlich zu wie im Rest des heutigen Landes. Und genauso ist majolastig wohl eher familientechnisch bedingt als typisch ostdeutsch Im Osten gab es die thüringer küche, die anhaltinische usw. ... und die ist wesentlich älter VG Jule |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 29.03.2010 |
Ich (nicht aus der DDR), definiere "typische DDR-Rezepte" wie folgt:
"normale" Rezepte, die aufgrund eingeschränktem Waren-Sortiment "umgeändert/abgewandelt" wurden...gemäß dem Motto: der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt...improvisieren beim Kochen halt.... |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 14.11.2008 |
* Beleidigung gem AGB vom Admin entfernt * |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 28.07.2006 |
Sandokano
geh du einfach wieder weg und lerne erst mal Lesen Hinnerk ist kein Tellerwäscher so wie du! sondern auf Platz 142 mit 12.837 Punkten |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 14.11.2008 |
Hab ich übersehen.
Ja, okay, Platz 142, guter Mann... Entschuldigung!!! |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 30.09.2003 |
Tachchen!
Ach du Schande! @sandokano - dir ist wohl der Verdauer nach dem Gänsebraten nicht bekommen oder weshalb schmeißt du hier solche völlig aus der Luft gegriffenen und unsachlichen Beleidigungen in den Raum. Wer hier als Tellerwäscher mit 4 Punkten aufschlägt und die CK-Materie nicht beherrscht sollte besser seine Finger still halten. Hast du überhaupt Ahnung von der DDR und ihren Gerichten Frohe Weihnachten wünscht allen Betty .....der Hauself
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 14.11.2008 |
Nein, natürlich habe ich überhaupt gar keine Ahnung von der DDR und ihren Gerichten. Ich hab mich versucht zu entschuldigen.Was wird mir hier eigentlich vorgeworfen? Das jemand schreibt in der DDR hätte es keine eigenen Rezepte gegeben... das war von da, das von dort und das von damals und das andere von noch früher? Wo sind Eure Geschichten wohl her??? Ich hoffe wir belassen es jetzt dabei, ich bin gerne hier, wirklich...
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 09.10.2010 |
Ich kenn da auch nen schönen Spruch. Wir haben gelernt aus Sch**** Bonbons zu machen und sie in Westen zu verkaufen
Da frag ich mich, gibts denn typische Westgerichte? Die nicht in anderen Ländern geklaut oder nachgemacht wurden? Ob nu typisch DDR oder nicht, aber ich erinner mich an Jägerschnitzel, Letscho, Soljanka, Plinsen, Quarkkeulchen, ganze Kartoffeln und Leinölquark, wenn man Leute kannte Karpfen blau (würg), Käseschnitten (weißbrot überbacken mit Käse), und alles was der große gut bewirtschaftete hergab. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 25.11.2007 |
Hallo
Es gibt doch gar keine DDR Rezepte. Alle Rezepte sind doch entweder aus der Not entstanden oder aber Gegendbedingt. z.B. Bayern: Leberkäse, Hessen: grüne Soße, Handkäs usw. Was hat das mit der DDR bzw. BRD zutun? Garnichts. So hat doch auch noch jeder sein eigenes "Hausrezept". Und die vielgeliebte Soljanka kommt aus Russland! charly |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 04.01.2006 |
Hallo,
@muuda: Pottsuse wurde bei uns auch immer gekocht, wenn geschlachtet wurde - und ich bin im Westen aufgewachsen. Zwar nur so ca. 2 km entfernt vom heutigen Sachsen-Anhalt, aber immerhin Das "Ersatzmarzipan" aus Grieß habe ich in England kennengelernt (und finde es auch sehr lecker, ich müsste das Rezept meiner Gastfamilie mal wieder rauskramen). Viele Grüße elmjägerin Begrenzt ist das Leben, doch unendlich die Erinnerung.
![]() |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 09.08.2008 |
Hallo!
