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Bitte, bitte Anleitung für Omas Einkochtopf *fragezeichen

Vom 14.08.2003 06:44 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

derechtekeks Kartoffelschäler


Mitglied seit 09.07.2003
26 Beiträge (ø0,01/Tag)
fragezeichen* Wichtige Frage Wichtige Frage Wichtige Frage Wichtige Frage Wichtige Frage

Hallo,
wahrscheinlich werde ich von einigen wieder einen auf den Deckel bekommen, weil dieses Thema eigentlich zu Einkochen und Einmachen gehört.
Es ist aber dringend und hier gucken einfach mehr Leute rein, also T'schuldigung schon mal im Voraus ...

Ich habe auf dem Speicher von Omma einen Einkochtopf / Entsafter der Firma Thekla gefunden. Der ist aus Alu oder so etwas ähnlichem und es ist diverses Zubehör dabei. Der Topf besteht eigentlich aus mehreren Teilen. Unten ein flacher Topf, diverse Siebe, Klammern usw. Ich würde gerne einkochen (mit Weck-Gläsern, habe jetzt gelesen dass bei Schraubgläsern verdorbene Ware z.T. nicht erkannt wird, bei Weck gehen die Gläser auf).
Könnte mir bitte jemand erklären, wie so ein Ding funktioniert, bin nämlich ein absoluter Neuling auf diesem Gebiet. Habe erst einmal eingekocht, allerdings in Gurkengläsern und im Backofen.

Vielen Dank und nochmal sorry für den falschen Platz, ist nämlich sehr dringend (Die Menge der Zucchinis macht mir wirklich Angs traurig

LG Keks **
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Vom 14.08.2003 08:07 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

SonjaAdministrator - Chefkoch.de Team Sternekoch


Mitglied seit 17.05.1999
12.832 Beiträge (ø2,7/Tag)

Wieso "gucken hier mehr Leute rein"?

Jeder neue thread steht auf der Startseite unter aktuelle Fragen, egal, in welchem Forum er platziert ist.

Die einzelnen Foren wurden auf Wunsch der Nutzer für mehr Übersichtlichkeit geschaffen und sollten schon beachtet werden.

Ich kenne zwar die Marke "Thekla" nicht, aber so unterschiedlich sind die kombinierten Einkochtöpfe/Entsafter sicher nicht.
Bei dem Topf werden die Einkochgläser auf die Drahteinlage im Topf stellen. Die Gläser sollten weder sich gegenseitig noch die Topfwand berühren und
mindestens zu 3/4 mit Wasser bedeckt sein.
Die Temperatur des Wasserbades muss bei Beginn des Einkochens immer der Temperatur des Gläserinhalts entsprechen.
Einkochgut nur bis maximal 2 cm unter den Glasrand einfüllen.
Die Einkochzeit beginnt, wenn das Thermometer die im jeweiligen Rezept vorgeschriebene Temperatur anzeigt. Bei Zucchini reichen 30 Minuten bei 80 Grad, abkühlen lassen (dabei aus dem Wasser nehmen!!) und am nächsten Tag nochmals 20 Min. bei 80 Grad.
Sofort nach Ende der Einkochzeit die Gläser aus dem Wasser, nehmen und abkühlen lassen.

Zucchini kannst Du wie Gurken einkochen!

Sonja*
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Vom 14.08.2003 11:18 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Friesin  Chefkoch


Mitglied seit 17.07.2002
3.507 Beiträge (ø0,97/Tag)
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@ Sonja

habe zufällig Deine Anweisung zum Einkochen der Zucchini gelesen.

Eine Frage:

Warum wiederholst Du den Einweckgang am nächsten Tag noch einmal?

Werden die Zucchini dadurch nicht zu weich?

Oder könnte es sein, dass die Gläser sonst sich öffnen nach kurzer Zeit.

Ich habe Montag auch Zucchini eingeweckt, aber bisher nur einmal den
Vorgang vorgenommen.

Bitte um Antwort und Danke im Voraus

Gruß Elly

PS. Mit dem og. Einkochgerät habe ich leider keine Erfahrung und kann daher nicht
helfen.
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Vom 14.08.2003 11:27 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

hermine Chefkoch


Mitglied seit 17.01.2002
7.811 Beiträge (ø2,07/Tag)
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@derechtekeks, Du kannst die Twist-Off Gläser genau so einkochen wie die alten Einweckgläser. Wenn dann mal was schlecht ist, gehen die genau so hoch. Habe gestern gerade drei Gläser entsorgen müssen zum Heulen zum Heulen zum Heulen

LG hermine
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Vom 14.08.2003 11:34 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

SonjaAdministrator - Chefkoch.de Team Sternekoch


Mitglied seit 17.05.1999
12.832 Beiträge (ø2,7/Tag)

Hallo, Elly,

Die Bakterien, die Sporen bilden, können in dieser "Dauerform" lange überleben und sind so gegenüber Wärme sehr widerstandsfähig. Um sie zu vernichten, sind verhältnismäßig hohe Temperaturen und längere Erhitzungszeiten nötig. Gemüseerzeugnisse, mit Ausnahme der Sauerkonserven, können also nur bei starker Wärmeeinwirkung haltbar gemacht werden.
In der Industrie wendet man deshalb im allgemeinen Temperaturen um 121° bei Erhitzungszeiten zwischen 30 min und 60 min. Diese hohen Temperaturen über 100° lassen sich nur in DruckgefäBen, Autoklaven genannt, erzielen. Ein solches Druckgefäß findet auch im Haushalt in Form des Schnellkochtopfes Verwendung. Damit werden Temperaturen von 118° erreicht.

