Rehrücken-- Rezepte und Tips gesucht
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
möchte zu Sylvester einen Rehrücken zubereiten. Über Rezepte und Tips würde ich mich freuen. Meine zweite Premiere nach der NT-Gans Liebe Grüsse, Erika |
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![]() Mitglied seit 31.10.2002 |
Rezept hab ich jetzt auch keines. Habe vor vielen Jahren mal einen echt edlen Rehrücken in einem Lokal in Oberbayern gegessen. Ich denke jetzt mal, die haben den mit NT zubereitet.
Aber frag mal Matti, der kennt sich damit aus. LG |
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![]() Mitglied seit 17.05.1999 |
Hallo, Erika, bis hier jemand Rezepte eintippselt, sieh Dir doch die an, die wir schon in der Datenbank haben!! Oben bei Rezepte Rehrücken eingeben!! Sonja* |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo, Erika ... schau mal unter meinen Rezepten "Rehfilet in Vanille-Blume .." da steht auch genau, wie man einen Rehrücken ausnimmt.
Viele Grüße von Ingrid_R Die gestern abend erst einen gemacht hat - dieses Mal in Wacholderbutter mit Waldbeeren |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo Ihr Lieben,
also die Rezepte habeich durchforstet, aber wirklich interessant schaute für mich nur das Rezept von Ingrid aus und der "Deftige Rehrücken". Hat jemand eine Idee, wie ich den mit NT hinbekomme? @Ingrid: Dein Rehrückenin Wacholderbutter mit Waldbeeren klingt sehr interessant, könntest Du mir da aushelfen mit dem Rezept. Wenigstens weiß ich nun schon einmal wie man das gute Stück tranciert, will es ja auch nicht "zerhäkseln" *zwinker* Liebe Grüsse und dickes Dankeschön schon einmal vorab, Erika |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo Wonderhead!
Du könntest die Rückenfilets auch zu Medaillons schneiden, in Butter braten, mit Apfel- und Käsescheiben belegen und überbacken....... Und nicht vergessen: auf der Unterseite des Rückens liegen die kleinen Filets...könnte man als Vorspeise auf Toast servieren.... Gruss, Seide |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
@ Erika .... es geht genauso, wie das Rehfilet in Vanille. Ich habe nur statt der Vanille fünf Wachholderbeeren etwas mit der Gabel gedrückt und dann in die aufschäumende Butter gegeben - und dann das Filet dazu (hatte es leicht gepfeffert, aber nicht gesalzen, das mach ich immer erst hinterher. Dieses Mal hab ich das ganz vergessen, Erst nach dem Essen fiel mir ein, dass gar kein Salz dran war. Keinem hat es gefehlt. Merkwürdig)
In den Fond kam dann eine TK-Beerenmischung und ausnahmsweise habe ich den Fond mit Sahne gebunden. @ Seide - das Rezept mit dem Käse probiere ich bestimmt noch aus! Dieses mal sollte das Wildessen nur so "wild" wie möglich sein Viele Grüße Ingrid_R |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
da war doch noch was...grins
rehrücken anbraten, mit einer farce 1 teil sahne und 1 teil hühnerbrust...würzen eher dezent....umgeben...1 dünne schicht spinatblätter drumrum...und dann in einen dünnen pfannkuchen rollen. in alufolie gut einwickenl und im wasserbad 20 min. garen. in scheiben geschnitten ...sieht sehr schön aus...schmeckt wunderbar. tipp: garprobe mit einer rouladennadel machen. nadel einstechen...kurz warten...wieder rausziehen...ist die nadel kalt...noch weitergaren...ist die nadel warm super! fertig...... ist die nadel heiss...schade, übergart.... grinsegruss matti |
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![]() Mitglied seit 29.07.2002 |
Rehrücken wie ihn meine Oma machte