@Elmjägerin: das Grießmarzipan findest Du auch im Backbuch vom "Verlag für die Frau" 125 g Grieß, 5 geriebene bittere Mandeln, 125 g Puderzucker, 40 g Butter oder Feinmargarine, 1 bis 2 Esslöffel Milch oder Weinbrand. Den möglichst feinkörnigen Grieß mit den übrigen Zutaten verarbeiten, ausrollen, und, sofern als Füllung vorgesehen, der Gebäckstückgröße entsprechend ausschneiden. Liebe Grüßle vom Schwobamädle
Fremde sind Freunde, die man nur noch nicht kennengelernt hat. --- Irisches (?) Sprichwort |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 16.12.2011 |
Hallo,
dazu kann ich heute Abend 20.15 Uhr nur Phoenix empfehlen! Mahlzeit DDR Episode 3 Banane, Kohl und Zitrusfrüchte Deutschland 2003 | 45 Min. Dokumentation - Während die Brüder und Schwestern im Westen wie im Paradies lebten, mussten die Händler, Verkäufer und Kunden im Osten oftmals durch die Hölle gehen, um an die begehrten Südfrüchte zu kommen. Der "hausgemachte" Versorgungsmangel zog den Zorn und Spott des DDR-Volkes auf sich. Der Film berichtet vom Alltag in der DDR mit seinen Versorgungsengpässen und wie die Banane zum Symbol der |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 29.09.2004 |
Meine Tochter lebt mit Familie in Mecklenburg-Vorpommern, als "Wessi" wurde sie lange Zeit nicht so richtig von den Einheimischen anerkannt. Meine Enkel dagegen sind mit der "neuen" Generation groß geworden - da gibt es kein "Getuschel" mehr. Gott sei Dank!
Ich habe nun bei e--y ein Kochbuch für Kinder von Edith Nell mit dem Titel "MÄRCHENREZEPTE" erstanden, lt. Etikett hat es einmal 10,80 DDR-Mark gekostet., aus dem "Verlag für die Frau - DDR Leipzig", aus dem Jahre 1981 - beim Durchblättern fiel mir einige Male das Wort: "MEKORNA" auf - vielleicht finde ich hier jemanden, der mir erklären kann, was genau MEKORNA ist bzw. wie ich das ersetzen kann (Bindemittel? Mit Geschmack???) - auf dem Markt scheint MEKORNA nicht mehr zu sein. Und: Kann ich "flüssige ERWA-Würze" mit dem bekannten "M...i" gleich setzen??? fragt neugierig mit freundlichen Grüßen die Heidelerche |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 11.12.2005 |
Hallo zusammen!
Ich glaube, reine DDR - Rezepte sind eher selten. Aber die Hausfrau dort wußte sich zu helfen, wenn es die notwendigen Zutaten nicht gab. Und das machte wohl viele DDR - Rezepte aus. So entstanden z.B. viele Kuchen, die mit den erhältlichen Lebensmitteln wie Nüsse, Zucker und Eiern gemacht werden konnten. Liebe Grüße Emmy - Ly Eine gute Köchin hat mehr Fett an den Händen als auf den Hüften! |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
Moinsen Heidelerche,
diese Begriffe sind mir leider auch nicht geläufig. Um möglichst viele Leute zu erreichen solltest Du für diese Frage besser einen eigenen Fred eröffnen. Da sind die Chancen auf eine zufriedenstellende Antwort sicherlich größer. Ich fürchte, dass sie hier eher untergehen wird, weil man sie unter dem Titel dieses Threads eher nicht vermuten würde. BG Hinnerk |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 05.01.2007 |
Hallöle Hinnerk und alle anderen!