Hier handelt es sich aber um einen einfachen Einkochtopf.
Im Haushalt ist man bei der Verwendung eines einfachen Einkochtopfes gezwungen, zur Herstellung einer haltbaren Konserve einen anderen Weg zu gehen: Das Gemüse wird zunächst in den verschlossenen Gläsern längere Zeit bei der höchstmöglichen Temperatur für das jeweilige Einkochgut, also hier 80° bei den Zucchini, erhitzt. Dann nimmt man die Gläser aus dem Einkochtopf und läßt sie auf Zimmertemperatur abkühlen. Dabei fangen noch vorhandene Sporen an auszukeimen.
Erhitzt man nun nach 24 - 48 Std. noch einmal bei der temperatur, so werden auch die verbleibenden Keime abgetötet, und die Konserven sind haltbar. Durch zweimaliges Pasteurisieren erhält man eine sterile Konserve.

So habe ich es gelernt praktiziere es auch so. Oftmals sind ja nach dem Abkühlen einige Gläser nicht zu, mit dem nochmaligen Einkochen sind meist auch diese dann fest verschlossen!

Sonja*
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Vom 14.08.2003 16:28 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Friesin  Chefkoch


Mitglied seit 17.07.2002
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Danke Sonja,

wieder mal dazu gelernt beim CK!!!!

Liebe Grüße
Elly
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Vom 14.08.2003 21:03 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

midgard2kopf Chefkoch


Mitglied seit 29.11.2002
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@ Sonja*

Danke Sonja* ...,

jetzt weiß ich, warum mein eingemachtes Kürbisgemüse aufgegangen ist und das Kürbisrelish nicht. Also kann ich dieses Jahr.....

LG
m2k
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Vom 14.08.2003 21:10 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

midgard2kopf Chefkoch


Mitglied seit 29.11.2002
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@derechtekeks

so wie sich das anhört, hast duGlückliche einen Dampfentsafter gefunden: Am oberen Topf müßte eine kleine Auslauftülle und er müßte einen Boden haben, der wie eine Gugelhupfform (Napfkuchen-) aussieht. Da dran gehört ein Gummischlauch mit Galsröhrchen und einer Schlauchklammer. Wenn das so ein Ding ist (der Topf) dann wünsche ich Dir gutes Gelingen von allen Sorten Obstgelee und Säften.

Das Saftgut Grob kleinschneiden, in den Topf tun, in den unteren teil des Topfes Wasser und dann das zum Kochen bringen. Es dauerteine Weile, bis im Glasröhrchender Saft zu sehen ist und noch länger, bis er richtig zum Laufen kommt. Aber es lohnt sich!

Du kannst mir ja eine KM schreiben.

LG
m2k
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Vom 15.08.2003 00:52 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

midgard2kopf Chefkoch


Mitglied seit 29.11.2002
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*ups ... *rotwerd* da war aber der Fehlertuefel gut unterwegens *ups ... *rotwerd*
m2k
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Vom 15.08.2003 21:35 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Friesin  Chefkoch


Mitglied seit 17.07.2002
3.507 Beiträge (ø0,97/Tag)
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Ich weiß jetzt auch, warum mein Kürbisgeschnetzeltes (was ich zum Brotbacken verwenden wollte) aufgegangen ist und fürchterlich gestunken hat.

Den Geruch habe ich jetzt noch in der Nase, wenn ich daran denke, brrr.

Schönes Wochenende
Elly
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Vom 18.08.2003 00:40 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

derechtekeks Kartoffelschäler


Mitglied seit 09.07.2003
26 Beiträge (ø0,01/Tag)
Vielen Dank für die vielen lieben Antworten (trotz des "falschen Platzes") *ups ... *rotwerd*

Da kann das große Einkochen ja beginnen....

Liebe Grüße aus dem Schwarzwald (wo es endlich mal kurz geregnet hat)

Katrin
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Vom 18.08.2003 01:04 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

kindundkegel Tellerwäscher


Mitglied seit 29.07.2003
3 Beiträge (ø0/Tag)
Lächeln Hallöchen,

dann hast du also den gleichen Dampfentsafter entdeckt wie ich!!! Super ding, wie jedoch meine vorschreiberin schon sagte, es dauert, bis der saft kommt. Ich Entsafte meist abends und lasse es über nacht stehen, so daß ich auch nicht ein tröpfchen des kostbaresn saftes verliehre Lächeln !!!

Beerenobst einfach rein in den obersten Topf und los. Pflaumen, kirschen und Zwetschgen entsafte ich, indem ich sie nur mal kurz anritze. Aprikosen, äpfel und Birnen und ähnliches zerkleinere ich grob.

Wer keine steinchen oder so mag für den ist gelee ideal. um den geschmak noch stärker rauszuholen gehe ich hin und lasse den saft erst noch ein wenig einkochen dann wird es intensiever!!!

Viel spaß beim einkochen und einmachen!!!

liebe Grüße aus dem westerwald
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