LETSCHO
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Rote und gelbe Paprika unter dem Grill im ganzen grillen dabei wenden, dass sich rundherum die Haut dunkel färbt. In einen Gefrierbeutel geben und auskühlen lassen, dann lässt sich die Haut leicht abziehen! Die geviertelten bzw. in Stücke geteilten Paprika lasse ich in Olivenöl mit ca. 10 geteilten und gehäuteten Knoblauchzehen, 1 Lorbeerblatt ca. 15 Min schmurgeln. Mit etwas Zucker, Salz, Pfeffer und Balsamicoessig würzen. Kalt als Beilage zu Fleisch, Frikadellen o.ä. reichen. Gruß grappola |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo "grappola",
das klingt sehr gut. Wie kommt das zu seinem Namen? Gruss, Wolfgang |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Mache ich auch so ähnlich, nur dass ich die Paprikastücke nicht nochmal erhitze sondern nur über Nacht mit Olivenöl und Gewürzen einlege. Mit Peperoni geht das übrigens auch.
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![]() Mitglied seit 01.08.2001 |
Hallo Wolfgang!
Das Letscho kommt aus dem Ungarischen,die Geschichte dazu kenne ich nicht,so es eine gibt. Aber echtes Letscho ist das nicht was Crappola hier gemacht hat,das ist Antipasti. Letscho ****** Für 4 Portionen 400 g Paprikaschoten, entkernt, 200 g Zwiebeln, 250 g Paradeiser, geschält, entkernt, 6 EL Öl, 2 Knoblauchzehen, gepresst, 1/8 l Suppe, Salz, Pfeffer aus der Mühle, 1 EL Petersilie, gehackt Paprikaschoten und Zwiebeln in Streifen oder grobe Würfel schneiden, Paradeiser sechsteln. Öl erhitzen, Zwiebeln glasig anlaufen lassen, Paprikaschoten beigeben, kurz andünsten, mit Knoblauch, Salz und Pfeffer würzen. Mit Suppe begießen und zugedeckt dünsten. Nach 8 Min. gewürzte Paradeiser zugeben. Kurz zart weiter dünsten, abschmecken, mit Petersilie bestreuen. Verwendung: als Beilage zu Schweinefleischgerichten, Lamm- oder Grillspezialitäten, aber auch für kaltes Buffet. Arbeitszeit ca. 30 Min. Liebe Grüße Nora |
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![]() Mitglied seit 01.08.2001 |
Paradeiser sind Tomaten
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![]() Mitglied seit 17.05.1999 |
Letscho oder Lecsò ist eine ungarische Erfindung. Verwandte hat es aber in Italien (Peperonata) und Frankreich (Ratatouille)
Echtes ungarisches Letscho (nach Károly Gundel) geht so: 1,4 kg Paprikaschoten 600 g Tomaten 150 g Zwiebeln 80 g Schmalz und/oder 50 g Räucherspeck Gewürzpaprikapulver Salz Paprikaschoten entkernen und in längliche Streifen schneiden. Die Tomaten häuten und vierteln, große achteln. Die Zwiebeln halbieren und quer zu den Blättern in halbe Scheiben schneiden. Wichtig ist, einen großen, breiten Topf zu nehmen. Darin gewürfelten Räucherspeck auslasssen und die Zwiebeln darin goldbraun rösten. Dann schnell das Paprikapulver unterrühren und sofort Paprika und Tomaten zugeben, salzen und zunächst ohne Deckel bei starker Hitze, später, wenn ein Teil des Saftes schon verkocht ist, zugedeckt bei mäßiger Hitze dünsten. Abschmecken. Man kann, wenn es ein selbständiges Gericht sein soll, Paprikawurst hineinschneiden und Reis einrieseln lassen, der dann die Flüssigkeit aufsaugt. Das schmeckt sehr lecker! Wichtig ist, das die Paprikaschoten und die Tomaten sehr reif sind. Besonders als Beilage beim Grillen ist Letscho sehr beliebt. Grappolas Rezept probier ich in nächster Zeit mal aus zum Gegrillten! Sonja* |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo Letschofreunde,
habe selber Letscho schon in allen Varianten wie oben gemacht ! Zur Zeit ist die Variante pur nur Paprika mein Favorit Guten Appetit Gruß grappola |
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![]() Mitglied seit 25.02.2002 |
@Sonja*
Da hat ja noch jemand das Kochbuch von Károly Gundel!!! Ich hab' ein Exemplar in deutscher Sprache direkt in Debrecen ergattert. Die Rezepte sind einfach unnachahmlich -vorausgesetzt Du importierst mit dem Kochbuch auch das Paprikapulver und die Sonne für die reifen Früchte, die darin verarbeitet werden.. LG - juti |
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![]() Mitglied seit 27.01.2002 |
Letscho gibt es bei uns auch öfters. Ich nehme dazu immer die gelben, spitzen Paprika. Sie sind zarter und milder im Geschmack.
Und wenn's mal schnell gehen soll, kommen geschälte Tomaten aus der Dose hinein. Für meine Familie muß da natürlich auch Wurst rein, am liebsten Rote (für Nichtschwaben: Bockwurst). Dazu dann ein frisches Brot. Gruß Mutter |
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![]() Mitglied seit 17.05.1999 |
Hallo, Juti, meine 2 Kochbücher von Károly Gundel, der übrigens für mich einfach phänomenal ist, sind Übersetzungen, die vom Verlag der Frau, Leipzig zu DDR - Zeiten vertrieben wurden - mit "ausdrücklicher Genehmigung der Erben" steht da drin!! Ich liebe diese Rezepte! Sonja* |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Ich hab früher auch oft Letscho gemacht... aber als armer Student kann man sich die Paprika heuer ja nicht mehr leisten...
überhaupt, das ganze gute ungarische Essen... heul... bei so viel Abstinenz hab ich schon angefangen die Sprache zu lernen... In Hoffnung auf bessere Zeiten - Jilka. P.S. - Wenn's tatsächlich mal wieder human wird mit der Paprika, werde ich Grappolas Rezept aber auch probieren. |
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![]() Mitglied seit 23.01.2009 |
Hallo zusammen,
Letscho kommt keineswegs nur aus Ungarn, sondern wird in sämtlichen EX-Sowjetrepubliken, rund um`s Schwarze Meer inkl. Bulgarien und Rumänien zubereitet. LG Christoph |
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