Ein wirklich äußerst interessanter Fred, das! Auch wenn es sicher nur wenige in der DDR erfundene Gerichte gibt , so doch sicher viele, viele Ableitungen, die tatsächlich oft aufgrund von Problemen in der Nahrungsmittelversorgung usw. usw. - ich will das nicht hier nicht alles wiederholen. Ganz kurz: Die Sahne aus "Rückwärtsbutter" hat meine Oma auch gemacht - fand ich lecker! "Himmel und Erde" stammt so weit ich weiß, eher aus der Schlesischen Ecke... "Leipziger Allerlei" ist original wirklich saugut. Aber eben mit frischen Gemüsen, Krebsschwänzen etc. und nicht als irgendein zusammengepanschter Gemüseeintopf, als welcher dieses Gericht leider so oft verkauft wurde/wird. Besagte "Rote Grütze" auf Grießbasis ( mit Vanillesauce ) kenn ich noch von der Schulspeisung her. Hatte mit roter Grütze nun überhaupt nix zu tun und schien mir mit ebensoviel Liebe hergestellt, wie unsere Schulküchendrachen ausstrahlten..... Diese hellrosa Pampe bestand bei uns zu 40% aus Klümpchen und Klumpen und war einfach nur BÄÄÄÄH... O.g. " Freiberger Eierschecke" ist megaköstlich. Aber leider auch ein DDR-Produkt. Meines Wissens nach wurde die in irgendeinem altertümlichem Krieg "erfunden". Weil man den üblichen Quark nicht zur Verfügung hatte, da dieser als Mörtelbestandteil zur Verfestigung der Stadtmauer gedient haben soll. Ob das allerdings historisch korrekt ist - keine Ahnung! Typisch DDR wäre für mich noch: "Elbdom Kunsthonig" irgendso eine harte Zuckermasse von Honigfarbe, verkauft in einem beigefarbenen Wachspappbecher, die angeblich wie Honig schmecken sollte oder "Nikolaschka" - 4cl Weinbrand ( ursprünglich aber wohl Wodka... ), obendrauf eine dünne Scheibe Zitrone mit Zucker und Kaffeepulver, was man so ähnlich wie Tequilla zu sich nimmt... Aber ich hätte noch paar Bücher vorzuschlagen, die sich mit "typischer" DDR-Küche beschäftigen, z.T. auch augenzwinkernd... lg Küchenkay |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 20.07.2007 |
@Heidelerche:
Ja, Erwa kannst Du mit Maggi ersetzen. Bez. Mekorna kann ich leider auch nicht weiterhelfen. Grüße Sylvia |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 15.12.2009 |
Moin!
Heidelerche, Mekorna war ein Getreidebrei, in erster Linie in der Kleinkinderernährung eingesetzt. Ich hab das Zeug nie probiert, weiss deshalb auch nicht, wie die Konsistenz u.s.w. war. Könnte mir aber vorstellen, dass man es evtl. durch Haferflocken (Schmelzflocken?) ersetzen könnte. Und die ERWA-Würze...jepp, wie Maggi. Wenn ich mich richtig erinnere, war ERWA nicht ganz so kräftig wie Maggi (hab das immer so aus der Flasche genuckelt LG Andrea |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 18.07.2008 |
@ Heidelerche,
bezüglich "Mekorna" findet man im Netz, dass es sich wohl um einen Baby-/Kinder-Brei gehandelt hat. Man könne es wohl recht gut durch "milupa bio-getreidebrei grieß" oder "MILUPA 7-Korn Brei "ersetzen. Hier ein Beitrag dazu in einem Ostprodukte-Forum: www.ostprodukte.de/forum_mekorna,1746,0,50,2.html?PHPSESSID=de015f44d4859182bf69b13948599bee Vielleicht hilft Dir das weiter |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 18.07.2008 |
...uups, Grüße vergessen
also: LG Cathy |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 05.01.2007 |
Hi "boobs"!
Du hast ERWA aus der Flasche genuckelt? (Meine Mutti hat mir wenigstens noch aus Versehen Bockbier statt Cola aus dieser kleinen braunen Flasche gegeben, aber Speisewürze.....? Jetzt wundert mich gar nix mehr..... Kein Wunder, dass du Honig nicht magst..... Ich drück dich! Küchenkay |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 15.12.2009 |
Zurückdrück! |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 29.09.2004 |
Allen freundlichen Helfern, die für mich den "Hintergrund" zu MEKORA- und ERWA-Lebensmittel (im Märchenrezeptbuch aus dem Jahre 1981 entdeckt!) herausgefunden haben, sagt ein dickes DANKESCHÖN!
mit lieben Grüßen die Heidelerche |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 29.09.2004 |
An Cathy 1973 noch einen Extra-Gruß: Die angegebene Einkaufsadresse für Ostprodukte ist eine wahre Fundgrube, ich habe gleich Kinderlieder-CD`s bestellt Und die angebotene Kontaktadresse habe ich angeschrieben wegen MEKORNA, ich bin gespannt, was sich da ergibt.