1 Rehrücken Für die Marinade: je 1/3 Rotwein, Essig und Wasser Salz 6 Wacholderbeeren 1 Lorbeerblatt etwas Thymian 1 Petersielienwurzel 1/4 Sellerieknolle Zum Braten und Überbacken 60g Schweineschmalz 30g Butter 1TL gemahlener Zimt 1/2TL gemahlene Gewürznelken 1EL Rotwein 4EL Zucker Rehrücken vorbereiten, in eine grosse Schüssel legen. Aus den angegebenen Zutaten Marinade kochen, abkühlen lassen und den Rehrücken 2 Tage unter regelmässigem Wenden darin marinieren. Herausnehmen, abtropfen lassen mit Küchenkrepp trockentupfen. Marinade durchsieben. Rehrücken in eine Bratpfanne geben, mit heissem Schweineschmalz übergiessen, etwa 40 bis 50 Minuten im vorgeheizten Ofenbraten, dabei regelmässig mit heisser Marinade beschöpfen. Den garen Rehrücken in eine gebutterte ofenfeste Form legen, mit einer Würzmischung aus Zimt, Nelken, Rotwein und Zucker bestreichen und 10 Minuten bei 200 Grad backen. Dazu passen Semmelknödel oder Nudeln |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hi Wonderhead
Hier habe ich noch ein traditionelles Rezept für einen Rehrücken wie er mir halt immer noch am besten schmeckt. 1 Rehrücken mit Knochen (etwa 1 kg), pariert und von Häuten und Sehnen befreit, Salz, Pfeffer aus der Mühle, Oel zum Braten, 100 g Butter, je 1 Zweig Rosmarin und Thymian, 6 Wacholderbeeren, zerstossen. Den Rehrücken vom Mittelknochen lösen, salzen, pfeffern und im heissen Oel kurz auf der Fleischseite anbraten. Wenden und mit der Knochenseite nach unten 10 bis 12 Minuten bei 200°C im Ofen schmoren. Herausnehmen, die Butter zusammen mit den Kräuterzweigen und den Wacholderbeeren dazugeben und, sobald die Butter aufschäumt, das Fleisch damit gut begiessen. Den Rehrücken etwa 10 Minuten im offenen, abgeschalteten Ofen ruhen lassen; das Fleisch wird dadurch zarter und verliert beim Schneiden keinen Saft. Die Rückenfilets auslösen und in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden. Tipp: Traditionell reicht man dazu eine Wildrahmsauce, Birnen, Preiselbeeren, Orangen- oder Kumquatskompott, glasierte Kastanien, Brokkoli mit Mandeln, Rotkraut, Rosenkohl, Spätzli oder Knödel. NB Wie bereits erwähnt: Die kleinen Filets unterhalb nicht vergessen!!!!!! Ueberigens gutes Gelingen es ist einfacher als man glaubt und guten Appetit. @ Ingrid_R Zur Abwechslung möchte ich folgende Sauce vorschlagen: Wacholder-Preiselbeersauce 100 ml Rotwein (Merlot oder Bordeaux), 100 ml Portwein, 1 Schalotte, in Scheiben geschnitten, 10 Wacholderbeeren zerstossen, 1 Zweig Thymian, 3 EL kaltgerührte Preiselbeeren**, 150 ml Wildjus, 3 EL geschlagener Rahm, 1 EL Gin Für die Sauce Rotwein, Portwein, Schalotte, Wacholderbeeren, den Thyminanzweig und 1 EL Preiselbeeren zusammen aufkochen und auf ein Drittel reduzieren. . Die Sauce durch ein Sieb passieren, den Wildjus und den aufgefangenen Fleischsaft dazugeben, nochmals aufkochen lassen, dann durchmixen. Den geschlagenen Rahm und die restlichen Preiselbeeren unterheben. Zum Schluss mit Gin, Salz und Pfeffer abschmecken. Diese Sauce schmeckt auch ausgezeichnet zu Geschnetzeltem vom Rehrücken. **Kaltgerührte Preiselbeeren Für 5 bis 6 Gläser a 200 ml. Habe leider im Moment nur diese Menge zur Hand. 1 kg Preiselbeeren, ½ kg Zucker, 55 ml Portwein, 55 ml Cognac, die abgeriebene Schale einer ½ Orange, ebenso einer ½ Zitrone Alle Zutaten mischen (sie sollten kalt sein) und unter öfterem Durchrühren (mit dem Kochlöffel, nicht mit dem Schneebesen) 3 bis 4 Stunden ziehen lassen, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. In Gläser abfüllen und kühl lagern. Die Preiselbeeren halten sich 4 bis 5 Wochen. Guten Appetit wünscht Walo |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo,
