Reisblätter für Frühlingsrollen-was mach ich falsch?
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Nun wollte ich letztens aus diesem Buch kochen was voll daneben ging. Diese Reisblätter bekam ich von Bamboo-Garden. Die waren aber nicht gekühlt. Ich hab die dann nach Anweisung auf der Packung eingeweicht und gefüllt. Dann sollten die laut Kochbuch frittiert werden was komplett mißlang. Im Buch sahen die knusprig braun aus, meine wurden glasig und ich hatte den Eindruck die Dinger lösten sich auf. Von Farbe keine Spur und obendrein ungenießbar. Wißt Ihr was ich da falsch mache? |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hi Skadel,
wir machen viel "Frühlingsrollen" (Lumbia) und nehmen immer tiefgekühlten Blätterteig aus dem Asialaden und es klappt immer. Liebe Grüße Laxmy |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo Skadel,
vielleicht kann ich Dir helfen. Ich habe vor jahren oft vietnamesiche Frühlingsrollen gemacht(Turandot, ich hab Dich nicht vergessen). Damals holte ich mir von einen Cinesen im Mulhouse immer die dreieckigen Reisplatten, die konnte man besser handhaben. Leider gibt es die wohl nicht mehr. na ja, jedenfalls mußt Du die folgendermaßen bereiten: Du nimmst eine große Schüssel mit warmen Wasser (immer wieder erneuern) 1 EL Zucker dazu - gibt die Farbe vor Dir legst Du ein Frotteehandtuch Du nimmst eine Reisplatte und tauchst sie in das Wasser, schwenkst sie ein paar Mal hin und her und legst sie dann vor Dir auf das Tuch.Du streichst dann immer wieder mit der nassen Hand darüber bis sie weich und milchig und wellig ist. Anschließend platzierst Du Deine Füllung in die Mitte der unteren Hälfte. Dann schlägst Du den unteren Teil über die Füllung und verfährst genauso mit den Seitenteilen. Schön fest wickeln, sie sehen dann aus wie kleine Rollen. Denke aber daran, die fertigen Rollen mit einem nassen Geschirrtuch abzudecken, sonst werden sie trocken und lösen sich wieder auf. Frittiert werden sie bei 180°Grad und immer nur 3-4 Stck in den Topf geben, sie sollen sich nicht berühren. Sobald sie oben schwimmen, nimmst Du sie raus und läßt sie auf Küchenpapier trocknen. Übrigens, die werden immer 2x frittiert. Ich habe das von einem vietnamesichen Koch gelernt . Liebe Grüße Gila |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hi Laxmy,
haste nen Läbtob bei oder gibt es in Italien Internetcafes? Gruss aus Berlin von Pit |
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![]() Mitglied seit 01.08.2001 |
Also, ich nehme auch nur Blätterteig und meine Rollen
werden super und schauen nicht anders aus und schmecken eigentlich auch nicht anders, nur ich weiß es. LG.N. |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
reispapier gibt es noch, is nich 3eckig, aber rund. Meine erfahrung damit ist aber nicht so gut...
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo Skadel,
ich kaufe meinen Teig immer nur direkt im Asia-Markt. Der ist speziell fuer Fruehlingsrollen, da kann gar nichts schiefgehen. Vor dem Fuellen immer mit einem feuchten Kuechenhandtuch abdecken, sonst trocknen sie zu schnell aus. Nach dem Fuellen die Kanten mit Eiweiss bestreichen und "zukleben". Dann nicht!!! mehr abdecken, da sie beim Frittieren sonst aufgehen, wenn sie feucht sind. Sobald sie in der Friteuse die richtige goldgelbe Farbe haben, rausnehmen und auf einem Kuechenkrepp abtropfen lassen. 1 x frittieren reicht aus. Sonnige Gruesse aus Arizona, llhusa |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo Skadel,
ich glaube fast, daß Du das falsche Papier für Deine Frühlingsrollen gekauft hast. Das gängige Frühlingsrollenpapier muß nämlich nicht mehr eingeweicht werden. Die werden einfach nur aufgetaut, vorsichtig abgezogen und verarbeitet. So wie es Ilhusa gerade beschrieben hat. LG Leen |
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![]() Mitglied seit 02.03.2002 |
Mensch, danke
eure Tipps sind gut. Hatte bisher nämlich den Eindruck, es müsse eher "Reiß"-papier heißen. |
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![]() Mitglied seit 04.11.2011 |
Hi!
Reispapier ist in der Regel kreisrund. Ich breche immer das obere Drittel ab, bevor ich sie einzeln kurz in Wasser einweiche. Dann rolle ich die Fuellung von der runden Seite her ein und stopfe die abstehenden Ecken seitlich hinein, wie bei Sarmale. Auch hier gilt die Regel: Weniger ist mehr! Kleiner ist feiner - nur die grossen platzen leichter. Mein Wissen zu vietnamesischen Fruehlingsrollen habe ich von den ersten Vietnamesen, die ich ab 1978 bis 1980 persoenlich in ihren Sammelunterkuenften betreut und unterrichtet habe. Bei Gelegenheit stelle ich mal das ganze Rezept ein mitsamt der Zubereitung der richtigen "Fischsosse"... |
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