LG, Heidelerche |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 18.07.2008 |
@ Heidelerche
Das freut mich, dass der Link für Dich so ergiebig war LG Cathy |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 31.01.2012 |
Hallo zusammen,
mir fallen spontan als gebürtige Dresdnerin folgende DDR-Rezepte ein: - Rippchen mit Sauerkraut und Kartoffelbrei - Ragout Fin mit Worchestersoße - Saure Eier mit Kartoffeln (hart gekochte Eier in weißer Soße aus einer Mehlschwitze, mit Kapern, Zucker und Essig abgeschmeckt) - kalter Hund, Prasselkuchen, Kleckselkuchen, Dresdner Eierschecke - Schmorgurke - Schlamm-Bowle Viele Grüße Zucker-Schnitte |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
Nee Zucker-Schnitte
Einspruch! Du hast wohl leider mein EP nicht gelesen: das sind alles traditionelle, teilweise regionale Gerichte, die es schon lange vor der DDR gegeben hat. BG Hinnerk |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 29.12.2005 |
Zu Mekorna:
Das hieß bei uns zu Hause immer Kinderbrei und ich hab es geliebt auch als ich schon größer war. Direkt Grießbrei war es aber auch nicht und wer weiß aus was das Zeug überhaupt bestand, lieber nicht drüber nachdenken. Zitat: Nee Zucker-Schnitte Sicher nicht! Einspruch! Du hast wohl leider mein EP nicht gelesen: das sind alles traditionelle, teilweise regionale Gerichte, die es schon lange vor der DDR gegeben hat. BG Hinnerk Zumal die Schlammbowle hier auch erst weit weit weit nach der Wende aufkam, ich kenne die jedenfalls nicht von früheren Feierlichkeiten in der Familie. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 29.09.2004 |
Auf den Tipp von Cathy 1973 vom 16.4.2012 hier in diesem Forum (auf meine Anfrage vom 13.4.d.J.) hin habe ich mich gleich schlau gemacht, und da fand ich mehrmals den Hinweis, daß "Milupa-7-Korn-Brei" wohl dem Mekorna-Brei am nächsten kommt. Manchmal mit Zucker, aber auch manchmal mit Kakao "aufgepeppt". ?? Und in den Niederlanden ist ein Produkt namens "BRINTA" als noch besser ähnlich von einer Userin beschrieben. Bei G..gle fand ich dann unter "Brinta" viele Eintragungen( und Angebote: Brinta gibt es in versch. Zusammensetzungen - da wäre wohl von Mekorna-Liebhabern das große Probieren angesagt.... LG, Heidelerche |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
Klingt wie eine neue Kartoffelsorte BG Hinnerk |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 20.07.2007 |
Hinnerk: falls es Dich interessiert. Es kam gestern im MDR eine recht sehenswerte Doku über die Firma "Kathi" . Das ist ein ostdeutsches "Urgestein" im Lebensmittelbereich, 1951 gegründet.
Der Film ist in der Mediathek vom MDR zu finden. Grüße Sylvia |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 29.09.2004 |
Das wär`s noch, Hinnerk: "Brinta" = neue Kartoffelsorte!! Ich arme Frau bin seit Jahrzehnten mit einer KARTOFFEL-ALLERGIE geschlagen! Meinen ärgsten Feinden wünsche ich die nicht - jedes neue Leb.mittelprodukt, jedes neue Medikament, jede Konserve muß ich erst in die "Einzelteile" zerlegen, Firmen anmailen, Apotheker löchern, bevor ich mich vorsichtig ans Genießen wage... Supergräßlich!
Aber Du hast Recht: Brinta klingt wie "Linda" und "Selena" u. einige andere Kartoffelsorten! Ich muß mir einmal die Brinta-Zutatenliste schicken lassen: Vielleicht ist die Kartoffel (bzw. die Stärke daraus) wirklich der Hauptbestandteil von "Brinta". Erstaunen würde mich das nicht: Selbst in einigen Schokoladensorten findet sich Kartoffelstärke! Bis denne: Heidelerche |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 07.07.2008 |
Bonjour
@Heidelerche, Brinta steht fuer BReakfast INstant TArwe und loest bei mir Fluchtreflexe aus...Brinta classic besteht nur aus Vollkornweizenmehl und Salz... Inhaltsstoffe findet man auf der Webseite von Brinta....jedenfalls war Brinta schon auf dem Markt als die DDR noch nicht angedacht war... LG Ornellaia |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 29.09.2004 |
Hallo, Ornellaia: Fluchtreflexe??
Á propos Pastete: Kannst Du uns hier im CK eine empfehlen, die ich auch als totaler Pastetenherstellerlaie eventuell auf meine Liste: "Das möchte ich einmal ausprobieren!" notieren könnte? fragt mit Dank und Gruß die Heidelerche |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 12.05.2012 |
Ist ja schön, dass hier jemand entscheidet was unter DDR-Rezepte fällt, der selber nicht in der DDR gelebt hat und keine Rezpete kennt.