also Ihr seid wirklich unschlagbar glaube ich Nach langem Hin und Hr überlege ich nun, ob ich das Fleisch leicht beizen soll und dann in Anlehnung an Ingrids Rezept zubereiten soll. Aber dann mit Wacholderbutter anstelle der Vanille, die ich zwar liebe, aber ich weiß nicht, ob das dann jedermanns Geschmack ist. Schade nur, das soviele Rezepte auch Alkohol enthalten, denn ich habe einen trockenen Alkoholiker unter den Gästen und da will ich nicht allzu sehr in diese Richtung gehen. Bei der beize sicherlich nicht das grosse Problem, nur sollte die Sosse doch nicht zu sehr den Geschmack des Alkohols tragen. Wie passen eigentlich Schupfnudeln zum Rehrücken, wäre dann die zweite Beilage neben den Pfifferlingsknödeln, wobei ich da dann widerum ein neues Problem habe, da ich heute keine getrockneten Pfifferlinge auftreiben konnte sondern nur Steinpilze. Ob das so mühelos ersetzbar ist, der Geschmack ist ja definitiv ein anderer. Die kaltgerührten Preiselbeeren sind sicherlich ein Gedicht, klingen verdammt lecker. Mattis Rezept ist etwas, das ich erst in Ruhe testen möchte, aber es klingt zu gut um unversucht zu bleiben Wenn Ihr noch Ideen und Anregungen habt, bitte immer her damit. Ach so, bevor ich es vergesse, kann man das nacher eigentlich auch einfrieren? Befürchte ja, das einiges übrig bleibt, es war die Idee eines Freundes, der es besonders gut meinte und mir dann glatt knapp 4kg Rehrücken brachte. Das schaffen wohl auch nie und nimmer nicht knapp 8 Personen Liebe Grüsse und ich freue mich über Eure Hilfe, bin ganz schön zappelig, ob das so wird wie ich es mir vorstelle. Und wer mir nicht mit Tips helfen kann, bitte Daumen drücken, wenn es geht, meine persönliche Zitterpartie, Erika |
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![]() Mitglied seit 02.11.2002 |
Alle Daumen werden gedrückt, aber mit so viiiiielen guten Ratschläge kann ja nichts schiefgehen. Gutes Gelingen!!!
HG, Annemarie |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Meine Üremiere:
Ein voller Erfolg, tolles Fleich, butterweich, dabei saftig, aber nicht blutig, bin doch bei der Vanille-Butter hängengeblieben Die Sosse: superlecker, paßte bestens und wirklich, wie auch der Rest, sehr leicht zu kochen. Mußte ja auf die Gäste Rücksicht nehemen, also ca 50 zu 50 Wein und Traubensaft. Knödel: klasse Rezept, die gibt es nun öfters, genauso einfach wie der Rest. Ließ sich alles sehr gut vorbereiten, Sosse vorher, die Knödel zogen schon im Wasser, als die Gäste kamen. Dann die Sosse beenden, dabei kann man das Fleich anbraten und in den Backofen schieben und mit sehr wenig Aufwand, da kann man sich dann auch noch um die Gäste kümmern und den Abend geniessen, gibt es ein fantastisches Essen. Wenn man den Rehrücken sorgfältig pariert, Ingrids Beschreibung ist sehr leicht nachzuvollziehen, sich Zeit für die Sosse nimmt, meine habe ich in der Nacht zu Sylvester schon fast komplett vorbereitet, dann kann da kaum was schief gehen. Natürlcih auf die Anbratzeit achten und die Zeit im Backofen. Und da ich noch nie Semmelknödel gemacht habe, habe ich am Vorabend einfach die angegebenen Menge reduziert und einmal Probe gekocht. Und das klappte so gut, das ich auch zu Sylvester die Knödel den Gästen serviert habe und sie kamen bestens an Also super dickes Danke an Ingrid, dazu ein dickes Dankeschön für ihre Hilfe und ich kann es einfach nur empfehlen nachzukochen, klingt vielleicht erst einmal kompliziert und aufwendig auf die Länge, ist aber im Detail nicht wirklich schwer. Ist sicherlich nicht nur ein Rezept für Profis, auch wenn der Titel es so vermuten lassen könnte. Sehr gelungen, gut vorzubereiten und geschmacklich einfach toll, so mein Abschlussurteil Ganz liebe Grüsse, vielen Dank für die Hilfe von Allen, auch das Draumendrücken, Erika |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
@ Erika. Suuuuuper !!!
Freut mich so, dass es geklappt hat. Hab ja gesagt: Kann gar nicht schief gehen Ingrid_R |
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