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Russische Pelmeni

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Ich mag die internationale Küche, daher gab es heute bei uns mal etwas Russisches: Pelmeni, ein ravioliähnliches Teiggericht. In seiner Urform wird die Teigfüllung ohne Sauerkraut gemacht, ich habe aber eine entsprechende Variante gefunden und wollte sie ausprobieren. Da das Sauerkraut etwas mehr Würze gibt, werde ich künftig immer diese Variante kochen. Anbei ein Rezept für vier Personen:

 

Wir brauchen für den Teig:

500 g Mehl

200 ml Wasser

1 Hühnerei

1 Prise Salz

 

Und für die Füllung:

400 g Tatar

3 EL saure Sahne mit 10% Fett

50 g Halbfettmargarine

2 Zwiebeln

3 EL Sauerkraut

Pfeffer, Salz, Muskatnuss

Nach Belieben evtl. etwas Maggi-Würze

 

Und so geht's:

Aus dem Mehl, dem Wasser, dem Ei und dem Salz einen geschmeidigen Teig kneten. Falls er zu brüchig ist, evtl. noch einige Spritzer Wasser zugeben, er soll jedoch nicht kleben. Den Teig zu einer Kugel formen und ca. eine Halbestunde mit einem Tuch abgedeckt ruhen lassen.

Derweil die Zwiebel fein schneiden und mit den anderen Zutaten in eine Schüssel geben und zu einer Fleischmasse verbinden.

Nach der halbstündigen Ruhzeit den Teig ca. 3 mm dünn ausrollen und mit Hilfe eines Glases auf einer bemehlten Arbeitsfläche kleine Kreise ausstechen. Jeweils mit einem TL kleine Häufchen der Fleischmasse auf die Mitte der Nudelkreise geben und dabei einen breiten Rand lassen. Ränder fest andrücken.

Bild 458

Hier sind die Guten vor dem Kochen:

Bild 459

Während dieser Aktion kann schon mal ein großer Topf mit Wasser und einer Prise Salz erhitzt werden. Wenn es kocht, die Hitze zurückfahren, so dass es nicht mehr blubbert und die Pelmeni hineingleiten lassen. Kochen, bis sie nach oben steigen (ähnlich wie bei Klößen).

A Pelmeni kochen

Wir essen dazu gerne eine fettarme Champignonsoße, auch wenn dies gar nicht russisch ist. In Russland reicht man dazu Schmand oder zerlassene Butter. Und so sehen sie fertig aus:

B Pelmeni fertig

Obwohl ich gemischtes Hackfleisch durch Tatar, Butter durch Halbfettmargarine und echte Sahne durch 10%ige saure Sahne ersetzt habe, kommt das Gericht so noch auf 13,5 PP. Ist aber superlecker und wenn man sich dafür den Rest des Tages etwas im Griff hat, stellt das Gericht kein Problem dar. Und zugegeben: Es macht sehr viel Arbeit, insofern ist die Gefahr gebannt, dass man sich sehr oft damit den Bauch vollschlägt, denn mehr als ein- zweimal im Jahr gibt es das bei uns nicht. Für die komplette Zubereitung (also vom ersten Teigmischen bis zum Verzehr) sollte man anderthalb bis zwei Stunden einplanen, somit ist das Gericht wohl eher etwas für Leute, die kochen als Hobby haben und Freude daran empfinden, etwas Neues ausprobieren.

 

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