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Rehragout à la Dorschenmühle

Vom 21.09.2003 18:24 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Seide Sternekoch


Mitglied seit 17.01.2002
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Hallo Chefköche!

Melde mich vom Urlaub zurück und hab auch ein Rezept mitgebracht...

Als ich jetzt zur Jagd in Oberfranken war, kam unser Gastgeber eines Tages und meinte, es wären da von einem Reh die Rippen und Bauchlappen übrig. Ob man damit was machen könne, sonst würde er es wegschmeissen...

Ich war zwar nicht in meiner Küche daheim, aber Rehfleisch wegschmeissen: nein, kommt nicht in Frage! Also hab ich die dortige Küche durchforstet und enstanden ist dann das folgende Ragout, das wir zusammen mit der ortsansässigen Büchsenmacher -Meisterin und deren Gatten nach der Entenjagd verspeist haben - es hätte mehr sein können, die Teller waren alle blitzblank sauber nach dem Essen...



Das ausgelöste und gewürfelte Fleisch von Rehbauch und –Rippen mit Olivenöl, Salz, Pfeffer, Chili, Thymian und Paprika marinieren.

Einige Scheiben fetten Speck würfeln und auslassen. Das Fleisch darin scharf anbraten. Eine Stange Porree putzen, in Scheiben schneiden, mit einer gewürfelten Zwiebel zum Fleisch geben und mitrösten. Tomatenmark unterrühren, mit Rotwein und Brühe aufgiessen. Mit Salz, Pfeffer, Paprika edelsüss, Thymian, Majoran und Knoblauch würzen und mindestens 3 Stunden leise vor sich hinköcheln lassen. Über Nacht in den Kühlschrank stellen und am nächsten Tag aufwärmen. 3 Stk. Paprikaschoten in unterschiedlichen Farben würfeln und mit erwärmen, sie sollen bissfest bleiben. Zum Schluss einen Becher Crème fraîche unterrühren und noch mal abschmecken. Mit deftigem Bauernbrot servieren.

Mahlzeit!

Liebe Grüsse
Seide

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