Pizzaiola
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![]() Mitglied seit 06.10.2002 |
Das folgende Rezept ist von Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer. Sie sind Euch evt. aus diversen Kochsendungen in den Dritten Programmen bekannt. Ich habe lange nach einer guten Tomatensoße für Pizza gesucht, bei den beiden bin ich fündig geworden. Es benötigt etwas Zeit, aber das Ergebnis ist die Zeit allemale wert und evt. findet ja von Euch noch jemand Gefallen an dem Rezept. Die Pizzaiola Das ist jener berühmte Tomatensugo, der auch jede Pasta adelt und den man immer im Vorrat haben kann: eingefroren oder im Glas sterilisiert. Zutaten für sechs Personen: 1 kleine Zwiebel 2-4 Knoblauchzehen 2-3 EL Olivenöl 1 große Dose geschälte Tomaten oder gehacktes Tomatenfleisch 1-2 EL Tomatenkonzentrat (Tomatenmark) 1 kleines Glas Rotwein (0,1 l) 1 Rosmarinzweig 3-4 Petersilienstängel 1 kleine Chilischote (nach Geschmack) 1 TL getrockneter Oregano Salz Pfeffer Zwiebel und Knoblauch schälen, fein würfeln und im heißen Öl in einem flachen, weiten Topf oder in einer tiefen Pfanne andünsten, jedoch keine Farbe annehmen lassen. Die Tomaten mitsamt ihrem Saft hinzufügen, das Tomatenmark unterrühren, mit Rotwein auffüllen. Rosmarin, Petersilienzweige, Chili und Oregano hinzugeben. Salzen und pfeffern. Diese Sauce nunmehr ohne Deckel auf ganz kleinem Feuer leise mindestens eine halbe Stunde, ruhig auch eine Stunde und länger köcheln lassen. Immer wieder mit einem Schuss Rotwein ablöschen, aber nicht mehr als mit einem kleinen Gläschen. Weil anschließend viel Flüssigkeit verdampft, immer wieder einen Schuss Wasser angießen und umrühren. Die Sauce sollte zum Schluss sehr dick, fast wie eine weiche, streichfähige Paste sein und aromatisch duften. Wichtig: Diese Tomatensauce muss möglichst dünn, aber gleichmäßig aufgetragen werden. Verteilt man sie zu dünn, schmeckt die Pizza langweilig, ist sie zu dick, ertrinkt der Boden unter der Menge und wird matschig. Und rundum stets einen halbfingerschmalen Rand frei lassen dort, wo der Teig unbestrichen bleibt, geht er in der Ofenhitze hoch und bildet einen appetitlichen Rand, der den Belag vor dem Herunterlaufen bewahrt und außerdem schön knusprig wird. Es ist also wichtig, dass dieser Rand immer sehr schmal gehalten ist, denn ein zu breiter Rand ist kein Vergnügen. Viel Spaß beim nachkochen und ein frohes Pfingstfest! Dirk |
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![]() Mitglied seit 02.06.2006 |
Also der Rosmarin gehört aber klassisch nicht in eine Pizzaiola (einige italienische Gegenden würden Dich sogar für den Oregano steinigen)
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![]() Mitglied seit 20.12.2002 |
.......ist wie immer Geschmackssache, DeCR,
wobei ich Oregano als muß empfinde, Rosmarin dagegen weniger. gruß schorsch |
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![]() Mitglied seit 22.09.2004 |
\"... wobei ich Oregano als muß empfinde, ...\"
jo, ich auch!!! hola, und das ganze nur ne halbe bis stunde zu köcheln ist ne sünde. die kann/kannst du auch 3, 4 stunden schön still vor sich hin blubbern lassen. so macht das ne ital. mamie, m.w. nach, auch. lg.gr. jörg |
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![]() Mitglied seit 02.06.2006 |
@ schorsch12
klassische Zusammensetzungen sind keine Geschmackssache |
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![]() Mitglied seit 06.10.2002 |
Hallo!
Im Rezept steht extra ...1 Stunde und läanger..., wie lange ist jedem selber überlassen. Den Rosmarinzweig nimmt man nach einiger Zeit heraus, je nach dem wie stark der Geschmack sein soll. Das Rezept soll keinem Klassiker Konkurenz machen, es schmeckt einfach gut Gruß! Dirk |
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![]() Mitglied seit 02.06.2006 |
stimmt Gucky - die beiden machen meistens ganz leckere Sachen
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![]() Mitglied seit 20.12.2002 |
........wobei sich der Geschmack im Laufe der Jahre änderte,DeCR................
aber eine Kochzeit von mind. 3 Std. würde ich da schon einhalten. gruß schorsch |
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![]() Mitglied seit 07.04.2003 |
Hallo @ all,
habe heute diese Pizzasoße gemacht und bin absolut begeistert Habe schon etliche Pizzaiola ausprobiert und mache diese hier immer in 4-facher menge und lasse sie mindestens 2 Stunden leise köcheln! Statt Petersilienstenge nehme ich aber Petersilwurzel und manchmal auch Chilipulver anstatt Chilischote. Diese Pizzaiola dient mittlerweile auch für Pasta-Gerichte und koche sie ein in Schraubgläser ein. Gruß Bernd |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo Dirk,
danke fürs posten. Ich hab das Rezept sonst immer von der WDR Seite genommen, da wurde es aber jetzt gelöscht. Danke & LG Christian |
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