Ich bin 1967 in der DDR geboren, aufgewachsen und erst Ende 2007 nach Niedersachsen gezogen. Die bereits genannten klassischen DDR-Kochbücher habe ich auch noch. Hier sind auch schon sehr viele Original-DDR-Rezepte genannt worden. Auch der Link zum DDR-Fernsehkoch Kurt Dümmer ist erwähnt wurden. Wie wärs mit den legendären Clicktorten, dem Wintersalat, Himmel und Erde (Birnensuppe mit Speck und Zwiebeln), Brotsuppe, Faule-Weiber-Suppe, Zoddelsuppe, Störtebeckersuppe, Beamtenstippe, Hoppel-Poppel, Hackus und Knieste, Schnudendunker, Sieben Pfund-Pfanne, Speckendicken, Strammer Max, Tote Oma, sächsiches Senffleisch, Magdeburger Bördetopf, Saßnitzer Fischerstulle, Zeppelgetzen, Appetit Salat, Aschklöße, Grüne Klöße, Watteklöße, falscher Apfelsinenkuchen, Aschkuchen, Mooskuchen, Papageienkuchen, Prophetenkuchen, Tröpfchenkuchen, Müggelperle, Nikolaschka, Seelenwärmer, Teufelszimt und Türkentrunk???? LG Karovil |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 15.12.2009 |
Wenn Du hier schon direkt lospolterst, solltest Du auch wissen, dass der gute Kurt "Drummer" hieß und nicht Dümmer.....
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 05.01.2007 |
Mööönsch bioobst!
Warst wieder schneller! Das wollt ich nämlich auch grad schreiben! Hallöchen Karovil: Hinnerk "entscheidet" keineswegs, was DDR-Rezepte sind und was nicht! Er hinterfragt halt logisch und nimmt nicht jeden Quatsch als gegeben hin. Davon abgesehen: Was spielt es für eine Rolle, wo man geboren ist oder lebt/gelebt hat? Und wie kommst du darauf, dass er keine Rezepte kennt??? Im Übrigen bin ich auch ein DDR-Kind ( Jahrgang 68 ). Und ich habe da gelernt, dass es zum höflichen Umgangston gehört, erstmal wenigstens Hallo oder Guten Tag o.ä. su sagen. Gerade wenn man irgendwo neu ist.... lg Küchenkay |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 07.01.2011 |
@karovil
Meine "DDR"-Oma würde ich im Grabe umdrehen, wenn sie hörte das grüne Klöse, Hoppel Poppel, Watteklöse, Beamtenstippe usw. klassische DDR-Erfindungen wären. Die hat sie nämlich schon etwa 20 Jahre vor DDR-Gründung gekocht. VG Kiki |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 07.01.2011 |
"S" vergessen: Sollte natürlich heißen: Würde SICH im Grabe umdrehen, sorry
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 05.01.2007 |
Hi Kampfkuckuck!
Ich hab grad versucht, mir das mit dem Oma-Umdrehen bildlich vorzustellen....... Haste grad noch so die Kurve gekriegt...! lg Küchenkay |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 07.01.2011 |
jo, was so ein kleines "S" ausmacht
LG Kiki |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
@ Karovil
Es wäre vielleicht mal ganz angebracht, dass Du den Text im EP auch richtig durchliest, bevor Du hier herummopperst. Mehr als "Deshalb meine Frage" voranzustellen, und den folgenden Satz mit einem Fragezeichen ( das da:?; es ist kein Fleischerhaken) zu versehen, kann ich allerdings auch nicht tun, um von vornherein eine Frage als solche kenntlich zu machen. Mir war allerdings nicht klar, dass sowas schon für einige Zeitgenossen eine intellektuelle Herausforderung darstellt. BG Hinnerk |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 04.08.2008 |
...zumal man den Thread auch GANZ lesen könnte, dass heißt ALLE Postings...
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
Um selbst an den Diskussionen teilnehmen zu können müssen Sie sich bei Chefkoch.de registrieren. Wenn Sie schon registriert sind, so müssen Sie sich mit Ihrem Benutzernamen und Passwort anmelden.

Henglein
Rama Cremefine



































...endlich Sommer, endlich Sonne - endlich hab ich Zeit für mich...
Burgy




