eyndjies Blog
Mein täglicher "Kampf" mit dem Herd

Freitag = Backtag

Man könnte meinen, dass mich heute die Backwut gepackt hätte. Hatte bereits gestern den Teig für Schottisches Sandgebäck gemacht. Dieser sollte eh "einige Stunden oder über Nacht" in den Kühlschrank wandern. Nichts leichter als das. Heute morgen dann also nur noch den Teig in Scheiben schneiden, ab aufs Blech damit und in den Ofen. War über Backzeit und Temperatur etwas überrascht (130°C Heißluft, ca. 60 Minuten!), aber die Kekse sind genau so wie ich sie mir gewünscht hatte. Richtig schön knusprig und Freund findet sie auch klasse. Absolute Suchtgefahr ;-)

Als nächstes habe ich dann Muffins gebacken (na ja, mehr ein Rührteig, der in Muffinform gebacken wurde - wirklich aufgegangen sind sie nämlich nicht). Saftige Aprikosenmuffins, mal wieder frei Schnauze ;-) Das Rezept hatte einige Ähnlichkeit mit dem Schoko-Buttermilch-Muffin-Rezept, das ich mir letzte Woche ausgedacht hatte (Foto davon im Fotoalbum). Unser Urteil: sehr saftig, schnell, lecker.

Während die Muffins also noch nicht mal im Ofen waren (60 Minuten können doch ganz schön lang werden) entstand noch ein Brotteig aus 100g Dinkelmehl/schrot (selbst gemahlen, daher nicht sooo wahnsinnig fein), 100g Roggenmehl, 300g Weizenmehl (Typ 550), 1/2 Würfel Hefe, 250ml Wasser und 2 TL Salz. Habe oben drauf noch Sesam, Haferflocken und Sonnenblumenkerne geschmissen. Mir gefällt es recht gut (für jemanden, der kein Brotfan ist...), ich habe jedoch beschlossen mir die Tage mal Brotgewürz zu kaufen, damit es noch ein bisschen besser wird.

Alles in allem ein sehr ergiebiger Tag. Mein Ofen ist jedenfalls heiß gelaufen und das Anwerfen hat sich doch ganz schön gelohnt, würde ich annehmen. (Auch wenn das Brot dunkler sein könnte, aber ich stecke brotbackmäßig ja noch in den Kinderschuhen)

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